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Und wieder Februar

Roman

(2)
Bei einem Unfall auf einer Bohrplattform vor Neufundland verliert Helen ihren Mann Cal. Die vierfache Mutter muss nun ihre Kinder alleine großziehen. Lange Zeit demonstriert sie nach außen hin Stärke: sie sucht sich Arbeit, erledigt den Haushalt und unternimmt Reisen. Doch innerlich bleibt sie von der Trauer um ihren Mann gebrochen. Als nach Jahren der Isolierung ein neuer Mann in ihr Leben tritt und die Kinder aus dem Haus sind, steht ihr Leben vor einer bedeutenden Wende. Lisa Moores Roman ist von erstaunlicher Intensität. Mit einer Sprache von ungewöhnlicher Sinnlichkeit erkundet sie die Gefühlswelt ihrer Protagonisten und erzählt eine Geschichte von der Möglichkeit des Glücks.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 336, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.08.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783446238343
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein großes Geschenk !“

Jeannette Koch, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Lisa Moore macht uns mit diesem Roman ein großes Geschenk. Stil und Sprache allein sind schon ein Genuß !
1982 sterben 84 Menschen, als eine Bohrplattform im Atlantik versinkt. Helen, schwanger und bereits Mutter von drei Kindern, muss nun vier Kinder großziehen. Den Tod ihres Mannes kann sie nicht überwinden, bis sie an einen Wendepunkt
Lisa Moore macht uns mit diesem Roman ein großes Geschenk. Stil und Sprache allein sind schon ein Genuß !
1982 sterben 84 Menschen, als eine Bohrplattform im Atlantik versinkt. Helen, schwanger und bereits Mutter von drei Kindern, muss nun vier Kinder großziehen. Den Tod ihres Mannes kann sie nicht überwinden, bis sie an einen Wendepunkt in ihrem Leben kommt.
Ich liebe dieses Buch und werde es wieder und wieder lesen !

„Und wieder Februar“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Helen und Cal sind sehr glücklich verheiratet und lieben sich nach drei Kinder immernoch grenzenlos. Sie leben mit den Kindern in einem Häuschen, an dem sie noch abbezahlen und haben den Traum eines Tages mit einem kleinen Laden und zwei Zapfsäulen selbstständig zu sein. Doch bis dahin hat Cal noch den Job auf der Ölbohrplattform "Ocean Helen und Cal sind sehr glücklich verheiratet und lieben sich nach drei Kinder immernoch grenzenlos. Sie leben mit den Kindern in einem Häuschen, an dem sie noch abbezahlen und haben den Traum eines Tages mit einem kleinen Laden und zwei Zapfsäulen selbstständig zu sein. Doch bis dahin hat Cal noch den Job auf der Ölbohrplattform "Ocean Ranger" angenommen, der zwar gefährlich, aber gut bezahlt ist. Bis eines Tages im Jahr 1982 die Katastrophe ihren Lauf nimmt, denn die Bohrplattform hat während eines starken Sturms Schlagseite bekommen und beginnt zu sinken. Alle sich auf der Plattform befindenden Männer können nicht mehr gerettet werden, auch Cal nicht. Für Helen bricht eine Welt zusammen, denn sie erfährt, dass sie mit dem vierten Kind schwanger ist und Cal nicht mehr lebt. Sie muss versuchen ihre Kinder alleine großzuziehen, was ihr auch, manchmal mehr, manchmal weniger gut gelingt. Dabei vergisst sie Cal nie und fängt auch in den nächsten fünfundzwanzig Jahren keine neue Beziehung an. Erst als sie 56 Jahre alt ist, begegnet ihr der Mann, bei dem sie sich vorstellen könnte nocheinmal schwach zu werden: es ist Barry, ein Handwerker, der ihr Wohnzimmer neu gestaltet. Gleichzeitig erfährt sie von ihrem Sohn John, der große Probleme hatte ohne Vater aufzuwachsen und es doch sehr erfolgreich geschafft hat, dass er eine junge Frau geschwängert hat und nicht weiß, was er jetzt tun soll. Helen gibt ihm Hilfestellung und alles wendet sich zum Guten.

Sehr einfühlsam und mit großem Geschick schreibt Lisa Moore ihren einzigartigen Roman. Man lebt mit der Familie mit und hat das Gefühl durch die Zeitsprünge die ganzen letzten zwanzig Jahre von Helens Leben mitzuverfolgen. Helen war mir fast sowas wie eine Freundin für die drei Tage, in denen ich das Buch verschlungen habe.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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Die Geschichte einer starken Frau
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2011

Die Autorin besticht mit Nüchternheit, viele andere würden dieses Thema mit viel Kitsch und überschwänglichen Gefühle behandeln. Trotz dieser Nüchternheit kann man sich gut in die Situation hineindenken. Das Buch enthält nicht viel Handlung, vielmehr werden der Verlust eines geliebten Menschen und der Umgang mit diesem aus verschiedenen... Die Autorin besticht mit Nüchternheit, viele andere würden dieses Thema mit viel Kitsch und überschwänglichen Gefühle behandeln. Trotz dieser Nüchternheit kann man sich gut in die Situation hineindenken. Das Buch enthält nicht viel Handlung, vielmehr werden der Verlust eines geliebten Menschen und der Umgang mit diesem aus verschiedenen Perspektiven beschreiben. Die Handlung wird oft von Rückblicken unterbrochen, dies geschieht meist in den Gedanken der Charaktere. Die Gedanken und wörtliche Rede sind nicht durch entsprechende Satzzeichen gekennzeichnet, so kann man manchmal den Gedankensprüngen nicht so einfach folgen. Das Buch behandelt ein sicher nicht ganz einfaches Thema, aber Lisa Moore versteht es mit diesem Thema ohne großen Kitsch und Übertreibung angemessen umzugehen. Keine einfache Lektüre, aber es lohnt sich sie zu lesen und sich damit auseinander zu setzten.

