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Unter dem Banner des Kreuzes

Historischer Roman

(5)
Sie suchen ihr Seelenheil und finden den sicheren Tod -
Ein packendes Schicksal aus der Zeit der Kinderkreuzzüge
Freiburg 1212: Die siebzehnjährige Anna leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages hört sie von den Heerscharen junger Leute, die zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. Anna ergreift die Gelegenheit zur Flucht.
Zunächst ziehen die Kinder mit fröhlichem Gesang und Gebet gen Basel, himmeln ihren Anführer an, werden am Wegesrand bejubelt und in den Ortschaften versorgt. Doch bald folgen die ersten Durststrecken und Gefahren.
Seit der Freiburger Gegend begleitet sie der angehende Priester Konrad. Seine Worte gegen den unseligen Kinderkreuzzug und gegen den Anführer, der sich mehr und mehr wie ein König huldigen lässt, verhallen ungehört. Kann er seine kleine Schar retten?
Portrait
Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Unter dem Pseudonym Karin Rössle beweist sie mit dem Roman "Deschperate Housewives" Herz und Humor. Heute lebt Astrid Fritz in der Nähe von Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 22.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-5100-6
Verlag Wunderlich
Maße (L/B/H) 211/137/37 mm
Gewicht 538
Auflage 1
Verkaufsrang 65.648
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
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~ eine spannende & bildhafte Reise aus der Zeit der Kinderkreuzzüge ~
von suggar am 11.10.2016

Auszug Klappentext: Die siebzehnjährige Anna leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages hört sie von den Heerscharen junger Leute, die zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. Anna ergreift die Gelegenheit zur Flucht. Zunächst ziehen die Kinder mit fröhlichem Gesang und Gebet gen Basel, himmeln ihren Anführer an, werden am Wegesrand... Auszug Klappentext: Die siebzehnjährige Anna leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages hört sie von den Heerscharen junger Leute, die zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. Anna ergreift die Gelegenheit zur Flucht. Zunächst ziehen die Kinder mit fröhlichem Gesang und Gebet gen Basel, himmeln ihren Anführer an, werden am Wegesrand bejubelt und in den Ortschaften versorgt. Doch bald folgen die ersten Durststrecken und Gefahren... Mit ihrem aktuellen Buch ist es der Autorin Astrid Fritz gelungen einen Teil der deutschen Geschichte lebendig & spannend zu erzählen. Denn über die Kinderkreuzzüge im Jahre 1212 sind nicht mehr viele Überlieferungen, Chroniken oder Augenzeugenberichte vorhanden. Umso spannender ist es ihr Buch nicht nur zu lesen, sondern auch mit ihren Protagonisten aus Freiburg zu erleben. Ihre Schreibweise ist dabei unglaublich packend & bildhaft, so dass der Leser sich schnell im 13. Jahrhundert mit seinen Eigenheiten, Lebensweisen & politischen Verwicklungen wieder findet. Unterstrichen wird dies noch durch die in Gesprächen verwendete dialektische Mundart ihre Figuren. Positiv bewerte ich hierbei auch, dass die Autorin sich nicht scheut sich von liebgewonnenen Personen zu trennen um die Geschichte so realistisch wie möglich widerzuspiegeln. Der für mich persönlich positive Abschluss des Buches rundet diesen historischen Roman perfekt ab und hinterlässt eine zufriedene Leserin :) Dies war mein erstes Buch von Frau Fritz, aber sicherlich nicht mein Letztes! ;) Fazit: Die in meinen Augen trockene Thematik der Kinderkreuzzüge wurde von der Autorin spannend, bildhaft und möglichst realistisch umgesetzt. Für jeden begeisterten Leser deutscher historischer Geschichte eine absolute Empfehlung! :)

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überzeugendes Werk, das die Kinderkreuzzüge detailreich erleben lässt
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2016

