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Und am Morgen waren sie tot

Kriminalroman

(1)
Oktober 1997: Zwei junge Pärchen zelten im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Zwei Tage später wird eines der Paare tot im Wald gefunden, das andere bleibt verschwunden. Gegenwart: Der Kölner Reporter Jan Römer berichtet in der Rubrik »Ungelöste Kriminalfälle« über die Morde. Was geschah in jener Nacht in den Ardennen? Fiel das zweite Paar demselben Täter zum Opfer, oder brachten sie selbst ihre Freunde um und tauchten nach der Tat unter? Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze beginnt Jan Römer zu ermitteln — und sticht in ein Wespennest ...
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.03.2016
Serie Jan-Römer-Krimi 2
Sprache Deutsch
EAN 9783843711920
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 3.487
eBook (ePUB)
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Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Wieder ein ungelöster Fall, den Jan Römer aufklären will und wird. Sehr fesselnd. Das Ende war großartig. Wieder ein ungelöster Fall, den Jan Römer aufklären will und wird. Sehr fesselnd. Das Ende war großartig.

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Kundenbewertungen


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Diesen Krimi vergisst man nicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 21.03.2016

Immer, wenn ich zukünftig durch dunkle Wälder fahre, werde ich dort nach Bunkern suchen und an das Buch denken müssen :-) Ein Rätsel aus der Vergangenheit. Ein lange zurückliegender Doppelmord. Ein verschwundenes Paar und die Frage: Was ist mit ihnen passiert? Zusammen ergibt das 400 Seiten geballte Spannung, die man... Immer, wenn ich zukünftig durch dunkle Wälder fahre, werde ich dort nach Bunkern suchen und an das Buch denken müssen :-) Ein Rätsel aus der Vergangenheit. Ein lange zurückliegender Doppelmord. Ein verschwundenes Paar und die Frage: Was ist mit ihnen passiert? Zusammen ergibt das 400 Seiten geballte Spannung, die man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Neue Morde passieren, während Jan Römer und seine Kollegin Mütze einer geheimnisvollen Gruppe auf die Spur kommen, deren Anführer die Gegend zwischen Eifel und Ardennen fest im Griff hat und der es nicht zulässt, dass ein Journalist ihm auf die Spur kommt. Und dann, hundert Seiten vor dem Ende, merkt man, dass alles vielleicht doch ganz anders war, als man es bis dahin gedacht hat... Tolle Dialoge, durchgehende Spannung und eine klasse Grundidee: 5 Sterne für einen Thriller, den man nicht so schnell vergisst

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 19.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Und auch als ich weiter in die Geschichte eingetaucht bin, konnte ich meinen Lesedrang kaum bezwingen. War doch plötzlich von NS-Zeit, Erpressung etc. die Rede. Alles zusammen verpackt in einem Krimi, der stellenweise einem Thriller gleicht. Der Protagonist, Jan Römer, ist völlig schnörkellose dargestellt. Na ja, eigentlich weiß man... Und auch als ich weiter in die Geschichte eingetaucht bin, konnte ich meinen Lesedrang kaum bezwingen. War doch plötzlich von NS-Zeit, Erpressung etc. die Rede. Alles zusammen verpackt in einem Krimi, der stellenweise einem Thriller gleicht. Der Protagonist, Jan Römer, ist völlig schnörkellose dargestellt. Na ja, eigentlich weiß man sogar recht wenig über sein Aussehen. Dafür glänzt er wiederum mit seiner Art und seinem unbestechlichen Charme. Aber auch seine Kollegin Mütze, zu der er ein sehr enges Verhältnis pflegt, fügt sich wunderbar in die Geschichte und passt hervorragend zu Römer. Sie ergänzt das Duo mit viel Wissen und Intelligenz. Aber auch das Fünkchen Humor darf bei beiden nicht fehlen. Meiner Meinung nach, harmonieren die beiden Ermittler sehr gut. Man merkt schnell, dass sich der Autor mit seinem Umfeld befasst hat und genau weiß, wovon er schreibt. Die Bunkeranlagen und kleinen Details zur NS-Zeit sind so detailliert beschrieben, dass man sich ein passendes Bild machen kann. Und ehrlich, mich haben diese Beschreibungen durchaus neugierig gemacht. Vielleicht sollte ich doch mal wieder einen Abstecher in die Eifel machen. Fazit: Auch mit dem zweiten Band des Journalisten Jan Römer und seiner Kollegin Mütze, ist dem Autor ein toller Krimi gelungen. Ein Spannungsbogen war stets gegeben, so dass ich das Buch nur schwerlich aus der Hand legen konnte. Aufgrund der Einleitung war ich viel zu neugierig und wollte unbedingt wissen, wo die beiden jungen Leute geblieben sind. Die Entwicklung der Geschichte hat ihr übriges dazu getan, dass ich nur noch lesen wollte. Ich hoffe, dass uns der Autor nicht allzulange auf eine Fortsetzung warten lässt.

