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Vierzehn

(4)

Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen. Zu Hause liegt eine Postkarte für sie im Briefkasten, in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, da ist ein Hund, ein Mädchen mit Schwimmflügeln und lauter Orte, die Beh bis zum Abend noch fotografieren wird, weil ihnen etwas fehlt. Und als Beh am Ende des Tages ihre Zimmertür schließt, hat sie auch jemand bei ihrem vollen Namen genannt.

Rezension
"Literarische Bereicherung für Herz und Kopf.", Schmitz Juniors Kilifü - Almanach der Kinderliteratur, 07.12.2016
Portrait

Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, "Marsmädchen", wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für "Was vom Sommer übrig ist". 2014 stand "Marienbilder" auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin. Ihr neuestes Buch heißt "Vierzehn" und ist ebenfalls bei Carlsen erschienen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 112
Altersempfehlung 14 - 20
Erscheinungsdatum 29.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-58359-8
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 221/115/20 mm
Gewicht 287
Buch (gebundene Ausgabe)
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Toll
von Sandra F. am 02.01.2017

Das Cover fand ich sehr interessant. Man sieht Polaroidfotos, was dem ganze gleich eine Art Nostalgie verleiht. Es hat alles einen kleinen Grün-Stich, was ich aber irgendwie gerne mag, denn grün ist meine Lieblingsfarbe. Das Buch handelt von einem Tag von Beh. Genauer gesagt ihr erster Schultag nach den Sommerferien.... Das Cover fand ich sehr interessant. Man sieht Polaroidfotos, was dem ganze gleich eine Art Nostalgie verleiht. Es hat alles einen kleinen Grün-Stich, was ich aber irgendwie gerne mag, denn grün ist meine Lieblingsfarbe. Das Buch handelt von einem Tag von Beh. Genauer gesagt ihr erster Schultag nach den Sommerferien. Eigentlich nicht sehr interessant, aber dennoch sehr tief. Besonders der Schreibstil von Tamara Bach hat mich verzückt. Die Schreibt im Du-Stil, also als wenn ich persönlich das alles Erlebe. Der Schreibstil war mir neu, aber bitte mehr davon. Es ist eine Erlebnisübernahme. Wörtliche Rede gibt es kaum, dafür werden die Dialoge erzählt. Es sollten doch bitte viel mehr tolle Bücher in diesem Schreibstil sein. Tamara Bach hat mich mit ihrem Roman von nur 112 Seiten verzaubert. Ein absoluter Lesetipp für euch!

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authentisch, tiefgründig, einzigartig
von Favola am 13.12.2016

Mit "Vierzehn" hält man ein ganz besonderes Buch in der Hand. Es ist nicht nur optisch wunderschön gestaltet, sondern weiss auch inhaltlich zu faszinieren und zu begeistern. Wir begleiten die vierzehnjährige Beh und erleben ihren ersten Schultag - vom Aufwachen über den Schulweg, das Zusammentreffen nach den Ferien bis hin... Mit "Vierzehn" hält man ein ganz besonderes Buch in der Hand. Es ist nicht nur optisch wunderschön gestaltet, sondern weiss auch inhaltlich zu faszinieren und zu begeistern. Wir begleiten die vierzehnjährige Beh und erleben ihren ersten Schultag - vom Aufwachen über den Schulweg, das Zusammentreffen nach den Ferien bis hin zum Schwimmbadbesuch und dem 'Gute Nacht'. Wir erleben den ganz normalen Alltag mit seinen Höhen und Tiefen, mit der ganzen Bandbreite an Gefühlen. Und eigentlich könnte man denken, dass dies zu normal, zu langweilig ist, doch Tamara Bach weiss zu fesseln. Sie legt nämlich einen aussergewöhnlichen Schreibstil an den Tag. Die Du-Perspektive ist immer etwas Besonderes, doch Tamara Bach lebt diesen Erzählstil. Es gibt Sequenzen, da beginnt sie fast ausschliesslich mit 'Du'. Dazu kommen ihre kurzen, prägnanten Sätze, so dass "Vierzehn" schon fast poetisch anmutet. Sicherlich muss man sich erst etwas an den Schreibstil gewöhnen, doch dann wird nur schon die Sprache zum Lesegenuss. "Vierzehn" ist ein ruhiges Buch, das jedoch nur schon durch den Schreibstil fasziniert. Dazu kommen Andeutungen, so dass man sich bei der Lektüre immer fragt, was da in der Vergangenheit los war, was da wohl noch kommt. Und als der Tag um ist und Beh zu Bett geht, ist man fast ein bisschen wehmütig, dass die gemeinsam Zeit um ist, denn dieses Mädchen hätte man gerne noch etwas besser kennengelernt. Doch so ist das Leben. Manchmal bekommt man nur einen Einblick .... Fazit: authentisch, tiefgründig, einzigartig Tamara Bach hat es in "Vierzehn" geschafft, den ganz normalen Alltag auf eine sehr besondere Art einzufangen. Mit ihrem ganz eigenen Schreibstil ist ihr ein stilistisches Meisterwerk gelungen.

