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Verdammt lang tot / Niederrhein-Krimi Bd.1

Ein Niederrhein Krimi

(8)

"[...] Am Ende stehen Schwimmer-Doping und üble Stasi-Machenschaften hinter allem - und das Lesevergnügen an der skurrilen, oft überraschenden Mischung aus Krimi-Zutaten über allem." Jens Dirksen, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.12.2015
"Ein spannender Roman." Norddeutsche Neueste Nachrichten, 14.12.2015
"Lesenswert nicht nur ob der durchaus spannenden Handlung, sondern auch durch die atmosphärische Schilderung der schrulligen, aber verschworenen Wohnwagengemeinde, die sich eifrig an den Ermittlungen beteiligt." General-Anzeiger, 12.12.2015
Rezension
"[...] Am Ende stehen Schwimmer-Doping und üble Stasi-Machenschaften hinter allem - und das Lesevergnügen an der skurrilen, oft überraschenden Mischung aus Krimi-Zutaten über allem." Jens Dirksen, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.12.2015 "Ein spannender Roman." Norddeutsche Neueste Nachrichten, 14.12.2015 "Lesenswert nicht nur ob der durchaus spannenden Handlung, sondern auch durch die atmosphärische Schilderung der schrulligen, aber verschworenen Wohnwagengemeinde, die sich eifrig an den Ermittlungen beteiligt." General-Anzeiger, 12.12.2015
Portrait
Erwin Kohl, in Alpen am Niederrhein geboren, ist durch diverse Nebentätigkeiten wie z.B. als Taxifahrer, Friedhofsgärtner und Partnervermittler mit den Abgründen der menschlichen Psyche vertraut. Als Ausgleich zur eher spannungsarmen Beamtentätigkeit, schrieb er 2002 seinen ersten Roman. Heute ist Erwin Kohl hauptberuflich als Autor tätig, seit 2003 Mitglied im Syndikat.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 270
Erscheinungsdatum 12.11.2015
Serie Niederrhein-Krimi 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17301-3
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 185/126/25 mm
Gewicht 268
Auflage 1. Auflage 2015
Verkaufsrang 53.181
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Opfer des Systems
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 14.06.2016

Ein sehr gelungener und unterhaltsamer Kriminalroman mit einem sehr sympathischen Ermittler. Lukas Born ist aufgrund einer vor dem Gesetz ungerechtfertigten Gewaltanwendung gegenüber eines Entführers suspendiert worden. Seine Frau, ebenfalls Kommissarin, hat ebenfalls kein Verständnis für ihn und setzt ihn vor die Tür. So lebt er nun allein mit seinem Hund... Ein sehr gelungener und unterhaltsamer Kriminalroman mit einem sehr sympathischen Ermittler. Lukas Born ist aufgrund einer vor dem Gesetz ungerechtfertigten Gewaltanwendung gegenüber eines Entführers suspendiert worden. Seine Frau, ebenfalls Kommissarin, hat ebenfalls kein Verständnis für ihn und setzt ihn vor die Tür. So lebt er nun allein mit seinem Hund Manolo in einem Wohnmobil auf dem Campingplatz. Als er von dem Tod eines eher flüchtig bekannten Mannes erfährt ist sein Interesse geweckt. Schnell stößt er beim Toten auf Ungereimtheiten, so dass er im Gegensatz zur Polizei mit den Ermittlungen beginnt. Diese führen ihn in die Vergangenheit des Opfers Kann er das Rätsel des oten im Baggersee lösen? Erwin kohl hat mit Lukas Born einen aus meiner Sicht sehr gelungen Ermittler geschaffen. Schnell hat er bei mir Sympathiepunkte sammeln können und seine lockere und unbekümmerte Art hat die Geschichte sehr belebt. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Eine lebendige Sprache mit vielen versteckten humorvollen Passagen, die sich flüssig lesen lässt. Erwin Kohl hat in Verdammt lang tot eine komplese Geschichte konzipiert, die durchaus einen ernsten Hintergrund behandelt. Spannung wird mit dem Tod des Bekanntn zu Beginn des Buches aufgebaut und über das gesamte Buch aufrechtgehalten. Immer wieder streut der Autor nach und nach neue Informationen ein, die es dem Leser ermöglichen, eigene Überlegungen bezüglich des Hintergrunds der Tat und des Mörders anzustellen. Insgesamt hat mich Verdammt lang tot sehr gut unterhalten, so dass ich das Buch sehr gerne an Krimiliebhaber weiterempfehle und mit 5 von 5 Sternen bewerte.

