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Vollkommen

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Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten…
Portrait
Patricia Rabs ist Theaterschauspielerin und stand viele Jahre in Aachen auf der Bühne. 2011 zog sie für zwei Jahre nach Japan und hat sich damit ihren größten Traum erfüllt. In dieser Zeit begann sie auch mit dem Schreiben und Publizieren von Romanen. Nebenbei hat sie sich zum Ziel gesetzt alle Stephen-King-Bücher zu besitzen, ihre Babyratte Hermine zu erziehen und hinter das feine Netz der Welt zu blicken.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 382, (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 06.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783646600841
Verlag Carlsen
Verkaufsrang 17.694
eBook (ePUB)
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Im Blutrausch
von Nane Bouquineur am 05.12.2014

Die Idee zu diesem Roman ist gar nicht mal so weit hergeholt. Auch in der heutigen Gesellschaft ist das Thema aktuell. Daher wirkt die Geschichte auch sehr realistisch und bedenklich. Irgendwann in der Zukunft: Eine Welt, in der man mit der Währung Blut bezahlt. Wir befinden uns in einer Stadt, die... Die Idee zu diesem Roman ist gar nicht mal so weit hergeholt. Auch in der heutigen Gesellschaft ist das Thema aktuell. Daher wirkt die Geschichte auch sehr realistisch und bedenklich. Irgendwann in der Zukunft: Eine Welt, in der man mit der Währung Blut bezahlt. Wir befinden uns in einer Stadt, die aus zwei Teilen besteht. Der privilegierten Mitte und dem vom Armut betroffenen Rand. Überall ist es grau und trostlos. An der Stadtgrenze befindet sich ein gigantisches, gläsernes Gebäude: das Pharmaunternehmen “Pharmagon”. Die Geschichte wird aus der Sicht der 17-jährigen Teresa Evans in der Ich-Perspektive erzählt. Teresa, kurz Tess genannt, lebt mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester Charlotte in der Mitte. Sie ist ein sehr liebenswertes und schüchternes Mädchen. Um etwas zum Unterhalt beizusteuern, gibt Tess Kindern vom Rand Unterricht. Zu ihren Schülern gehört unter anderem Lukas Callahan. Seit einem Jahr kennen die beiden sich und Tess hat sich in ihn verliebt. Da sie aus unterschiedlichen Bezirken kommen, wäre eine Beziehung zwischen den beiden nicht erlaubt. Doch nach Lukas’ Blutspende wendet sich das Blatt. Während ihrer Flucht trifft Tess auf viele verschiedene Charaktere. Einige meinen es gut mit ihr und andere sind nur auf ihr eigenes Wohl aus. Einer dieser Charaktere ist Carter. Er nimmt neben Lukas eine wichtige Rolle ein und befördert Tess in eine verzwickte Dreiecksgeschichte. Die Romanfiguren sind interessant und authentisch gezeichnet. Einige wird man lieben und andere verachten. Die Autorin begeistert uns mit einer lebhaften Dystopie, die voller Nervenkitzel steckt und es nicht an starken Emotionen fehlen lässt. Schon ab der ersten Seite steckt man so tief in der Geschichte drin, dass man gar nicht mehr aufhören kann. Patricia Rabs gibt uns immer nur häppchenweise Informationen und spannt den Spannungsbogen bis ins Unermessliche. Zudem kommt nie Langeweile auf, denn die Romanfiguren müssen sich immer wieder neuen Herausforderungen und Gefahren stellen. Fazit: Ein gelungener und unterhaltsamer Auftakt einer Jugendroman-Reihe! Diese Dystopie ist der Stoff, aus dem normalerweise Hollywood-Blockbuster gemacht werden – einfach genial.

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Einfach nur gut
von Nicole aus Nürnberg am 26.11.2014

