Thalia.de

Waidmannsdank

Kriminalroman

(7)
Freiwillig ins Mölltal zurückzukehren wäre Polizist Martin Schober nie in den Sinn gekommen: Zu viele schwierige Gestalten warten dort auf ihn. Als jedoch zur Jagdsaison nicht nur Vierbeiner ihr Leben lassen, muss er gemeinsam mit dem kauzigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher ermitteln, der für seine höchst eigenwilligen Methoden bekannt ist. Das ungleiche Duo wird in ein mörderisches Wettrennen verwickelt doch wer ist hier Jäger und wer Gejagter?
Portrait
Alexandra Bleyer, geboren 1974 in Klagenfurt, ist (natürlich mit einem Jäger) verheiratet und lebt mit ihrer Familie am Millstätter See. Die promovierte Historikerin ist Autorin mehrerer populärer Sachbücher. In ihren in Oberkärnten angesiedelten Krimis kann sie ganz ungestraft mörderische Energien freisetzen.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 17.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-792-3
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 203/134/22 mm
Gewicht 264
Verkaufsrang 84.801
Buch (Taschenbuch)
10,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 41016226
    Wer mordet schon in Kärnten?
    von Dorothea Böhme
    Buch
    9,99
  • 2965848
    Im Sog der dunklen Mächte / Bernie Gunther Bd.2
    von Philip Kerr
    (2)
    Buch
    8,90
  • 45291505
    Gut, aber tot
    von Eva Rossmann
    Buch
    22,00
  • 41016209
    Schweigegold
    von Anni Bürkl
    (1)
    Buch
    9,99
  • 3001461
    Alte Freunde - neue Feinde / Bernie Gunther Bd.3
    von Philip Kerr
    (1)
    Buch
    8,95
  • 45300190
    Das Geheimnis des Weihnachtspuddings
    von Agatha Christie
    (1)
    Buch
    15,00
  • 37915415
    Stasi-Konzern
    von Uwe Klausner
    Buch
    11,99
  • 44187060
    Silent Scream / Kim Stone Bd.1
    von Angela Marsons
    (13)
    Buch
    14,99
  • 42649451
    Mordsrausch
    von Barbara Edelmann
    Buch
    12,90
  • 33790317
    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
    von Marc Elsberg
    (33)
    Buch
    10,99
  • 32017540
    Todesfrist / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.1
    von Andreas Gruber
    (13)
    Buch
    9,99
  • 39192523
    Todesurteil / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.2
    von Andreas Gruber
    (15)
    Buch
    9,99
  • 40974405
    Racheherbst / Evelyn Meyers & Walter Pulanski Bd.2
    von Andreas Gruber
    (14)
    Buch
    9,99
  • 20940917
    Rachesommer / Evelyn Meyers & Walter Pulanski Bd.1
    von Andreas Gruber
    (11)
    Buch
    8,99
  • 45244378
    Totenhaus
    von Bernhard Aichner
    Buch
    9,99
  • 30571594
    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
    von Marc Elsberg
    (31)
    Buch
    19,99
  • 35146977
    Herzgrab
    von Andreas Gruber
    (6)
    Buch
    9,99
  • 37821851
    ZERO - Sie wissen, was du tust
    von Marc Elsberg
    (44)
    Buch
    19,99
  • 46299354
    Totenrausch / Totenfrau-Trilogie Bd.3
    von Bernhard Aichner
    Buch
    19,99
  • 45134645
    Fremd
    von Ursula Poznanski
    (2)
    Buch
    9,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
6
1
0
0
0

Was für ein Lesespaß
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 15.04.2016