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ein zweiter Frühling für Helen
von coffee2go am 09.09.2011

Kurze Inhaltszusammenfassung: Helen verliert als 30jährige Frau am Valentinstag ihren Mann Cal durch ein Unglück auf einer Bohrinsel, bei dem die gesamte Mannschaft ums Leben kam. Damals hatte Helen schon drei Kinder und war gerade schwanger zu ihrem vierten. Sie kämpft sich alleine durchs Leben, zieht ihre Kinder alleine groß... Kurze Inhaltszusammenfassung: Helen verliert als 30jährige Frau am Valentinstag ihren Mann Cal durch ein Unglück auf einer Bohrinsel, bei dem die gesamte Mannschaft ums Leben kam. Damals hatte Helen schon drei Kinder und war gerade schwanger zu ihrem vierten. Sie kämpft sich alleine durchs Leben, zieht ihre Kinder alleine groß und trauert um ihren Mann. Als 60jährige Frau und schon mehrfache Großmutter lernt Helen Barry kennen und erlebt mit ihm ihren zweiten Frühling. Helens einziger Sohn John erwartet derzeit gerade sein erstes Kind, das aus einer Urlaubsaffäre entstanden ist und ist sich noch unsicher darüber, ob er sich freuen soll oder nicht. Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil der Autorin ist etwas ungewöhnlich: Helen als Hauptakteurin erzählt ihre Lebensgeschichten, allerdings springt sie dabei von heute plötzlich 30 Jahre zurück, dann wechselt auch häufig die Perspektive von Ereignissen, die passiert sind, gefolgt von ihren Gedanken. Das Buch musste ich mir in aller Ruhe langsam durchlesen, es verleitet auch sehr dazu, sich eigene Gedanken zu bilden und sich in Helen und in ihre Lebensgeschichte hineinzuversetzen. Teilweise hatte das Buch allerdings auch ein paar Szenen, die in die Länge gezogen waren. Als weiteren Kritikpunkt muss ich anführen, dass mir zu wenig Handlung stattgefunden hat – ich hätte gerne noch einige Situationen aus Helens Leben oder das ihrer Kinder erfahren. Interessant gefunden habe ich unter anderem, dass die Autorin auch das Thema Sexualität und Liebe im Alter angesprochen hat. Ebenfalls angesprochen hat mich die Sichtweise von Helen, wenn es um Probleme und schwierige Situationen ihrer Kinder geht und wie sie versucht, sie in ihren Leben selbst Erfahrungen machen lässt, sich nicht einzumischen versucht, auch dann, wenn es um heikle Themen geht, wie zB den Umgang mit Alkohol oder die frühe Schwangerschaft einer ihrer Töchter. Ich fand das Buch sehr interessant zu lesen und kann mir vorstellen, dass ich es durchaus nach einiger Zeit auch noch einmal lesen werde um dann wiederum andere Aspekte und Interpretationen herauslesen zu können. Auf alle Fälle ist es ein Buch, das sich von der Masse abhebt und bei mir in meiner Erinnerung bleiben wird. Cover und Titel: Das Cover ist sehr passend zum Inhalt des Buches gestaltet: Es spiegelt die melancholische, etwas düstere Grundstimmung und zeigt gleichzeitig auch den Respekt vor Wasser, den Helen auch ihr Sohn John seit dem tragischen Tod von Helens Mann auf hoher See haben. Der Titel symbolisiert für mich, dass auch nach einem schicksalhaften Februar in vielen darauffolgenden Jahren sich auch wieder schönere Momente ereignen. Mein Fazit: Ein sehr einfühlsames, melancholisches Buch mit einem nicht unbedingt gewöhnlichen Schreibstil über das Schicksal einer durchschnittlichen Frau von ihrer Jugendzeit bis ins Seniorenalter.

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Und wieder Februar
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 20.02.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein wunderbares Buch über Verlust, Trauer, Ängste und die Kraft weiterzuleben. Helen verliert ihren Mann Cal durch einen Unfall auf einer Bohrinsel, auf der er arbeitet. Mit ihm kommen alle seine Kollegen um. Zunächst mag Helen nicht glauben, daß Cal nicht wiederkommt und ihre Trauer ist grenzenlos. Aber sie hat... Ein wunderbares Buch über Verlust, Trauer, Ängste und die Kraft weiterzuleben. Helen verliert ihren Mann Cal durch einen Unfall auf einer Bohrinsel, auf der er arbeitet. Mit ihm kommen alle seine Kollegen um. Zunächst mag Helen nicht glauben, daß Cal nicht wiederkommt und ihre Trauer ist grenzenlos. Aber sie hat drei Kinder und ist mit dem vierten schwanger. Trotz finanzieller Probleme und dem drohenden Verlust ihres Hauses kämpft Helen sich zurück ins Leben und ist ihren Kindern eine liebevolle Mutter, die das Wohl ihrer Familie immer im Auge hat. Helen setzt sich sehr mit dem Tod von Cal auseinander und hofft, daß er in seinen letzten Stunden und Minuten froh und zufrieden war. Sie stellt ihn sich beim Karten spielen mit seinen Kollegen vor und wie er gewinnt. Immer wieder springt die Erzählung zwischen dem Jetzt und dem Vergangenen hin und her, was es meines Erachtens sehr lebendig hält. Es zeigt, wie Helen zwar mit ihrem jetzigen Leben zurechtkommt, aber in Gedanken immer wieder zu dem Unglückstag zurückkehrt. Sie will und kann Cal nicht vergessen. In all den Jahren ist ihr John, ihr Sohn, eine große Hilfe. Er fühlt sich verantwortlich und übernimmt die Rolle des Mannes im Hause. Er selbst ist jedoch nicht bindungsfähig und ergreift die Flucht, wenn eine seiner Freundinnen an Familie und Kinder denkt. Er hat große Verlustängste, was ihn zunächst daran hindert, eine feste Bindung einzugehen. Erst als Jane, eine kurze Bekanntschaft und fast schon vergessen, ihm mitteilt, daß sie von ihm schwanger ist, muß John sich mit der neuen Siuation auseinandersetzen und es gelingt ihm schließlich, sich mit Jane um das gemeinsame Kind zu kümmern. Auch hier beschreibt die Autorin sehr eindringlich, wie John sich mit der Situation auseinandersetzt, wie er seine Zweifel und Ängste überwindet und schließlich die richtige Entscheidung trifft. In all den Jahren der Einsamkeit und der Trauer um Cal sehnt Helen sich nach einem Menschen, dem sie nahe sein kann. Zwar steht ihr ihre Schwester Louise immer hilfreich zur Seite und unternimmt mit ihr Reisen, aber den Partner kann sie ihr nicht esetzen. Erst als Louise ihr Barry zur Renovierung ihres Hauses empfiehlt, ändert sich die Situation. Barry ist mehrere Wochen lang in Helens Haus und erledigt alle Renovierungsarbeiten und Helen beobachtet ihn in dieser Zeit und findet Gefallen an Barry. Die Sympathie ist auf beiden Seiten und gibt der Geschichte einen versöhnlichen Ausgang. Helen und Barry heiraten, und nach fast 30 Jahren wird Helen Cal zwar nicht vergessen, aber mit Barry einen Partner an ihrer Seite haben, mit dem sie endlich ein neues Glück findet. Für ein wunderbares Buch 5 Sterne und die Empfehlung, es unbedingt zu lesen.

