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Weit über das Land

Roman. Nominiert für die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2016

(8)

Ist es ein neuer Anfang, wenn man alles hinter sich lässt? Der neue große Roman von Peter Stamm.
Ein Mann steht auf und geht. Einen Augenblick zögert Thomas, dann verlässt er das Haus, seine Frau und seine Kinder. Mit einem erstaunten Lächeln geht er einfach weiter und verschwindet. Astrid, seine Frau, fragt sich zunächst, wohin er gegangen ist, dann, wann er wiederkommt, schließlich, ob er noch lebt.
Jeder kennt ihn: den Wunsch zu fliehen, den Gedanken, das alte Leben abzulegen, ein anderer sein zu können, vielleicht man selbst. Peter Stamm ist ein Meister im Erzählen jener Träume, die zugleich locken und erschrecken, die zugleich die schönste Möglichkeit und den furchtbarsten Verlust bedeuten. ›Weit über das Land‹ ist ein Roman, der die alltäglichste aller Fragen stellt: die nach dem eigenen Leben.

Rezension
Und am Ende kullern ein paar Tränen auf dieses schönste Buch des Frühjahrs. Alexander Solloch Norddeutscher Rundfunk 20160329
Portrait

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt ›Agnes‹ 1998 erschienen fünf weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane ›Nacht ist der Tag‹ und ›Weit über das Land‹ sowie unter dem Titel ›Die Vertreibung aus dem Paradies‹ seine Bamberger Poetikvorlesungen.

Literaturpreise:

Bodensee-Literaturpreis 2012
Friedrich-Hölderlin-Preis 2014

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 25.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-002227-1
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 216/136/25 mm
Gewicht 330
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 18.111
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Weit über das Land“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Es ist der Traum vieler: sich von heute auf morgen allem entziehen, mit neuer Identität ganz woanders neu anfangen.

In dem neuen Roman von Peter Stamm ist es Thomas, ein Familienvater, er steht einfach auf und geht - ohne Vorbereitung, ohne Plan, anscheinend ohne Gedanken an irgendwas. Über sein Motiv kann man nur mutmaßen.

Er
Es ist der Traum vieler: sich von heute auf morgen allem entziehen, mit neuer Identität ganz woanders neu anfangen.

In dem neuen Roman von Peter Stamm ist es Thomas, ein Familienvater, er steht einfach auf und geht - ohne Vorbereitung, ohne Plan, anscheinend ohne Gedanken an irgendwas. Über sein Motiv kann man nur mutmaßen.

Er schlägt sich erfolgreich durch. Bald wartet niemand mehr auf ihn.

Auch wenn der Leser am Ende irritiert zurückbleibt, ist es ein Schluss, der noch lange in einem nachhallt.

Tolle Sprache, toller Roman!

„Weit über das Land“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Hervorragende Geschichte über eine Familie, die der Vater nach einem gemeinsamen Urlaub wortlos verlässt. Peter Stamm kratzt am Lack der Bürgerlichkeit. Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Hervorragende Geschichte über eine Familie, die der Vater nach einem gemeinsamen Urlaub wortlos verlässt. Peter Stamm kratzt am Lack der Bürgerlichkeit. Das Buch hat mir sehr gut gefallen!

„Warum ? “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Thomas entscheidet sich von jetzt auf gleich zu gehen. Er spaziert aus den Gartentor, lässt Frau und Kinder zurück, seine Arbeit. Jahrelang taucht er unter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, zieht quer durch Europa. Seine Frau steht von jetzt auf gleich allein da, fassungslos aber nicht hilflos. Stamm erzählt die Geschichte Thomas entscheidet sich von jetzt auf gleich zu gehen. Er spaziert aus den Gartentor, lässt Frau und Kinder zurück, seine Arbeit. Jahrelang taucht er unter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, zieht quer durch Europa. Seine Frau steht von jetzt auf gleich allein da, fassungslos aber nicht hilflos. Stamm erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie in einer bizarren Situation. Manchmal wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen oder wütend sein soll. Sehr berührend !



„Berührend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Warum verläßt ein Ehemann seine Frau und die Kinder? Um unterwegs zu sein, um dem Alltag zu entkommen, um sich neu zu erfinden. Ein wunderbares und eindringliches, sehr berührendes Buch mit wunderschönen Naturbeobachtungen, geschrieben in einer glasklaren Sprache! Warum verläßt ein Ehemann seine Frau und die Kinder? Um unterwegs zu sein, um dem Alltag zu entkommen, um sich neu zu erfinden. Ein wunderbares und eindringliches, sehr berührendes Buch mit wunderschönen Naturbeobachtungen, geschrieben in einer glasklaren Sprache!

