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Von Männern und Menschen

Roman

(2)
Der Sommer, in dem alles zum ersten Mal geschah

Sommer 1972 in der finnischen Provinz: Als sein Vater erkrankt, wird der 17­-jährige Erzähler von einem Tag auf den anderen in die Pflicht genommen - vorbei sind die unbeschwerten Tage seiner Kindheit. Anstatt Krebse zu fangen, verbringt er die Ferienmonate mit dem Bau von Regenrinnen und taucht ein in die bislang fremde und oft raue Welt der Erwachsenen. Doch der Arbeit am Tag folgen lange, warme Abende und Nächte, in denen heimliche Unternehmungen zu Abenteuern ganz anderer Art führen . . .
Mit großer menschlicher Wärme, Weisheit und subtilem Witz erzählt der preisgekrönte Autor Olli Jalonen in seinem neuen Roman von einem finnischen Sommer in den Siebzigern, in dem Piratensender ihre Hochphase erleben, die ganze Welt von den Olympischen Spielen in München redet - und der un­vergessliche Held der Erzählung zum Mann wird.
Portrait
Olli Jalonen, 1954 in Helsinki geboren, zählt zu den bedeutendsten Autoren Finnlands. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Finlandia Prize, und in verschiedene Sprachen übersetzt. Bei mare erschien zuvor sein Roman »Vierzehn Knoten bis Greenwich« (2010).

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt in Berlin.
Er übertrug zahlreiche Werke vom Finnischen ins Deutsche und ist Autor von bislang vier Romanen, zuletzt: »Neringa oder Die andere Art der Heimkehr« (mare 2016).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 05.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86648-241-8
Verlag Mareverlag
Maße (L/B/H) 211/133/50 mm
Gewicht 744
Originaltitel Miehiä ja ihmisiä
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 58.015
Buch (gebundene Ausgabe)
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Finnischer Sommer
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 10.08.2016

Hier wird das manchmal turbulente, manchmal auch eintönige, schwere und schöne Leben eines jungen Mannes an der Schwlle zum Erwachsenwerden beleuchtet. Halb noch pubertierender Jugendlicher, halb schon junger Mann, erlebt er in einem Sommer viele Höhen und Tiefen. Kurz vor seinem 18. Geburtstag muß er bereits viel... Hier wird das manchmal turbulente, manchmal auch eintönige, schwere und schöne Leben eines jungen Mannes an der Schwlle zum Erwachsenwerden beleuchtet. Halb noch pubertierender Jugendlicher, halb schon junger Mann, erlebt er in einem Sommer viele Höhen und Tiefen. Kurz vor seinem 18. Geburtstag muß er bereits viel Verantwortung tragen und schwerwiegende Entscheidungen treffen. Er ist bereit, für seine Familie große Opfer zu bringen, aber sind sie auch wirklich nötig, oder wird doch noch alles gut?

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Ein Ende kann stets ein neuer Anfang sein.
von Liane Marth / LimaKatze am 04.08.2016

