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Unland

Roman. Ausgezeichnet mit dem ver.di Literaturpreis, Kategorie Kinder- u. Jugendbuch 2010

(2)
Lasst die Schatten frei!
Franka zieht in das Haus »Eulenruh«, ein Wohnprojekt für Jugendliche. Doch irgendetwas stimmt nicht in dem kleinen Elbdorf. Wieso schweigen die Bewohner so beharrlich, wenn man sie auf die Ruinenlandschaft »Unland« am Waldrand, anspricht? Immer wenn Franka in der Nähe von »Unland« ist, fühlt sie sich beobachtet. Als ein Junge aus »Eulenruh« verdächtigt wird, einen Diebstahl begangen zu haben, will Franka seine Unschuld beweisen. Dabei macht sie eine ungeheuerliche Entdeckung ...
Ein herausragender Roman – voller Finessen, dunkel, leuchtend und absolut soghaft.
Rezension
"Ausgezeichnet! Eine auf der ganzen Linie gelungene Überraschung. Antje Wagner bestätigt unsere Erwartungen einzig darin, dass sie so grandios schreibt, wie sie schreibt." Eselsohr "Ein dunkles, spannendes Buch, sehr temporeich erzählt und so nahe an den Helden, dass man sich mit ihnen solidarisiert." Märkische Allgemeine Zeitung "Antje Wagner lässt die Handlung kippen wie weiland nur Quentin Tarantino in seinem radikalen Kinofilm From Dusk till Dawn, der sich ebenfalls den Teufel um Zuschauererwartungen scherte. Ein ungewöhnliches Buch, das Jugendlichen ausgesprochen gut gefallen dürfte." Bulletin Jugend & Literatur "Ein wirklich beeindruckendes Buch, das berührt, bewegt und nachwirkt." katzemitbuch-forum.de
Portrait
Antje Wagner, geboren 1974 in Lutherstadt Wittenberg, studierte Deutsche und Amerikanische Literaturund Kultur wissenschaften in Potsdam und Manchester. Sie schreibt Romane und Erzählungen und übersetzt auch aus dem Englischen. Zuletzt erschien von ihr der Roman "Hinter dem Schlaf" (KiWi 2005). 2009 erhielt sie den Mannheimer Feuergriffel für Kinder- und Jugendliteratur.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 381
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 02.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-74511-8
Verlag Beltz
Maße (L/B/H) 188/126/25 mm
Gewicht 370
Auflage 1
Verkaufsrang 37.322
Buch (Taschenbuch)
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Spannendes Jugendbuch mit Mystery-Elementen
von Lilli33 am 08.04.2015

