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Vergeltung im Münzhaus / Adelina Burka Bd. 6

Historischer Roman

(22)
Köln 1408: Im Haus des Münzwechslers Henns Birboim wird ein Toter aufgefunden - brutal erstochen. Ein Knecht beschuldigt die junge Hebamme Clara des Mordes an ihrem Vater. Offenbar ein Racheakt: Der Tote hatte das Mädchen einst an ein Hurenhaus verpfändet, um seine Schulden zu begleichen.
Im Kerkerturm wird Clara bald ein zweiter Mord zur Last gelegt. Apothekerin Adelina setzt mit ihrer Tochter Griet alles daran, dem unglücklichen Mädchen zu helfen. Unterstützung erhalten sie dabei aus einer Richtung, aus der sie es nie für möglich gehalten hätten ...
Rezension
"Gefühlvoll und mit leichter Sprache schafft Petra Schier eine vertraute Atmosphäre, in die sich auch Leser hineinfinden, die keine früheren Adelina-Romane kennen." (Frankfurter Neue Presse)
Portrait

Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 26.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26958-5
Reihe Apothekerin Adelina
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/126/45 mm
Gewicht 507
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 3.922
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Alles hat ein Ende - oder nicht?“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der 6. Band um die Apothekerin Adelina und ihrer Familie - dieses Mal steht besonders ihre Stieftochter Griet im Mittelpunkt der Geschichte, die eng befreundet ist mit Clara, der man dem Mord am Kürschner vorwirft. Die beiden jungen Frauen haben fürchterliches in ihrer Jugend erlebt & müssen sich nun diesen schmerzhaften Erinnerungen Der 6. Band um die Apothekerin Adelina und ihrer Familie - dieses Mal steht besonders ihre Stieftochter Griet im Mittelpunkt der Geschichte, die eng befreundet ist mit Clara, der man dem Mord am Kürschner vorwirft. Die beiden jungen Frauen haben fürchterliches in ihrer Jugend erlebt & müssen sich nun diesen schmerzhaften Erinnerungen stellen, um den Mörder zu entlarven, und um ihrem eigenen Glück nicht im Wege zu stehen.
Petra Schier gelingt es meisterlich, die Figuren lebendig zu gestalten - und man hofft, bangt, fiebert mit...
Da vergehen die Stunden im Fluge & die 500 Seiten lesen sich wie in einem Rausch.
Ich hoffe sehr, dass Petra Schier auch Adelinas neuem Lehrling und ihrer jüngsten Tochter noch jeweils ein Abenteuer angedeihen lässt - nun: "warten wir es ab" (um mit Adelina zu sprechen)

Kundenbewertungen


Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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Mord und Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagenbach am 13.11.2016

Allgemein: Das Cover ist zu dem Genre passend gestaltet und ansprechend. Der Schreibstil ist wirklich sehr gut und flüssig zu lesen. Meinung: Ganz zu Anfang konnte ich die vielen Namen nicht ganz zuordnen, doch ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie haben eine... Allgemein: Das Cover ist zu dem Genre passend gestaltet und ansprechend. Der Schreibstil ist wirklich sehr gut und flüssig zu lesen. Meinung: Ganz zu Anfang konnte ich die vielen Namen nicht ganz zuordnen, doch ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie haben eine Vergangenheit, Ängste und Geheimnisse, was sie lebendig macht. Von den ersten Seiten an, hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte das Lesen nur schwerlich unterbrechen. Es ist wirklich sehr interessant und vielschichtig. Es ist ein historischer Roman, der sich sowohl mit der Liebe als auch einem Mord beschäftigt. Der Spannungsbogen ist von Anfang an gut ausgearbeitet. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl der Langatmigkeit oder Langeweile. Das Ende hat mir gut gefallen. Fazit: Ich habe wirkliche selten solch einen historischen Roman gelesen. Hut ab vor der Autorin!

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Spannender histo
von mabuerele am 22.10.2016

„...Männer neigen dazu, einer Frau das Leben nicht gerade leichtzumachen.Ich vermute aber, dass sie es umgekehrt ebenso sehen. Sie geben es bloß nicht gerne zu...“ Wir schreiben das Jahr 1408. Im Hause der Apothekerin Adelina Burke hat sich ihre Stieftochter Griet ein Laboratorium eingerichtet. Ihre Leidenschaft gilt genau wie die... „...Männer neigen dazu, einer Frau das Leben nicht gerade leichtzumachen.Ich vermute aber, dass sie es umgekehrt ebenso sehen. Sie geben es bloß nicht gerne zu...“ Wir schreiben das Jahr 1408. Im Hause der Apothekerin Adelina Burke hat sich ihre Stieftochter Griet ein Laboratorium eingerichtet. Ihre Leidenschaft gilt genau wie die ihres Vater, des Medikus Neklas, der Alchemie. Griet hat eine hartes Schicksal hinter sich. Sie wurde als Kind in einem Bordell missbraucht, bevor Neklas sie fand und zu sich holte. Trotzdem hat sie sich zu einer klugen und wissbegierigen jungen Frau entwickelt. Nur Männer hält sie auf Distanz. Körperliche Berührungen sind ihr unangenehm. Sie ist alles andere als begeistert, als in der Nähe ihres Wohnhauses Cristan Reese ein Haus kauft. Auf dem Markt treffen Griet und Adelina die junge Hebamme Clara. Diese bleibt stocksteif stehen, als sie hinter sich eine Stimme hört. Es ist ihr Vater Urs und dessen Knecht Wendel. Beide sind aus Aachen nach Köln gezogen. Vor Jahren hatte der Vater seine Frau und Clara an ein Hurenhaus verkauft, damit sie für seine Schulden aufkommen. Clara konnte fliehen und lebt seitdem in Köln. Wenige Tage später ist Urs tot. Clara wird als mögliche Täterin verhaftet. Die Autorin hat erneut einen fesselnden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Selbst wer die Vorgängerbände nicht kennt, dürfte kein Problem haben, die Geschichte zu verstehen. Notwendiges Wissen aus der Vergangenheit wird gekonnt in die Geschichte integriert. Der Schriftstil ist angenehm lesbar. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Schnell wird klar, dass im Hause Burke eine offene Atmosphäre herrscht, die von gegenseitiger Achtung geprägt ist. In den gut aufbereiteten Gesprächen kommt auch der Humor nicht zu kurz. Doch auch ernste Themen werden berührt. Besonders die Gespräche zwischen Adelina und Griet gehen in die Tiefe. Obiges Zitat stammt aus einem dieser Dialoge von Adelina . Viel Wert legt die Autorin auf die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere Adelina, die ein feines Gespür für den Seelenzustand ihrer Lieben hat und meist die richtige Methode findet, um Wogen zu glätten, den anderen aufzubauen oder hilfreiche Ratschläge zu geben. Neklas, ihr Mann, reagiert vor allem dann heftig, wenn es um seine Tochter Griet gibt. Aber es ist keine Besonderheit der Vergangenheit, dass Männer mögliche Schwiegersöhne misstrauisch beäugen. Die Ermittlung im Falle von Urs werden ausreichend dargestellt. Allerdings hat er nicht nur in einer Hinsicht Dreck am Stecken. In diesem Zusammenhang gewährt die Autorin einen tiefen Einblick in das Gerichtswesen der damaligen Zeit. Das zeugt von exakter und umfangreicher Recherche. Gleiches gilt für die Marktszenen und das Leben im bürgerlichen Haushalt. Ein Personenregister und ein Glossar ergänzen das Buch. Das Cover passt zu einem historischen Roman. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es verbindet geschickt einen historischen Kriminalfall mit der Beschreibung der Lebensweise der damaligen Zeit.

