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Warum ich kein Christ sein will - Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung

Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung

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Nur wenige religionskritische Bücher haben in den letzten Jahren so von sich reden gemacht wie das Buch von Uwe Lehnert. Fünf Auflagen und viele positive Rezensionen sprechen eine deutliche Sprache. Denn Uwe Lehnert schafft, was nur wenigen gelingt. Ohne Überheblichkeit und falsches Pathos in spannender und zugleich fundierter Form den christlich-kirchlichen Glauben einer kritischen Prüfung zu unterziehen, seine Glaub-Würdigkeit zu hinterfragen. Lehnert zeigt die Schwächen auf, die herkömmlicher Gottesglaube angesichts einer wissenschaftlichen Weltsicht aufweist und immer schwerer verbergen kann. Er stellt fest, dass unser heutiges Weltbild durch Kosmologie, Mikrophysik, Evolutionstheorie und die moderne Hirnforschung bestimmt werden, und dass diese Sicht auf die Welt mit dem Bild, das Christentum und Kirche verbreiten, nicht mehr vereinbar ist. Und er weist auf die Unzulänglichkeiten hin, die das christliche Weltbild für eine verantwortliche Ethik in der heutigen Zeit mitbringt. Lehnert fragt: Wie kann es sein, dass so viele Menschen auch heute noch an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zum Denken und zum gesunden Menschenverstand stehen? Als Alternative skizziert er ein naturalistisch-humanistisches Weltbild, das aus der Verantwortung und aus dem Jetzt heraus und ohne Rückgriff auf religiöse Mythen auskommt, und in welchem die Sinnfrage neu und ohne Götter gestellt wird. Lehnerts Buch erscheint hier in sechster und erweiterter Auflage, und erstmals als Hardcover. Ein Buch für alle, die eine kritische Sicht auf Religion teilen und nach vernünftigen Alternativen suchen.

Portrait
Univ.Prof. Dr. Ing. Uwe Lehnert, Freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, Arbeitsbereich Bildungsinformatik und Bildungsorganisation. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zum Thema Computer und Pädagogik, insbesondere zu Planung und Durchführung von EDV-Qualifizierungsmaßnahmen in der beruflichen Weiterbildung. Seit 1990 maßgeblich in der Ausbildung von EDV-Trainern und in der Beratung von namhaften Ausbildungsinstitutionen der EDV-Branche tätig. Juni 2000 Wiener-Schmidt-Wissenschafts-Preis erhalten für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Bildungstechnologie.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 500
Erscheinungsdatum 28.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8288-3475-0
Verlag Tectum
Maße (L/B/H) 226/162/38 mm
Gewicht 848
Auflage 6. erweiterte Auflage.
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ein in bestem Sinn "gefährliches" Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.06.2015

Noch vor einem halben Jahrhundert wäre es auf dem Index Librorum Prohibitorum des Vatikan gelandet - in bester Gesellschaft neben den Werken von Balzac, Heine, Diderot, Kant, Darwin oder Sartre. Inhalte, die sich mit der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche nicht vereinbaren ließen. („Mein Kampf“ von Adolf Hitler... Noch vor einem halben Jahrhundert wäre es auf dem Index Librorum Prohibitorum des Vatikan gelandet - in bester Gesellschaft neben den Werken von Balzac, Heine, Diderot, Kant, Darwin oder Sartre. Inhalte, die sich mit der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche nicht vereinbaren ließen. („Mein Kampf“ von Adolf Hitler war übrigens nicht darunter.) Die Kirche hat es aufgegeben, Bücher zu verbieten, wohl auch, weil sie mit dieser verdienstvollen Tätigkeit heute kaum nachkommen würde. Denn die Liste der religionskritischen Schriften ist lang geworden. „Wer sich über das Christentum nicht empört, kennt es nicht“, schreibt der frisch gebackene Doktor der Theologie, Joachim Kahl, 1968, ein Jahr nach dem Ende des Index, in seinem Klassiker „Das Elend des Christentums“. Und tatsächlich ist auch meine Empörung gewachsen, je mehr ich mich mit der Religion befasst habe. Es ist ein geradezu „heiliger Zorn“, den auch Uwe Lehnert zu wecken weiß. Gerade weil er dabei ganz unaufgeregt, nüchtern und sachlich die entsprechenden Anklagepunkte zusammenträgt: Theologische Widersprüche, intellektuelle Unredlichkeiten, menschlicher Größenwahn und himmelschreiende ethische Defizite, die dem gewohnten sentimentalen Nächstenliebe-Geplapper Hohn sprechen. Eine spannendere Lektüre für einen christlich sozialisierten Menschen, der nichtsdestotrotz seinen Verstand noch zu gebrauchen weiß, gibt es nicht. Auch Lehnerts Schrift ist mittlerweile in der bereits 6. erweiterten und aktualisierten Auflage zu einem Klassiker geworden. Wohl auch deswegen, weil die klare unmissverständliche Sprache und die Stichhaltigkeit der Argumentation kaum zu schlagen sind. Hier finden die Zweifler wieder festen Boden auf dem Grund einer naturalistischen Weltanschauung. Vor den „wunderbaren“ Erkenntnissen der Wissenschaft und mit dem Trost eines „evolutionären Humanismus“ (Huxley, Schmidt-Salomon). Die „festen“ Gläubigen indes werden in Angst vor der Desillusionierung dieses Buch meiden wie der Teufel das Weihwasser. Angesichts des am weitesten verbreiteten Aberglaubens der Welt, nämlich dem Christentum, fürchte ich, Ingeborg Bachmann hat sich geirrt, als sie meinte, die Wahrheit sei den Menschen zumutbar. So gesehen, ein Buch nur für Mutige, die der einlullenden Folklore zuwider und dem Jesus-liebt-dich-Kitsch zum Trotz vor den Gefahren der Religion nicht die Augen verschließen. Denn „manchmal glaube ich, die Welt wäre eine bessere ohne Religion“, sagt der Dalai Lama. Ich glaube das nicht nur manchmal. Ich habe mich davon überzeugen lassen. Von mutigen Leuten wie Uwe Lehnert. Und ich wünsche seinem Buch mindestens noch einmal 6 weitere Auflagen.

