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Unruhe / Kommissar Steen Bd.1

Der erste Fall für Kommissar Steen. Deutsche Erstausgabe

(17)
»Ein Debüt, das in die oberste Krimi-Liga gehört.« Lokalavisen
Axel Steen, Ermittler im Kopenhagener Morddezernat, wird von einer inneren Unruhe getrieben. Die panische Angst, sein Herz könne plötzlich aufhören zu schlagen, hält ihn Nacht für Nacht wach. Von der Fensterbank seiner Altbauwohnung blickt er über die Straßen von Nørrebro, dem Künstler-, Drogen- und Rotlichtviertel Kopenhagens. Als während der Unruhen um die Zwangsräumung und den Abriss des Jugendzentrums eine Leiche gefunden wird, fällt der Verdacht zunächst auf die Einsatzkräfte der Polizei. Denn die »grüne Lunge« des Viertels war während des Räumungseinsatzes von den Ordnungskräften abgeriegelt worden. Hat die Polizei einen der jungen Leute aus dem Jugendzentrum einfach kaltgemacht? Steen gerät unter Druck. Bald jagt er nicht nur einen Mörder durch das von Rauchbomben vernebelte Nørrebro, sondern muss selbst um sein Leben kämpfen. Offenbar ist der Fall für einen von ständiger Todesangst geplagten Ermittler der Mordkommission eine Nummer zu groß …
Rezension
"Ein intelligent geschriebener Erstling von Jesper Stein mit viel Wirren - Unruhe, wie der Titel sie bezeichnet - und einer großen Menge an Dramatik." KrimiLese 20140404
Portrait
Jesper Stein ist Journalist und arbeitete als Kriminalreporter in Kopenhagen. 2008 erschien sein Bestseller über Bent Isager-Nielsen, den Leiter der Sektion 1, dem dänischen Pendant zum FBI. Das Buch erklärt u.a., warum Dänemark die weltweit höchste Aufklärungsrate bei Mordfällen aufweisen kann. Jesper Stein lebt seit 1992 in Nørrebro, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Dies ist sein zweiter Roman um den Kommissar Axel Steen.
Patrick Zöller studierte Skandinavistik, Neue Geschichte und Politikwissenschaften an der Ruhr Universität Bochum und an der Århus Universitet. Er hat mehrere Romane, darunter Tochter des Lichts von Anne Lise Marstrand-Jørgensen, sowie Kinder- und Jugendbücher aus dem Dänischen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 07.11.2013
Serie Kommissar Steen 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04579-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 218/125/32 mm
Gewicht 505
Originaltitel Uro
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 92.282
Buch (Taschenbuch)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Unruhe in Kopenhagen“

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Innerhalb einer Polizeiabsperrung kommt es bei Unruhen in Kopenhagen zu einem Mord.
Natürlich gerät die Polizei in Erklärungsnot und sucht auch in den eigenen Reihen nach
einem Täter. Es treten nach und nach immer mehr Akteure auf, doch Axel Steen zieht "sein Ding"
durch, auch wenn seine Methoden nicht immer hundertprozentig mit
Innerhalb einer Polizeiabsperrung kommt es bei Unruhen in Kopenhagen zu einem Mord.
Natürlich gerät die Polizei in Erklärungsnot und sucht auch in den eigenen Reihen nach
einem Täter. Es treten nach und nach immer mehr Akteure auf, doch Axel Steen zieht "sein Ding"
durch, auch wenn seine Methoden nicht immer hundertprozentig mit den Vorschriften vereinbar sind.
Eine sehr eigenwilliger Ermittler und ein Fall, der sich anders entwickelt, als man am Anfang vermutet.
Auch ich habe auf einen anderen Täter getippt. Lesen Sie und lassen sich überraschen!
Übrigens auf der Krimibestenliste der Zeit im Monat Januar auf Platz 9.

„Denken. Vor allem anderen“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Chauvinistische Bosheiten, schwachsinnige Ermittlungshierarchien, rasend schnell schrumpfende Handlungsfreiheiten erzeugen Stimmung und Spannung. Einsichten bzw. Parolen: Man soll nie seinem inneren Clint Eastwood freien Lauf lassen, ohne an die Konsequenzen zu denken. Und: No Justice! No Peace! Fuck the Police! Chauvinistische Bosheiten, schwachsinnige Ermittlungshierarchien, rasend schnell schrumpfende Handlungsfreiheiten erzeugen Stimmung und Spannung. Einsichten bzw. Parolen: Man soll nie seinem inneren Clint Eastwood freien Lauf lassen, ohne an die Konsequenzen zu denken. Und: No Justice! No Peace! Fuck the Police!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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3
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Neue Fallserie
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2015

Beginn einer neuen Fallserie mit Kommissar Axel Steen. Gute Einblicke in die Polizeiarbeit. Empfehlenswert!

