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Von Fesseln befreit

Wie mir mein Glaube innere Freiheit schenkt

(1)

Das aufrichtige Resümee eines mutigen Lebens


»Folge der Stimme deines Herzens«, so lautet die Devise von Majella Lenzen. Nicht nach starren Regeln, sondern nach den Ansprüchen ihres Herzens will sie leben. 20 Jahre nach ihrem Austritt aus dem Kloster macht Majella Lenzen eine Bestandsaufnahme, betrachtet ihr »neues« Leben ohne äußere Verpflichtungen, aber mit Eigenverantwortung und vor allem einer ungebrochenen tiefen Liebe zu Gott. Gleichzeitig schickt sie eine mahnende Botschaft an die Kirche, vielen schönen und klangvollen Worten endlich auch Taten folgen zu lassen.




Vom Frieden eines reifen Glaubens
Das spirituelle Leben der bekannten ehemaligen Ordensfrau außerhalb der Kirche
Mit Lebensmut und Charisma dem Schicksal die Stirn bieten


Portrait
Majella Lenzen wurde 1938 in Aachen geboren, 1959 legte sie ihre Gelübde ab. Im selben Jahr begann ihr Einsatz als Missionarin in Afrika. 18 Jahre lang leitete sie das Turiani Hospital in Tansania. 1982 übernahm sie die Leitung der Ordensprovinz in Simbabwe. Ab 1990 koordinierte sie die katholische Aidsarbeit in der Diözese Moshi am Kilimandscharo. Dabei kam es zu einem Konflikt mit der Kirche, so dass sie 1995 von ihren Gelübden entbunden wurde und aus dem Orden austrat (Verhütungs- und Kondomverbot). Bereits 2009 und 2012 schrieb die Bestsellerautorin zwei Bücher. Vor 20 Jahren kam sie aus Afrika zurück zu ihrer erkrankten Mutter nach Düren.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 24.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-579-08525-8
Verlag Gütersloher Verlagshaus
Maße (L/B/H) 221/150/22 mm
Gewicht 360
Buch (gebundene Ausgabe)
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Pflichtlektüre für mündige Katholiken
von Gabriele Bessen am 16.01.2017

„Mit diesem neuen Buch nun möchte ich eine gewisse Bestandsaufnahme machen und meinen Ist-Zustand beschreiben, und das 20 Jahre nach dem Austritt. Gleichzeitig möchte ich einen mahnende Botschaft an meine Kirche schicken, dass sie endlich nicht nur schöne klangvolle Worte… an die Menschen richtet, sondern sich aufrütteln lässt….“ (M.... „Mit diesem neuen Buch nun möchte ich eine gewisse Bestandsaufnahme machen und meinen Ist-Zustand beschreiben, und das 20 Jahre nach dem Austritt. Gleichzeitig möchte ich einen mahnende Botschaft an meine Kirche schicken, dass sie endlich nicht nur schöne klangvolle Worte… an die Menschen richtet, sondern sich aufrütteln lässt….“ (M. Lenzen: Von Fesseln befreit S. 168). Zwanzig Jahre nach ihrem Austritt aus dem Orden, dem sie etwa vierzig Jahre angehört hatte, schließt Majella Lenzen Frieden mit sich. Ein langer Weg der Selbstfindung und Eigenreflexion hat sie zu einer freien und selbstbestimmten zivilen Persönlichkeit gemacht, die nach wie vor auf ihre eigene innere Stimme hört und danach handelt. Bemerkenswert ist, dass sie weder an ihrem Glauben gezweifelt hat noch aus der Kirche ausgetreten ist. Trotzdem prangert sie an, was an den Strukturen dieser Kirche falsch ist, die nach wie vor der Frau in der Kirche keine Chancen im Sinne einer Gleichberechtigung einräumt. Frauen in der Kirche, besondern Ordensfrauen, bringen sich durch ihre missionarische Tätigkeit an den Rand ihrer eigenen Grenzen, ohne im Fall eines Austrittes Hilfe – weder seelisch noch finanziell – beanspruchen zu können. Statt dessen werden sie als Abtrünnige stigmatisiert. Nachdem Frau Lenzen sich in Afrika fast vierzig Jahre selbstlos in den Dienst der Kirche gestellt hat, ist es ihr heute ein großes Anliegen, ausgetretenen Ex-Nonnen Beistand zu leisten, den Weg ins zivile Leben zu finden und ihre Vergangenheit zu verarbeiten. Sie sieht die Zeichen der Zeit sehr deutlich und spricht sicher vielen Katholiken aus tiefster Seele, die an den Hierarchien und Machtstrukturen der katholischen Kirche ebenso verzweifeln. In einer Zeit des fehlenden Nachwuchses bei Ordensleuten und Priestern sollte die Kirche auf Menschen wie Majella Lenzen hören, einer wahren Prophetin unserer heutigen Zeit.

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