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Ausflug ohne Wiederkehr
von Nisnis aus Dortmund am 01.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Deutsch-belgisches Grenzgebiet - Ardennen 1997: Ein Lokaljournalist findet ein auf grausame Weise ermordetes Pärchen in einem Waldstück auf. Von einem weiteren Pärchen, das gemeinsam mit ihnen dort gezeltet hatte, fehlt jede Spur. Die Morde bleiben mysteriös, denn es gibt zunächst keinerlei Hinweise, ob die Verschwundenen mit dem Verbrechen zu... Deutsch-belgisches Grenzgebiet - Ardennen 1997: Ein Lokaljournalist findet ein auf grausame Weise ermordetes Pärchen in einem Waldstück auf. Von einem weiteren Pärchen, das gemeinsam mit ihnen dort gezeltet hatte, fehlt jede Spur. Die Morde bleiben mysteriös, denn es gibt zunächst keinerlei Hinweise, ob die Verschwundenen mit dem Verbrechen zu tun haben oder selbst untergetaucht sind. Jahre später: Der Journalist Jan Römer, verantwortlich für den Bereich „ungelöster Kriminalfälle“, greift mit seiner langjährigen, guten Freundin Mütze den Fall neu auf und ermittelt auf eigene Faust. Der Autor: Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Manager Magazin. Dazu verfasst er für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ Tauch- und Reisereportagen und bedient alle zwei Monate eine Kolumne („Nachgedanken“). Mit seinen Reportagen hat der Kölner mehrere Journalistenpreise gewonnen. (Quelle: Ullstein Verlag) Reflektionen: Linus Geschke hat mir mit seinem Kriminalroman und den darin begangenen Verbrechen immer wieder den Atem geraubt und mich äußerst gespannt und interessiert lesen lassen. Sein ungezwungener, leichter, aber dennoch anspruchsvoller Schreibstil, in Kombination mit einer aktuellen und interessanten Thematik die die Handlung bereichert, drehte mein wissbegieriges Lese-Tempo hoch. Die top recherchierte Thematik, die im Laufe der Handlung zu einem kriminellen Konstrukt einer Horde von extremen Figuren heranwächst, stellt die authentische Frage: „wo liegt die Grenze zwischen gesundem Patriotismus und dem widerlichen Nationalsozialismus. Linus Geschke ist es gelungen, diese Grenzlinien immer wieder deutlich hervor zu heben und die augenscheinlich dünnen Übergänge zu verdeutlichen. So ist es für mich als Leser eine Herausforderung abzuwägen, welche Figur noch als „normal“ durch die Story marschiert. Mit Jan Römer und Mütze hat Linus Geschke sehr sympathische Figuren gezeichnet, die im Duett fast unschlagbar erscheinen und gern zu unkonventionellen Methoden bei ihren Recherchen greifen. Zwischen den beiden zeichnet der Autor eine klare Linie zwischen besonderer Freundschaft ohne Liebesbeziehung. Der Wert der wahren Freundschaft kommt hier deutlich zum Ausdruck und es macht Spaß, diese maßvoll mitzuerleben. Die Verbrechen die in diesem Kriminalroman geschehen zeugen von kaltblütiger Brutalität. Auch hier stellt sich eine Frage: „was ist krankhafter Wahn und was nur ein brutales Verbrechen“. Besonders gut haben mir die Perspektivwechsel gefallen. Die Perspektive des Protagonisten Jan Römer wurde in der Ich-Erzählform geschrieben und bot so eine erfrischende Abwechslung. Von Linus Geschke werde ich sicher bald wieder ein Werk lesen und ich weiß schon heute, dass es mich genauso begeistern wird wie dieses. Fazit und Bewertung: Meine absolute Leseempfehlung für diesen Kriminalroman. Interessante Figuren, eine aktuelle Thematik und ein Schreibstil der Lust auf mehr macht.