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lohnendes Puzzle
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Helen ist 30 Jahre alt und weiß noch nichts von ihrer vierten Schwangerschaft, als sie ihren geliebten Ehemann Cal bei einem schweren Unglück auf der Ölplattform verliert. Von nun an ist nichts mehr wie es war..... Helen funktioniert, sie kümmert sich um die Kinder,die sie zu freidenkenden Menschen erzieht, regelt... Helen ist 30 Jahre alt und weiß noch nichts von ihrer vierten Schwangerschaft, als sie ihren geliebten Ehemann Cal bei einem schweren Unglück auf der Ölplattform verliert. Von nun an ist nichts mehr wie es war..... Helen funktioniert, sie kümmert sich um die Kinder,die sie zu freidenkenden Menschen erzieht, regelt den Haushalt, überwindet finanzielle Probleme, aber im tiefen Inneren heilt die Wunde niemals zu. Sie kann Cal nicht vergessen, hat nach 27 Jahren noch alle seine Kleider und versucht sich immer wieder die letzten Stunden im Leben ihres Mannes vorzustellen. Was hat er gedacht, was hat er gefühlt, hat er gewusst, dass er sterben wird? Dieser Gedanke lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Sie hat ihre Schwester Luise, die ihr hilfsbereit zur Seite steht und viel Zeit mit ihr verbringt. John, der einzige Sohn, war 10 Jahre alt, als er seinen Vater verlor und hat, genau wie die Mutter, den Tod des Vaters nie richtig verarbeitet. Beziehungsfähigkeit ist nicht seine Stärke und als er erfährt, dass Jane, eine flüchtige Bekannte, mit der er einen Urlaub in Island verbracht hat, von ihm schwanger ist, ist er zunächst überfordert. Er hofft auf Unterstützung von seiner Mutter, die jedoch anders ausfällt, als er sich das dachte. Helen gelingt es, durch die Aussicht auf ein neues Enkelkind, endlich den Tod ihres Mannes zu verarbeiten und eine neue Beziehung einzugehen. Wer leichte Unterhaltungslektüre sucht ist hier falsch. Die zahlreichen Zeitsprünge und unterschiedlichen Episoden stellen sich dar wie Puzzleteile. Wer sich jedoch die Mühe macht, alles zu einem Ganzen zusammenzufügen, erhält einen großartigen,stillen, einfühlsamen Roman, bei dem die Einsamkeit und Traurigkeit aus jeder Zeile spricht. Ein Buch, das es wert ist, mehr als einmal gelesen zu werden. Vielleicht ergeben die Puzzleteile beim erneuten Zusammensetzen ja ein ganz anderes Bild.

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lohnendes Puzzle
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Helen ist 30 Jahre alt und weiß noch nichts von ihrer vierten Schwangerschaft, als sie ihren geliebten Ehemann Cal bei einem schweren Unglück auf der Ölplattform verliert. Von nun an ist nichts mehr wie es war..... Helen funktioniert, sie kümmert sich um die Kinder,die sie zu freidenkenden Menschen erzieht, regelt... Helen ist 30 Jahre alt und weiß noch nichts von ihrer vierten Schwangerschaft, als sie ihren geliebten Ehemann Cal bei einem schweren Unglück auf der Ölplattform verliert. Von nun an ist nichts mehr wie es war..... Helen funktioniert, sie kümmert sich um die Kinder,die sie zu freidenkenden Menschen erzieht, regelt den Haushalt, überwindet finanzielle Probleme, aber im tiefen Inneren heilt die Wunde niemals zu. Sie kann Cal nicht vergessen, hat nach 27 Jahren noch alle seine Kleider und versucht sich immer wieder die letzten Stunden im Leben ihres Mannes vorzustellen. Was hat er gedacht, was hat er gefühlt, hat er gewusst, dass er sterben wird? Dieser Gedanke lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Sie hat ihre Schwester Luise, die ihr hilfsbereit zur Seite steht und viel Zeit mit ihr verbringt. John, der einzige Sohn, war 10 Jahre alt, als er seinen Vater verlor und hat, genau wie die Mutter, den Tod des Vaters nie richtig verarbeitet. Beziehungsfähigkeit ist nicht seine Stärke und als er erfährt, dass Jane, eine flüchtige Bekannte, mit der er einen Urlaub in Island verbracht hat, von ihm schwanger ist, ist er zunächst überfordert. Er hofft auf Unterstützung von seiner Mutter, die jedoch anders ausfällt, als er sich das dachte. Helen gelingt es, durch die Aussicht auf ein neues Enkelkind, endlich den Tod ihres Mannes zu verarbeiten und eine neue Beziehung einzugehen. Wer leichte Unterhaltungslektüre sucht ist hier falsch. Die zahlreichen Zeitsprünge und unterschiedlichen Episoden stellen sich dar wie Puzzleteile. Wer sich jedoch die Mühe macht, alles zu einem Ganzen zusammenzufügen, erhält einen großartigen,stillen, einfühlsamen Roman, bei dem die Einsamkeit und Traurigkeit aus jeder Zeile spricht. Ein Buch, das es wert ist, mehr als einmal gelesen zu werden. Vielleicht ergeben die Puzzleteile beim erneuten Zusammensetzen ja ein ganz anderes Bild.

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Und wieder Februar.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 29.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Am Valentinstag 1982 beginnt die Bohrinsel Ocean Ranger nach einem Unglück zu sinken, einen Tag später ist nichts mehr von ihr übrig. Ebenso von der gesamten Besatzung. Unter ihnen auch Cal der Mann von Helen. Viele Hinterbliebene hoffen und bangen noch viele Tage, dass es Überlebende gibt, ... Am Valentinstag 1982 beginnt die Bohrinsel Ocean Ranger nach einem Unglück zu sinken, einen Tag später ist nichts mehr von ihr übrig. Ebenso von der gesamten Besatzung. Unter ihnen auch Cal der Mann von Helen. Viele Hinterbliebene hoffen und bangen noch viele Tage, dass es Überlebende gibt, nicht aber Helen, sie weiß, dass es keine Wiederkehr gibt. Sie ist mit ihren vier Kindern allein. Das jüngste, die kleine Gabrielle kam erst nach dem Tod des Vaters zur Welt, er hat sie nie gesehen. Das Leben aber geht weiter und sie nimmt diese Prüfung ohne zu klagen an. Nach außen hin zeigt sie Stärke und Zuversicht, aber innerlich kann sie den Tod ihres Mannes nicht überwinden. Immer wieder versucht sie sich vorzustellen, wie die letzten Stunden von Cal verlaufen sind. Große innerliche Trauer bestimmen ihr Leben. Als nach Jahren der Einsamkeit und Trauerr ein neuer Mann in ihr Leben tritt steht sie vor einer bedeutenden Wende. Kann sich Helen der neuen Liebe öffnen und ist sie überhaupt bereit dazu. Lisa Moore erzählt in ihrem Roman „Und wieder Februar“ die Geschichte einer willensstarken tapferen Frau. Sie zeigt, dass es viele Möglichkeiten des Glücks gibt. Es ist eine große Gabe der Autorin das Leben so darzustellen, dass der Leser nachempfinden kann wie Erde schmeckt, wie sie riecht, sich anfühlt und was wirklich letztendlich zählt im Leben. Es ist ein besonderes Lesevergnügen, wie sich die Autorin mit ungewöhnlicher Sinnlichkeit der Worte, in die Gefühlswelt der Protagonisten versetzt und den Leser mit auf die Reise nimmt. Lisa Moore wurde in St. Johns 1964 geboren, studierte Kunst am Nova Scotia College of Art and Design und ist eine der talentiertesten Schriftstellerinnen ihrer Generation.

