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Vor dem Fest

Roman

(2)
Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Bis auf den Fährmann – der ist tot. Und Frau Kranz, die nachtblinde Malerin, die ihr Dorf zum ersten Mal bei Nacht festhalten will. Ein Glöckner und sein Lehrling wollen die Glocken läuten, das Problem ist bloß: die Glocken sind weg. Eine Füchsin sucht nach Eiern für ihre Jungen, und Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, kann sich nicht entscheiden, ob er Zigaretten holen soll oder sich in den Kopf schießen. Alle haben sie eine Mission. Alle wollen sie etwas zu Ende bringen, bevor die Nacht vorüber ist.


Keiner von ihnen will den Einbruch ins Haus der Heimat beobachtet haben. Das Dorfarchiv steht aber offen. Doch nicht das, was gestohlen wurde, sondern das, was entkommen ist, quält die Schlaflosen. Die Nacht gebiert Ungeheuer: Alte Geschichten und Erinnerungen, Mythen und Märchen, sind ausgebrochen und ziehen mit den Menschen um die Häuser. Sie fügen sich zum Roman einer langen Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens, in dem Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und Lebende, Handwerker, Rentner und arbeitslose Halbgötter in Fußballtrikots aufeinander treffen. Und in dem es Herrn Schramm einfach nicht gelingen will, an Zigaretten zu kommen. Wie wird es aussehen das Dorf, wenn das Fest beginnt?


Rezension
"Ein Buch wie wenige andere. Politisch versiert und stilistisch ein Kunststück."
Portrait
Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad in Bosnien-Herzegowina geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Sein Debütroman Wie der Soldat das Grammofon repariert begeisterte Leser und Kritik gleichermaßen und wurde in 31 Sprachen übersetzt.


Vor dem Fest war ein SPIEGEL-Bestseller und ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter dem renommierten Alfred-Döblin-Preis sowie dem Preis der Leipziger Buchmesse 2014.


Saša Stanišić lebt und arbeitet in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641133269
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Verkaufsrang 11.894
eBook (ePUB)
8,99
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„Intellektuell“

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... und ein wenig langweilig. Wer sich aber an Schönheit und Gewandheit der Sprachbeherrschung ergötzen kann und will, ist hier unbedingt richtig. Platziert auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2014. Ob er siegen wird? Chancen hat er unbedingt.

... und ein wenig langweilig. Wer sich aber an Schönheit und Gewandheit der Sprachbeherrschung ergötzen kann und will, ist hier unbedingt richtig. Platziert auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2014. Ob er siegen wird? Chancen hat er unbedingt.

„Eine Dorfchronik der ganz eigenen Art“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der Roman erscheint einer Dorfchronik gleich, über die Jahrhunderte punktuell festgehalten an den Erlebnissen der Menschen mit ihrem Heimatdorf Fürstenfelde - verpackt in Skurrilitäten, erzählt in einer skizzenhaften Sprache, hingeworfen wie das Glockengeläut, das die Hochs & Tiefs dieses Ortes begleitet. In jedem Satz schimmert die Der Roman erscheint einer Dorfchronik gleich, über die Jahrhunderte punktuell festgehalten an den Erlebnissen der Menschen mit ihrem Heimatdorf Fürstenfelde - verpackt in Skurrilitäten, erzählt in einer skizzenhaften Sprache, hingeworfen wie das Glockengeläut, das die Hochs & Tiefs dieses Ortes begleitet. In jedem Satz schimmert die Uckermark hindurch - weites Feld und kauzige Menschen... ein rundherum liebevolles Panoptikum.

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Ein hochinteressantes und vergnügliches Spiel mit vielen erzählenden Personen, die ein schillerndes und eindrückliches Bild der ostdeutschen Provinz malen. Ein hochinteressantes und vergnügliches Spiel mit vielen erzählenden Personen, die ein schillerndes und eindrückliches Bild der ostdeutschen Provinz malen.

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Ein Dorf in der Uckermark- viele Jahre nach der Wende. Bewegend erzählt. Ein Dorf in der Uckermark- viele Jahre nach der Wende. Bewegend erzählt.