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Was geschah wirklich in jener Nacht?
von Wortschätzchen am 03.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Jan Römer, der Journalist mit dem Hang zu Cold Cases, berichtet über den Mord von 1997an einem jungen Pärchen im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Ein zweites Pärchen ist seither verschwunden. Er und Stefanie „Mütze“ Schneider wollen herausfinden, wo das zweite Pärchen nun ist, was wirklich geschehen ist, wer dahinter steckt und... Jan Römer, der Journalist mit dem Hang zu Cold Cases, berichtet über den Mord von 1997an einem jungen Pärchen im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Ein zweites Pärchen ist seither verschwunden. Er und Stefanie „Mütze“ Schneider wollen herausfinden, wo das zweite Pärchen nun ist, was wirklich geschehen ist, wer dahinter steckt und warum alles geschah. Dabei stoßen sie auf eine Gruppe Männer, die eindeutig nicht sind, was sie vorgeben. Schnell wird klar, dass Jan und Mütze einem unfassbaren Geheimnis auf der Spur sind … Wer Linus Geschkes ersten Krimi „Die Lichtung“ gelesen hat, weiß, dass dieser Autor den Leser zu fesseln und zu faszinieren versteht. Selten gelingt es einem Autor, einen fulminanten Erstling noch zu toppen. Er hat es tatsächlich geschafft – und das ganz ohne billige Tricks oder unglaubwürdige Wendungen. Im Gegenteil! Als Leser wundert man sich am Ende nur, dass man die Hälfte der Lösung nicht schon von Anfang an wusste. Und die Knalleffekte beim Showdown sind schlicht vom Feinsten! Der Stil ist gut lesbar und spricht den Leser direkt an, das Geschke Jan Römer selbst erzählen lässt. Nur hin und wieder gibt es kurze Einschübe, in denen die neutrale Erzählperspektive gewählt wurde. Hier erklärt sich dann, was für die Story wichtig ist, Jan aber nicht wissen kann. Somit kommt Geschke mit relativ wenigen Erzählsträngen aus, die leicht zu lesen sind und trotzdem fesseln. Für mich war die Spannung durchgängig vorhanden, da kleine Nebengeschichten, die am Ende eine zentrale Rolle spielten, immer wieder neue Impulse gaben und so dafür sorgten, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen mochte. Auch die Protagonisten sind extrem gut getroffen. Weder überzeichnet noch zu vage beschrieben, entstehen sie wie von selbst vor meinem geistigen Auge und starten damit ein Kopfkino, das jedes andere in den Schatten stellt. Alte Bekannte aus dem ersten Buch und neue Figuren treffen aufeinander. Der Autor schafft es, jede Figur individuell sein zu lassen, er wiederholt sich bei nichts. Das ist leider nicht selbstverständlich. Besonders gefreut habe ich mich über das „Wiedersehen“ mit Arslan und seinen Brüdern! Die Handlungsorte sind mehr oder weniger real und so angesiedelt, dass selbst ich, die weit weg von der Eifel wohnt und nur wenige Male kurz durchgefahren ist, ein klares Bild vor Augen habe. Mich überkam auch mehrfach der Gedanke, dass ich diese Orte unbedingt besuchen und auf Jans Spuren wandeln möchte. So nebenbei erfährt man auch noch ein paar Fakten aus der NS-Zeit, die man so noch nicht kannte. Ich gebe zu, ich habe nachrecherchiert und festgestellt, dass diese tatsächlich stimmen. Genauer möchte ich darauf nicht eingehen, weil es sonst eindeutig zu Spoilern käme. Nur so viel: an sich bin ich des Themas müde und überdrüssig, aber Linus Geschke hat es so gut in den Krimi integriert, dass es ein völlig anderes Gesamtbild ergab. So ist das dunkle Kapitel unserer Geschichte wieder interessant. Noch dazu wurde dem Leser keine Wertung aufgezwungen, sondern ihm selbst überlassen. Eine weitere Besonderheit ist, dass es auch ein paar Stellen gibt, an denen ich herzlich lachen konnte. Sie sind so eingebaut, dass die Spannung nicht verloren geht und der Krimi ein Krimi bleibt. Doch ist nicht genau das im wahren Leben auch so? Situationen, die dramatisch und gefährlich sind, aber gleichzeitig völlig aufs Lachzentrum schlagen – und so war das hier auch. Ich liebe diese Stellen! Die Krönung ist dann der Showdown! Da haut der Autor mit Unerwartetem geradezu um sich. Nein, darauf kann man als Leser dann wirklich nicht von allein kommen! Und doch ist es stimmig, passend und rund. Kurz: ich bin eindeutig Geschke-süchtig und freue mich auf viele weitere Bände mit Jan Römer und Mütze. Da ist noch lange nicht die Luft raus und ich bin mir sicher, diesem Autor fallen noch jede Menge interessante Plots und überraschende Wendungen ein. Eindeutig ein fünf-Sterne-Buch!