Meine Meinung zu dem Buch: "Vollkommen" Kurze Inhaltsangabe in meinen Worten: Stell dir vor, alles was du bisher irgendwie gedacht, gefühlt und erlebt hast, ist eine Lüge, du bist jemand anderes. Jemand der ohne Wurzeln ist. Wie würdest du es schaffen zu überleben? Was ich an diesem Buch klasse fand! Ich finde... Meine Meinung zu dem Buch: "Vollkommen" Kurze Inhaltsangabe in meinen Worten: Stell dir vor, alles was du bisher irgendwie gedacht, gefühlt und erlebt hast, ist eine Lüge, du bist jemand anderes. Jemand der ohne Wurzeln ist. Wie würdest du es schaffen zu überleben? Was ich an diesem Buch klasse fand! Ich finde das Buch ist rasant, die Charakter sind sehr gut umgesetzt und auch die Thematik machte mich betroffen, irgendwie. Denn leben wir nicht schon grenzwertig genau in so einem ähnlichen Dilemma? Die Reichen können sich leben kaufen, zumindest vermeintlich kaufen. Viele wollen EWIG leben, keine Krankheit durch machen und suchen sich immer mehr Möglichkeiten, die nicht immer Segen sind. Viele Medikamente werden getestet an Patienten, ohne das sie es wissen. Und irgendwie geht es genau in diesem Buch um diese Thematik. Teresa muss aber sehr schnell raus finden, das letztlich die Welt, ihre Welt, nicht diese Welt ist, die sie gerne geglaubt hätte, sondern alles ist anders. Irgendwie habe ich auch, als ich das Buch und vor allem als ich von der Flucht gelesen hatte, an die ehemalige DDR erinnert. Wie viele ließen ihr Leben, um eigentlich doch nur in ein besseres Leben an zu kommen? Teresa ist einerseits anfangs sehr Naiv und muss dinge verstehen, die sie einfach am Anfang nicht verstehen kann. Erst nach und nach kommt sie mit dem ganzen besser zurecht. Doch ist es dann nicht schon zu spät? Verliert sie sich selbst, wenn sie doch nur Vertraute rette möchte? Mich lässt das Buch, nachdenklich zurück. Und zugleich aber auch voller Hoffnung, und ich möchte so gerne wissen wie es weiter geht? Wird es weiter gehen? Gibt es einen Punkt zum kritisieren? Höchstens den, das ich nicht sofort in die Geschichte gefunden habe, doch als ich mitten drin war, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich denke ich fand deswegen so schwer am Anfang hinein, weil ich irgendwie so wie Teresa erst einmal vor etwas unlösbarem stand. Wem empfehle ich denn das Buch? Allen die Dystopien mögen. Die es mögen, zwischen den Zeilen zu lesen, und sich auf etwas einlassen möchten, das ihre Gedanken fordert. Fazit: Ein Buch voller intensiver Momente, das einen zum weiter lesen animiert, so das es kaum aus der Hand zu legen ist. 5 verdiente volle Sterne

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Vollkommen
von Erika Ritterswürden aus Dorsten am 24.11.2014

Meine Meinung: Teresa ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in der Mitte, was sich eigentlich nur Spender leisten können. Aber Teresa wurde als Spenderin ausgeschlossen. Bis eines Tages sie mit Lucas bei seiner ersten Spende mit geht. Von da an verändert sich ihr Leben............. Teresa ist ein Mädchen... Meine Meinung: Teresa ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in der Mitte, was sich eigentlich nur Spender leisten können. Aber Teresa wurde als Spenderin ausgeschlossen. Bis eines Tages sie mit Lucas bei seiner ersten Spende mit geht. Von da an verändert sich ihr Leben............. Teresa ist ein Mädchen was von Anfang sympathisch ist, was fest an ihre Ziele hält. Ich fand Lucas sehr unreif. Ich fand das er nicht zu Teresa paßte. Eher paßte dieser Carter zu ihr der mir sehr sympathisch war. Er half ihr mehr und stand ihr zu Seite, als Lukas. Mit den Blutspenden hatte ich von Anfang an ein ungutes Gefühl gehabt und meine Vermutung bestätigte sich. Ich kann nur sagen sehr abscheulich, aber der Trend zu ewigen Jugend und Schönheit könnte uns dahin bringen. Wer weiß was die Wissenschaftler noch so alles austüfteln. „Wer nicht in Würde altern kann, ist es nicht wert alt zu werden“, meine Meinung. Das Ende war ziemlich überraschend und es blieben für mich noch so einige Fragen offen. Ich hoffe es gibt einen zweiten Teil und Teresa wird sich endlich für den Richtigen entscheiden. Das Buch war in allem sehr gut geschrieben. Ein flüssiger Schreibstil und sehr spannend. Die Hauptpersonen, sowie die Nebenpersonen konnte man sich gut vorstellen. Es war ein sehr schönes Leseerlebnis.

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tolle Dystopie
von Manja Teichner am 18.11.2014