Inhalt: Franka kann nicht mehr bei ihrer Pflegefamilie in Berlin bleiben. Das Jugendamt weist sie einer Erziehungsstelle in Waldburgen in Sachsen-Anhalt zu. In dem kleinen Dorf lebt Franka fortan mit sechs weiteren Kindern und Jugendlichen und den Erziehern Vera und Andreas Kämpf in Haus Eulenruh. Schon bald bemerkt Franka, dass... Inhalt: Franka kann nicht mehr bei ihrer Pflegefamilie in Berlin bleiben. Das Jugendamt weist sie einer Erziehungsstelle in Waldburgen in Sachsen-Anhalt zu. In dem kleinen Dorf lebt Franka fortan mit sechs weiteren Kindern und Jugendlichen und den Erziehern Vera und Andreas Kämpf in Haus Eulenruh. Schon bald bemerkt Franka, dass etwas nicht stimmt. In regelmäßigen Abständen fällt der Strom im gesamten Dorf aus und immer wieder fühlt Franka sich beobachtet. Um eine nahe gelegene Ruinenlandschaft, „Unland“ genannt, ist ein Zaun gezogen. Betreten verboten! Als die Bewohner von Haus Eulenruh immer stärker von den Alteingesessenen angefeindet und beschuldigt werden, stellen die Jugendlichen auf eigene Faust Nachforschungen an und bringen sich damit in höchste Gefahr. Meine Meinung: Mir fiel es sehr leicht, in das Geschehen einzutauchen und mich auf die Protagonisten einzulassen, sind sie doch alle auf ihre Art Sympathieträger. Allen voran die 14-jährige Franka, die in der Ich-Form erzählt. Schon rein äußerlich passt sie in keine Norm, und auch im Inneren hebt sie sich von den meisten Jugendlichen ab. Gerade das hat mir gut an ihr gefallen. Sie hält nichts von Modetrends und Cliquengehabe, sie ist eher der geradlinige, unverstellte Typ, auch wenn sie damit bei anderen aneckt. Im Laufe der Erzählung lernt man sie ziemlich gut kennen und mögen. Aber auch die anderen Bewohner von Haus Eulenruh werden sehr plastisch dargestellt. Ich hatte keine Probleme, sie mir vorzustellen. Sie haben alle eine problematische Vergangenheit, die im Verlauf der Geschichte immer mehr zutage tritt, ohne sich allzu sehr in den Vordergrund zu spielen. Trotzdem machen ihre Schicksale betroffen. Antje Wagner erzählt eher ruhig, atmosphärisch dicht und von Anfang an mit unterschwelliger Spannung, die sich immer mehr steigert. Mich hat das Buch absolut gefesselt, selbst am Anfang, wo noch gar nicht so wahnsinnig viel passiert. Als es dann mit den mysteriösen Vorkommnissen losgeht, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so war ich in der Geschichte gefangen. Die Mystery-Elemente in der Geschichte tauchten für mich völlig überraschend auf. Ich hatte vorher keine Ahnung, dass die Handlung in diese Richtung laufen könnte, fand diese Wendung aber gut. Lediglich das offene Ende hat mich nicht ganz befriedigt, aber ich kann damit leben. Fazit: Ein wirklich spannendes, zum Nachdenken anregendes Jugendbuch ab ca. 12 Jahren, das auch Erwachsene fesseln kann. Absolut lesenswert!

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Unland: Surreal-real
von Vorleser am 16.03.2015

Inhalt: Franka kommt von Berlin nach Waldburgen, in eine sogenannte 'Erziehungsstelle', betreut von den Pädagogen Vera und Andreas Kämpf. So nach und nach lernt sie ihre Mitbewohner/innen kennen: die Zwillinge Ann und Lizzie, Ricardo, Matthias, Axel und Denise. In der Schule und im Dorf sieht sie sich Anfeindungen ausgesetzt. Merkwürdige Dinge passieren,... Inhalt: Franka kommt von Berlin nach Waldburgen, in eine sogenannte 'Erziehungsstelle', betreut von den Pädagogen Vera und Andreas Kämpf. So nach und nach lernt sie ihre Mitbewohner/innen kennen: die Zwillinge Ann und Lizzie, Ricardo, Matthias, Axel und Denise. In der Schule und im Dorf sieht sie sich Anfeindungen ausgesetzt. Merkwürdige Dinge passieren, und alle Spuren scheinen in Unland, einer gesperrten Zone in der Nähe Waldburgens, zusammen zulaufen... Meine Meinung: Bevor ich mich um ein Rezensionsexemplar für Unland bewarb, hatte ich mir natürlich den Klappentext durchgelesen. Ich fand auch diverse Rezensionen, die mich immer neugieriger machten, da dieses Buch die Leserschaft offensichtlich spaltet. Natürlich wusste ich nicht, was mich erwartet, ich machte mich aber auf ein unbefriedigendes Ende gefasst. Um es vorweg zu nehmen: das Ende hat mich nicht enttäuscht. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend. Die Charaktere sind sehr plastisch: all die kleinen Details machen die Personen real, ohne dass der Roman dadurch langatmig wird. Die Autorin hält uns einen Spiegel vor der zeigt, wie wir als Volk mit Menschen umgehen, die nicht ins Schema passen. Am Beispiel der Kinder und Jugendlichen in Haus Eulenruh wird plastisch und drastisch dargestellt welchen Angriffen sich Leute hier im Land ausgesetzt sehen, die "anders" sind. Es geht nicht um Flüchtlinge, aber Franka und Co stehen für alle, die wir gemeinhin als Randgruppen oder Minderheiten abstempeln. Die Deutschen sind kein Volk der Inklusion, sie grenzen lieber aus und verurteilen. Sie lassen sich aufwiegeln und aufhetzen. Die Boulevardpresse greift geschickt Ängste auf und verbreitet Halbwahrheiten oder gar Lügen die diese Ängste bedienen. Das Ergebnis (im richtigen Leben) ist dann zum Beispiel ein Bürgermeister, der abdankt weil seine Familie bedroht wird als er im Ort Flüchtlinge aufnehmen will. Obwohl das Buch nicht ganz neu ist, ist es hochaktuell. Und damit kein falscher Eindruck entsteht: hier wird nicht mit erhobenem Zeigefinger gemahnt, sondern ganz einfach eine Realität dargestellt, wie man sie in so ziemlich jedem deutschen Dorf finden könnte. Die Problematik wird sehr gut demonstriert, es gibt sogar einen Versuch, die Leute zum Umdenken zu bewegen -- eindrucksvoll dargestellt am Beispiel der Gaußschen Kurve. Das Ende war überraschend. Für mich stellt sich nicht die Frage, ob so etwas tatsächlich möglich ist, sondern die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Eine Spirale der Gewalt ist durchaus wahrscheinlich, aber wir erleben sie in diesem Buch nicht. Franka erkennt diese Gefahr zwar, sieht sich aber außerstande, etwas dagegen zu unternehmen. Ich würde diesen Roman durchaus in das Genre der Dystopien einordnen. Das Buch ist ein eindrucksvolles Plädoyer für Inklusion und Toleranz, dabei kommt es ganz ohne Religion und Moralisieren aus, und die Spannung kommt auf keinen Fall zu kurz. Es ist unbedingt empfehlenswert.