*** KLAPPENTEXT: Sommer 1972 in der finnischen Provinz: Als sein Vater erkrankt, muss der 17-jährige Erzähler von einem Tag auf den anderen die Kindheit hinter sich lassen und die Ferienmonate auf dem Bau verbringen. Zwischen den erwachsenen und nicht selten verschrobenen Männern taucht er ein in eine völlig neue... *** KLAPPENTEXT: Sommer 1972 in der finnischen Provinz: Als sein Vater erkrankt, muss der 17-jährige Erzähler von einem Tag auf den anderen die Kindheit hinter sich lassen und die Ferienmonate auf dem Bau verbringen. Zwischen den erwachsenen und nicht selten verschrobenen Männern taucht er ein in eine völlig neue Welt. Und in den langen und hellen skandinavischen Nächten erscheinen bald auch die Frauen in einem ganz anderen Licht. *** ZUM INHALT: Die Erlebnisse des jungen Erzählers, im Roman bleibt er ohne Namen, wurden vom Autor aus der Ich-Perspektive erzählt. Dabei lässt er den Leser tief in die Gedankengänge seines liebenswerten Hauptprotagonisten eintauchen und die Zeit der Siebziger Jahre wieder aufleben. Die Zeit der Schlaghosen und Hotpants, lange Haare bei Männern und Frauen, Farben und Muster in den mutigsten Kombinationen, und, und, und... Der Drang der Jugend nach Veränderung war in den Siebzigern so groß wie nie zuvor, auch wenn das den wenigsten Eltern gefiel. Es war die Zeit, in der sich eine Jugend emanzipierte, die sich gegen auferlegte Regeln zur Wehr setzte und die ihre Ideen ausleben wollte im buntesten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Für all diese Dinge hat der siebzehnjährige Erzähler allerdings kaum Sinn und Zeit. Als sein Vater im Sommer 1972 schwer herzkrank und arbeitslos wird, sieht er sich gezwungen seine Eltern finanziell zu unterstützen. Kurzentschlossen nimmt er einen Ferienjob an, um die Schulden seines Vaters abzuarbeiten. Dort lernt er auch Rekku kennen, einen geistig behinderten jungen Mann, dem nicht nur die Arbeitskollegen, sondern auch der eigene Vater das Leben sehr schwer machen. Dem Erzähler aus dem Buch geht Rekkus Schicksal sehr nah und deshalb hilft und unterstützt er ihn, wo er nur kann. Auf den Schultern des Siebzehnjährigen lastet mit alledem viel Verantwortung und er begreift sehr schnell, dass für ihn die Zeit der Kindheit mit diesem Sommer vorüber ist. Aus dem Jugendlichen wird ein Mann. Der Arbeitsalltag in der Firma und die neue Rolle innerhalb seiner Familie machen ihn selbstbewusster, eigenständiger und er lernt sich durchzusetzen. Gleichzeitig macht er in diesem Sommer der großen Veränderungen seine ersten Erfahrungen mit den Frauen. Doch nur eine ist es, die sein Herz erobern kann. Und ausgerechnet ihr gegenüber begeht er einen folgenschweren Fehler. … *** MEIN FAZIT: „Von Männern und Menschen“ war für mich wie eine gedankliche Zeitreise, die mir große Freude machte und eigene Jugenderinnerungen weckte. Der Erzähler und Hauptprotagonist, der im Buch nur „O“ genannt wird, wurde vom Autor Olli Jalonen sehr schön herausgearbeitet. Der Siebzehnjährige gewinnt mit seinem starken Charakter und seiner großherzigen Art sehr schnell die Sympathie des Lesers, auch wenn er manchmal beinahe schon zu perfekt erscheint. Gleichzeitig weht stets ein Hauch von Melancholie durch den Roman, verursacht durch die nachdenkliche und fast schon philosophische Art des Jugendlichen. Am Ende des Buches bleiben zwar ein paar Fragen offen, aber so ist es nun mal, nicht alle Angelegenheiten des Lebens klären sich für gewöhnlich im Laufe eines Sommers. Obwohl ich die Geschichte ansich und vor allem den Hauptprotagonisten sehr mochte, gelang es mir während der Lektüre nicht immer beim Inhalt zu bleiben. Das Buch hat für meinen Geschmack doch einige Längen, und so manche sehr detailreiche Schilderung hätte vielleicht gekürzt werden oder sogar wegfallen können. Weniger ist eben manchmal mehr. Hinzu kommt, dass der vom Autor geschaffene Romanheld durch seinen pragmatischen Charakterzug eine überaus ruhige Erzählform hat. Das kann für den Leser mitunter etwas ermüdend sein. Demzufolge hätte dem immerhin 544 Seiten starken Roman ein etwas größerer Spannungsaufbau vielleicht gut getan, oder aber etwas mehr Emotionalität. Trotz der von mir empfundenen Kritikpunkte möchte ich dennoch nur einen Stern abziehen, weil ich mit diesem Buch viele herzerwärmende Lesemomente hatte. Die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Menschlichkeit wurden in diesem vielschichtigen Roman sehr schön zusammengebracht, und deshalb legt man das Buch am Ende mit einem guten Gefühl zufrieden zur Seite. Neben der eigentlichen Handlung erhält der Leser außerdem einen Eindruck von der politischen Situation Finnlands in 1972. Ein informativer Anhang stellt Wissenswertes zur Verfügung und macht das eine oder andere Gelesene verständlicher. Die Vorzüge überwiegen hier also insgesamt gesehen bei Weitem, und deshalb vergebe ich letztendlich sehr gerne vier Sterne. Die einfühlsame Übersetzung aus dem Finnischen und die Erläuterungen im Anhang stammen übrigens vom Autor Stefan Moster.

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