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Unsichtbar

(4)
New York, 1967: Der gutaussehende, hochsensible Adam Walker will Dichter werden. Da bietet ihm auf einer Party ein reicher Franzose namens Rudolf Born das Geld zur Gründung einer Literaturzeitschrift an. Adam hält den Vorschlag zunächst für eine Schnapsidee, aber als Born ihn ein paar Tage später zum Essen einlädt, bekommt er die glaubhafte Bestätigung in Gestalt eines Schecks. Allerdings zeigt sich bei diesem Essen auch ein sinistrer Born, ein Mann voll verhaltenem Jähzorn, der Adam betrunken empfängt und ihn zu dem Eingeständnis nötigen will, er begehre seine Freundin. Das tut Adam in der Tat; und Margot sitzt ihm gegenüber und wirft ihm verschattete Blicke zu. Kurz darauf reist Born für ein paar Tage nach Paris, Margot ruft Adam an, und eine Amour fou beginnt. Doch Born ist zu fürchten, er geht, wie sich bald erweisen wird, über Leichen.
AUSTER hat noch kein intensiveres und drastischeres Buch über die Liebe und das Schicksal geschrieben. In «Unsichtbar» ist er auf der Höhe seines Schaffens – erfindungsreich, abgründig und direkt am Puls des Lebens.
Rezension
Paul Austers bislang bestes und tiefstes Buch.
Portrait
Paul Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey, geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaften an der Columbia University und verbrachte einige Jahre in Frankreich. Heute lebt er in Brooklyn. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein umfangreiches, vielfach preisgekröntes Werk umfasst neben zahlreichen Romanen auch Essays und Lyrik.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.07.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783644006911
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 36.219
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„fesselnd und faszinierend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Adam Walker, smart, gutaussehend und hochsensibel, studiert an der Columbia University Literaturwissenschaften und möchte gern Dichter werden. Auf einer Party lernt er den Universitätsprofessor Rudolf Born, gebürtiger Schweizer, und dessen Freundin Margot, eine Pariserin, kennen. Man kommt ins Gespräch und am Ende der Nacht ist eine Adam Walker, smart, gutaussehend und hochsensibel, studiert an der Columbia University Literaturwissenschaften und möchte gern Dichter werden. Auf einer Party lernt er den Universitätsprofessor Rudolf Born, gebürtiger Schweizer, und dessen Freundin Margot, eine Pariserin, kennen. Man kommt ins Gespräch und am Ende der Nacht ist eine Idee geboren, an die man am Morgen nicht im geringsten geglaubt hätte... Wenn Sie sich dieses eBook auf Ihren neuen, schönen eReader OYO downloaden, dann vergessen Sie alles andere, was Sie noch erledigen wollten! Ein großartiger, sog-artiger Erzählstil wird Sie gefangennehmen!

„Unsichtbar“

A. Fröhlich, Thalia-Buchhandlung Zeitz

"Lesen, lesen und wieder lesen!!!" (18.10.2010)

Unsichtbar von Paul Auster ist wie seine früheren Werke einzigartig. Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

"Lesen, lesen und wieder lesen!!!" (18.10.2010)

Unsichtbar von Paul Auster ist wie seine früheren Werke einzigartig. Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

„Die Abgründe der menschlichen Seele“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Paul Auster erzählt in seinem Roman die Geschichte des jungen Mannes Adam Walker und meisterlich schildert er die Abgründe der menschlichen Seele. Der Roman gliedert sich in vier Teile:
Im ersten Teil des Buches kommt Adam Walker selbst zu Wort und schildert seine Erlebnisse im Jahre 1967 in New York.
Der zweite Teil wird erzählt,
Paul Auster erzählt in seinem Roman die Geschichte des jungen Mannes Adam Walker und meisterlich schildert er die Abgründe der menschlichen Seele. Der Roman gliedert sich in vier Teile:
Im ersten Teil des Buches kommt Adam Walker selbst zu Wort und schildert seine Erlebnisse im Jahre 1967 in New York.
Der zweite Teil wird erzählt, als ob ein guter Freund von Walker die ganze Geschichte schildern würde und spielt kurz nach den schicksalhaften Ereignissen, die diesem ­wiederfahren sind, bis kurz bevor dieser nach Paris reist.
Der dritte Teil erzählt die Erlebnisse von Walker in Paris.
Der vierte und letzte Teil sind die Tagebucheinträge der gealterten Cecile.