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Selbstmord oder Mord?
von leseratte1310 am 12.06.2016

Hauptkommissar Lukas Born wurde vom Dienst suspendiert, weil er einen Entführer bedroht hat, um das Entführungsopfer zu finden. Nun hat er sich mit seinem Hund Manolo auf einen Campingplatz am Niederrhein zurückgezogen, um seine Laufbahn als Privatdetektiv zu starten. Doch die Klienten laufen ihm nicht gerade die Bude ein,... Hauptkommissar Lukas Born wurde vom Dienst suspendiert, weil er einen Entführer bedroht hat, um das Entführungsopfer zu finden. Nun hat er sich mit seinem Hund Manolo auf einen Campingplatz am Niederrhein zurückgezogen, um seine Laufbahn als Privatdetektiv zu starten. Doch die Klienten laufen ihm nicht gerade die Bude ein, da bleibt Zeit sich um Fall von Wolle zu kümmern, der in einem Baggersee ertrunken ist. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Aber Lukas findet sehr schnell heraus, dass das unwahrscheinlich ist, denn Wolfgang »Wolle« Lodzinski war früher ein erfolgreicher Schwimmer. Born wollte, dass Lukas für ihn etwas klärt, dass ihm sehr am Herzen lag. Da er todkrank war, hat er Hinweise gestreut, damit Lukas in seinem Sinne nachforscht. Doch das ist nicht so einfach. Der Entführungsfall sorgte nicht nur für die Suspendierung, sondern auch für Eheprobleme, denn Lukas und seine Frau, die auch bei der Polizei ist, haben recht unterschiedliche Ansichten darüber, wie man zu Ergebnissen bei Ermittlungen kommt. Dass Julia Wolles Fall so schnell zu den Akten legt, spornt Lukas umso mehr an. Lukas Born ist mir sympathisch. Er hat die Chance, in seinen Beruf zurückzukehren, aber er ist konsequent. Seine Ansicht ist, dass der Zweck notfalls die Mittel heiligt, und er lässt sich nicht verbiegen. Dumm ist nur, dass er dadurch ständig knapp bei Kasse ist. Er liebt seinen Sohn sehr, ist überglücklich, wenn er bei ihm ist, und weiß doch, dass der Junge bei der Mutter gut aufgehoben ist. Der Schreibstil ist locker und lässt sich ungemein flüssig lesen. Ich komme aus dem Rheinland und fühlte mich von Anfang an zu Hause. So ist er, der Rheinländer. Lukas hat wirklich ein paar urige Typen auf dem Campingplatz und im Freundeskreis, die ihn bei seinen Recherchen unterstützen. Gut gefallen hat mir auch sein naseweiser Sohn. Die Geschichte ist spannend bis zum schlüssigen Ende. Sie ist aber auch sehr humorvoll trotz des ernsten Hintergrundes. Wer also eine solche Mischung mag, der ist mit diesem Krimi bestens bedient.

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Rezension zu "Verdammt lang tot"
von Zsadista am 09.06.2016

