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Wer das Schweigen bricht

Ausgezeichnet mit dem deutschen Krimipreis 2012

(4)
August 1939: Sechs junge Menschen geben sich das Versprechen, füreinander da zu sein. Während der Nazi-Zeit wird ihre Freundschaft auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Denn Verrat wird mit dem Tod bestraft. Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckt Robert Lubisch im Nachlass seines Vaters, einem Industriemagnaten der Nachkriegszeit, das Foto einer attraktiven Frau und einen Wehrpass, ausgestellt auf einen ihm unbekannten Mann. Was hat das alles mit seinem Vater zu tun? Robert macht sich auf die Suche und stößt dabei auf eine Journalistin, die sofort eine große Story ahnt und bereit ist, dafür auch den Ruf seines Vaters zu opfern. Doch noch bevor sie Robert etwas mitteilen kann, wird sie grausam ermordet. Robert ist entsetzt. Welche alten Wunden hat er mit seinen Nachforschungen wieder aufgerissen ...
Portrait
Mechtild Borrmann,1960 in Köln geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Kleve am Niederrhein. Sie arbeitete fünfzehn Jahre in verschiedenen pädagogischen Einrichtungen. Heute lebt sie in einem kleinen Dorf am Teutoburger Wald und führt in der Altstadt von Bielefeld ein Restaurant. 'Wenn das Herz im Kopf schlägt' ist ihr erster Kriminalroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 224, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783865322630
Verlag Pendragon
Verkaufsrang 391
eBook (ePUB)
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„Von der Vergangenheit eingeholt!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Robert Lubisch findet im Nachlass seines Vaters das Bild einer jungen Frau und den Wehrpass eines SS-Scharführers namens Peters. Wer waren diese Menschen und was haben sie mit seinem Vater zu tun? Als eine Journalistin auf Suche nach einer Story in der Vergangenheit wühlt, wird sie ermordet und Lubisch kriegt es mit der Angst zu tun, Robert Lubisch findet im Nachlass seines Vaters das Bild einer jungen Frau und den Wehrpass eines SS-Scharführers namens Peters. Wer waren diese Menschen und was haben sie mit seinem Vater zu tun? Als eine Journalistin auf Suche nach einer Story in der Vergangenheit wühlt, wird sie ermordet und Lubisch kriegt es mit der Angst zu tun, gilt er doch als Hauptverdächtiger.

Dieser intelligenter, spannender Krimi spielt auf 2 Zeitebenen: die vierziger und die neunziger Jahre. Es geht um Freundschaft, Liebe und was man aus Liebe macht, Schuld und das Verarbeiten der Geschichte und der eigenen Vergangenheit.

Großartig! Kein Wort zu viel! Hat zu Recht den Deutschen Krimipreis 2012 bekommen!

„Erstklassig“

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Es gibt sie noch, die Kriminalliteratur. Wobei die Betonung auf dem Wort "Literatur" liegt.
Hier wird einfach, sachlich, manchmal schon spröde ein Fall erzählt, der erstmal keiner ist.
Die Neugier eines Sohnes, der im Nachlass seines Vaters Dinge findet, die er sich nicht erklären kann, tritt eine Lawine los, die den Protagonisten
Es gibt sie noch, die Kriminalliteratur. Wobei die Betonung auf dem Wort "Literatur" liegt.
Hier wird einfach, sachlich, manchmal schon spröde ein Fall erzählt, der erstmal keiner ist.
Die Neugier eines Sohnes, der im Nachlass seines Vaters Dinge findet, die er sich nicht erklären kann, tritt eine Lawine los, die den Protagonisten und den Leser förmlich überrollt.
Das Buch entwickelt eine Sogwirkung, der man sich einfach nicht entziehen kann.
"Wer das Schweigen bricht" ist eine Kostbarkeit. Absolut lesenswert.