Paul Auster versteht es meisterlich, mit dem Leser zu spielen. Nie weis man genau, welche der geschilderten Ereignisse jetzt von Adam erfunden wurden und welche der Realität entsprechen. Die Sprache des Romanes fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Ich würde sogar sagen, das dieser Roman sein bisher bester ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich war hin und her gerissen zwischen Mitleid für Adam und den abschreckenden Ereignissen, die geschildert werden. Paul Austers Roman hat mich tief bewegt und ich kann ihm jedem nur empfehlen.

Gundi Schön, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Düster und subtil verstörend fühlt sich Paul Auster wieder einmal in die Abgründe des Menschen. Bisher neben Leviathan für mich sein bestes Buch. Düster und subtil verstörend fühlt sich Paul Auster wieder einmal in die Abgründe des Menschen. Bisher neben Leviathan für mich sein bestes Buch.

„Wahrheit oder Phantasie??“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Paul Auster schreibt so unglaublich gut. Worte, die nachhaltig beeindrucken, Geschichten, die nachhaltig bedrücken – er spricht Tabuthemen an, die unangenehm berühren, aber Sogwirkung ausüben. Hat man sich in die Irre führen lassen?? Wahrheit oder Phantasie, geschicktes Taktieren – und immer für eine absurde Überraschung gut. Ganz grosses Paul Auster schreibt so unglaublich gut. Worte, die nachhaltig beeindrucken, Geschichten, die nachhaltig bedrücken – er spricht Tabuthemen an, die unangenehm berühren, aber Sogwirkung ausüben. Hat man sich in die Irre führen lassen?? Wahrheit oder Phantasie, geschicktes Taktieren – und immer für eine absurde Überraschung gut. Ganz grosses Kino.

„Fantastisch geschrieben!“

Elke Heger, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Paul Auster habe ich lesen müssen, zu meiner Abschlussprüfung als Buchhändlerin. Da fand ich "Die Brooklyn-Revue" schon sagenhaft gut. Mit "Unsichtbar" setzte er noch einen darauf. Die Abgründe des Menschen werden auf eine sehr einnehmende Weise beschrieben, die einem beim Lesen nicht mehr los lässt. Gute Literatur, die spannend erzählt Paul Auster habe ich lesen müssen, zu meiner Abschlussprüfung als Buchhändlerin. Da fand ich "Die Brooklyn-Revue" schon sagenhaft gut. Mit "Unsichtbar" setzte er noch einen darauf. Die Abgründe des Menschen werden auf eine sehr einnehmende Weise beschrieben, die einem beim Lesen nicht mehr los lässt. Gute Literatur, die spannend erzählt wird.

„Intensiv und verwirrend“

Verena Hoffmeister, Thalia-Buchhandlung Worms

Stück für Stück setzt Auster ein Bild zusammen, das sich ständig verändert. Dinge, die man anfangs für gegeben nimmt, werden durch einen Perspektivwechsel in Frage gestellt.
Auf 316 Seiten passiert so viel, dass die komplexe Handlung locker für zwei Bücher reichen würde... Ein Buch über dessen Protagonisten und ihre Beweggründe man
Stück für Stück setzt Auster ein Bild zusammen, das sich ständig verändert. Dinge, die man anfangs für gegeben nimmt, werden durch einen Perspektivwechsel in Frage gestellt.
Auf 316 Seiten passiert so viel, dass die komplexe Handlung locker für zwei Bücher reichen würde... Ein Buch über dessen Protagonisten und ihre Beweggründe man wunderbar diskutieren kann !

