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Wer Furcht sät / Detective Max Wolfe Bd.3

Detective Max Wolfes dritter Fall. Kriminalroman

(21)

In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist -

Portrait

Tony Parsons begann seien Karriere als Musikkritiker und ist einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Zudem gehört er zu den ganz großen Stars der englischen Literaturszene, denn alle seine Romane schafften es in die nationalen und internationalen Bestsellerlisten. Er lebt mit seiner Frau, ihrer gemeinsamen Tochter und ihrem Hund in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 11.11.2016
Serie Detective Max Wolfe 3
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17442-3
Verlag Lübbe Paperback
Maße (L/B/H) 215/135/30 mm
Gewicht 434
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 2.948
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Erschreckend“

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Ein wirklich spannend und voller Aktionen geschriebener Krimi, der den Leser teilweise nicht mehr zur Ruhe kommen lässt und man vor lauter Spannung und Schrecken weiterlesen muss.. Dieser Band hängt in nichts seinen Vorgängerbänden nach. Auch an Brutalität lässt dieses Buch nichts zu wünschen übrig. Nichts für schwache Nerven. Ein wirklich spannend und voller Aktionen geschriebener Krimi, der den Leser teilweise nicht mehr zur Ruhe kommen lässt und man vor lauter Spannung und Schrecken weiterlesen muss.. Dieser Band hängt in nichts seinen Vorgängerbänden nach. Auch an Brutalität lässt dieses Buch nichts zu wünschen übrig. Nichts für schwache Nerven.

„Was ist Gerechtigkeit ? “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Großartig. Auch im dritten Fall um den Ermittler Max Wolfe geht es wieder ordentlich zu Sache. Eine selbst ernannte Gruppe " der Club der Henker" zieht mordend durch London um die Versäumnisse der Justiz auszubügeln. Und auch wenn Max manches Opfer auch nicht unbedingt persönlich betrauert, so ist ihn doch völlig klar das Selbstjustiz Großartig. Auch im dritten Fall um den Ermittler Max Wolfe geht es wieder ordentlich zu Sache. Eine selbst ernannte Gruppe " der Club der Henker" zieht mordend durch London um die Versäumnisse der Justiz auszubügeln. Und auch wenn Max manches Opfer auch nicht unbedingt persönlich betrauert, so ist ihn doch völlig klar das Selbstjustiz nicht die Lösung sein kann.

Wie bereits in den vorausgegangen Fällen bringt er sich selbst durch seinen Einsatz in Lebensgefahr.

An dieser Serie mag ich besonders das Fall und persönliche Entwicklung von Max Wolfe immer wieder raffiniert und überraschend sind. So ist in diesem Fall Jackson ( privat) sowie Tara ( dienstlich) wieder jemand mit von der Partie dem man neben Max Geschichte gebannt folgt.

Ein durch und durch toller dritter Fall, den ich an einem leider viel zu schnell verschlungen habe.





C. Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Max Wolfe ermittelt in einem Fall von Selbstjustiz - Spannung pur und von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Band 3 der Reihe bietet einen packenden und raffinierten Krimi. Max Wolfe ermittelt in einem Fall von Selbstjustiz - Spannung pur und von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Band 3 der Reihe bietet einen packenden und raffinierten Krimi.

Eva-Maria Brinks, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Sie kennen DS Max Wolfe noch nicht? Dann wird es Zeit hier einzusteigen.Toller und packender Krimi zum Thema Selbstjustiz , für mich der bisher beste in der Reihe.Unbedingt lesen! Sie kennen DS Max Wolfe noch nicht? Dann wird es Zeit hier einzusteigen.Toller und packender Krimi zum Thema Selbstjustiz , für mich der bisher beste in der Reihe.Unbedingt lesen!

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Parsons hat Luft geholt - und schickt Max Wolf in einem grossartigen dritten Fall in die unterirdische Geschichte Londons! Old Bailey ist die Moderne, wer will Newgate zurück? Parsons hat Luft geholt - und schickt Max Wolf in einem grossartigen dritten Fall in die unterirdische Geschichte Londons! Old Bailey ist die Moderne, wer will Newgate zurück?