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Spannung, Dramatik und viel Gefühl
von Caren Lückel aus Bad Berleburg am 14.10.2016

Inhalt: Köln, 1408: Im Haus des Münzwechslers Birboim wird Urs van Oeche ermordet aufgefunden. Sein Knecht Wendel verdächtig die Tochter des Toten, die Hebamme Clara. Diese landet im Gefängnis. Adelina, Neklas und vor allem Griet, die uneheliche Tochter von Neklas und eine gute Freundin Claras, sind sich sicher, dass sie... Inhalt: Köln, 1408: Im Haus des Münzwechslers Birboim wird Urs van Oeche ermordet aufgefunden. Sein Knecht Wendel verdächtig die Tochter des Toten, die Hebamme Clara. Diese landet im Gefängnis. Adelina, Neklas und vor allem Griet, die uneheliche Tochter von Neklas und eine gute Freundin Claras, sind sich sicher, dass sie unschuldig ist. Das zu beweisen und den richtigen Täter zu finden erweist sich allerdings als schwierig. Der zukünftige Gewaltrichter Cristan Reese setzt sich zusammen mit Griet für Clara ein. Er interessiert sich aber auch für Griet - mehr als ihr lieb ist. Meine Meinung: Dieses Buch war für mich eine Herausforderung: bis vor kurzem war ich der Meinung, ich mag keine historischen Romane. Da ich Petra Schier alias Mila Roth aber durch andere Bücher kenne, habe ich das Experiment gewagt. Und was soll ich sagen - ich bin ein Fan dieses Buches geworden. Wie erwähnt, die Vorgängerbände kenne ich (noch!) nicht, hatte aber beim Lesen nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Es gibt, sozusagen nebenbei, immer mal wieder kleine Rückblenden, in denen Adelina-Unkundige wie ich auf den aktuellen Stand gebracht werden. Allerdings wird nicht zu viel verraten, ich freue mich auf die ersten fünf Bände und habe nicht das Gefühl, dass zuviel "verraten" wurde. Die Protagonisten werden sehr überzeugend und liebevoll dargestellt. Petra Schier schafft es durch ihre authentische und sensible Schreibweise, den Leser in das Leben im Mittelater zu "beamen", man fühlt sich mittendrin statt nur dabei. Ich konnte mich in alle Protagonisten hineinversetzen und fühlte mich manchmal, als würde ich selber durch das Köln des 15. Jahrhunderts spazieren. Der Schreibstil der Autorin hat mich schon in anderen Büchern begeistert. Durch die flüssige Schreibweise ist man von den ersten Zeilen an gefesselt und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich würde nur "ausgebremst", weil ich den Roman im Rahmen einer Leserunde gelesen habe. Durch die Handlung ziehen sich zwei rote Fäden: zum einen geht es um den Mord an Claras Vater. Man weiß von Anfang an, dass Clara unschuldig ist, tappt aber bis zum Schluss total im Dunklen. Den tatsächlichen Täter hatte ich überhaupt nicht auf der Rechnung. Zum anderen nimmt sie Liebesgeschichte zwischen Griet und Cristan mindestens genauso viel Raum ein. Die beiden mit ihrer jeweils unrühmlichen Vergangenheit haben es nicht leicht bis zum Happyend. (Heute würde man auf Facebook schreiben: Beziehungsstatus: es ist kompliziert.) Es geht wirklich ans Herz, wie die beiden zueinander finden. Petra Schier versteht es wie kein(e) andere(r) (behaupte ich einfach mal), erotische Szenen anschaulich und prickelnd zu beschreiben, ohne dass es pornographisch wirkt. Im Nachwort schreibt die Autorin an, dass sie das Wort "niemals" aus ihrem Wortschatz verbannt hat. Es ersteht also eine klitzekleine Hoffnung, dass in der Zeit, in der ich die ersten fünf Bände lese, vielleicht ein siebter Band entsteht. Die Hoffnung stirbt zuletzt..... Fazit: Dies Roman hat mich (vormals historische-Romane-Gegnerin) auf der ganzen Linie überzeugt. Absolute Leseempfehlung!

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Ein äußerst spannender historischer Roman
von zauberblume am 11.10.2016

"Vergeltung im Münzhaus" von der Autorin Petra Schier ist nun bereits der sechste Band aus der Adelina-Reihe. Mit diesem Band soll die Reihe, in der die Apothekerin Adelina Burka die Hauptrolle spielt, abgeschlossen werden. U Und schon befinden wir uns wieder mitten im Geschehen. Wir sind in Köln im Jahre... "Vergeltung im Münzhaus" von der Autorin Petra Schier ist nun bereits der sechste Band aus der Adelina-Reihe. Mit diesem Band soll die Reihe, in der die Apothekerin Adelina Burka die Hauptrolle spielt, abgeschlossen werden. U Und schon befinden wir uns wieder mitten im Geschehen. Wir sind in Köln im Jahre 1408. Im Haus des Münzwechslers Henns Birboim wird ein Toter aufgefunden - brutal erstochen. Die junge Hebamme Clara wird von einem Knecht beschuldigt, ihren Vater getötet zu haben. Clara hätte jedoch allen Grund dazu, denn ihr Vater hat sie einst an ein Hurenhaus verpfändet. Doch sie beteuert ihre Unschuld. Trotzdem landet sie im Kerker. Und zu allem Übel wird ihr noch ein zweiter Mord angelastet. Da Clara die beste Freundin ihrer Tochter Griet ist, setzt die Apothekerin alles daran, den Mord aufzuklären und dem unglücklichen Mädchen zu helffen. Adelina bekommt Hilfe von einer unerwarteten Stelle. Der Autorin ist wieder einmal gelungen, mich sofort mit der Geschichte zu fesseln. Ich befand mich sofort wieder in Köln und habe Adelina und ihre Familie besucht. In Adelinas Apotheke fühlt man sich gleich wieder wie zuhause. Ich bin begeistert, wie sich alles weiter entwickelt hat, was aus den Kindern geworden. Der Schreibstil der Autorin ist wieder so bildlich, das man sich alles perfekt vorstellen kann. Und außerdem es das Buch so spannend, dass man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich habe mich gefreut, das sich Griet so entwickelt hat, auch wenn sie die Schatten der Vergangenheit immer wieder einholen. Und ihr Geheimnis ist ja auch nicht vielen Leuten bekannt, aber diesesmal ist es nicht nur Griet, die etwas zu verbergen hat. Da ist auch noch Cristan Reese, ein stattlicher Mann, der in Köln bald zum Gewaltrichter ernannt werden soll. Und gerade er ist es, der einen besonderen Draht zu Griet entwickelt. Es ist spannend und irgendwie geheimnisvoll, wie sich die Geschichte entwickelt. Begeistert bin ich auch wieder von Adelinas kriminalistischem Gespür. Sie hat schon ein besonderes Händchen dafür. Und sie gibt auch nicht auf, bevor der Fall nicht gelöst wird. Ein wirklich herausragendes Buch, ein krönender Abschluss dieser Reihe (obwohl ich hoffe, dass es mit der Familie Burka weitergeht - es gäbe doch sicher noch Vieles zu berichten). Aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen. Für mich ein absolutes Lesehighlight, dem wirklich an nichts fehlt. Man kann dieses Bücher auch unbhängig voneinander lesen, aber ich würde euch die ganze Reihe ans Herz legen. Es sind nämlich wirklich absolute Traumbücher. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne, leider dürfen es nicht mehr sein. Das besondere Cover hat für mich schon irgendwie Wiedererkennungswert. Genau so stelle ich mir Niklas und Adelina Burka vor.

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Adelinas letzter Fall
von leseratte1310 am 08.10.2016

Im Haus des Münzwechslers Henns Birboim wird ein Toter aufgefunden. Es ist Urs, der Vater der jungen Hebamme Clara. Das Motiv scheint klar, denn Urs hat seine Frau und Clara an ein Hurenhaus gegeben, um seine Schulden zu tilgen. Adelinas Ziehtochter Griet ist mit Clara befreundet und will deren... Im Haus des Münzwechslers Henns Birboim wird ein Toter aufgefunden. Es ist Urs, der Vater der jungen Hebamme Clara. Das Motiv scheint klar, denn Urs hat seine Frau und Clara an ein Hurenhaus gegeben, um seine Schulden zu tilgen. Adelinas Ziehtochter Griet ist mit Clara befreundet und will deren Unschuld beweisen. Dann passiert ein zweiter Mord, der ebenfalls Clara angelastet wird. Adelina und Griet versuchen gemeinsam Clara zu helfen und erhalten Unterstützung von Cristan, einem Hauptmann der Stadtwache. Der Schreibstil von Petra Schier hat mich schon in den vorigen Bänden begeistert. Man fühlt sich wie ein Familienmitglied der Familie Burka. Die Charaktere sind lebendig und sehr authentisch beschrieben. Die sympathische Adelina kümmert sich um die Familie und alle, die ihr wichtig sind. Aber wenn es etwas zu ermitteln gibt, ist sie voll dabei. Auch ihr Mann Neklas gefällt mir gut. Er ist wie viele Väter, wenn die Töchter flügge werden, und hat Probleme seine Tochter loszulassen. Griet will mit Männern nicht zu tun haben, denn ihre Vergangenheit setzt ihr immer noch zu. Doch Cristan ist sehr von ihr angetan und geduldig versucht er, ihr Herz zu gewinnen. Aber auch er hat seine Geheimnisse. Ich habe mit der Familie gefühlt und sie ist mir ans Herz gewachsen. Ich fand es aber auch sehr interessant, mehr über das Leben in jener Zeit zu erfahren. Schade, dass es nun vorbei ist. Ein wunderbarer historischer Roman, der Krimi und Romantik sehr schön kombiniert.