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Wie soll man weiterleben wenn die grosse Liebe stirbt?
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieser Frage muss sich Helen stellen, denn ihr Mann Cal hatte einen tödlichen Arbeitsunfall. Sie muss für Ihre Kinder stark sein und darf sich nicht gehen lassen. Doch wie soll das gehen, wenn man in sich nur noch Trauer fühlt und jeder einzelne Tag zur Qual wird? Ein sehr berührendes Buch,... Dieser Frage muss sich Helen stellen, denn ihr Mann Cal hatte einen tödlichen Arbeitsunfall. Sie muss für Ihre Kinder stark sein und darf sich nicht gehen lassen. Doch wie soll das gehen, wenn man in sich nur noch Trauer fühlt und jeder einzelne Tag zur Qual wird? Ein sehr berührendes Buch, bei welchem aber auch etwas Mut fassen kann.... Die Kraft des Lebens, der Liebe und eines neuen Glücks lässt sich langsam, Schritt für Schritt wieder finden.

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Die Geschichte einer starken Frau
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein tragischer Unfall auf der Ölplattform im Februar 1982 verändert Helens Leben, denn ihr Mann war Teil der Besatzung, die bei dem Unglück ums Leben kam. Von nun an steht die dreifache Mutter, die zu dem Zeitpunkt des Unglücks mit dem vierten Kind schwanger ist, alleine da. Auf... Ein tragischer Unfall auf der Ölplattform im Februar 1982 verändert Helens Leben, denn ihr Mann war Teil der Besatzung, die bei dem Unglück ums Leben kam. Von nun an steht die dreifache Mutter, die zu dem Zeitpunkt des Unglücks mit dem vierten Kind schwanger ist, alleine da. Auf dem einzigen Sohn John lastet seitdem eine immense Verantwortung, er ist jetzt der einzige Mann im Haus. Die nach außen starke Helen unternimmt alles um ein geregeltes Leben führen zu können, doch innerlich will oder kann sie sich nicht mit dem Tod ihres Mannes auseinandersetzen, um diesen zu verarbeiten. Streng genommen besteht die Handlung aus zwei Handlungssträngen. John wollte nie Verantwortung übernehmen, daran scheiterten auch seine wenigen ernsten Beziehungen. Doch als eine flüchtige Bekanntschaft ein Kind von ihm erwartet, übernimmt er Verantwortung. Bei Helen löst die Nachricht der Schwangerschaft Ungeahntes aus. Sie kann nach vielen Jahren endlich den Tod ihres Mannes verarbeiten und sich auf einen neuen Mann einlassen. Helens Leidensweg fängt mit dem Tod ihres Mannes im Februar 1982 an und endet mit einer Hochzeit im Februar 2009. Die Autorin besticht mit Nüchternheit, viele andere würden dieses Thema mit viel Kitsch und überschwänglichen Gefühle behandeln. Trotz dieser Nüchternheit kann man sich gut in die Situation hineindenken. Das Buch enthält nicht viel Handlung, vielmehr werden der Verlust eines geliebten Menschen und der Umgang mit diesem aus verschiedenen Perspektiven beschreiben. Die Handlung wird oft von Rückblicken unterbrochen, dies geschieht meist in den Gedanken der Charaktere. Die Gedanken und wörtliche Rede sind nicht durch entsprechende Satzzeichen gekennzeichnet, so kann man manchmal den Gedankensprüngen nicht so einfach folgen. Das Buch behandelt ein sicher nicht ganz einfaches Thema, aber Lisa Moore versteht es mit diesem Thema ohne großen Kitsch und Übertreibung angemessen umzugehen. Keine einfache Lektüre, aber es lohnt sich sie zu lesen und sich damit auseinander zu setzten.

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Das Leben und seine Tücken
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 28.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Helen hat 1982 beim Untergang der Bohrinsel "Ocean Ranger" ihren Mann Cal verloren. Zu dem Zeitpunkt wusste sie noch nicht, dass sie mit dem vierten Kind schwanger ist. So muss sie nun 4 Kinder allein groß ziehen und den Alltag allein stemmen. Das Buch springt zwischen den Jahren um 1982... Helen hat 1982 beim Untergang der Bohrinsel "Ocean Ranger" ihren Mann Cal verloren. Zu dem Zeitpunkt wusste sie noch nicht, dass sie mit dem vierten Kind schwanger ist. So muss sie nun 4 Kinder allein groß ziehen und den Alltag allein stemmen. Das Buch springt zwischen den Jahren um 1982 und 2008. Zudem wechselt die Perspektive. Meist erfährt man alles aus Helens Warte, aber oft geht es auch um den Blickwinkel ihres Sohns John, der viel auf Reisen ist und gerade erfahren hat, dass er von einem One Night Stand Vater wird. Man erfährt viel über Helens Reaktion auf den Untergang der Bohrinsel, darüber, wie sie es geschafft hat, die Kinder großzuziehen, wie sie zeitweise gelitten hat, wie sie trotz aller Schwierigkeiten für ihre Kinder da war. Einige Episoden handeln auch von ihrem Leben mit Cal, wie sie gerade ein Paar geworden waren und von ihrer Hochzeit. Man liest quasi Helens Gedanken, wie sie ihr zwischendurch in den Sinn kommen. Ich finde es sehr spannend, dass auch die Gegenwart eine große Rolle spielt, was aus den Kindern geworden ist, was für Haltungen sie zu manchen Themen entwickelt haben. Der Stil des Buches drückt seine Besonderheit aus, es sind gerade am Anfang sehr viele sehr kurze Sätze, wodurch alles ziemlich abgehakt wirkt. Zudem fehlen Anführungszeichen vor wörtlicher Rede und Gedanken. Hierzu erklärt Lisa Moore im Vorwort, dass sie sich bewusst hierfür entschieden hat, um offen zu lassen, ob es nun Gedanken oder gesprochene Sätze sind. Ich gebe zu, dass ich nach den ersten 30 Seiten einen Durchhänger bei dem Buch hatte, wo ich mich gefragt habe: "Was soll jetzt noch kommen?" Eigentlich war das wesentliche erzählt - dachte ich. Doch nach einigen Seiten habe ich in die Geschichte und Helens Gedanken gefunden und habe ein paar sehr schöne und aufschlussreiche Tage mit ihr verbracht. Fazit: Ein etwas anderes Buch und auf keinen Fall eins, das man mal eben so liest, sondern eins, das auf seine Weise haften bleibt. Eine schöne Auseinandersetzung damit, wie man nach dem Tod eines geliebten Menschen unter schwersten Bedingungen weitermacht.