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Man sollte dieses Buch mit Ruhe lesen, es steckt mehr darin als man zuerst glaubt. Die Wurzeln des Verbrechens reichen bis zum Kriegsbeginn zurück. Ich finde solche Fälle spannend. Man sollte dieses Buch mit Ruhe lesen, es steckt mehr darin als man zuerst glaubt. Die Wurzeln des Verbrechens reichen bis zum Kriegsbeginn zurück. Ich finde solche Fälle spannend.

„Schatten der Vergangenheit“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Als Robert Lubisch im Nachlass seines Vaters die verblasste Photographie einer jungen Frau und den Ausweis eines ihm unbekannten SS-Offiziers findet, ist seine Neugier geweckt. Weil er einen Fleck auf der blütenweißen Weste seines perfekten, für ihn stets so unnahbaren Vaters wittert, der als Jude den Zweiten Weltkrieg nur knapp überlebte Als Robert Lubisch im Nachlass seines Vaters die verblasste Photographie einer jungen Frau und den Ausweis eines ihm unbekannten SS-Offiziers findet, ist seine Neugier geweckt. Weil er einen Fleck auf der blütenweißen Weste seines perfekten, für ihn stets so unnahbaren Vaters wittert, der als Jude den Zweiten Weltkrieg nur knapp überlebte und sich seitdem als Schirmherr einer Stiftung für die jüdische Bevölkerung stark machte, begibt er sich auf die Suche nach der Frau auf dem Bild. Dabei trifft er auf eine Journalistin, die eine große Story wittert und ihm ihre Hilfe bei den Nachforschungen zusichert. Als diese ermordet aufgefunden wird, ist Lubisch der Hauptverdächtige und muss erkennen, dass die Vergangenheit seines Vaters noch viel dunkler ist als er annahm und bedrohliche Auswirkungen auf die Gegenwart hat.

Dieses Buch vereint in kurzem, prägnantem Stil eine Kriminal- sowie die Lebengschichte, welche sich auf zwei geschickt ineinander verflochtenen Zeitebenen zutragen. Die Autorin schildert aus Sicht der Frau auf dem Foto die Entwicklung einer Freundschaft 6 Jugendlicher vom Beginn bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs und zeigt auf wie jeder von ihnen mit der Ideologie des Hitlerregimes umgeht; dagegen ankämpft, zum Mitläufer wird oder seine eigene Grausamkeit in ihr auslebt und so individuell schuldig wird. Nur langsam nähert sich der Leser der Konsequenzen dieser Geschichte für die Gegenwart und der Antwort, welche Rolle Lubischs Vater in ihr spielte.
Ein spannender wie tiefgründiger Roman, der eine neue Facette des Kriegsgeschehens offenlegt und die Frage aufwirft, inwieweit sich die Nachkriegsgeneration über die Schuld ihrer Eltern definiert.

„Die Schatten der Vergangenheit - ist Schuld definierbar?“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Kein Wort zu viel. Karg und knapp erzählt, durchzogen von fast poetisch anmutenden Reflexionen, die in dem ansonsten nüchternen Erzählstil um so heller leuchten. 'Wer das Schweigen bricht' ist ein ein dramatischer Titel für eine Tragödie in drei Akten: Kriegszeit, Nachkriegszeit und Gegenwart. Geschickt ineinander verflochten, großartig Kein Wort zu viel. Karg und knapp erzählt, durchzogen von fast poetisch anmutenden Reflexionen, die in dem ansonsten nüchternen Erzählstil um so heller leuchten. 'Wer das Schweigen bricht' ist ein ein dramatischer Titel für eine Tragödie in drei Akten: Kriegszeit, Nachkriegszeit und Gegenwart. Geschickt ineinander verflochten, großartig inszeniert und aufgeführt. Erinnerungen, halb verblasst, ein Portraitphoto, welches stumm die Erinnerungen in die Gegenwart zieht und aus der Stille des Vergessens eine Kakophonie erschwillen läßt.

