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Und auch so bitterkalt

Roman. Ausgezeichnet mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2014

(6)
Dies ist die Geschichte von Lucinda. Lucinda ist schön, lebenshungrig und leuchtet wie ein Stern. So hell und so schön und gleichzeitig Lichtjahre entfernt. Lucinda scheint in einer anderen Welt zu leben, nach eigenen, erbarmungslosen Regeln. Wer Lucinda liebt, muss ertragen, ihr niemals richtig nah sein zu können. So sind Sterne eben. Und manchmal fallen sie vom Himmel und verglühen. Einfach so.
Rezension
Lara Schützsack schafft es in ihrem sprachlich zarten Debüt, diese sehnsüchtige, auf Selbstoptimierung getrimmte, auf das Dünn-Sein fixierte Welt von Lucinda einzufangen. Jan Drees WDR Eins live 20140414
Portrait

Lara Schützsack, geboren 1981 in Hamburg, studierte Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften sowie Amerikanische Literatur und Kultur an der Universität Potsdam. Es folgte ein Drehbuchstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Lara Schützsack lebt und arbeitet als Autorin und Musikberaterin in Berlin. Ihr erster Film ›Draußen ist Sommer‹ lief 2013 in den Kinos.

Literaturpreise:

›Und auch so bitterkalt‹
- Ulla-Hahn-Autorenpreis 2014
- Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2014

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Altersempfehlung 12 - 16
Erscheinungsdatum 20.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-85619-0
Verlag Fischer Kjb
Maße (L/B/H) 190/125/20 mm
Gewicht 325
Auflage 2
Verkaufsrang 67.972
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Aufrüttelnd!“

Stefanie Nolte, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Dies ist das Debüt einer jungen deutschen Autorin, in dem sie die tragische Geschichte Lucindas erzählt. Ein junges Mädchen auf der Suche - nach Liebe, Anerkennung und Grenzen. Wie weit kann sie gehen? Der Grat zwischen himmelhochjauchzenden und zutodebetrübten Gefühlslagen der Teenagerin ist echt schmal und lässt den Leser mitgehen. Dies ist das Debüt einer jungen deutschen Autorin, in dem sie die tragische Geschichte Lucindas erzählt. Ein junges Mädchen auf der Suche - nach Liebe, Anerkennung und Grenzen. Wie weit kann sie gehen? Der Grat zwischen himmelhochjauchzenden und zutodebetrübten Gefühlslagen der Teenagerin ist echt schmal und lässt den Leser mitgehen. Lucinda wird begleitet von ihrer jüngeren Schwester, die einerseits mitgerissen wird, andererseits Halt gibt. Themen wie Aussehen, Jungs, Essen, Musik, eigene Wege gehen, sich ausprobieren - also die typischen Themen im Jugendalter, werden behandelt. Ihre Mutter versucht alles in ihrer Macht stehende, um an sie heranzukommen... Sehr emotional. Ich empfehle es für junge Mädchen ab 14 Jahren und ihre Mütter, die gern aufrüttelnde, nachdenkliche Bücher lesen, die mitten aus dem Leben sind. Sehr lebensnah und nachdenklich - ein tolles Buch.

„Sehr bewegend“

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Lucinda ist immer präsent. Wo sie auftaucht, steht sie automatisch im Mittelpunkt. Bei ihr schwanken die Stimmungen mal zwischen absolutem Glück und unendlicher Traurigkeit. Doch diese dunkle Seite scheint immer mehr Besitz von ihr zu ergreifen. Und obwohl ihre Eltern versuchen, Lucinda zu retten, steht eines Tages ein gepackter Koffer Lucinda ist immer präsent. Wo sie auftaucht, steht sie automatisch im Mittelpunkt. Bei ihr schwanken die Stimmungen mal zwischen absolutem Glück und unendlicher Traurigkeit. Doch diese dunkle Seite scheint immer mehr Besitz von ihr zu ergreifen. Und obwohl ihre Eltern versuchen, Lucinda zu retten, steht eines Tages ein gepackter Koffer in ihrem Zimmer.
Dieses Buch ist zwar kurz und prägnant, aber dennoch nicht weniger bewegend als andere Bücher. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Malina, der kleinen Schwester von Lucinda, doch die gesamte Geschichte dreht sich nur um Lucinda. Diese wird von Tag zu Tag dünner, will einfach nichts mehr essen und als Leser merkt man schnell: Trotz Rettungsversuche von Seiten der Eltern wird die Geschichte von Lucinda kein gutes Ende nehmen. Die ganze Handlung war sehr emotional und bewegend und würde ich wirklich nur für Jugendliche ab 14 Jahren empfehlen, weil Themen wie Selbstmord und Magersucht eine Rolle im Roman spielen. Ein beeindruckender Roman von Lara Schützsack, der einen auch nach dem Lesen nicht loslassen wird.

