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Was die Welle nahm

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Wenn die Wahrheit anders ist, als du glaubst.
Ausschlafen, schwimmen, rumhängen. Eigentlich könnte der 14-jährige Lukas tun, was er will. Doch zu sehr beschäftigt Lukas der Gedanke an seinen Vater, der beim schrecklichen Tsunami vor zehn Jahren ums Leben kam - und viel mehr noch die Frage, warum niemand über den Vater spricht. Es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Auf der Suche nach einer Erklärung entdeckt Lukas etwas, das ihn zunächst völlig aus der Bahn wirft.
Themen wie Trauer, Verlust und die Tsunami-Katastrophe von 2004 werden in diesem Buch literarisch anspruchsvoll umgesetzt, das für den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2012 nominiert wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 21.07.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7915-1110-8
Verlag Dressler Cecilie
Maße (L/B/H) 208/136/30 mm
Gewicht 415
Buch (Taschenbuch)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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authentisch und emotional
von Manja Teichner am 11.09.2014

Kurzbeschreibung: Wenn die Wahrheit anders ist, als du glaubst. Ausschlafen, schwimmen, rumhängen. Eigentlich könnte der 14-jährige Lukas tun, was er will. Doch zu sehr beschäftigt Lukas der Gedanke an seinen Vater, der beim schrecklichen Tsunami vor zehn Jahren ums Leben kam - und viel mehr noch die Frage, warum niemand... Kurzbeschreibung: Wenn die Wahrheit anders ist, als du glaubst. Ausschlafen, schwimmen, rumhängen. Eigentlich könnte der 14-jährige Lukas tun, was er will. Doch zu sehr beschäftigt Lukas der Gedanke an seinen Vater, der beim schrecklichen Tsunami vor zehn Jahren ums Leben kam - und viel mehr noch die Frage, warum niemand über den Vater spricht. Es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Auf der Suche nach einer Erklärung entdeckt Lukas etwas, das ihn zunächst völlig aus der Bahn wirft. (Quelle: Dressler) Meine Meinung: Lukas ist 14 Jahre alt und er vermisst seinen Vater. Dieser kam vor 10 Jahren bei dem verheerenden Tsunami ums Leben. Mit seiner Mutter lebt er in Berlin-Neukölln, doch mit ihr über den Vater reden kann er nicht. Es gibt auch keine Fotos oder andere Erinnerungsstücke. Nur ein längst verwachsenes Foto nennt Lukas sein Eigen. Als seine Mutter mit ihrem Freund Urlaub macht stellt Lukas Nachforschungen an. Doch ist er wirklich bereit für das, was er herausfindet? Das Jugendbuch „Was die Welle nahm“ stammt von der Autorin Vera Kissel. Es ist das erste Buch der Autorin und ich war wirklich gespannt darauf, denn wer hat die Bilder nicht vor Augen, wie sich damals diese riesige Welle ihren Weg ins Landesinnere bahnte. Allerdings geht es hier nicht um den Tsunami direkt, sondern um die Auswirkungen danach. Der Protagonist Lukas ist 14 Jahre und eigentlich ein ganz normaler Teenager in Berlin-Neukölln. Er grübelt ziemlich viel und ist ziemlich leicht beeinflussbar. Beim Tsunami damals hat Lukas seinen Vater verloren. Er trauert, immer wieder fragt er sich „Was wäre wenn…?“ Ich fand Lukas sympathisch, konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Auch die anderen Figuren, wie seine Mutter Anja, die kein Wort über ihren damaligen Mann verliert und längst einen neuen Freund hat, sind gut gezeichnet. Der Schreibstil der Autorin ist zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig. Sie verwendet teils kurze knappe Sätze, manchmal auch nur ein Wort, und es fehlen des Öfteren Satzzeichen. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat kommt man sehr flüssig und gut voran. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lukas. Man bekommt so einen sehr guten Einblick in seine Gefühlswelt, lernt ihn kennen und kann seine Handlungen nachvollziehen und verstehen. Die Handlung strotzt jetzt nicht vor übermäßiger Spannung. Es ist eher das Emotionale, das den Leser hier gefangen nimmt. Man begleitet Lukas auf der Suche nach Antworten, fühlt mit ihm, ist bewegt von dem was er herausfindet. Das Ende hat mir gefallen. Es ist ein guter Abschluss, macht das Buch rund. Es hat mich bewegt zurückgelassen. Fazit: Kurz gesagt ist „Was die Welle nahm“ von Vera Kissel ein authentisches Jugendbuch. Der sympathsiche Protagonist, ein eher gewöhnungsbedürftiger aber dann wirklich guter Stil und eine Handlung, die emotional ist haben mich bewegt und vollkommen überzeugt. Wirklich zu empfehlen!

