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Verbrechen

Stories

(57)
Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er ...
Rezension
"Seine kühlen, klaren Texte wirkten wie mit dem Meissel gehauen. Trotzdem berührten sie stärker als alles, was auf Rührung aus war. Seine Geschichten waren nur wenige Seiten lang. Trotzdem erzählten sie mehr über Leben und Tod als manch weitschweifender Roman der deutschen Gegenwartsliteratur.", NZZ Folio, 03.02.2014
Portrait
Der SPIEGEL nannte ihn einen »großartigen Erzähler«, die NEW YORK TIMES einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der INDEPENDENT verglich ihn mit Kafka und Kleist, der DAILY TELEGRAPH schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Ferdinand von Schirachs Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und seine Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern, die bisher in mehr als 40 Ländern erschienen sind. Sein erstes Theaterstück »Terror« wurde parallel am Deutschen Theater Berlin und am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt. Schirach wurde mit mehreren – auch internationalen – Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis. Seinen Erfolg erklärt die französische LIBÉRATION so: »Schirachs Meisterleistung ist, uns zu zeigen, dass – egal wie monströs dessen Taten zunächst scheinen mögen – ein Mensch doch immer ein Mensch ist.« Ferdinand von Schirach lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 205
Erscheinungsdatum 01.08.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05362-4
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 211/120/25 mm
Gewicht 371
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 40.929
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Unterhaltung mit Tiefgang“

Martha Volk, Thalia-Buchhandlung Ulm

Ferdinand von Schirach schildert in seinem Buch oft unglaubliche, aber wahre Fälle aus seinem Berufsalltag als Strafverteidiger. Damit hat er mich total begeistert! Die Geschichten sind kurz, man kann sie also gut mal zwischendurch lesen, aber sie lassen einen so schnell nicht mehr los. Denn natürlich haben auch Verbrecher ihre Geschichte...
Absolut
Ferdinand von Schirach schildert in seinem Buch oft unglaubliche, aber wahre Fälle aus seinem Berufsalltag als Strafverteidiger. Damit hat er mich total begeistert! Die Geschichten sind kurz, man kann sie also gut mal zwischendurch lesen, aber sie lassen einen so schnell nicht mehr los. Denn natürlich haben auch Verbrecher ihre Geschichte...
Absolut lesenswert!

„Echte Verbrechen !“

Martina Denzer, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Ein Jurist, der Kurzgeschichten schreibt ? Ja, sowas gibt es. Sehr lesenswert. Nach dieser Lektüre werden Sie Schlagzeilen über Verbrechen mit anderen Augen sehen. Ein Jurist, der Kurzgeschichten schreibt ? Ja, sowas gibt es. Sehr lesenswert. Nach dieser Lektüre werden Sie Schlagzeilen über Verbrechen mit anderen Augen sehen.

„Ferdinand von Schirach: Verbrechen“

Gudrun Wiedeburg, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Aus dem Leben eines Strafverteidigers: Auf elf wahren Fällen beruhen die Kurzgeschichten, die der Berliner Anwalt Ferdinand von Schirach in seinem ersten Buch zusammengetragen hat. Echte Tragödien sind es, die immer wieder vom Konflikt zwischen dem Recht auf der einen und der Ehre, dem Schwur oder der Geschwisterliebe auf der anderen Aus dem Leben eines Strafverteidigers: Auf elf wahren Fällen beruhen die Kurzgeschichten, die der Berliner Anwalt Ferdinand von Schirach in seinem ersten Buch zusammengetragen hat. Echte Tragödien sind es, die immer wieder vom Konflikt zwischen dem Recht auf der einen und der Ehre, dem Schwur oder der Geschwisterliebe auf der anderen Seite berichten. Stilsicher, voll von kühlem Pathos und manchmal zu Tränen rührend.

„Unglaubliche Kriminalfälle“

Andrea Geiger, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Der Anwalt und Autor beschreibt in seinem Buch authentische Fälle von Verbrechen und anderen Kleinigkeiten. In den einzelnen Geschichten wird anhand krimineller Vergehen die ganze Bandbreite möglicher menschlicher Katastrophen sichtbar. Wir erfahren, daß ein Strafverteidiger auch als Psychologe, Diplomat und vor allen Dingen als Zuhörer Der Anwalt und Autor beschreibt in seinem Buch authentische Fälle von Verbrechen und anderen Kleinigkeiten. In den einzelnen Geschichten wird anhand krimineller Vergehen die ganze Bandbreite möglicher menschlicher Katastrophen sichtbar. Wir erfahren, daß ein Strafverteidiger auch als Psychologe, Diplomat und vor allen Dingen als Zuhörer gefragt ist, wenn er seiner Klientel gerecht werden will. Wir lesen von zwischenmenschlichen Verstrickungen, von sympathischen Mördern oder bemitleidenswerten Bankräubern. Verbrechen lohnt sich. Aber nicht immer...

„Menschliche Abgründe“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ferdinand von Schirach berichtet hier aus seiner Zeit als Strafverteidiger von ungewöhnlichen Fällen. Zwar sind die Namen der Personen geändert, sicher an der ein oder anderen Stelle verfremdet, doch immer noch so realitätsnah geschrieben, dass mir beim Lesen manch eine Geschichte sehr nah ging. Manchmal hat man den Eindruck, man steckt Ferdinand von Schirach berichtet hier aus seiner Zeit als Strafverteidiger von ungewöhnlichen Fällen. Zwar sind die Namen der Personen geändert, sicher an der ein oder anderen Stelle verfremdet, doch immer noch so realitätsnah geschrieben, dass mir beim Lesen manch eine Geschichte sehr nah ging. Manchmal hat man den Eindruck, man steckt mitten in einem Tarantino-Film, so unwirklich sind die Geschichten und manchmal hat man zwar Mitleid mit den Tätern, aber weiss doch, dass die Katastrophe irgendwann kommen wird. Auf jeden Fall lohnt es sich die Geschichten zu lesen. Kurz und knapp erzählt, ohne moralischen Zeigefinger, aber auch ohne den Versuch uns die Täter als Opfer darzustellen. Dazu lässt Schirach dem Leser genug Raum, um das selbst zu entscheiden.