Kurzbeschreibung: Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa... Kurzbeschreibung: Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten… (Quelle: Impress) Meine Meinung: Teresa lebt in einer Welt wo die Blutspende allgegenwärtig ist. Dabei haben es sie, ihre Schwester und ihre Mutter noch recht gut getroffen, leben sie doch in der Mitte. Doch Tess wurde bei ihrer Einstufung abgelehnt, darf also nicht spenden gehen. Anders ist es bei Lucas, der mit seiner Familie am Rand wohnt. Er wurde zur Spende zugelassen. Neugierig und aufgeregt geht er zur ersten Spende. Teresa begleitet ihn, nichts ahnend das dadurch Dinge ins Rollen geraten, die ihr gesamtes Leben auf einen Schlag verändern … Der dystopische Roman „Vollkommen“ stammt aus der Feder der Autorin Patricia Rabs. Sie hat schon ein paar andere Werke herausgebracht, für mich war dieses Buch aber das erste von ihr. Die Charaktere sind Patricia Rabs wirklich klasse gelungen. Teresa, genannt Tess, ist 17 Jahre alt und ich mochte sie ganz gerne. Sie ist ein sehr interessanter, recht sturer eigensinniger Charakter. Tess lebt mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in der Mitte. Dort leben die Menschen, denen es etwas besser geht. Allerdings darf Tess nicht spenden gehen, sie wurde bei ihrer Einstufung abgelehnt. Und auch sonst war Teresas Leben bisher nicht gerade leicht. Lucas lebt mit seiner Familie am Rand. Er ist der erste von ihnen der zur Spende zugelassen ist. Zu Beginn wirkt Luke, wie er auch genannt wird, recht ruhig. Er kann aber auch ziemlich stur sein und lässt sich nicht von seinen Plänen abbringen. Zwischen den beiden ist mehr und diese zarte Liebesgeschichte entwickelt sich nachvollziehbar und, wie ich finde, sehr schön. Die Nebenfiguren, wie Beatrice, die ich als sehr arrogant und bestimmend empfand oder auch Carter, der mich im Verlauf der Handlung doch sehr überrascht hat, sind Patricia Rabs wirklich gut gelungen. Sie sind sehr gut gezeichnet und wirken vorstellbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ziemlich eindringlich. Sie schafft es den Leser ins Buch zu ziehen, man möchte immerzu wissen wie es weitergeht und kann so quasi erst am Ende aufhören zu lesen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Teresa, wofür Patricia Rabs die Ich-Perspektive verwendet hat. Dies hat zur Folge, dass man sich als Leser mit Tess verbunden fühlt und sich in sie hineinversetzen kann. Die Handlung ist spannend von Beginn an. Die Atmosphäre ist recht düster gehalten und die geschaffene Welt hat mich begeistert. Sie ist sehr gut beschrieben, man kann es sich wirklich gut vorstellen. Hinter der Geschichte steckt eine Idee, die mir sehr zugesagt hat. Es geht um Intrigen, Lügen, Geheimnisse, Verrat aber auch um Freundschaft und Liebe. Es ist irgendwie alles miteinander verknüpft und fesselt ungemein. Es gibt Enthüllungen und Wendungen, welche die Spanungskurve weiter ansteigen lassen. Das Ende ist recht offen gehalten und macht somit sehr neugierig darauf wie es in der Fortsetzung wohl weitergehen wird. Wie wird sich Teresas Leben weiter entwickeln? Welche Entscheidungen muss sie noch treffen? Ich hoffe die Fortsetzung lässt sich allzu lange auf sich warten. Fazit: Kurz gesagt ist „Vollkommen“ von Patricia Rabs eine wirklich tolle Dystopie. Die gut beschriebenen vorstellbar wirkenden Charaktere, der eindringliche Stil und eine Handlung, die spannend gehalten ist und der eine tolle Idee zugrunde liegt konnten mich hier komplett überzeugen und machen neugierig auf die Fortsetzung. Ganz klar zu empfehlen!

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Eine Absolut Klasse Geschichte um Tess und ein System das es zu besiegen gilt!!!! :D
von Solara300 aus Contwig am 12.11.2014

Kurzbeschreibung Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt... Kurzbeschreibung Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten… (Quelle Impress) Cover Das Cover ist ein Eyecatcher und macht neugierig auf die junge Frau die einen fast fragend anblickt. Der Titel passt dazu sehr gut und rundet das ganze sehr gut ab. Charaktere Die 17 Jährige Teresa Evans ist kein Spender und wurde nicht für das Pharmagon ausgewählt. Sie ist eine ganz liebe, hat aber ihren eigenen Kopf und setzt sich mit Selbstvorwürfen auseinander. Luke Callahan ist Teresas ehemaliger Schüler und kommt vom Rand er hat sich in Tess verliebt und möchte mit ihr zusammen sein. Schreibstil Die Autorin Patricia Rabs hat hier nicht nur mit einem tollen flüssigen Schreibstil überzeugt, sondern mit einer Geschichte die spannend bis zum Schluss war und ich mich freue mehr von Teresa, Luke und Carter zu lesen. Meinung Was passiert wenn Du eines Tages zu Wertvoll wirst... Dann sind wir in Teresas Welt angekommen, denn laut Daten existiert sie nicht. Aber erstmal zum Anfang. Teresa auch Tess genannt lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in der Mitte. Jeder muss sich im Laufe der Zeit testen lassen ob er oder Sie zur Spenderin oder Spender wird. Bei Tess ist es so dass ihr Test sie nicht zur Spenderin macht und sie somit ihre Familie nicht unterstützen kann. Denn das Pharmagon unterstützt nur die brauchbaren, die anderen werden in die Kälte am Rand verbannt. Teresa weiß das und macht sich Vorwürfe da sie ihre Familie nicht unterstützen kann. Sie versucht trotzdem etwas beizutragen obwohl es Frauen im Berufsleben schwer haben und fährt an den Rand um Kinder zu unterrichten. Dort hat sie auch Luke kennengelernt und die beiden haben Gefühle füreinander entwickelt. Luke gehört zu den glücklichen und darf spenden und will endlich weiter kommen im Leben und mit Tess zusammen sein. Allerdings hat das Pharmagon andere Pläne und der größte Fehler den Tess jemals hatte begehen können war Luke zu der ersten Spende zu begleiten denn durch Blut werden auch die Begleitpersonen gespeichert. Und so nimmt Tess Schicksal eine unerwartete Wende und das Versrechen niemals wieder ins Labor zu gehen bekommt mehr Gewicht von ihrer Mutter, als sich Tess jemals erträumen ließ. Aber was wird aus ihr und Luke der jetzt zu den Privilegierten gehört... Fazit Eine für mich spannende und tolle Geschichte die ich verschlungen habe. Ich bin gespannt wie es weiter geht und freue mich schon auf mehr... Sehr empfehlenswert!!!! 5 von 5 Sternen