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

In seinem neuen Buch gelingt Tony Parsons eindringlich darzustellen, wie sich Justiz, Polizei und Angehörige von Opfern schwerer Verbrechen gegenüber stehen.Sehr spannender Fall. In seinem neuen Buch gelingt Tony Parsons eindringlich darzustellen, wie sich Justiz, Polizei und Angehörige von Opfern schwerer Verbrechen gegenüber stehen.Sehr spannender Fall.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein wahnsinnig spannender Kriminalroman über Recht und Gerechtigkeit, der zum Grübeln anregt. Ein sympathischer aber nicht mustergültiger Ermittler, sehr schön zu lesen! Ein wahnsinnig spannender Kriminalroman über Recht und Gerechtigkeit, der zum Grübeln anregt. Ein sympathischer aber nicht mustergültiger Ermittler, sehr schön zu lesen!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Der Club der Henker
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterode am 26.11.2016

Bereits die vorherigen zwei Teile der Reihe um den sympathischen, charismatischen Max Wolfe konnten mich begeistern, daher war ich sehr gespannt auf die langersehnte Fortsetzung. Trotz meiner hohen Erwartungen wurde ich nicht enttäuscht. Bereits auf den ersten Seiten wird der erste Täter seiner in den Augen des Clubs der... Bereits die vorherigen zwei Teile der Reihe um den sympathischen, charismatischen Max Wolfe konnten mich begeistern, daher war ich sehr gespannt auf die langersehnte Fortsetzung. Trotz meiner hohen Erwartungen wurde ich nicht enttäuscht. Bereits auf den ersten Seiten wird der erste Täter seiner in den Augen des Clubs der Henker „gerechten Strafe“ zugeführt – und erhängt. Der Leser wird direkt ins Geschehen geworfen und ich persönlich war ab der ersten Seite gefesselt von diesem Buch. Mehrfach kommt es im Verlauf der Handlung zu gefährlichen oder brenzligen Situationen, die die Spannung dauerhaft hochhalten. Der Plot ist spannend und gut durchdacht. Was ist Gerechtigkeit? Haben die Täter es verdient zu Opfern zu werden und vor laufender Kamera gehängt zu werden? Oder ist der Club der Henker nicht mindestens genauso schlimm wie seine Opfer? Diese Fragen begleiten den Leser im Laufe des Buches und regen ihn zum Nachdenken an. Hinzu kommt der stets präsente, aber niemals zu dominante Bezug zur Todesstrafe und deren geschichtlichen Hintergrund in London, der informativ ist und das Lesen zusätzlich interessant macht. Max Wolfe, der Protagonist des Buches, ist ein sympathischer, charismatischer Mann und zudem ein fähiger Ermittler, den man gerne bei der Tätersuche begleitet. Zugleich spielt auch sein Privatleben als alleinerziehender Vater und natürlich auch sein Liebesleben eine Rolle. Leider hat er ein Händchen für vergebene, unerreichbare Frauen, worauf ich in den Büchern auch verzichten könnte. Ihn als liebevollen Vater der kleinen, süßen Scout zu sehen, gefällt mir hingegen sehr gut und bereichert den eigentlichen Krimiplot. Fazit: Sehr spannender und fesselnder dritter Teil der Max-Wolfe-Reihe, die ich jedem Krimifan ans Herz legen kann. Der Bezug zum Thema Todesstrafe und deren Rolle in der Geschichte Londons ist dem Autor sehr gut gelungen und macht das Lesen interessanter. Ich freu mich schon auf die hoffentlich baldige Fortsetzung!