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Aus und vorbei
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 01.10.2016

Adelina Burka, die Apothekerin ist wieder auf Mördersuche. ,,Vergeltung im Münzhaus´´, ist der mittlerweile sechste und leider auch der letzte Band aus dieser Reihe. Griet, die Stieftochter von Adelina und mittlerweile Apothekergesellin, lernt den geheimnisvollen Christan Reese, den zukünftigen Gewaltrichter, kennen. Obwohl sie merkt, dass er sehr von... Adelina Burka, die Apothekerin ist wieder auf Mördersuche. ,,Vergeltung im Münzhaus´´, ist der mittlerweile sechste und leider auch der letzte Band aus dieser Reihe. Griet, die Stieftochter von Adelina und mittlerweile Apothekergesellin, lernt den geheimnisvollen Christan Reese, den zukünftigen Gewaltrichter, kennen. Obwohl sie merkt, dass er sehr von ihr angetan ist, ist ihr jeder Blick und jede Berührung von ihm, ihr ein Gräuel. Er spürt, dass sie ein dunkles Geheimnis umgibt unter dem sie immer noch leidet. Da er ein Mann der Tat ist lässt er nichts unversucht, um ihr Herz zu gewinnen. Da kommt es ihm gerade recht, dass sie gemeinsam versuchen Clara, die junge Hebamme, die des Mordes an ihren verhassten Vaters angeklagt wird und im Gefängnis landet, vor dem Schlimmsten zu bewahren. Dass der Ermordete nicht überall Freunde hatte, wird schnell klar. Da auch noch Falschgeld im Umlauf ist und von Betrug und Erpressung die Rede ist, müssen viele Fäden zusammen gefügt werden bis der Mörder dingfest gemacht werden kann. Inzwischen kämpft Griet mit den Dämonen ihrer Vergangenheit, da Christan ebenfalls ein dunkles Geheimnis hat, das ihn umgibt, stehen sich zwei Menschen gegenüber die nur eines wollen, glücklich sein. Adelina kommt wieder einmal auf die richtige Mörder Spur und auch mit der Beziehung ihrer Stieftochter zu Christan liegt sie letztendlich richtig. Petra Schier hat in diesem Roman wieder alle Register ihres Könnens gezogen. Man ist von Beginn an wieder ,, Zuhause`´ bei der Apotheker Familie Burka. In diesem Roman war zwar Adelina nicht so sehr in die Aufklärung des Falles involviert, dafür aber ihre Stieftochter Griet und Hauptmann Reese. Besonders emotional waren die Szenen zwischen Griet und Christan. Die Autorin hat den seelischen Schmerz von Griet und den Versuch des Vergessens wunderbar dargestellt. Aber auch das einfühlsame und umsichtige Handeln von Christan ist sehr emotional rübergekommen. Mit viel Fingerspitzen- und Feingefühl werden sensible Szenen wunderbar beschrieben. Aber auch eine Prise Humor an der richtigen Stelle macht den Roman zu einem Lesegenuss. Romantik und Spannung sind in diesem Roman zu einem Gefüge zusammen gekommen und bieten dem Leser wieder einmal einen Lesegenuss.

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Vergeltung im Münzhaus
von dorli am 30.09.2016

Köln, 1408. Die junge Hebamme Clara van Oeche wird beschuldigt, ihren Vater im Haus des Münzwechslers Henns Birboim erstochen zu haben. Griet Burka ist fest davon überzeugt, dass ihre Freundin nichts mit dem Mord zu tun hat und will deren Unschuld beweisen. Gemeinsam mit Adelina begibt sie sich auf... Köln, 1408. Die junge Hebamme Clara van Oeche wird beschuldigt, ihren Vater im Haus des Münzwechslers Henns Birboim erstochen zu haben. Griet Burka ist fest davon überzeugt, dass ihre Freundin nichts mit dem Mord zu tun hat und will deren Unschuld beweisen. Gemeinsam mit Adelina begibt sie sich auf Spurensuche. Nicht nur der Mordfall und die Verhaftung Claras sorgen im Hause Burka für Aufregung - Cristan Reese, Hauptmann der Stadtsoldaten und künftiger Gewaltrichter in Köln, hat ein Haus in der Nachbarschaft gekauft und ein Auge auf Griet geworfen… „Vergeltung im Münzhaus“ ist der sechste und abschließende Band der Adelina-Reihe. Das Buch ist auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände lesbar, da es sich um eine in sich abgeschlossene Geschichte handelt. Wie in allen historischen Romanen, die ich bisher von Petra Schier gelesen habe, herrscht auch in diesem Buch eine vertraute, heimelige Atmosphäre - nicht die große Politik ist Thema, sondern der mittelalterliche Alltag, das Familienleben und der Zusammenhalt aller stehen im Vordergrund. Im Mittelpunkt des Geschehens steht diesmal Adelinas Stieftochter Griet. Die mittlerweile 20-Jährige ist geprägt von den Schrecken ihrer Kindheit. Kaum jemand weiß von den traumatischen Erlebnissen, die sie als Kinderhure erdulden musste und nie überwunden hat. Die Welt der zurückhaltenden jungen Frau wird völlig auf den Kopf gestellt, als Cristan Reese in ihr Leben tritt. Griet fühlt sich zu Cristan hingezogen, kann sich aber aufgrund ihrer Vergangenheit nicht auf ihn einlassen - eine emotionale Achterbahnfahrt, die von Petra Schier absolut nachvollziehbar dargestellt und sehr mitreißend geschildert wird. Auch Cristan hat ein streng gehütetes Geheimnis, dessen Enthüllung für ihn selbst und auch für sein näheres Umfeld äußerst gefährlich werden könnte. Eine gemeinsame Zukunft mit Griet steht allein deswegen schon auf sehr wackeligen Füßen. Aber der junge Mann hat von Petra Schier nicht nur eine große Portion Selbstbewusstsein, sondern auch ein Menge Mut und einen starken Willen mit auf den Weg bekommen - ein Mann, der Schwierigkeiten nicht scheut. Nicht nur die familiären Angelegenheiten sorgen für Turbulenzen, auch der Kriminalfall ist wieder einmal verzwickt. Adelinas und Griets Bestreben, im Mordfall van Oeche für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen, wird zu einer großen Herausforderung. Es will partout nicht gelingen, dem wahren Täter das Handwerk zu legen – im Gegenteil, während der Nachforschungen tauchen gewichtige Argumente auf, die Clara schwer belasten. Ein winziger Gedanke, aus einem anderen Zusammenhang herausgesprungen, bringt Adelina letztendlich auf die richtige Spur. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die liebenswerte, gewiefte, sich niemals unterbuttern lassende und immer gerne den Ton angebende Apothekerin hat mich auch mit ihrem letzten Fall begeistert. Nicht nur „Vergeltung im Münzhaus“ auch alle anderen Bände der Reihe habe ich sehr gerne gelesen. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit Adelina auf Verbrecherjagd zu gehen, sie und ihre Familie durch alle Höhen und Tiefen zu begleiten und Glück und Freude aber auch Kummer und Sorgen mit ihr zu teilen. Das war es nun also, das letzte Adelina-Abenteuer. Schade! Obwohl, im Nachwort glimmt ein kleines Fünkchen Hoffnung, dass es vielleicht doch irgendwann ein Wiedersehen mit der Familie Burka geben wird. „Warten wir es ab“ (O-Ton Adelina).