„Verbrechen“

Franz-Ludwig Martin, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Schier unglaubliche Geschichten aus den Fällen eines Strafverteidigers. Schuldig oder nicht schuldig?
Die Nacht war kurz; ich musste das Buch in einem Rutsch auslesen.
Fesselnd und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Schier unglaubliche Geschichten aus den Fällen eines Strafverteidigers. Schuldig oder nicht schuldig?
Die Nacht war kurz; ich musste das Buch in einem Rutsch auslesen.
Fesselnd und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

„Täter erklärt“

Silvia Gonther, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Es geht in diesem Buch um ganz normale Menschen. Eine junge, begabte, freundliche Cellistin wird zur Mörderin ihres Bruders. Karim ist ungewöhnlich intelligent. Da jung, intelligent und Türke weder in deutschen noch in türkischen Köpfen zusammenpassen stellt er sich dumm. Er bildet sich heimlich weiter und bewahrt seinen Bruder vor Es geht in diesem Buch um ganz normale Menschen. Eine junge, begabte, freundliche Cellistin wird zur Mörderin ihres Bruders. Karim ist ungewöhnlich intelligent. Da jung, intelligent und Türke weder in deutschen noch in türkischen Köpfen zusammenpassen stellt er sich dumm. Er bildet sich heimlich weiter und bewahrt seinen Bruder vor einer sicheren Gefängnisstrafe – als dummer Türke…
Die Erzählweise von Ferdinand von Schirach ist präzise, lakonisch und ganz neutral. Das Buch liest sich spannender als mancher Kriminalroman und überrascht einen immer wieder mit den Lücken der deutschen Gerichtsbarkeit. Es ist ein tolles Buch für Sachbuchleser und auch für Krimifans. Man erfährt die Hintergründe der Täter und kann manche verstehen…Toll!

„Intensivkrimis in Pillenform“

Thomas Bernhardt, Thalia-Buchhandlung Braunschweig (Hutfiltern)

Für alle Leser mit wenig Zeit zum Lesen. Jede, dieser Fallbeschreibungen hat einen ungeheuren drive. Der Autor verliert keine Zeit mit atmosphärischem Geplänkel. Nach der Lektüre können auch Nicht-Juristen einige Wörtchen über unsere Justiz mitreden. Allem voran steht aber das ungetrübte Lesevergnügen.Wenn etwa drei tollpatschige Einbrecher Für alle Leser mit wenig Zeit zum Lesen. Jede, dieser Fallbeschreibungen hat einen ungeheuren drive. Der Autor verliert keine Zeit mit atmosphärischem Geplänkel. Nach der Lektüre können auch Nicht-Juristen einige Wörtchen über unsere Justiz mitreden. Allem voran steht aber das ungetrübte Lesevergnügen.Wenn etwa drei tollpatschige Einbrecher eine unscheinbare, aber extrem kostbare Teeschale rauben, und damit zwei bestialische Morde auslössen...

„Spannend und authentisch“

Birgit Herrmann, Thalia-Buchhandlung Essen

Schirrach berichtet hier von 11 spannenden, authentischen Fällen, die er als Strafvertreidiger vertreten hat, und den zugehörigen Schicksalen. Seine Schilderungen sind knapp und sachlich, aber schon nach den ersten Sätzen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Schirrach berichtet hier von 11 spannenden, authentischen Fällen, die er als Strafvertreidiger vertreten hat, und den zugehörigen Schicksalen. Seine Schilderungen sind knapp und sachlich, aber schon nach den ersten Sätzen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

„Fesselnd“

Oliver Sichert, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

15 kurze Geschichten rund um Mord und Totschlag. Grausig, hart und präzis, wie es zu guten Storys gehört. Unglaubliche Geschichten. Besonders werden sie durch das Versprechen, sie seien wahr und geschehen. Der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach geht als wissender Erzähler an den Anfang dieser Dramen und schildert nach den Regeln 15 kurze Geschichten rund um Mord und Totschlag. Grausig, hart und präzis, wie es zu guten Storys gehört. Unglaubliche Geschichten. Besonders werden sie durch das Versprechen, sie seien wahr und geschehen. Der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach geht als wissender Erzähler an den Anfang dieser Dramen und schildert nach den Regeln guter Geschichten bis er selbst als Strafverteidiger seinen Auftritt hat. Das Publikum - in meiner Person – spürt, dass diese Professionen eigentlich nicht vereinbar sind und große Lust auf mehr von diesen „wahren Geschichten“. Beeindruckend wie die Frage der Schuld im deutschen Strafrecht erzählerisch gespiegelt wird.

„Geschichten aus dem Leben ?“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Wir alle wollen wahre und wahrhaftige Geschichten und die bekommen wir in VERBRECHEN in sehr deutlicher Sprache zu lesen, - besser als in jedem Krimi...das habe ich einem Strafverteidiger so gar nicht zugetraut..hier bekommt man so in etwa eine Ahnung davon, was den einen oder anderen zum Täter werden lässt.
Ich war beeindruckt !
Wir alle wollen wahre und wahrhaftige Geschichten und die bekommen wir in VERBRECHEN in sehr deutlicher Sprache zu lesen, - besser als in jedem Krimi...das habe ich einem Strafverteidiger so gar nicht zugetraut..hier bekommt man so in etwa eine Ahnung davon, was den einen oder anderen zum Täter werden lässt.
Ich war beeindruckt !

„Ein Lesevergnügen“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden, Dr.-Külz-Ring

Wenn Sie mal keine Lust auf einen klassischen Krimi haben, sich trotzdem gut unterhalten lassen wollen, einen kleinen Einblick in unser Rechtssystem und die manchmal doch absurden Situationen im Leben bekommen möchten, empfehle ich Ihnen dieses Buch.
Ferdinand von Schirach ist selbst Strafverteidiger, weiß also wovon er spricht und
Wenn Sie mal keine Lust auf einen klassischen Krimi haben, sich trotzdem gut unterhalten lassen wollen, einen kleinen Einblick in unser Rechtssystem und die manchmal doch absurden Situationen im Leben bekommen möchten, empfehle ich Ihnen dieses Buch.
Ferdinand von Schirach ist selbst Strafverteidiger, weiß also wovon er spricht und erzählt seine Fälle in einer wunderbar unterhaltenden Art und Weise.
Und was soll ich Ihnen sagen - die besten Geschichten schreibt das Leben.

