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Was will Putin?

Wie durch Desinformation ein großer Konflikt in Europa provoziert werden soll

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Deutsche Medien im Dienste der Propaganda-Krieger des Pentagons

Seit Wladimir Putin im Sommer 1999 als weitgehend Unbekannter wie aus dem Nichts heraus auf der Weltbühne erschienen ist, rätselt man im Westen über Putins wahre Absichten. Im Zuge der Ukraine-Krise erreichte das Rätselraten einen neuen Höhepunkt. In den Massenmedien wurde immer wieder von Journalisten, Osteuropa-Experten und Politikern eingestanden, dass keiner wisse, was Putin wirklich will, und dass »alle am Rätseln« seien.

Dabei sagt Wladimir Putin in seinen Reden ziemlich klar, wie er die Welt sieht, was ihm an der internationalen und insbesondere an der Politik der USA missfällt, für welche Werte er steht und wo für ihn rote Linien verlaufen. Stephan Berndt lässt Putin selbst zu Wort kommen, und Sie werden rasch erkennen, wie wenig von dem, was Putin tatsächlich sagt, in unseren Medien steht und überhaupt zur Sprache kommt. Das Rätsel um Putins Absichten ist also zu einem großen Teil ein inszeniertes Rätsel der Massenmedien und der Propaganda-Krieger.

Wir können nur wissen, was Putin will, wenn wir auch wissen, was die USA wollen.

Wenn wir das »Rätsel Putin« wirklich lösen wollen, müssen wir das »Rätsel USA« lösen. Schließlich sind die USA nach eigenem Verständnis der Sieger des Kalten Krieges und faktisch die einzig verbliebene Supermacht auf Erden. Und die USA wollen ihre globale Vormachtstellung auch aufrechterhalten. Aus diesem Beharren der USA auf ihrer globalen Vorherrschaft ergibt sich die Überlegung, dass Putins Absichten nur eine Reaktion auf die Absichten der USA sind.

Dazu lässt Stephan Berndt führende US-Geostrategen wie Zbigniew Brzezinski, Henry Kissinger und Senator John McCain zu Wort kommen. Ebenso den ranghöchsten Militär der USA, General Martin Dempsey, und den milliardenschweren US-amerikanischen Investor George Soros, der bereits seit einigen Jahren mit seinem finanzkräftigen Stiftungsnetzwerk in über 60 Ländern die geostrategischen Interessen der US-Außenpolitik umsetzt.

Je länger wir über den Chef im Kreml rätseln, umso wahrscheinlicher wird es, dass er uns eines Tages völlig überraschen wird. Und wer ewig rätselt, lebt gefährlich und läuft Gefahr, eines Tages ganz schön dumm dazustehen.

Portrait
Stephan Berndt, 1961 in Hamburg geboren, forscht und publiziert seit 15 Jahren zum Thema Prophezeiungen und Zukunft. Seine umfangreichen Recherchen, seriösen und eingehenden Analysen haben ihn bekannt gemacht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 26.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86445-257-4
Verlag Kopp Verlag
Maße (L/B/H) 215/144/28 mm
Gewicht 450
Abbildungen zahlreiche Abbildungen
Auflage 1. Auflage (1. Auflage)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Interessant und lesenswert.
von kvel am 01.01.2016

Inhalt: Der Autor hat seine Abhandlung über Putins Absichten in verschiedene Topics gegliedert; hier einige seiner Kategorien: Zum ersten zeigt er, wie die alles dominierende Frage bei uns in den Medien behandelt wird, dass nämlich so ziemlich alle Talkshows ihre Zuschauer vor den Fernsehgeräten mit der provokativen Frage „Was will... Inhalt: Der Autor hat seine Abhandlung über Putins Absichten in verschiedene Topics gegliedert; hier einige seiner Kategorien: Zum ersten zeigt er, wie die alles dominierende Frage bei uns in den Medien behandelt wird, dass nämlich so ziemlich alle Talkshows ihre Zuschauer vor den Fernsehgeräten mit der provokativen Frage „Was will Putin?“ versammeln, dann aber eigentlich keine erhellenden Erkenntnisse, sondern nur weitere Verwirrung zu der Thematik beisteuern können oder wollen. Dann zeigt er Putins realen Absichten anhand einiger dessen Reden auf und schildert auch, was einige russische Politiker zur Weltpolitik sagen. Und als Gegengewicht liefert er einige Informationen zu den USA und was einige einflussreiche Amerikaner über Putin sagen. Er diskutiert auch das Thema „Nationale Identität vs. One World“. Und zu allem bietet er dem Leser seine Schussfolgerungen an. Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors ist nicht unnötig verkompliziert und somit sind seine Ausführungen gut lesbar. Aber was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war, dass einige Punkte / Aussagen wiederholt vorkamen, zwar unter verschiedenen Gesichtspunkten, aber beim Lesen hatte ich dennoch das Gefühl „das hatte ich doch schon einmal“. Hier einige Auszüge: „Europa und die USA gefallen sich in der Selbsteinschätzung moralischer Überlegenheit und lassen so etwas wie eine russische Moral und echte russische Werte in der Öffentlichkeit gar nicht erst zum Thema werden. Der Hintergrund scheint offensichtlich: Eine entsprechende Debatte könnte womöglich sehr bald den tatsächlichen dramatischen Werteverlust des Westens erkennbar werden lassen, ebenso wie die Verlogenheit einer moralisch gerechtfertigten Außenpolitik des Westens in einer Vielzahl von Fällen.“ (S. 132) „Putin will nicht, dass Russland irgendwann zum Verwaltungsbezirk einer Weltregierung herabsinkt.“ (S. 123) „Und was ihre Aussage betrifft, sie haben ja gesagt: 'Amerika will uns erniedrigen' – haben Sie 'erniedrigen' gesagt, ja? … das stimmt nicht. Sie wollen uns nicht erniedrigen, sie wollen uns unterwerfen. Sie wollen auf unsere Kosten ihre eigenen Probleme lösen.“ [Dies zielt auf die hohe Verschuldung der USA, ihr hohes Außenhandelsdefizit und ihre Abhängigkeit vom Dollar als Weltleitwährung.] (S. 103) „Wir haben es selbst von hochrangigen Offiziellen [des Westens] gehört, dass es unfair ist, dass ganz Sibirien mit seinen ungeheuren Ressourcen ganz und gar Russland alleine gehört.“ (S. 92) Quintessenz des Buches: Wir täten gut daran, Putin und die Russen nicht weiter zu reizen, sondern zu RESPEKTIEREN, um das Risiko eines Weltkrieges zu entschärfen.

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