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Gewohnt spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Waldrohrbach am 22.09.2016

Köln im Jahre 1408. Die junge Hebamme Clara wird beschuldigt ihren plötzlich wieder aufgetauchten Vater Urs van Oeche getötet zu haben. Gründe hätte sie durchaus dazu. Vor Jahren verkaufte ihr Vater sie zusammen mit ihrer Mutter in ein Hurenhaus um seine Schulden zu begleichen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass... Köln im Jahre 1408. Die junge Hebamme Clara wird beschuldigt ihren plötzlich wieder aufgetauchten Vater Urs van Oeche getötet zu haben. Gründe hätte sie durchaus dazu. Vor Jahren verkaufte ihr Vater sie zusammen mit ihrer Mutter in ein Hurenhaus um seine Schulden zu begleichen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass ihre Kleider voller Blut sind. Die Apothekerin Adelina muss fassungslos mit zusehen, wie die Freundin ihrer Stieftochter Griet in den Kerkerturm geworfen wird. Griet, die als Kind ähnliches durchmachen musste wie Clara und gerade selbst in einem wahren Gefühlschaos steckt und Adelina versuchen gemeinsam die Unschuld von Clara zu beweisen, doch schon bald wird der Verdacht laut, dass sie in Aachen noch einen weiteren Mord begangen haben soll. Leider heißt es nun Abschied nehmen von Adelina. Vergeltung im Münzhaus ist der 6. und somit leider der letzte Band rund um die liebenswerte Familie, der auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Wie schon in den Vorgängerbänden besticht auch dieser durch einen tollen Schreibstil und die sympatische Beschreibung der Protagonisten. Petra Schier schafft es immer wieder den Leser zu fesseln und man kann gar nicht anders als mitzuleben und mitzufühlen. Griet, die in den anderen Bänden eher nebensächliche Rollen spielte, darf hier nun die Hauptperson sein. Ihre traumatische Kindheit und ihre panische Angst Männern gegenüber wird sehr gut dargestellt und man kann gar nicht anders als sie gern zu haben. Ich durfte miterleben wie sie in all den Bänden gewachsen und nun zu einer jungen Frau herangereift ist, die ihren Weg geht.Schade, dass sie das jetzt ohne ihre Fangemeinde tut, oder gibt es vielleicht doch noch ein Wiederlesen?? Für alle Fans, die Gefühle und Krimi gerne vereint sehen, kann ich guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe gerne 5 Sterne

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Neue Abenteuer mit Adelina
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 21.09.2016

Diese Geschichte ist sehr packend und flüssig geschrieben, sodass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Protagonistin Adelina und ihre Familie erleben wieder spannende Abenteuer in und um Köln. Sie tragen auch zur Aufklärung eines Mordfalls bei und müssen durch viele Turbulenzen. Ein empfehlenswertes Buch, wie auch alle vorherigen... Diese Geschichte ist sehr packend und flüssig geschrieben, sodass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Protagonistin Adelina und ihre Familie erleben wieder spannende Abenteuer in und um Köln. Sie tragen auch zur Aufklärung eines Mordfalls bei und müssen durch viele Turbulenzen. Ein empfehlenswertes Buch, wie auch alle vorherigen Bände der Adelina-Reihe.

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Vergeltung im Münzhaus – Die nächste Generation im Hause Burka ermittelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 20.09.2016

Köln, 1408: Im Hause eines Münzwechslers wird der Kürschner Urs van Oeche erstochen aufgefunden. Adelina, die sich gerade zufällig in der Nähe aufhielt, wird Zeugin, wie die Hebamme Clara aus dem Haus kommt. An ihren Händen und ihrem Kleid ist Blut, aber sie beteuert ihre Unschuld, denn der Ermordete... Köln, 1408: Im Hause eines Münzwechslers wird der Kürschner Urs van Oeche erstochen aufgefunden. Adelina, die sich gerade zufällig in der Nähe aufhielt, wird Zeugin, wie die Hebamme Clara aus dem Haus kommt. An ihren Händen und ihrem Kleid ist Blut, aber sie beteuert ihre Unschuld, denn der Ermordete war ihr Vater. Dennoch wird sie eingesperrt, weil der Knecht Wendel sie belastet. Kann ihre Freundin Griet, Adelinas Stieftochter, ihr helfen? Denn deren Gefühle sind momentan durcheinander geraten und schuld daran trägt der zukünftige Gewaltrichter Cristan. Zu Beginn möchte ich lobend das Personenverzeichnis und die Begriffserläuterungen am Ende des Buches erwähnen. Ersteres hilft vortrefflich, wenn man die vorherigen fünf Bände der Adelina-Reihe nicht gelesen hat, sich mit den Figuren auseinanderzusetzen, letzteres, um ungewöhnliche Wörter nachzuschlagen, die man heute nicht mehr unweigerlich kennt. Ein vorzüglicher Leserservice. Besonders gut hat mir die Sprache gefallen, denn sie wirkt authentisch, ohne miss- oder unverständlich zu sein. Man fühlt sich in die Vergangenheit versetzt, wozu natürlich auch die feinfühlige, vielschichtige und lebendige Charakterzeichnung beiträgt. Die Figuren haben Persönlichkeit, verraten aber nicht zu viel über sich und schaffen eine komplexe Atmosphäre. Auch die Entwicklung, die verschiedene Personen durchleben, ist nachvollziehbar dargestellt. Dennoch sind manche weniger durchschaubar, so dass man gerade zu Beginn rätselt, auf welcher Seite wer stehen mag. Ebenso schleicht sich Humor hin und wieder in die Geschichte ein, meist in alltägliche Situationen, die einen schmunzeln lassen, z. B. Neklas als besorgter Vater oder Ludmilla, die in ihrem Alter vor nichts und niemandem Angst oder Respekt haben muss. Kölsche Klaaf… Auch wenn man die vorherigen Bände nicht kennt (man sollte allerdings, denn lesenswert sind sie alle), kommt man gut mit den Charakteren und ihren Geschichten zurecht, was vor allem an dem ein oder anderen erklärendem Satz in den ersten Kapiteln liegt, die so eingeflochten sind, dass sie Kenner nicht stören. Der Mordfall mag ein wenig ins Hintertreffen geraten sein, aber das tut dem Roman keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, denn die wunderbar gezeichneten Charaktere und ihre vielfältigen Attribute nehmen den Leser mit in die Zeit um 1400.

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Gefühlvoller (vorläufiger) Abschluss der Adelina Reihe
von vielleser18 aus Hessen am 17.09.2016

"Vergeltung im Münzhaus" ist nach 1. Tod im Beginenhaus 2. Mord im Dirnenhaus 3. Verrat im Zunfthaus 4. Frevel im Beinhaus 5. Verschwörung im Zeughaus der 6. Band der Adelina Reihe, Es ist das Jahr 1408 und neben Adelina und ihrem Mann Neklas, spielt diesmal Griet die Hauptperson. Griet, die Tochter von Neklas aus... "Vergeltung im Münzhaus" ist nach 1. Tod im Beginenhaus 2. Mord im Dirnenhaus 3. Verrat im Zunfthaus 4. Frevel im Beinhaus 5. Verschwörung im Zeughaus der 6. Band der Adelina Reihe, Es ist das Jahr 1408 und neben Adelina und ihrem Mann Neklas, spielt diesmal Griet die Hauptperson. Griet, die Tochter von Neklas aus einer früheren Beziehung. Ein Mord im Münzhaus, der Vater der Hebamme Clara, wird ermordet. Clara wird verdächtigt und kommt ins Gefängnis, obwohl sie ihre Unschuld beteuert. Ihre Freundinnen Adelina und Griet glauben an sie und wollen ihr helfen. Zusammen mit Cristan, dem neuen Hauptmann der Stadtwache, der Ziehsohn und designierter Nachfolger vom Gewaltrichter Georg Reese. Und Cristan hütet genau wie Griet ein dunkles Geheimnis. Ein Geheimnis, das nicht bekannt werden darf. Doch Cristan ahnt schnell, was für eine Vergangenheit Griet hat und macht ihr einen Vorschlag...... Ich habe alle Adelina Bände gelesen und habe jeden verschlungen. Petra Schier hat einen unheimlich tollen Schreibstil, der einen in das historische Köln versetzt, einem an alltäglichen Begebenheiten teilhaben lässt und dabei niemals langweilig ist. Immer gibt es einen Mordfall, immer gibt es ein Familienmitglied, dass im Vordergrund steht. Die Familie um Adelina entwickelt sich im Laufe der Jahre, es wird geheiratet und auch gestorben, es wird geliebt und Kinder werden geboren, werden größer und selbst erwachsen. Und als Leser ist man dabei und die Figuren wachsen einem ans Herz. Daher ist es schwer, sie nun nach dem angekündigten Ende ( ein kleines Hoffnungszeichen, ein aber...am Ende, lässt einem noch ein bisschen hoffen) auch wieder loszulassen. Dieser 6. Band hat wieder einen spannenden Mordfall zu bieten, der wieder verwickelt ist und bei dem die Autorin wieder viele Fährten gelegt hat, so dass auch der Leser mitraten kann und lange auf dem Holzweg ist. Gut so ! Dieser Band besticht aber vor allem durch die Entwicklung, die Griet vollziehen muss, ihre Gedanken und Handlungen, ihre Sorgen und Nöte, sind glaubhaft, authentisch und vor allem emotional beschrieben worden. Fazit: Wer historische Romane voller Gefühl, voller Entwicklungen, voller Spannung mag, der muss einfach diese Reihe um Adelina lesen. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann für sich alleine gelesen werden, dennoch ist durch die Entwicklung der Familienbande und Familiengeheimnisse eine chronologische Reihenfolge zu empfehlen.