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Ein packendes Jugendbuch, über die Wahrheit, den Verlust und die Trauer!
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 18.08.2014

Klappentext: Wenn die Wahrheit anders ist, als du glaubst. Ausschlafen, schwimmen, rumhängen. Eigentlich könnte der 14-jährige Lukas tun, was er will. Doch zu sehr beschäftigt Lukas der Gedanke an seinen Vater, der beim schrecklichen Tsunami vor zehn Jahren ums Leben kam - und viel mehr noch die Frage, warum niemand... Klappentext: Wenn die Wahrheit anders ist, als du glaubst. Ausschlafen, schwimmen, rumhängen. Eigentlich könnte der 14-jährige Lukas tun, was er will. Doch zu sehr beschäftigt Lukas der Gedanke an seinen Vater, der beim schrecklichen Tsunami vor zehn Jahren ums Leben kam - und viel mehr noch die Frage, warum niemand über den Vater spricht. Es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Auf der Suche nach einer Erklärung entdeckt Lukas etwas, das ihn zunächst völlig aus der Bahn wirft. Themen wie Trauer, Verlust und die Tsunami-Katastrophe von 2004 werden in diesem Buch literarisch anspruchsvoll umgesetzt, das für den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2012 nominiert wurde. Meine Meinung: Lukas ist 14 Jahre alt und hat zum ersten Mal in seinen Leben Sturmfrei, da seine Schwester zusammen mit ihren Freund in den Urlaub gefahren ist. Normalerweise sollte er diese Zeit einfach genießen, doch Lukas Gedanken kreisen immer wieder um seinen verstorbenen Vater. Niemand möchte mit ihm etwas über seinen Vater erzählen, also beginnt er auf eigene Faust die Wahrheit heraus zu finden. Eine Wahrheit die alles verändern wird. Lukas ist mir gleich zu beginn sympatisch, ich kann ihn sehr gut verstehen. Das einzige was er möchte ist die Wahrheit über seinen verstorbenen Vater wissen, doch leider schweigen alle besonders seine Mutter. Niemand so scheint es, möchte mit ihm über seinen Vater sprechen. Als er endgültig die Nase voll hat beginnt er sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. Der Schreibstil in diesem Buch ist etwas besonderes! Zu beginn war etwas gewöhnungsbedürftig, aber innerhalb weniger Seiten ist man mitten in der Geschichte. Man wird sofort in den Bann der Geschichte gezogen und kann sich nur schwer entziehen. Dieses Buch ist sehr vielschichtig, und die verschieden Themen wie Trauer, Verlust und die Tsunami - Katastrophe von 2004 sind wunderbar umgesetzt worden! Ein bewegendes Jugendbuch welches uns aufzeigt was geschieht wenn man zwanghaft versucht die Wahrheit zu verschweigen. Hintergründe zur Tsunami - Katastrophe 2004: Am 26.12.2004 löste ein schweres Erdbeben eine Reihe schlimmer Tsunamis aus. Durch seine Folgen starben insgesamt ca. 230.000 Menschen. In Thailand forderte die Welle ca. 8000 Todesopfer, darunter auch Lukas Vater. Das Cover: Das Cover wirkt auf der einen Seite richtig verträumt, die Farben und die Gestaltung sehen einfach wunderschön aus, daher gefällt mir das Cover richtig gut! Mein Lieblingszitat: "Alles, was mir geblieben sind, sind meine Albträume und ein verwaschenes Foto. Sehnsucht, so groß. Wut, manchmal größer. Ein paar Bilder im Kopf, von denen ich nicht weiß, ob es meine Erinnerungen an dich sind." Fazit: Mit "Was die Welle nahm" ist der Autorin bewegendes Jugendbuch gelungen welches seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt! Dieses Buch zeigt uns das das Verschweigen der Wahrheit nichts bringt. Sehr emotional wird mit dem Themen Trauer und Wut umgegangen! Daher ganz klar 5 von 5 Sternen!

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Der Tote, über den man nicht sprechen darf
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 15.08.2014