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Ein außergewöhnliches Jugendbuch
von Julia Lotz aus Aßlar am 18.11.2016

Inhalt: Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen.... Inhalt: Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen. Zu Hause liegt eine Postkarte für sie im Briefkasten, in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, da ist ein Hund, ein Mädchen mit Schwimmflügeln und lauter Orte, die Beh bis zum Abend noch fotografieren wird, weil ihnen etwas fehlt. Und als Beh am Ende des Tages ihre Zimmertür schließt, hat sie auch jemand bei ihrem vollen Namen genannt. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Vierzehn habe ich auf dem Carlsen Bloggertreffen auf der Frankfurter Buchmesse bekommen und habe auch direkt mit der Autorin Tamara Bach sprechen können, denn sie war beim Treffen dabei. Das Buch habe ich mir natürlich auch direkt signieren lassen und spätestens nach diesem interessanten Gespräch war ich sehr gespannt, wie mir Vierzehn gefallen wird, denn das Buch ist recht dünn und ein kurzer Blick in das Buch zeigt auch schon, dass wir es wahrscheinlich nicht mit einem gewöhnlichen Jugendroman zu tun haben. Ich habe mir das Buch für einen verregneten Nachmittag vorgenommen, da es perfekt schien, es an einem ganzen Tag zu lesen und nicht zu unterbrechen. Letztendlich war das genau die richtige Entscheidung, denn 14 ist ein Buch, welches man wirklich am Stück lesen sollte, denn so kann es sein Charakter voll und ganz entfalten. Wieso das so ist? Ich würde Vierzehn als sehr poetisch beschreiben, es ist außergewöhnlich geschrieben und man muss viel zwischen den Zeilen lesen, denn das meiste wird nicht explizit gesagt. Man sollte eigentlich meinen, dass man ein so kurzes Buch sehr schnell lesen kann doch das war dieses Mal nicht der Fall. Das Lesen erforderte eine Menge Aufmerksamkeit und es verging keine Seite, auf der man nicht etwas genauer hinschauen musste. Das hat mich sehr begeistert, denn ich sehe es als ein großes Talent an, so gestochen scharf und gleichzeitig so künstlerisch zu schreiben. Das Ganze hat Tamara Bach dann in ein Jugendbuch gepackt und es funktioniert tatsächlich. Wir begleiten die Protagonisten Beh auf ihrem Tag in der Schule, bei ihren Eltern, mit ihren Freunden und mit einem ganz besonderen Menschen. Obwohl Behs Tag alles andere als außergewöhnlich ist, genau genommen ziemlich normal, kann man doch so viel von ihrem Leben aus diesem einen Tag mitnehmen und es scheint als würde man sie dadurch voll und ganz verstehen. Denn genau wie jeder von uns auch, ist Beh kein Mädchen ohne Sorgen, ohne Ängste, Probleme oder Wünsche sondern außergewöhnlich. Gerade aktuell macht sie nicht unbedingt die leichteste Zeit durch und es ist traurig und schön zugleich, sie auf einem Tag in dieser Zeit zu begleiten. Ich habe das Buch zugeklappt und wusste im ersten Augenblick nicht, was ich von ihm halten sollte. Erst hatte ich den Eindruck, dass das Buch traurig und hoffnungsvoll zugleich ist. Aber nicht mehr. Dass Beh uns einen Tag mit in ihr Leben nimmt und nichts weiterpassiert. Doch umso länger ich über dieses Buch nachgedacht habe und umso länger ich den Inhalt Revue passieren lasse, umso mehr Thematiken offenbarten sich. Für mich ist es jedenfalls ein kleines Meisterwerk und ich habe für mich beschlossen, auch alle weiten Bücher von Tamara Bach zu lesen. Ich weiß nicht, ob ich ohne das Carsten Bloggertreffen auf Vierzehn aufmerksam geworden wäre aber ich muss sagen, es hat sich voll und ganz gelohnt. Ich bin begeistert. Fazit: Hinter der recht kurzen Geschichte von Vierzehn verbirgt sich eine enorme Sprachgewalt und Themenflut, die man erst richtig wahrnimmt, sobald man länger über das Buch nachdenkt. Ich würde Vierzehn, besonders durch Form und Schreibstil, als mehr bezeichnen, als nur ein Roman und ich denke, Tamara Bach hat hier eine tolle Arbeit geleistet. Ich bin begeistert und mehr Bücher der Autorin werden hoffentlich bald bei mir einziehen. Vielen herzlichen Dank an den Carlsen Verlag für das außergewöhnliche *Rezensionsexemplar und das schöne Bloggertreffen.