„Nichts als die Wahrheit“

Sandra Schindelka, Thalia-Buchhandlung Euskirchen

"Verbrechen" - ein einfacher Titel, schlicht. Doch am Ende dieses Buches weiß man wieviele Schichten Verbrechen haben können und wieviel Schicksal dahinter steckt. Ferdinand von Schirach ist Rechtsanwalt und schildert Fälle/ Schicksale, die er vertreten hat. Dabei geht er auf die Hintergründe der Taten ein und die Lebensgeschichten "Verbrechen" - ein einfacher Titel, schlicht. Doch am Ende dieses Buches weiß man wieviele Schichten Verbrechen haben können und wieviel Schicksal dahinter steckt. Ferdinand von Schirach ist Rechtsanwalt und schildert Fälle/ Schicksale, die er vertreten hat. Dabei geht er auf die Hintergründe der Taten ein und die Lebensgeschichten der Betroffenen. Außerdem kann der Leser dem Anwalt über die Schulter schauen und lernt dabei noch etwas über unser Rechtssystem. Ein wunderbares Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte. An einigen Stellen muß man schmunzeln, andere machen einen wütend und ganz viele Passagen haben mich zu Tränen gerührt.

„Elf Ohrfeigen“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Ferdinand von Schirach, Anwalt und Strafverteidiger in Berlin, hat mit VERBRECHEN tatsächliche, echte Fälle seines beruflichen Alltags literarisch verpackt.
Für mich ist von Schirach, allein mit diesen elf Kurzgeschichten um Habgier, Betrug und Vergeltung, der Roald Dahl des 21. Jahrhunderts. Dabei schreibt er mit einer klinischen
Ferdinand von Schirach, Anwalt und Strafverteidiger in Berlin, hat mit VERBRECHEN tatsächliche, echte Fälle seines beruflichen Alltags literarisch verpackt.
Für mich ist von Schirach, allein mit diesen elf Kurzgeschichten um Habgier, Betrug und Vergeltung, der Roald Dahl des 21. Jahrhunderts. Dabei schreibt er mit einer klinischen Kühle und Sterilität und emotionalen Teilnahmslosigkeit, als operiere er den Verbrecher am offenen Herzen.

Wie gewichten wir Schuld, Sinn und Schicksal sowie Strafe, Sühne und Vergebung?
Hat es im Leben eines Verbrechers etwas gegeben, das die Tat rechtfertigt oder erklärt, dass sich wenigstens in einem fernen Winkel seines Lebens irgendetwas erzieherisch Furchtbares abgespielt hat?
Erscheinen uns die Strafen gerecht, weil sie normal und notwendig sind, dass der Schuldige bestraft wird, um das Gleichgewicht wieder herzustellen, und weil es notwendig ist, dass das Böse bestraft wird?

Jede dieser elf kriminalistischen Miniaturen in VERBRECHEN endet mit dem verbalen Äquivalent einer schallenden Ohrfeige.
Das Perfide dabei ist, dass wir Leser mit den Tätern und Verbrechern sympathisieren und man Partei ergreifend aus dem Zuschauerraum des Gerichtes ruhestörend dazwischenrufen möchte und tückisch schmunzeln, wenn der Greifarm des Gesetzes ins Leere langt und die Tat straffrei oder -mildernd bleibt!

Hier als kleinformatige, in Leinen gebundene Ausgabe.

„Das Leben schreibt die besten Geschichten“

Susanne Schach, Thalia-Buchhandlung Worms

Der Rechtsanwalt Ferdinand von Schirach schildert in einer knappen, sehr präzisen Sprache Geschichten des alltäglichen Grauens, die sich wohl so oder ähnlich in seiner beruflichen Welt abgespielt haben müssen. Innerhalb weniger Zeilen ist man mitten im Geschehen. Auch wenn man manchmal lange nicht ahnt, was genau jetzt passieren wird, Der Rechtsanwalt Ferdinand von Schirach schildert in einer knappen, sehr präzisen Sprache Geschichten des alltäglichen Grauens, die sich wohl so oder ähnlich in seiner beruflichen Welt abgespielt haben müssen. Innerhalb weniger Zeilen ist man mitten im Geschehen. Auch wenn man manchmal lange nicht ahnt, was genau jetzt passieren wird, eine düstere Stimmung ist da. Innerhalb des letzten Absatzes kommt es eventuell erst zur eigentlichen Tat, welche oft auch ungesühnt bleibt, wenn die Täter Einfluss haben. Oder umgekehrt rutscht jemand in eine Lage, aus der er sich auch vor Gericht nicht mehr befreien kann, auch wenn er die Härte des Gesetzes nicht verdient hat. Das Leben schreibt die besten Geschichten.

„Für alle Fans von wahren Kriminalfällen“

Rebecca Bäumer, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe.
Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: Er hat gute Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit
Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe.
Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: Er hat gute Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der Justiz an Leib und Seele gerettet.
Lauter unglaubliche Geschichten, doch sind sie war. Ferdinand von Schirachs Buch ist für alle Fans von wahren Kriminalfällen. Die Kurzgeschichten machen es einfach auch mal zwischendurch ins Buch reinzuschauen. Lesen sie auch "Mordkommission" und "Auf der Spur des Bösen"

„Unterhaltsam!“

David Lattwein, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Wenn man bedenkt, das diese Geschichten auf realen Fällen basieren, die der Autor, in seiner Tätigkeit als Anwalt, auch noch selber vor Gericht erlebt hat, dann bietet dieses Buch einen Faszinierenden, teils absurden und jederzeit äußerst unterhaltsamen Einblick in die Welt der Justiz. Lesenswert! Wenn man bedenkt, das diese Geschichten auf realen Fällen basieren, die der Autor, in seiner Tätigkeit als Anwalt, auch noch selber vor Gericht erlebt hat, dann bietet dieses Buch einen Faszinierenden, teils absurden und jederzeit äußerst unterhaltsamen Einblick in die Welt der Justiz. Lesenswert!

„Einblicke in einem Anwaltsleben!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Ferdinand von Schirach hat hier elf seiner Fälle, leicht verfremdet in Geschichten verpackt. Seine Sprache ist schnörkellos und präzise. Die Geschichten sind spannend und erschreckend. Diese Lektüre lässt Keinen unberührt! Ferdinand von Schirach hat hier elf seiner Fälle, leicht verfremdet in Geschichten verpackt. Seine Sprache ist schnörkellos und präzise. Die Geschichten sind spannend und erschreckend. Diese Lektüre lässt Keinen unberührt!