Martin Schober wird ins Mölltal versetzt, nie hätte er gedacht noch einmal freiwillig in sein Heimatdorf zurückzukehren wird. Aber da sitzt er nun, genau wie Bettina, sein Schwarm aus Schulzeiten, die nach einer gescheiterten Ehe auf dem elterlichen Anwesen eine Auszeit nimmt. Bald hat Martin seinen ersten Fall. Der... Martin Schober wird ins Mölltal versetzt, nie hätte er gedacht noch einmal freiwillig in sein Heimatdorf zurückzukehren wird. Aber da sitzt er nun, genau wie Bettina, sein Schwarm aus Schulzeiten, die nach einer gescheiterten Ehe auf dem elterlichen Anwesen eine Auszeit nimmt. Bald hat Martin seinen ersten Fall. Der Aufsichtsjäger Sepp Flattacher, ein Mann wie ein Eiterpickel, der mit kauzig noch sehr vorteilhaft beschrieben ist, findet am Fuße eines neu gebauten Ansitzes seinen Jägerkollegen Huber: „Nur war er tot. Nicht der Hirsch. Der Huber.“ Das war kein Unfall. Galt der Anschlag vielleicht so gar ihm, schließlich kommt sein Lebensmotto „Viel Feind, viel Ehr“ nicht von ungefähr. Martin Schober hat mit seinen Kollegen keinen leichten Fall, auch wenn sie untereinander spinnefeind sind, nach außen halten die Jäger zusammen. Tote Hirsche, tote Steinböcke und tote Jäger - dass man darüber so witzig lesen kann, sich auf jeder Seite auf’s Beste amüsiert, verdanken wir der Autorin Alexandra Bleyer. Sie hat in ihrem Kärntner Regionalkrimi einen Fall mit viel Lokalkolorit, Humor und Jägerlatein geschaffen, darüber aber auch nie den Krimi und die nötige Spannung aus dem Auge verloren. Ihre Figuren sind allesamt Originale, urig, knurrig, kauzig und vor allem mit viel Schlitzohrigkeit ausgestattet. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen, bei aller Kauzigkeit, Gemütlichkeit und Schmäh, es lauert durchaus Bösartigkeit und Grausamkeit hinter der kommoden Fassade. Dass Martin Schober unbeirrt sein Fall löst, liegt vielleicht auch daran, dass er als Heimkehrer den Blick von außen hat und trotzdem nicht als Fremder wahrgenommen wird, wie die Beamten des LKA, denen nur der Spott über ihr arrogantes Auftreten bleibt. Es gibt keine Szene, keine Figur, die nicht passt, das Buch ist von der ersten Seite an Lesespaß pur, die Spannung - bei allem Witz – es ist ein Krimi, bleibt hoch und Verdächtige gibt es viele in Obervellach. Das angehängte Glossar mit der Erklärung österreichischer Begriffe ist für „Piefkes“ wie mich auch sehr nützlich. Aber ich werde mich hüten, sie beim nächsten Österreichbesuch auch anzuwenden, auch wenn die Kellnerin mal gschnaprig ist. Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Autorin bereits an einem weiteren Fall arbeitet und Martin Schober noch weiter im Mölltal bleiben lässt und für dieses Buch eine unbedingte Empfehlung aussprechen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Back to the roots, oder Peck-tuse-Rotz, lei lei
von einer Kundin/einem Kunden aus Atzbach am 11.04.2016