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Ein lesegenuss. Einfach nur schön. Ein lesegenuss. Einfach nur schön.

„Vor dem Fest“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der deutsch- bosnische Autor erhielt für sein Werk den Alfred Döblin Preis und den hoch anerkannten Leipziger Buchpreis 2014. Der Roman setzt sich aus kurzen einzelnen Erzählungen zusammen. Mit intensiver literarischer Bildsprache erzählt er, wie in dem kleinen fiktiv gewählten Dorf Fürstenfelde, in der Uckermark, das Fest "der heiligen Der deutsch- bosnische Autor erhielt für sein Werk den Alfred Döblin Preis und den hoch anerkannten Leipziger Buchpreis 2014. Der Roman setzt sich aus kurzen einzelnen Erzählungen zusammen. Mit intensiver literarischer Bildsprache erzählt er, wie in dem kleinen fiktiv gewählten Dorf Fürstenfelde, in der Uckermark, das Fest "der heiligen Anna" vorbereitet wird. Sprachgewaltig lässt der Autor ein Bild von Heimatgeschichte entstehen. Es ist die Nacht der Vorbereitungen auf das Fest.
Da gibt es die 90-jährige Frau Kranz, die alles in der Heimat gemalt hat. Man begegnet dem Glöcknerlehrling Johann, Herrn Schramm, dem ehemaligen Oberstleutnant der NVA, Lada und Suzi, die die Jugend verkörpern. Und dann der Fährmann, der seine Erinnerungen erzählt: ...Es gehen mehr Menschen tot, als geboren werden. Das Dorf putzt sich raus. Das Dorf putzt die Schaufenster... Im Bild einer Füchsin (Fähe) lässt der Autor die Natur zu Wort kommen.
Um die Geschichte des Dorfes zu vertiefen streut der Autor Geschichten aus dem 16. Jh. in Originalsprache ein. Das Buch ist keine leichte Kost. Insgesamt ist es ein perfekt konstruiertes, emotionales hochliterarisches Werk.

„Fürstenfelde - ein Dorf mit Geschichte und Geschichten“

Frau Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Fürstenfelde in der Uckermark rüstet sich zum "Annenfest". Für die Dorfbewohner ist das der Höhepunkt des Jahres. Irgendwie scheint in diesem Dorf nichts los zu sein - aber der Eindruck täuscht: der Fährmann ist tot. Zwei Seen, kein Fährmann - und man muss um den See laufen, möchte man zum anderen Ufer. Will aber keiner so wirklich. Fürstenfelde in der Uckermark rüstet sich zum "Annenfest". Für die Dorfbewohner ist das der Höhepunkt des Jahres. Irgendwie scheint in diesem Dorf nichts los zu sein - aber der Eindruck täuscht: der Fährmann ist tot. Zwei Seen, kein Fährmann - und man muss um den See laufen, möchte man zum anderen Ufer. Will aber keiner so wirklich.
Lada hat gerade seinen Golf im See versenkt - auch nicht zum ersten Mal und er hat schon Übung darin, das Vehikel wieder zum laufen zu bringen.
In Ullis Garage treffen sich die Männer des Dorfes. Mangels Kneipe hat Ulli einfach die Garage ausgeräumt und zum Fußball gucken, trinken und reden reicht es allemal. Es gibt sogar eine Dorfchronik, die von Frau Schwermuth gehütet wird. Sie verwaltet die ´Dramen` des Dorfes, lässt aber niemanden in die alten Bücher schauen. Warum wohl ?
Und so erleben wir den Tag und die Nacht vor dem Annenfest - aus den kleinen Puzzleteilen, die uns der Autor als Köder vorlegt, entwickelt sich ein sehr lebendiges Dorfpanorama aus Gegenwart und Vergangenheit. Anfangs wirken die Protagonisten eindimensional und simpel - aber mit jeder Seite die wir lesen, verändert sich unsere Wahrnehmung und zum Schluss verlassen wir das Fest mit einem tiefen Seufzer. Schade - schon vorbei ! Und genau das macht den Zauber dieses Buches aus: eine Momentaufnahme eines zeitlosen Dorfes, wie wir es in diesem Land tausendfach finden können. Grandios erzählt und liebenswert. Aber auch mit kleinen, boshaften Seitenhieben.

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Kundenbewertungen


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Hommage an das Dorf
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Saša Staniši? hat mit „Vor dem Fest“ einen guten und soliden Roman geschrieben. Ja die Fabulierkunst liegt ihm und was er aus der deutschen Sprache hervor zu zaubern vermag ist sehr schön. Bevor ich aber mit der Lobhudelei fortfahre, muss ich auch Kritikpunkte loswerden. Satz und Wortwiederholungen (=diese verwendet... Saša Staniši? hat mit „Vor dem Fest“ einen guten und soliden Roman geschrieben. Ja die Fabulierkunst liegt ihm und was er aus der deutschen Sprache hervor zu zaubern vermag ist sehr schön. Bevor ich aber mit der Lobhudelei fortfahre, muss ich auch Kritikpunkte loswerden. Satz und Wortwiederholungen (=diese verwendet er zu genüge) wären in einem Aufsatz wohl mit Punktabzug bestraft worden. Zum Beispiel beginnt ein Satz mit den Worten: Wassersuppe und Brot, Wassersuppe und Brot. Nun hat man aber die Möglichkeit außerhalb der Schule und Ausbildungsstätten mit Wörtern und Sätzen so zu jonglieren wie es beliebt und gefällt, aber ob das auch ausreicht um seinen Erzählstil als brillant zu betiteln wage ich zu bezweifeln, auch wenn jener ganz eigen und speziell ist. Anspruchsvoll ist er nicht unbedingt, wenn er aus verschiedenen Zeiten und verschiedene Geschichten erzählt, deren Mittelpunkt immer Fürstenfelde ist. Durch die unterschiedlichen zeitabhängigen Handlungen wechselt er auch die Rechtschreibung und Grammatik passend dem Jahrhundert aus dem er eben gerade erzählt. Vielleicht könnte man durch den schnellen Wechsel der Sichtweise an der Erzählung Ansprüche stellen. Es ist ein bisschen ungewöhnlich wenn aus der Sicht einer Fähre den Abend vor dem Fest beschreibt, allerdings nicht unbedingt einzigartig. Es ist ein reiches Panoptikum der Charaktere: Herr Schramm der auf einen Zigarettenautomaten schießt, ein Fantasy-Rollenspiel-liebender Glöcknerlehrling, seine Mutter eine etwas schrullige Archivarin, und eine seltsame Künstlerin die das Dorfleben skizziert, sind nur ein Teil der Protagonisten die zu Wort kommen und ein Sammelsurium an Skurrilität aufzeigen. Dieser Roman lebt von diesen skurrilen und eigenartigen Charakteren. Was mir hier besonders gut gefallen hat ist, das Saša Staniši? sie sehr sympathisch, eigentlich schon liebevoll beschreibt. Satz für Satz ist es eher eine Hommage an das Dorfleben schlechthin, an das Dorfleben in Ostdeutschland. Wenn gerade dieses Element überhaupt mit etwas vergleichbar ist, dann im weitesten Sinne mit Elizabeth T. Spiras Alltagsgeschichten. Ich wäre ja neugierig, wie seine literarische Handwerkskunst in seiner Muttersprache Bosnisch funktioniert. Über seine Heimat hat er bereits einen Roman verfasst, der unteranderem mit dem Ingeborg Bachmann Preis ausgezeichnet worden und 2006 auch auf die Shortlist des deutschen Buchpreises gerutscht ist. Mitunter ist das ein Grund mehr, weshalb „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ auf meiner „To Read List“ ein wenig höher gerutscht ist. Bleibt abzuwarten, was uns in Zukunft von diesem talentierten Schriftsteller noch blüht. Ich jedenfalls freue mich schon darauf.