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Helen und die Trauer
von brenda_wolf am 23.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Helen verliert ihren Mann an einem Freitag, dem Valentinstag im Jahre 1982. Ein Sturm tobt vor der Küste Neufundlands. Die Bohrinsel Ocean Ranger gerät in Seenot und sinkt mit der gesamten Besatzung. Ein Ereignis das sich übrigens tatsächlich zugetragen hat. Während viele Angehörige noch auf Überlebende hoffen, weiß Helen, das... Helen verliert ihren Mann an einem Freitag, dem Valentinstag im Jahre 1982. Ein Sturm tobt vor der Küste Neufundlands. Die Bohrinsel Ocean Ranger gerät in Seenot und sinkt mit der gesamten Besatzung. Ein Ereignis das sich übrigens tatsächlich zugetragen hat. Während viele Angehörige noch auf Überlebende hoffen, weiß Helen, das Cal tot ist. Sie ist gezwungen, sich und ihre Kinder durchzubringen, ein viertes Kind ist unterwegs. In ihrer Schwester Louise und ihren Schwiegereltern findet sie Unterstützung. Nach außen hin funktioniert Helen, aber in ihrem Innern hält sie die Trauer um ihren geliebten Mann erbarmungslos im Griff. Sie durchlebt die Katastrophe in jeder einzelnen Nacht. Sie hat den Bericht der Royal Commission gelesen. Sie weiß was passiert ist. Aber sie will in Cals Haut stecken, während die Bohrinsel untergeht. Sie will bei ihm sei. Sie hat Depressionen, Todessehnsucht. Ihre Kinder erzieht sie mit strenger Hand. Die Mädchen sind fügsam, aber Johny ist nicht zu bändigen. Er scheint vom Tod des Vaters Narben davon getragen zu haben. Und dennoch ist er seiner Mutter eine verlässliche Stütze. 26 Jahre nach dem Unglück - es ist wieder Februar - ruft er seine Mutter an. Ein Kind ist unterwegs. Er hat ein Mädchen geschwängert, mit der ihm nur eine kurze Affäre verband. Er erhofft sich von seiner Mutter Absolution, doch er spürt sofort, dass sie Partei für die Frau ergreift, sich mit ihr solidarisiert. Ihm ist klar, seine Mutter wird ihn zwingen, Verantwortung zu übernehmen. Der Roman wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal aus der Sicht von Helen und dann aus der Perspektive von Johny. Rückblicke und Passagen aus der Gegenwart wechseln sich ab und zeichnen Helens Leben auf. Aber auch von Johny und seinen Schwestern erfährt der Leser. Der Autorin gelingt es Helens Trauer ohne Kitsch und Romantisierung zu erzählen. Dabei verzichtet sie darauf, die wörtliche Rede in Anführungszeichen zu setzten, was sicherlich gewöhnungsbedürftig ist. Denn bisweilen ist es schwer zwischen Gedankengängen und gesprochenem Wort zu unterscheiden. Trotzdem gefällt mir die Sprache, der Autorin sehr. Sie berührt die Seele, bringt was zum Klingen. Kein Roman zum schnell mal Weglesen. Ich bezweifele aber stark, dass “Und wieder Februar” für alle Altersgruppen gleichermaßen reizvoll ist. Ich könnte mir vorstellen, dass jüngere Leser/-innen, dieses Buch gelangweilt zur Seite legen werden. Denn im Grunde passiert nichts. Wer ein Buch mit Handlung sucht, wird hier enttäuscht.

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Ein herber Schicksalsschlag, der einen ein Leben lang begleitet
von D. Brüngger am 18.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Helen hat drei Kinder und ist mit dem vierten schwanger. Den Alltag muss sie allein bestreiten. Ihr Mann Cal arbeitet auf Bohrplattformen, um das Geld zu verdienen. Er meldete sich oft mitten in der Nacht telefonisch, weil er einen Sonnenuntergang oder -aufgang sah, da geriet er jeweils einfach gewaltig... Helen hat drei Kinder und ist mit dem vierten schwanger. Den Alltag muss sie allein bestreiten. Ihr Mann Cal arbeitet auf Bohrplattformen, um das Geld zu verdienen. Er meldete sich oft mitten in der Nacht telefonisch, weil er einen Sonnenuntergang oder -aufgang sah, da geriet er jeweils einfach gewaltig ins Philosophieren. Aber dann als Helen gerade mal dreissig war, passierte das schreckliche Unglück. Die Bohrplattform auf der Cal vor Neufundland arbeitete, sank. Und das am Valentinstag! Drei Tage hoffte man auf Überlebende. Helen wusste aber von Anfang an, dass keine Hoffnung besteht und die Männr tot sind. Sie hatte das sofort akzeptiert. Sie wollte aber unbedingt seinen Leichnam. Wie kann man bloss so einen Schicksalsschlag verdauen. Eigentlich gar nicht. Helen erfährt zudem kurz danach, dass sie wieder schwanger ist. Das macht die Sache auch nicht leichter... Wie soll es weitergehen? Es muss einfach. Nach Aussen ist Helen stark. Ihr Sohn John steckt den Unfall nicht so leicht weg, wie seine drei Schwestern. Schliesslich ist er der einzige Mann im Haus und trägt nun jetzt auch sehr viel mehr Verantwortung. Wann kann das Leben wieder weitergehen? John schwängert in Island eine Frau. Das weckt Erinnerungen an die schlimme Zeit. Aber schliesslich: aus der unendlichen Trauer wird ein Neuanfang. Die Familie kommt sich wieder näher. Und auf Helen wartet nach jahrelanger Trauer eine neue Liebe mit dem Schreiner, den sie mit der Rennovation des Hauses beauftragt. Soll Sie es zulassen, obwohl Sie Cal versprochen hatte, ihn niemals zu veregessen? Gefühlsvolles Buch, dass zum Nachdenken anregt über die Vergänglichkeit des Lebens, aber dass auch immer wieder neues Leben entsteht… Hat mir gut gefallen!