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Gelungener Abschluss einer Reihe, von der man sich nur ungern trennen mag
von PMelittaM aus Köln am 16.09.2016

1408: Griet Burka ist eine schöne junge Frau geworden, die aber immer noch von den schlimmen Ereignissen in ihrer Kindheit traumatisiert ist. Sie hat einen Schutzwall um sich herum gebaut, der allerdings ins Wanken gerät, als sie den neuen Nachbarn kennenlernt: Cristan Reese, Neffe des Gewaltrichters Georg Reese, eines... 1408: Griet Burka ist eine schöne junge Frau geworden, die aber immer noch von den schlimmen Ereignissen in ihrer Kindheit traumatisiert ist. Sie hat einen Schutzwall um sich herum gebaut, der allerdings ins Wanken gerät, als sie den neuen Nachbarn kennenlernt: Cristan Reese, Neffe des Gewaltrichters Georg Reese, eines Freundes der Familie. Doch nicht nur Griet Burka hat ein Geheimnis, auch Cristan Reese trägt schwer an seinem. Die Hebamme Clara van Oeche, eine Freundin der Familie Burka, wird verdächtigt ihren Vater, den Kürschnermeister Urs van Oeche, der vor kurzem von Aachen nach Köln übersiedelte, getötet zu haben. Grund genug dafür hätte sie, wurde sie, zusammen mit ihrer Mutter, doch von ihm an ein Hurenhaus verpfändet, um seine Schulden zu tilgen. Griet glaubt fest an die Unschuld ihrer Freundin und setzt alles daran, diese zu beweisen. Adelina ist in diesem Band etwas in den Hintergrund gerückt und Griet tritt ins Zentrum der Geschichte. Und sie weiß zu gefallen, nicht nur, weil sie eine tolle Entwicklung durchläuft und weil man so schön mit ihr fühlen kann. Neben Griets Geschichte steht auch der Kriminalfall zurück, sorgt aber für ausreichend Spannung und wird natürlich trotzdem sinnvoll gelöst und mehr als zufriedenstellend abgeschlossen. Alle wichtigen Charaktere treten noch einmal auf, seien es Familienmitglieder oder Freunde der Burkas, ja sogar alte Feinde, wie Bruder Thomasius, der übrigens die in meinen Augen größte Überraschung des Romans liefert! Sollte jemand den Überblick verlieren, vielleicht, weil er die Vorgängerromane noch nicht kennt, hilft ein Blick in das Personenverzeichnis im Anhang. Die Charaktere sind, wie gewohnt, liebevoll gezeichnet und wirken authentisch, Menschen aus dem Leben eben. Ich habe diesen sechsten Adelina-Band mit einem weinenden und einem lachenden Auge gelesen. Es war schön, wieder im Kreise der Familie Burka zu sein, schon innerhalb weniger Seiten treten alle liebgewonnenen Charaktere auf oder werden zumindest erwähnt – es ist fast ein bisschen wie nach Hause kommen. Doch leider ist dieser Band auch der letzte der Serie und so heißt es am Ende Abschied nehmen von Adelina, Neklas und den Ihren. Petra Schier kann einfach gut erzählen, lebendig, bildreich, einfühlsam, der Leser taucht tief ein in ihre Geschichte und lässt nur ungern wieder los. Mit diesem Roman hat die Autorin sich noch einmal richtig ins Zeug gelegt und macht es dem Leser sehr schwer, sich zu trennen. Doch wie sagt Adelina in ihrem Schlusswort (S. 498): „Manchmal komme ich mir vor, als wäre ich nur eine Figur in einer Geschichte, die jemand erzählt.“ Für den Leser ist sie jedenfalls viel mehr als das. „Wir hören ja nicht einfach auf zu leben, bloß weil wieder einmal ein Kapitel unserer Familiengeschichte abgeschlossen ist“, und natürlich wünschen wir ihr, Neklas, Griet, Jupp und Marie, Ludmilla und all den Anderen weiterhin ein schönes und glückliches Leben. Ich würde mich sehr freuen, die Burkas noch einmal zu treffen und sei es auch nur, wie bereits in „Das Haus in der Löwengasse“ geschehen, einen Nachkommen – aber auch so weiß man, sie sind noch da und es geht ihnen gut. Mit „Vergeltung im Münzhaus“ wird die Adelina-Reihe gelungen zu Ende gebracht. Ich freue mich nun auf neue historische Romane aus der Feder der Autorin und vergebe sehr gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung, natürlich für die gesamte Reihe.

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Tolles Komplettpaket
von Everett am 16.09.2016

Eine weitere Geschichte um die Apothekerin Adelina und ihrer Familie in Köln im Jahr 1408. Im Haus des Münzwechslers wird ein Toter gefunden, erstochen. Der Knecht des Toten beschuldigt die junge Hebamme Clara, einen Grund hätte sie. Doch sie ist die Freundin von Adelinas Tochter Griet und sie setzen... Eine weitere Geschichte um die Apothekerin Adelina und ihrer Familie in Köln im Jahr 1408. Im Haus des Münzwechslers wird ein Toter gefunden, erstochen. Der Knecht des Toten beschuldigt die junge Hebamme Clara, einen Grund hätte sie. Doch sie ist die Freundin von Adelinas Tochter Griet und sie setzen alles daran Claras Unschuld zu beweisen. Hilfe kommt vom zukünftigen Gewaltrichter Cristan, der nicht nur Interesse an der Aufklärung des Mordfalles hat und dadurch zusätzliche Turbulenzen entstehen. Hier habe ich einen ganz tollen Roman gelesen. Neben dem historischen, was wirklich gut beschrieben wird, geht es auch um einen Kriminalfall und eine Liebesgeschichte. Tolle Kombination, die in keinem Bereich schwächeln. Dazu kommen die Figuren, Adelina und ihre Familie, die sehr gut dargestellt werden und die ich mir dadurch fast schon bildhaft vorstellen konnte. Die Persönlichkeiten sind mir richtig nahe gekommen, Adelina ist eine sehr lebensweise Frau. Frühere Romane über die Apothekerin Adelina kannte ich bisher nicht, doch ich konnte mich gleich gut in den Roman einfinden, das hat die Autorin sehr gut gelöst. Was mir noch ganz besonders gefallen hat sind die Dialoge. Diese sind ganz toll zu lesen und geben dem Roman nochmal eine ganz besondere Note. Ich finde, hier passt einfach alles, der Schreibstil hat mir neben der Geschichte viel Lesespaß verschafft. Meine volle Leseempfehlung.