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Fesselnde Dystopie
von Insi aus Saarbrücken am 03.03.2015

Der Stil: Der Stil ist zu Beginn sehr nüchtern, neutral und emotionslos. Aber das ist gut und genau richtig. Denn es spiegelt sehr gut, das Innere von Teresa wieder. Aus ihrer Sicht erleben wir die Geschichte. Mit den Veränderungen, die Teresa durchlebt, ändert sich auch der Stil, er wird ein... Der Stil: Der Stil ist zu Beginn sehr nüchtern, neutral und emotionslos. Aber das ist gut und genau richtig. Denn es spiegelt sehr gut, das Innere von Teresa wieder. Aus ihrer Sicht erleben wir die Geschichte. Mit den Veränderungen, die Teresa durchlebt, ändert sich auch der Stil, er wird ein bisschen weniger nüchtern, wirklich emotional wird es aber nicht. Die Charaktere: Wie schon angedeutet ist Teresa recht emotionslos. Allerdings sind das alle Menschen in der Welt die Patricia Rabs mit Vollkommen geschaffen hat. Viel mehr möchte ich nicht sagen, da das der Story zu viel vorweg greifen würde. Teresa taut im Lauf der Geschichte etwas auf. Allerdings finde ich auch später keinen rechten Zugang zu ihr und ihrer Gefühlswelt, wodurch ich auch die Funken zwischen ihr und Lucas nicht wirklich spüren kann. Sie verhält sich sehr ich-bezogen und denkt nur an sich, nicht an die anderen. Manchmal ist sie mir einfach viel zu egoistisch. Sie bleibt immer recht ruhig und in sich gekehrt, kommt nicht so wirklich aus sich heraus. Manchmal hätte ich sie gerne geschüttelt um ein paar Emotionen aus ihr heraus zu locken. Zu den übrigen Figuren erfahren wir teilweise mehr, teilweise weniger Hintergründe. Mit Lucas bin ich nicht so recht warm geworden. Dafür war mir Carter wirklich sympathisch. Die Story: Da Vollkommen aus Teresas Sicht geschrieben ist lernt der Leser die emotionslose und gefühlskalte Welt, in der sie lebt erst nach und nach kennen. Genau wie Teresa erst nach und nach mehr entdeckt und erfährt, wird erkennbar, was tatsächlich hinter dem System steckt. Zu Beginn habe ich mir zwar mehr Infos gewünscht, aber nicht, weil ich sie brauche. Die Story hat mich schon nach wenigen Seiten total gefesselt und ich wollte genau wie Teresa irgendwann nur noch verstehen. Vollkommen ist unglaublich spannend geschrieben und nimmt immer wieder Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, die aber schlüssig sind. Patricia Rabs hat eine faszinierende Welt geschaffen, die sehr gut durchdacht und ausgearbeitet ist, sowohl das Setting als auch die gesellschaftlichen Strukturen. Beim Lesen hatte ich ständig ein klares Bild vor Augen, von Teresas Umgebung, den Menschen. Die Atmosphäre ist fast durchgehend bedrückend und düster. Mich hat das nicht weiter gestört. Aber ich habe auch aufgrund anderer Rezensionen damit gerechnet. Es hat irgendwie gepasst. Mein Fazit: Vollkommen konnte mich wirklich fesseln, auch wenn ich mit den Charakteren nicht so ganz warm geworden bin. Die ganze Gesellschaft, die Patricia Rabs geschaffen hat ist sehr gut durchdacht. Ein bedrückendes System, das man sich aber irgendwie so vorstellen kann. Den nächsten Teil werde ich definitiv lesen.