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Die Henker von London
von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2016

Im Internet erscheint ein Video, in dem ein Mann in einem dunklen Raum erhängt wird. Kurz vor seinem Tod musste er sich Fotos von Mädchen anschauen, die er und weitere Männer misshandelt hatten. Hier wird also kein Unschuldiger bestraft, aber dennoch ist so etwas Sache der Polizei. Die Gruppe... Im Internet erscheint ein Video, in dem ein Mann in einem dunklen Raum erhängt wird. Kurz vor seinem Tod musste er sich Fotos von Mädchen anschauen, die er und weitere Männer misshandelt hatten. Hier wird also kein Unschuldiger bestraft, aber dennoch ist so etwas Sache der Polizei. Die Gruppe führt im Internet unter dem Namen Albert Pierrepoint, dem letzten Henker Londons, die Todesstrafe wieder ein im Form von Selbstjustiz. Kurze Zeit später wird die Leiche in der Nähe des Ortes gefunden, an dem früher der Galgen von Tyburn stand. Es bleibt nicht bei dem einen Opfer und die Bande geht geschickt vor. Max Wolfe und sein Team versuchen alles, um die "Henker" zu finden. Max ist kommissarischer Leiter der Untersuchung und vertritt seine Chefin. Auch der dritte Fall von Max Wolfe hat mich mit seiner gut durchdachten Geschichte überzeugt. Auch hier spielen sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart Londons wieder eine Rolle und der Leser lernt viel über Tyburn, Newsgate und auch den Londoner Untergrund (im wörtlichen Sinne). Der Schreibstil ist gewohnt gut, dem roten Faden kann man gut folgen und die Auflösung ist schlüssig. Die Erzählungen aus dem Privatleben gefallen mir auch sehr und ich habe mich über ein Wiedersehen mit Stan und Scout gefreut.

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Recht und Gerechtigkeit
von melange aus Bonn am 19.11.2016

Zum Inhalt: Clubs sind eine typisch britische Einrichtung, ganz neu etabliert sich der "Club der Henker". Menschen, die von der Justiz mit zu nachsichtigen Strafen bedacht wurden, werden von dieser Gemeinschaft entführt, verurteilt und öffentlich (via Internet-Stream) hingerichtet. Max Wolfe wird mit den Ermittlungen betraut und kämpft nicht nur gegen... Zum Inhalt: Clubs sind eine typisch britische Einrichtung, ganz neu etabliert sich der "Club der Henker". Menschen, die von der Justiz mit zu nachsichtigen Strafen bedacht wurden, werden von dieser Gemeinschaft entführt, verurteilt und öffentlich (via Internet-Stream) hingerichtet. Max Wolfe wird mit den Ermittlungen betraut und kämpft nicht nur gegen die Verbrecher, sondern auch gegen die mit dem Club sympathisierenden Menschen. Mein Eindruck: Gerade in der heutigen Zeit, die von der vermeintlichen "Kuschel-Justiz" geprägt ist, entpuppt sich die Grundidee von Tony Parsons Thriller als Geniestreich. Dadurch, dass er den Club immer selbstgefälliger auftreten lässt und Täter wie Opfer der Aktionen nuancenreich darstellt, fällt es dem Leser schwer, sich wirklich mit einer Seite zu identifizieren. Das führt zu einer Nachdenklichkeit auf der Seite über dem Buchdeckel, die bei diesem Genre nicht unbedingt zu erwarten ist. Einen weiteren Pluspunkt verbucht der Autor mit dem angenehm unaufgeregten Privatleben seiner Hauptfigur. Zwar ist nicht alles Gold was glänzt, von größeren Katastrophen bleibt Max jedoch verschont, - der schon übliche Liebeskummer mit einer weiblichen Nebenfigur sei Parsons verziehen. Und dann gibt es noch ein großes Pfund in der Geschichte: London mit seinem Glamour, seiner Vergangenheit und seinen unbekannten Winkeln und Geheimnissen wird auf eine treffliche Weise verewigt. Doch bei all dem Lob sollte ein Kritikpunkt nicht unerwähnt bleiben: Zwar gehört zu einem Thriller ein gewisser Thrill, dieser sollte sich aber nicht in quasi schon übermenschlichen Fähigkeiten seiner Figur zeigen. Bei der sonstigen Güte ist dieses Manko jedoch eine lässliche Sünde. Das Auflösung des Falls und das Ende gefallen und passen sich in die Grundstimmung ein. Mein Fazit: Viel Spannung mit einem Plot, der zum Nachdenken bringt. Und das ganz ohne den üblichen, erhobenen Zeigefinger Alle fünf Sterne