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Speziell, besonders und einzigartig!
von Skyline Of Books am 11.03.2017

Klappentext „Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh... Klappentext „Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen. Zu Hause liegt eine Postkarte für sie im Briefkasten, in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, da ist ein Hund, ein Mädchen mit Schwimmflügeln und lauter Orte, die Beh bis zum Abend noch fotografieren wird, weil ihnen etwas fehlt. Und als Beh am Ende des Tages ihre Zimmertür schließt, hat sie auch jemand bei ihrem vollen Namen genannt.“ Gestaltung Mir gefällt, dass das Cover mit den Fotos eine Tätigkeit aufgreift, die die Protagonistin im Buch ausübt: sie fotografiert besondere Orte. Die hellen Farben des Covers passen für mich gut zum spätsommerlichen Setting. Ansonsten ist das Cover eher schlicht und unauffällig, was der auffälligen, besonderen Geschichte in seinem Inneren entgegensteht und was für mich (nach dem Lesen) ziemlich Interessant ist, denn sowohl Cover als auch Titel kann ich nach dem Beenden des Buches nochmal aus ganz anderen Perspektiven betrachten. Meine Meinung Als ich den Klappentext von „Vierzehn“ gelesen habe, habe ich eine schöne, kleine Geschichte über ein junges Mädchen namens Beh erwartet. Eine Geschichte in der sie ihre Erlebnisse schildert und in der man Beh durch ihr Leben folgt. Genau dies passiert in dem Buch auch, allerdings auf eine ganz besondere Art und Weise mit der ich eben nicht gerechnet habe! In „Vierzehn“ schlüpfte ich nämlich durch die besondere Erzählperspektive in die Rolle von Protagonistin Beh. Dieses Gefühl, als sei ich selber Beh, generiert Tamara Bach dadurch, dass sie den Leser direkt anspricht. So ist das Buch konsequent im persönlichen Du verfasst. Dies ist mir bisher noch nicht so oft untergekommen und wenn, dann nicht in dieser Art und Weise, wie Tamara Bach es in ihrem Roman „Vierzehn“ anwendet. Kurze Passagen, in denen der Leser angesprochen wird, kennen wir vermutlich alle, aber hier ist das gesamte Buch so verfasst. Zunächst musste ich mich daran gewöhnen, aber der Du-Stil ist mir schnell in Fleisch und Blut übergegangen. Ich kämpfte nur ab und an mit dem Schreibstil der Autorin, denn sie verwendet oft kurze, abgehackte Sätze. Diese erfordern ein hohes Maß an Konzentration, denn auch Dialoge werden bis auf wenige Ausnahmen nur nacherzählt. So musste ich stets aufpassen wer gerade was gesagt haben soll. Generell gefiel mir die Idee, den Leser konstant mit Du anzureden und dies mit sehr kurzen Sätzen zu verbinden aber sehr gut, denn dies ist mir in der Weise bisher noch nicht