"Waidmannsdank" ist Alexandra Bleyers erster Kriminalroman. Nach zehn Jahren bei den Großkopferten in Wien, kehrt der Polizist Martin Schober wieder in seine Heimat Obervellach im Kärntner Mölltal zurück. Schnell gibt's Äktschn, denn zu Beginn der Jagdsaison wird ein Toter unter einem Hochsitz gefunden. Die Polizisten beginnen zu ermitteln, stoßen aber... "Waidmannsdank" ist Alexandra Bleyers erster Kriminalroman. Nach zehn Jahren bei den Großkopferten in Wien, kehrt der Polizist Martin Schober wieder in seine Heimat Obervellach im Kärntner Mölltal zurück. Schnell gibt's Äktschn, denn zu Beginn der Jagdsaison wird ein Toter unter einem Hochsitz gefunden. Die Polizisten beginnen zu ermitteln, stoßen aber schnell an ihre Grenzen. Zum Glück gibt's den grantigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher, der auf eigene Faust zu ermitteln beginnt... Martin Schober wollte sich zwar nach Kärnten versetzen lassen, aber eine Großstadt hätte ihm besser gefallen. Seiner Heimat wollte er für immer den Rücken kehren. Er scheint der einzig kompetente Mann bei der Obervellacher Polzei zu sein, da er ein gutes Gespür hat. Sein Chef, Papa Schlumpf Treichel, ist eigentlich nicht zuwider, sondern ein netter, umgänglicher Typ, der etwas dümmlich wirkt. Mit Fremdwörtern tut er sich schwer, da kommen schon mal gewöhnungsbedürftige Kreationen heraus. Die einzelnen Charaktere und die Umgebung sind sehr anschaulich beschrieben. Die Autorin schafft es den Leser mit ihrem trockenen Humor zu begeistern. Ich habe teilweise Tränen gelacht. Nicht selten verwendet sie den typischen Kärntner Dialekt, im Glossar findet man aber die Erklärungen dafür. Deswegen ist das Buch auch kein Problem für diejenigen, die mit dem Dialekt nicht vertraut sind. Das Cover ist schlicht und passend zum Thema gewählt, der Leser weiß sofort, was ihn erwartet. Autorin: Alexandra Bleyer, geb. 1974 in Klagenfurt, ist promovierte Historikerin und Autorin mehrerer Sachbücher. Sie ist (mit einem Jäger) verheiratet und lebt mit ihrer Familie am Millstätter See. "Waidmannsdank" ist auch für Nichtjäger gut geeignet. Der Krimi, gewürzt mit einer guten Prise Humor, hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Mir hot die Gschicht damisch guat gfoin. Richts eich a Schnaiztiachl, mitm Flattacher, dem oidn Todl, hobt's narrisch vü zum Lochn! I gfrei mi auf mehr!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Treffen sich zwei Jäger...
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 11.04.2016

Eine tolle Mischung aus Spannung und vor allem Humor, die dem Leser höchste Leseunterhaltung bietet. Der Polizist Martin Schober wird auf die Wache in seinem Heimatdorf versetzt. Hier wird er kurz nach Antritt seines Dienstes mit einem kuriosen Todesfall konfrontiert, ein Jäger ist von einem Hochsitz gestürzt. Schnell wird aus... Eine tolle Mischung aus Spannung und vor allem Humor, die dem Leser höchste Leseunterhaltung bietet. Der Polizist Martin Schober wird auf die Wache in seinem Heimatdorf versetzt. Hier wird er kurz nach Antritt seines Dienstes mit einem kuriosen Todesfall konfrontiert, ein Jäger ist von einem Hochsitz gestürzt. Schnell wird aus dem vermeintlichen Unfall aber ein Mordfall, da der Hochsitz präpariert war. Aber wem galt der Mordanschlag? Wirklich dem Opfer? Oder dem Besitzer des Hochsitzes? Eine Jagd unter Jägern ist eröffnet und die Suche nach dem Mörder hält einige Überraschungen für die Beteiligten parat... Alexandra Bleyer gelingt es sehr gut den Leser in die Jägerwelt zu entführen. Sie beschreibt mit einem sehr humorvollen und gleichzeitig flüssig zu lesenden Schreibstil, eine Männerwelt, in der Konkurrenz, Neid und Missgunst favorisiert werden und Anlass geben, einige Reibereien zwischen den Herren heraufzubeschwören. Die Spannung wird zu Beginn des Buches mit dem Todesfall aufgebaut und über die gesamte Länge der Geschichte aufrechtgehalten. Immer wieder kann der Leser kombinieren und eigene Überlegungen bezüglich des Mörders anstellen. Den großen Unterhaltungswert erzeugt Alexandra Bleyer aber mit ihren sehr interessanten Charakteren und der humorvollen Erzähl-weise. Gerade die immer wieder angewandte, aber auch wohl dosierte Einflechtung der regionalen Mundart kann für viele Lacher sorgen. Zudem wirkt der Kriminalroman dadurch auch sehr authentisch und nachvollziehbar. Ein aus meiner Sicht sehr gelungener Ausflug der Autorin in die Krimiwelt, der die Hoffnung nährt, dass Waidmannsdank der Auftakt zu einer Serie um die sympathischen Hauptprotagonisten wird. Ich fühlte mich jedenfalls sehr gut unterhalten, so dass ich das Buch gerne weiterempfehle und mit 5 von 5 Sternen bewerte!!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Darf ein Chiuahua wildern? Und wenn ja, wie groß ist die Beute?
von Gertie Gold aus Wien am 10.04.2016