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...lässt einem das Blut in den Adern gefrieren!
von einer Kundin/einem Kunden aus Uhlstädt-Kirchhasel am 19.11.2016

Dieses war mein erstes Buch von Jack Parsons - ein absoluter Glücksgriff! "Wer Furcht sät" ist ein hochgradig spannender Thriller mit hochinteressantem Hintergrund: SELBSTJUSTIZ! Der Leser ist immer mitten drin in einem eigenen inneren Konflikt: Ist Selbstjustiz vielleicht doch unter bestimmten Umständen ok? Ab wann ist sie das? Welche Taten müssten so... Dieses war mein erstes Buch von Jack Parsons - ein absoluter Glücksgriff! "Wer Furcht sät" ist ein hochgradig spannender Thriller mit hochinteressantem Hintergrund: SELBSTJUSTIZ! Der Leser ist immer mitten drin in einem eigenen inneren Konflikt: Ist Selbstjustiz vielleicht doch unter bestimmten Umständen ok? Ab wann ist sie das? Welche Taten müssten so bestraft werden können? Die Hauptfigur, Detektive Max Wolfe, ist ein aufrichtiger und starker Charakter. Genau der richtige Mann für diesen schwierigen Fall von Lynchmorden, die der Öffentlichkeit alle zugänglich gemacht werden, indem sie online gestellt werden. Doch von wem? Und mit welcher Intention? Diese Fragen beschäftigen Wolfe und sein Ermittlungsteam und ziehen sie auch bald selbst mitten rein in die bestialischen Aktivitäten des "Clubs der Henker"... Äußerst interessant war für mich auch die Bezugnahme auf historische Hintergründe bezüglich früherer Hinrichtungen in London in Zusammenhang mit dem Tyrburn - Fluss. Der Schreibstil ist lebhaft und sehr emotional - Die Story spannend von der ersten Seite an. Wie alle guten Thriller mit vielen Überraschungen und unvorhersehbaren Wendungen gespickt! Wahnsinn! Ein MUSS für Leser, die den besonderen Nervenkitzel suchen!

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...lässt einem das Blut in den Adern gefrieren!
von einer Kundin/einem Kunden aus Uhlstädt-Kirchhasel am 19.11.2016

Dieses war mein erstes Buch von Jack Parsons - ein absoluter Glücksgriff! "Wer Furcht sät" ist ein hochgradig spannender Thriller mit hochinteressantem Hintergrund: SELBSTJUSTIZ! Der Leser ist immer mitten drin in einem eigenen inneren Konflikt: Ist Selbstjustiz vielleicht doch unter bestimmten Umständen ok? Ab wann ist sie das? Welche Taten müssten so... Dieses war mein erstes Buch von Jack Parsons - ein absoluter Glücksgriff! "Wer Furcht sät" ist ein hochgradig spannender Thriller mit hochinteressantem Hintergrund: SELBSTJUSTIZ! Der Leser ist immer mitten drin in einem eigenen inneren Konflikt: Ist Selbstjustiz vielleicht doch unter bestimmten Umständen ok? Ab wann ist sie das? Welche Taten müssten so bestraft werden können? Die Hauptfigur, Detektive Max Wolfe, ist ein aufrichtiger und starker Charakter. Genau der richtige Mann für diesen schwierigen Fall von Lynchmorden, die der Öffentlichkeit alle zugänglich gemacht werden, indem sie online gestellt werden. Doch von wem? Und mit welcher Intention? Diese Fragen beschäftigen Wolfe und sein Ermittlungsteam und ziehen sie auch bald selbst mitten rein in die bestialischen Aktivitäten des "Clubs der Henker"... Äußerst interessant war für mich auch die Bezugnahme auf historische Hintergründe bezüglich früherer Hinrichtungen in London in Zusammenhang mit dem Tyrburn - Fluss. Der Schreibstil ist lebhaft und sehr emotional - Die Story spannend von der ersten Seite an. Wie alle guten Thriller mit vielen Überraschungen und unvorhersehbaren Wendungen gespickt! Wahnsinn! Ein MUSS für Leser, die den besonderen Nervenkitzel suchen! Vielen Dank für Ihre Bewertung

