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Verbrechen und Strafe

Raskolnikows Schuld und Sühne

Fjodor M. Dostojewski: Verbrechen und Strafe. Raskolnikows Schuld und Sühne
Erstdruck: In: Russkij vestnik, Petersburg, Januar bis Dezember 1866.
Hier nach der Übers. »Verbrechen und Strafe« v. Alexander Eliasberg, Potsdam: Gustav Kiepenheuer Verlag, 1924.
Vollständige Neuausgabe.
Großformat, 190 x 270 mm
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2015.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Dostojewski, Fjodor: Verbrechen und Strafe. Übers. v. Alexander Eliasberg, Potsdam: Gustav Kiepenheuer Verlag, 1924.
Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vladimir Makovsky, Der Häftling, 1882.
Gesetzt aus Minion Pro, 11.5 pt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 396
Erscheinungsdatum 11.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-4091-4
Verlag Hofenberg
Maße (L/B/H) 271/192/30 mm
Gewicht 917
Buch (Taschenbuch)
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„Psychogramm eines Mörders“

Jan-Hendrik Kopf, Thalia-Buchhandlung Bremen

„Verbrechen und Strafe“ (in früheren Übersetzungen noch unter dem Titel „Schuld und Sühne“) ist das wohl bekannteste Werk Dostojewskijs. Es erzählt die Geschichte um den Mord des Studenten Raskolnikow an einer alten Wucherin. So kurz, so banal ließe sich die Handlung von Dostojewskijs erstem großen Roman zusammenfassen. Und so weit „Verbrechen und Strafe“ (in früheren Übersetzungen noch unter dem Titel „Schuld und Sühne“) ist das wohl bekannteste Werk Dostojewskijs. Es erzählt die Geschichte um den Mord des Studenten Raskolnikow an einer alten Wucherin. So kurz, so banal ließe sich die Handlung von Dostojewskijs erstem großen Roman zusammenfassen. Und so weit wäre man damit von der literarischen Tiefe dieses Werkes entfernt. „Verbrechen und Strafe“ ist ein Meisterstück und das vielleicht in sich schlüssigste, konzentrierteste Werk des russischen Literaten. Und es bietet so unendlich viele Perspektiven, sich dem Text zu nähern: „Verbrechen und Strafe“ ist ebenso Kriminalroman wie Portrait der russischen Gesellschaft im 19. Jahrhundert, das um keinen noch so ungeschönten Blick in den Schmutz und das Elend der besitzlosen russischen Unterschicht verlegen ist. Ebenso ist dieser Roman aber auch eine bis ins letzte psychologische Detail haarfein ziselierte Charakterstudie eines kranken Geistes, der durch die Not und Ausweglosigkeit seiner Situation zu der verhängnisvollen Tat getrieben wird. Dostojewskij versteht es wie kein zweiter in die seelischen Abgründe seiner Figuren zu blicken. Dabei tritt er weniger als beschreibender sondern vielmehr als beobachtender Autor auf, der seinen Protagonisten viel Raum zur Entfaltung lässt. Die Charaktere dieses Romans werden nicht von ihm beschrieben, sie beschreiben sich selbst – mit ihrer Sprache, ihrem Handeln, ihrem Gestus. Großen Anteil an der Erfassbarkeit des Textes hat die brillante Übersetzung von Swetlana Geier. Sie lässt die Figuren in ihrer ihnen ganz eigenen Sprache, ja Mundart sprechen und ermöglicht dem Leser somit, die Vielschichtigkeit dieses Werkes zu erfahren. „Verbrechen und Strafe“ ist kein leichtes Buch. Im Gegenteil, es fordert einen, zwingt einen sich eingehend mit dem Text zu beschäftigen. Und trotz allem, diese Mühe macht sich bezahlt. Mit jeder einzelnen Seite, mit jedem einzelnen Wort.

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