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Weitlings Sommerfrische

Roman. Ausgezeichnet mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag für den besten Familienroman 2012

(3)
Als der angesehene Richter Wilhelm Weitling in einem Chiemseesturm mit seinem Segelboot kentert, kommt er gerade so mit dem Leben davon. Doch das Unglück versetzt ihn zurück in die eigene Jugend. Für den verblüfften Weitling wird dieses Abenteuer zur philosophischen Zeitreise – und hat unerwartete Auswirkungen auf seinen scheinbar vorgezeichneten Lebenslauf.
Rezension
"Ein Buch über die verlorene Identität und eine poetische Zeitreise durch das Leben des Autors als multiple Persönlichkeit.", Radio Bremen, Literaturzeit, 08.10.2012
Portrait

Sten Nadolny, geboren 1942 in Zehdenick an der Havel, lebt in Berlin und am Chiemsee. Für sein Werk wurde er unter anderen mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 1980, dem Hans-Fallada-Preis 1985, dem Premio Vallombrosa 1986, dem Ernst-Hoferichter-Preis 1995 und dem Weilheimer Literaturpreis 2010 ausgezeichnet. Nach seinem literarischen Debüt »Netzkarte« erschien 1983 der Roman »Die Entdeckung der Langsamkeit«, der in alle Weltsprachen übersetzt wurde, und inzwischen zum modernen Klassiker der deutschsprachigen Literatur geworden ist. Danach veröffentlichte Sten Nadolny die Romane »Selim oder Die Gabe der Rede«, »Ein Gott der Frechheit«, »Er oder ich«, den »Ullsteinroman« und zuletzt der gemeinsam mit Jens Sparschuh verfasste Gesprächsband »Putz- und Flickstunde«. Für seinen Familienroman »Weitlings Sommerfrische« bekam er 2012 den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 14.05.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30307-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 191/118/19 mm
Gewicht 219
Verkaufsrang 18.109
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wunderbare Ferienlektüre!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wilhelm Weitling, Richter a,D., gerät mit seinem Boot auf dem Chiemsee in ein Unwetter. Da zieht sein bisheriges Leben in Bildern an ihm vorüber...Ein wunderbarer Erinnerungs-Roman an die Kindheit und Schulzeit, an die Eltern und den Großvater! Klug und nachdenklich machend erzählt! Wilhelm Weitling, Richter a,D., gerät mit seinem Boot auf dem Chiemsee in ein Unwetter. Da zieht sein bisheriges Leben in Bildern an ihm vorüber...Ein wunderbarer Erinnerungs-Roman an die Kindheit und Schulzeit, an die Eltern und den Großvater! Klug und nachdenklich machend erzählt!

„Was wäre wenn...“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Mit erfrischender Leichtigkeit erzählt uns Nadolny die Geschichte des Wilhelm Weitling, der nach einem Segelunfall zum Zeitreisenden wird und sich selbst ein Stück durch seine Jugend begleiten darf. Mit den Fragen: "Was wäre, wenn damals.....?", "Wär ich heute auch da, wo ich jetzt bin, wenn....?", ein Gedankenspiel, das wohl jeder Mit erfrischender Leichtigkeit erzählt uns Nadolny die Geschichte des Wilhelm Weitling, der nach einem Segelunfall zum Zeitreisenden wird und sich selbst ein Stück durch seine Jugend begleiten darf. Mit den Fragen: "Was wäre, wenn damals.....?", "Wär ich heute auch da, wo ich jetzt bin, wenn....?", ein Gedankenspiel, das wohl jeder schon mal gespielt hat, spielt Nadolny virtuos, ohne jede philosophische Schwere. Es ist ist eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen!