Inhalt: Am Fuße seines neu errichteten Hochstandes findet der Land auf Land ab als Querulant bekannte Aufsichtsjäger Sepp Flattacher die Leiche von Ernst Huber. Wollte ihm der Jagdkamerad den Einserhirsch vor der Nase abknallen? Und noch viel schlimmer – wer wagt es, in seinem Aufsichtsrevier zu wildern? Sepp hat einen... Inhalt: Am Fuße seines neu errichteten Hochstandes findet der Land auf Land ab als Querulant bekannte Aufsichtsjäger Sepp Flattacher die Leiche von Ernst Huber. Wollte ihm der Jagdkamerad den Einserhirsch vor der Nase abknallen? Und noch viel schlimmer – wer wagt es, in seinem Aufsichtsrevier zu wildern? Sepp hat einen Verdacht. Doch nicht nur Flattacher ist ein verschrobener Geselle. Auch der mit den Ermittlungen betraute Polizist Martin Schober hat so seine Eigenheiten. War er doch vor Jahren der Enge des Mölltales entflohen, um sich in die Weiten (und Abgründe) der Landeshauptstadt Klagenfurt und anschließend in denen der Bundeshauptstadt Wien von den Wurzeln der Oberkärntner Heimat zu befreien. Ja, er wollte wieder zurück nach Kärnten („Peck-to-te-Rotz“ wie sein Chef, der Postenkommandant Georg Treichel zu sagen pfelgt). Aber muss es gleich Obervellach sein? Villach wäre doch auch schön oder eine andere Stadt, aber sein Heimatdorf? Doch das Schicksal verdammt die beiden Eigenbrötler zur Zusammenarbeit. Wird es ihnen gelingen, den oder die Mörder zu fassen? Erzählstil/Spannung: Mit diesem Krimi beschert uns Alexandra Bleyer ein ständiges Lachmuskeltraining. Obwohl Menschen (und ein paar Tiere) getötet werden, bleibt kein Auge trocken. Im breitesten Kärntner Dialekt geschrieben (keine Sorge es gibt ein ausführliches Glossar) zeichnet die Autorin ein humoristisches Bild der Jagdgesellschaft. Dass sich hier nicht alle grün sind, ist recht bald klar. Geschickt führt uns Alexandra Bleyer in die Irre. Wie ein Jagdhund verliert der Leser manchmal die Witterung der Jagdbeute. Durch überraschende Wendungen und etwas unorthodoxe Ermittlungsmethoden, finden Sepp und Martin die Spur des Täters bald wieder. Ein Seitenhieb auf die Mitarbeiter des LKA, die wie die berühmten Elefanten im Porzellanladen, in der Dienststelle in Obervellach herumstiefeln, und glauben, sie hätten die "Weisheit mit dem Löffel g'fressen", darf auch nicht fehlen. Charaktere: Da ist als erstes Sepp Flattacher zu nennen. Trotz aller Bemühungen der Autorin ihn in schlechtes Licht zu rücken, ist der pensionierte Eisenbahner aufrecht und von einem fast schon beinahe fanatischen Gerechtigkeitssinn. Dass er dabei einigen Mitbewohnern auf die Zehen steigt, ist vorprogrammiert. Mir ist der knurrige Alte durch seine Bauernschläue so richtig ans Herz gewachsen. Außerdem, fackelt er nicht lange und greift zu Wildtierkameras um den Wilderer zu ertappen. Was er allerdings hier zu sehen bekommt, ist eine andere Geschichte... Martin Schober, der „Heimkehrer wider Willen“, findet einen Zugang zum bärbeißigen Flattacher. Mit den Frauen klappt es leider nicht so. Bettina, einer der Gründe warum er das Mölltal verlassen hat, schmeißt sich ihm regelrecht an den Hals. OK, man kann die Sorge um ihren etwas einfältigen Bruder dafür als Motiv gelten Lassen. Aber muss das so plump sein? Martin weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Ein exzellenter Charakter ist auch Postenkommandant Georg Treichel. Der gemeinhin als "Papa Schlumpf" genannte Chef steht leider mit Fremdwörtern auf Kriegsfuß, was aber den Leser zu Lachstürmen hinreißt. Oder der Bürgermeister, der plötzlich seine Meinung über Flattacher ändert, als hätte er eine Gewindestange im Hals statt einer Wirbelsäule, oder Vater und Sohn Guggenbichler usw. usw. Ein Feuerwerk an Gags – einfach spitze. Richtig schöner trockener Humor Fazit: Ich habe Tränen gelacht! Bitte, bitte unbedingt mehr davon!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Rezension zu Waidmannsdank von Alexandra Bleyer
von Elektronikerin aus Wikon am 09.04.2016