"Therese Mende erinnerte sich an die Stille. Diese Stille, in der man atemlos nach Worten sucht, die man nicht kennt. Die man erfinden muss."

Ein Mann, ein altes Photo, eine Journalistin, die in der Vergangenheit stochert, ein Mord, der Wellen auslöst, die 60 Jahre zurückreichen. Ein berührendes Ende. So etwa in Kürze das Gerüst. dieses außergewöhnlichen Kriminalromans, der völlig zu Recht den deutschen Krimi Preis 2012 erhielt und inzwischen in der siebten Auflage vorliegt. Das gönne ich dem Pendragon Verlag von Herzen, findet er doch immer wieder Perlen im wüsten Land der Krimineuerscheinungen!

Dank an dieser Stelle dem Kollegen Heidsiek aus Darmstadt, dessen Krimirezensionen ich mir mit höchstem Vergnügen regelmäßig zu Gemüte führe. Es lohnt. Wie man sieht. Tipps von Kollegen, von Kunden und die eigene gewachsene Intuition - so wird sich der Speicher guter, interessanter und spannder Literatur nie leeren.

„Geschwiegen wurde über zu vieles“

Gregor Hügens, Thalia-Buchhandlung Bonn (Metropol)

Passt das überhaupt alles in dieses beinahe schon zu knapp geratene Buch?
Die entlarvende Bandbreite persönlichen Verhaltens in der Terrorzeit des Dritten Reichs, die überzeitlichen Wirrungen des Erwachsenwerdens, dazu die ganz spezielle Mentalität der Bewohner des Niederrheins: All dies verbindet eine Krimihandlung, die im Heute beginnt
Passt das überhaupt alles in dieses beinahe schon zu knapp geratene Buch?
Die entlarvende Bandbreite persönlichen Verhaltens in der Terrorzeit des Dritten Reichs, die überzeitlichen Wirrungen des Erwachsenwerdens, dazu die ganz spezielle Mentalität der Bewohner des Niederrheins: All dies verbindet eine Krimihandlung, die im Heute beginnt und endet, doch zugleich Personen und Örtlichkeiten in einer eben gar nicht so fernen Vergangenheit sehr konkret fassbar werden lässt. Lesen!

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Freundschaft, Nationalsozialismus und eine kleine Zeitreise in die Neuzeit. Bleibt das ganze Buch über spannend! Freundschaft, Nationalsozialismus und eine kleine Zeitreise in die Neuzeit. Bleibt das ganze Buch über spannend!

„Klein,aber fein“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Eigentlich hab ich`s ja mehr mit dickeren Krimischmökern,in denen man als Leser in vergangene Zeiten oder die Lebensgeschichte interessanter Protagonisten abtauchen kann. Aber,wie schon mein geschätzter Kollege Stefan Heidsiek sagt, Mechthild Borrmann braucht nur wenige Worte ,um all diese Effekte trotzdem zu erzeugen.Berührend und Eigentlich hab ich`s ja mehr mit dickeren Krimischmökern,in denen man als Leser in vergangene Zeiten oder die Lebensgeschichte interessanter Protagonisten abtauchen kann. Aber,wie schon mein geschätzter Kollege Stefan Heidsiek sagt, Mechthild Borrmann braucht nur wenige Worte ,um all diese Effekte trotzdem zu erzeugen.Berührend und spannend auf wenigen Seiten : dieser Roman wäre für mich ein Highlight für eine Krimi-Nacht in der Stadtbibliothek,mit Freunden an einem Winterabend oder einer Abendveranstaltung mit Oberschülern,die die NS-Zeit endlos durchgenommen haben und denen trotzdem nichts wirklich davon hängengeblieben ist... Bitte lesen Sie selbst !!!

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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Iserlohn am 06.01.2015

Sehr gut recherchiertes und fesselndes Buch welches ich gar nicht mehr aus der Hand legen könnte. Die Hauptfiguren in dem Buch wirken sehr autentisch.