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Sehr gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürth am 16.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

m Februar 1982 sinkt die Bohrínsel Ocean Ranger und mit ihr alle Menschen, die auf ihr gearbeitet haben. So kommt auch Helens Mann Cal ums Leben. Er hinterlässt seine Frau mit drei Kundern und einem ungeborenen Baby. Von nun an ist sie auf sich allein gestellt. Zwischen grenzenlosem Schmerz und... m Februar 1982 sinkt die Bohrínsel Ocean Ranger und mit ihr alle Menschen, die auf ihr gearbeitet haben. So kommt auch Helens Mann Cal ums Leben. Er hinterlässt seine Frau mit drei Kundern und einem ungeborenen Baby. Von nun an ist sie auf sich allein gestellt. Zwischen grenzenlosem Schmerz und Verzweiflung versucht sie sich und die Kinder durchzubringen. Sie ist allein und kämpft zusätzlich mit finaziellen Sorgen. Doch gerade ihre Kinder halten sie am Leben und halten sie lebendig. Dreißig Jahre später ist sie immer noch allein, sorgt sich um ihr Haus und ihre erwachsenen Kinder und Enkel und versucht jeden Tag aufs Neue mit ihrer Situation zurecht zu kommen. Als ihr ältester Sohn John ein Kind erwartet, fühlt sie sich in die Zeit ihrer Ehe mit Cal zurückversetzt und an den Verlust ihres Mannes. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart bewegt sich Helen und sie merkt immer wieder, dass sie sich nach einer neuen Liebe sehnt. Der Roman ist literarisch großartig geschrieben und wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart ab. Der Leser wird somit nach und nach in alle Detail eingeweiht, dennoch bleibt so viel offen, dass die eigene Kreativität gefragt ist. Ein wunderbares Buch über eine tragische Geschichte voller Gefühl, Menschlichkeit, Verlässlichkeit und Familienbanden. Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt, traurig stimmt aber auch aufzeigt, wie schön das Leben trotz allem sein kann. Absolut lesenswert...

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Einfach gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürth am 16.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Im Februar 1982 sinkt die Bohrínsel Ocean Ranger und mit ihr alle Menschen, die auf ihr gearbeitet haben. So kommt auch Helens Mann Cal ums Leben. Er hinterlässt seine Frau mit drei Kundern und einem ungeborenen Baby. Von nun an ist sie auf sich allein gestellt. Zwischen grenzenlosem Schmerz und... Im Februar 1982 sinkt die Bohrínsel Ocean Ranger und mit ihr alle Menschen, die auf ihr gearbeitet haben. So kommt auch Helens Mann Cal ums Leben. Er hinterlässt seine Frau mit drei Kundern und einem ungeborenen Baby. Von nun an ist sie auf sich allein gestellt. Zwischen grenzenlosem Schmerz und Verzweiflung versucht sie sich und die Kinder durchzubringen. Sie ist allein und kämpft zusätzlich mit finaziellen Sorgen. Doch gerade ihre Kinder halten sie am Leben und halten sie lebendig. Dreißig Jahre später ist sie immer noch allein, sorgt sich um ihr Haus und ihre erwachsenen Kinder und Enkel und versucht jeden Tag aufs Neue mit ihrer Situation zurecht zu kommen. Als ihr ältester Sohn John ein Kind erwartet, fühlt sie sich in die Zeit ihrer Ehe mit Cal zurückversetzt und an den Verlust ihres Mannes. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart bewegt sich Helen und sie merkt immer wieder, dass sie sich nach einer neuen Liebe sehnt. Der Roman ist literarisch großartig geschrieben und wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart ab. Der Leser wird somit nach und nach in alle Detail eingeweiht, dennoch bleibt so viel offen, dass die eigene Kreativität gefragt ist. Ein wunderbares Buch über eine tragische Geschichte voller Gefühl, Menschlichkeit, Verlässlichkeit und Familienbanden. Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt, traurig stimmt aber auch aufzeigt, wie schön das Leben trotz allem sein kann. Absolut lesenswert...

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Februar
von AKRD am 04.05.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Und wieder Februar“ von Lisa Moore hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es nicht in meinen sonst bevorzugten Bücher-Pool fällt. Ich denke, es ist eher ein Buch für Frauen... Aber ich konnte dem Buch durchaus auch Einiges Positives abgewinnen: Die Zerrissenheit der Hauptperson Helen, die ihren Mann im Alter von... Und wieder Februar“ von Lisa Moore hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es nicht in meinen sonst bevorzugten Bücher-Pool fällt. Ich denke, es ist eher ein Buch für Frauen... Aber ich konnte dem Buch durchaus auch Einiges Positives abgewinnen: Die Zerrissenheit der Hauptperson Helen, die ihren Mann im Alter von 31 Jahren und schwanger (drei Kinder sind schon da zu dem Zeitpunkt, zwei Mädchen und ein Junge), durch einen Unfall auf seiner Ölplattform verliert, wird sehr deutlich geschildert und steht quasi im Vordergrund der ganzen Geschichte. „Kann man jemandem die Treue halten, der seit 30 Jahren tot ist“ ist an sich die zentrale Frage des Buches/der Autorin. Sollte man nicht wieder nach vorn blicken irgendwann ? Wer entscheidet das ? Meine klare Antwort: jeder für sich selbst! Helen versucht ihr Bestes, um für die Kinder da zu sein, aber sie kann eben auch ihre große Liebe Cal nicht vergessen. Das ist menschlich und wird von der Autorin zwar in schönen Worten verpackt, aber dennoch war mir ihr Stil teilweise einfach zu langatmig. Sie schilderte mir oft zu sehr die Gefühle einer Person, die meiner Meinung nach mit weniger Worten auch gut zum Ausdruck gekommen wären... Ein wenig unverständlich fand ich, wieso John mit seinen 35 Jahren auf Verständnis seiner Mutter hofft, nachdem er eine ihm im Grunde fast fremde Frau geschwängert hat. Er ist alt genug und sollte für seine Taten alleinverantwortlich einstehen... Trotz der Kritikpunkte war das Buch gut geschrieben und ist sicherlich in der Kategorie „Frauenroman“ ein wertvoller Beitrag. Für mich war es zwar nichts Besonderes und an einigen Stellen habe ich mich ein wenig durchgequält, aber alles in allem kann ich noch drei Sterne vergeben.