Das wunderschöne, stilvolle Cover mit der lebensecht dargestellten Pilgerin und dem Banner wirken ansprechend und authentisch und machen neugierig. Die Klappeninnenseiten zeigen eine gut gearbeitete Landkarte, auf der der Pilgerweg eingezeichnet ist. Ich finde das sehr wertvoll, wenn ich beim Lesen immer wieder auf diese Landkarte zugreifen und den Weg... Das wunderschöne, stilvolle Cover mit der lebensecht dargestellten Pilgerin und dem Banner wirken ansprechend und authentisch und machen neugierig. Die Klappeninnenseiten zeigen eine gut gearbeitete Landkarte, auf der der Pilgerweg eingezeichnet ist. Ich finde das sehr wertvoll, wenn ich beim Lesen immer wieder auf diese Landkarte zugreifen und den Weg verfolgen kann. Das macht mir das Leseerlebnis umso deutlicher und näher. Die örtlichen Begebenheiten, oftmals mit Gebräuchen der durchwanderten Landstriche, sind realistisch und gut ins Geschehen verknüpft. Die Zusammenhänge der damaligen Gegebenheiten informieren gekonnt. Der Schreibstil der Autorin deckt sowohl historisches Hintergrundwissen, das nach viel Recherche klingt, wie auch Spannung und Liebe ab. Diese Facetten machen das Buch zu einem vielseitigen und unterhaltsamen Leseabenteuer. Es handelt von der 17-jährigen Anna, die im Jahr 1212 in Freiburg unter der harten Kandare ihres Vaters zu leiden hat. Wie tausende anderer Kinder und Jugendliche denkt sie, dass sie das Heil durch die Pilgerschaft nach Jerusalem finden wird. Astrid Fritz verwebt Fiktion und Realität der Kinderkreuzzüge so hervorragend, dass der Leser dadurch Geschichte mit viel Spannung erleben kann. Mein Fazit: überzeugendes Werk, das die Kinderkreuzzüge detailreich erleben lässt

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Eine dramatische Reise
von hasirasi2 aus Dresden am 22.07.2016

Freiburg 1212: Anna ist 17 und leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages wirbt ein ausnehmend hübscher junger Mann (Gottschalk von Ortenberg) für die Wallfahrt nach Jerusalem. Anna ist fasziniert von ihm und der Idee, dass ausgerechnet die unschuldigen Kinder und Jugendlichen dieses Ziel erreichen könnten, zudem kann sie... Freiburg 1212: Anna ist 17 und leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages wirbt ein ausnehmend hübscher junger Mann (Gottschalk von Ortenberg) für die Wallfahrt nach Jerusalem. Anna ist fasziniert von ihm und der Idee, dass ausgerechnet die unschuldigen Kinder und Jugendlichen dieses Ziel erreichen könnten, zudem kann sie so auch ihrem Vater entkommen. Insgesamt ein gutes Dutzend Kinder und Jugendliche schließen sich Gottschalk in Freiburg an, darunter neben Anna auch der kleine Christian. Dazu kommen noch Christians Mutter Luitgard, die ihn zurückholen will und der Wanderprediger Bruder Konrad. Im Laufe der Reise wachsen sie zu einer Art Familie zusammen und Konrad scheint ihr Schutzengel zu sein. Nikolaus, der Anführer des Kreuzzuges, ist ein 10jähriger Hirtenknabe aus Köln, dem nachts ein Engel erschienen ist. Ihm wird allerlei Wundertätiges nachgesagt. Angeblich isst und trinkt er nicht, heilt Kranke. Zu Beginn glauben die bis zu 20.000 Pilger ihm das auch noch. Aber bald wird er hofiert wie ein König, reist als einziger in einem Wagen und bekommt immer ausreichend zu Essen und zu Trinken, während die normalen Pilger ringsum verhungern, verdursten, erfrieren, verunglücken oder an Erschöpfung sterben. Die Zweifel an seiner Person werden immer lauter, nie aber an ihrem gemeinsamen Ziel. Doch als in Genua nur noch 1000 Pilger ankommen und sich das Meer nicht wie erwartet teilt, eskaliert die Situation. Astrid Fritz beweist mit diesem Roman wieder einmal, dass man historische Fakten auch spannend und unterhaltsam vermitteln kann. Die Geschichte ist sehr bildhaft und mitreißend geschrieben. Man fiebert von Anfang bis Ende mit Anna und ihren Freunden mit und ich war mehr als einmal froh, dass ich es nur lese und nicht live erleben muss. Ich hatte die ganze Zeit dieses „mittendrinn statt nur dabei“-Gefühl, man hungert und leidet mit ihnen, fühlt die Füße brennen und hofft, dass sie ihr Ziel doch erreichen – dafür laufen und beten sie bis zur totalen Erschöpfung, auch wenn es zwischenzeitlich oft nur noch ums nackte Überleben geht. Dieser unbändige Glaube hat mich tief beeindruckt. So verrückt es aus heutiger Sicht auch klingen mag, sie haben diese Strapazen für ein hehres Ziel auf sich genommen. Natürlich war auch viel Aberglaube im Spiel und so wird jedes positive Zeichen sofort als Wunder oder Fingerzeig Gottes gesehen, alles Schlechte als „seine“ Strafe. Gut gefallen hat mir, wie die verschiedenen Beweggründe und Charaktere der Protagonisten herausgearbeitet wurden und wie sie sich im Laufe der Handlung entwickeln. Sie passen sich den Gegebenheiten an und verharren nicht starr in ihrer Position, alles ist nachvollziehbar. Es gibt keine Schwarz-Weiß-Malerei, niemand ist nur gut oder schlecht und auch Nikolaus als geistiger Führer glaubt an das, was er predigt. Konrad ist praktisch veranlagt, ein Organisationstalent, darauf bedacht, „seine“ Freiburger Truppe zusammen- und am Leben zu halten. Aber er ist auch sehr mitfühlend und sein Beschützerinstinkt gegenüber seinen Schäfchen wird immer ausgeprägter. Anna lernt im Laufe der Reise eine Art der Freiheit kennen, die ihr zu Hause nie möglich gewesen wäre, da ihr Vater sie jede Minute überwacht hat. Diese will sie natürlich nicht mehr missen und so gerät sie in einen echten Gewissenskonflikt, ob sie überhaupt je wieder heimkehren möchte. Christians Mutter Luitgard will ihren Sohn eigentlich nur zurückholen, findet auf der Wallfahrt aber zu Gott zurück, ihr Glaube an Wunder wird immer tiefer und hilft ihr über alle Strapazen hinweg. Einzig das Ende des Buches hat mich grübeln lassen. Ich habe lange überlegt, ob ich es mir weniger rund gewünscht hätte – aber ich kann auch Astrid Fritz verstehen, schließlich handelt es sich um einen Roman und so vergebe ich hier sehr gern 4,5 von 5 Punkten. Erwähnen möchte ich auch noch die Karte mit der Reiseroute der Kinder innen im Bucheinband und das Glossar am Buchende. Auch das Nachwort der Autorin, in dem sie etwas zu den historische Hintergründen, ihren Quellen und deren Wahrheitsgehalt schreibt, ist sehr interessant.