„Eine "Junge Buchprofi-Rezension" von Lea, 15 Jahre“

Junge Buchprofis empfehlen, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Lucinda lebt nach ihren eigenen Regeln. Sie ist hübsch, selbstbewusst und lebenshungrig. Für die Welt scheint sie unerreichbar, ebenfalls für ihre kleine Schwester Marina, die Lucinda wie ein Schatten überall hin folgt.
Selbst in dem Bewusstsein ihr niemals wirklich nah zu sein, liebt Marina ihre Schwester bedingungslos und würde
Lucinda lebt nach ihren eigenen Regeln. Sie ist hübsch, selbstbewusst und lebenshungrig. Für die Welt scheint sie unerreichbar, ebenfalls für ihre kleine Schwester Marina, die Lucinda wie ein Schatten überall hin folgt.
Selbst in dem Bewusstsein ihr niemals wirklich nah zu sein, liebt Marina ihre Schwester bedingungslos und würde alles für sie tun. Auch wenn, dass hieße, Lucinda gehen zu lassen.

Ich halte „Und auch so bitterkalt“ für eine interessante story, die mit ihrer ernsten aber zugleich auch realitätsnahen Handlung überzeugt. Die Handlung zieht sich teilweise durch die langen und ausführlichen Beschreibungen. Gleichzeitig trägt genau dies zur ruhigen Atmosphäre des Buches bei.
Das Buch zeichnet sich besonders durch Originalität aus, welches bei der Erzählperspektive zur Geltung kommt. Nämlich trägt hierbei der Erzähler die Rolle des stillen Beobachters, der weniger durch seine Handlungen heraussticht, als durch seine teilweise passive Haltung.
Alles im allen empfehle ich dieses Buch jungen Heranwachsenden.

Maggy Grebasch, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wirklich ganz besonderes Buch mit einer einzigartigen Stimmung. Sehr tiefgründig und bewegend. Ein wirklich ganz besonderes Buch mit einer einzigartigen Stimmung. Sehr tiefgründig und bewegend.

Berührend, herzzerreißend, fesselnd. Ein sehr wichtiges Thema, so wunderschön erzählt, dass es zu Tränen rührt. Berührend, herzzerreißend, fesselnd. Ein sehr wichtiges Thema, so wunderschön erzählt, dass es zu Tränen rührt.

Noelle Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Tief bewegend! Tief bewegend!

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Die Geschichte von Lucinda wird in diesem Buch sehr bewegend und gleichzeitig sehr poetisch erzählt. Ein tolles Buch über die Jugend und ihre Probleme. Die Geschichte von Lucinda wird in diesem Buch sehr bewegend und gleichzeitig sehr poetisch erzählt. Ein tolles Buch über die Jugend und ihre Probleme.

Tina Wels, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Ziemlich verstörend und verwirrend. Genau wie Lucindas Leben. Ziemlich verstörend und verwirrend. Genau wie Lucindas Leben.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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literarisch hoch stehendes, eindringliches Familiendrama
von Favola am 03.03.2014