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hm....
von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich fand ich dieses Buch nicht schlecht! Ungewöhnlich fand ich den Schreibstil, der hat mich ein bisschen verwirrt. Deshalb nur 3 Sterne von 5. Dieses Buch eignet sich für Leser, die gerne Familiengeschichten oder Dramen lesen.

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Erinnerungen.
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Während des Lesens musste ich an einen Schneesturm denken. Kein Schneesturm, der einer Katastrophe gleicht sondern ein friedlicher Schneesturm. Man stapft also durch diesen Schneesturm, allein mit seinen Gefühlen und Erinnerungen aber ohne Angst, und sieht, egal wohin man guckt, nur Schnee." So habe ich meinen Leseeindruck begonnen und... Während des Lesens musste ich an einen Schneesturm denken. Kein Schneesturm, der einer Katastrophe gleicht sondern ein friedlicher Schneesturm. Man stapft also durch diesen Schneesturm, allein mit seinen Gefühlen und Erinnerungen aber ohne Angst, und sieht, egal wohin man guckt, nur Schnee." So habe ich meinen Leseeindruck begonnen und das Gefühl zog sich durch das ganze Buch weiter, wohl auch weil Schnee und Kälte ein Motiv im Buch ist. "Und wieder Februar" handelt von einer Familie, von vielen kleinen Erinnerungen, aber vor allem handelt er von Helen und ihrem Verlust ihres geliebten Mannes. Auch viele Jahre später hat sie die Trauer noch nicht überwunden und denkt sehr oft an die kleinen Momente des Glücks mit ihrem Mann und den Vater ihrer vier Kinder. Ein weiterer Handlungsstrang erzählt die Gegenwart ihres Sohnes John und dem Umstand, dass er von einem Ohne-Night-Stand ein Baby erwartet. Allerdings finde ich, dass der Handlungsstrang um John nicht gut genug ausgearbeitet ist. Eigentlich ist seine Geschichte ein eigenes Buch wert und kommt daher viel zu kurz. Vorrangig bleibt nämlich Helen, Helen und ihr großer Verlust. Alles dreht sich darum, wie sie es geschafft hat die Kinder großzuziehen und selber dabei nicht auf der Strecke zu bleiben. So hat sie sich zum Beispiel das Nähen von Hochzeitskleidern zum Hobby gemacht. Aber durch die vielen Erinnerungen bleibt sie irgendwie in der Vergangenheit und, so kommt es mir vor, nicht so richtig mit der Gegenwart ohne ihren Mann zurecht. Sie sehnt sich nach Zuneigung und Liebe und auf den letzten Seiten schafft sie es auch endlich wieder offen zu einem Mann zu sein und beginnt eine Beziehung mit ihrem Hanwerker. Wo vorher allerdings immer mit sehr viel Gefühl von ihrem verstorbenen Mann gesprochen wird, fehlt mir bei der neuen Beziehung total das Gefühl. So richtig kann ich die Handlungen der beiden Protagonisten nicht nachvollziehen, zum Beispiel die Heirat. Insgesamt ist "Und wieder Februar" ein sehr leichtes Buch, was sich durch die Vergangenheit einer Familie zieht. Mir persönlich war der Roman etwas zu "wässrig". Es kam irgendwie gar keine richtige Geschichte auf, es war vielmehr ein Trauerprozess von Helen indem sie sich vollkommen verliert und kaum die Gegenwart gemeistert bekommt. Ziemlich nebelig, verschneit ist die Grundstimmung und konnte mich deswegen leider nicht so ganz mitreißen.

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Erinnerungen.
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Während des Lesens musste ich an einen Schneesturm denken. Kein Schneesturm, der einer Katastrophe gleicht sondern ein friedlicher Schneesturm. Man stapft also durch diesen Schneesturm, allein mit seinen Gefühlen und Erinnerungen aber ohne Angst, und sieht, egal wohin man guckt, nur Schnee." So habe ich meinen Leseeindruck begonnen und... Während des Lesens musste ich an einen Schneesturm denken. Kein Schneesturm, der einer Katastrophe gleicht sondern ein friedlicher Schneesturm. Man stapft also durch diesen Schneesturm, allein mit seinen Gefühlen und Erinnerungen aber ohne Angst, und sieht, egal wohin man guckt, nur Schnee." So habe ich meinen Leseeindruck begonnen und das Gefühl zog sich durch das ganze Buch weiter, wohl auch weil Schnee und Kälte ein Motiv im Buch ist. "Und wieder Februar" handelt von einer Familie, von vielen kleinen Erinnerungen, aber vor allem handelt er von Helen und ihrem Verlust ihres geliebten Mannes. Auch viele Jahre später hat sie die Trauer noch nicht überwunden und denkt sehr oft an die kleinen Momente des Glücks mit ihrem Mann und den Vater ihrer vier Kinder. Ein weiterer Handlungsstrang erzählt die Gegenwart ihres Sohnes John und dem Umstand, dass er von einem Ohne-Night-Stand ein Baby erwartet. Allerdings finde ich, dass der Handlungsstrang um John nicht gut genug ausgearbeitet ist. Eigentlich ist seine Geschichte ein eigenes Buch wert und kommt daher viel zu kurz. Vorrangig bleibt nämlich Helen, Helen und ihr großer Verlust. Alles dreht sich darum, wie sie es geschafft hat die Kinder großzuziehen und selber dabei nicht auf der Strecke zu bleiben. So hat sie sich zum Beispiel das Nähen von Hochzeitskleidern zum Hobby gemacht. Aber durch die vielen Erinnerungen bleibt sie irgendwie in der Vergangenheit und, so kommt es mir vor, nicht so richtig mit der Gegenwart ohne ihren Mann zurecht. Sie sehnt sich nach Zuneigung und Liebe und auf den letzten Seiten schafft sie es auch endlich wieder offen zu einem Mann zu sein und beginnt eine Beziehung mit ihrem Hanwerker. Wo vorher allerdings immer mit sehr viel Gefühl von ihrem verstorbenen Mann gesprochen wird, fehlt mir bei der neuen Beziehung total das Gefühl. So richtig kann ich die Handlungen der beiden Protagonisten nicht nachvollziehen, zum Beispiel die Heirat. Insgesamt ist "Und wieder Februar" ein sehr leichtes Buch, was sich durch die Vergangenheit einer Familie zieht. Mir persönlich war der Roman etwas zu "wässrig". Es kam irgendwie gar keine richtige Geschichte auf, es war vielmehr ein Trauerprozess von Helen indem sie sich vollkommen verliert und kaum die Gegenwart gemeistert bekommt. Ziemlich nebelig, verschneit ist die Grundstimmung und konnte mich deswegen leider nicht so ganz mitreißen.

