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V wie Vendetta

Der Kult-Comic zum Film

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In V FOR VENDETTA schildern Alan Moore und David Lloyd auf über 280 Seiten ein faschistisches England, in dem sich einige Jahre nach einem atomaren Krieg ein totalitäres Regime etabliert hat. Als die junge Evey von mehreren Männern vergewaltigt wird, rettet sie der geheimnisvolle, maskierte V und bringt sie in sein Versteck im Untergrund. Von dort steuert er seine gezielten terroristischen Aktionen, mit denen er dem System Sand ins Getriebe streut. Als V zwei Sehenswürdigkeiten sprengt und die Radiostation unter seine Kontrolle bringt, geht sein Plan von einer Revolution auf. Gleichzeitig entdeckt Evey seinen Hintergrund und erkennt, welche Rolle sie in den Plänen ihres Retters spielt.

Portrait
ALAN MOORE ist der vielleicht angesehenste Autor der Comic-Literatur überhaupt und wurde für seine Werke wie WATCHMEN, V wie Vendetta, From Hell und SWAMP THING mit zahllosen Preisen ausgezeichnet. Seine ersten Comics schrieb er 1980 für die englischen Magazine 2000 AD und Dr. Who Weekly. Danach folgte Marvelman (in den USA als Miracleman veröffentlicht). Weltweit bekannt wurde er durch Batman: Killing Joke und Superman: Was wurde aus dem Mann von Morgen. Er ist auch der kreative Kopf hinter dem Verlagsimprint America’s Best Comics, mit dem er mit Serien wie DIE LIGA DER AUSSERGEWÖHNLICHEN GENTLEMAN abermals Neuland betrat. Als einer der bedeutendsten Innovatoren des Mediums seit den frühen 80er-Jahren hat Moore eine ganze Generation von Comic-Schaffenden beeinflusst, und seine Werke begeistern noch immer eine ständig wachsende Leserschaft, zum Beispiel Neonomicon oder Fashion Beast. Derzeit arbeitet er an einer CD und einem Roman. Seit langem schon hegt er den Wunsch, Zauberer zu werden. Alan Moore lebt in Northampton, England.

DAVID LLOYD zeichnet seit 1977 Comics, zuerst Adaptionen von Filmen und Fernsehserien. Seine erste Fortsetzungsserie hieß Night Raven, und er hat auch eine Reihe von Stories um Dr. Who illustriert. Nach V WIE VENDETTA hat Lloyd Kurzgeschichten für Eclipse und Crisis-Storys für Fleetway gezeichnet. Zu seinen beliebtesten Werken gehören Slaine, Aliens: Glass Corridor, Weird War Tales, Gangland, The Horrorist, Marlowe: The Graphic Novel, Hellblazer: Rare Cuts, zwei Storys für War Story und sein erstes Werk als Autor und Zeichner Kickback. Unter anderem lehrt Lloyd das Zeichnen von Comics an Englands einziger derartiger Schule, dem London Cartoon Center. David Lloyd lebt in Brighton, England und arbeitet hart am Erfolg seines online-Comicprojekt Aces Weekly.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 286
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 13.06.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86607-505-4
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 259/171/20 mm
Gewicht 780
Originaltitel V For Vendetta
Abbildungen durchgehend vierfarbig illustriert
Illustratoren David Lloyd
Verkaufsrang 18.765
Buch (Taschenbuch)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Von Sahnetorten und Sprengstoffen
von Michael Diers aus Oldenburg am 10.03.2014

Immer wenn ich diese Maske von V irgendwo sehe, fällt mir eine Anekdote aus der Lokalpolitik in Oldenburg ein: Vor etwa fünf Jahren stürmte eine Gruppe von jungen Leuten mit dieser Maske vor dem Gesicht eine Begrüßungsrede des Bürgermeisters für neue, aus anderen Städten zugezogene Bürger. Die maskierten Eindringlinge... Immer wenn ich diese Maske von V irgendwo sehe, fällt mir eine Anekdote aus der Lokalpolitik in Oldenburg ein: Vor etwa fünf Jahren stürmte eine Gruppe von jungen Leuten mit dieser Maske vor dem Gesicht eine Begrüßungsrede des Bürgermeisters für neue, aus anderen Städten zugezogene Bürger. Die maskierten Eindringlinge drückten dem Oberbürgermeister eine Sahnetorte ins Gesicht und verschwanden unerkannt in der Dunkelheit des Novemberabends. Trotz intensiver Ermittlungen wurden sie nie gefasst. Ich habe mich so manches Mal gefragt, wen die Tortenwerfer zum Vorbild ihrer anarchistischen Umtriebe genommen haben. War es wohl tatsächlich V, der aus der Feder des genialen Comicautors Alan Moore stammt? Wer weiß, jedenfalls hätte V hier in Oldenburg jedoch ganz sicher keine Sahne als Waffe gewählt, sondern Sprengstoff. Alan Moores Figur des V ist rücksichtslos in seinen Mitteln, sieht – wohl aufgrund seiner Vergangenheit – nur den Weg der Gewalt, des Chaos und der Anarchie, um das herrschende System zu stürzen, wofür ihm jedes Mittel recht ist. Dabei geht es ihm interessanterweise nicht nur darum, der totalitären Regierung direkt zu schaden, sondern vielmehr will er das Volk wachzurütteln. Er gibt den passiven Menschen eine Richtung vor, sich aus dem Dilemma selbst zu befreien. Es soll seine Souveränität eigenständig zurückgewinnen, das Handeln selbst übernehmen und unerreichbar für jede Art von Unterdrückung, Lüge, Propaganda und Einschüchterung werden. Interessierte seien gewarnt: die fast 300 Seiten lesen sich nicht nur aufgrund seines komplexen und verschachtelten Inhalts, sowie der sehr gut charakterisierten Figuren nur sehr langsam. Vieles erklärt sich nur indirekt und regt wegen der oftmals sehr symbolischen Sprache und Texte von Alan Moore sehr zum Mitdenken an. Die ungewöhnliche Zeichenarbeit des englischen Comickünstlers David Lloyd befremdete mich zunächst, und bereitete anfangs tatsächlich einige Probleme. Die in ordentlicher Aufteilung angeordneten Panels erinnern dabei irgendwie an die Negative von Fotos, in denen nur ausgewählte Flächen coloriert sind. Fast war es so als wenn man in einem Fotoalbum mit eingeklebten Negativen blättern würde, in dem man das triste Gegenstück eines Lebens in einer freien, selbstbestimmten Gesellschaft verfolgt. Auf den Punkt gebracht: die Zeichnungen stellen die beklemmende Wirklichkeit einer faschistoiden Gesellschaft ohne Kultur, Freiheit und Humanität genial dar. V wie Vendetta zeigt nicht nur auf, wie Macht durch Manipulation funktioniert, sondern weist mit einem mahnenden Finger auch auf ein zu passives Volk, das sich davon nur zu gern lenken lässt. Wie ist es zu dem gekommen und wer ist Schuld? Sind es tatsächlich nur die Herrscher da oben, oder sind wir es, die es in unserer Bequemlichkeit und Unfähigkeit auch zulassen? Um eine Antwort zu finden sollte man in den Spiegel sehen. V hat es eines Tages vielleicht getan, dabei wohl an Oskar Wilde gedacht und sich dessen Behauptung zu Herzen genommen: „Gib dem Menschen eine Maske, und er sagt die Wahrheit!“. Fazit: Eine Graphic Novel, die viel Aufmerksamkeit verlangt, dafür aber viel zu sagen hat.

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