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Was davor geschah

Roman

(2)
Rezension
"Funkelnd, meisterhaft, unterhaltsam!"
Pia Reinacher, Die Weltwoche 07.07.2016
Portrait

Martin Mosebach wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Sein Jurastudium schloss er 1979 ab, widmete sich aber dann der Literatur. Er erhielt 1980 den Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und arbeitet seitdem als freier Schriftsteller. 1999 wurde er mit dem Doderer-Preis geehrt, 2004 mit dem Blauen Salon Preis des Frankfurter Literaturhauses und im Oktober 2007 erhielt er den begehrten Georg Büchner-Preis für sein Gesamtwerk - Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke, Drehbücher und Libretti.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14105-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 192/121/23 mm
Gewicht 283
Verkaufsrang 20.221
Buch (Taschenbuch)
9,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Erscheint demnächst (Nachdruck)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Schlicht und raffiniert zugleich“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

In seinem Roman "Was davor geschah" erzählt Martin Mosebach von zwei Frankfurter Familien der gehobenen Gesellschaft.
Eigentlich ist dies eine unwichtige Geschichte über unwichtige Leute, aber Mosebach fesselt den Leser durch sprachlich geschliffene, subtile und sorgfältig beobachtete, teilweise ironische Beschreibungen, so dass
In seinem Roman "Was davor geschah" erzählt Martin Mosebach von zwei Frankfurter Familien der gehobenen Gesellschaft.
Eigentlich ist dies eine unwichtige Geschichte über unwichtige Leute, aber Mosebach fesselt den Leser durch sprachlich geschliffene, subtile und sorgfältig beobachtete, teilweise ironische Beschreibungen, so dass dieser Roman von der ersten bis zur letzten Seite höchst unterhaltsam bleibt.

„Ein Roman mit herausragender sprachlicher Qualität“

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Wohl in jeder Beziehung zwischen zwei Menschen taucht einmal die Frage auf, was in der Zeit passierte bevor sie sich kennenlernten. Das auf diese Frage folgende Zwiegespräch des Ich-Erzählers und seiner Freundin, ist hier allerdings nur der Rahmen für eine sehr phantasievolle und verzweigte Handlung, die in Frankfurt am Main spielt. Wohl in jeder Beziehung zwischen zwei Menschen taucht einmal die Frage auf, was in der Zeit passierte bevor sie sich kennenlernten. Das auf diese Frage folgende Zwiegespräch des Ich-Erzählers und seiner Freundin, ist hier allerdings nur der Rahmen für eine sehr phantasievolle und verzweigte Handlung, die in Frankfurt am Main spielt. Der Ich-Erzähler betrachtet gleichsam von außen ein Sittenbild einer gehobenen Gesellschaft, in dem er selbst nur eine Nebenrolle zu spielen scheint. Anhand der präzisen Schilderung der Charaktere werden die alltäglichen Dinge des gutbürgerlichen Lebens behandelt: Liebe und Betrug, Einsamkeit und Dekadenz.
Das Buch lebt insbesondere von der herausragenden sprachlichen Qualität und ist schon daher unbedingt lesenswert.

„„Und was war vor uns?““

Christina Berger, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Dieser wahrlich nicht ganz einfachen und mitunter auch gefährlichen Frage der Freundin stellt sich der Ich-Erzähler wagemutig bereits kurz nach Beginn der Beziehung. Und so beginnt eine spannende und in sich verwickelte Erzählung, die in die bessere Frankfurter Gesellschaft führt.Diese bildet den Rahmen für eine spannende, z.T. heiter Dieser wahrlich nicht ganz einfachen und mitunter auch gefährlichen Frage der Freundin stellt sich der Ich-Erzähler wagemutig bereits kurz nach Beginn der Beziehung. Und so beginnt eine spannende und in sich verwickelte Erzählung, die in die bessere Frankfurter Gesellschaft führt.Diese bildet den Rahmen für eine spannende, z.T. heiter erzählte, mitunter auch bitterböse Geschichte, die für den Ich-Erzähler letztendlich in der oben erwähnten Begegnung endet. Sicherlich der überzeugendste und poetischste Roman Mosebachs.