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You be the capatain and I´ll be no one
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 25.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dies ist bereits der zweite Teil um den Journalisten Jan Römer, der für die Rubrik „Ungelöste Kriminalfälle“ berichtet. Für mich war es der erste und ich war sofort im Geschehen. Der Autor hat mich auf der ersten Seite gepackt und bis zur letzten Zeile wirklich nicht mehr ausgelassen. Ich... Dies ist bereits der zweite Teil um den Journalisten Jan Römer, der für die Rubrik „Ungelöste Kriminalfälle“ berichtet. Für mich war es der erste und ich war sofort im Geschehen. Der Autor hat mich auf der ersten Seite gepackt und bis zur letzten Zeile wirklich nicht mehr ausgelassen. Ich bin total begeistert. Der Krimi beginnt mit Gedanken zum Bösen im Menschen und wie abartig böse Menschen sein können, zeigt der Autor hier mehr als deutlich. Schon bei der kurzen Schilderung, was im Jahr 1997 geschah, nämlich, dass ein junges Pärchen im Grenzgebiet zwischen Eifel und Ardennen ermordet und ein anderes spurlos verschwunden ist, wird einem das erste Mal Gänsehaut beschert. Über genau diesen ungelösten Fall hat Jan berichtet und eigentlich will er es damit auch belassen. Doch dann erreicht ihn ein Anruf. Ein ihm unbekannter Mann bietet ihm exklusive Beweise an. Als er den Informanten treffen will, wird dieser vor Jans Augen erschossen, ihn hat die Kugel nur knapp verfehlt, ein Warnschuss, der ihm mehr als deutlich zeigt, dass er mit weiteren Recherchen sein Leben aufs Spiel setzt. Trotzdem beschließt er nicht klein beizugeben. Er will die Verantwortlichen finden und den Fall aufklären. Unterstützung bekommt er dabei von seiner ehemaligen Kollegin Mütze. Linus Geschke hat mich mit seinem atmosphärischen, locker leichten Sprachstil auf 394 Seiten wirklich brillant unterhalten. Ich konnte mir die Szenen in meinen Kopfkino ausmalen, wie wenn ich live mit dabei gewesen wäre, Gänsehaut und Zähneklappern inbegriffen. Richtig gut hat mir auch gefallen, dass ich immer wieder schmunzeln durfte. So sind manche nur noch ein paar Kottelets von dick entfernt, Mann muss sich fragen lassen, ob ihm plötzlich Titten wachsen oder es stirbt schon mal jemand fast an der Todesursache Eichhörnchen. Aber diese Schmunzler und auch ein paar kleine Ausflüge, die Jan mit seiner neuen Liebe Nadine oder auch Sohnemann Lukas unternimmt, müssen hier sein, denn 394 Seiten lang Fingernägelabkauen sind auch für Schnellleser nicht durchzustehen. Die Ermittlungen sind unheimlich spannend. Man liest in ständiger Angst, weil das subtil Böse der Tod eines Menschen nicht einmal mit der Wimper zucken lässt und es über Jan, Mütze und Arslan mehr als perfekt informiert ist. Je mehr man in erfährt, desto mehr Gänsehausfeeling ist vorprogrammiert. Außerdem sind die Ermittlungen mehr als einmal so richtig gefährlich. Kopfarbeit darf man auch leisten, denn eine Frage tut sich nach der anderen auf und will beantwortet werden. Ein wenig geärgert, aber ebenso richtig begeistert hat mich, dass es dem Autor gelungen ist, mich so richtig aufs Glatteis zu führen. Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet. Jan war mir von Anfang an super sympathisch. Er hat sich von seiner Frau Sarah getrennt und leidet vor allem, weil er seinen Sohn Lukas so sehr vermisst. Er kümmert sich aber trotz der Trennung liebevoll um ihn, was mir sehr gut gefallen hat. Er ist ein Mann mit Werten, der seine Ziele konsequent verfolgt. Richtig toll ist das lockere Verhältnis zu Mütze. Stephanie Schneider arbeitet nicht mehr für das Magazin die Reporter, doch die Freundschaft zwischen den beiden ist erhalten geblieben. Mütze ist eine richtig taffe Frau, die mir so richtig ans Herz gewachsen ist, sie würde mit Sicherheit eine gute Freundin abgeben. Die beiden können sich blind aufeinander verlassen, können sich gegenseitig hochschießen und auch miteinander über sich selbst lachen. Arslan, ein Kumpel der beiden, ergänzt das Duo bei Bedarf. Seine witzigen Sprüche haben mir so einige Lachtränen beschert und um sein Boxtalent war ich mehr als einmal froh. Im Zuge der Ermittlungen lernt Jan die sympathische Polizistin Nadine kennen. Kann es tatsächlich sein, dass er den passenden Deckel gefunden hat? Es scheint glücklicherweise ganz danach auszusehen. Die Verdächtigen sind genial dargestellt, von unkontrollierten Typen, über stupide Befehlsausführer, hörige Freunde und Freundinnen bis hin zum subtil und unterschwellig Bösen ist hier alles vertreten. Andreas Bader z.B. hat mir mehr als Angst gemacht. Auch die kleinen Nebenrollen konnten mich begeistern. So hat mir Lukas, Jans Sohn, sehr gut gefallen und auch Oktay, Arslans Bruder ist einfach spitze mit seiner coolen Sonnenbrille. Richtig toll war auch Yilmaz, ein Dönerbuden Besitzer. Der Fall handelt in rund um das Gelände der NS Ordensburg Vogelsang und dem aufgegebenen Ort Wollseifen, der natürlich nicht ganz bedeutungslos ist. Hier hat der Autor wirklich gute Recherchearbeit geleistet. Alles in allem sicher ein Krimihighlight in diesem Lesejahr, das unbedingt gelesen werden muss und fünf Sterne plus verdient.