Einst waren Julia und Lukas Born ein Paar. Privat und auf der Arbeit. Doch in einem Entführungsfall überschreitet Lukas seine Kompetenzen als er den Entführern droht. So geht nicht nur der Fall, sondern auch seine Beziehung den Bach hinunter. Mittlerweile wohnt Born mit Manolo, seinem Hund auf einem Campingplatz... Einst waren Julia und Lukas Born ein Paar. Privat und auf der Arbeit. Doch in einem Entführungsfall überschreitet Lukas seine Kompetenzen als er den Entführern droht. So geht nicht nur der Fall, sondern auch seine Beziehung den Bach hinunter. Mittlerweile wohnt Born mit Manolo, seinem Hund auf einem Campingplatz am Niederrhein. Tief gefallen wohnt er dort als Dauergast. Da wird Wolle, ein Bekannter von ihm, im Baggersee ertrunken aufgefunden. Doch wieso ertrunken? Wolle war früher Leistungsschwimmer, wieso ist er dann im See ertrunken? Für die Krefelder Kripo ist schnell klar, dass dies ein Selbstmord war. Doch Born kann es nicht recht glauben. Er versucht Julia, die zu den Ermittlern gehört, zu sagen, dass das kein Selbstmord gewesen sein kann. Doch wie immer hört sie ihm nicht zu. So bleibt Lukas nichts anderes übrig, als selbst in dem Fall zu ermitteln. „Verdammt lang tot“ ist ein humorvoll angehauchter Krimi. Ich mag diese schräge Art von Humor sehr gerne. Auch wenn in diesem Roman nicht nur Humor vorkam. An manchen Stellen war die Geschichte sehr ernst. Zumal an der Stelle der Entführung Humor auch an der falschen Stelle angesetzt gewesen wäre. Lukas Born war mir direkt sympathisch. Die Suspendierung vom Dienst tat mir schon sehr leid. Aber so wäre er ja auch nicht auf dem Campingplatz gelandet und hätte den Fall lösen können. Der Schreibstil des Autors Erwin Kohl ist locker und flott. Die Spannung steigt mit der Geschichte an. Ich rätselte wie immer mit, wer der Täter gewesen sein könnte und musste immer wieder schmunzeln. Die Mischung hat mir sehr gut gefallen. Ich kann das Buch jedem Leser empfehlen, der gerne nicht ganz so ernste Krimis mag. Der zwischen der ganzen Spannung und Aufklärungsjagdt auch gerne ein bisschen schmunzeln mag.

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Was wusste Wolle?
von mabuerele am 03.06.2016

„...Ich frage mich, wie ein Mensch, dessen Zuversicht so tief im Schatten lag, den Blick immer wieder in die Sonne richten konnte...“ Hauptkommissar Lukas Born ist suspendiert und lebt zusammen mit dem Mischlingshund Manolo auf einem Campingplatz. Nach dem Einkaufen fährt er bei Wim vorbei, einem Kollegen von der Kripo.... „...Ich frage mich, wie ein Mensch, dessen Zuversicht so tief im Schatten lag, den Blick immer wieder in die Sonne richten konnte...“ Hauptkommissar Lukas Born ist suspendiert und lebt zusammen mit dem Mischlingshund Manolo auf einem Campingplatz. Nach dem Einkaufen fährt er bei Wim vorbei, einem Kollegen von der Kripo. Der teilt ihm mit, dass ein Toter im Baggersee bei Uedem gefunden wurde. Der Fall wurde als Selbstmord zu den Akten gelegt. Das aber glaubt Wim nicht. Lukas ist erst nicht interessiert, ändert aber seine Meinung, als er den Namen des Toten erfährt. Wolle war regelmäßiger Besucher des Campingplatzes und hat dort leere Flaschen eingesammelt. Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen. Das liegt an der abwechslungsreichen Handlung und dem angenehmen Schriftstil. Lukas Born wird gut charakterisiert. Sein Leben wird durch Alpträume überschattet. In seinem letzten Fall hatte er einen Kindesentführer vor sich sitzen. Beim Verhör hat er die Beherrschung verloren und ihn zusammengeschlagen. Daraufhin hat dieser das Versteck des Jungen verraten. Doch es war 24 Stunden zu spät. Das Kind ist verdurstet. Die Reaktion der Öffentlichkeit ist nur die eine Seite, schlimmer sind Lukas` Schuldgefühle, das Kind nicht gerettet zu haben. Es hätte für ihn eine Möglichkeit gegeben, seine Stelle zu behalten, doch er will nicht mehr dorthin zurück. Der neue Fall fordert ihm nicht nur alles ab, Lukas wird immer wieder an sein angebliches Versagen erinnert. Wolle ist ertrunken. Das erscheint im dem Moment ungewöhnlich, als Lukas in Wolles Wohnung Unterlagen darüber findet, dass Wolle zu den besten Schwimmern der DDR gehörte. Auch Wolles leerer Computer macht Lukas misstrauisch. Der Schriftstil des Buches ist sehr unterschiedlich. Der Autor versteht es, ihn der jeweiligen Situation anzupassen. Die Verhältnisse auf dem Campingplatz werden gut beschrieben. Trotz aller Unterschiedlichkeit bilden die Dauercamper eine Art Gemeinschaft. Das bekommt Lukas positiv zu spüren, als er Hilfe braucht. Im Buch gibt es viele amüsante Details. Besonders Manolo sorgt wiederholt für Schmunzeln. Aber auch der Besuch von Bastian, Lukas´ 12jähriger Sohn, liefert manch humorvolle Szene. Ganz anders ist die Beschreibung von Wolles Trauerfeier. Im Gespräch mit dem Pfarrer lernt Lukas Wolle von einer ganz anderen Seite kennen. Aus diesem Abschnitt stammt obiges Zitat, das sich auf Wolle bezieht. Wolles Abstieg begann nach der Wende. Das jahrelange Doping führte zu zunehmenden gesundheitlichen Problemen. Lukas bedauert mehrmals, dass Wolle weder über seine Vergangenheit, noch über seine Sorgen gesprochen hat. Im Laufe der Geschichte setzt sich Lukas mit seinen inneren Dämonen auseinander. Der Einblick in das fremde Leben und seine Ermittlungen sorgen dafür, dass er nach und nach den Tod des Kindes aufarbeitet. Der Autor lässt mich an Lukas` Gedanken und den ab und an auftretenden körperlichen Reaktionen in besonderen Situationen teilnehmen, gewährt mir so einen Blick in die Psyche des Kommissars und lässt mich miterleben, wie er sich Stück für Stück vom eigenen Schuldvorwurf löst. Diesen persönlichen Kampf empfand ich genauso spannend wie die Ermittlungen. Das Cover mit den zwei Wegweisern weckt Aufmerksamkeit. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Dazu haben nicht nur der Kriminalfall und der sympathische Ermittler beigetragen, sondern auch die geschickt versteckten politischen Anspielungen.