begegnet. „Vierzehn“ liest sich nicht nur aufgrund seiner knapp 100 Seiten sehr schnell (ich habe es innerhalb eines Nachmittages ausgelesen), sondern auch aufgrund der besonderen Handlung. Es passiert zwar nicht viel und doch passiert gleichzeitig alles auf einmal. Der Leser begleitet die vierzehnjährige Protagonistin, von der man nur zwischendurch ihren Spitznamen erfährt, durch einen Tag im Spätsommer. Ich ging gemeinsam mit ihr zur Schule, durchlebte jede Schulstunde und die Pausen und erfuhr, was sie nachmittags und abends erlebt hat. Dieser Spätsommertag spiegelte für mich einen typischen Tag im Leben eines Jugendlichen wieder. Ich fühlte mich in meine eigene Schulzeit zurückversetzt und auch die Probleme, die junge Menschen oftmals haben, finden sich wieder. Diese sind nicht auf den ersten Blick ersichtlich, aber dennoch vorhanden. Dies verlieh dem Buch eine unglaubliche Tiefe, denn ich fand alles absolut realistisch dargestellt. Es ist im Jugendalter oft so, dass die Teenager ihre Probleme für sich behalten und diese sie innerlich beschäftigen und dass die Außenstehenden (seien es Lehrer, Freunde oder die eigene Familie) nichts davon wissen. Genau das stellte „Vierzehn“ für mich dar. Zudem zeigt das Buch alltägliche Probleme, mit denen sich viele junge Menschen auseinandersetzen (müssen). Auch lässt das Buch durch kleine Andeutungen einigen Spielraum für Interpretationen und Deutungen, sodass es auch zum Nachdenken über Beh und ihr Verhalten anregt. Ich fand es sehr toll, dass ich, je weiter ich gelesen habe, für mich Erklärungen finden konnte, die mir Behs Verhalten, z.B. ihren Freundinnen gegenüber, verständlicher gemacht haben. Diese Andeutungen sind vermutlich jedoch für jüngere Leser nicht direkt ersichtlich und verständlich. Ich würde „Vierzehn“ aus diesem Grund Lesern ab 14 Jahren empfehlen. Fazit Wer ganz besondere, spezielle Bücher mit einer außergewöhnlichen Erzählweise mag, dem wird „Vierzehn“ auf jeden Fall gefallen. Das Buch von Tamara Bach begleitet die junge Protagonistin durch einen Tag im Spätsommer, den sicher schon viele junge Menschen einmal so oder so ähnlich in ihrem Leben erlebt haben. Neben alltäglichen Erlebnissen zeigt das Buch auch sehr realistisch die Probleme, die viele junge Menschen in ihrem Alltag begleiten. Einzig die kurzen Sätze haben gerade bei nacherzählten Dialogen etwas Schwierigkeiten bereitet. Eine Besonderheit stellt zudem die Erzählperspektive dar, die speziell und einzigartig ist. Das Buch ist tiefgründig, weil es vieles andeutet und den Leser so zum Nachdenken anregt. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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