„Weise und faszinierend“

Anke Gordon, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Natürlich müssen "Wir Chiemgauer" dieses Buch lesen und begeistert finden wir nicht nur diese einzigartige Seelandschaft in allen Details stimmig wieder, sondern Nadolny erzählt uns eine Geschichte, die in aller Rätselhaftigkeit der magischen Welt des Chiemsees voll und ganz gerecht wird. Wer dort lebt, hält jede Zeile - und sei sie Natürlich müssen "Wir Chiemgauer" dieses Buch lesen und begeistert finden wir nicht nur diese einzigartige Seelandschaft in allen Details stimmig wieder, sondern Nadolny erzählt uns eine Geschichte, die in aller Rätselhaftigkeit der magischen Welt des Chiemsees voll und ganz gerecht wird. Wer dort lebt, hält jede Zeile - und sei sie inhaltlich auch noch so phantastisch und märchenhaft - für wahr. Ein erstaunlich spielerisch und leicht geschriebenes Buch. Im besten Sinne "erbauliche" Lektüre. Voller Weisheiten und Weisheit.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Nach" Entdeckung der Langsamkeit " der nächste große Wurf ! Eine philosophische Zeitreise charmant erzählt. Nach" Entdeckung der Langsamkeit " der nächste große Wurf ! Eine philosophische Zeitreise charmant erzählt.

„Faszination der eigenen Jugend“

B. Becker, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Ein Segelunfall versetzt den alten Weitling fünfzig Jahre zurück in die eigene Vergangenheit.
Eine charmante philosophische Zeitreisen-Konstruktion in dichter Beschreibung der 50-er Jahre.
Der alte Weitling steht an der Seite seines 17-jährigen Egos und erlebt so etwas wie seine eigene Zwangsvergangenheit.
Wünschen wir uns diese
Ein Segelunfall versetzt den alten Weitling fünfzig Jahre zurück in die eigene Vergangenheit.
Eine charmante philosophische Zeitreisen-Konstruktion in dichter Beschreibung der 50-er Jahre.
Der alte Weitling steht an der Seite seines 17-jährigen Egos und erlebt so etwas wie seine eigene Zwangsvergangenheit.
Wünschen wir uns diese Möglichkeit nicht alle irgendwann einmal?
Nadolnys Versuch der eigenen Vita-Reflektion ist ihm gelungen und bestechend ehrlich,
eine kleine Gebrauchsanweisung für den Selbstversuch!

„Was wäre wenn...“

Marlene Frerichs, Thalia-Buchhandlung Emden

...immer noch ein interessantes Gedankenspiel. Für den Protagonisten Wilhelm Weitling wird es nicht blutiger - aber schmerzhafter Ernst. Als pensionierter Richter macht er mit seinem Boot eine kleine Fahrt und gerät in ein schweres Gewitter. Statt im Himmel findet er sich in seinen jungen Jahren wieder. Wie ein unsichtbarer Geist erlebt ...immer noch ein interessantes Gedankenspiel. Für den Protagonisten Wilhelm Weitling wird es nicht blutiger - aber schmerzhafter Ernst. Als pensionierter Richter macht er mit seinem Boot eine kleine Fahrt und gerät in ein schweres Gewitter. Statt im Himmel findet er sich in seinen jungen Jahren wieder. Wie ein unsichtbarer Geist erlebt er sich selbst als Sechzehnjährigen mit. Wobei er nicht sicher ist, ob seine Erinnerung ihn trügt oder ob es schon immer möglich war ein Leben in unterschiedliche Richtungen laufen zu lassen.
Ein "federleichter" Roman der sich an die große - manchmal einzige - Frage herantraut: Wer sind wir und wer bestimmt, wer oder was wir sind ?

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Streckenweise unterhaltsam und philosophisch - leider manchmal etwas langatmig. Streckenweise unterhaltsam und philosophisch - leider manchmal etwas langatmig.

Kundenbewertungen


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Was wäre, wenn Sie in diese "Sommerfrische" reisen könnten?
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 15.05.2013