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spannender Krimi mit einem sympathischen Ermittler und einer Prise Humor
von janaka aus Rendsburg am 02.06.2016

Nach der Suspendierung bei der Kripo in Krefeld und den Rausschmiss seiner Frau landet der ehemalige Kommissar Lukas Born in einem Wohnwagen auf einen Campingplatz am Niederrhein. Mithilfe seines Hundes Manolo und der guten Gemeinschaft auf dem Platz versucht Lukas sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Dann ertrinkt... Nach der Suspendierung bei der Kripo in Krefeld und den Rausschmiss seiner Frau landet der ehemalige Kommissar Lukas Born in einem Wohnwagen auf einen Campingplatz am Niederrhein. Mithilfe seines Hundes Manolo und der guten Gemeinschaft auf dem Platz versucht Lukas sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Dann ertrinkt Wolfgang "Wolle" Lodzinski, ein Kumpel vom Campingplatz im nahegelegenen Baggersee bei Uedem, die Polizei stempelt es als Selbstmord ab. Lukas' Neugier ist geweckt, denn er findet einiges heraus, was nicht zu einem Selbstmord passt. Bei seinen Recherchen gerät er selbst ins Visier des Täters… "Verdammt lang tot" von Erwin Kohl ist ein spannender und humorvoller Krimi. Der Autor hat den Spagat geschafft, einen Krimi zu schreiben, der ein sehr ernstes Thema behandelt und trotzdem bei den Ermittlungen humorvolle Szenen einfließen lässt. Damit hat er nicht das Thema die Ernsthaftigkeit genommen, sondern dem Krimi eine leichte Note gegeben. Die Spannung ist von Anfang an da und kann auch die ganze Zeit gehalten werden. Der Schreibstil ist spannend und locker, entweder bin ich am Schmunzeln, weil Manolo z.B. wieder irgendein Unfug gemacht hat oder ich bin am Miträtseln, wer der Mörder ist und welches Motiv hatte er? Nach und nach gibt uns der Autor weitere Einblicke in Wolles Leben und es ist erschreckend, zu was Menschen fähig sind. Mit Lukas Born hat der Autor einen Charakter erschaffen, den ich sofort mochte. Er kämpft mit seinen eigenen Dämonen, denn er fühlt sich für den Tod eines kleinen Jungens verantwortlich. Ständig hat er Alpträume. Seine liebevolle Art, wie er mit seinem Sohn Basti und seinem Hund Manolo umgeht, finde ich gut und lebendig beschrieben. Auch die Beschreibung der Campinggemeinschaft und der einzelnen Personen ist sehr authentisch, die Hilfsbereitschaft, das "Füreinanderdasein" und die Gemeinschaft habe ich so auch im realen Leben erfahren dürfen. Fazit: Gelungener Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe um Lukas Born. Ich freue mich schon auf Teil 2 und vergebe dem Krimi verdiente 5 Punkte.

