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Während die Welt schlief

Roman

(7)
Jenin im Blumenmonat April: Früh morgens, bevor die Welt um sie herum erwacht, liest Amals Vater ihr aus den Werken großer Dichter vor. Es sind Momente des Friedens und der Hoffnung, die Amal ihr Leben lang im Herzen trägt — ein Leben, das stets geprägt ist vom scheinbar ausweglosen Konflikt zweier Nationen.


Seit Generationen leben die Abulhijas als Olivenbauern in dem idyllischen Dorf Ein Hod. Ihr Leben ist friedlich — bis 1948 die Zionisten den Staat Israel ausrufen und sich alles verändert. Die Dorfbewohner werden mit Waffengewalt aus ihren Häusern vertrieben, müssen ihr Land, ihren Besitz und ihr Zuhause zurücklassen. Amal, geboren im Flüchtlingslager in Jenin, lernt die Heimat ihrer Vorväter nie kennen. Stattdessen erlebt sie Kriege, Gewalt und schreckliche Verluste, aber sie erfährt auch Freundschaft und Liebe in der Gemeinschaft der Vertriebenen. Weder Amal noch ihre Familie ahnen jedoch, wie eng ihr Schicksal und das von Israel und Palästina wirklich zusammenhängen …


Portrait
Geboren als Kind palästinensischer Flüchtlinge wuchs Susan Abulhawa in Kuwait, Jordanien und Jerusalem auf. Als Teenager ging sie in die USA, wo sie heute gemeinsam mit ihrer Tochter lebt. Die Autorin engagiert sich aktiv für die Menschenrechte und die Lebensumstände von palästinensischen Kindern in besetzten Gebieten. Ihre Romane »Während die Welt schlief« und »Als die Sonne im Meer verschwand« sind internationale Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 448, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.03.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783641054229
Verlag Diana Verlag
Originaltitel Mornings in Jenin
Verkaufsrang 1.081
eBook (ePUB)
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„Ein fast vergessener Konflikt“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden


ein fast vergessener Konflikt




In einem beeindruckenden Buch schildert Susan Abulhawa das Leben einer Familie im Laufe des 20.Jahrhunderts in Palästina. 4 Generationen werden mit unterschiedlichen politischen und
menschlichen Verwicklungen konfrontiert. Ein Thema das immer noch Aktuell ist und leider oft von der Tagespolitik

ein fast vergessener Konflikt




In einem beeindruckenden Buch schildert Susan Abulhawa das Leben einer Familie im Laufe des 20.Jahrhunderts in Palästina. 4 Generationen werden mit unterschiedlichen politischen und
menschlichen Verwicklungen konfrontiert. Ein Thema das immer noch Aktuell ist und leider oft von der Tagespolitik überlagert wird.
Wie kann ein junges Mädchen erwachsen werden, wenn sie ständig in Angst lebt Opfer eines Angriffs zu werden und die politischen Differenzen sogar durch die eigene Familie gehen.
Ein wichtiges Buch, dem ich viele Leser wünsche und das die Geschehnisse in Palästina wach hält.

„Wie viel Leid erträgt ein Volk?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieses Buch kommt ganz unscheinbar daher. Ein wunderschönes Cover, welches nicht vermittelt, was für ein kraftvolles Buch sich dahinter verbirgt. Meine Vermutung war ursprünglich, dass es eine nette, leichte Familiengeschichte mit mal einer etwas farbenprächtigeren, exotischeren Kulisse (Palästina) wird. Aber falsch gedacht. Ich wurde Dieses Buch kommt ganz unscheinbar daher. Ein wunderschönes Cover, welches nicht vermittelt, was für ein kraftvolles Buch sich dahinter verbirgt. Meine Vermutung war ursprünglich, dass es eine nette, leichte Familiengeschichte mit mal einer etwas farbenprächtigeren, exotischeren Kulisse (Palästina) wird. Aber falsch gedacht. Ich wurde ganz schnelle etwas Besseren belehrt! Susan Abulhawa hat die jüngere Geschichte der Palästinenser in einen unglaublich starken, wichtigen und traurigen Roman verpackt, der es verdient, dass ihn ganz viele Menschen lesen.

Erzählt wird die Geschichte der palästinensischen Familie Abulhija, die schon seit Ewigkeiten in dem kleinen Dorf Ein Hod lebt. Die Geschichte beginnt 1948. Zuerst wird die wohlhabende Familie vorgestellt. Da sind die Eltern Yahya und Basima mit ihren beiden Söhnen Hasan und Darwish, die zusammen eine große Olivenplantage bewirtschaften. Hasan heiratet aus Liebe das feurige und bildschöne Beduinenmädchen Dalia. Die beiden bekommen drei Kinder: Yussuf, Ismael und Amal. Bis hierhin ist noch alles gut. Es erscheint wie im Märchen, aber so geht es nicht weiter, denn die Zionisten beginnen von der Welt mehr oder weniger beachtet sich ihr zukünftiges Land Israel zu nehmen. Und sie gehen dabei nicht zimperlich vor. So wird auch die Familie Abulhija von ihrem Land vertrieben. Und es beginnt eine leidvolle Odyssee, die im Flüchtlingslager Jenin endet, wo die palästinensischen Flüchtlinge unter unvorstellbaren Verhältnissen leben müssen. Immer wieder kommt es zu dramatischen Zwischenfällen mit den Israelis. Die Familie Abulhija und ihre Freunde und Nachbarn wurden vertrieben, gedemütigt und gefoltert, doch sie haben nie aufgegeben. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, wenn sich diese Menschen irgendwann zu wehren beginnen:

„Die Palästinenser verändern sich. Zähigkeit und Widerstand wurden zum Teil ihres Wesens. Durchhalten war das Wichtigste, wie in jeder Gemeinschaft aus Flüchtlingen. Doch dafür war ein Preis zu zahlen: Niemand zeigte mehr seine Verletzlichkeit. Stattdessen feierte man die Märtyrer, denn nur das Märtyrertum versprach Freiheit. Nur im Tod konnte Israel ihnen nichts mehr anhaben. „ (s. S. 148)

Erzählt wird die Geschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Zum Teil erzählt uns Amal ihre Geschichte selber, zum Teil wird sie aus der Sicht einer dritten Person geschildert. Besonders im hinteren Teil ab 1982 zitiert die Autorin sehr geschickt aus offiziellen Quellen, um ihre schier unglaubliche Geschichte beweisbarer und greifbarer zu machen. Gerade die Berichte des englischen Independent-Journalisten Robert Fisk sind mir extrem unter die Haut gegangen! Leider habe ich durch meinen Beruf bedingt nicht die Zeit sein Werk „Pity the Nation – The Abduction of Lebanon“ zu lesen, welches leider nur in englisch erhältlich ist.

Dieser Romanist ein absolut wichtiges Buch, welches die Geschichte eines Volkes erzählt, welche zu häufig totgeschwiegen wird. Für die Europäer und die Amerikaner sind die Palästinenser zumeist einfach nur Terroristen. Dass aber auch Israel seinen Staat auf Grund von terroristischen Anschlägen begründet hat, wird gerne vergessen. Wenn man diesen Roman gelesen hat, hat man das Gefühl, dass die Welt immer noch schläft.

Für alle Leser von Yasmina Kharda „Die Attentäterin“ oder Matt Beynon Rees mit seinen Krimis um Omar Jussuf.

„Trauer“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Zutiefst berührt, zutiefst ergriffen und eigentlich ohne Worte sitze ich nach der Lektüre dieses Buches da, einfach nur da.
Susan Abulhawa schildert uns die andere Seite des Lebens in Palästina. Ein reiches Leben sollte Amal beschieden sein - Liebe, Bildung, Geschichte und Geschichten, Familienzusammenhalt sollte sie erfahren. Doch
Zutiefst berührt, zutiefst ergriffen und eigentlich ohne Worte sitze ich nach der Lektüre dieses Buches da, einfach nur da.
Susan Abulhawa schildert uns die andere Seite des Lebens in Palästina. Ein reiches Leben sollte Amal beschieden sein - Liebe, Bildung, Geschichte und Geschichten, Familienzusammenhalt sollte sie erfahren. Doch während die Welt schlief, erlebte sie Verlust und Tod.
Auf sehr poetische Weise zieht uns die Autorin mitten in den Konflikt des Nahen Ostens hinein.. seine existentielle Bedeutung für den Alltag der Menschen in dieser Region ist förmlich greifbar nahe, spürbar.
Meine Reise nach, meine Erlebnisse in Israel vor zwei Jahren sehe ich mit anderen Augen.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Erschütterndes Familiendrama über den Nahost-Konflikt. Fassungslos machend, aufwühlend und unglaublich gut. Erschütterndes Familiendrama über den Nahost-Konflikt. Fassungslos machend, aufwühlend und unglaublich gut.

L.V Teichert, Thalia-Buchhandlung Hagen

Bewegend! Ein tiefgründiges Buch zum Thema Heimatverlust. Der Leser erfährt mehr über den Israel-Palästina-Konflikt. Wundervoll gezeichnete Charaktere. Sehr empfehlenswert! Bewegend! Ein tiefgründiges Buch zum Thema Heimatverlust. Der Leser erfährt mehr über den Israel-Palästina-Konflikt. Wundervoll gezeichnete Charaktere. Sehr empfehlenswert!

Nicole Simic, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Berührender Roman, erzählt aus Sicht der Palästinenser, ein schwieriges und sehr sensibles Thema wird hier gut verarbeitet. Berührender Roman, erzählt aus Sicht der Palästinenser, ein schwieriges und sehr sensibles Thema wird hier gut verarbeitet.

„Ein "Weckruf!"“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Das Debüt von Susan Abulhawa, die in Kuwait, Jordanien und Jesrusalem aufwuchs und heute in den USA lebt, basiert auf autobiographischem Hintergrund.
Ihre Geschichte beginnt im Jahre 1948 kurz nach der Gründung Israels. Die palästinensische Familie Abulhija lebt friedlich in dem idyllischen Dorf EinHod. Sie bestellen ihre Olivenhaine
Das Debüt von Susan Abulhawa, die in Kuwait, Jordanien und Jesrusalem aufwuchs und heute in den USA lebt, basiert auf autobiographischem Hintergrund.
Ihre Geschichte beginnt im Jahre 1948 kurz nach der Gründung Israels. Die palästinensische Familie Abulhija lebt friedlich in dem idyllischen Dorf EinHod. Sie bestellen ihre Olivenhaine und leben ein geordnetes Leben. Doch dann ist von einem Moment auf den anderen nichts mehr wie es war. Auf brutale Weise werden sie von der israelischen Armee aus ihrem Leben vertrieben. Auf der Flucht in das Lager, wird der jungen Mutter ihr Neugeborener entrissen, der in einer jüdischen Familie aufwächst. Im Lager Jenin wird 1955 Amal geboren. Sie ist ein regelrechter Windfang und „während die Welt schlief“ liest ihr Vater ihr aus den Werken großer Dichter und Denker vor. Dies sind die Momente des Friedens und der Hoffnung, die Amal im weiteren Leben immer wieder Kraft geben. Amal hat ihren Bruder nie kennengelernt. Wird er ihr eines Tages als Feind an der Grenze bewaffnet gegenüberstehen? 1967 verliert Amal ihre Eltern und wächst in Jerusalem in einem Waisenhaus auf. Mittels eines Stipendiums führt ihr Weg sie in die USA.
Über vier Generationen erzählt die Autorin in sehr emotionaler Weise von der Ausweglosigkeit und der nicht enden wollenden Hoffnung, auf eine Versöhnung zwischen den zerstrittenen Völkern, die bittere Geschichte ihrer Familie, die keine Ruhe fand und immer wieder von neuen Schicksalsschlägen verletzt wird.
Dieses Buch ist kein Sachbuch - kein Geschichtsbuch. Es ist vielmehr ein nachhaltiger „Weckruf“. Es braucht Interesse am Menschen, die in Konfliktgebieten leben. Aus palästinensischer Perspektive geschrieben, ermöglicht es dem Leser und der Leserin tiefe Einblicke in diese Kultur und diese Lebensumstände.

Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Eine beeindruckende Geschichte, traurig und ergreifend. Liebe, Glück und Tod liegen so nah beieinander, aber auch das Grauen des nicht enden wollenden Kriegs im Nahen Osten. Eine beeindruckende Geschichte, traurig und ergreifend. Liebe, Glück und Tod liegen so nah beieinander, aber auch das Grauen des nicht enden wollenden Kriegs im Nahen Osten.

Denise Böttcher, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eine Familiengeschichte, die berührt und nachdenklich macht. Sehr empfehlenswert! Eine Familiengeschichte, die berührt und nachdenklich macht. Sehr empfehlenswert!

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Berührende Familiengeschichte, die gerade dadurch besticht, dass sie schwarz-weiss-Malerei vermeidet und beklemmend deutlich macht, dass es keine wirkliche Lösung gibt! Toll! Berührende Familiengeschichte, die gerade dadurch besticht, dass sie schwarz-weiss-Malerei vermeidet und beklemmend deutlich macht, dass es keine wirkliche Lösung gibt! Toll!

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Familiengeschichte vor dem Hintergrund des isralisch-palästinensischen Konflikts mit autobiografischen Zügen. Bewegend, informativ und absolut fesselnd! Familiengeschichte vor dem Hintergrund des isralisch-palästinensischen Konflikts mit autobiografischen Zügen. Bewegend, informativ und absolut fesselnd!

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein großartiger Roman über Krieg und Verlust, aber auch über Liebe, Freundschaft und wichtige Familienbande. Ein großartiger Roman über Krieg und Verlust, aber auch über Liebe, Freundschaft und wichtige Familienbande.

„Bewegend“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Der israelisch-palästinensische Konflikt; bis heute nachwirkende Kriegsgeschichte wird erzählt über vier Generationen einer Familie.
1941 in Ein Hod – einem Dörfchen östlich von Haifa – lebt Yahya Abu Hasan mit seiner Familie vom Feigen und Olivenanbau, friedlich und zufrieden, bis die Dorfgemeinschaft 1947 vertrieben wird und eine
Der israelisch-palästinensische Konflikt; bis heute nachwirkende Kriegsgeschichte wird erzählt über vier Generationen einer Familie.
1941 in Ein Hod – einem Dörfchen östlich von Haifa – lebt Yahya Abu Hasan mit seiner Familie vom Feigen und Olivenanbau, friedlich und zufrieden, bis die Dorfgemeinschaft 1947 vertrieben wird und eine unmenschliche Odysee beginnt. Gewalt, Krieg, Willkür; wieviel kann ein Mensch ertragen und wo bleibt da Platz für das Leben, die Liebe?
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Fesselnd und durch seine fast neutrale Erzählweise auf besondere Weise emotional und authentisch – die Geschichte Palästinas und seiner vertriebenen Menschen, geschrieben von einer Autorin, die als Kind palästinensischer Flüchtlinge aufgewachsen ist. Ein ganz besonderes Buch über einen Konflikt, der die Welt mehr berühren sollte. Unbedingt dieses Buch lesen!!!

„„Drachenläufer“ für Palästina“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Das Buch erzählt die persönliche Geschichte der Palästinenserin Amal und ihrer Familie, die aus ihrem Dorf in ein Flüchtlingslager vertrieben wird. Interessant, spannend und emotional sehr berührend verknüpft die Autorin über mehrere Generationen hinweg die Schicksale einzelner Familienmitglieder mit der Geschichte Palästinas. Das Buch erzählt die persönliche Geschichte der Palästinenserin Amal und ihrer Familie, die aus ihrem Dorf in ein Flüchtlingslager vertrieben wird. Interessant, spannend und emotional sehr berührend verknüpft die Autorin über mehrere Generationen hinweg die Schicksale einzelner Familienmitglieder mit der Geschichte Palästinas. Dabei wird der Konflikt mit Israel für jeden Leser fassbar, denn trotz der einfachen Sprache bleiben die Barbarei und Unmenschlichkeit der Auseinandersetzungen spürbar. Dabei nimmt die Autorin keine Wertung vor. Die überwiegend palästinensischen Schicksale berühren den Leser dennoch überaus stark. Bei Bildern aus Flüchtlingslagern dieser Welt wir man sich an dieses Buch erinnern.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine bewegende Geschichte aus dem Nahen Osten. Durch diese emotionale Geschichte bekommt man einen Blick in eine uns unbekannte Kultur. Wunderbar erzählt und geschrieben. Eine bewegende Geschichte aus dem Nahen Osten. Durch diese emotionale Geschichte bekommt man einen Blick in eine uns unbekannte Kultur. Wunderbar erzählt und geschrieben.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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1
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Bewegende Geschichte über den Nahost-Konflikt
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2014

Dieser Roman hat mich zu weiterer Lektüre über die Hintergründe des Nahost-Konfliktes angeregt. Denn liest man über die vielen schrecklichen Gegebenheiten, die der palästinensischen Familie widerfahren, die in der Geschichte begleitet wird, dann fühlt man sich wirklich irgendwie wachgerüttelt. Natürlich ist es eine einseitige Darstellung der Geschehnisse, aber die... Dieser Roman hat mich zu weiterer Lektüre über die Hintergründe des Nahost-Konfliktes angeregt. Denn liest man über die vielen schrecklichen Gegebenheiten, die der palästinensischen Familie widerfahren, die in der Geschichte begleitet wird, dann fühlt man sich wirklich irgendwie wachgerüttelt. Natürlich ist es eine einseitige Darstellung der Geschehnisse, aber die Brisanz und die Brutalität des Konfliktes wird sehr deutlich. Als Roman war mir die Geschichte dann aber an einigen Stellen zu konstruiert. Vergleiche mit Hosseinis "Drachenläufer", wie ich sie im Internet gefunden habe, empfinde ich auch als etwas weit hergeholt, da mich Hosseinis Sprache viel mehr begeistern konnte. Wenn man allerdings auf der Suche nach Romanen mit zeitgeschichtlichem Hintergrund ist, dann kann man hier schon Parallelen ziehen. Alles in allem ein fesselndes Buch, das einen mit Sicherheit zum Nachdenken anregen wird.

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1 0
während die Welt schlief
von einer Kundin/einem Kunden aus Theresienfeld am 07.06.2016

habe das Buch mit Begeisterung gelesen und es ist sehr wirklichkeitsnah im Grunde wiederholen sich alle Dinge und Handlungen dieser Welt

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0 0
Super
von einer Kundin/einem Kunden aus Pohlheim am 03.05.2016

Lesenswertes Buch, zeigt die Problematik einer Vertreibung und Flucht, das Leben in Flüchtlingslagern aus der Sicht der Betroffenen. Auch gewinnt man einen differenzieren Blick auf die Problematik und Historie in Palästina.

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Unglaublich...
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 21.10.2015

Das Buch war ein Tipp und ich habe es mit leichter Skepsis begonnen. Aber es hat mich ab den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Wer sich für den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis interessiert, kommt an dem Buch nicht vorbei und wer sich nicht sicher ist, sollte es auf jeden... Das Buch war ein Tipp und ich habe es mit leichter Skepsis begonnen. Aber es hat mich ab den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Wer sich für den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis interessiert, kommt an dem Buch nicht vorbei und wer sich nicht sicher ist, sollte es auf jeden Fall lesen. Nicht alles melden die bekannten Nachrichten...

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must- read
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwalbach am 26.05.2015

Ein wahrer Diamant wurde hier in literarischer Form geschaffen. In fast poetischer Weise wird hier die nahezu vergessene Geschichte eines Volkes erzählt. Der Roman ist unglaublich fesselnd und erschreckend. Jeder Funken Hoffnung wird auf den folgenden Seiten genauso unwiderruflich gelöscht, wie es die Flüchtlinge mit ihren Familien erleben mussten.... Ein wahrer Diamant wurde hier in literarischer Form geschaffen. In fast poetischer Weise wird hier die nahezu vergessene Geschichte eines Volkes erzählt. Der Roman ist unglaublich fesselnd und erschreckend. Jeder Funken Hoffnung wird auf den folgenden Seiten genauso unwiderruflich gelöscht, wie es die Flüchtlinge mit ihren Familien erleben mussten. Ein sehr wichtiges, ehrlich-grausam und doch versöhnliches Werk, das die Liebe in den Mittelpunkt hebt. Absolut zu empfehlen.

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0 0
von Antje Winkler aus Dresden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein total kitschiger Einband, aber eine Geschichte, die einem so ans Herz geht. Wie kann man den Menschen verzeihen, die einen aus dem eigenen Land vertreiben? Jetzt weiß ich es.

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*
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das ist mit Abstand das beste Buch das ich seit langem gelesen habe. Es hat mich stark mitgenommen und ich werde das Buch an viele weiterempfehlen. Dieses Buch muss man gelesen haben!! :))

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Palästina-Israel-Konflikt als ergreifende Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 21.10.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Schon der Klappentext macht neugierig auf dieses Buch, dauert dieser Konflikt im Nahen Osten seit fast 70 Jahren an und findet keine Lösung. Dieses Buch bringt uns die palästinensische Seite näher, zeigt auf, wie die Menschen leiden müssen, ohne anzuklagen, eher um aufzuklären. Es stellt sich die Frage: darf ein verfolgtes... Schon der Klappentext macht neugierig auf dieses Buch, dauert dieser Konflikt im Nahen Osten seit fast 70 Jahren an und findet keine Lösung. Dieses Buch bringt uns die palästinensische Seite näher, zeigt auf, wie die Menschen leiden müssen, ohne anzuklagen, eher um aufzuklären. Es stellt sich die Frage: darf ein verfolgtes Volk ein anderes Volk verdrängen, um für sich Lebensraum zu schaffen? Rechtfertigt ein erlittenes Unrecht, Unrecht und Tod zu bringen? Ein politische Buch aus der Sicht einer zerrissenen Familie. Und wenn man das Buch ergriffen und zutiefst angerührt am Ende beiseite legen möchte, fällt dem Leser die Anklage im Titel ins Auge. Dieses Buch sollte im Schulunterricht gelesen werden.

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