Nadolny schreibt einen leichten, frischen Roman, der so beschwingt daher kommt, wie eine Sommerbrise! Der pensionierte Richter Wilhelm Weitling wird am Chiemsee beim Segeln von einem Gewitter überrascht und erlebt einen Bootsunfall, der ihn genau 50 Jahre früher bei einem ähnlichen Gewitter in seiner Kindheit landen läßt! Als "körperloser... Nadolny schreibt einen leichten, frischen Roman, der so beschwingt daher kommt, wie eine Sommerbrise! Der pensionierte Richter Wilhelm Weitling wird am Chiemsee beim Segeln von einem Gewitter überrascht und erlebt einen Bootsunfall, der ihn genau 50 Jahre früher bei einem ähnlichen Gewitter in seiner Kindheit landen läßt! Als "körperloser Geist" kann er sein 16jähriges Ich in seiner Familie, mit Freunden in der Schule und bei der ersten Liebe beobachten. Er kann nirgendwo eingreifen, allerdings kann er sich durchaus über Situationen wundern, die er anders in Erinnerung hatte! Wie charmant und erzählsicher Nadolny diese Geschichte im Griff behält und zu einem Ende bringt, das mich klüger und frohgestimmt entlässt, beeindruckt mich sehr. Für Alle, die gerne nochmal einen Blick auf ihre ferne Vergangenheit werfen würden, kann dieser Roman ein eleganter Denkanstoß sein!!

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Sommerfrische als Korrektur in Gottes Plan?
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 03.09.2012
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

In Timbre und Tempo sehr stimmig liest Gert Heidenreich den Roman. Weitling (der Held des Romans) gesteht altersweise dem "Schöpfer" Irrtum und Korrektur zu. Rätseln und Philosophieren, Glaube und Wissen stehen versöhnlich Seite an Seite wenn Weitling der Richter sein jetziges Leben als Weitling der Schriftsteller mit dem früheren Lebensweg... In Timbre und Tempo sehr stimmig liest Gert Heidenreich den Roman. Weitling (der Held des Romans) gesteht altersweise dem "Schöpfer" Irrtum und Korrektur zu. Rätseln und Philosophieren, Glaube und Wissen stehen versöhnlich Seite an Seite wenn Weitling der Richter sein jetziges Leben als Weitling der Schriftsteller mit dem früheren Lebensweg vergleicht. Eine Verwandlung die schmerzt und versöhnt, ein neuer "Plan" in den sich der Mensch Weitling fügt. Ein leises Buch, nehmen Sie sich die Zeit dafür, es lohnt!

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Wunderbar spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Ellerau am 13.07.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses ist mal wieder ein großartiges Buch - in einer wunderbaren Sprache geschrieben ! Ein Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Zeile ! Die ewige Frage nach dem "was wäre, wenn ?" wird und kann natürlich auch hier nicht beantwortet werden, aber der Leser kann sich die Frage vorlegen... Dieses ist mal wieder ein großartiges Buch - in einer wunderbaren Sprache geschrieben ! Ein Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Zeile ! Die ewige Frage nach dem "was wäre, wenn ?" wird und kann natürlich auch hier nicht beantwortet werden, aber der Leser kann sich die Frage vorlegen : wie wäre mein Leben verlaufen, wenn einige Dinge anders verlaufen wären. Und mein ganz persönliches Fazit, das ich nach dieser Lektüre ziehe, lautet: " das , was zusammengehört, bleibt auch zusammen - egal, ob vor oder nach der Sommerfrische .