Für viele Kinder ist wohl das grössere Geschwister ein Vorbild, doch bei Malina geht das noch viel weiter. Sie vergöttert Lucinda geradewegs, denn diese ist etwas ganz Spezielles. Durch Malinas Augen lernen wir ihre grosse Schwester kennen. Lucinda gehört zu keiner Clique und beugt sich keiner Norm. Sie kleidet... Für viele Kinder ist wohl das grössere Geschwister ein Vorbild, doch bei Malina geht das noch viel weiter. Sie vergöttert Lucinda geradewegs, denn diese ist etwas ganz Spezielles. Durch Malinas Augen lernen wir ihre grosse Schwester kennen. Lucinda gehört zu keiner Clique und beugt sich keiner Norm. Sie kleidet sich wie und macht was sie möchte und scheint alles aus voller Inbrunst zu tun. Selten habe ich es erlebt, dass die erzählende Protagonistin so wenig Platz einnimmt, doch genau so ist es auch im Alltag der Familie: Lucinda bekommt alle Aufmerksamkeit, erst durch ihr extravagantes Benehmen, dann durch ihr gestörtes Essverhalten. Doch es gibt auch die dunklen Tage, an denen Lucinda weder sich noch die Welt ausstehen kann, während denen sie sich ins Schneckenloch zurückzieht und nicht herauszulocken ist. Die Familiensituation spitzt sich immer weiter zu. Lucinda hält sich an keine Regel, macht was sie möchte und stösst ihre Eltern und ihr Umfeld oft vor den Kopf. Sie sammelt Erfahrungen mit Jungs, mit Alkohol und merkt wohl erst zu spät, dass sie bei ihrer Gratwanderung langsam aber sicher das Gleichgewicht zu verlieren scheint. "Und auch so bitterkalt" ist eine Hommage an eine grosse Schwester, an eine schillernde Persönlichkeit, die in alle Richtungen überbordet. Lucinda ist alles andere als ein 0815-Charakter und wahrlich kein einfacher Teenager. So tat ich mich öfters schwer mit ihren Allüren und fragte mich, woher ihr Drang, immer im Mittelpunkt stehen zu müssen, wohl kommen mag. Antwort habe ich keine gefunden, denn die Familie scheint eigentlich intakt zu sein, nur verblassen sie allesamt neben einem so einnehmenden Menschen. Es gibt Schriftsteller, die für eine nichtssagende Geschichte 500 Seiten verschreiben und es gibt einzelne Autoren, die es schaffen in knapp 180 Seiten ein Drama zu verpacken, das auch nach dem Zuklappen des Buches immer noch in einem nachhallt. Lara Schützsack gehört ganz sicher zur zweiten Gruppe. In "Auch so bitterkalt" zeigt sie so viele unterschiedliche Geischtspunkte, so dass auch ich manchmal irritiert, dann wieder fragend , bedrückt oder betroffen inne halten musste. Ihre Geschichte, ihr Schreibstil ist anders, speziell und spricht wohl auch mit dem Tabu-Thema Essstörung nicht die breite Masse an. Doch es ist ein ungeschliffener Juwel in einer Nische des Buchmarktes. Fazit: Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten hat Lucinda auch mich mit ihrer schillernden Persönlichkeit gefangen genommen. Auf gerade mal knapp 180 Seiten schildert Lara Schützsack eindringlich ein literarische hoch stehendes, manchmal irritierendes, sehr ehrliches und bewegendes Familiendrama, das einen nicht mehr so schnell loslässt. 4.5 Sterne

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Viel steht zwischen den Zeilen
von mabuerele am 06.01.2015

Lucinda lebt in ihrer eigenen Welt. An ihren phantasievollen Geschichten lässt sie ihre kleine Schwester Malina teilhaben. Doch wenn Lucinda ihre dunklen Tage hat, ist Malina ausgeschlossen. Die Geschichte wird von Malina erzählt. Sie liebt ihre große Schwester und würde alles für sie tun. Aber sie muss zusehen, wie Lucinda... Lucinda lebt in ihrer eigenen Welt. An ihren phantasievollen Geschichten lässt sie ihre kleine Schwester Malina teilhaben. Doch wenn Lucinda ihre dunklen Tage hat, ist Malina ausgeschlossen. Die Geschichte wird von Malina erzählt. Sie liebt ihre große Schwester und würde alles für sie tun. Aber sie muss zusehen, wie Lucinda mehr und mehr verschwindet. Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Vieles wird nur angedeutet, nicht ausgesprochen. Es nach und nach wird deutlich, dass Lucinda an Magersucht leidet. Die Eltern sind überfordert. Sie gehen unterschiedlich mit der Krankheit um. Der Psychologe reagiert in meinen Augen völlig unzureichend. Der Schriftstil ist durch kurze knappe Sätze gekennzeichnet. Man muss zwischen den Zeilen lesen, um die Gefühlswelt zu verstehen. Trotzdem bleibt einiges offen. Das liegt an der Erzählperspektive. Alles, was Malina nicht wissen kann, erfahre ich als Leser auch nicht. Dadurch werden auch die Fragen nach den Ursachen nicht beantwortet. Die Gedanken der Eltern greifen zu kurz. Das Buch wird als Jugendbuch empfohlen. Diese Einordnung finde ich gewagt, weil die Geschichte zwar das Zerbrechen einer Familie an der Krankheit zeigt, aber keinerlei Perspektive und Lösungsansätze bietet. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Das liegt zum einen am ungewöhnlichen Schriftstil, zum anderen an der sehr aktuellen Thematik. Die autorin hat versucht, sich den Problem der Magersucht auf neue Art zu nähern. Das ist mutig.