Klapptext: Mörderjagd mit Halali Freiwillig ins Mölltal zurückkehren wäre Polizist Martin Schober nie in den Sinn gekommen: Zu viele schwierige Gestalten warten dort auf ihn. Als jedoch zur Jagdsaison nicht nur Vierbeiner ihr Leben lassen, muss er gemeinsam mit dem kauzigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher ermitteln. Schnell wird das ungleiche Duo in ein... Klapptext: Mörderjagd mit Halali Freiwillig ins Mölltal zurückkehren wäre Polizist Martin Schober nie in den Sinn gekommen: Zu viele schwierige Gestalten warten dort auf ihn. Als jedoch zur Jagdsaison nicht nur Vierbeiner ihr Leben lassen, muss er gemeinsam mit dem kauzigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher ermitteln. Schnell wird das ungleiche Duo in ein mörderisches Wettrennen verwickelt - doch wer ist hier Jäger und wer Gejagter? Meine Meinung: Mölltal ist ein Tal Kärnten in Österreich. Was passt hier besser in dieses Region als ein Jägerkrimi mit viel schwarzen Humor? Die Autorin Alexandra Bleyer mit ihrem Debütkriminalroman "Waidmannsdank" ist hier eine gute Empfehlung. Die Sprache des Romans klingt authentisch und falls man Schwierigkeiten mit der Sprache hat, ist am Schluss des Buches ein super Glossar. Ich fand dieser Kriminalroman echt spitze - lustig und spannend- genau so sollte sein. "Der Huber konnte was erleben!Niemand stieg ungestraft auf Flattachers nagelneuen geheimen Hochsitz. Und niemand schoss ihm ein zweites Mal eine Trophäe vor der Nase weg, ohne es zu bereuen. Das war sein Einserhirsch! Nur war er tot. Nicht der Hirsch. Der Huber." Die speziellen Protagonisten konnte ich ins Herz schliessen - ja, auch den komischen Kauz Flattacher. Der Schreibstil fand ich sehr flüssig und authentisch. Das Cover fand ich genau passend zum Roman. Die Farben des Bildes finde ich harmonisch, dazu gab es noch ein schönes Lesezeichen mit einem Hochsitz im Nebel - sehr passend zu diesem Jägerkrimi. Das es sich in erster Linie um einen Kriminalroman handelt - die Spannung fehlte nicht. Ich fand es genau die richtige Mischung zwischen Spannung und schwarzen Humor. Wer der Täter ist - tappte man lange im Dunkeln - eine wirklich gelungenes Kriminaldebüt der Autorin. Fazit: Für diesen lustigen und zugleich spannenden Kriminalroman, welcher genau die richtige Mischung gehabt hat - gebe ich 5- Sterne. Wer einen unterhaltsamen Kriminalroman sucht - liegt mit diesem Buch genau richtig. Zur Autorin: Alexandra Bleyer, geboren 1974 in Klagenfurt, ist (natürlich mit einem Jäger) verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Seeboden am Millstätter See. Die promovierte Historikerin ist Autorin mehrerer populärer Sachbücher. Die besten Geschichten schreibt zwar das Leben - aber genauso spannend findet Alexandra Beyer, Fäden weiterzuspinnen und selbst Geschichten zu erfinden. In ihren in Oberkärnten angesiedelten Regionalkrimis kann sie ganz ungestraft mörderische Energien freisetzen, auf dass Blut und (Lach-)Tränen fliessen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
High Noon in Obervellach
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 08.04.2016