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Eine Woche mit Axel Steen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2015

Axel Steen, Vizehauptkommisar im Kopenhagener Morddezernat. Er ist achtunddreißig, geschieden, hat eine fünfjährige Tochter. Er ist ungehalten, beschwerte sich zu oft, nimmt Abzweigungen vom Dienstweg, die jeglicher Rechtsgrundlage entbehrten. Er ist egozentrisch; nur seine Tochter ist ihm wichter als er selbst. Axel wohnt in Nørrebro, einem Stadtteil Kopenhagens, der sich... Axel Steen, Vizehauptkommisar im Kopenhagener Morddezernat. Er ist achtunddreißig, geschieden, hat eine fünfjährige Tochter. Er ist ungehalten, beschwerte sich zu oft, nimmt Abzweigungen vom Dienstweg, die jeglicher Rechtsgrundlage entbehrten. Er ist egozentrisch; nur seine Tochter ist ihm wichter als er selbst. Axel wohnt in Nørrebro, einem Stadtteil Kopenhagens, der sich in den letzten Jahrzehnten einen Ruf als Schlachtfeld für Straßenkämpfe zwischen Polizei und Hausbesetzern, Einwanderern der zweiten Generation und Autonomen erarbeitet und hartnäckig verteidigt hat. Er hat darüber hinaus panische Angst, sein Herz könne plötzlich stehen bleiben. Aber so sehr ihn sein eigener Tod ängstigt, mit so viel Leidenschaft widmet er sich einem Mordfall. Und so sei es. Nur wenige hundert Meter von Axels Wohnung entfernt - auf dem Nørrebro-Friedhof - wird die Leiche eines Mannes gefunden. Wer brachte einen Mann auf dem Friedhof um, mitten in den schlimmsten Unruhen, die Kopenhagen seit vielen Jahren erlebte? Wer war das Opfer? Warum war er umgebracht worden? Und wie? Steckt möglicherweise ein Polizist hinter der Tat? Eine zufällig von der Tat gemache private Videoaufnahme, die den Verdacht bestärkt, dass der Täter bei der Polizei ist, verschwindet; und mit ihr der Student, der sie (widerrechtlich) an sich genommen hat. Aber Axel hat eigenen Quellen, um Beweise zu beschaffen. Über eine befreundete Journalistin erhält er Aufnahmen jener Nacht, die ein anderes Bild auf die Sache werfen. Aber auch diese lassen die Polizei in keinem guten Licht erscheinen. Schnell stellt sich heraus, das Opfer ist kein Unbekannter. Enver Davidi wurde wegen Drogenbesitz und -handel zunächst inhaftiert und schließlich aus Dänemark ausgewiesen. Seither kämpft er um die Aufhebung des Ausweisungsurteils. Um die Sache noch verwirrener zu machen, hatte Axel eine flüchige Affaire mit der Exfrau des Opfers, wie er im Laufe der Ermittlungen feststellt. Lange stellt sich die Frage, was hinter dem Mord stellt und warum schaltet sich das PET ein. Welche Verbindung hat der Nachichtendienst zum Opfer? Was gilt es zu vertuschen? Fragen über Fragen. Der Autor schafft es, die Spannung lange aufrecht zu erhalten. Die Verbindungen werden immer verstrickter, was dem Lesegenuss allerdings keinen Abbruch tut. Und obwohl ich die Handlung größtenteils vorhersehbar empfand, hält die Geschichte einige Überraschungen bereit. Axel ist mir durchaus sympathisch. Er hat Ecken und Kanten, aber auch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Wo das Gesetz ihm die Hände bindet, handelt er kurzerhand nach eigenen Regeln. Er ist leidenschaftlich und daran interessiert, den wahren Täter zu finden und seiner gerechten Strafe zuzuführen – unabhängig davon, welche Stellung dieser hat. In meinen Augen ein gelungener Auftakt einer Reihe.

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Unruhe
von Leselaus aus Wilhelmshaven am 19.05.2014

Axel Steen, Kommissar bei der Kripo Kopenhagen, getrennt lebend, hat eine Tochter, die er jedes zweite Wochenende betreut. Diese Zeit möchte er nicht missen, selbst wenn er gerade aktuell mit der Aufklärung eines Falles beschäftigt ist. So kann es sein, dass er die sechsjährige Emma schon mal mitnimmt an... Axel Steen, Kommissar bei der Kripo Kopenhagen, getrennt lebend, hat eine Tochter, die er jedes zweite Wochenende betreut. Diese Zeit möchte er nicht missen, selbst wenn er gerade aktuell mit der Aufklärung eines Falles beschäftigt ist. So kann es sein, dass er die sechsjährige Emma schon mal mitnimmt an Plätze, die für Kinder nicht unbedingt als Aufenthaltsort geeiget sind. Axel ist von ständiger Unruhe getrieben, er hat Angst davor, unheilbar krank zu sein. Die Zwangsräumung und der Abriss eines Jugendzentrums sorgen für Unruhen. In dem Durcheinander geschieht ein Mord. Auf einem von der Polizei bewachten Friedhof wird eine Leiche gefunden. Axel geht bei seinen Ermittlungen eigene Wege, die von Vorgesetzten und Kollegen nicht immer gutgeheißen werden. Beim Lesen des Romans denke ich an eine Menge Fäden, die man in der Hand hält, die sich allerdings hoffnungslos verheddert haben und die es zu entwirren gilt. Hochachtung vor dem Autor, dem dies gelungen ist, und der alle aufkommenden Fragen beantwortet hat.