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Lucinda.
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2014

Eigentlich erzählt Melina uns die Geschichte. Eigentlich sollte sie im Mittelpunkt stehen. Aber eigentlich tut sie das nie. Denn da ist Lucinda. Ihre Schwester. Doch Melina ist das egal denn auch sie selbst vergöttert Lucinda. Dafür da sie zu keiner Gruppe gehört. Das sie macht was sie will und... Eigentlich erzählt Melina uns die Geschichte. Eigentlich sollte sie im Mittelpunkt stehen. Aber eigentlich tut sie das nie. Denn da ist Lucinda. Ihre Schwester. Doch Melina ist das egal denn auch sie selbst vergöttert Lucinda. Dafür da sie zu keiner Gruppe gehört. Das sie macht was sie will und ihren Willen immer durchsetzt. Und dann hört Lucinda auf zu essen. Ihre dunklen Tage kommen öfter vor. Und die Familie beginnt zu wackeln. Ein absolut gut durchdachtes und sehr gut geschriebenes Buch. Wie schon von meinem Vorgänger erwähnt, schafft die Autorin auf so wenigen Seiten was viele nicht mal mit 300 Seiten vollbringen. Man kann sich gut in den einen oder anderen Charakter hineinfühlen und selbst wenn es „nur“ die Mutter ist. Für Mädchen ab 15 für zwischendurch. (bleibt aber sicher länger im Kopf hängen. Versprochen.)

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Teilweise sehr düster
von MsChili am 05.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Und auch so bitterkalt" von Lara Schützsack wurde im Jahr 2016 im Fischer Verlag neu aufgelegt. Lucinda und Malina, zwei Schwestern die nicht unterschiedlicher sein können. Lucinda ist wunderschön, lebenshungrig und laut ihrer Schwester wie ein leuchtender Stern. Malina steht immer ein wenig in ihrem Schatten, doch das scheint sie... "Und auch so bitterkalt" von Lara Schützsack wurde im Jahr 2016 im Fischer Verlag neu aufgelegt. Lucinda und Malina, zwei Schwestern die nicht unterschiedlicher sein können. Lucinda ist wunderschön, lebenshungrig und laut ihrer Schwester wie ein leuchtender Stern. Malina steht immer ein wenig in ihrem Schatten, doch das scheint sie nicht zu stören, denn sie vergöttert ihre Schwester. Ein Buch, dass das Leben einer Jugendlichen in ihrer eigenen Welt erzählt.. Dies ist mein 1. Buch der Autorin und mich haben der Titel und das Cover angesprochen, wobei sie nicht allzu viel verraten. Anfangs wusste ich nicht so recht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, vorallem ist auch der Erzählstil ungewohnt. Denn es geht zwar um Lucinda, aber es ist aus Malina's Sicht erzählt. Es gibt auch keine wirklichen Kapitel nur eine grobe Einteilung in Sommer, Herbst und Winter. Dennoch gibt es immer wieder Absätze, die die Geschichte einteilen. Es geht um Lucinda, die wie ein Stern leuchtet. Lucinda, die meistens in ihrer eigenen Welt lebt und doch häufig nur auf ihren Vorteil aus ist. Lucinda, die im Mittelpunkt steht und nicht immer wahrnimmt, was sie mit ihren Entscheidungen und Machtspielen ihren Mitmenschen antut. Dieses Buch hat mich gefesselt. Die Autorin schafft es den Leser an Lucinda heranzubringen. Sie bringt die Emotionen rüber und versucht Lucindas Gefühle herüberzubringen. Zeitgleich steht auch ein wenig die Bindung zwischen den Schwestern im Vordergrund, denn Malina versteht Lucinda. Ein ernstes Thema, das gut umgesetzt wurde und gerne noch ausführlicher hätte sein können. Für mich ein gutes Buch, das teils doch ein wenig traurig war, mir aber doch gefallen hat.

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