„Waidmannsdank“ ist Alexandra Bleyers Krimidebüt. Ich war begeistert und hoffe ganz schwer darauf, dass sie ganz bald für Nachschub sorgt. Polizist Martin Schober wollte nach einigen Jahren Dienst in Wien eigentlich nur wieder näher ins Oberkärntner Land zurück. Dass sie ihn aber in seine Heimatstadt Obervellach versetzen, das hätte er... „Waidmannsdank“ ist Alexandra Bleyers Krimidebüt. Ich war begeistert und hoffe ganz schwer darauf, dass sie ganz bald für Nachschub sorgt. Polizist Martin Schober wollte nach einigen Jahren Dienst in Wien eigentlich nur wieder näher ins Oberkärntner Land zurück. Dass sie ihn aber in seine Heimatstadt Obervellach versetzen, das hätte er nicht gewollt. Hier „Peck tuse Rotz“, wie der Postenkommandant Gerorg Teichel es nennt, muss sich Martin erst einmal um Dorfstreitigkeiten und einen toten Hund kümmern. Als aber am ersten August beim Jagdverein zur Hubertusrunde zur Jagd auf den Einserhirsch gerufen wird, gibt es schon die erste menschliche Leiche, womit Martin ja überhaupt nicht gerechnet hat. Ausgerechnet vom neuen, scheinbar manipulierten Hochsitz des knauzigen Ausfsichtsjägers Sepp Flattacher, der in Obervellach mit Sicherheit die Wahl zum unbeliebtesten Bürger gewonnen hätte, ist ein anderer Jäger gestürzt. Gefunden hat ihn natürlich auch ausgerechnet der Sepp, als der seinen Platz am Hochsitz einnehmen wollte. Sepp und auch Martin samt seinen Kollegen wollen natürlich den Mörder schnellstmöglich ausfindig machen. Hat Sepp da selbst was gedreht, waren Körndl fressende Tierschützer, Vandalen oder gar einer aus der Hubertusrunde am Werk? Nicht zu vergessen ist natürlich die Schwammerlmafia, die sich in der Gegend herumtreibt. Ich bin völlig begeistert von Waidmannsdank. Der locker, spritzige Sprachstil der Autorin liest sich einfach nur toll. Teilweise hatte ich vor Lachen Tränen in den Augen. Die Story sprudelt nur so vor witzigen Sprüchen und humorvollen Szenen, da macht Krimi so richtig Spaß. Aber nicht nur das, denn an Spannung mangelt es auch kein Stück. Man lernt das Obervellacher ganz besondere Völkchen und die Ermittler kennen und dann geht es auch schon richtig los. Es gibt zahlreiche Finten und man kann über lange Strecken rätseln und raten, was denn jetzt hinter der Geschichte steckt. Besonders als dann auch noch eine zweite Leiche auftaucht, kocht die Stimmung im Dorf und ein richtiger Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Charaktere sind einfach nur toll dargestellt und die originelle