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Eine dramatische Reise
von hasirasi2 aus Dresden am 22.07.2016

Freiburg 1212: Anna ist 17 und leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages wirbt ein ausnehmend hübscher junger Mann (Gottschalk von Ortenberg) für die Wallfahrt nach Jerusalem. Anna ist fasziniert von ihm und der Idee, dass ausgerechnet die unschuldigen Kinder und Jugendlichen dieses Ziel erreichen könnten, zudem kann sie... Freiburg 1212: Anna ist 17 und leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages wirbt ein ausnehmend hübscher junger Mann (Gottschalk von Ortenberg) für die Wallfahrt nach Jerusalem. Anna ist fasziniert von ihm und der Idee, dass ausgerechnet die unschuldigen Kinder und Jugendlichen dieses Ziel erreichen könnten, zudem kann sie so auch ihrem Vater entkommen. Insgesamt ein gutes Dutzend Kinder und Jugendliche schließen sich Gottschalk in Freiburg an, darunter neben Anna auch der kleine Christian. Dazu kommen noch Christians Mutter Luitgard, die ihn zurückholen will und der Wanderprediger Bruder Konrad. Im Laufe der Reise wachsen sie zu einer Art Familie zusammen und Konrad scheint ihr Schutzengel zu sein. Nikolaus, der Anführer des Kreuzzuges, ist ein 10jähriger Hirtenknabe aus Köln, dem nachts ein Engel erschienen ist. Ihm wird allerlei Wundertätiges nachgesagt. Angeblich isst und trinkt er nicht, heilt Kranke. Zu Beginn glauben die bis zu 20.000 Pilger ihm das auch noch. Aber bald wird er hofiert wie ein König, reist als einziger in einem Wagen und bekommt immer ausreichend zu Essen und zu Trinken, während die normalen Pilger ringsum verhungern, verdursten, erfrieren, verunglücken oder an Erschöpfung sterben. Die Zweifel an seiner Person werden immer lauter, nie aber an ihrem gemeinsamen Ziel. Doch als in Genua nur noch 1000 Pilger ankommen und sich das Meer nicht wie erwartet teilt, eskaliert die Situation. Astrid Fritz beweist mit diesem Roman wieder einmal, dass man historische Fakten auch spannend und unterhaltsam vermitteln kann. Die Geschichte ist sehr bildhaft und mitreißend geschrieben. Man fiebert von Anfang bis Ende mit Anna und ihren Freunden mit und ich war mehr als einmal froh, dass ich es nur lese und nicht live erleben muss. Ich hatte die ganze Zeit dieses „mittendrinn statt nur dabei“-Gefühl, man hungert und leidet mit ihnen, fühlt die Füße brennen und hofft, dass sie ihr Ziel doch erreichen – dafür laufen und beten sie bis zur totalen Erschöpfung, auch wenn es zwischenzeitlich oft nur noch ums nackte Überleben geht. Dieser unbändige Glaube hat mich tief beeindruckt. So verrückt es aus heutiger Sicht auch klingen mag, sie haben diese Strapazen für ein hehres Ziel auf sich genommen. Natürlich war auch viel Aberglaube im Spiel und so wird jedes positive Zeichen sofort als Wunder oder Fingerzeig Gottes gesehen, alles Schlechte als „seine“ Strafe. Gut gefallen hat mir, wie die verschiedenen Beweggründe und Charaktere der Protagonisten herausgearbeitet wurden und wie sie sich im Laufe der Handlung entwickeln. Sie passen sich den Gegebenheiten an und verharren nicht starr in ihrer Position, alles ist nachvollziehbar. Es gibt keine Schwarz-Weiß-Malerei, niemand ist nur gut oder schlecht und auch Nikolaus als geistiger Führer glaubt an das, was er predigt. Konrad ist praktisch veranlagt, ein Organisationstalent, darauf bedacht, „seine“ Freiburger Truppe zusammen- und am Leben zu halten. Aber er ist auch sehr mitfühlend und sein Beschützerinstinkt gegenüber seinen Schäfchen wird immer ausgeprägter. Anna lernt im Laufe der Reise eine Art der Freiheit kennen, die ihr zu Hause nie möglich gewesen wäre, da ihr Vater sie jede Minute überwacht hat. Diese will sie natürlich nicht mehr missen und so gerät sie in einen echten Gewissenskonflikt, ob sie überhaupt je wieder heimkehren möchte. Christians Mutter Luitgard will ihren Sohn eigentlich nur zurückholen, findet auf der Wallfahrt aber zu Gott zurück, ihr Glaube an Wunder wird immer tiefer und hilft ihr über alle Strapazen hinweg. Einzig das Ende des Buches hat mich grübeln lassen. Ich habe lange überlegt, ob ich es mir weniger rund gewünscht hätte – aber ich kann auch Astrid Fritz verstehen, schließlich handelt es sich um einen Roman und so vergebe ich hier sehr gern 4,5 von 5 Punkten. Erwähnen möchte ich auch noch die Karte mit der Reiseroute der Kinder innen im Bucheinband und das Glossar am Buchende. Auch das Nachwort der Autorin, in dem sie etwas zu den historische Hintergründen, ihren Quellen und deren Wahrheitsgehalt schreibt, ist sehr interessant.