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Ein im besten Sinn "gefährliches" Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.06.2015

Noch vor einem halben Jahrhundert wäre es auf dem Index Librorum Prohibitorum des Vatikan gelandet - in bester Gesellschaft neben den Werken von Balzac, Heine, Diderot, Kant, Darwin oder Sartre. Inhalte, die sich mit der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche nicht vereinbaren ließen. („Mein Kampf“ von Adolf Hitler... Noch vor einem halben Jahrhundert wäre es auf dem Index Librorum Prohibitorum des Vatikan gelandet - in bester Gesellschaft neben den Werken von Balzac, Heine, Diderot, Kant, Darwin oder Sartre. Inhalte, die sich mit der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche nicht vereinbaren ließen. („Mein Kampf“ von Adolf Hitler war übrigens nicht darunter.) Die Kirche hat es aufgegeben, Bücher zu verbieten, wohl auch, weil sie mit dieser verdienstvollen Tätigkeit heute kaum nachkommen würde. Denn die Liste der religionskritischen Schriften ist lang geworden. „Wer sich über das Christentum nicht empört, kennt es nicht“, schreibt der frisch gebackene Doktor der Theologie, Joachim Kahl, 1968, ein Jahr nach dem Ende des Index, in seinem Klassiker „Das Elend des Christentums“. Und tatsächlich ist auch meine Empörung gewachsen, je mehr ich mich mit der Religion befasst habe. Es ist ein geradezu „heiliger Zorn“, den auch Uwe Lehnert zu wecken weiß. Gerade weil er dabei ganz unaufgeregt, nüchtern und sachlich die entsprechenden Anklagepunkte zusammenträgt: Theologische Widersprüche, intellektuelle Unredlichkeiten, menschlicher Größenwahn und himmelschreiende ethische Defizite, die dem gewohnten sentimentalen Nächstenliebe-Geplapper Hohn sprechen. Eine spannendere Lektüre für einen christlich sozialisierten Menschen, der nichtsdestotrotz seinen Verstand noch zu gebrauchen weiß, gibt es nicht. Auch Lehnerts Schrift ist mittlerweile in der bereits 6. erweiterten und aktualisierten Auflage zu einem Klassiker geworden. Wohl auch deswegen, weil die klare unmissverständliche Sprache und die Stichhaltigkeit der Argumentation kaum zu schlagen sind. Hier finden die Zweifler wieder festen Boden auf dem Grund einer naturalistischen Weltanschauung. Vor den „wunderbaren“ Erkenntnissen der Wissenschaft und mit dem Trost eines „evolutionären Humanismus“ (Huxley, Schmidt-Salomon). Die „festen“ Gläubigen indes werden in Angst vor der Desillusionierung dieses Buch meiden wie der Teufel das Weihwasser. Angesichts des am weitesten verbreiteten Aberglaubens der Welt, nämlich dem Christentum, fürchte ich, Ingeborg Bachmann hat sich geirrt, als sie meinte, die Wahrheit sei den Menschen zumutbar. So gesehen, ein Buch nur für Mutige, die der einlullenden Folklore zuwider und dem Jesus-liebt-dich-Kitsch zum Trotz vor den Gefahren der Religion nicht die Augen verschließen. Denn „manchmal glaube ich, die Welt wäre eine bessere ohne Religion“, sagt der Dalai Lama. Ich glaube das nicht nur manchmal. Ich habe mich davon überzeugen lassen. Von mutigen Leuten wie Uwe Lehnert. Und ich wünsche seinem Buch mindestens noch einmal 6 weitere Auflagen.