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Nacht in Kopenhagen
von melange aus Bonn am 11.12.2013

Zum Inhalt: Während der Unruhen wegen des Abrisses eines Jugendzentrums in Kopenhagen wird ein Mann ermordet. Da dieses Verbrechen politische Dimensionen annehmen könnte, wird dem erfahrenen, aber unkonventionellen Ermittler Axel Steen ein korrekter Beamter zur Seite gestellt. Zusammen mit Personal einer Spezialabteilung der dänischen Polizei ermitteln sie Zusammenhänge, die... Zum Inhalt: Während der Unruhen wegen des Abrisses eines Jugendzentrums in Kopenhagen wird ein Mann ermordet. Da dieses Verbrechen politische Dimensionen annehmen könnte, wird dem erfahrenen, aber unkonventionellen Ermittler Axel Steen ein korrekter Beamter zur Seite gestellt. Zusammen mit Personal einer Spezialabteilung der dänischen Polizei ermitteln sie Zusammenhänge, die Tat klärt Axel jedoch ohne die Kollegen auf. Zum Cover: Eine schäbig leuchtende Straßenlaterne gibt ein dämmriges Licht ab. Diese diffuse Stimmung und die schlechte Sicht finden sich gut im Krimi wieder. Mein Eindruck: Ich würde mir wirklich einen skandinavischen Ermittler wünschen, der gesund in intakten Familienverhältnissen lebt, - aber auch in "Unruhe" bleibt dieser Wunsch unerfüllt. Die Hormone Axels führen zu diversen Verwicklungen in Beruf und Privatleben: Er hatte eine sexuelle Beziehung zur Ehefrau des Opfers und würde diese gerne wieder aufleben lassen. Zusätzlich ist der Chef der beteiligten Polizeigruppe mit Axels Frau liiert, - viel Zündstoff für leicht erregbare Beamtenseelen. Diese vielen privaten Fallstricke und die daraus resultierenden Alleingänge lassen auch den Leser spüren, wie sehr Axel seine Mitmenschen und Kollegen nervt. Der Kriminalfall kommt nur langsam in Schwung, - den komplizierten Charakteren und dem Umstand "erster Band einer Serie" geschuldet. Personen werden eingeführt, Konflikte dargestellt und die ersten 100 Seiten ziehen sich wie Kaugummi. Wenn der Boden jedoch bereitet ist, vergeht der Rest der Story wie im Flug. Besonders gefällt dabei die differenzierte Darstellung der Personen auch außerhalb der Polizei, die während der Geschichte nicht nur Charakter zeigen, sondern sogar eine Wandlung durchmachen dürfen und damit für einige Überraschungen sorgen. Dadurch bietet sich ein interessanter Ausblick auf die kommenden Fälle. Fazit: Der erste Fall sollte nicht der letzte sein. 4 Sterne

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Die Unruhe des Kommissars
von Sara Schäfer aus Wuppertal am 26.11.2013

Axel Steen ist Ermittler im Kopenhagener Morddezernat. Seit der Trennung von seiner Frau, die das Sorgerecht für ihre gemeinsame Tochter hat, leidet er unter einer inneren Unruhe, die ihn nachts kaum schlafen lässt. Ständig hat er Angst, sein Herz könnte zu schlagen aufhören oder denkt, er bekäme im nächsten... Axel Steen ist Ermittler im Kopenhagener Morddezernat. Seit der Trennung von seiner Frau, die das Sorgerecht für ihre gemeinsame Tochter hat, leidet er unter einer inneren Unruhe, die ihn nachts kaum schlafen lässt. Ständig hat er Angst, sein Herz könnte zu schlagen aufhören oder denkt, er bekäme im nächsten Moment einen Herzinfarkt. Körperliche Symptome meint er auch zu bemerken - doch die lassen sich auch auf zu wenig Schlaf und zu viel Arbeit zurückführen. Zumal es in seinem Job gerade rundgeht: Das Jugendzentrum soll abgerissen werden, wogegen die Autonomen kräftig protestieren und dabei eine Spur der Verwüstung durch das Stadtviertel ziehen. Es ist ausgerechnet das Stadtviertel, in dem Steen wohnt. Nun brennen dort nachts Autos und die Polizei ist im Dauereinsatz. Mitten in diesem Chaos wird auf dem Friedhof die Leiche eines Autonomen gefunden. Da die Polizei den Friedhof abgesperrt hatte, fällt der Verdacht ziemlich schnell auf sie, was die Krawalle nicht gerade abebben lässt. Axel Steen gibt sein Bestes, um die Ermittlungen voran zu treiben - und macht sich damit nicht nur Freunde. Bei der Leseprobe und zu Beginn des Buches hatte ich sehr den Eindruck, dass das Buch eine große Unruhe vermittelt. Die Handlung beginnt mitten in Axels Leben, als er mal wieder nicht schlafen kann. Man folgt ihm durch das von Unruhen geschüttelte Kopenhagen - und muss erst mal einen Überblick kriegen, worum es gerade geht. Am Anfang kam mir manches verwirrend vor, und die Verwirrung hielt sich. Es kamen relativ viele Namen von Orten und Plätzen vor, was den Einstieg nicht ganz einfach machte, zumal manche erst nach vielen Seiten wieder auftauchten. Mit der Zeit hatte ich jedoch bei den Hauptcharakteren den Durchblick und das Lesen ging deutlich flüssiger. Zumal es dann auch ziemlich spannend wurde… Die Spannung ließ zwar immer mal nach, aber das Finale fand ich ziemlich gut und vor allem sehr anschaulich. Axel Steen empfand ich fast als den normalsten in diesem Polizeirevier - dabei ist seine Beschreibung im Klappentext ja auch nicht unbedingt sympathisch. Aber er hat das Herz am rechten Fleck und vor allem ziemlich viel Menschenverstand und einen Sinn dafür, dass ein Fall lückenlos aufgeklärt werden sollte. Was dagegen manche seiner Kollegen getan oder gesagt haben… Da hofft man nur, dass die tatsächlich existierende Polizei etwas besser aufgestellt ist. Wobei ohne so manches davon die Handlung natürlich so nicht hätte stattfinden können. Das Ende fand ich von der Aufklärung her gut, allerdings hat mir an einem Punkt noch eine Information gefehlt. Aber vielleicht gibt es die auch im nächsten Band, könnte ich mir vorstellen. Fazit: Ein spannender Auftakt einer vielversprechenden neuen Krimi-Reihe. Ich bin auf weitere Fälle um Axel Steen gespannt!