„Entfernung“

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Warum geht einer weg, und kommt "einfach so" nach 20 Jahren wieder? Das Leben der Familie ging - wenn auch verändert - weiter, er streift sein "altes Leben" ab - ein Häutung?
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Was bewegt uns Menschen auszubrechen, weg zu gehen, was geschieht mit uns - geschieht überhaupt etwas? Diesen und anderen Fragen stellt sich Peter Stamm literarisch in seinem aktuellen Buch. Es gelingt ihm eine Spannung aufzubauen, der ich mich nicht entziehen konnte. Die Fragen bleiben -

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

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Wie in einem Traum erscheinen die Ereignisse in diesem stillen Roman. Ruhig und ohne Wertung schildert Stamm den Neubeginn des Protagonisten und die Gefühle der Zurückgebliebenen. Wie in einem Traum erscheinen die Ereignisse in diesem stillen Roman. Ruhig und ohne Wertung schildert Stamm den Neubeginn des Protagonisten und die Gefühle der Zurückgebliebenen.

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Was wäre, wenn ... Einfach loslaufen. Loslassen. Aber auch: vermisst werden. Ein fesselnder, aber auch irritierender Text. Vor allem das Ende geht einem lange durch den Kopf. Was wäre, wenn ... Einfach loslaufen. Loslassen. Aber auch: vermisst werden. Ein fesselnder, aber auch irritierender Text. Vor allem das Ende geht einem lange durch den Kopf.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Wohin gehen wir, wenn wir im Leben angekommen sind ? Darum geht es in diesem großartigen Roman. Wann sind wir endlich glücklich. Tolles Buch, das man lesen sollte Wohin gehen wir, wenn wir im Leben angekommen sind ? Darum geht es in diesem großartigen Roman. Wann sind wir endlich glücklich. Tolles Buch, das man lesen sollte

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Durchschnitt
8 Bewertungen
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Ein seltener Roman
von MrsAmy am 17.03.2016

Ein lauer Spätsommerabend. Thomas und Astrid sitzen in ihrem Garten, die Erinnerung an den gerade verbrachten Sommerurlaub ist noch frisch, die Kinder schlafen bereits. Auch Astrid ist müde und verschwindet ins Schlafzimmer. Thomas aber bleibt in Gedanken versunken sitzen. Schließlich steht er auf, geht bis zum Gartentor, bis zum... Ein lauer Spätsommerabend. Thomas und Astrid sitzen in ihrem Garten, die Erinnerung an den gerade verbrachten Sommerurlaub ist noch frisch, die Kinder schlafen bereits. Auch Astrid ist müde und verschwindet ins Schlafzimmer. Thomas aber bleibt in Gedanken versunken sitzen. Schließlich steht er auf, geht bis zum Gartentor, bis zum Ende der Straße, bis zum Ende der Stadt. Er kommt an einen verlassenen Campingplatz und legt sich schlafen. Am nächsten Morgen zieht er weiter, versteckt sich, wenn ein Auto naht und schläft, wenn er müde ist. Kein Blick zurück, kein Bedauern. Aber auch keine Wut, sondern stets der friedliche Gedanke an die Familie, die Menschen, die Thomas liebt. Astrid bemerkt sein Verschwinden nur langsam. Das Leben dreht sich weiter, kommt schließlich zum Stillstand, nichts ist mehr, wie es war. Verzweiflung, Angst und Hoffnung ringen in ihr. Sie bleibt zurück, während Thomas immer weiter zieht. „Weit über das Land“ von Peter Stamm ist ein irritierender Roman und keinesfalls eine schnelle Lektüre für zwischen durch. Irritierend ist vor allem jener Handlungsstrang, der Thomas auf seiner Wanderung folgt. Es bleibt nur Handlung, nur Tat. Der Leser sieht, was Thomas tut, er versteht aber nicht warum, denn die Motivation bleibt verborgen. Mit ihr auch nahezu alle anderen Gefühlsregungen. Dem Leser bleibt nur der distanzierte Blick auf Thomas. Diese Figur, die seltsam konturlos erscheint und doch wieder auch scharf gezeichnet, ganz auf ihre Weise. Man möchte den Kopf schütteln und ihm zurufen: Kehr um! Du bereitest den Menschen, die dich lieben so viel Schmerz. Aber man schaut ihm auch fasziniert zu. Diese Unumkehrbarkeit seiner Handlung, die Konsequenz, die dahinter steckt, seiner gesamten Existenz den Rücken zuzukehren. Diesen Mut haben die wenigsten Menschen, den Drang manchmal zu fliehen, aber wohl die meisten. Doch was kommt danach? Astrid ist in ihrem Schmerz sehr viel greifbarer. Bei ihr wird dem Leser nicht der Blick auf ihr Innerstes verwehr. Vielmehr wird diese weidwunde Frau offen gelegt. Sie kann ebenso wenig wie der Leser verstehen, was Thomas antreibt. Der größte Schmerz entspringt der Abwesenheit eines Grundes und dem Fehlen jeglicher Nachricht. Es ist als habe es Thomas nie gegeben. Peter Stamm hat mit „Weit über das Land“ ein literarisches Meisterwerk geschaffen, dass die Fähigkeit hat, den Leser in seinen Grundfesten zu erschüttern. Am Ende bleibt man irritiert zurück. Es liegt an einem selbst zu entscheiden, welches Ergebnis man wählt. Vor allem dieser Schluss ist es, der noch lange in einem nachhallt und den man nicht wirklich greifen kann.