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Wenn Blut zur Währung wird...
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 07.01.2015

In der bedrückenden Welt, die uns die Autorin beschreibt, kann man sich glücklich schätzen, wenn man in der sogenannten "Mitte" lebt, sich ab und an den unerhörten Luxus eines Apfels oder einer Banane gönnen und seinen Kindern die Schule finanzieren kann. Wer so richtig im Wohlstand lebt, kann sogar... In der bedrückenden Welt, die uns die Autorin beschreibt, kann man sich glücklich schätzen, wenn man in der sogenannten "Mitte" lebt, sich ab und an den unerhörten Luxus eines Apfels oder einer Banane gönnen und seinen Kindern die Schule finanzieren kann. Wer so richtig im Wohlstand lebt, kann sogar den ganzen Winter hindurch heizen! Am "Rand" sieht das schon ganz anders aus: frisches Obst und Gemüse kann sich keiner leisten, die meisten Kinder können nicht mal lesen oder schreiben, und im Winter kann man sich nur in zerlumpte Decken wickeln und hoffen, dass man in der Nacht nicht erfriert. Wer in der Mitte lebt und wer am Rand, das wird nicht etwa entschieden durch Arbeitswillen, Bildung oder andere Faktoren, die ein Mensch vielleicht beeinflussen kann, sondern einzig und alleine von der Qualität seines Blutes. Mit 15 können sich Jugendliche testen lassen, und wenn ihr Blut den Ansprüchen genügt, müssen sie zwei Jahre lang alle möglichen Vitamine und Medikamente einnehmen und dürfen dann von ihrem 17. bis zu ihrem 25. Geburtstag regelmäßig Blut spenden. Und das wird richtig, richtig gut bezahlt. Schon ein Blutspender kann eine ganze Familie ernähren, und mehrere Kinder zu haben, die spenden, kann eine Familie schwindelerregend reich machen! Familien, deren Kinder abgelehnt wurden, haben dagegen kaum eine Chance, der Armut zu entkommen. Die Geschichte fand ich von der ersten Seite an sehr spannend. Ich stellte immer neue Theorien auf, was die Regierung wohl mit dem ganzen Blut vorhat, und wurde dann gegen Ende doch komplett überrascht! Die Hauptfigur, Teresa, gefiel mir erst richtig gut. Am Anfang ist sie einfach nur eine sympathische junge Frau, die von einem besseren Leben für ihre Familie träumt. Dann stellt sich ihre Welt über Nacht auf den Kopf, und ihre Liebe scheint schon verdammt, bevor sie richtig angefangen hat... Ich habe sehr mit ihr mitgefühlt. Im Laufe der Geschichte hat mich dann aber immer wieder befremdet, wie launenhaft sie sein kann. Mal ist sie unerträglich naiv und beinahe schon märtyrerhaft, dann wirkt sie wieder sehr ich-bezogen und sogar etwas selbstsüchtig. Aber vielleicht bin ich da auch etwas zu streng mit ihr, sagte ich mir letztendlich. Sie ist schließlich völlig überfordert mit der ganzen Situation, außerdem ist sie in einer Gesellschaft großgeworden, in der Zivilcourage tödlich sein kann und das Wegschauen zum Volkssport geworden ist. Mit gemischten Gefühlen folgte ich dem Geschehen und dachte immer wieder über Teresa nach - und ist das nicht das Merkmal eines guten Charakters? Auch mit Lukas durchlief ich ein Wechselbad der Gefühle. Manchmal fand ich ihn richtig großartig, dann fragte ich mich wieder, was Teresa eigentlich an ihm findet. Die beiden haben scheinbar sehr wenig gemeinsam. Sie war immer schon hungrig nach Bildung und versessen aufs Lesen, und er hat eigentlich überhaupt keine Lust darauf, das Lesen zu lernen, sondern hängt lieber mit seinen Kumpels ab. Aber natürlich ist er im Grunde das Produkt der Welt, in der er lebt, denn er wurde am "Rand" geboren. Woher soll die Lust auf Bildung kommen, wenn Bildung Luxus ist und man sich erstmal darum kümmern muss, nicht zu erfrieren oder zu verhungern? Auf jeden Fall ist er mutig, loyal und fest entschlossen, Teresa zu beschützen, und damit hat er dann doch noch mein Herz gewonnen. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Er liest sich leicht und angenehm und beschwört mit Leichtigkeit eine Welt herauf, die unserer völlig fremd und doch sehr ähnlich ist. Fazit: Die Geschichte ist originell, spannend und regt zum Nachdenken an, und bis zum Ende tappte ich im Dunkeln, was hinter all dem steht. Die beiden Protagonisten waren für mich nicht unproblematisch, aber definitiv interessant! Für mich ist "Vollkommen" eine der interessanteren Dystopien der letzten Jahre.