Mischung macht so richtig Spaß. Martin der Hauptermittler war mir von Anfang an sympathisch. Er ist aufgeschlossen und vor allem gibt er sich nicht mit vorgefertigten Meinungen zufrieden. Ich denke er ist der beste Ermittler dort im Gespann. Aber die Truppe ist auch klasse. Postenkommandant Teichner hat es nicht so mit den Fremdwörtern und haut geniale Sprüche raus. Er hält sich meist mehr im Hintergrund, aber er kann auch zur Hochform auflaufen, vor allem, wenn die arroganten LKAler meinen sie seien ja keine einfachen Dorfgendarmen, sondern Chefinspektoren, die schließlich wissen was sie tun. Kollege Koller ist auch so ein Unikat, der Dauergrantler, der drum den Namen kollerischer Gerhard weg hat, dürfte mit seinem steten „Optimismus“ einfach nicht fehlen. Die sympathische Kerstin und Vanessa, die die Truppe stets mit leckerer Jausn versorgt, machen die Truppe perfekt. Sepp Flattacher kann so ein mieser Stinkstiefel sein, so macht er schon mal ein besonders stinkiges Feuerl, wenn der Nachbar grillen will und auch den Rasen mäht man am besten, wenn der sein Mittagsschläfchen halten will. Aber ich fand ihn mit seiner gesammelten Graunzigkeit einfach nur herrlich. Auch die ganzen Nebendarsteller sind super gezeichnet. Z.B. Reini, der den Spitznamen Heini trägt, ist nicht der hellste, aber doch ein ganz liebenswerter Bursch. Unbedingt erwähnen muss ich auch noch den Nachbar Belten. Über die Auseinandersetzungen, die er mit Sepp führt, habe ich teilweise Tränen gelacht. Oberkärntner Jägerkrimi kann sich Waidmannsdank wirklich nennen, denn ein solches Regionalkolorit würde ich mir öfters wünschen. Ich habe die tollsten Mundart Begriffe gelernt. So wird mir Undergate ganz sicher lange in Erinnerung bleiben, auch wegen der tollen Szene dazu, und Murmeleschas oder anzipfn wird in meinen Sprachgebrauch übergehen. Ich kenne mich mit dem Jagen nicht aus, aber ein umfangreiches Glossar erklärt sämtliche Mundart wie auch Jagdausdrücke und hat mir wertvolle Hilfe geleistet. Aber nicht nur mit regionalen Ausdrücken und dezenter Jägersprache ist das Flair super gut dargestellt. Auch die Dorfstimmung mit Ratsch und Tratsch ist perfekt eingefangen. Alles in allem eine super gelungenes Krimidebüt, das unbedingt von allem gelesen werden muss, die in einem spannenden Krimi auch einmal gern lachen wollen. Hoffentlich gibt es bald einen neuen Fall im Kärntner Mölltal.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Kriminell Komisch!
von hasirasi2 aus Dresden am 09.04.2016