Kundenbewertungen


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Übersicht
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Paul Auster in Bestform
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2011

Der Zufall regiert wieder einmal in einer Geschichte von Paul Auster. Die Lebensgeschichte von Adam Walker, der im Jahr 1967 eine schicksalhafte Begegnung mit Rudolf Born wird erzählt von Walker selbst, einem alten Sudienfreund und Celine, die damals in Paris so unglaublich ihn ihn verliebt war. Die abwechselnden Erzählperspektiven... Der Zufall regiert wieder einmal in einer Geschichte von Paul Auster. Die Lebensgeschichte von Adam Walker, der im Jahr 1967 eine schicksalhafte Begegnung mit Rudolf Born wird erzählt von Walker selbst, einem alten Sudienfreund und Celine, die damals in Paris so unglaublich ihn ihn verliebt war. Die abwechselnden Erzählperspektiven machen den Roman so spannend, immer wieder erhält man eine neue Sichtweise des Geschehenen, die Wahrheit verändert sich ständig. Die Figuren sind einem so vertraut als wären sie gute Freunde von uns und man wünscht sich, dieses Buch möge nie enden.

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Geschichte in der Geschichte in der...
von Martin Gaiser aus Ulm am 18.11.2010

Was Auster kann, ist hinlänglich bekannt. Und dass er mit "Unsichtbar" nach einigen weniger beachteten Büchern wieder einen großartigen Roman geschrieben hat mit allen für sein Schreiben bezeichnenden Charakteristika, ist für seine Fans eine große Freude

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0 0
Sex, Sex und dann auch noch Inzest
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Lippspringe am 23.03.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Während die grundlegende Story des Romans verwirrend klingt, erweist sich der Plot im Roman selbst als spannend und höchst interessant. So beschreibt der Roman nicht nur Walkers Lebensweg, sondern vermittelt auch einen interessanten Eindruck der Zeit und lässt tief in das amerikanische Selbstverständnis blicken. Spannend sind insbesondere die Figuren, deren... Während die grundlegende Story des Romans verwirrend klingt, erweist sich der Plot im Roman selbst als spannend und höchst interessant. So beschreibt der Roman nicht nur Walkers Lebensweg, sondern vermittelt auch einen interessanten Eindruck der Zeit und lässt tief in das amerikanische Selbstverständnis blicken. Spannend sind insbesondere die Figuren, deren Facettenreichtum nicht nur für zahllose Überraschungen sorgt, sondern einen großen Teil der Faszination des Romans ausmacht. So entwickeln sich die Charaktere unheimlich stark und sorgen dabei für viele Wendungen: Der großzügige Born, der zunächst zum sarkastischen Exzentriker und dann zum kaltblütigen Mörder wird; der schüchterne, unsichere Walker, der sich zum depressiven, aber sexgeilen Mann entwickelt oder die zurückhaltende Margot, die sich als selbstbewusste Verführerin präsentiert. Dabei bleibt die Entwicklung der Figuren trotz aller Wendungen jederzeit plausibel und nachvollziehbar. Ein beeindruckender Kniff ist aber auch die Erzählweise Austers: So ist der Roman mit verschiedenen zeitlichen Sprüngen und Rückblenden gespickt, so dass sich die Handlung des Romans über gute 40 Jahre hinzieht. Dabei enthalten diese Sprünge nicht nur wichtige Informationen über das Ende Walkers, sondern begründen seine Entwicklung auch psychologisch anschaulich. So zeigt sich, dass sein Leben sowohl durch die sexuelle Anziehungskraft seiner eigenen Schwester Gwyn, die zum Inzest führt, als auch den frühen Tod des kleinen Bruders und die dadurch entstandenen Schwierigkeiten im Elternhaus bestimmt worden ist. Diese verschiedenen Informationen und Eindrücke, die im Laufe des Romans vermittelt werden, fügen sich am Ende zu einem plausiblen Gesamtbild zusammen und sorgen so für eine klare Konzentration auf die Entwicklung Walkers. Hinzu kommt die Multiperspektivität, die in diesem Roman als postmodernes Element eingesetzt wird. So wird der Roman mal aus der Sicht Walkers, mal aus der Sicht eines alten Freundes von Walker geschildert. So liest dieser nicht nur stellvertretend für den Leser das erste Kapitel aus Walkers Autobiographie, sondern schreibt diese auf Basis von Walkers Notizen nach dessen Tod auch zu Ende. Diese verschiedenen Perspektiven sorgen für eine zusätzliche Variation des Bildes, das von den Figuren entsteht, da die einzelnen Elemente nur mosaikartig zum Vorschein kommen. Die zahllosen Erzählerkommentare bringen dabei zusätzliche Spannung in die Handlung. Der einzige wirkliche Schwachpunkt ist die Episode, wo Walker selbst nach Paris geht. So ist Walker zunächst scheinbar antriebslos in Paris, landet dann zufällig doch wieder mit Margot im Bett, will dann plötzlich doch Born für seinen Mord bestrafen, um schließlich fast mit Borns Stieftochter im Bett zu landen. Diese Passage ist als einzige nur ansatzweise plausibel und viel zu grob erzählt, um nachvollziehbar zu sein. Fazit: Alles in Allem ist Austers „Unsichtbar“ ein Roman, der ersten Güteklasse: Eine anspruchsvolle, intelligent gemachte Geschichte wird auf unterschiedlichste Art und Weise im Roman erzählt und präsentiert, bleibt dabei aber jederzeit spannend und glaubwürdig. Die höchst interessanten und facettenreichen Figuren sind dabei extrem faszinierend und fesseln auf diese Weise den Leser. Wer postmoderne Romane (wie auch andere Werke von Paul Auster wie Moon Palace) mag, wird auch mit diesem Roman glücklich werden. Wer hingegen weniger anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur sucht, sollte sich einen Kauf gut überlegen.

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1 0
Ein Spiel mit dem Teufel
von Barbara Mantel aus Coesfeld am 29.08.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Auster lotet Grenzen aus und blickt tief in seelische Abgründe."Unsichtbar" ist sein intensivster, vieleicht sogar sein bester Roman- sehr lesenswert!

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Lesen!
von justdic aus Köln am 29.08.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein klassischer Auster, intelligent, anspruchsvoll, verwinkelt, unterhaltsam, so mein Eindruck. Ich schätze Bücher die einem nach dem Lesen gedanklich weiterbeschäftigen - dieses Buch gehört dazu. Wer Auster kennt und mag, wird hier nicht enttäuscht!

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„Sex, Sex und dann auch noch Inzest”
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Lippspringe am 07.04.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Während die grundlegende Story des Romans verwirrend klingt, erweist sich der Plot im Roman selbst als spannend und höchst interessant. So beschreibt der Roman nicht nur Walkers Lebensweg, sondern vermittelt auch einen interessanten Eindruck der Zeit und lässt tief in das amerikanische Selbstverständnis blicken. Spannend sind insbesondere die Figuren,... Während die grundlegende Story des Romans verwirrend klingt, erweist sich der Plot im Roman selbst als spannend und höchst interessant. So beschreibt der Roman nicht nur Walkers Lebensweg, sondern vermittelt auch einen interessanten Eindruck der Zeit und lässt tief in das amerikanische Selbstverständnis blicken. Spannend sind insbesondere die Figuren, deren Facettenreichtum nicht nur für zahllose Überraschungen sorgt, sondern einen großen Teil der Faszination des Romans ausmacht. So entwickeln sich die Charaktere unheimlich stark und sorgen dabei für viele Wendungen: Der großzügige Born, der zunächst zum sarkastischen Exzentriker und dann zum kaltblütigen Mörder wird; der schüchterne, unsichere Walker, der sich zum depressiven, aber sexgeilen Mann entwickelt oder die zurückhaltende Margot, die sich als selbstbewusste Verführerin präsentiert. Dabei bleibt die Entwicklung der Figuren trotz aller Wendungen jederzeit plausibel und nachvollziehbar. Ein beeindruckender Kniff ist aber auch die Erzählweise Austers: So ist der Roman mit verschiedenen zeitlichen Sprüngen und Rückblenden gespickt, so dass sich die Handlung des Romans über gute 40 Jahre hinzieht. Dabei enthalten diese Sprünge nicht nur wichtige Informationen über das Ende Walkers, sondern begründen seine Entwicklung auch psychologisch anschaulich. So zeigt sich, dass sein Leben sowohl durch die sexuelle Anziehungskraft seiner eigenen Schwester Gwyn, die zum Inzest führt, als auch den frühen Tod des kleinen Bruders und die dadurch entstandenen Schwierigkeiten im Elternhaus bestimmt worden ist. Diese verschiedenen Informationen und Eindrücke, die im Laufe des Romans vermittelt werden, fügen sich am Ende zu einem plausiblen Gesamtbild zusammen und sorgen so für eine klare Konzentration auf die Entwicklung Walkers. Hinzu kommt die Multiperspektivität, die in diesem Roman als postmodernes Element eingesetzt wird. So wird der Roman mal aus der Sicht Walkers, mal aus der Sicht eines alten Freundes von Walker geschildert. So liest dieser nicht nur stellvertretend für den Leser das erste Kapitel aus Walkers Autobiographie, sondern schreibt diese auf Basis von Walkers Notizen nach dessen Tod auch zu Ende. Diese verschiedenen Perspektiven sorgen für eine zusätzliche Variation des Bildes, das von den Figuren entsteht, da die einzelnen Elemente nur mosaikartig zum Vorschein kommen. Die zahllosen Erzählerkommentare bringen dabei zusätzliche Spannung in die Handlung. Der einzige wirkliche Schwachpunkt ist die Episode, wo Walker selbst nach Paris geht. So ist Walker zunächst scheinbar antriebslos in Paris, landet dann zufällig doch wieder mit Margot im Bett, will dann plötzlich doch Born für seinen Mord bestrafen, um schließlich fast mit Borns Stieftochter im Bett zu landen. Diese Passage ist als einzige nur ansatzweise plausibel und viel zu grob erzählt, um nachvollziehbar zu sein. Fazit: Alles in Allem ist Austers „Unsichtbar“ ein Roman, der ersten Güteklasse: Eine anspruchsvolle, intelligent gemachte Geschichte wird auf unterschiedlichste Art und Weise im Roman erzählt und präsentiert, bleibt dabei aber jederzeit spannend und glaubwürdig. Die höchst interessanten und facettenreichen Figuren sind dabei extrem faszinierend und fesseln auf diese Weise den Leser. Wer postmoderne Romane (wie auch andere Werke von Paul Auster wie Moon Palace) mag, wird auch mit diesem Roman glücklich werden. Wer hingegen weniger anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur sucht, sollte sich einen Kauf gut überlegen.

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Für meine Schwester Anne
von Susan Nebel-Chmel aus Plauen am 09.10.2010
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...welche, so glaube ich zumindest, der größte Paul Auster-Fan weltweit ist. Mein Wissen erstreckt sich nur auf die Werke "Smoke" und "Blue in the Face" von ihm. Und nun kommt der Autor mit seinem bislang bestem und tiefesten Buch daher (schreibt die Süddeutsche Zeitung). Adam Walker möchte Dichter werden und auf einer... ...welche, so glaube ich zumindest, der größte Paul Auster-Fan weltweit ist. Mein Wissen erstreckt sich nur auf die Werke "Smoke" und "Blue in the Face" von ihm. Und nun kommt der Autor mit seinem bislang bestem und tiefesten Buch daher (schreibt die Süddeutsche Zeitung). Adam Walker möchte Dichter werden und auf einer Party bietet ihm ein Franzose an, dass er ihm eine Literaturzeitschrift finanzieren würde. Was zuerst wie ein Scherz klingt, entpuppt sich später als Glaubhaft. Nur auf wen und auf was sich Walker eingelassen, dass erfährter erst später, hoffentlich nicht zu spät.....