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Höhepunkt und Abschluss
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 14.09.2016

Griet Burka und Clara van Oeche leben im mittelalterlichen Köln. Beide eint ein schreckliches Schicksal aus ihrer Vergangenheit, aber sie haben inzwischen einen Platz im Leben gefunden. Da trifft Clara zufällig ihren Vater wieder, der sie als junges Mädchen an ein Hurenhaus verpfändet hatte. Als kurze Zeit später der... Griet Burka und Clara van Oeche leben im mittelalterlichen Köln. Beide eint ein schreckliches Schicksal aus ihrer Vergangenheit, aber sie haben inzwischen einen Platz im Leben gefunden. Da trifft Clara zufällig ihren Vater wieder, der sie als junges Mädchen an ein Hurenhaus verpfändet hatte. Als kurze Zeit später der Vater erstochen aufgefunden wird, ausgerechnet im Haus einer Schwangeren, die Clara als Hebamme betreut, ist für die Büttel der Stadt klar, dass sie die Täterin bereits gefunden haben. Aber Griet und ihre Familie wollen nicht zulassen, dass Clara für eine Tat verurteilt wird, die sie nicht begangen hat. Aber auch außer den Ermittlungen haben Griet und ihre Familie wieder viele Turbulenzen zu überstehen. In diesem 6. und leider auch letzten Band um die Apothekerin Adelina Burka und ihre große Familie, steht die älteste Tochter Griet im Fokus. Petra Schier hat mir dieser Mittelalter Saga eine große und treue Fangemeinde erworben, die sich fast in der Familie heimisch fühlt, aber auch Erstleser werden sofort in diese farbig und lebendig erzählte Geschichte eintauchen. Kriminal- Familien- Liebes- und Entwicklungsroman, alles kann man in diesem rund und spannend komponiertem Buch finden. Das Zunft- und Handelswesen einer mittelalterlichen Stadt hat die Autorin sorgfältig recherchiert und dieses Wissen fließt in die Handlung ein. Das hat mich unmittelbar in die geschilderte Zeit versetzt, auch wenn vor allem die Frauenfiguren fast zu modern und selbstbestimmt wirken. Der Roman ist so lebendig und unterhaltsam geschrieben, dass ich mich nur ungern aus Adelinas Familie verabschiede.

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Clara und Griet
von Eliza am 14.09.2016

Auch dieser Teil der Adelina-Saga konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Petra Schier schafft es in fast unverwechselbarer Manier eine Atmosphäre und ein Flair zu kreieren, wie kaum ein Autor. Auch wenn es in diesem Buch weniger um den Kriminalfall, sondern um Griet, Adelina und Neklas Tochter geht,... Auch dieser Teil der Adelina-Saga konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Petra Schier schafft es in fast unverwechselbarer Manier eine Atmosphäre und ein Flair zu kreieren, wie kaum ein Autor. Auch wenn es in diesem Buch weniger um den Kriminalfall, sondern um Griet, Adelina und Neklas Tochter geht, bleibt dieses Buch dennoch bis zum letzten Kapitel spannend. Das Cover passt nahtlos in die Reihe seiner Vorgänger. Es hat somit einen enorm hohen Wiedererkennungswert, was ich als Fan dieser Reihe sehr begrüße. Clara, eine gute Freundin von Griet und ihres Zeichens Hebamme, wird verdächtigt ihren Vater aus Rache ermordet zu haben. Doch Adelina und Griet glauben an die Unschuld der jungen Frau und stoßen bei ihren Nachforschungen auf einige Ungereimtheiten. Hilfe bekommen sie von dem Hauptmann der Kölner Stadtsoldaten und zukünftigen Gewaltrichter Cristan Reese. Doch Cristian verfolg auch noch ein anderes Ziel, er hat sich in Griet verliebt und tut alles dafür, die Gunst der jungen Frau zu erwerben. Griet hat wie die Fans dieser Reihe wissen, eine schwierige Vergangenheit und Petra Schier schildert sehr eindrucksvoll, die Ängste und innere Zerrissenheit von Adelinas Tochter. Aber auch alle anderen liebgewonnenen Figuren, wie Vitus, Tillmann, Mira oder Katharina und Lucardis treffen wir Leser wieder. Es ist wieder wie ein Stückchen nach Hause kommen und genießen. Tierischen Familienzuwachs gibt es in dieser Folge auch, was mich sehr gefreut hat, Bär und Zausel haben nicht nur Griet ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, sondern auch mir. Die Figuren sind in alter Manier liebevoll und überzeugend gezeichnet. Sie sind zu liebgewonnenen Familienmitgliedern geworden, mit denen man gerne am Küchentisch sitzt und über den Alltag plaudert. Petra Schier schreibt ihre Romane mit einer Leichtig- und Flüssigkeit, dass das Lesen ein wahrer Genuss ist. Irgendwie ist man bereits nach wenigen Seiten in der Geschichte drin und möchte das Buch am Liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Die Story ist klar strukturiert und gut durchdacht, zu keiner Zeit wird man als Leser über- noch unterfordert. Zum Ende hin wird die Spannung förmlich greifbar und man bangt um das Leben einer liebgewonnen Figur. Diesen Roman empfehle ich allen, die gerne historische Roman lesen und schon Fan von Adelina und der Familie Burka sind oder es noch werden wollen. Aber auch allen Fans der wunderschönen Stadt Köln kann ich dieses Buch empfehlen, denn es macht Spaß die Figuren durch das historische Köln zu begleiten. Eine unbedingte Leseempfehlung!

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Das Ende einer Ära?!
von hasirasi2 aus Dresden am 13.09.2016

Adelina, die Protagonistin des Buches, kenne ich nun schon seit 11 Jahren - da erschien mit „Tod im Beginenhaus“ der erste Teil der Reihe und „Vergeltung im Münzhaus“ soll sie nun leider endgültig abschließen. Also habe ich das Buch von vornherein mit einem lachenden und einem weinenden Auge... Adelina, die Protagonistin des Buches, kenne ich nun schon seit 11 Jahren - da erschien mit „Tod im Beginenhaus“ der erste Teil der Reihe und „Vergeltung im Münzhaus“ soll sie nun leider endgültig abschließen. Also habe ich das Buch von vornherein mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen – genauer gesagt habe ich es regelrecht verschlungen, denn man fliegt nur so durch die Seiten. Wie auch die Vorgängerbände ist es sehr spannend, unterhaltsam und witzig. Letzteres liegt vor allem an den Wortgefechten zwischen Griet und Cristan. Bisher trugen ja eher Adelina und Neklas diese aus, aber sie haben würdige Nachfolger gefunden. Köln 1408: Clara, eine Bekannte von Adelina und Griet, ist die neue Hebamme der Stadt. Als ihr Vater Urs und dessen Knecht Wendel plötzlich in Köln auftauchen, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt: Urs hat sie und ihre Mutter vor Jahren ans Hurenhaus verpfändet, um seine Schulden zu tilgen. Damals konnte Clara fliehen und sie will sich ihm jetzt erst Recht nicht unterordnen. Als Urs kurze Zeit später im Haus des Münzhändler Birboim ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht schnell auf Clara, da sie zum Tatzeitpunkt Birboims Frau behandelt hat. Doch damit nicht genug, wird sie bald noch eines zweiten Mordes beschuldigt! Griet, Adelinas Zieh-Tochter, will unbedingt Claras Unschuld beweisen und wird Adelina dabei immer ähnlicher. Doch Griet wird durch den Fall von den Dämonen ihrer Kindheit eingeholt. Dazu kommt, dass Griet immer wieder von ihrem neuen Nachbarn Cristan Reese, einem Hauptmann der Stadtwache, abgelenkt wird. Eigentlich soll sie ihm nur bei der Befragung von Clara helfen, doch auch er hütet offenbar ein dunkles Geheimnis! Schon der Einstieg in das Buch ist gut gelungen, denn „Erstleser“ werden auf sehr charmante Weise abgeholt, da alle Personen und ihre Zugehörigkeiten erzählerisch vorgestellt werden. Bei diesem Adelina-Teil geht es, neben dem zu lösenden Mord, hauptsächlich um Griet und Cristan. Durch Claras Verhaftung und die Zusammenarbeit mit Cristan muss auch Griet sich ihrer Vergangenheit stellen und evtl. damit abschließen. Dazu kommt, dass Cristan ihr ein ungewöhnliches und verlockendes Angebot macht. Mir hat ihre Entwicklung im Laufe der Handlung sehr gut gefallen. Zu Beginn ist Griet verängstigt und introvertiert, aber schon bei Claras Verhaftung wächst sie über sich hinaus. Nur wenn es um ihre eigenen Belange geht, kann sie diese Kraft lange nicht einsetzen. Auch Cristan Rees ist ein interessanter Charakter. Lange ist unklar, worin sein Geheimnis besteht und wenn ich ehrlich bin, wäre ich nie darauf gekommen (verraten wird hier aber nix ;-) ). Er ist extrem einfühlsam und rücksichtsvoll, nicht nur im Umgang mit Griet, und so hat er sich bald in die Herzen aller Familienmitglieder geschlichen. Doch wenn sein Geheimnis ans Licht kommt, bringt er sie alle in Gefahr. Aber die Burkas waren schon immer eine ungewöhnliche Familie mit einem tollen Zusammenhalt. Sie kümmern sich rührend umeinander, sei es um den behinderten oder um die traumatisierte Griet. Vitus habe ich schon in den vorangegangenen Büchern besonders ins Herz geschlossen. Er hat ein sehr gutes Gespür für Menschen und Tiere und ist extrem liebenswert. Adelina und ihr Mann Neklas sind sehr besorgte Eltern, die Griet so gut wie irgend möglich behüten und beschützen möchten. Sorgenvoll betrachten sie daher, dass Cristan sich Griet nähert und sie dadurch sehr aufwühlt. Und so ganz nebenbei gilt es ja auch noch, den Tod von Claras Vater aufzuklären. Der Fall wird immer verzwickter. Warum wohnte er bei dem Münzwechsler, wenn sie sich gar nicht leiden konnten? Er hatte schon in Aachen Dreck am stecken – hat sich vielleicht jemand aus seiner Vergangenheit an ihm gerecht?! Und auch Birboim hat wohl keine saubere Weste. „Vergeltung im Münzhaus“ ist ein würdiger Abschluss der Adelina-Reihe *tränchenwegdrück*. Ende gut, alles gut. Fast alles. Ich zitiere mal Adelina: „Manchmal komme ich mir vor, als wäre ich nur eine Figur in einer Geschichte, die jemand erzählt. ... Wir hören ja nicht auf zu leben, bloß weil wieder einmal ein Kapitel unserer Familiengeschichte abgeschlossen ist. “ Und wie heißt es so schön: Jedes Ende ist ein neuer Anfang!