„Mosebach, Was davor geschah“

Annette Faber, Thalia-Buchhandlung Bonn

Mosebachs neuer Roman gehört sicher zu den sprachlich überzeugendsten Romanen dieses Jahres. Es ist ein herrlicher Gesellschaftsroman, ironisch und satirisch. Allein die Beschreibung über vier Seiten des auf dem Buchcover abgebildeten Kakadus ist ein Hochgenuss und gehört wahrscheinlich zum Besten was zur Zeit in deutscher Sprache zu Mosebachs neuer Roman gehört sicher zu den sprachlich überzeugendsten Romanen dieses Jahres. Es ist ein herrlicher Gesellschaftsroman, ironisch und satirisch. Allein die Beschreibung über vier Seiten des auf dem Buchcover abgebildeten Kakadus ist ein Hochgenuss und gehört wahrscheinlich zum Besten was zur Zeit in deutscher Sprache zu lesen ist.

„Vor meiner Zeit“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

"Wie war das als es mich noch nicht gab?"
Die Frage nach dem Vorleben des Geliebten beschäftigt wohl die meisten Frauen. In "Was davor geschah" beantwortet ein junger Mann genau diese. Er erzählt dabei eine Geschichte, die eigentlich nicht die Seine ist und die dennoch zu ihm und seiner Freundin führt.
Mosebach schreibt mit so wundervoll
"Wie war das als es mich noch nicht gab?"
Die Frage nach dem Vorleben des Geliebten beschäftigt wohl die meisten Frauen. In "Was davor geschah" beantwortet ein junger Mann genau diese. Er erzählt dabei eine Geschichte, die eigentlich nicht die Seine ist und die dennoch zu ihm und seiner Freundin führt.
Mosebach schreibt mit so wundervoll leisem Humor, der einen - hat man ihn erst einmal entdeckt - nicht meht loslässt.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

wundervoll
von einer Kundin/einem Kunden am 13.10.2012

"Was davor geschah" ist ein unglaublich fein gezeichneter Roman über Beziehungen, Liebe , Erwartungen, Hoffnungen und dem damit einhergehenden Scheitern. Gesellschaftlicher Mittelpunkt und Hauptschauplatz ist die Villa der Familie Hopsten in Frankfurt. ......."Wahrscheinlich hatte der Vogel mich schon eine Weile beobachtet, denn sein Kopf war unbewegt, der schwarze Augenknopf war auf... "Was davor geschah" ist ein unglaublich fein gezeichneter Roman über Beziehungen, Liebe , Erwartungen, Hoffnungen und dem damit einhergehenden Scheitern. Gesellschaftlicher Mittelpunkt und Hauptschauplatz ist die Villa der Familie Hopsten in Frankfurt. ......."Wahrscheinlich hatte der Vogel mich schon eine Weile beobachtet, denn sein Kopf war unbewegt, der schwarze Augenknopf war auf mich fixiert. Konnte man mit diesem Knopf eigentlich etwas sehen? Er war wie mit festem schwarzen Seidenzwirn in die aufgepuffte Federfülle hineingestickt, den Boutons vergleichbar, mit denen Polsterer die unter den Stoff gestopfte Füllung arretieren.......er sollte ein lebendes Kunstobjekt sein, und das war er........." Wenn das nicht schön ist, einfach wundervoll.

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Was hat der Kakadu damit zu tun?
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Der Kakadu ist ein lebendiger Schmuck, ja Einrichtungsgegenstand in der Wohnung des durchaus wohlhabenden Ehepaares, und er berühert einen bei aller wohlgefälligen Beschreibung des Putzens seines Gefieders nur am Rande. Die ganze Geschichte wird detailverliebt aufgerollt und bleibt trotz brillianter Lesung immer unberührend, ja neutral. Ich habe keinen jungen... Der Kakadu ist ein lebendiger Schmuck, ja Einrichtungsgegenstand in der Wohnung des durchaus wohlhabenden Ehepaares, und er berühert einen bei aller wohlgefälligen Beschreibung des Putzens seines Gefieders nur am Rande. Die ganze Geschichte wird detailverliebt aufgerollt und bleibt trotz brillianter Lesung immer unberührend, ja neutral. Ich habe keinen jungen Mann "gehört"und an keiner Stelle echte Emotion gespürt.Dieses Hörbuch ein Gegenstand des kurzen Gefallens und dann in die Regalreihe "Literatur", als gefällige Gegenwartslektüre.

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