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Guter Start, fades Ende
von Katrin Schamaun aus St. Gallen am 29.09.2010
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Adam Walker ist Literaturstudent im New York der 1960er Jahre und hat ein hohes Ziel: er möchte Dichter werden. Tatsächlich lernt er auf einer Party den charismatischen Franzosen Rudolf Born kennen, der ihm die Finanzierung einer Literaturzeitschrift anbietet. Am selben Abend begegnet er auch dessen Geliebten Margot, die den... Adam Walker ist Literaturstudent im New York der 1960er Jahre und hat ein hohes Ziel: er möchte Dichter werden. Tatsächlich lernt er auf einer Party den charismatischen Franzosen Rudolf Born kennen, der ihm die Finanzierung einer Literaturzeitschrift anbietet. Am selben Abend begegnet er auch dessen Geliebten Margot, die den introvertierten Adam sofort in ihren Bann zieht. Doch bald schon lernt Adam eine andere Seite Borns kennen, denn dieser begeht vor seinen Augen einen kaltblütigen Mord.. So sehr mich das Buch auf den ersten 300 Seiten in seinen Bann gezogen hat, vom Ende war ich nicht überzeugt. Zu hastig schliesst Paul Auster sein Buch und hinterlässt so einen faden Nachgeschmack. Schade!

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Fantastisch
von Monika Stepankova aus Spreitenbach am 31.08.2010
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Rudolf Born ist ein Europäer, genau gesagt ist er ein Schweizer. Ein zweisprachiger Gastprofessor, ein Exot und Extremist. Er offeriert Adam (ein Literaturstudent an der New Yorker Columbia -Universität) ein Literaturmagazin zu entwerfen und zu leiten. Born finanziert alles und oben drauf offeriert dem Adam noch seine Geliebte dazu.... Rudolf Born ist ein Europäer, genau gesagt ist er ein Schweizer. Ein zweisprachiger Gastprofessor, ein Exot und Extremist. Er offeriert Adam (ein Literaturstudent an der New Yorker Columbia -Universität) ein Literaturmagazin zu entwerfen und zu leiten. Born finanziert alles und oben drauf offeriert dem Adam noch seine Geliebte dazu. Das alles kann Adam auf der Stelle haben. So sind die Regeln und das Spiel kann beginnen! Bald kommt ein Mord und eine Erpressung dazu und der Roman verwandelt sich langsam in eine Spionagestory die von eine kleine Inzest Geschichte begleitet wird. Adam einziges daheim ist seine Schwester. In ihren Armen findet er Ruhe und Frieden, später sogar noch viel mehr.... Bald schmeisst doch Adam alles hin. Er wird nie ein Schriftsteller. Erst auf dem Sterbebett bemüht er sich um ein "Literarisches Protokoll"... und dank dem erfahren wir wie es zwischen den beiden Männern zugegangen ist. Unsichtbar ist ein schlaues und Grosses Buch. Ich habe es genossen. LESEN !

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Meister der Verwirrung
von Ulrike Seine aus Rheine am 23.08.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein typischer Auster? Nein, das ist dieser Roman nicht. Die erste Hälfte schon, aber dann beginnt ein völlig anderer Erzählstil, der mich zunächst verwirrte. Aber das ist dann doch wieder der typische Auster, der Meister der Verwirrung. Lesen Sie selbst die Geschichte des Adam Walker im Jahre 1967 und wie... Ein typischer Auster? Nein, das ist dieser Roman nicht. Die erste Hälfte schon, aber dann beginnt ein völlig anderer Erzählstil, der mich zunächst verwirrte. Aber das ist dann doch wieder der typische Auster, der Meister der Verwirrung. Lesen Sie selbst die Geschichte des Adam Walker im Jahre 1967 und wie sich die Wahrheit viele Jahrzehnte später anfühlt.