Ausgerechnet Sepp Flattacher, Aufsichtsjäger und meistgehasster Mann im Mölltal, findet die Leiches seines Erzfeindes Huber – ermordet! Für die anderen Einwohner ist klar, der Sepp hat sich gerächt und muss der Mörder sein. Die Polizei sieht das ein bisschen anders. Vor allem Martin Schober, der eigentlich nie ins Tal zurückkehren... Ausgerechnet Sepp Flattacher, Aufsichtsjäger und meistgehasster Mann im Mölltal, findet die Leiches seines Erzfeindes Huber – ermordet! Für die anderen Einwohner ist klar, der Sepp hat sich gerächt und muss der Mörder sein. Die Polizei sieht das ein bisschen anders. Vor allem Martin Schober, der eigentlich nie ins Tal zurückkehren wollte, kommen so einige Details spanisch vor. „Waidmannsdank“ ist das sehr lustige und schräge Krimidebüt von Alexandra Bleyer. Ich habe mich selten schon auf den ersten Seiten eines Buches so gut amüsiert: da wird ein „wildernder“ Chihuahua erschossen (Was hätte der wildern sollen? Ein Eichhörnchen?!) und die Arbeit der örtlichen Polizei eher mit „Hubert und Staller“ als mit „CSI“ oder „Monk“ verglichen – genial. Genau die trockene hintersinnige Art von Humor, die ich mag! Aber in erster Linie ist es natürlich ein Krimi, und zwar ein richtig guter! Spannend, verwirrend, mit falschen Fährten und jeder Menge Verdächtiger. Dem Polizisten Martin Schober und auch Flattacher selber ist ziemlich schnell klar, dass eigentlich letzterer das Opfer hätte sein sollen und so ermitteln beide auf ihre Art und Weise. Gerade Flattacher ist bei seinen Ermittlungen nicht gerade zimperlich und macht sich noch mehr Feinde (wenn das überhaupt geht). Als sich dann auch noch das sehr unsympathische LKA-Team Cobra einmischt, wird es herrlich chaotisch. Auch „gemenschelt“ wird natürlich: Martins Jugendliebe Bettina ist nach einer gescheiterten Ehe ebenfalls ins Tal zurückgekehrt und die Bewerber von damals (inkl. Martin) stehen Schlange. Und als ausgerechnet ihr eher treuherziger Bruder Reini (der Heini – O-Ton Bettina, eben nicht der hellste Stern am Firmament) ins Visier der Ermittler gerät, geizt sie nicht mit ihren weiblichen Reizen, um den anderen Verdächtigen auf die Pelle zu rücken. Die Protagonisten sind überhaupt alle sehr speziell. Martin ist sehr zielstrebig und intelligent, aber extrem verklemmt. Bevor Bettina wieder in sein Leben tritt, träumt er sich mit seiner Kollegin Kerstin zusammen, ohne groß mit ihr zu sprechen, dann wüsste er nämlich, dass sie längst vergeben ist. Sein Chef ist eine Seele von Mensch, sehr nett, vor allem nach dem Genuss alkoholischer Getränke ;-). Aber er ist immer für seine Untergebenen da und nimmt sie auch vor dem Feind (dem LKA) in Schutz. Der grantelige Flattacher wurde mir im Laufe der Handlung immer sympathischer – er ist im Kern nämliche auch ein Guter und sieht nicht ein, dass sich die Obrigkeit über geltende Regeln hinweg setzt. Dagegen muss er doch vorgehen. Ohne Rücksicht auf Verluste! Es gibt aber leider auch zwei kleine Punkte, die mir nicht ganz gefallen haben. Die Personen wurden abwechselnd mit ihren Vor- und Nachnamen und an einigen Stellen auch mit dem ihrer Höfe bezeichnet – da hab ich als Stadtkind leider ab und an den Überblick verloren und musste mich erst wieder orientieren, wer jetzt wer ist. Vielleicht könnte man da mit einem Personenverzeichnis gegensteuern? Außerdem war mir das Ende etwas zu lang. Die Motive und Hintergründe der Taten wurden quasi doppelt erklärt. Aber von den 2 Pünktchen abgesehen, hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich könnte es mir auch als Film super vorstellen. Ich „muss“ mich auch noch zum Cover des Buches äußern – einfach, weil ich es so passend finde: irgendwie möchte ich gleich meine Flinte an das Geweih hängen ;-). Ein Extra-Lob geht an den Emons Verlag für das herrlich gruselige Lesezeichen "Hochsitz im Nebel" - buhuuuu ... Mein Fazit: Ein wirklich tolles Krimi-Debüt, welches mich auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Waidmannsdank

Waidmannsdank

von Alexandra Bleyer

(7)
Buch
10,90
+
=
Das Nussstrudelkomplott

Das Nussstrudelkomplott

von Beate Ferchländer

(3)
Buch
10,90
+
=

für

21,80

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen