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Vom Kommen und Gehen

Migration in Südtirol

Es gibt keine „Flüchtlingskrise“. Dieser Begriff suggeriert, dass Flüchtlinge für die Krise verantwortlich seien, dass sie das Problem darstellen. Doch Migration ist nur das Symptom der Krise. Die Ursachen liegen in den Kriegen, in der Zerstörung der Lebensgrundlage von Millionen von Menschen als Folge des Klimawandels sowie in der neoliberalen Globalisierung und im Lebensstil der Gesellschaften des Nordens, der auf Kosten der Staaten des Südens geht.
Kurt Gritsch verbindet diese globalen Fragen mit der konkreten Situation in Südtirol. Er analysiert die Dynamiken von Krieg und Verfolgung an den Beispielen Libyen und Syrien, weist auf die Auswirkungen von Freihandelsabkommen, Handelskriegen und Landgrabbing hin. Sein Fazit: Die Frage nach der Verantwortung muss offen diskutiert werden, auf globaler Eben, aber auch auf lokaler.
Portrait
geboren 1976 in Meran, Historiker. Lehrtätigkeit in Südtirol und aktuell in der Schweiz, Vorträge im In- und Ausland u. a. zum Jugoslawien und Kosovo-Krieg sowie zu Medien und Sprache. Seit 2014 Mitarbeiter beim Projekt „Arbeitsmigration in Südtirol“ am Institut für Zeitgeschichte in Innsbruck. Veröffentlichungen u. a.: „Inszenierung eines gerechten Krieges? Intellektuelle, Medien und der ‚Kosovo-Krieg‘ 1999“ (Olms 2010).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 264
Erscheinungsdatum 11.10.2016
Sprache Deutsch
Verlag Edition Raetia
Maße (L/B/H) 208/134/20 mm
Gewicht 370
Abbildungen mit vielen Fotos
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
17,90
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