„Unglaublich...“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

... und doch wahr. So kann man mit wenigen Worten den Inhalt von "Verbrechen" zusammenfassen. Mitunter fassungslos und doch jederzeit amüsiert ob der Absurdität manch verbrecherischer Phantasien verfolgt man beinah atemlos die kurzen Episoden. Der prägnante und treffsichere Sprachstil des Autoren tut das seine. Alles in allem ein unterhaltsamer ... und doch wahr. So kann man mit wenigen Worten den Inhalt von "Verbrechen" zusammenfassen. Mitunter fassungslos und doch jederzeit amüsiert ob der Absurdität manch verbrecherischer Phantasien verfolgt man beinah atemlos die kurzen Episoden. Der prägnante und treffsichere Sprachstil des Autoren tut das seine. Alles in allem ein unterhaltsamer und kurzweiliger Lesespaß.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
33
21
0
3
0

Eine unbequeme Wahrheit?
von be.sue aus Wels am 13.09.2009

Das Leben ist nicht perfekt, geschweige denn sind es wir. Hier tummeln sich nicht nur brave Menschen und Pazifisten, sondern auch Ungeheuer, die wir uns zum Teil selbst geschaffen haben. Und nein, das soll jetzt keine "sagenumwobene" relgiöse These sein, sondern eben jene aufgreifen, die irgendwann einmal einen schlauen... Das Leben ist nicht perfekt, geschweige denn sind es wir. Hier tummeln sich nicht nur brave Menschen und Pazifisten, sondern auch Ungeheuer, die wir uns zum Teil selbst geschaffen haben. Und nein, das soll jetzt keine "sagenumwobene" relgiöse These sein, sondern eben jene aufgreifen, die irgendwann einmal einen schlauen Kopf verlassen hat: "Wir sind das Produkt unserer eigenen Handlungen und die der anderen." Und somit, stecken wohl zum Teil wir alle hinter dem Dilemma. Im Normalfall kann Otto Normalbürger sein Leben unbeirrt und keineswegs schuldbewusst weiter fortsetzen, weil er vom Leben eben jener, die durch das "Netz gefallen sind" und den Beweggründen dieser, verschont bleibt. Und selbst in Büchern taucht der Leser meist auf der anderen Seite auf und ist eher darauf bedacht, sie zur Strecke zu bringen, als Mitleid und ein kleines Fünkchen Verständnis für sie aufzubringen. Am 17. August 2009 war es wieder soweit, ein neues Stück Literatur, das gerade diese Schattenseiten beleuchten will, trat seine Reise an und traf am 25. August 2009 endlich bei mir ein: Verbrechen von Ferdinand von Schirach Ferdinand von Schirach ist Rechtsanwalt. Das merkt man sogleich oder spätestens dann, wenn man seinem Namen der Suchmaske eines der vielen Portale anvertraut. Schon in kürze ist man also davon in Kenntnis gesetzt, dass der im Jahre 1964 in München geborene Autor weiß, wovon er schreibt. Denn die hier geschriebenen Kurzgeschichten mögen zwar seiner Feder entstammen, seiner Fantasie jedoch nicht. Herr Ferdinand von Schirach offenbart dem Leser zahlreiche traurige wie schlimme Schicksale, die ihm im Laufe seiner Tätigkeit als Verteidiger begegneten. Dass sein Ziel dabei immer das gleiche ist, ist wohl verständlich, immerhin ist es sein Job, für seinen Mandanten den Freispruch oder zumindest mildere Strafen zu erkämpfen. Doch nebenbei erfährt man auch, dass so mancher, der vielen Beschuldigten doch mal mehr als nur ein Fünkchen Menschlichkeit an sich hat und als solcher oftmals sogar unschuldig sein kann. Fazit: Obgleich als nüchtern und trocken beschrieben, sind die hier zu findenden Geschichten mehr als nur kurze und prägnante Zusammenfassungen von fesselnden Kriminalromanen, sie sind das Leben, und als solche besonders viel wert und besonders bewegend. Insgesamt ein Buch, das man nicht unbedingt in einem "Abwasch" lesen braucht, doch wohl oftmals schon tun wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Moralische Grenzfälle
von hrafnaklukka aus Rüthen am 02.09.2009

Diese Buch hat mich mehrmals in ein moralisches Dilemma gestürzt: so individuell und verschieden wie die Menschen und die einzelnen Fälle sind, eins haben sie gemeinsam - die Grenze zwischen Opfer und Täter sind oftmals verwischt bzw. ist sehr fliessend. Alle elf Geschichten handeln von realen Fällen, die in... Diese Buch hat mich mehrmals in ein moralisches Dilemma gestürzt: so individuell und verschieden wie die Menschen und die einzelnen Fälle sind, eins haben sie gemeinsam - die Grenze zwischen Opfer und Täter sind oftmals verwischt bzw. ist sehr fliessend. Alle elf Geschichten handeln von realen Fällen, die in von Anwalt Ferdinand von Schirach vertreten wurden. Es geht um Menschen, die in außergewöhnliche Umstände und ungewöhnliche Kriminalfälle verstrickt werden: warum hat Theresa ihren über alles geliebten Bruder Leonhard in der Badewanne ertränkt? Wer hat die schöne Studentin Stefanie ermordet? Und warum belastet der schlaue Karim seinen Bruder fälschlicher Weise eines Verbrechens? Die Verbrechen, um die es geht, sind so vielfältig wie die Personen selber, die darin eine Rolle spielen: von Falschaussage ist über Körperverletzung, Raub und Totschlag bis hin zum Mord ist alles vertreten. Und oft stellt man sich die Frage, was hätte anders laufen können. So wie bei dem Arzt, der seine Ehefrau nach langer Ehe lieber umbringt, als sie um die Trennung zu bitten. Über das relativ milde Urteil von drei Jahren Haft lässt sich streiten. Alle Geschichten in dem Buch sind sehr interessant und gut geschrieben, außerdem regen sie oft zum Nachdenken an. Obwohl der Ton eher sachlich ist, gehen die Inhalte sehr in die Tiefe. Der Leser erfährt nicht nur was über die jeweiligen Verbrechen und Strafen, sondern auch über die Umstände, die zu diesen geführt haben. Ich als Leser habe mit den einzelnen Figuren gelitten, geschmunzelt und getrauert, und das ist es, was ein gutes Buch ausmacht. Das Leben ist manchmal kreativer als der beste Autor und schreibt die ungewöhnlichsten und spannenden Geschichten selber. Ich würde das Buch jederzeit weiter empfehlen oder auch verschenken, denn ich habe mich als Leser sehr gut unterhalten gefühlt.