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Das emotionale Finale
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 11.09.2016

Im Jahr 1408 wird Köln von einem Mörder heimgesucht. Der Kürschner van Oeche wird im Haus des Münzwechslers Birboim tot aufgefunden und seine Tochter Clara wird angeklagt, ihn ermordet zu haben. Adelina und ihre Familie sind sich jedoch sicher, dass Clara damit nichts zu tun hat. Zusammen mit ihrer... Im Jahr 1408 wird Köln von einem Mörder heimgesucht. Der Kürschner van Oeche wird im Haus des Münzwechslers Birboim tot aufgefunden und seine Tochter Clara wird angeklagt, ihn ermordet zu haben. Adelina und ihre Familie sind sich jedoch sicher, dass Clara damit nichts zu tun hat. Zusammen mit ihrer Stieftochter Griet macht sich Adelina an die Aufklärung. Da kommt ihnen auch der Hauptmann Cristan Reese zur Hilfe, der nicht nur durch sein kluges Verhalten Eindruck bei Griet hinterlässt. Doch Griets Vergangenheit lastet schwer auf ihr und auch Cristan hat ein Geheimnis, dass ihn alles kosten könnte. Als er Griet ein Angebot macht, dass ihnen beiden zu einem ruhigen Leben verhelfen könnte, kann Griet dies nicht ausschlagen. Und plötzlich stellt sich das Leben aller Beteiligten auf den Kopf. Der sechste und auch letzte Band der Adelina-Reihe hat mich sehr wehmütig gemacht. Ich wusste zwar schon lange, dass ich mich von Adelina Burka und ihrer Familie verabschieden muss, doch es nun endgültig zu wissen und das Buch auch noch beendet zu haben, war für mich persönlich sehr emotional. Die Reihe hat mich jetzt sehr lange begleitet. Durch ihre sehr lebhafte Art des Schreibens, hat die Autorin mir die Familie Burka so nah gebracht, als würde sie in meiner Nachbarschaft leben. Ich habe viele Abenteuer mit ihnen bestanden, sie durch Tiefen und Höhen begleitet und vor allem Adelinas und in diesem Teil auch Griets Gefühlswelt intensiv miterlebt. Im nun letzten Band der Reihe passiert natürlich wieder ein Mord. Diesmal muss der Kürschner dran glauben. Ein sehr unangenehmer Geselle. Seine Tochter, die er vor Jahren an einen Hurenwirt verkauft hat, gerät als erstes in Verdacht, ihn getötet zu haben und wird in den Turm gesperrt. Und so fangen Adelina und ihre Stieftochter Griet an, zu recherchieren, um Clara aus dem Turm zu holen und den wahren Mörder zu finden. Nur sind sie sich gar nicht so sicher, ob Clara nicht doch etwas mit dem Mord an ihrem Vater zu tun hat. Im Laufe der Geschichte gibt es natürlich so einige Ungereimtheiten und ständig hat man jemand anderen in Verdacht. Aber es gibt auch ständig neue Informationen. Ganz nebenbei gibt es dann auch noch einen zweiten Handlungsstrang, der sich komplett um Griet und Cristan dreht. Die beiden tragen jeweils eine schwerwiegende Vergangenheit mit sich herum und wissen beide, dass sie dadurch unmöglich einen Ehepartner finden können. Und da beide um die Vergangenheit des anderen wissen, schließen sie einen Vertrag, der es ihnen möglich macht, ein ruhiges Leben zu führen. Gerade Griets Vergangenheit ist grausam und man wünscht sich nichts mehr, als diese ungeschehen zu machen. Doch sie muss selbst damit klar kommen und braucht dafür auch viel Zeit. Als sie Cristan näher kennenlernt, merkt sie, dass es auch eine Zukunft geben kann, eine Aussicht auf ein Leben in Ruhe und Frieden. Doch Griet ist - verständlicherweise - sehr misstrauisch. Der schon oben erwähnte bildhafte Schreibstil hat es mir wieder sehr einfach gemacht, dass mein Kopfkino viel zu tun hatte. So hatte ich wieder die Apotheke vor Augen oder auch Cristans Haus, das sich gegenüber dem Haus der Burkas befindet. Aber auch Köln selbst ist lebhaft geschildert. Das Leben dort ist hart, doch die Menschen sind zäh und sympathisch. Die Autorin schildert diesmal mehr aus Sicht von Griet und Cristan. Wenn Adelina "zu Wort kommt", wird klar, dass sie in den Hintergrund treten muss. Adelina hat alles gefunden, was sie sich wünscht. Ihr Ehemann, ihre Kinder, ihr Haushalt, ihre Apotheke. Griet ist es, die nun einen Platz im Leben finden muss und so wird ihr natürlich der größte Teil in der Geschichte eingeräumt. Ich gehe nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil mich Adelina und alle anderen so lange begleitet haben, weinend, weil die Reihe nun zu Ende ist und ich die mir so ans Herz gewachsenen Personen gehen lassen muss. Normalerweise lese ich Bücher nicht doppelt. Hier gibt es wenige Ausnahmen, zu denen natürlich Harry Potter oder der Herr der Ringe gehört. Auch Rebecca Gables Waringham-Saga habe ich schon zweimal verschlungen. Petra Schiers Adelina-Reihe wird sich nun in diese Gruppe einreihen. Ich bin mir sehr sicher, dass ich die Bücher in ein paar Jahren nochmals lesen werde und dies mit gleicher Begeisterung. Fazit: Ein emotionales Finale der Reihe.