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Krimipreisträgerin 2012
von Claudia Junger aus Gütersloh am 25.01.2012

Mechthild Borrmann versteht es wirklich großartig ihre Leser zu fesseln. Atmosphärisch dicht erzählt sie in Rückblenden, ausgehend von einem Mordfall in der Jetztzeit, eine Lebens-/Liebesgeschichte aus der Zeit des 2. Weltkriegs. Das Buch ist sehr interessant; man bekommt einen Eindruck von der herrschenden Unmenschlichkeit und verqueren Denkweise der Hitler... Mechthild Borrmann versteht es wirklich großartig ihre Leser zu fesseln. Atmosphärisch dicht erzählt sie in Rückblenden, ausgehend von einem Mordfall in der Jetztzeit, eine Lebens-/Liebesgeschichte aus der Zeit des 2. Weltkriegs. Das Buch ist sehr interessant; man bekommt einen Eindruck von der herrschenden Unmenschlichkeit und verqueren Denkweise der Hitler Anhänger. Ich habe es an einem Abend gelesen und war am Ende sehr überrascht. Fazit: Für Leser, die an den Geschehnissen und Gräueln des 2.Weltkrieges interessiert sind und gerne in die Vergangenheit abtauchen, ist dieses Buch genau das Richtige. Ich kann es wirklich jedem empfehlen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

In kurzen knappen Sätzen gelingt es Mechtild Borrmann eine Schuld und Sühne-Geschichte kraftvoll, vielschichtig und präzise packend zu erzählen wie kaum ein anderer Autor es kann.

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Die alten Schatten
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 28.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Essen-Bredeney im Jahre 1998. Der Industriemagnat Friedhelm Lubisch ist verstorben. Im Nachlass des Vaters findet sein Sohn Robert den SS-Ausweis eines Unbekannten und ein altes Foto einer schönen, jungen und ihm ebenfalls unbekannten Frau. In den letzten Jahren war das Verhältnis zu seinem Vater arg getrübt, zu wenig konnte... Essen-Bredeney im Jahre 1998. Der Industriemagnat Friedhelm Lubisch ist verstorben. Im Nachlass des Vaters findet sein Sohn Robert den SS-Ausweis eines Unbekannten und ein altes Foto einer schönen, jungen und ihm ebenfalls unbekannten Frau. In den letzten Jahren war das Verhältnis zu seinem Vater arg getrübt, zu wenig konnte der Sohn den Ansprüchen des Vaters genügen. Nun erwacht in Robert die Neugierde: Gibt es in der Vergangenheit des so perfekten Vaters womöglich einen kleinen Fleck? Vielleicht eine heimliche Geliebte? Robert beginnt nachzuforschen – und wünscht sich schon bald, dass er es nicht getan hätte. Und dann wird auch noch die Journalistin ermordet, die ihm bei den Recherchen geholfen hat. Was hatte sie entdeckt? „Immer war er auf der Suche nach einem Fleck auf der blütenweißen Weste des Vaters gewesen, hatte sich zu dessen Lebzeiten gewünscht, seiner großspurigen Selbstherrlichkeit etwas entgegenhalten zu können. Und jetzt, das spürte er genau, würde er es finden, und es wäre nicht nur ein Fleck.“ Wahnsinn! Was für ein tolles Buch. Einmal begonnen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Frage nach der Wahrheit… Man sagt so leicht, dass man die Wahrheit wissen will… Aber wenn man sie erfährt, kann man dann auch damit umgehen? Es gibt Wahrheiten, mit denen man nicht gerechnet hat, auf die man nicht vorbereitet war… Die Jahre zwischen 1939 und 1945 in Deutschland. Jeder weiß, was diese Jahre für die Menschen hier bedeuteten. Wer es nicht erlebt hat, hat es oftmals gehört, gelesen oder in Dokumentationen gesehen. Und viele haben eine Meinung dazu, denken, dass sie wüssten, was sie selbst unter diesen Lebensumständen getan hätten. Und was sie nicht getan hätten. Stichworte hier: Nazis, SS, Juden, russische Kriegsgefangene, deutscher Widerstand. In Rückblenden begleiten wir sieben junge befreundete Menschen und ihre Familien durch diese Zeit und stoßen dabei auf so einiges, was uns heute unfassbar erscheinen mag. So verschieden die Protagonisten auch sind, sie versuchten alle, in dieser Zeit zu überleben. „Es gab im Winter 1944/45 keine Zeit für Trauer, und manchmal denke ich, dass das eine der Tragödien dieses Krieges war, vielleicht jedes Krieges ist. Wenn wir keine Zeit zum Trauern haben, verlieren wir eine Dimension unseres Menschseins.“ Einige wählten dabei einfachere Wege, andere machten es sich schwerer. Sie riskierten viel und verloren auch manches Mal. Und manche taten Dinge, die sie das ganze Leben lang verfolgen sollten. „Im Laufe der Jahre habe ich gemeint, ich hätte mich von all dem weit entfernt. … Als ich im Dezember 1950 fortging, wollte ich nur eines: Vergessen! Ein neues Leben beginnen. Aber man vergisst nicht. Man trennt die Jahre ab und was bleibt, ist eine Art unerklärliche Trauer, die einen ab und an anfällt.“ Spannend bis zum Schluss – eine absolute Leseempfehlung von mir!