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Der lange Weg zurück auf Null
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"Nicht alles, was man tut, hat einen Grund. Es war kein großer Entschluss gewesen, eher eine Reihe kleiner, zielloser Entscheidungen, Nachlässigkeit vielleicht, ein Nachgeben." Inhalt Eines Abends, kurz nach der Rückreise aus dem gelungenen Sommerurlaub, beschließt Thomas, nicht nach drinnen ins Bett zu gehen, sondern hinaus in die Welt. Er läuft... "Nicht alles, was man tut, hat einen Grund. Es war kein großer Entschluss gewesen, eher eine Reihe kleiner, zielloser Entscheidungen, Nachlässigkeit vielleicht, ein Nachgeben." Inhalt Eines Abends, kurz nach der Rückreise aus dem gelungenen Sommerurlaub, beschließt Thomas, nicht nach drinnen ins Bett zu gehen, sondern hinaus in die Welt. Er läuft los, ohne ein Wort des Abschieds und verlässt nicht nur Frau und Kinder sondern auch sein gesamtes bisheriges Leben. Für die Hinterbliebenen bleibt nur Ursachenforschung und gähnende Leere, denn gerade Astrid, seine Frau findet keine Erklärung für sein Verhalten und kann es dennoch tief im Inneren nachvollziehen. Als er offiziell für tot erklärt wird, mag sie nicht daran glauben und behält Thomas auf eigene Art und Weise in ihrem Herzen. Meinung Dieses Buch habe ich ohne besondere Erwartungshaltung begonnen, da ich weder den Autor kannte, noch ein Augenmerk auf den Deutschen Buchpreis hatte. Einzig die Geschichte an sich, so wie sie der Klappentext verspricht, reizte mich ungemein. Insbesondere die Aussage "Ein Roman über den einen Moment, der unser Leben in Frage stellt", weckte meine Neugier. Denn ich spekuliere sehr gerne über das Für und Wider einer Entscheidung und genau das, kann man hier tatsächlich. Auf recht wenigen Seiten entwirft Peter Stamm ein derart greifbares Szenario in einer schockierenden, lebensverändernden Situation, so dass ich zwischen Mitleid, Verzweiflung und Unverständnis hin und herpendelte. Gerade die durchaus banale Entscheidung, einfach aus der Tür zu gehen und niemals wieder zurückzukehren, entfacht eine unmittelbare Kettenreaktion, die gerade die Angehörigen nachhaltig und bitter beeinflusst. Beim Lesen habe ich immer wieder innegehalten und versucht, die Beweggründe der Protagonisten nachzuvollziehen, doch das ist mir nicht gelungen. Sowohl der entschlossene, doch unzufriedene Thomas als auch die patente, doch zurückgelassene Astrid blieben mir immer recht fremd, dennoch hat mich dieser Abstand nicht gestört, denn die Hauptcharaktere handeln schlüssig und werfen mit ihren Handlungen immer neue Fragen auf, denen man nur zu gern nachgehen würde. Auf Grund dieses Aspektes sehe ich auch eine Berechtigung darin, diesen Roman beispielsweise als Unterrichtslektüre zu wählen, denn kontroverse Diskussionen werden sich fast zwangsläufig ergeben. Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits sind die ausufernden Landschaftsbeschreibungen, die gerade bei der geringen Seitenanzahl des Buches manchmal zu viel Raum einnehmen und den Blick auf die Gefühle und Gedanken der Protagonisten schmälern. Fazit Ich vergebe 5 Lesesterne und eine Leseempfehlung, für alle die sich gern mit unliebsamen Entscheidungen, einem aufgezwungenen Schicksal und der Möglichkeit, das eigene Leben radikal zu verändern, beschäftigen möchten. Es fällt schwer die Situation objektiv zu betrachten, selbst wenn Peter Stamm sehr distanziert und korrekt schreibt. Immer wieder fällt der Leser in eine Rolle hinein - in die des sinnsuchenden Vaters, der verlassenen Ehefrau, der enttäuschten Kinder und letztlich bleibt er hängen an der Tatsache, dass nicht alles im Leben einen Sinn haben muss. Und selbst wenn man keine müde Mark auf diese Aussage setzt, wird man hier gezwungen, darüber nachzudenken, was sein könnte, was wirklich ist und was niemals geschehen wird. Dieses Dilemma verkörpert "Weit über das Land" und wird mir damit lange und nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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Ein seltsames Gefühl bleibt zurück
von Nicole am 09.05.2016