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Klare Leseempfehlung :)
von Esther K. aus Berlin am 26.02.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Als Franka Berlin hinter sich lässt, um in ein kleines Dorf in Sachsen-Anhalt zu ziehen, verspricht sie sich davon nicht allzu viel. Ihr Ziel ist Haus Eulenruh, eine Einrichtung, die sich um Kinder und Jugendliche kümmert, die kein zu Hause mehr haben. Alle sieben Kinder haben Schlimmes in ihrer... Als Franka Berlin hinter sich lässt, um in ein kleines Dorf in Sachsen-Anhalt zu ziehen, verspricht sie sich davon nicht allzu viel. Ihr Ziel ist Haus Eulenruh, eine Einrichtung, die sich um Kinder und Jugendliche kümmert, die kein zu Hause mehr haben. Alle sieben Kinder haben Schlimmes in ihrer Vergangenheit erlebt und so treffen verschiedene Eigenarten und Charaktere aufeinander. Doch das ist nicht Frankas einziges Problem. Die Verschwiegenheit ihrer Pflegeeltern, wenn es um die verlassenen Ruinen am Rande des Dorfes geht, scheint mehr als auffällig. Was es wohl damit auf sich hat…? Unland ist eine Geschichte, die langsam anfängt und doch nicht langweilig ist. Ohne es zu merken taucht man immer mehr in eine Realität ein, die authentische Charaktere bereithält. Trotz der vielen Schicksale, die hier zusammen treffen, wirken die Personen nie überzeichnet. Im Gegenteil, man fühlt mit ihnen und schüttelt den Kopf, wenn man bedenkt, dass diese fiktive Geschichte auch viel Wahrheit enthält. Der Spannungsaufbau wird begleitet von einer dichter werdenden Atmosphäre, die ganz subtil die Geschichte begleitet. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang gerade eine gewisse Spannung vermisst habe, aber der Rest des Buches hat mich dafür entschädigt. Durch die Vielzahl der Nebencharaktere wirkt die Geschichte lebendig ohne überladen zu sein. Alle spielen irgendwie eine Rolle und da stört es nicht, dass man vielleicht nicht alles über sie erfährt. Wenngleich doch die Vergangenheit jedes Einzelnen Beachtung findet. Dabei gefiel mir die Einarbeitung der Schicksale in die Geschichte besonders gut. Es ging nämlich nie darum alles bis ins Detail zu erzählen, sondern man bekommt meist nur einen kurzen Eindruck vermittelt, was eigentlich passiert ist. Das Ende ist so ganz anders als man denkt und mutig obendrein. Es lässt mich nachdenklich zurück und ist einen Extrastern wert :) Fazit: Bemerkenswert gut geschriebenes Jugendbuch, welches sich definitiv lohnt zu lesen. (Das Cover ist übrigens auch wunderbar gelungen…)