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Er kann es!
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg (Rhld.) am 15.11.2012

Er zählt zu meinen Lieblingsautoren, denn niemand schafft es, mich so vom ersten Satz an ein Buch zu fesseln. In seinem Buch erzählt er von verschiedenen Fällen aus seiner Praxis als Rechtsanwalt. Sein Schreibstil ist m. E. einzigartig: präzise und knackig auf den Punkt! Er trifft mit wenigen Worten haargenau... Er zählt zu meinen Lieblingsautoren, denn niemand schafft es, mich so vom ersten Satz an ein Buch zu fesseln. In seinem Buch erzählt er von verschiedenen Fällen aus seiner Praxis als Rechtsanwalt. Sein Schreibstil ist m. E. einzigartig: präzise und knackig auf den Punkt! Er trifft mit wenigen Worten haargenau den Kern dessen, was er zu schildern gedenkt. Kein überflüssiger Schnickschnack, keine Schönmalereien, keine unnötigen Gefühlsduseleien. Alles sitzt genau an der Stelle, wo es hingehört. Ich liebe diese Schreibe! ;) Dabei schafft er es mit seiner beinahe emotionslosen, analytischen Schilderung, einen tief zu bewegen und mitfühlen zu lassen. Man fühlt förmlich die Ungerechtigkeiten und die Verzweiflung, die manchen Protagonisten seiner Erzählungen überkommen haben mag. Man liest jede dieser Geschichten und muss sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass es keine erfundenen Storys sondern das wahre Leben ist, was hier geschildert wird. Dass jede dieser Lebens-Geschichten anders ist, macht die Lektüre umso schöner, denn Eintönigkeit ist hier nirgends zu finden. Das Buch ist sehr gut zu lesen, auch von Leuten, die nicht ständig mit Buch in der Hand anzutreffen sind. Allerdings ist es alles andere als leichte Kost. Nicht wegen des Schreibstils, sondern wegen der Geschichten, die einem nicht selten Tränen des Mitgefühls in die Augen steigen lassen. Wie schafft dieser Mann das, ohne rührselig zu schreiben? Man muss es lesen, dann weiß man es!

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Reale Verbrechen
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 22.02.2011

In diesem Buch erzählt der Autor und Strafverteidiger Ferdinand von Schirach elf Kurzgeschichten oder besser gesagt, er berichtet von elf Fällen, die er so in seiner Praxis tatsächlich erlebt hat. Es sind ganz unterschiedliche und manchmal wirklich haarsträubende Begebenheiten. Man kann es oft kaum glauben, dass so etwas tatsächlich geschehen... In diesem Buch erzählt der Autor und Strafverteidiger Ferdinand von Schirach elf Kurzgeschichten oder besser gesagt, er berichtet von elf Fällen, die er so in seiner Praxis tatsächlich erlebt hat. Es sind ganz unterschiedliche und manchmal wirklich haarsträubende Begebenheiten. Man kann es oft kaum glauben, dass so etwas tatsächlich geschehen sein soll. Alle Protagonisten geraten hier - wie soll es anders sein - auf die ein oder andere Art in Konflikt mit dem Gesetz. Von Schirach berichtet von den Tätern und deren Vergehen und wie es dazu kommen konnte. Auf den Inhalt der einzelnen Stories möchte ich hier nicht eingehen, um die Spannung nicht vorwegzunehmen. Die Sprache des Autors ist knapp, prägnant, lakonisch. Doch gerade diese scheinbare Distanziertheit lässt die Ungeheuerlichkeit der Fälle hervortreten. Mir wurde dieses Buch von meinem Buchhändler empfohlen und das vollkommen zurecht. Die Geschichten über menschliche Abgründe haben mich in ihren Bann gezogen ,aber auch manchmal erschreckt.. Mir hat dieses Buch so gut gefallen , dass ich nicht umhin konnte , mir auch von Schirach´s zweites Werk " Schuld " zuzulegen . Und auch das habe ich regelrecht verschlungen.

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Ein Verbrechen es nicht zu lesen
von Philipp Rohn aus Pforzheim am 29.08.2010

Ferdinand von Schirach, übrigens der Neffe des Reichsjugendführers Baldur von Schirach, ist praktizierender Rechtsanwalt in Berlin. Mit "Verbrechen" liefert er sein Debut als Autor von Kriminal-Kurzgeschichten. Der Schreibstil Schirachs ist zunächst gewöhnungsbedürftig, denn harte Hauptsätze, die sich zu kurzen, schlagkräftigen Absätzen zusammenfügen, dominieren das Schriftbild. Was bei anderen vielleicht... Ferdinand von Schirach, übrigens der Neffe des Reichsjugendführers Baldur von Schirach, ist praktizierender Rechtsanwalt in Berlin. Mit "Verbrechen" liefert er sein Debut als Autor von Kriminal-Kurzgeschichten. Der Schreibstil Schirachs ist zunächst gewöhnungsbedürftig, denn harte Hauptsätze, die sich zu kurzen, schlagkräftigen Absätzen zusammenfügen, dominieren das Schriftbild. Was bei anderen vielleicht Monoton wirkt, sorgt hier für eine ganz besondere Art von Nervenkitzel. Der Leser erfährt nie mehr, als er unbedingt braucht um seiner Fantasie einen Anstoß zu geben sich selbst in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche zu begeben. Spannend, atemberaubend und meisterhaft komponiert. Meiner Meinung gibt es nur einen Makel: Das Buch ist viel zu kurz.

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Menschliche Verzweiflung
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2010

In Form von 11 sachlichen Berichten erzählt uns der Berliner Strafverteidiger Ferdinand von Schirach von Schuld, Sühne, Leben, Tod und menschlicher Verzweiflung. Manchmal sind die Geschichten spannender als manch ein Krimi. Mit wieviel Verständnis er für die Opfer und aber auch für die Täter ist, beeindruckt tief. Zudem ist es... In Form von 11 sachlichen Berichten erzählt uns der Berliner Strafverteidiger Ferdinand von Schirach von Schuld, Sühne, Leben, Tod und menschlicher Verzweiflung. Manchmal sind die Geschichten spannender als manch ein Krimi. Mit wieviel Verständnis er für die Opfer und aber auch für die Täter ist, beeindruckt tief. Zudem ist es sehr gut geschrieben. Unbedingt lesen!

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Bei der Lektüre dieses Erzählbandes wird Ihnen das Blut in den Adern gefrieren!
von Ute Habel aus Ulm am 09.03.2010

Unmittelbar und schnörkellos schreibt Ferdinand von Schirach Geschichten von Verbrechen, die er so oder so ähnlich von seiner Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger kennt. Viel gelobt, wird von Schirach oft nach dem Rezept für seinen überraschenden Erfolg gefragt: „Ich verzichte einfach auf die Adjektive.“ Abgründe pur, denn die Wirklichkeit ist spannender... Unmittelbar und schnörkellos schreibt Ferdinand von Schirach Geschichten von Verbrechen, die er so oder so ähnlich von seiner Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger kennt. Viel gelobt, wird von Schirach oft nach dem Rezept für seinen überraschenden Erfolg gefragt: „Ich verzichte einfach auf die Adjektive.“ Abgründe pur, denn die Wirklichkeit ist spannender als jede Fiktion!