„Erwischst mich nicht. Erwischst mich nicht. Erwischst mich nicht. Jedes Mal, wenn ich wieder von der Welle geträumt habe, trainiere ich so. Wie ein Irrer. Ich ziehe das Tempo an, bis ich nur noch Herz und Lunge und Rhythmus bin. Drehe weiter auf und fliege fast durch das Wasser. Bin nicht mehr... „Erwischst mich nicht. Erwischst mich nicht. Erwischst mich nicht. Jedes Mal, wenn ich wieder von der Welle geträumt habe, trainiere ich so. Wie ein Irrer. Ich ziehe das Tempo an, bis ich nur noch Herz und Lunge und Rhythmus bin. Drehe weiter auf und fliege fast durch das Wasser. Bin nicht mehr Lukas, bin was anderes, was dazwischen, ein Wesen halb Fisch, halb Mensch. … Mein Sportlehrer wollte mich auch, für die Schulmannschaft. So ein Talent wie ich müsste in den Leistungssport. Aber ich schwimme nicht gegen andere Menschen. Nicht mal gegen mich selbst. Ich schwimme gegen die Welle.“ Am 26. Dezember 2004 löste ein Erdbeben eine Reihe von verheerenden Tsunamis an den Küsten des Indischen Ozeans aus. Insgesamt starben durch das Beben und seine Folgen etwa 230.000 Menschen (gem. Wikipedia). In Thailand wurden geschätzte 8.000 Menschen von der Welle in den Tod gerissen. Einer davon war Lukas Vater. Das ist nun 10 Jahre her, Lukas ist mittlerweile 14 Jahre alt. Doch Nacht für Nacht plagen ihn Alpträume, muss er im Schlaf gegen die Welle kämpfen. Und Tag für Tag vermisst er seinen Vater. Das Schlimmste ist aber, dass er mit niemandem aus seiner Familie über seinen Vater sprechen kann - weder seine Mutter noch seine Großeltern beantworten seine Fragen. Es ist, als hätte es seinen Vater nie gegeben! Lukas will Antworten, Lukas sucht die Wahrheit. Als er einen Brief findet, den seine Mutter versteckt hatte, macht er eine Entdeckung, die ihn völlig schockiert… Lukas kämpft jeden Tag. Er kämpft gegen seine Angst, gegen das Trauma, das die Flutwelle bei ihm verursacht hat. Wie häufig im Leben sorgt Schweigen dafür, dass eine Situation noch schlimmer erlebt wird, als sie ohnehin schon ist. Mit niemandem kann er über den Tod seines Vaters reden. Also hat er sich kundig gemacht, hat alles über „die Welle“ gelesen und angeschaut. Seine Phantasie malt sich immer wieder aus, wie sein Vater wohl gestorben ist. Jede Nacht aufs Neue – furchtbar! Lukas Weg, damit zu leben, ist sein tägliches Schwimmtraining. Dabei fordert er sich bis zur totalen Erschöpfung, bis die Gedanken wieder frei werden. Mich hat das sehr beeindruckt! Die familiäre Situation, in der Lukas lebt, ruft bei mir nur Kopfschütteln hervor. Regelmäßig hätte ich mir seine Mutter schnappen und mal ordentlich durchschütteln wollen! Wie kann man dem Jungen nur seinen Vater so komplett wegnehmen? Lukas wehrt sich dagegen. In Gedanken spricht er mit seinem Vater, hütet er vage Erinnerungen, die er an ihn hat. Und er macht ihm Vorwürfe: Warum hast du mich alleingelassen? Ich bräuchte deinen Rat! Warum bin ich so schüchtern? Hab ich das von dir? Eins war mir sehr schnell klar: Das Buch ist ungeheuer emotional geschrieben. An keiner Stelle hat es mich kalt gelassen! Lukas Gedanken und Gefühle stürzen auf ihn ein, kurze und abgehackte Sätze machen das ganz deutlich! Es sind einfach zu viele Emotionen auf einmal und sie sind viel zu intensiv! Wer so etwas erlebt, denkt nicht in ganzen Sätzen! All die Verzweiflung und die Wut auf die diversen Erwachsenen, die nicht mit ihm reden und auf seinen Vater, der ihn durch seinen Tod verlassen hat, kommen unmissverständlich raus. Ohnehin ist die Pubertät eine Lebensphase, die von starken Gefühlen und Gefühlsschwankungen beherrscht wird. Wenn dann noch solche Probleme hinzukommen, wie hier bei Lukas, wundere ich mich nicht über gelegentliche heftige Wutanfälle. Dabei merkt man, dass Lukas kein braver Vorzeigejunge ist. Nein, er ist ein ganz normaler Junge mit ganz normalen Gefühlen. Dass er schon mal durchdreht, macht ihn authentisch und gibt die Möglichkeit, sich mit ihm zu identifizieren. Ebenso normal ist, dass Lukas nicht rund um die Uhr an seinen Vater denkt. Neben seinem täglichen Schwimmtraining ist Lesen für ihn enorm wichtig – ein Punkt, der mir natürlich ungeheuer sympathisch ist ;-) Und wenn er den „Kinderhassern“ in der Nachbarschaft einen Streich spielt, kann ich nicht anders, als breit zu grinsen. Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Jugendbuch über die Suche nach der eigenen Identität. Ein Plädoyer für Offenheit und Toleranz, das auch Eltern lesen sollten.

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