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Der lange Arm der Vergangenheit
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 23.05.2016

Lukas Born war ein guter Polizist, dass er zusammen mit seiner Frau arbeitete, hat beide nie gestört, bis er in einem Fall seine Kompetenzen überschreitet. Er droht einem Entführer, um den Aufenthaltsort des Opfers zu erfahren. Das hat seine Suspendierung zur Folge und seine Frau, wesentlich paragraphentreuer, setzt in... Lukas Born war ein guter Polizist, dass er zusammen mit seiner Frau arbeitete, hat beide nie gestört, bis er in einem Fall seine Kompetenzen überschreitet. Er droht einem Entführer, um den Aufenthaltsort des Opfers zu erfahren. Das hat seine Suspendierung zur Folge und seine Frau, wesentlich paragraphentreuer, setzt in vor die Türe. So verbringt er als Dauercamper am Niederrhein seine Tage und versucht mit der Stütze über die Runden zu kommen. Es ist ein gutes Miteinander auf dem Platz, Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit und jeder hat ein Bier oder eine Grillwurst übrig, wovon der treue Hund Manolo am meisten profitiert. Da ertrinkt Wolle, ein stiller, hilfsbereiter Mann, der mit Pfandflaschen sammeln seinen Lebensunterhalt aufbesserte. Selbstmord, wie Frau Born, die leitende Polizeibeamtin sofort annimmt. Das kann Lukas nicht glauben und beginnt zu ermitteln. Er stochert dafür sehr tief in der Vergangenheit und zerrt Dinge ans Licht, die manche Menschen nach der Wende gern tief vergraben haben. Wolle war Leistungsschwimmer, Medaillengewinner und nun schwer krank, wie viele seiner Sportkollegen, die von Kind an mit "Vitamintabletten" versorgt wurden. Aber offensichtlich hatte er einen Coup vor und dann Selbstmord? Aber Lukas' Frau ist seinen Argumenten nicht zugänglich, also nimmt er selbst die Nachforschungen auf. Lukas Born ist eine sympathische Ermittlerfigur, der immer noch mit seinen Traumata aus der schiefgegangenen Entführung kämpft. Ich bin diesem Charakter gern gefolgt. Das Buch ist spannend, der Hintergrund sicher sehr gut recherchiert. Der Campingplatz bietet sich für satirisch-witzige Szenen gerade zu an. Daran möchte ich auch einen Einwand festmachen, das Buch schwankt zwischen ernsten Themen und einem Humorkrimi. Ich persönlich fand es nicht so gut, dass es viel zu deutliche Parallelen auf eine reale Kindesentführung in Frankfurt gab. Aber das ist meine persönliche Einschätzung, vielleicht sehen das andere Leser ganz anders. Jedenfalls habe ich mich gut unterhalten, mag Lukas als Privatdetektiv und bin gespannt, wie er sich in anderen Fällen schlagen wird.

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Warum musste Wolle sterben?
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2016