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0 0
Ein sprachlicher Genuss
von Michael Lehmann-Pape am 20.06.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist bei jedem neuen Buch Nadolnys immer wieder ein Genuss, allein schon die ersten Zeilen zu lesen Wenige andere Autoren verstehen es wie Nadolny, ihren Personen in so ruhiger Art Leben einzuhauchen. Und dies zudem mit durchweg bildkräftigen Beschreibungen des „Drumherums“. „Hellhörig war das Haus wie eine Fregatte bei... Es ist bei jedem neuen Buch Nadolnys immer wieder ein Genuss, allein schon die ersten Zeilen zu lesen Wenige andere Autoren verstehen es wie Nadolny, ihren Personen in so ruhiger Art Leben einzuhauchen. Und dies zudem mit durchweg bildkräftigen Beschreibungen des „Drumherums“. „Hellhörig war das Haus wie eine Fregatte bei Flaute, und im Sturm ächze und knarrte es zu Gotterbarmen“. Jenes alte Haus, in dem Willy Weitling seine Ruhephasen verbringt, sein „Haus am See“, am Chiemsee. Das er von Kindheit an kennt und das einen wundervollen Ausgleich für ihn zu seinem alltäglichen Leben in Berlin bildet. Willy Weitling, Richter a.D. und immer noch ein „irgendwie“ Suchender nach sich selbst. An diesem Ort der vielen Erinnerungen, wo der Wunsch schon einmal sich meldet, noch einmal die damalige Zeit der Kindheit und des Heranwachsens mit zu begleiten, gerät Weitling auf seinem Segelschiff in ein heraufziehendes Gewitter, wird augenscheinlich vom Blitz getroffen und findet sein 68jähriges, bewusstes Ich urplötzlich wieder im Körper seines jugendlichen Lebens. Beobachtend, ohne, dass er eingreifen könnte, ohne diesen Körper (zunächst zumindest) kontrollieren und lenken zu können. Eine ganz andere Zeitreise beginnt, in deren Verlauf der Weitling feststellen muss, dass sich erst Kleinigkeiten verändern und dann doch auch die großen Linien seines Lebens in Gefahr geraten. Könnte es sein, dass sich die Geschichte, Entwicklungen nicht wiederholen? Könnte es gar sein, dass er seine geliebte Frau nie kennenlernen wird in dieser „neuen“ Version des Lebensverlaufes? Jene Frau, die ihm inneren Halt gibt? „Er hatte mindestens dreißig Jahre gebraucht, um das zu begreifen (dass sie ihn liebt, wie er ist)“ denn seit mindestens 60Jahren liebte er sich selbst keineswegs so, wie er war.“ Die Weisheit des Alters, die sich plötzlich verbindet mit den „Sturm und Drang Jahren“, den inneren Unsicherheiten des Aufwachsens und einer ganz anderen, distanzierten Betrachtung der nahestehenden Personen. Allein, wie Nadolny seinen alten Weitling einen Blick auf seine Eltern werfen lässt, ist ein inhaltliches und sprachliches Erlebnis. Nicht mehr gefiltert durch die Sicht aus des Jugendlichen Sicht in allzu engen Beziehungen sieht Weitling diese geliebten Menschen objektiver, ruhiger, differenzierter, wie auch die Verhältnisse in anderes Licht getaucht werden. Und wie sich allmählich eben auch Beunruhigung breit macht über den möglichen nun anderen Verlauf seines Lebens. „Was würde ich tun, wenn ich noch einmal auf Anfang gestellt werde mit dem Wissen von heute“, ist die leitende Frage dieses Romans, die Nadolny von allen Seiten her beleuchtet. Das Buch bildet dabei einen intensiven, anrührenden, tiefen Blick auf das Leben selbst, auf die menschlichen Entwicklungen, die vielen Sackgassen, die großen Unsicherheiten, die oft ein Leben lang begleiten und dies in einer ebenso intensiven und hochwertigen, ruhigen Sprache, die immer auf den Punkt kommt und nie etwas von all dem Unterschlägt, was jenen Punkt jeweils umkreist und begleitet. Ein (wieder einmal) wundervolles Buch.

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Tiefsinnig und dabei sehr unterhaltsam!
von H. Widmer aus Thalwil am 15.11.2012
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

In einem sehr unterhaltenden Stil beschreibt Nadolny das Leben des Richters a.D. Weitling. Richter a.D.? In der Sommerfrische blickt Weitling auf seine Jugendzeit zurück. Von 2012 auf die 50er Jahre zurückgeworfen wird sich Weitling seiner eigenen Identität immer unsicherer. In diesem Buch wird sozusagen ein Leben im Konjunktiv geschildert.... In einem sehr unterhaltenden Stil beschreibt Nadolny das Leben des Richters a.D. Weitling. Richter a.D.? In der Sommerfrische blickt Weitling auf seine Jugendzeit zurück. Von 2012 auf die 50er Jahre zurückgeworfen wird sich Weitling seiner eigenen Identität immer unsicherer. In diesem Buch wird sozusagen ein Leben im Konjunktiv geschildert. Ganz interessant ist der Vergleich mit Jenny Erpenbeck "Aller Tage Abend": auch dort ein Leben in der Möglichkeitsform mit einem ebenfalls sehr spannenden Ansatz.

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