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Ein gründliches, wissenschaftlich fundiertes und persönlich ehrliches Buch
von Elke Metke-Dippel aus Wetzlar am 04.03.2015

Es ist diese „intellektuelle Redlichkeit“, die Uwe Lehnert einfordert und die er in seinem Buch dem Leser vorlebt, die ich während der Lektüre am meisten geschätzt habe. Selbst aus evangelikalen Kreisen stammend kann ich seit einigen Jahren nicht genug Bücher in Sachen Religionskritik lesen – von Ranke-Heinemann über Deschner... Es ist diese „intellektuelle Redlichkeit“, die Uwe Lehnert einfordert und die er in seinem Buch dem Leser vorlebt, die ich während der Lektüre am meisten geschätzt habe. Selbst aus evangelikalen Kreisen stammend kann ich seit einigen Jahren nicht genug Bücher in Sachen Religionskritik lesen – von Ranke-Heinemann über Deschner bis Dawkins, Bergmeier, Kubitza und Lüdemann, Buggle, uvm … und jetzt Uwe Lehnert. Obwohl ich mit einigen Fakten bereits vertraut bin, hat mir Uwe Lehnerts Buch viel gezeigt, gerade im ersten, wissenschaftlichen Teil über Erkenntnistheorie, Zeit & Raum und den unschätzbaren Wert der Wissenschaft. So ermutigt Uwe Lehnert die Menschen, ihren eigenen Wahrnehmungen und Erkenntnissen zu vertrauen: sie liefern „nicht völlig falsche Ergebnisse“, da sie sich „offensichtlich im Prozess der Evolution bewährt haben“. Obwohl der Mensch im Vergleich zu dem Raum, der ihn umgibt, verschwindend klein ist und den äußeren Randbereich nicht mehr „begreifen“ kann, und obwohl die wissenschaftlichen Erkenntnisse ergebnisoffen sind und eines Tages durch neue ergänzt oder als nicht mehr „wahr“ offen gelegt werden können, ist das jetzige Wissen deshalb nicht „falsch“. Lehnert setzt den Argumenten der Gläubigen – wer „Gott“ nicht wahrnehme, verschließe sich mutwillig einer höheren (logischen) Erkenntnis, oder die Wissenschaft sei lediglich eine Anhäufung von Vermutungen und könne keinerlei Aussage zu eine möglichen Existenz eines Schöpfers machen – auf sehr gut erklärte und logische Weise die erhobene Hand der Vernunft entgegen – ohne dabei mit dem Zeigefinger zu wedeln. Der Abschnitt „Naturwissenschaft, Religion und menschliches Selbstverständnis“ behandelt die Entwicklung der menschlichen Sinnesorgane und des Nervensystems sowie das schwierige und bisher noch nicht völlig „verstandene“ Verhältnis von „Geist zu Gehirn“ – eine Fundgrube von erstaunlichen und ernüchternden Fakten. Der Mensch, lediglich ein komplexes Gebilde ohne Seele? Obwohl es erschütternd sein mag, können wir die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht ignorieren, so Lehnert, denn wir nehmen ihre Vorteile tagtäglich in Anspruch. Er geht der komplexen Frage nach der „Willensfreiheit“ nach, von den Überlegungen der Philosophie bis zu den Erkenntnissen der Neurobiologie: hier herrscht die Erkenntnis, dass der menschliche Wille von „unbewusst handelnden Instanzen vorbereitet“ wird. Anschließend beschäftigt sich Lehnert mit den moralischen und theologischen Konsequenzen und den Aussagen der Philosophie zum Thema „Schuld“ sowie mit der Frage nach einer „Moral ohne Gott“. Der Autor verlässt seinen ruhigen und dennoch eindringlichen Ton nicht, selbst wenn er über die Moral der „Vertreter Gottes auf Erden“ spricht und die mannigfachen Absurditäten der Glaubenswelt entlarvt. Keine Selbstverständlichkeit. Die fehlende Polemik, sei sie noch so verständlich, wenn es um Glaubensdinge geht, ist bewundernswert – schon allein deshalb ist das Buch unbedingt zu empfehlen. Uwe Lehnert Abschied vom Christentum ist ein gründliches, wissenschaftlich fundiertes, und persönlich ehrliches Buch. Es enthält so viele Fakten, dass es sich lohnt, es mehrmals zu lesen. Zweifler, Glaubensschwankende, Neugierige und Einsteiger in die Religionskritik sollten dies gründlich tun. Überzeugte Christen ebenso. Und bereits mit religionskritischen Büchern Vertraute auch.

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