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Erinnerungen.
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Während des Lesens musste ich an einen Schneesturm denken. Kein Schneesturm, der einer Katastrophe gleicht sondern ein friedlicher Schneesturm. Man stapft also durch diesen Schneesturm, allein mit seinen Gefühlen und Erinnerungen aber ohne Angst, und sieht, egal wohin man guckt, nur Schnee." So habe ich meinen Leseeindruck begonnen und... Während des Lesens musste ich an einen Schneesturm denken. Kein Schneesturm, der einer Katastrophe gleicht sondern ein friedlicher Schneesturm. Man stapft also durch diesen Schneesturm, allein mit seinen Gefühlen und Erinnerungen aber ohne Angst, und sieht, egal wohin man guckt, nur Schnee." So habe ich meinen Leseeindruck begonnen und das Gefühl zog sich durch das ganze Buch weiter, wohl auch weil Schnee und Kälte ein Motiv im Buch ist. "Und wieder Februar" handelt von einer Familie, von vielen kleinen Erinnerungen, aber vor allem handelt er von Helen und ihrem Verlust ihres geliebten Mannes. Auch viele Jahre später hat sie die Trauer noch nicht überwunden und denkt sehr oft an die kleinen Momente des Glücks mit ihrem Mann und den Vater ihrer vier Kinder. Ein weiterer Handlungsstrang erzählt die Gegenwart ihres Sohnes John und dem Umstand, dass er von einem Ohne-Night-Stand ein Baby erwartet. Allerdings finde ich, dass der Handlungsstrang um John nicht gut genug ausgearbeitet ist. Eigentlich ist seine Geschichte ein eigenes Buch wert und kommt daher viel zu kurz. Vorrangig bleibt nämlich Helen, Helen und ihr großer Verlust. Alles dreht sich darum, wie sie es geschafft hat die Kinder großzuziehen und selber dabei nicht auf der Strecke zu bleiben. So hat sie sich zum Beispiel das Nähen von Hochzeitskleidern zum Hobby gemacht. Aber durch die vielen Erinnerungen bleibt sie irgendwie in der Vergangenheit und, so kommt es mir vor, nicht so richtig mit der Gegenwart ohne ihren Mann zurecht. Sie sehnt sich nach Zuneigung und Liebe und auf den letzten Seiten schafft sie es auch endlich wieder offen zu einem Mann zu sein und beginnt eine Beziehung mit ihrem Hanwerker. Wo vorher allerdings immer mit sehr viel Gefühl von ihrem verstorbenen Mann gesprochen wird, fehlt mir bei der neuen Beziehung total das Gefühl. So richtig kann ich die Handlungen der beiden Protagonisten nicht nachvollziehen, zum Beispiel die Heirat. Insgesamt ist "Und wieder Februar" ein sehr leichtes Buch, was sich durch die Vergangenheit einer Familie zieht. Mir persönlich war der Roman etwas zu "wässrig". Es kam irgendwie gar keine richtige Geschichte auf, es war vielmehr ein Trauerprozess von Helen indem sie sich vollkommen verliert und kaum die Gegenwart gemeistert bekommt. Ziemlich nebelig, verschneit ist die Grundstimmung und konnte mich deswegen leider nicht so ganz mitreißen.

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Nicht gelungene Umsetzung eines guten Themas
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 28.11.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Helen ist eine Frau, die im Alter von 30 Jahren, einen riesigen Verlust erlebt hat: als junge Mutter von drei Kindern und - damals noch unwissentlich - schwanger mit dem vierten, steht sie alleine da, nachdem ihr Mann Cal 1982 auf einer Ölbohrinsel tödlich verunglückt. 30 Jahre später lernen... Helen ist eine Frau, die im Alter von 30 Jahren, einen riesigen Verlust erlebt hat: als junge Mutter von drei Kindern und - damals noch unwissentlich - schwanger mit dem vierten, steht sie alleine da, nachdem ihr Mann Cal 1982 auf einer Ölbohrinsel tödlich verunglückt. 30 Jahre später lernen wir Helen als umsichtige Frau, Mutter von 4 erwachsenen Kindern und Großmutter kennen: ihre traurige Geschichte wird in Form von Rückblenden vermittelt. Ihr Leben ist von Trauer und Einsamkeit geprägt, doch versucht sie die Familie immer zusammen zuhalten. Da ist es auch selbstverständlich, dass sie zu ihrer Tochter steht, als diese mit 15 Jahren schwanger wird. Helens Sohn John wird ungewollt Vater. Vor sieben Monaten hatte er eine einwöchige Urlaubsbeziehung. Und nach fast 30 Jahren findet auch eine neue Liebe Einzug in ihr Leben. Den Erzählstil fand ich etwas umständlich und wortreich. Es ist eine emotionale Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen, insgesamt jedoch auf eher mittelmäßigem Niveau. Die Story bietet viel mehr Inhalt, als das, was Moore daraus gemacht hat. Viel zu viele Passagen sind unendlich langweilig und laden zum überblättern ein. Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen.

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Nicht gelungene Umsetzung eines guten Themas
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Helen ist eine Frau, die im Alter von 30 Jahren, einen riesigen Verlust erlebt hat: als junge Mutter von drei Kindern und - damals noch unwissentlich - schwanger mit dem vierten, steht sie alleine da, nachdem ihr Mann Cal 1982 auf einer Ölbohrinsel tödlich verunglückt. 30 Jahre später lernen... Helen ist eine Frau, die im Alter von 30 Jahren, einen riesigen Verlust erlebt hat: als junge Mutter von drei Kindern und - damals noch unwissentlich - schwanger mit dem vierten, steht sie alleine da, nachdem ihr Mann Cal 1982 auf einer Ölbohrinsel tödlich verunglückt. 30 Jahre später lernen wir Helen als umsichtige Frau, Mutter von 4 erwachsenen Kindern und Großmutter kennen: ihre traurige Geschichte wird in Form von Rückblenden vermittelt. Ihr Leben ist von Trauer und Einsamkeit geprägt, doch versucht sie die Familie immer zusammen zuhalten. Da ist es auch selbstverständlich, dass sie zu ihrer Tochter steht, als diese mit 15 Jahren schwanger wird. Helens Sohn John wird ungewollt Vater. Vor sieben Monaten hatte er eine einwöchige Urlaubsbeziehung. Und nach fast 30 Jahren findet auch eine neue Liebe Einzug in ihr Leben. Den Erzählstil fand ich etwas umständlich und wortreich. Es ist eine emotionale Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen, insgesamt jedoch auf eher mittelmäßigem Niveau. Die Story bietet viel mehr Inhalt, als das, was Moore daraus gemacht hat. Viel zu viele Passagen sind unendlich langweilig und laden zum überblättern ein. Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen.

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