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Der Meister des Zufalls
von Svenja Flex aus Dinslaken am 15.08.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Paul Austers Romane leben vom Zufall. Auch "Unsichtbar" bildet hier keine Ausnahme. Eine zufällige Begegnung des Studenten Adam Walker mit dem Professor Rudolf Born verändert sein Leben. Adam Walker blickt Jahre später auf diese Zeit zurück und der Leser verfolgt überrascht und verwirrt die Wendungen, die diese Geschichte nimmt.... Paul Austers Romane leben vom Zufall. Auch "Unsichtbar" bildet hier keine Ausnahme. Eine zufällige Begegnung des Studenten Adam Walker mit dem Professor Rudolf Born verändert sein Leben. Adam Walker blickt Jahre später auf diese Zeit zurück und der Leser verfolgt überrascht und verwirrt die Wendungen, die diese Geschichte nimmt. Typisch Paul Auster eben!

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Unvollendet
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 02.10.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich bin eigentlich Auster Fan und liebe fast alle seine Bücher. Obwohl es wie ein Auster Buch beginnt und der Wechsel der Erzählperspektiven toll sind , enntäuscht das Buch . Er hätte viel mehr aus der Geschichte machen können, leider bleibt ihm die Luft aus und das Buch wirkt... Ich bin eigentlich Auster Fan und liebe fast alle seine Bücher. Obwohl es wie ein Auster Buch beginnt und der Wechsel der Erzählperspektiven toll sind , enntäuscht das Buch . Er hätte viel mehr aus der Geschichte machen können, leider bleibt ihm die Luft aus und das Buch wirkt unvollendet. Bin nicht spießig , aber der Inzest errinnerte an Altherren Fantasien .. Schade !

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unsichtbar
von Flemming Behrends aus Pforzheim am 29.08.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Es ist eine sehr faszinierende und wortstarke Erzählung die man hier geniessen darf.Der junge Student Adam Walker, literaturfest und neugierig, lernt den charismatischen Rudolf Born kennen, der ihm neue Wege und Möglichkeiten zu eröffnen scheint.Seine Freundin Margot übt eine unbekannt erotische Anziehung auf Adam aus. Adam hat von nun an... Es ist eine sehr faszinierende und wortstarke Erzählung die man hier geniessen darf.Der junge Student Adam Walker, literaturfest und neugierig, lernt den charismatischen Rudolf Born kennen, der ihm neue Wege und Möglichkeiten zu eröffnen scheint.Seine Freundin Margot übt eine unbekannt erotische Anziehung auf Adam aus. Adam hat von nun an mit unerahnten zweiten Gesicht born`s und seiner " Liebe" für Margot zu kämpfen... Jedoch wechselt nach der Hälfte der Geschichte der Erzählstil und die Perspektive,was zunächst ein wenig irritierend scheint, jedoch die Möglichkeit öffnet diese Geschichte über verschiedene Ebenen weiter zu entwickeln. Wer erzählt nun wessen geschichte? Man fühlt sich allen Personen angenehm vertraut, da Auster`s unauffällig variantenreicher Schreibstil fast schon vertraut und persönlich wirkt. Viel Spass bei einer variantenreichen Geschichte, die sich bis zur letzten Seite ungeahnt entwickelt.

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Der wahre Auster bleibt unsichtbar
von Chariklia Agelidou aus Brühl am 07.08.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als Auster-Fan ist sein neustes Werk für mich natürlich Pflichtlektüre. Allerdings zeigt sich auch mit seinem neusten Buch, dass seine früheren Werke die besten bleiben. Ja, natürlich ist auch diese Geschichte unglaublich und verwirrend, bemerkenswert der Wechsel der Erzählerperspektive und der Handlung, aber so ganz mag er mich... Als Auster-Fan ist sein neustes Werk für mich natürlich Pflichtlektüre. Allerdings zeigt sich auch mit seinem neusten Buch, dass seine früheren Werke die besten bleiben. Ja, natürlich ist auch diese Geschichte unglaublich und verwirrend, bemerkenswert der Wechsel der Erzählerperspektive und der Handlung, aber so ganz mag er mich nicht überzeugen. Viel zu sehr bleibt er mir an der Oberfläche, viel zu sehr fehlt mir Tiefgang, er wirkt mir einfach zu durchschaubar. Eine gut konzipierte Geschichte, die das Genie Austers vermissen lässt!

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