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Spannend, packend und mit Sogwirkung!
von Tiana_Loreen am 30.11.2014

Eine Welt, so neu und doch einer bekannten Gesellschaft untergeordnet. Ein Buch, dass neues zeigt und sich selbst einen Spiegel vorhält. Spannend, packend und erschreckend! Leseempfehlung! meine Meinung: Zwei Wörter. Erstens: Im.press. Zweitens: Dystopie. Noch Fragen? Nein, okay. Spaß beiseite! Aber ehrlich, ich habe das Cover gesehen, den Inhalt gelesen und ich wusste, dass ich das... Eine Welt, so neu und doch einer bekannten Gesellschaft untergeordnet. Ein Buch, dass neues zeigt und sich selbst einen Spiegel vorhält. Spannend, packend und erschreckend! Leseempfehlung! meine Meinung: Zwei Wörter. Erstens: Im.press. Zweitens: Dystopie. Noch Fragen? Nein, okay. Spaß beiseite! Aber ehrlich, ich habe das Cover gesehen, den Inhalt gelesen und ich wusste, dass ich das Buch lesen MUSSTE! Eine komplizierte Liebe. Eine Welt, die unserer nicht sehr unähnlich ist und ein Geheimnis, welches die Hauptperson umfasst. Kurz: Die beste Voraussetzung für ein gelungene Dystopie! Ich liebe es, wenn Charas eine Seele besitzen, wenn ich sie mir bildlich vorstellen kann und mir ihr Wesen aus den Zeilen lesen kann, denn wenn das so ist, ist es um einiges leichter die Charas zu verstehen. Genauso war es bei Teresa. Teresa hat in dem Buch eine Gratwanderung gemacht, aber das kam nicht von heute auf morgen. Sie hat sich entwickelt, hat aus Fehlern gelernt und war menschlich, ein Charakterzug, den nur die wenigsten Menschen in dem Buch vorweisen können. Außerdem zeigt sie klar und deutlich, dass man Erziehung nicht einfach abschalten kann. Wir tragen sie in uns, verkörpern sie und geben das Weiter, was wir gelernt haben, für das wir stehen. Aber neben Teresa gibt es noch weitere tolle Charakter. Lucas, zum Beispiel, der viele Seiten hat. Carter, der Retter in Nöten. Beatrice, das Mädchen, dass man nicht einschätzen kann und so weiter und so weiter. Viele tolle Charakter, für ein tolles Buch! Die Idee ist toll. Dystopie liebe ich . Die Zukunft ist immer ein Faktor, den man mit einem großen Fragezeichen betiteln muss. Vielleicht gerade deshalb konnte mich diese Geschichte so packen, denn die Grundidee von Patricia Rabs kommt aus der Gegenwart. Die Süchte der Gesellschaft: ewige Schönheit. Kontrolle. Macht. Alles, was wir heute haben, früher hatten und in Zukunft auch haben werden. Vielleicht deshalb bekam das Buch eine Spur noch mehr Spannung, denn beim Lesen kommt nicht selten der Gedanke: "Möglich wäre es, leider..." Doch neben der tollen Idee, den großartigen Charakter, muss ich auch die Schreibweise erwähnen. Flüssig, verständlich und mit Sogwirkung, denn einmal drinnen, ist das nicht weiterlesen praktisch unmöglich ;P . Teresa ist eine tolle Ich-Erzähler-Perspektive, denn sie hat von ihrer Welt genauso wenig Ahnung, wie wir sie haben. Step-by-Step lernen wir mit ihr ihre Welt kennen und kommen erschreckenderweise manchmal auf Ähnlichkeiten, die man lieber nicht gefunden hätte! Fazit: Ein wirklich gelungenes Buch, auf dessen Fortzsetzung ich mich schon besonders Freue! Eine Dystopie, die zwar zukünftsorientiert ist, aber auch eine gewisse Aktualität hat. Sie ist spannend aufgebaut und enthält genug Geheimnisse! Das Ende ist geschlossen - irgendwie - hält aber noch genug Stoff für den nächsten Teil bereit. Kurz: Großartige Umsetzung, neuartige Idee und authentische Charaktere! Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen und kann ohne schlechtes Gewissens eine klare Leseempfehlung aussprechen!

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Vollkommen
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenselbold am 17.11.2014