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Kriminalfälle aus dem "echten" Leben
von Mattias Maichin aus Mannheim am 06.01.2010

Der erfolgreiche Strafverteidiger schildert in 11 Geschichten wahre Fälle aus seiner Arbeit. Natürlich sind Namen und Orte verändert, aber interessant sind ja die Begebenheiten und die Hintergründe der Morde und anderer Verbrechen. Und diese sind skurril, erschreckend, bewegend. Dazu erzeugt die klare, ruhige Sprache eine große Spannung, wie ich... Der erfolgreiche Strafverteidiger schildert in 11 Geschichten wahre Fälle aus seiner Arbeit. Natürlich sind Namen und Orte verändert, aber interessant sind ja die Begebenheiten und die Hintergründe der Morde und anderer Verbrechen. Und diese sind skurril, erschreckend, bewegend. Dazu erzeugt die klare, ruhige Sprache eine große Spannung, wie ich sie selten erlebt habe. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Unbedingt lesen!

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Prädikat Lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Herrnburg am 30.11.2009

Schon nach der Leseprobe, war ich Neugierig auf mehr und ich wurde nicht Enttäuscht! Der Autor erzählt elf spannende, aber komplett unterschiedliche Schicksale;und gibt uns so einen kurzen Blick hinter die Kulissen. Gerade die Tatsache, das diese Geschichten der Wahrheit entsprechen,macht das ganze um so interessanter! Man gerät unweigerlich ins... Schon nach der Leseprobe, war ich Neugierig auf mehr und ich wurde nicht Enttäuscht! Der Autor erzählt elf spannende, aber komplett unterschiedliche Schicksale;und gibt uns so einen kurzen Blick hinter die Kulissen. Gerade die Tatsache, das diese Geschichten der Wahrheit entsprechen,macht das ganze um so interessanter! Man gerät unweigerlich ins Grübeln; macht sich Gedanken... Der kühle,Emotionslose schreibstil tut sein übriges... Jeder einzelne Fall berührt einen;aber immer auf völlig unterschiedliche Weise! Wir werden uns bewußt darüber,das jedes Verbrechen immer mehrere Blickwinkel hat - und haben muß! Wir können nicht nur nach "Gut und Böse" aussortieren,sondern müssen hinter die Fassade schauen! Wir erfahren hier auch etwas über die Täter,was das ganze ganz besonders Interessant macht. Denn im normalfall Erfahren wir ja nur aus der Presse einige,wenige Details über die jeweilige Tat und die dazugehörigen Opfer. Doch manchmal,ist eben auch der Täter ein Opfer... Ein Opfer der Gesellschaft,wenn man so will... Bleibt die Frage, was und der Herr von Schirach mit diesem Buch sagen möchte? Möglicherweise dieses: "Wer völlig frei von Schuld ist, der werfe den ersten Strein!" Fazit: Ein sehr gelungendes Buch, welches einem auch nach dem lesen nur schwer loslässt!

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Verbrechen
von Stephanie Hofmann am 14.11.2009

Herr von Schirach präsentiert uns hier elf aufwühlende Geschehnisse aus seiner nun fünfzehn-jährigen Tätigkeit als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Und es bestätigt uns einmal mehr, das Leben schreibt die heftigsten Geschichten. Ob schuldig oder nicht, von Schirach erzählt so einfach, klar und doch eindringlich von Opfern und Tätern, dass... Herr von Schirach präsentiert uns hier elf aufwühlende Geschehnisse aus seiner nun fünfzehn-jährigen Tätigkeit als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Und es bestätigt uns einmal mehr, das Leben schreibt die heftigsten Geschichten. Ob schuldig oder nicht, von Schirach erzählt so einfach, klar und doch eindringlich von Opfern und Tätern, dass man nach jeder Geschichte erst einmal tief durchatmen muss. Seine Wortwahl könnte man als kühl beschreiben, trotzdem ist sie sehr intensiv. Er holt die Gestalten aus dem Untergrund Berlins ans Tageslicht und in den Gerichtssaal. Doch auch der Mediziner von nebenan hat eine Axt im Keller… Unschuldige Menschen werden zu Verzweiflungstätern. Sie wecken besonderes Mitgefühl. Ist Verbrechen ist doch nicht gleich Verbrechen? Einen kleinen Einblick in das deutsche Strafrecht gewährt uns der Anwalt nebenbei. Mit dem Abschlusszitat Ceci n´est pas une pomme von René Margritte´s Gemälde will er uns bestimmt nur noch einmal verdeutlichen: An apple a day keeps the Wahnsinn away…

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Schauer
von Inga Pokora aus Frankfurt am 11.11.2009

Wie viele Leben ist eine antike Teeschale wert? Tötet man den Menschen, den man am meisten liebt? Solche Fragen stellen sich bei der Lektüre von "Verbrechen" immer wieder. Ruhig und lakonisch erzählt Ferdinand von Schirach erlebte Geschichten aus seiner Tätigkeit als Strafverteidiger. Das Erschreckende ist, dass das Leben mal... Wie viele Leben ist eine antike Teeschale wert? Tötet man den Menschen, den man am meisten liebt? Solche Fragen stellen sich bei der Lektüre von "Verbrechen" immer wieder. Ruhig und lakonisch erzählt Ferdinand von Schirach erlebte Geschichten aus seiner Tätigkeit als Strafverteidiger. Das Erschreckende ist, dass das Leben mal wieder die bizarrsten und abgründigsten Geschichten schreibt. Spannend, hintergründig und ... echt. Nicht nur für Krimileser interessant!