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Kopenhagen brennt
von miss.mesmerized am 11.11.2013

Kopenhagen brennt. Nach Abriss eines Jugendzentrums sind Autonome aus ganz Europa angereist und liefern sich eine Straßenschlacht mit der Polizei. Bei Ermittler Axel Stehen ruft dies böse Erinnerungen hervor und zu allem Chaos findet sich in unmittelbarer Nähe der Einsatzzentrale auch noch die Leiche eines abgeschobenen Dealers. In der... Kopenhagen brennt. Nach Abriss eines Jugendzentrums sind Autonome aus ganz Europa angereist und liefern sich eine Straßenschlacht mit der Polizei. Bei Ermittler Axel Stehen ruft dies böse Erinnerungen hervor und zu allem Chaos findet sich in unmittelbarer Nähe der Einsatzzentrale auch noch die Leiche eines abgeschobenen Dealers. In der unübersichtlichen Lage gerät die Polizei schnell in Bedrängnis, offenbar haben einige im Einsatz geschlafen und die Presse ist immer bestens informiert. Axel Stehen hat einen richtigen Verdacht, doch seine unkonventionellen Methoden haben ihn in Misskredit gebracht und seine Vorgesetzten entziehen ihm immer mehr Befugnisse. Man sägt an seinem Stuhl. Dazu addiert die Streitigkeiten mit seiner Exfrau befindet sich der Ermittler bald rundum in einer verzweifelten Situation, die durch eine weitere Leiche nicht verbessert wird. Jesper Stein hat einen facettenreichen Krimi geschaffen, der sich sehr um den Protagonisten Axel Stehen dreht. Dieser ist interessant gezeichnet, mit Ecken und Kanten, offensichtlichen Schwächen für Frauen und Drogen, aber dennoch absolut verlässlich und verbissen im Job. Auch die weiteren Figuren sind nicht schablonenhaft, sondern mit verschiedenen Zügen und Unzulänglichkeiten, was sie sehr real erscheinen lässt. Das ist auch ein Grund weshalb man häufiger den Eindruck hat, dass die Handlung nicht richtig vorankommt. Längen entstehen aber trotzdem keine. Das Ende war gemessen an der Handlung zuvor für mich ein wenig zu stark aufgetragen actionreich. Bis kurz vor Schluss war mir der Täter noch ein Rätsel, weshalb ich mir nicht ganz sicher bin, ob mich die Auflösung wirklich überzeugt, da sie zuvor nur wenig angelegt war. Alles in allem gute und solide Unterhaltung.

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Unruhen in Kopenhagen
von Susanne am 01.11.2013

Endlich mal wieder ein Krimi aus Dänemark, der nicht aus der Feder von Jussi Adler-Olsen stammt! Man merkt auch gleich, dass Jesper Stein ein Profi ist. Doch worum geht es? Nachts hat Axel Steen, Ermittler im Kopenhagener Morddezernat, erotische Träume. Tagsüber spürt er Rastlosigkeit und Unruhe, wenn ihn ein neuer... Endlich mal wieder ein Krimi aus Dänemark, der nicht aus der Feder von Jussi Adler-Olsen stammt! Man merkt auch gleich, dass Jesper Stein ein Profi ist. Doch worum geht es? Nachts hat Axel Steen, Ermittler im Kopenhagener Morddezernat, erotische Träume. Tagsüber spürt er Rastlosigkeit und Unruhe, wenn ihn ein neuer Fall erwartet. Diesmal ist es die Leiche eines Mannes, der an einer Friedhofsmauer in der Nähe eines Jugendzentrums tot aufgefunden wird. Erwürgt direkt vor den Augen der Polizei. Eine Überwachungskamera, die womöglich alles aufgezeichnet hat, ist plötzlich verschwunden... "Unruhe" ist ein erstklassiger Polizeiroman, mit politischem Anspruch und trotzdem spannend. Dennoch bin ich mit der Figur des ungewöhnlichen Ermittlers nicht wirklich warm geworden. Mich hat Axel Steen ein wenig an Sebastian Bergman erinnert, den "Kotzbrocken" aus der Hjorth& Rosenfeldt-Reihe. Denn Axel hat sein Temperament nicht unter Kontrolle, ein Wutanfall jagt den nächsten. Außerdem ist er genauso sexsüchtig - auf manche Details hätte ich gut verzichten können - und kann Privates von Beruflichem nicht trennen. Dazu raucht er Haschisch. Alles in allem ziemlich unprofessionell, finde ich. Aber der Roman ist auch eine Liebeserklärung an Nørrebro, dem Künstler-, Drogen- und Rotlichtviertel Kopenhagens. Das hat mir gefallen. Ich bin überzeugt, dass der Autor sich beim zweiten Fall für Kommissar Steen noch steigern kann. Deshalb "nur" 4*.