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Faden für Faden
von einer Kundin/einem Kunden am 24.03.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Sa?a Stani?i? spinnt farblich ständig changierendes Erzählgarn und webt daraus dem knapp an der Moderne vorbeigeschrammten Städtchen Fürstenfelde einen Teppich seiner eigenen Geschichte. So wie sich im Webstuhl der Schussfaden durch die Kettfäden schlängelt um mit der Zeit ein immer dichter werdendes Geflecht entstehen zu lassen, so durchstreifen die Figuren... Sa?a Stani?i? spinnt farblich ständig changierendes Erzählgarn und webt daraus dem knapp an der Moderne vorbeigeschrammten Städtchen Fürstenfelde einen Teppich seiner eigenen Geschichte. So wie sich im Webstuhl der Schussfaden durch die Kettfäden schlängelt um mit der Zeit ein immer dichter werdendes Geflecht entstehen zu lassen, so durchstreifen die Figuren des Romans die Nacht vor dem großen Annenfest und verflechten sich dadurch immer wieder mit der Geschichte des Dorfes. ?Anno 1772 vor dem Annenfeste hat sich ergeben ein schrecklicher casus tragicus.? Und genau solch ein ?casus tragicus? ereignet sich knapp zweieinhalb Jahrhunderte später, denn im eigentlich doch so betulichen ostdeutschen Ort an der Grenze zu Polen wird auf Zigarettenautomaten geschossen, ins Allerheiligste des Heimatmuseums eingebrochen und nicht zuletzt werden die Glocken des Kirchturms gestohlen, noch bevor der Glöcknerlehrling zu seiner Abschlussprüfung antreten kann. Der zweite Roman des aus Bosnien-Herzegowina stammenden Autors brilliert mit einem Level von Erzählkunst und Einfallsreichtum, der ihn zu einem der herausragenden Leseereignisse des Frühjahrs 2014 macht: Wenn Stani?i? von Kapitel zu Kapitel zwischen den Handlungsfäden der unterschiedlichen ProtagonistInnen hin und her wechselt, in verschiedene Jahrhunderte der Dorfgeschichte springt oder die Fürstenfelder Variante von Humpty Dumpty auftreten lässt, passt er Sprache, Rhythmik und Rechtschreibung entsprechend an und verleiht dem Text dadurch eine ungemeine stilistische Bandbreite und Dynamik. Neben dem ernormen erzählerischen Talent, dass einem in den Kapiteln unablässig begegnet, ist es die kunstvolle Komposition, mit der Stani?i? uns den verschiedenen DorfbewohnerInnen an die Hand gibt und sie als Schussfäden durch ihre eigenen Schicksale vor der Oberfläche der Fürstenfelder Stadtgeschichte führen. ?Vor dem Fest? ist ein Teppich aus Menschen, Mythen und Mustern, die immer wieder ihren Weg an die Oberfläche finden und einen zu staunen bringen, ob der literarischen Kunstfertigkeit dieses Autors. ??Und jetzt??, fragt Anna von oben. ?Märchenstunde?, sagt Herr Schramm.?

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Sprachkünstler
von Chariklia Agelidou aus München am 17.06.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Besonders beeindruckt hat mich bei diesem Buch die Sprache bei Stanisic. Er versteht es Dinge wörtlich zu nehmen und gleichzeitig zu deuten. Und bei all der literarischen Klasse darf man nicht verheimlichen, dass das Buch auch witzig ist! Nehmen Sie sich die Zeit dieses Buch zu lesen oder zu... Besonders beeindruckt hat mich bei diesem Buch die Sprache bei Stanisic. Er versteht es Dinge wörtlich zu nehmen und gleichzeitig zu deuten. Und bei all der literarischen Klasse darf man nicht verheimlichen, dass das Buch auch witzig ist! Nehmen Sie sich die Zeit dieses Buch zu lesen oder zu hören. Das Hörbuch ist von Stanisic selbst gelesen und er versteht es den Text ganz besonders zu betonen. Ein Autor, der uns noch viel Freude bereiten wird!

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interessant und unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2015
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Geschichten und Erzählungen von vielen Protagonisten über einen Ort in der Ukermark. Das Hörbuch wird von der Autorin selbst gelesen.

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