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Verbrechen hautnah
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 29.10.2009

"Verbrechen" von Ferdinand von Schirach hat mir sehr gut gefallen. In der Form einer Sammlung von Kurzgeschichten oder eines Episodenromans hat der Autor hier außergewöhnliche Geschichten zusammengetragen, die alle in Verbindung zu einem Verbrechen stehen. Dabei steht jedoch nicht das Verbrechen an sich im Vordergrund, sondern die Menschen, ihre... "Verbrechen" von Ferdinand von Schirach hat mir sehr gut gefallen. In der Form einer Sammlung von Kurzgeschichten oder eines Episodenromans hat der Autor hier außergewöhnliche Geschichten zusammengetragen, die alle in Verbindung zu einem Verbrechen stehen. Dabei steht jedoch nicht das Verbrechen an sich im Vordergrund, sondern die Menschen, ihre Beweggründe oder ihre Lebensgeschichte. Besonders gefallen hat mir dabei, dass Herr von Schirach immer sachlich bleibt und auf Effekthascherei verzichtet. Juristische Abläufe oder Begriffe werden kurz erläutert, so dass auch das Verhalten des Anwalts verständlich ist. Trotz der Sachlichkeit des Autors gelang es mir nicht immer die Distanz zu den Geschichten und ihren Figuren zu wahren. Einige der Schicksale sind einfach zu bewegend und das Wissen, dass es sich hier um authentische Fälle handelt, führt noch mehr dazu die Geschichten an sich heran zu lassen. Nicht bei allen Fällen handelt es sich um Verbrechen und Personen, die man mit einem Strafverteidiger in Verbindung bringt. Manchmal ist es auch wirklich nur eine Geschichte, die Ferdinand von Schirach von Klienten erzählt wurde oder der Autor konnte seiner Tätigkeit als Anwalt in diesem Fall nicht weiter nachgehen. Eine Wertung der Ereignisse wird dem Leser überlassen. Der Autor nimmt sich lediglich das Recht heraus, die Frage nach dem Sinn einer Bestrafung in den Raum zu stellen und so bleibt auch im Nachhinein noch genug Material um darüber zu grübeln. Ganz deutlich hat mir dieses Buch gezeigt, auf welcher Gradwanderung man sich als Anwalt für Strafrecht befindet. Das wäre ganz sicher kein Beruf für mich. Insgesamt bietet "Verbrechen" für den Laien einen interessanten Einblick in die kuriosen Fälle eines Anwalts, wobei jedoch jedem Leser klar sein sollte, dass diese nicht die Regelfälle sind, die einem vor deutschen Gerichten begegnen. Leider ist das Buch sehr dünn, so dass es nur ein kurzes Lesevergnügen bot.

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Wie das Leben so spielt
von Toschi3 aus Königswinter am 18.10.2009

Mit seiner Fallsammlung gibt der Autor Einblick in das Leben eines Strafverteidigers. Nüchtern, sachlich und gradlinig beschreibt er Fälle, wie er sie so oder ähnlich übernommen hat. Die Geschichten sind schnörkellos und doch schafft es von Schirach, dass der Leser sich mitten hinein versetzt fühlt in das Geschehen. Man fühlt... Mit seiner Fallsammlung gibt der Autor Einblick in das Leben eines Strafverteidigers. Nüchtern, sachlich und gradlinig beschreibt er Fälle, wie er sie so oder ähnlich übernommen hat. Die Geschichten sind schnörkellos und doch schafft es von Schirach, dass der Leser sich mitten hinein versetzt fühlt in das Geschehen. Man fühlt mit den Opfern (manchmal) und auch mit den Tätern (häufig). Trotz der Nüchternheit reißen die Schicksale mit und bei zwei Geschichten standen mir ob der traurigen Lage der „Täter“ Tränen in den Augen. Es mag viele ähnliche Bücher geben, aber die Präsenz, mit der der Autor berichtet, mit seinem flüssigen Schreibstil und der Art, den Leser seiner eigenen Fantasie zu überlassen, gehört „Verbrechen“ in die oberste Reihe von Kriminalfällen.

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Schuldig oder nicht schuldig??
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2009

Der Autor, ein deutscher Staatsanwalt, erzählt Geschichten aus seiner Berufslaufbahn. In diesem Buch erfahren wir die Hintergründe, was z.B. einen Arzt veranlaßt, seine Ehefrau nach 40 Jahren brutal mit einer Axt zu ermorden. Unglaublich, faszinierend, sehr lesenswert.

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Der Mörder war der Gärtner.
von Matti Holtmann aus Weimar am 12.10.2009

Ferdinand von Schirach, seines Zeichens Anwalt und Strafverteidiger in Berlin, hat 11 "wahre" Verbrechen minutiös rekonstruiert und auf Papier gebannt. Nach jedem Verbrechen denkt man sich als Leser: Verrückter kann es jetzt nicht mehr kommen. Doch weit gefehlt. Mit jedem Verbrechen wird es unglaublicher. Schirach fesselt seine Leser mit... Ferdinand von Schirach, seines Zeichens Anwalt und Strafverteidiger in Berlin, hat 11 "wahre" Verbrechen minutiös rekonstruiert und auf Papier gebannt. Nach jedem Verbrechen denkt man sich als Leser: Verrückter kann es jetzt nicht mehr kommen. Doch weit gefehlt. Mit jedem Verbrechen wird es unglaublicher. Schirach fesselt seine Leser mit einer kraftvollen und prägnanten Sprache sowie mit Handlungen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren. Man möchte sagen, dass es Geschichten sind, die nur das Leben schreiben kann, doch das diese Verbrechen unter uns geschehen, wird Ihnen kaum jemand glauben wollen.

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Verbrechen
von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2009

" Der vorangestellte Gedanke von Werner K.Heisenberg ""Die Wirklichkeit, von der wir sprechen können, ist nie die Wirklichkeit an sich."" führt in den kleinen Erzählungen an jene Personen heran, die wahrscheinlich der Autor als Strafverteidiger selbst kannte. Er stellt dem Leser Lebenswelten vor, von denen man hörte, die... " Der vorangestellte Gedanke von Werner K.Heisenberg ""Die Wirklichkeit, von der wir sprechen können, ist nie die Wirklichkeit an sich."" führt in den kleinen Erzählungen an jene Personen heran, die wahrscheinlich der Autor als Strafverteidiger selbst kannte. Er stellt dem Leser Lebenswelten vor, von denen man hörte, die aber dem Normalbürger dennoch fremd sind und denen er eher mit Vorurteilen und Ablehnung gegenüber steht. Mit hervorragendem Einfühlungsvermögen, klarem Verstand und treffsicherer Logik arbeitet der Ich-Erzähler die Handlungssituation und den Straftatbestand heraus, führt zur Wahrheitsfindung, überzeugt Richter und Schöffen sowie den Leser von der Unschuld des Täters bzw. seinem ""nicht anders handeln können"". Als Leser ist man froh, dass einer auf der Seite der Unglücklichen stand und ihnen zu ihrem Recht verhalf. Die Stories sind inhaltlich knapp gehalten. In kurzen Sätzen werden Sachverhalte, Verhaltensweisen, Milieubeschreibungen auf den Punkt gebracht. Es ist Spannung in jeder vorgestellten Geschichte. Man legt das Buch erst weg, wenn man alle Geschichten gelesen hat. "