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Unruhe
von anyways am 24.10.2015

Die „grüne Lunge“ Nørrebros ist beschmutzt und entweiht, das muss Mordermittler Axel Steen bedauernd feststellen. Der Friedhof der für ihn und seine kleine Tochter Emma immer einen Spaziergang wert war, ist nun, während der tumultartigen Unruhen in diesem überwiegend von Drogen, Prostitution und auch Künstlern geprägten Stadtteil Kopenhagens, zum... Die „grüne Lunge“ Nørrebros ist beschmutzt und entweiht, das muss Mordermittler Axel Steen bedauernd feststellen. Der Friedhof der für ihn und seine kleine Tochter Emma immer einen Spaziergang wert war, ist nun, während der tumultartigen Unruhen in diesem überwiegend von Drogen, Prostitution und auch Künstlern geprägten Stadtteil Kopenhagens, zum Tatort geworden. Dabei war der Friedhof von Polizisten während der Tatzeit abgeriegelt, wie ist es möglich, dass sich jemand unbemerkt anschleichen kann? Warum wurde das Opfer in einer als Polizist verkleideter Autonomer arrangiert? Fragen die sich Axel anhand einer illegal angebrachten Überwachungskamera leichter zu beantworten hofft, nur wird diese von einem allzu neugierigem Bewohner des Viertels geklaut. Die Ermittlungen verzögern sich, nebenbei kämpft der Ermittler ständig mit sich selbst, hervorgerufen durch regelmäßig auftretende Panikattacken, hadert mit seiner Rolle als geschiedener Vater, mit seiner Ex-Frau und deren neuen Lebensabschnittsgefährten und auch eine andere Dienststelle sowie seine Vorgesetzten machen ihm das Leben nicht gerade leicht. War der Täter vielleicht einer aus den eigenen Reihen? Kopenhagen habe ich mir freundlicher, heller und liebenswerter vorgestellt. Jesper Stein zeigt uns die Schattenseiten der Stadt, das Problemviertel. Ein Ort den es wohl in jeder europäischen Großstadt gibt. Der Ort der aber auch über Lichtpunkte verfügt und die finde ich, hat der Autor geschickt gezeichnet. Die Schilderungen der künstlerisch angelegten Parkanlagen vermitteln das Gefühl, sich auch diesen bei einem Besuch der Stadt anzuschauen. Der eigentliche Fall ist interessant mit vielen teils vorhersehbaren teils unvorhersehbaren Wendungen, einigen Spannungsbögen und vielen Protagonisten, die das Gesamtbild komplex gestalten. Ein bisschen hab ich mit dem Hauptakteur gehadert, die Figur war mir irgendwie zu klischeehaft skizziert. So oder so fand ich keine außergewöhnliche Eigenschaft, die ihn aus dem Meer von selbstgefährdenden Kommissaren hervorstechen lassen würde. Vielleicht hatte er auch von allem zu viel. Wer weiß? Vielleicht muss ich aber erst den Nachfolger lesen, so eine Figur entwickelt sich ja im Laufe ihres „Arbeitslebens“.

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Unruhe
von raschke64 aus Dresden am 12.11.2014

In Kopenhagen wird ein Jugendzentrum geräumt. Im Zuge der Unruhen gibt es auf einem Friedhof einen Mord, obwohl niemand auf das abgesperrte Gelände hätte kommen können. Kommissar Axel Steen wird mit den Ermittlungen betraut und sein Verdacht richtet sich auch auf die eigenen Kollegen. Im Zuge der Ermittlungen geraten... In Kopenhagen wird ein Jugendzentrum geräumt. Im Zuge der Unruhen gibt es auf einem Friedhof einen Mord, obwohl niemand auf das abgesperrte Gelände hätte kommen können. Kommissar Axel Steen wird mit den Ermittlungen betraut und sein Verdacht richtet sich auch auf die eigenen Kollegen. Im Zuge der Ermittlungen geraten die verschiedensten Menschen ins Visier seiner Ermittlungen: Journalisten, makedonische Drogenhändler, Mädchenhändler, Bekannte von ihm ... Durch seine mehr als unkonventionellen Ermittlungen gerät er auch selbst ins Visier seiner Vorgesetzten und ihm drohen mehrfach verschiedene Sanktionen bis zum Entzug des Falls. Das Buch war mit viel Vorschusslorbeeren bedacht. Meiner Meinung nach hat es die Erwartungen nicht erfüllt. Der Anfang ist spannend, aber durch die vielen in die Ermittlungen eingebauten Umwege und die nötigen Erklärungen dazu, zieht es sich danach doch sehr in die Länge und die Spannung ging für mich gegen Null. Ich war mehrfach versucht, das Buch ganz aus der Hand zu legen. Hier war viel gewollt, in meinen Augen zu viel. Die Figur des Kommissars war für mich nicht wirklich unsympathisch, aber auch nicht sympathisch. Seine Drogensucht hat mich nicht überzeugt, sein familiärer Hintergrund war sehr schwarz/weiß. Ich hatte das Gefühl, der Autor musste auch unbedingt seine sexuellen Fantasien irgendwie mit unterbringen, für die Handlung und das Innenleben des Kommissars fand ich sie mehr als überflüssig. Ab Mitte des Buches nahm die Handlung dann aber deutlich an Fahrt auf und das Buch wurde wesentlich interessanter und spannender. Mein Fazit am Ende: ein solider Krimi mit deutlichen Steigerungsmöglichkeiten. Ob ich eine Fortsetzung lesen möchte, kann ich im Moment allerdings noch nicht entscheiden.