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Rezension zu "Unland"
von Zsadista am 23.02.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Die vierzehnjährige Franka hat es nicht leicht. Sie wandert von einer Pflegefamilie zur nächsten. Nun hat es sie nach Waldburgen verschlagen in das Wohnprojekt „Haus Eulenruh“. Zusammen mit sechs anderen Kindern und Jugendlichen soll sie dort wohnen und ein zu Hause finden. Doch irgendetwas stimmt an dem Ort nicht.... Die vierzehnjährige Franka hat es nicht leicht. Sie wandert von einer Pflegefamilie zur nächsten. Nun hat es sie nach Waldburgen verschlagen in das Wohnprojekt „Haus Eulenruh“. Zusammen mit sechs anderen Kindern und Jugendlichen soll sie dort wohnen und ein zu Hause finden. Doch irgendetwas stimmt an dem Ort nicht. Nicht nur, dass die Eulenkinder in der Schule nicht willkommen sind, sie sind auch im kompletten Dorf Außenseiter. Ebenso gibt es keine Antworten darauf, warum ein Elektrozaun den Ort „Unland“ von allem abschneidet und man auf keinen Fall dorthin gehen darf. Dann passieren auf einmal Dinge, die nicht erklärbar sind und selbst die Eulenkinder können sich nicht mehr auf sich verlassen. Nach Beendigung des Buches, musste ich das Gelesene erst einmal sich setzten lassen. Zunächst ist mir bisher kaum ein Buch unter die Finger gekommen, bei dem mir alle Protagonisten so sympathisch waren. Franka ist ein Mädchen, dass nicht in die Norm der normalen Protagonistinnen passt. Sie ist taff, hat Hirn und lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Sie ist keine dieser dümmlichen Schönheiten, und gerade deswegen mag ich sie auch so. Was auch den Rest der zusammengewürfelten Familie betrifft. Durch die Andeutungen der Inhaltsangabe liest man das Buch immer sehr angespannt. Ich war vor allem und jedem auf der Hut. Aber was mich am Ende dann doch erwartete, traf mich echt wie ein Hammerschlag. Ich möchte dem Leser nichts vorweg nehmen, daher erzähle ich nicht viel davon. Dieses Buch muss man einfach selbst lesen. Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Auch wenn es vom Cover her eher unscheinbar ist, ist der Inhalt jeden Cent wert.

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Wenn dein Schatten sich selbstständig macht
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 15.01.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das beste ist immer, wenn man ein Buch aufschlägt, weil man es zugeschickt bekommen hat, und einem der Klappentext nicht soooooo zusagt, und man am Ende das Buch zuschlägt und komplett begeistert ist! Das Jahr fängt gut an, mit einem tollen Buch!Es gibt unerklärliche Stromausfälle, eine Person- die bei... Das beste ist immer, wenn man ein Buch aufschlägt, weil man es zugeschickt bekommen hat, und einem der Klappentext nicht soooooo zusagt, und man am Ende das Buch zuschlägt und komplett begeistert ist! Das Jahr fängt gut an, mit einem tollen Buch!Es gibt unerklärliche Stromausfälle, eine Person- die bei diesen Stromausfällen böse Dinge tut, ein Nachbar der Essen für Obdachlose sammelt und es dann zu dem Elektro-Zaun fährt, verschwundene Dinge, die auf einmal wieder auftauchen, und Zettel mit Botschaften, die sagen: "Hört auf weiter nachzuforschen!"Die Autorin schafft es, die Geschichte am Laufen zu halten. Erst war ich überfordert mit sovielen Personen, aber sie schafft es sehr gut, die Handlungsstränge miteinander zu verbinden und verliert den Leser an keiner Stelle. Sie baut eine Spannung auf, die nicht zu Enden scheint und dann endet sie in einer Situation, die nicht von dieser Welt ist. Das Geheimnis ist unvorstellbar und auch bis jetzt, wo das Buch zu Ende ist, noch sehr verwirrend. Die Autorin spielt mit dem Leser und seiner Psyche. Sie lässt ihn zwischen den Gefühlen hin und her springen, schickt ihn auf die Suche nach der Lösung und lässt ihn das Rätsel mit lösen. Wir fühlen mit den Kindern und versuchen an ihrer Seite zu kämpfen. Der Leser muss herausfinden, was echt ist und was Fantasy. Was ist wirklich passiert, was wird inszeniert, und wer hat was wirklich gemacht. Das Buch hat mich wirklich gefesselt und begeistert. Ich kann es jedem ans Herz legen, der eine spannende Geschichte ohne Blut und ekliges Zeug lesen will. Das Buch bietet Gefühl, jugendliche Neugier und eine Menge Spannung! Absolut gutes Buch und ich bin gespannt, auf mehr von der Autorin!