Theresa lebt in einer ganz ungewöhnlichen Welt, in einer Welt, wo es Grenzen gibt. Abgeschieden vom Rest der Welt, und doch so nah, direkt nebenan, leben die Menschen des Pharmagons. Ihr einziger Lebensinhalt ist das Blut spenden, sie bekommen Medikamente und bekommen anschließend Blut abgenommen, dies betrifft allerdings nur... Theresa lebt in einer ganz ungewöhnlichen Welt, in einer Welt, wo es Grenzen gibt. Abgeschieden vom Rest der Welt, und doch so nah, direkt nebenan, leben die Menschen des Pharmagons. Ihr einziger Lebensinhalt ist das Blut spenden, sie bekommen Medikamente und bekommen anschließend Blut abgenommen, dies betrifft allerdings nur die besonders reinen Blutaggregate, die anderen Menschen haben somit nur geringe Verdienstmöglichkeiten und leben am Existenzlimit. Theresa gehört zu einer Familie, deren Blut eigentlich immer rein genug war, doch sie wurde als Erste ihrer Familie ausgeschlossen, sie verdient ihren Unterhalt mit privaten Lehrstunden in Puncto schreiben und verliebt sich in Lucas, einen ihrer Schüler, der kurz vor seiner ersten Spende steht, er bittet Theresa, ihn zu begleiten. Theresa kann nicht nein sagen, obwohl ihre Mutter ihr einen Besuch im Labor strengstens verboten hat. Als dann das Labor Theresas Blut in die Finger bekommt, beginnt eine spannende Hetzjagd. Meinung: Das Cover ist ganz hübsch, es erinnert mich etwas an einen Vampirroman. Der Titel ist ebenfalls passend. Gleich zu Beginn ist einem der Schreibstil sympathisch, das Buch lässt sich locker lesen und Theresa ist in jedem Punkt eine sympathische Hauptfigur, mit einem interessanten Tragikpaket. Schnell wird das Buch sehr ernst und bedrohlich für Theresa und man wird vor lauter Spannung praktisch in das Buch eingesogen. Anfangs kann man noch nicht so ganz verstehen, warum nun so heftige Reaktionen kommen, doch das Gefühl, das mehr dahinter steckt, trügt einen nicht, sodass der Roman eine sehr dynamische Entwicklung durchläuft. Im letzten Drittel weiß man einfach nicht mehr, wem man trauen kann und wem nicht und genau das hat mir sehr gut gefallen. Das Ende schreit nach einem zweiten Teil, der hoffentlich bald heraus kommt. Einen Punkt habe ich dennoch zu kritisieren: da die Überreaktionen einem zu Anfang nicht verständlich sind, kommt einem das meiste über eine lange Dauer hinweg unlogisch vor. Das Ende hat die Logik gerettet, hat aber eher auf mich so gewirkt, dass die Problemlösung beim Plotten erst im nachhinein entstanden ist und nicht von Anfang an klar war, die Charaktere wirken dadurch eher ziemlich wankelmütig.

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Herzlich willkommen. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt im Labor des Pharmagon ...
von Avirem am 15.11.2014

Meinung Teresa lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in der Mitte. Nur Spender können es sich leisten in diesem Stadteil zu wohnen. Doch Teresa wurde nicht zur Blutspende zugelassen und versucht durch Unterricht ein wenig zum Familieneinkommen beizutragen. Ärmlich, sparsam und nur mit dem nötigsten versorgt gestaltet sich ihr... Meinung Teresa lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in der Mitte. Nur Spender können es sich leisten in diesem Stadteil zu wohnen. Doch Teresa wurde nicht zur Blutspende zugelassen und versucht durch Unterricht ein wenig zum Familieneinkommen beizutragen. Ärmlich, sparsam und nur mit dem nötigsten versorgt gestaltet sich ihr Alltag. Nichtspender leben an der Armutsgrenze und führen oft täglich einen Kampf ums Überleben. Das sie nicht zur Spende eingestuft wurde lastet schwer auf Teresas Schultern. Sie ist liebenswert, unsicher, hilfsbereit und ein wenig naiv. Heimlich verliebt ist sie in Lucas, der als Spender für sie in unerreichbare Ferne rückt. Schuld, Pflichtbewußsein und Loyalität engen sie ein und Engstirnigkeit begleitet sie. "Vollkommen" ist eine Dystopie von Patricia Rabs und bei Impress/Carlsen erschienen. Die Autorin stellt dem Leser ihre Welt vor, die Ähnlichkeiten mit anderen dystopischen Kollegen aufweist aber auch eigenständige Ideen hervorbringt. Zudem gibt es einen interessanten Schlüssel ... Blut. Die Geschichte beginnt ruhig. Der Leser lernt die Hauptprotagonistin kennen, erfährt grundsätzliches über ihr Leben und die Stadt. Schon bald kommt es zu einem Wendepunkt ab welchem es spannend und interessant wird. Als Leser bekommt man immer nur kleine Häppchen an Informationen welche im Kopf in viele weitere Fragen zersplittern. Nur langsam läßt sich das Puzzle zusammensetzten und der Leser wird immer wieder auf falsche Fährten gelockt. Zwar gibt es vorhersehbare Situationen aber die eingebauten überraschenden Wendungen fehlen keinesfalls. Für mich blieb der aufgebaute Spannungsbogen kontinuierlich oben und ich habe den Verlauf neugierig verfolgt. Die Autorin hat ihre Charaktere liebevoll erdacht. Nicht alle sind sofort als Gut oder Böse einzuordenen und man weiß nie so recht wer es wirklich ehrlich mit Teresa meint. Mit Teresa selbst konnte ich mich nicht identifizieren. Sie handelte oft anders als ich es getan hätte und nicht immer konnte ich ihr Tun verstehen. Die Liebesgeschichte hatte für mich keinen so gelungenen Start und erst nach einer Weile konnte Frau Rabs die Emotionen zu mir transportieren. Dreiecksgeschichten sind für mich oft ein Störfaktor, die sich hier anbahnende fand ich aber in Ordnung. Insgesamt hat mir der Plot und die Botschaft gut gefallen. Das Ende ist sehr offen gehalten und es bleiben viele Fragen ungeklärt. Da eine Fortsetzung im Gespräch ist, kann der Leser noch auf Aufklärung hoffen, ebenso wie auf ausführlichere Hintergrundinformationen. Erzählt wird von Teresa in der Ich Perspektive. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, klar, flüssig und rasch zu lesen. Die Sprache passt zur Geschichte und das Erzähltempo ist angenehm. Fazit: "Vollkommen" von Patricia Rabs ist eine durchwegs gut gelungene Dystopie die mir unterhaltsame und spannende Lesestunden geschenkt hat. Ich habe die Protagonisten gerne auf ihrem Weg begleitet. Mit ein wenig Luft nach obern gibt es von mir **** Sterne. Zitat "An diesem Abend glaubten wir daran, dass sich alles zum Guten weden würde. Es lag außerhalb unserer Vostellungskraft, dass irgendetwas unsere kleine Welt zum Einsturz bringen könnte. Unsere kleine Welt, die einzige, die wir kannten. Die wir akzeptiert hatten. In dieser Welt hätte alles gut werden sollen." (Seite 19)