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Tony Parsons weiß sich zu steigern!
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkelenz am 18.11.2016

Der dritte Band um DC Max Wolfe konnte mich von der ersten Seite mehr als begeistern. Zuvor hatte ich sein Debüt "Dein finsteres Herz" gelesen und konnte in seinem neuesten Band eine klare Steigerung ausmachen. Selbstjustiz ist das zentrale Thema dieses London-Krimis. Zu Beginn gibt es die grausame Hinrichtung des Taxifahrers... Der dritte Band um DC Max Wolfe konnte mich von der ersten Seite mehr als begeistern. Zuvor hatte ich sein Debüt "Dein finsteres Herz" gelesen und konnte in seinem neuesten Band eine klare Steigerung ausmachen. Selbstjustiz ist das zentrale Thema dieses London-Krimis. Zu Beginn gibt es die grausame Hinrichtung des Taxifahrers Mahmud Irani, der pädophile Neigungen besaß. Schnell kristallisiert sich der "Club der Henker"als Täter heraus. Eine kriminelle Vereinigung, die auf ihre Weise für Recht und Ordnung sorgt. Dadurch nimmt das Buch gleich richtig Fahrt auf und beschert dem Leser mehr als packende Unterhaltung. Was diesen Krimi so besonders macht ist, dass im ersten Teil die Greueltaten des "Clubs der Henker" klar im Mittelpunkt stehen. Im zweiten Teil verschieben sich die Verhältnisse und die Ermittler geraten mehr als unter Zugzwang. Tony Parsons schafft es dazu immer wieder, falsche Fährten zu legen und die Spannung über das gesamte Buch aufrechtzuerhalten. Ein klarer Pluspunkt dieses Krimis. Ein weiterer positiver Aspekt sind die geschichtlichen Einblicke in die Zeit Londons, als Hinrichtungen noch zur Tagesordnung gehörten. Tony Parsons hat dazu intensiv recherchiert, denn er nimmt den Leser mit auf eine interessante Reise durch den Londoner Untergrund, wo damals die Hinrichtungen stattfanden. Die Figurenzeichnung ist als gelungen zu bezeichnen. Der Autor verzichtet dabei auf die üblichen Stereotypen der Ermittler und hat mit Max Wolfe einen echten Sympathieträger geschaffen, der als alleinerziehender Vater und Polizist, einen echten Spagat schaffen muss. Insgesamt war "Wer Furcht sät" ein englischer Krimi, der frischen Wind in die Krimi-Landschaft hineinbringt. Mit einem interessanten Thema, authentischen Figuren und geschichtlichen Hintergründen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Londons legendärer Galgen
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschbach am 18.11.2016