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Ein intelligentes, gut recherchiertes Buch
von Eva L. aus Osnabrück am 17.11.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Antje Wagner war mir bis zu meinem Besuch des „Fest des Lesens“, der Abschlussveranstaltung der Jungen Literaturtage Westmünsterland, völlig unbekannt. Wie viel ich deshalb bisher verpasst habe, hat mir die Lektüre ihres ersten All- Age- Romans „Unland“ vor Augen geführt. Das Buch handelt von der vierzehnjährigen Franka, die aus... Antje Wagner war mir bis zu meinem Besuch des „Fest des Lesens“, der Abschlussveranstaltung der Jungen Literaturtage Westmünsterland, völlig unbekannt. Wie viel ich deshalb bisher verpasst habe, hat mir die Lektüre ihres ersten All- Age- Romans „Unland“ vor Augen geführt. Das Buch handelt von der vierzehnjährigen Franka, die aus einer Pflegefamilie in Berlin in eine Wohngruppe auf dem Land kommt. Diesbezüglich muss ich der Autorin direkt ein dickes, dickes Lob für ihre Recherche aussprechen! Sie hat den Alltag in dieser Erziehungsstelle und besonders die Probleme mit dem Umfeld, mit denen diese Kinder und Jugendlichen zu kämpfen haben, sehr nahe an der Realität beschrieben. (Ich glaube, das Problem mit den gut gemeinten „Spenden“ oder der Stigmatisierung der Kinder kennt jede Jugendhilfeeinrichtung.) Antje Wagner zeigt in ihrem Buch mal die andere Seite der Medaille auf. „Sie geben uns nichts, sondern klauen uns etwas, wenn sie solche Kartons mit Klamotten durch den Zaun schieben, so als ob wir sonst nur in Fetzen rumlaufen würden! Sie klauen uns nämlich die Würde!“ (S. 51) Von der ersten Seite an wird man in den Bann der Geschichte gezogen – zuerst durch Frankas Ankunft im Haus Eulenruh und wenig später dann durch die unheimlichen Vorkommnisse in Waldburgen. Sehr schnell wird klar, dass irgendetwas Merkwürdiges in dem kleinen Ort vorgeht, doch man bekommt nie auch nur eine ungefähre Ahnung davon, was das sein könnte. Kaum glaubt man, das Geheimnis entschlüsselt zu haben, passiert etwas völlig Unerwartetes, und man steht wieder am Anfang seiner „Ermittlungen“. Mit Franka hat Antje Wagner eine Protagonistin geschaffen, die starke Ecken und Kanten hat, die man aber genau deswegen von Beginn an mag, denn sie wirkt sehr authentisch und sympathisch. Figuren, denen es an Tiefe fehlt, sucht man vergebens. Es gibt Charaktere, die man von der ersten Begegnung an liebt (die Zwillinge, Valerie), aber auch absolute Reizfiguren (Vera, den Nachbarn, Thommy). Der Schluss des Buches übertrag all meine Erwartungen – sowohl die positiven als auch die negativen. Ich war wie erschlagen von dem, was passiert, entsetzt von Eventualitäten und Plänen, gleichzeitig aber auch fasziniert von der Fantasie und Kreativität, die sich plötzlich hinter der ganzen Geschichte offenbarte. Und mit etwas Abstand kann ich nun sagen, dass da Ende passt. Es ist anders, deutlich anders, als ich es erwartet habe, aber es passt, und diese Geschichte hätte auch wohl kein anderes Ende haben können. Fazit: „Unland“ ist ein fesselndes, spannendes und etwas ungewöhnliches Buch, welches sowohl Fantasy- als auch Thriller- und Krimifreunde gleichermaßen begeistern dürfte. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf Antje Wagners nächsten All- Age- Roman, der im Herbst 2012 erscheinen soll.