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eher ruhig als unruhgi
von coffee2go am 24.06.2014

Kurze inhaltliche Zusammenfassung: Unruhe ist der erste Fall, den Jesper Stein für den ermittelnden Kommissar Axel Steen geschrieben hat. Kopenhagen befindet sich im Unruhezustand: Das Jugendzentrum wird abgerissen, zahlreiche Demonstranten befinden sich auf der Straße und die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Zusätzlich wird die Leiche einer männlichen... Kurze inhaltliche Zusammenfassung: Unruhe ist der erste Fall, den Jesper Stein für den ermittelnden Kommissar Axel Steen geschrieben hat. Kopenhagen befindet sich im Unruhezustand: Das Jugendzentrum wird abgerissen, zahlreiche Demonstranten befinden sich auf der Straße und die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Zusätzlich wird die Leiche einer männlichen Person gefunden und die Tataufklärung erweist sich als äußerst ungewöhnlich und komplex, zudem auch noch die Medien involviert sind und ein Video auftaucht, auf dem der Täter und ein Teil der Tat zu sehen sind. Darüber hinaus ist die ermordete Person auch verknüpft mit der Drogenszene und mit Verbrechen, die Jahre zuvor passiert sind. Der ermittelnde Kommissar Axel Steen ist selbst besorgt um seine eigene Gesundheit, kämpft mit seiner Ex-Frau um das Besuchsrecht seiner fünfjährigen Tochter Emma, kommt mit dem neuen Partner seiner Ex-Frau, der zugleich ein Vorgesetzter von ihm ist, nicht klar und auch mit seinen aktuellen Liebschaften läuft es nicht ganz rund. Hinzu kommt, dass er selbst beruflich unter starkem Druck steht und von seinen Vorgesetzten genauestens beobachtet wird, er an Schlafstörungen leidet und diese mit Haschisch behandeln versucht und somit selbst der größte Unruhefaktor im gesamten Krimi ist. Meine Meinung zum Buch: Der Krimi hat meiner Meinung nach einen sehr starken Einstieg in das Thema, das mein Interesse voll und ganz geweckt hat. Danach ist es allerdings, entgegen der Versprechung des Titels eher ruhig geworden und zwischenzeitlich war es für mich schon recht langatmig. Erst am Ende des Buches ist mit der Aufklärung des Falles wieder Spannung aufgekommen. Der größte Unruhefaktor und Unruhestifter des Buches war der Ermittler Axel Steen selbst. Vor allem die persönlichen Lebensumstände und Geschichten aus seinem Umfeld fand ich teilweise spannender als die Aufklärung des Mordfalles selbst. Obwohl Axel keineswegs sympathisch beschrieben wurde, konnte ich mich trotzdem gut in seinen Charakter hineinversetzen und nachvollziehen, warum er in gewissen Situationen auf seine recht eigenwillige Art und Weise reagiert und handelt. Die Auseinandersetzung mit seinem Privatleben und die Überlegungen bezüglich seiner Gesundheit, habe ich als Bereicherung für das Buch gefunden. Titel und Cover: Das Cover finde ich aufgrund der dezenten Farbgestaltung in grau und gelb optisch sehr gut gelungen und ansprechen. Der Titel „Unruhe“ hat mir auch auf Anhieb gut gefallen, er verspricht allerdings mehr als dann im Buch eingelöst wird. Mein Fazit: Ich betrachte Unruhe, den ersten Kriminalfall von Jesper Stein, als durchschnittlichen Krimi, der durchaus lesenswerte Aspekte beinhaltet, allerdings hätte er das Potenzial gehabt, vor allem im Mittelteil auch noch spannender oder unruhiger zu sein. Trotzdem freue ich mich auf einen eventuellen Folgekrimi mit dem Ermittler Axel Steen und hoffe, dass dieser dann durchgehend spannungsgeladen sein wird.

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Drei bis dreieinhalb Sterne, auf jeden Fall Potential
von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2013

Zum Inhalt möchte ich hier nichts weiter sagen, um nicht zu viel vorwegzunehmen. In Teilen kann ich mich der hier geäußerten Kritik anschließen, es ist vielleicht alles in allem etwas zu gut gemeint gewesen. Andererseits schildert Stein hier eine sehr komplexe Geschichte, die nicht schneller hätte abgehandelt werden können.... Zum Inhalt möchte ich hier nichts weiter sagen, um nicht zu viel vorwegzunehmen. In Teilen kann ich mich der hier geäußerten Kritik anschließen, es ist vielleicht alles in allem etwas zu gut gemeint gewesen. Andererseits schildert Stein hier eine sehr komplexe Geschichte, die nicht schneller hätte abgehandelt werden können. Es geht um verdeckte Operationen, um Verrat und Taktik, um alte Geschichten und ihre Auswirkungen bis heute. Ich finde, dass in dieser (möglichen) neuen Reihe eine Menge Potential steckt, vor allem in der sich wandelnden Beziehung des Protagonisten Axel und seinem größten Widersacher. Und auch privat steckt da noch einiges drin.