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Lesen lohnt sich!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Eine spannende und gleichzeitig bewegende Geschichte. Mechthild Borrmann versteht es geschickt eine Geschichte aus der dunkelsten deutschen Vergangenheit mit einem Verbrechen, das in der Gegenwart geschieht, zu verbinden. Das Buch ist sehr kurzweilig und auf alle Fälle lesenswert.

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"Und jetzt läuft die Zeit wieder zurück"
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 26.11.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Robert Lubisch findet im Nachlass seines Vaters das Foto einer ihm unbekannten Frau. Neugierig macht er sich auf die Suche und das bringt nicht nur sein Leben durcheinander. Bei diesem Buch wusste ich schon nach den ersten Sätzen, dass es mir gefallen wird. Borrmann hat Sätze kreiert, die mich mitten... Robert Lubisch findet im Nachlass seines Vaters das Foto einer ihm unbekannten Frau. Neugierig macht er sich auf die Suche und das bringt nicht nur sein Leben durcheinander. Bei diesem Buch wusste ich schon nach den ersten Sätzen, dass es mir gefallen wird. Borrmann hat Sätze kreiert, die mich mitten ins Herz treffen. Sie hat die Fähigkeit, sehr kurz und präzise so viel auszudrücken. Ich würde am liebsten all meine Lieblingssätze aus diesem Buch zitieren. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein Kriminalroman, es ist so viel mehr, es ist ein Stück Zeitgeschichte, es ist ein Buch über Freundschaft und Verrat. Und ein Buch über verschmähte Liebe. Hier stehen ganz eindeutig die Menschen im Vordergrund, mit all ihren Schwächen, Ängsten und auch Träumen. Dieses Buch geht unter die Haut ... mit Sätzen wie: '"Alles war mit einem Schlag ohne Sinn gewesen. Ohne seinen Leichtsinn."' Da hatte ich wirklich Gänsehaut und kann man mit so wenigen Worten noch mehr ausdrücken? Borrmann schreibt nicht nur, sie zelebriert Sprache. Sie baut eine ganz feine Spannung auf und auch ihre Personen beschreibt sie bis in die Nebenrollen sehr liebevoll. Sie hat die Atmosphäre sehr gut eingefangen auf beiden Zeitebenen. Die Vergangenheit spielt eine wichtige Rolle, beginnt die Geschichte doch 1939. Die Gegenwart wird sehr geschickt mit der Vergangenheit verknüpft und auch die überraschende Auflösung ganz am Ende, fährt "zweigleisig'". Es ist schon etwas ganz Besonderes, was Mechtild Borrmann ihren Lesern hier geschenkt hat und ich kann mich nicht erinnern, dass mich jemals ein Kriminalroman so bewegt hat.