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Die Wahrheit. Nichts als die Wahrheit.
von Gabriele Meul-Ronnewinkel aus Bonn am 16.09.2009

Warum erschlägt ein Arzt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt? Warum bringt eine junge Frau ihren Bruder um? Warum ist Karim nicht der Dumme? Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger und hat für uns Geschichten aus dem Leben aufgeschrieben. Neutral und lakonisch erzählt er von Menschen, die mit dem Gesetz in... Warum erschlägt ein Arzt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt? Warum bringt eine junge Frau ihren Bruder um? Warum ist Karim nicht der Dumme? Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger und hat für uns Geschichten aus dem Leben aufgeschrieben. Neutral und lakonisch erzählt er von Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Genau dieser Stil hat mich bei der Lektüre der einzelnen Erzählungen fasziniert. Es gibt Geschichten zum Schmunzeln ebenso wie Geschichten die einfach nur betroffen machen. Das Buch wird sicherlich nicht nur Krimifans sondern auch Sachbuchleser begeistern. Auch wenn Sie nicht viel Zeit zum Lesen haben – lesen Sie dieses Buch. Die einzelnen Geschichten sind relativ kurz und man ist so schnell gefesselt, dass man nicht mehr aufhören will.

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Verbrechen - Ein Strafverteidiger berichtet
von Rastabroki am 03.09.2009

Ehrlich gesagt, konnte ich mir, als ich den Klappentext gelesen habe, nicht so richtig vorstellen, wie der Autor das spannend verpacken will, ich habe angenommen, dass es sich hierbei um eine trockene und langweilige "Berichterstattung" handelt und ich wurde eines besseren belehrt. Dieses Buch zeigt, dass, wie es so schön... Ehrlich gesagt, konnte ich mir, als ich den Klappentext gelesen habe, nicht so richtig vorstellen, wie der Autor das spannend verpacken will, ich habe angenommen, dass es sich hierbei um eine trockene und langweilige "Berichterstattung" handelt und ich wurde eines besseren belehrt. Dieses Buch zeigt, dass, wie es so schön heißt, das Leben wirklich die besten Geschichten hervorbringt. Ich habe das Buch so gut wie in einem Rutsch durchgelesen. Ich hatte das Gefühl, als hätte ich Krimikurzgeschichten gelesen. Der Autor versucht, so objektiv wie möglich die einzelnen Geschichten zu schildern, was ihm bei der ein oder anderen emotionalen Geschichte natürlich nicht immer gelingt. Manche Fälle sind so skurril, als hätte ein Drehbuchautor zur Feder gegriffen und oftmals musste ich mir wirklich ins Gedächtnis rufen- hey, das sind alles wahre bzw. echte Fälle. Und das kuriose ist, man hat für den ein oder anderen Täter Verständnis oder Mitgefühl. Es zeigt sich, dass nicht jedes Verbrechen gleich anzusehen ist, nicht schwarz oder weiß, manche haben ein äußerst menschliches Motiv. Sie regen zum Nachdenken an, teilweise habe ich mich gefragt, wie hätte ich in der Situation reagiert? Einige Geschichten zeigen aber auch, wie schnell Wahnsinn oder Verrücktheit um sich greift und einen Menschen in die Verzweiflung stürzen kann. Sehr interessant fand ich auch die (kurzen) Einblicke in den Alltag der Justiz, d. h. der Anwälte oder Richter und wie manche Urteile zu stande kommen, aber auch wie schwierig es manchmal sein kann, zu einem Urteil zu kommen. Wo fängt Strafe an, was soll sie bewirken, was beinhalten? Das ist dem Autoren ebenfalls sehr gut gelungen. Mit seiner pointierten Erzählweise hat uns Herr Schirach jedenfalls einen interessanten Einblick in seinen vielseitigen Berufsalltag gegeben.

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Über Schuld und Sühne
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 30.08.2009

Es sind wahre Geschichten, die der Staranwalt Ferdinand von Schirach in seinem Erzählungsband vorstellt. Und gerade das ist das erschütternde daran. In elf Stories, die in ihrem Erzählton an den kargen, aber immer treffende Stil eines Raymond Carver erinnern, schreibt von Schirach von einsamen Geschwistermörderinnen, psychotischen Kannibalen oder unglücklichen... Es sind wahre Geschichten, die der Staranwalt Ferdinand von Schirach in seinem Erzählungsband vorstellt. Und gerade das ist das erschütternde daran. In elf Stories, die in ihrem Erzählton an den kargen, aber immer treffende Stil eines Raymond Carver erinnern, schreibt von Schirach von einsamen Geschwistermörderinnen, psychotischen Kannibalen oder unglücklichen Dieben. Und bei jeder Geschichte kommen Zweifel auf, ob Verbrechen und Strafe, Schuld und Unschuld, Rechtswidrigkeit und Gerechtigkeit immer im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Das macht die Faszination dieses Buches aus: Hier werden nicht nur merkwürdige und absurde Kriminalfälle aneinander gereiht, sondern hinter diesen spannenden Geschichten stehen immer Menschen, deren innerer Antrieb zum Verbrechen sich nicht aus den bekannten Motiven erklären lässt. Ferdinand von Schirach schreibt feine psychologische Erzählungen, die nicht nur jeden Krimifan begeistern werden!

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Unglaublich aber wahr
von Maria Zubrinna aus Siegburg am 27.08.2009

Wie ist es mir beim Lesen ergangen? Ich war erstaunt, überrascht, geschockt, traurig, belustigt... Ferdinand von Schirach beschreibt mit einer erstaunlich deutlichen Sprache die Geschichten seiner Mandanten. Es sind die Fälle, über die Filme gemacht werden könnten und von denen man denkt, sie können nicht wahr sein. Doch alle... Wie ist es mir beim Lesen ergangen? Ich war erstaunt, überrascht, geschockt, traurig, belustigt... Ferdinand von Schirach beschreibt mit einer erstaunlich deutlichen Sprache die Geschichten seiner Mandanten. Es sind die Fälle, über die Filme gemacht werden könnten und von denen man denkt, sie können nicht wahr sein. Doch alle elf Fälle die von Schirach in seinem Buch erzählt sind so passiert. Ich habe dieses Buch in drei Stunden an meinem freien Tag durchgelesen und konnte es nicht einmal aus der Hand legen!

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