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Solider Kriminalroman
von Karlheinz aus Frankfurt am 19.11.2013

Axel Steen ist Ermittler bei der dänischen Mordkommission und hat nicht nur mit seinem Beruf einige Probleme, sondern auch sein Privateben ist schwierig. Als er am frühen Morgen zu einem Fall gerufen wird, ahnt er noch nicht wie brisant die Sache ist. Ein Autonomer ist inmitten großer Unruhen in... Axel Steen ist Ermittler bei der dänischen Mordkommission und hat nicht nur mit seinem Beruf einige Probleme, sondern auch sein Privateben ist schwierig. Als er am frühen Morgen zu einem Fall gerufen wird, ahnt er noch nicht wie brisant die Sache ist. Ein Autonomer ist inmitten großer Unruhen in einem von der Polizei abgesperrtem Bezirk getötet worden. Eine Kamera die alles aufgezeichnet hat verschwindet und es beginnt ein Kampf gegen die Zeit, die Medien und seine eigenen Probleme. Der ganze Roman wird von der düsteren Stimmung rund um den Protagonisten geprägt. Dieses wird im Cover schon sehr treffend dargestellt. Die Darstellung des Protagonisten ist gelungen, denn er ist ein Charakter mit Ecken und Kanten und vielen Schwächen. Das macht ihn einerseits menschlich, andererseits wirkt er aufgrund der zu vielen Schwächen unrealistisch. Die weiteren Protagonisten sind oberflächlich und nicht wirklich greifbar. Die Handlung ist gut und nicht reißerisch, sondern hat eine klare Linie die sich durch den kompletten Roman zieht. Es fehlen leider jegliche Überraschungen oder Wendungen. So sind viele Teile des Romans gut, wenn auch nicht wirklich überzeugend. Vieles wie zum Beispiel die politischen Unruhen werden nur angeschnitten, jedoch nicht tiefer in die Handlung einbezogen. Fazit: Für einen Erstlingsroman gut, aber mit viel Potential nach oben, vor allem bei der Hauptfigur Axel Steen und der Handlung, die zu einfach ist.

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Unruhe
von einer Kundin/einem Kunden am 11.11.2013

Nun, da habe ich dann doch etwas zu viel erwartet gehabt. Die Geschichte an sich war vielversprechend, schliesslich hat mich es nicht oft mit dem autonomen Kopenhagen zu tun. Und auch der Charakter des Kommissars war interessant. Doch die Geschichte begann ziemlich schnell zu erlahmen. Die Politik stand um... Nun, da habe ich dann doch etwas zu viel erwartet gehabt. Die Geschichte an sich war vielversprechend, schliesslich hat mich es nicht oft mit dem autonomen Kopenhagen zu tun. Und auch der Charakter des Kommissars war interessant. Doch die Geschichte begann ziemlich schnell zu erlahmen. Die Politik stand um einiges mehr im Vordergrund, als der eigentliche Fall. Ich war etwas enttäuscht und musste mich zusammenreissen, das Buch dann auch zu ende zu bringen. Das Finale war letztendlich ok und unterhaltsam. Der Weg dahin nur eben mühsam. ich bin mir noch nicht im Klaren, ob ich den nächsten Teil lesen werde. Vermutlich warte ich erst die Rezis ab...

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mich konnte er leider nicht überzeugen...
von eskimo81 am 20.06.2014

Axel Steen ist Ermittler bei dem Koppenhager Morddezernat. Immer mit der Angst konfrontiert, an einem Herzinfarkt zu sterben, obwohl alle Untersuchungen das Gegenteil beweisen... Während den Unruhen wird ein angeblicher Autonomer umgebracht. Ist die Polizei dafür verantwortlich? Axel Steen fängt an zu Ermitteln was nicht einfach ist. Die Chefs wollen... Axel Steen ist Ermittler bei dem Koppenhager Morddezernat. Immer mit der Angst konfrontiert, an einem Herzinfarkt zu sterben, obwohl alle Untersuchungen das Gegenteil beweisen... Während den Unruhen wird ein angeblicher Autonomer umgebracht. Ist die Polizei dafür verantwortlich? Axel Steen fängt an zu Ermitteln was nicht einfach ist. Die Chefs wollen möglichst nichts der Presse mitteilen, trotzdem gibt es immer wieder Lecks und Informationen sickern durch. Axel wird verantwortlich gemacht und als dann auch noch zwei Ermittler der PET ihm vorgesetzt werden, scheint das ganze aus dem Ruder zu laufen. Dieses Buch zu rezensieren fällt mir sehr schwer. Ein Krimi, der für mich kein Krimi ist trifft es ein bisschen... Für mich bedeutet ein guter Krimi Spannung, ein Ermittler mit Ecken und Kanten und eine gewisse "Normalität". In diesem Buch findet man ein Krimi, etwas Spannung, ein Ermittler, der zu sehr Ecken und Kanten hat, dass es schon wieder unecht wirkt und eine Normalität die man zu wenig beurteilen kann... Axel Steen ist mir einfach zu überdreht dargestellt, ein Polizist der Haschisch raucht, weil er nicht schlafen kann? Der immer das Gefühl hat, einem Herzinfarkt zu erliegen. Dann die ausführlichen "Bett-Szenen" die für mich überhaupt nichts mit einem Krimi zu tun haben. Ich meine, ein Ermittler soll ein Privatleben haben, von mir aus auch eine Freundin oder eine Frau, aber sind solche detaillierten Szenen in einem Krimi wirklich notwendig? Ich fands übertrieben, eklig und unpassend. Dann noch zu wissen, dass er eine Tochter mit seiner geschiedenen Frau hat, wäre ja eine gute Idee, aber muss es dann sein, dass die fünfjährige Tochter im Leichenschauhaus dabei ist? Ganz abgesehen davon, was alles passieren kann, wenn man das Kind mit an einen Tatort nimmt? Für mich zu viel des Guten. Axel Steen wird so überhaupt nicht sympatisch, eine Erfindung, die kein Glanz hat ... Die Ermittlung selber war OK, aber die Suche nach dem Video ist sehr langatmig, die Spannung, der Kick fehlte mir einfach... Die Story an und für sich war gut, jedoch ist das Gesamtbild enttäuschend. Dieser Krimi würde ich nicht weiterempfehlen.