Gepackt hat mich diese Lektüre von der ersten Seite an. Denn das Thema "Neuanfang* beschäftigt mich aktuell, bzw. betrifft meinen Mann. Schon allein deshalb habe ich mich begierig auf die 223 Seiten eingelassen. Gerne hätte ich mehr erfahren, mehr vom Protagonisten Thomas, über seine Gefühle und Gedanken die er hegte,... Gepackt hat mich diese Lektüre von der ersten Seite an. Denn das Thema "Neuanfang* beschäftigt mich aktuell, bzw. betrifft meinen Mann. Schon allein deshalb habe ich mich begierig auf die 223 Seiten eingelassen. Gerne hätte ich mehr erfahren, mehr vom Protagonisten Thomas, über seine Gefühle und Gedanken die er hegte, während er sich auf und davon machte und allem, was ihm bisher lieb war, den Rücken kehrte; seinem Job, seinem Hobby, dem Volleyball und natürlich seiner geliebten Familie. Die Frage bleibt allerdings; wie SEHR hat er sein Leben- oder viel mehr seine Familie wirklich geliebt? Wenn man mir nichts, dir nichts, auf und davon marschiert und alles so einfach zurück lässt? Mich hat die Geschichte irritiert und auch traurig zurückgelassen.

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Der Familienvater Thomas verlässt von der einen auf die andere Sekunde seine Frau und seine zwei Kinder und macht sich auf den Weg. Er hat kein bestimmtes Ziel, sondern läuft einfach durch die Wälder, über Berge und möchte für sich sein und die Natur geniessen, denn der routinierte Alltag... Der Familienvater Thomas verlässt von der einen auf die andere Sekunde seine Frau und seine zwei Kinder und macht sich auf den Weg. Er hat kein bestimmtes Ziel, sondern läuft einfach durch die Wälder, über Berge und möchte für sich sein und die Natur geniessen, denn der routinierte Alltag wurde ihm zu viel –er ist ausgebrochen und auf unbestimmte Zeit unterwegs. Seine Frau erfindet derweil Geschichten, um sein Fernbleiben bei der Arbeit und vor allem bei seinen Kindern zu rechtfertigen. Bis sie nicht mehr lügen kann und zur Polizei geht und eine Vermisstenmeldung aufgibt. Meine Meinung: Ich bin verwirrt, denn der Roman wurde zum Schluss sehr 'verschwommen'. Mehr möchte ich nicht verraten, denn sonst gebe ich zu viel Preis.

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von einer Kundin/einem Kunden aus Schönenwerd am 30.05.2016
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Stilistisch gut geschrieben. Allerdings bemüht sich der Autor mit vielen ausführlichen Beschreibungen alltäglicher Dinge. Zudem scheint mir der Inhalt doch manchmal etwas kurios, resp. irreal.

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