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Der letzte ist mein erster
von manu63 aus Oberhausen am 10.09.2016

Mit dem Band Vergeltung im Münzhaus will die Autorin Petra Schier ihre Reihe rund um die Apothekerin Adelina abschließen. Im Rahmen einer Rezensionsrunde konnte ich diesen sechsten Band der Reihe lesen,. Das ich das Exemplar als Rezensionsexemplar bekommen habe beeinflusst meine Meinung nicht. In Band sechs ermittelt Adelina einmal mehr... Mit dem Band Vergeltung im Münzhaus will die Autorin Petra Schier ihre Reihe rund um die Apothekerin Adelina abschließen. Im Rahmen einer Rezensionsrunde konnte ich diesen sechsten Band der Reihe lesen,. Das ich das Exemplar als Rezensionsexemplar bekommen habe beeinflusst meine Meinung nicht. In Band sechs ermittelt Adelina einmal mehr und dieses Mal geht es um einen Mord, der im Haus des Münzwechslers Henns Biroim erfolgt ist. Der Vater der Hebamme Clara wird ermordet und der Knecht des Vaters beschuldigt Clara den eigenen Vater getötet zu haben. Adelina und ihre Tochter Griet glauben das Clara unschuldig ist und beginnen selber nachzuforschen wer der Mörder sein könnte. Da es der sechste Band einer Reihe ist war ich gespannt ob ich Probleme damit hätte in den Erzählfluss zu kommen. Diese Sorge war aber unbegründet, da es die Autorin durch geschicktes einspielen von Informationen schafft, auch einem Neuleser die Geschehnisse nahe zu bringen. Der Erzählstil ist flüssig und die Charaktere kommen nach und nach auf die Bühne des Geschehens, außerdem gibt es am Ende des Buches ein Personenverzeichnis das gut hilft um die Verwandschafts-und Bekanntschaftsbeziehungen zu verstehen. Einige altertümliche Worte werden außerdem erklärt. Die Geschichte schreitet munter voran ohne langatmig zu werden. Der Spannungsbogen wird gut gehalten und es kommen für mich oft überraschende neue Information hinzu, die der Geschichte unerwartete Wendungen gibt. Den wahren Täter hatte ich nicht im Visier. Die Charaktere sind gut gezeichnet und ich konnte sie mir gut vorstellen. Auf geschichtliches wird im Buch nicht so stark eingegangen, vielmehr steht die Suche nach dem Mörder im Vordergrund, wobei Zwischenmenschliches nicht zu kurz kommt. Die Beziehungen der Personen untereinander werden gut vermittelt und durch die verschiedenen Perspektiven aus denen das Buch erzählt wird, erfährt der Leser auch einiges aus der Gedankenwelt der Protagonisten.

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Dramatik, Spannung und viel Gefühl
von Merlins Bücherkiste aus Sundern am 26.08.2016

Köln, 1408: Die Hebamme Clara soll ihren eigenen Vater ermordet haben. Doch das können weder Adelina, noch Neklas oder gar deren Tochter Griet glauben. Denn Griet kennt Clara sehr gut, haben sie doch ein ähnliches Martyrium hinter sich. Deshalb ist die junge Frau auch sofort an der Seite ihrer... Köln, 1408: Die Hebamme Clara soll ihren eigenen Vater ermordet haben. Doch das können weder Adelina, noch Neklas oder gar deren Tochter Griet glauben. Denn Griet kennt Clara sehr gut, haben sie doch ein ähnliches Martyrium hinter sich. Deshalb ist die junge Frau auch sofort an der Seite ihrer Freundin. Als dann der zukünftige Gewaltrichter Cristan Reese sich des Falles annimmt, kommt es für Griet zu einer wahren Bewährungsprobe. Denn nach ihren Erfahrungen hat sie eigentlich den Männern abgeschworen. Doch Cristan scheint das ganz anders zu sehen. Kann Adelina ihre Tochter dem Neffen ihres guten Freundes Georg Reese anvertrauen? Im vorerst letzten Roman der Adelina-Reihe nimmt Autorin Petra Schier die Leser noch einmal mit in die historische Kulisse Kölns und lässt die bekannten und liebgewonnen Protagonisten erneut lebendig werden. Zunächst möchte ich kurz anmerken, dass auch Neueinsteiger der Romanreihe mühelos in dieses Buch hineinfinden können, denn jeder Teil beinhaltet eine in sich abgeschlossene Geschichte und Vorkenntnisse sind nicht vonnöten. Deshalb ist es auch stets ein so herrliches Erlebnis, wenn nach längerer Wartezeit ein weiterer Band auf uns wartet. Doch nun möchte ich auf die Handlung näher eingehen. Wer bereits Werke von Petra Schier kennt, der weiß, dass sich die Schriftstellerin immer sehr viel Mühe mit ihrer Gestaltung der Geschichte gibt. So passt es auch hier wieder, denn durch ihre Worte, die authentisch und sensibel sind, schafft sie es ganz leicht, die Welt um 1408 erlebbar zu machen. Alles fühlt sich real an und die Begebenheiten erscheinen in einem ganz besonderen Licht. Hier hat einfach alles Hand und Fuß, denn die Autorin versteht ihr Handwerk und hat sich mit der Historie perfekt auseinandergesetzt. Zusätzlich lässt sie durch ihre Charaktere, die sie alle herzlich über die Jahre gepflegt hat, die große und vertraute Kulisse bildlich erscheinen. Durch ihre Beschreibungen erhalten die Protagonisten ein Gesicht und werden zu wahren Größen innerhalb der Erzählung. Natürlich dreht sich in diesem Roman vordergründig alles um Griet und Cristan, doch auch Adelina und Neklas, genauso wie Mira und Tillmann erhalten ihren Raum, sich erneut zu präsentieren und den Leser zu verzaubern. Dabei wirkt Adelina sehr weise und nachsichtig. Sie hält mal wieder alle Fäden in der Hand und passt im Hintergrund auf ihre Ziehtochter Griet auf. Zusätzlich wurde in diesem Werk diese kleine romantische Note perfekt umgesetzt, denn durch die schüchterne Griet, die unter einer schrecklichen Vergangenheit leidet, kann der Leser regelrecht mitfiebern, wenn zwischen ihr und Cristan die Funken sprühen. Es bereitet Freude, bei dieser Entwicklung dabei zu sein. Dramatik, Spannung und viel Gefühl - Besser kann ein historischer Roman nicht erzählt werden! Mein persönliches Fazit: Wenn ich nicht bereits alle Werke kennen würde, müsste ich das nun ganz schnell nachholen. Denn dieses Buch hat mich ein weiteres Mal so großartig unterhalten, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Nicht nur Adelina, sondern gerade Griet und ihr Schicksal haben mich mächtig bewegt. So fiel es mir ganz leicht, mich in ihre Situation einzufinden und mit ihr zu fühlen. Aber auch Cristan in ein perfekter Charakter, der herrlich zu der jungen Frau passt. Gemeinsam bilden sie ein herzliches Paar, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Da Petra Schier im Anhang schreibt, dass sie niemals nie sagen würde, kann ich weiterhin auf eine Fortsetzung und ein Wiedersehen mit den uns allen inzwischen liebgewordenen Charakteren hoffen.

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Ein schönes und sehr berührendes Buch...
von Thomas Jessen aus Frankfurt am Main am 24.08.2016

Wäre ich noch nicht Fan der Adelina-Reihe von Petra Schier, wäre ich es spätestens jetzt nach der Lektüre des 6. Bandes der Reihe. Sehr schön und einfühlsam beschreibt die Autorin die Geschichte der Stieftochter der Apothekerin Adelina Griet. In zwei Handlungssträngen erzählt Petra Schier die Geschichte ihrer Stieftochter Griet zum einen... Wäre ich noch nicht Fan der Adelina-Reihe von Petra Schier, wäre ich es spätestens jetzt nach der Lektüre des 6. Bandes der Reihe. Sehr schön und einfühlsam beschreibt die Autorin die Geschichte der Stieftochter der Apothekerin Adelina Griet. In zwei Handlungssträngen erzählt Petra Schier die Geschichte ihrer Stieftochter Griet zum einen und zum anderen die Geschichte der jungen Hebamme Clara die zweier Morde beschuldigt wird. Dank des wirklich sehr schönen Schreibstils fällt es sehr leicht in den Roman hineinzukommen. Es gelingt ihr auf nur wenigen Seiten eine gewisse Spannung aufzubauen und diese dann bis zum Finale hin noch zu steigern. Sehr bildhaft beschreibt Petra Schier die Figuren und Schauplätze und so erschienen die Figuren sehr lebendig und real. Die Dialoge wirken wie eigentlich immer sehr echt und glaubhaft. Und immer wieder mag man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und man denkt bei sich tu das nicht du rennst in Dein Unglück. Sie schreibt so, dass man mit den Figuren sich freut, leidet, lacht und lebt. Inzwischen ist es der sechste Band der Reihe und so ist es schon fast so, dass man sich blind im Mittelalterlichen Köln zurechtfinden könnte. Das Buch ist ein Buch das man mit allen Sinnen genießen kann. Ein Buch das die Leser sehr begeistern kann und wird. Ein Buch das fast wie eine Erzählung wahrer Geschichten wirkt. Es ist lebendig, farbenfroh und einfach nur wahnsinnig berührend. Ich fühlte mich von der Geschichte um Adelina und ihre Familie wieder bestens unterhalten und ich kann so nicht umhin dem Buch 5 von 5 Sternen zu geben sowie eine Leseempfehlung.

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