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super Jugend-Thriller
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 31.08.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Franka, eine Berliner Großstadt-Göre wie sie im Buche steht, wird nach dem plötzlichen Tod ihrer Pflegemutter zu einer Erziehungseinrichtung in Waldenburgen in Sachsen-Anhalt geschickt. Doch Franka entspricht nicht den Erwartungen und so landet sie zwar in Waldenburgen, wird aber versehentlich nicht von der Bushaltestelle zum Haus Eulenruh mitgenommen, denn... Franka, eine Berliner Großstadt-Göre wie sie im Buche steht, wird nach dem plötzlichen Tod ihrer Pflegemutter zu einer Erziehungseinrichtung in Waldenburgen in Sachsen-Anhalt geschickt. Doch Franka entspricht nicht den Erwartungen und so landet sie zwar in Waldenburgen, wird aber versehentlich nicht von der Bushaltestelle zum Haus Eulenruh mitgenommen, denn dort wurde ein Mädchen erwartet und Franka sieht aus wie ein Junge. Kurze Haare, starker Knochenbau und Hosen, so fühlt sich Franka wohl. Im Dorfladen erklärt ihr die Besitzerin den Weg, sodass sie, wenn auch reichlich spät, doch noch am Haus Eulenruh landet. Dort ist die Aufregung schon groß, denn das erwartete Mädchen war ja nicht im Bus. Nach kurzer Zeit kann Franka das Missverständnis aufklären und wird sofort von den neuen Pflegeeltern, dem Pädagogenehepaar Andreas und Vera Kämpf, herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Auch die Zwillinge Lizzie und Ann freuen sich sehr über das Erscheinen von Franka und nehmen sie vorbehaltlos auf. Anfangs ist Franka sehr distanziert, sowohl in der Pflegefamilie, wie auch in der Schule. Doch nach und nach taut sie auf und wird ein richtiger Bestandteil dieser Familie, die neben ihr noch 6 weitere Pflegekinder umfasst. Vom Fenster ihres Zimmers aus kann sie ein abgesperrtes Gelände sehen, Unland. Doch wo immer sie Fragen zu Unland stellt, wird sie mit Ausflüchten abgespeist, niemand kann oder will ihr sagen, was es damit auf sich hat. Warum ist das gesamte Gelände abgesperrt? Was war dort? Frankas Neugierde wächst von Tag zu Tag. Doch nicht nur Unland beunruhigt sie. Auch geschehen zwar nur kleine, jedoch äußerst merkwürdige Dinge. Gegenstände verschwinden, ein Waldarbeiter hat in der Nähe von Unland einen tragischen Unfall und als auch noch 2 Jungen aus der Pflegefamilie, Ricardo und Matthias, des Diebstahls beschuldigt werden, beschließt Franka, zusammen mit ihren Freunden, dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Sie gründen einen Club, "die Eulen" und machen sich daran, herauszufinden, was genau ihnen verschwiegen wird, denn instinktiv weiß Franka, alles hat mit Unland zu tun ... Ich hatte in diesem Jahr bereits das Buch "Schattengesicht" von Antje Wagner gelesen und das hat mir so gut gefallen, dass ich beschlossen habe, mir auch die anderen Werke der Autorin näher anzusehen. Unland stand schon lange auf meiner Wunschliste und jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit es zu lesen und es hat mich nicht enttäuscht. Wunderbar und einzigartig ist jede Figur des Buches gestaltet, die Entwicklung von Franka in der Gemeinschaft glaubwürdig und real dargestellt und auch der Schreibstil an sich wies keinerlei Tiefen auf, ja schlimmer noch, auch hier hatte ich, wie seinerzeit schon bei "Schattengeschicht", ernsthafte Probleme, dass Buch überhaupt aus der Hand zu legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Auch das Ende der Geschichte, wie bereits in "Schattengesicht" unerwartet, aber genial. Ich hatte wirklich mit allem gerechnet, aber damit nicht, aber mehr verrate ich nicht. Wer also einen spannenden und unerwarteten Jugendbuch-Thriller lesen möchte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