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Ein Highlight im Meer der stupiden deutschen Kriminalliteratur
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 06.02.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wofür andere hunderte von Seiten verschleißen, da braucht Mechtild Borrmann nur wenige Worte. "Wer das Schweigen bricht" ist ein einfühlsamer, berührender und doch stets spannender Roman über die deutsche Geschichte. Erzählt mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht und völlig zurecht ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis 2012. Eine ganz... Wofür andere hunderte von Seiten verschleißen, da braucht Mechtild Borrmann nur wenige Worte. "Wer das Schweigen bricht" ist ein einfühlsamer, berührender und doch stets spannender Roman über die deutsche Geschichte. Erzählt mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht und völlig zurecht ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis 2012. Eine ganz dicke Empfehlung für diejenigen Leser, die neben all den hochgejubelten "Bestsellern" auch Bücher lesen, welche zwischen den Deckeln überzeugen. In jedem Fall der beste dt. Spannungsroman, den ich 2011 gelesen habe!

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Ein ebenso großartiger wie fesselnder Krimi
von Silke Schröder aus Hannover am 28.12.2011
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Präzise und ohne Sentimentalität, aber in mitunter sehr poetischen Worten erzählt Mechtild Borrmann eine ebenso intelligente wie erschütternde Geschichte, deren Anfänge in einer kleinen niederrheinischen Gemeinde während der Zeit des Nationalsozialismus liegen. Authentisch schildert sie, wie das Leben so war für sechs junge Leute, die der Willkür und der... Präzise und ohne Sentimentalität, aber in mitunter sehr poetischen Worten erzählt Mechtild Borrmann eine ebenso intelligente wie erschütternde Geschichte, deren Anfänge in einer kleinen niederrheinischen Gemeinde während der Zeit des Nationalsozialismus liegen. Authentisch schildert sie, wie das Leben so war für sechs junge Leute, die der Willkür und der Brutalität des NS-Systems auch in ihrem Heimatort ausgesetzt waren – was für einige der Beginn einer steilen Karriere war, bedeutete für andere das Todesurteil. Mit viel Einfühlungsvermögen baut sie ihre Figuren auf und entfaltet neben der politischen Dimension eine sehr menschliche Geschichte um verschmähte Liebe, aufkeimende Homosexualität und ein Erwachsen werden, das unter den unmenschlichen Bedingungen des Nationalsozialismus eine tödliche Brisanz bekommt. Dabei switcht sie gekonnt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her und verbindet beides zu einem einzigen, ungeheuerlichen Handlungsstrang. Mechtild Borrmanns „Wer das Schweigen bricht“ ist ein ebenso großartiger wie fesselnder Krimi mit ernstem historischem Hintergrund. Wunderbar gelesen von der Schauspielerin Katrin Daliot.

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emotional wie ein Roman, spannend wie ein Krimi
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 19.06.2013
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Nicht jeder mag das "Springen" von der Gegenwart in die Vergangenheit der Geschichte. Hier gelingt es mit dieser Erzählform darzustellen, wie unmöglich es ist der eigenen Vergangenheit zu entfliehen und wie verstrickt Personen mit den Ereignissen aus der Jugendzeit und diesen großen "ersten Malen" sind .Der Krimi handelt... Nicht jeder mag das "Springen" von der Gegenwart in die Vergangenheit der Geschichte. Hier gelingt es mit dieser Erzählform darzustellen, wie unmöglich es ist der eigenen Vergangenheit zu entfliehen und wie verstrickt Personen mit den Ereignissen aus der Jugendzeit und diesen großen "ersten Malen" sind .Der Krimi handelt also von Schuld, von Lügen und getäuschter Hoffnung. Gerade den ROMANlesern sei dieser Krimi sehr empfohlen.

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