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Unter dem Banner des Kreuzes
von buchleserin am 06.08.2016

Inhalt: Freiburg, Sommer 1212: Die siebzehnjährige Anna wird von ihrem jähzornigen Vater oft geschlagen. Zusammen mit anderen Nachbarskindern ergreift sie die Flucht, als sie von den Kindern hört, die mit ihrem Anführer Nikolaus von Köln zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. In einigen Ortschaften... Inhalt: Freiburg, Sommer 1212: Die siebzehnjährige Anna wird von ihrem jähzornigen Vater oft geschlagen. Zusammen mit anderen Nachbarskindern ergreift sie die Flucht, als sie von den Kindern hört, die mit ihrem Anführer Nikolaus von Köln zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. In einigen Ortschaften werden sie bejubelt und mit Essen und Trinken versorgt, doch es folgen auch Hunger und Krankheit und nicht alle Bürger sind freundlich zu den jungen Leuten. Zusammen mit Anna ist auch der Nachbarsjunge Christian und der junge Taglöhner Jecki aus ihrer Nachbarschaft dabei. In Freiburg schließt sich der angehende Priester Konrad dem Kinderkreuzzug an und hat ein Auge auf Anna und die anderen aus ihrem Trupp. Meinung: Von Astrid Fritz habe ich bereits „Das Aschekreuz“ gelesen, das mir sehr gut gefallen hat. Ich mag den Schreibstil der Autorin, er ist flüssig und leicht zu lesen. Ich fand die Handlung durchgehend interessant und spannend. Neugierig habe ich das Geschehen um Anna und ihre Freunde verfolgt. Die Protagonisten sind gut beschrieben und haben mir gefallen, besonders Anna und Konrad. Die Reise ist sehr beschwerlich für die Kinder, die nicht nur bejubelt werden, sondern sie müssen auch hungern, sie bestehlen sich gegenseitig, werden krank und haben Tote zu beklagen. Ihr Anführer Nikolaus wird zunächst von allen bewundert, aber auch das lässt mit der Zeit nach. Konrad kann Anna und ihre Freunde nicht dazu bewegen umzukehren und begleitet daher den Zug mit seinem Pferd. Und ist die Reise nicht schon beschwerlich genug, haben auch noch mehrere Männer ein Auge auf Anna geworfen, mit denen sie sich auseinandersetzen muss. Im Anschluss des Romans folgt noch das Nachwort der Autorin zum Thema, was ebenfalls ganz interessant zu lesen ist und anschließend noch ein Glossar, in dem viele Begriffe, die für den einen oder anderen evtl. unbekannt sind, erklärt werden. Mir gefällt dieser historische Roman von Astrid Fritz sehr gut. „Unter dem Banner des Kreuzes“ bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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