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Atmosphärisch
von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Die vierzehnjährige Franka muss von Berlin nach Waldburgen ziehen, in ein kleines Dorf. Sie ist der Neuzugang im Haus Eulenruh, einem Wohnprojekt für Kinder und Jugendliche. Doch irgendetwas stimmt nicht in dem Ort. Wieso schweigen die Erwachsenen so beharrlich, wenn man sie auf das verlassene Dorf Unland, eine Ruinenlandschaft... Inhalt: Die vierzehnjährige Franka muss von Berlin nach Waldburgen ziehen, in ein kleines Dorf. Sie ist der Neuzugang im Haus Eulenruh, einem Wohnprojekt für Kinder und Jugendliche. Doch irgendetwas stimmt nicht in dem Ort. Wieso schweigen die Erwachsenen so beharrlich, wenn man sie auf das verlassene Dorf Unland, eine Ruinenlandschaft am Waldrand, anspricht? Als plötzlich ein Junge aus dem Haus Eulenruh verdächtigt wird, einen Diebstahl begangen zu haben, wollen Franka und die anderen Bewohner vom Haus Eulenruh der Sache auf den Grund gehen. Während sie versuchen herauszufinden, wer hinter der Verleumdung steckt, stoßen sie auf ein viel größeres und unheimlicheres Geheimnis. Meine Meinung: Beim Lesen fiel mir positiv auf, dass die Handlung, wie auch die Charaktere, sich nach und nach entwickeln, sich ausbreiten und dadurch auch nach und nach die Spannung und das Zugehörigkeitsgefühl vertiefen. Ist man zuerst noch neugierig auf das merkwürdige Dorf und die Schicksale des Hauses Eulenruh, versteht man die Jugendlichen von Seite zu Seite immer besser, entdeckt immer wieder Neues, teilweise Überraschendes und gerät immer tiefer in das Geheimnis, welches sich um Unland rankt. Auch das Drumherum ist der Autorin sehr gut gelungen. Das Dorf und die Starre der dörflichen Gepflogenheiten, das misstrauische Beäugt werden und auch das Gefühl einfach nie wirklich dazu gehören zu können, wurde sehr gut transportiert. Was für mich persönlich ein echtes Highlight war, denn das passiert mir beim Lesen eigentlich nie (!!!): Ich habe mich wirklich ein wenig gegruselt. Die spannende, unheimliche und mysteriöse Stimmung, die langsame Steigerung des Spannungsbogens, ist in diesem Buch wirklich gelungen! Nun kommen wir zum Aber. Das Ende. Ich muss gestehen, dass ich vom Ende des Buches eher weniger angetan war. Es kommt zu einer sehr unerwarteten Wendung, die eine Richtung einschlägt, die für mich persönlich so gar nicht zu der größtenteils doch recht bodenständigen Geschichte passen will. Aber wie so vieles im Leben ist dies eben eine reine Geschmackssache und hat mich vielleicht auch einfach auf dem falschen Fuß erwischt, da mir momentan einfach nicht nach solchen Büchern ist und ich gerne einen normalen Jugendthriller gelesen hätte. Fazit: Eine atmosphärisch dichte und spannende Geschichte, die handwerklich mehr als gut gemacht ist. Das Ende wird sicherlich die Geister scheiden, aber wem es gefällt oder auch nicht gefällt, muss wohl oder übel jeder Leser selber herausfinden.

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Spannung pur für junge Leser
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2010
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Franka ist vierzehn und wohnt mit sechs weiteren Jugendlichen und Kindern in einem Elbdorf. Betreut werden sie von Vera und Andreas, ihren Pflegeeltern. Geheimnisvoll am Waldrand liegt Unland, eine düstere Ruinenstadt umgeben von einem hohen Zaun, der ständig unter Strom steht. Die Neugier der Gemeinschaft wird immer größer und nach einem... Franka ist vierzehn und wohnt mit sechs weiteren Jugendlichen und Kindern in einem Elbdorf. Betreut werden sie von Vera und Andreas, ihren Pflegeeltern. Geheimnisvoll am Waldrand liegt Unland, eine düstere Ruinenstadt umgeben von einem hohen Zaun, der ständig unter Strom steht. Die Neugier der Gemeinschaft wird immer größer und nach einem nächtlichen Stromausfall geschehen sonderbare Dinge…. Fesselnd und spannend liest sich dieses Buch vom Anfang bis zu seinem außergewöhnlichen Ende. Eine sehr phantasievolle Lektüre für Jungen und Mädchen ab 12 Jahren.

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