Lukas Born ,arbeitete als Hauptkommissar bei der Kripo ,bis er wegen eines Dienstvergehens suspendiert wurde. Seine Frau Julia, ebenfalls Kommissarin, setzte ihn daraufhin vor die Tür. Er wohnt nun , mit seinem Hund Manolo ,auf einem Campingplatz und versucht als Privatdetektiv Fuß zu fassen . Ein Fall aus der... Lukas Born ,arbeitete als Hauptkommissar bei der Kripo ,bis er wegen eines Dienstvergehens suspendiert wurde. Seine Frau Julia, ebenfalls Kommissarin, setzte ihn daraufhin vor die Tür. Er wohnt nun , mit seinem Hund Manolo ,auf einem Campingplatz und versucht als Privatdetektiv Fuß zu fassen . Ein Fall aus der Vergangenheit beschert ihm regelmäßige Albträume, die er mithilfe einer Psychologin versucht aufzuarbeiten. Als Wolfgang Lodzinski , von allen nur "Wolle"genannt , in einem nahe gelegenen See zu Tode kommt, wird der Fall von der Polizei als Selbstmord zu den Akten gelegt . Weil zu viele Indizien dagegen sprechen, stellt Lukas eigene Ermittlungen an. Unter Mitwirkung der anderen Campingplatzbewohner werden immer neue Details aus Wolles Leben bekannt . Er war in der ehemaligen DDR Leistungsschwimmer und wurde mit illegalen Dopingmitteln behandelt . Sein Wissen darüber wollte er nun zu Geld machen ,was er letztendlich mit seinem Leben bezahlen musste. Mehr möchte ich zur Geschichte nicht verraten, um anderen Lesern nicht die Spannung zu nehmen. Lukas ist mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen . Er ist ein liebenswerter Chaot , der sein eigenes Leben mehr schlecht als recht auf die Reihe bekommt. Sein Umgang mit seinem pubertierenden Sohn und seinen Mitmenschen machen ihn mir aber sehr sympathisch. Die verschiedenen Charaktere der Campingplatzbewohner waren gut herausgearbeitet.Das ist wohl eine besondere Spezies Mensch , die voll in dem ungebundenen Leben aufgehen.Für meinen Geschmack war allerdings zu viel Alkohol im Spiel. Seine Frau war mir hingegen nicht sympathisch, sie wirkte sehr berechnend.Einerseits hat sie Lukas in einer schweren Phase alleingelassen , dann bietet sie ihm gelegentlich eine Runde Sex an .Sorry , das kam mir etwas billig vor. Auf keinen Fall unerwähnt lassen möchte ich die vielen lustigen Sprüche , die mich oft schmunzeln und mehrmals laut lachen ließen. Ich habe mich gut unterhalten und gebe eine Leseempfehlung ab.

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Vergangenheit eines Spitzensportlers
von claudi-1963 aus Schwaben am 20.05.2016

Lukas Born ist ein suspendierter Kriminalpolizist, der getrennt von seiner Frau (ebenfalls Kriminalpolizistin) sehr bescheiden auf einem Campingplatz haust. Ein Fall aus der Vergangenheit beschäftigt ihn so sehr, das er immerwährend Alpträume hat und deshalb auch seinen Dienst nicht mehr ausüben kann.Er möchte sich als Privatdetektiv eine neue Existenz... Lukas Born ist ein suspendierter Kriminalpolizist, der getrennt von seiner Frau (ebenfalls Kriminalpolizistin) sehr bescheiden auf einem Campingplatz haust. Ein Fall aus der Vergangenheit beschäftigt ihn so sehr, das er immerwährend Alpträume hat und deshalb auch seinen Dienst nicht mehr ausüben kann.Er möchte sich als Privatdetektiv eine neue Existenz aufbauen. Und da kommt ihm der Tod von Wolfgang Lodzinski (Wolle) gerade recht. Die Polizei geht von einem Suizid aus, er soll im angrenzenden See ertrunken sein. Als Lukas in seiner Wohnung jedoch entdeckt das Wolle ein ehemaliger Spitzenschwimmer aus DDR Zeiten war, kann er nicht glauben das dieser ertrunken sein soll. Und so ermittelt er mit Hund Manolo seinen Freunden vom Campingplatz der sogenannten SOKO Happy Eiland. Wer hatte ein Interesse Wolle aus dem Weg zu schaffen? Die Ermittlungen führen weit in die Vergangenheit Wolles zurück als er für die DDR noch Schwimmwettkämpfer war. Und so soll es dann auch noch am Ende für Born ganz schön gefährlich werden. Meine Meinung: Ich muss sagen ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten in das Buch und den Fall hineinzukommen. Aber je länger ich las desto besser gefiel mir der Krimi und der Ermittler mit seinen Eigenarten. Auch die Campinggemeinschaft ist einem am Ende richtig ans Herz gewachsen und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Manolo der Brötchen holende Hund von Lukas der morgens sein Leberwurstbrötchen verspeist. Ein Ermittler der sehr fürsorglich mit seinem 11 jährigen Sohn um geht, gleichzeitig aber auch mal zu tief ins Glas schaut oder vergisst Filtertüten einzukaufen. Und so kommt der Humor bei Erwin Kohls Krimi auch nicht zu kurz. Einzig das sich manchmal dann doch die Ermittlungen in die Länge zogen, haben den Punktabzug bei mir gegeben. Ansonsten war es ein solider,guter Krimi dem vielleicht ein paar spannende Szenen mehr gut getan hätten. Von mir 4 von 5 Sternen. Das Cover gefällt mir sehr gut, den man erkennt darauf sofort das es ein regionaler Krimi sein muss.

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