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Der erste Krimi um den kauzigen Ermittler Axel Steen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.12.2013

In Axel Steens Wohnviertel gibt es große Unruhen, da das Jugendzentrum abgerissen werden soll. Zwischen den ganzen Tumulten wird auf dem nahgelegenen Friedhof, der von der Polizei abgeriegelt wurde, ein Toter gefunden. Auf den ersten Blick sieht er wie ein Autonomer aus, der mit Plastikkabeln wie sie die Polizei... In Axel Steens Wohnviertel gibt es große Unruhen, da das Jugendzentrum abgerissen werden soll. Zwischen den ganzen Tumulten wird auf dem nahgelegenen Friedhof, der von der Polizei abgeriegelt wurde, ein Toter gefunden. Auf den ersten Blick sieht er wie ein Autonomer aus, der mit Plastikkabeln wie sie die Polizei verwendet, hinter dem Rücken gefesselt wurde. Warum hat keiner der wachhabenden Polizisten etwas bemerkt? Ist der Mörder ein Polizist? Axel wird auf den Fall angesetzt. Dank seiner eigenwilligen Art, wird er vom Fall abgezogen, obwohl er die meisten Ermittlungsfortschritte geliefert hat. Doch er lässt nicht locker. Natürlich hat mich die Frage von Anfang an beschäftigt, wer der Mörder ist und wie es dazu kam. Das war auch der einzige Grund für mich, das Buch zu Ende zu lesen. Aber leider muss ich sagen, das ich mir da etwas schwer getan habe. Wenn ich einmal im Lesefluss war, war es gut, aber es erst wieder in die Hand zu nehmen fiel mir nicht leicht. Jesper Stein hat es nicht geschafft mich mit seinem Erstlingswerk um Steen in den Bann zu ziehen. Die Handlung ist nicht schlecht, die Leseprobe hat mich ja auch neugierig gemacht, doch konnte mich das Buch dann nicht überzeugen. Es hat sich für mich alles zu sehr hingezogen und Spannung fehlte mir auch. Eine Bindung zu Steen konnte ich nicht aufbauen. Die Stimmung der Stadt und deren Bewohner wird gut übermittelt. Dazu passend das düstere Buchcover. Die einzelnen Charaktere sind gut gezeichnet und man kann sie gut auseinanderhalten. Der Schreibstil ist sehr ausführlich. Das einzig Positive für mich: das überraschende Ende

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Spannung fehlt
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 15.11.2013

Axel Steen, Mordermittler in Kopenhagen, wohnt in einem Arbeiterviertel und blickt auf das Kopenhagener Drogen- und Rotlichtmilieu. Durch den Plan des Abrisses des Jugendzentrums in der Nähe entstehen starke Unruhen mit brennenden Autos, Mülltonnen, usw. Im nahegelegenen Friedhof, der eigentlich massiv von der Polizei überwacht wird, wird plötzlich ein... Axel Steen, Mordermittler in Kopenhagen, wohnt in einem Arbeiterviertel und blickt auf das Kopenhagener Drogen- und Rotlichtmilieu. Durch den Plan des Abrisses des Jugendzentrums in der Nähe entstehen starke Unruhen mit brennenden Autos, Mülltonnen, usw. Im nahegelegenen Friedhof, der eigentlich massiv von der Polizei überwacht wird, wird plötzlich ein Toter gefunden. Offensichtlich ein Autonomer, der mit Polizeihandschellen gefesselt wurde. Sind hierfür wirklich Polizisten verantwortlich? Axel Steen soll mit seinen unorthodoxen Ermittlungsmethoden herausfinden, wer der Tote ist und wer ihn tatsächlich ermordet hat. Für mich war es schwer, das Buch in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen, ich habe auch fast 2 Wochen dafür benötigt. Die Story an sich ist nicht schlecht und die Düstere Stimmung, die in Kopenhagen durch die Unruhen herrscht wird auch sehr gut geschildert. Aber egal, wo irgendjemand aus der Geschichte hinkommt, werden so viele Details erzählt, die eigentlich gar nicht zum Mordfall gehören. Das Ganze zieht das Buch extrem in die Länge. Die ganzen Texte sind relativ emotionslos und öde geschrieben. Spannung kommt eigentlich keine auf. Schade, aber aus dieser Story hätte man sicher mehr machen können.

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