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Packend von der ersten Seite an
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 17.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Auf den zweiten Teil der Jan-Römer-Reihe habe ich mich schon lange gefreut und ihn dann auch binnen 3 Tagen zu Ende gelesen. Es fängt direkt spannend mit einem Doppelmord im Jahr 1997 ein, irgendwo in der Eifel und dicht an der belgischen Grenze. Ein zweites Paar, was damals ebenso... Auf den zweiten Teil der Jan-Römer-Reihe habe ich mich schon lange gefreut und ihn dann auch binnen 3 Tagen zu Ende gelesen. Es fängt direkt spannend mit einem Doppelmord im Jahr 1997 ein, irgendwo in der Eifel und dicht an der belgischen Grenze. Ein zweites Paar, was damals ebenso dabei war, ist seitdem spurlos verschwunden. Jan Römer schreibt einen Bericht darüber für die Rubrik Ungelöste Kriminalfälle. Dann bekommt er einen Anruf eines Informanten, der bei einem Treffen vor seinen Augen erschossen wird. Gemeinsam mit seiner Kollegin/Freundin "Mütze" macht Jan Römer sich auf in die Eifel, um herauszufinden, was damals passiert ist und wer hinter den Morden steckt. Mir hat der Krimi wegen den interessanten Personen gefallen und den Dialogen, aber am meisten wegen dem, was hinter den Morden steckt: Eine klasse Auflösung und ein Thema, mit dem ich mich sicherlich mal intensiver beschäftigen werde... "Und am Morgen waren sie tot" ist durchgehend spannend und mit einem faszinierenden Bösewicht versehen - gerade die Schilderungen aus seiner Sicht haben mich besonders gegruselt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auf intelligent konstruierte und rätselhafte Fälle steht!

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