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anstrengende Protagonistin dämpft Lesefreude (3,5)
von Anja am 18.11.2014

Wer zur Spende gehen kann, hat ein sicheres Einkommen und lebt in der privilegierten Mitte. Wer nicht spenden darf, lebt in Armut am Rand. Die 17-jährige Teresa wurde bei der Blutspende aussortiert. Um das Leben in der Mitte finanzieren zu können, arbeitet ihre Mutter hart und auch Teresa verdient... Wer zur Spende gehen kann, hat ein sicheres Einkommen und lebt in der privilegierten Mitte. Wer nicht spenden darf, lebt in Armut am Rand. Die 17-jährige Teresa wurde bei der Blutspende aussortiert. Um das Leben in der Mitte finanzieren zu können, arbeitet ihre Mutter hart und auch Teresa verdient Geld, indem sie Schüler am Rand unterrichtet. Einer ihrer Schüler ist Lukas, der sie eines Tages bittet, ihn zu seiner ersten Spende zu begleiten. Doch ihre Zusage wird zu einem Fehler, der Teresas ganzes Leben verändert... Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich Dystopien im Allgemein super finde, aber mit Vollkommen hatte ich ziemliche Schwierigkeiten, was vor allem daran lag, dass ich mit Teresa nicht wirklich warm geworden bin. Teresas ganze Welt wird durch nur einen Tropfen Blut auf den Kopf gestellt. Zwar ist nachvollziehbar, dass es sie aus der Bahn wirft, zu erfahren, dass ihr bisheriges Leben auf Lügen basierte und sie nicht die ist, die sie bisher zu sein glaubte, aber Teresa verhält sich für mich insgesamt einfach zu naiv und ist oft ziemlich schwer von Begriff. Da sie die Ich-Erzählerin der Geschichte ist, ist es auch relativ schwer, sich ein Stück von ihr zu distanzieren und den Rest der aufwühlenden Story zu genießen. Mit andere Figuren, wie zum Beispiel dem charmanten Charter oder dem griesgrämigen, vermeintlich „bösen“ Daniele bin ich hingegen schneller warm geworden, wobei es interessant ist, zu beobachten, welche verschiedenen Charakterzüge die Figuren in den unterschiedlichen brenzligen Situationen zeigen. Dadurch, dass ich nicht wirklich Sympathien für die Protagonistin entwickeln konnte, zog sich dann zunächst auch die Handlung ein wenig. Dabei ist die dystopische Welt, die Patricia Rabs entwirft, interessant und erschreckend zugleich. Erst nach und nach erschließen sich die Hintergründe der Blutspenden und die Gegensätze des geteilten Landes werden sichtbar. Die Geschichte ist durchaus spannend. Man möchte erfahren, was es mit Teresas Besonderheiten auf sich hat und wer hinter allem steckt. Auf der Suche nach Schutz und Antworten geraten die Figuren mehrfach in Gefahren, die es zu überwinden gilt. Nie können sie sicher sein, wer auf ihrer Seite steht und wo die nächste Falle lauert. Gut gefallen hat mir daran, dass die Handlung nur an wenigen Stellen vorhersehbar war und das Geschehen immer wieder durch unerwartete Ereignisse eine neue Wendung nahm. Das Ende bietet einige Antworten auf die drängendsten Fragen, insgesamt ist die Handlung aber noch sehr offen. Schwierigkeiten mit der für mich zu naiven Hauptfigur machten es schwer, mich völlig auf die eigentlich spannende Geschichte einzulassen. Patricia Rabs entwirft ein komplexes Szenario, in dem noch viele Fragen offen bleiben. Die Neugier auf die Fortsetzung ist trotz allem geweckt.

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