Wer Furcht sät von Jack Parsons Mitten im modernen London finden von heute auf morgen wieder Hinrichtungen statt, genauso wie in den vergangenen Jahrhunderten, am legendären gefürchteten Tyrburn Galgen. Urplötzlich tauchen Szenen im Internet auf, bereits vor Gericht Gestellte Verurteilte baumeln... Wer Furcht sät von Jack Parsons Mitten im modernen London finden von heute auf morgen wieder Hinrichtungen statt, genauso wie in den vergangenen Jahrhunderten, am legendären gefürchteten Tyrburn Galgen. Urplötzlich tauchen Szenen im Internet auf, bereits vor Gericht Gestellte Verurteilte baumeln am Dreifuß, vor laufender Kamera gehängt von Kapuzenträgern. Früher wurden Erwachsene und Kinder schon wegen Kleinigkeiten wie Untreue, Lügen und Diebstahl gehängt, heute gehen die Verurteilten nur noch mit geringen Strafen aus dem Gerichtssaal. In London sorgt jetzt der Club der Henker für „Gerechtigkeit“ die er in die Hand bzw. Schlaufe nimmt und deshalb natürlich auch diesbezüglich seine Befürworter in der Bevölkerung hat. Detektive Max Wolfe, der mit der Ermittlung des Falls betraut ist steht selbst oft genug emotional auf der Seite der verlassenen Opfer. Aber wie soll er Selbstjustizler aus dem Verkehr ziehen, wenn diese in den Medien als Helden gefeiert werden. Und doch muss er einzig und allein der Gerechtigkeit dienen, auch wenn sie ihn diesmal in tödlichste Gefahr bringt. Die einzigen Hinweise aus den Videos über den Tatort lassen ihn verzweifeln, er kann sie nicht deuten. Doch in der Dunkelheit tief unter Londons aktivem Leben gibt es immer noch Geheimnisse aus der Vergangenheit, wohin ihn eine kleine Spur führt. Mein erstes Buch von Jack Parsons und für mich war es ein gelungener Griff aus dem Thrillergenre. Die Ausdrucksweise finde ich sehr lebhaft, unglaublich emotional und kein überflüssiges, langweiliges Wort. Actionreich von Anfang an hält der Autor die Spannung bis zur letzten Zeile und ich mochte das Buch nur ungern unterbrechen. Eine unerwartete Überraschung am Ende sorgt für einen gelungenen Abschluss. Aber der Thriller hat mich von der ersten Seite an auch etwas nachdenklich gestimmt. Ausschlaggebend für dieses Buch war für mich das Thema „Gerechtigkeit“, als 3 Jugendliche nur eine 12monatige Haftstrafe erhielten, ihr Opfer aber war tot und sie durften sich im Gerichtssaal noch darüber amüsieren. Einer von ihnen legte jedoch Widerspruch ein und kam frei. Konnte das einen Gesetzeshüter immer unbeeindruckt lassen, damit war meine Neugier auf „Wer Furcht sät“ geweckt. Detektive Max Wolfe hat mir als aufrichtiger Gesetzeshüter und Kämpfer imponiert, sein Charme und Witz ist mir noch im Gedächtnis. Sehr aufschlussreich und nachvollziehbar waren für mich die Einbindungen historischer Hintergründe, London und der Fluss Tyrburn, die tatsächlich so nachgelesen werden können. Von Autor Jack Parsons ist „Wer Furcht sät“ der 3. Fall des Detektive Wolfe und es ist ein fesselnd geschriebener Thriller der in vielen Regalen stehen sollte.

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Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Velbert am 16.11.2016

Das Buch "Wer Furcht sät" vonn Tony Parsons hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich die Vorgänger mit dem Ermittler Max Wolfe noch nicht kannte - man konnte völlig problemlos ins Buch einsteigen. Der Krimi handelt von einer Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Todesstrafe wieder... Das Buch "Wer Furcht sät" vonn Tony Parsons hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich die Vorgänger mit dem Ermittler Max Wolfe noch nicht kannte - man konnte völlig problemlos ins Buch einsteigen. Der Krimi handelt von einer Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Todesstrafe wieder einzuführen - sie entführen und erhängen Straftäter, die ihrer Meinung nach vor Gericht eine zu geringe Strafe erhalten haben. Auch wenn ich die Todesstrafe absolut nicht gutheiße, so sind die Beweggründe doch nachvollziehbar, warum der "Club der Henker" so handelt. Max Wolfe gerät im Laufe seiner Ermittlungen selber öfters in Gefahr, kann sich jedoch immer wieder retten. Teils erscheinen diese Rettungsaktionen aber sehr unglaubwürdig und abstrus - der Spannung tut dies aber keinen Abbruch, da ich bis zum Ende nie ganz sicher war, wer nun die Täter sind. Und dies zeichnet für mich ganz klar einen guten Krimi aus - Bücher, die zu schnell zu durchschauen sind, machen einfach nicht richtig Spaß. Bei diesem Buch war es so, dass alle Kapitel so spannend endeten, dass man immer weiter lesen wollte. Auch wenn teils die Dialoge und Handlungen etwas sehr kontruiert wirkten, war dauerhaft Spannung vorhanden, so dass ich das Buch wirklich gern bis zu Ende gelesen habe. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne, da das Buch ein paar kleinere Schwächen hatte.

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spannende Thematik mit düsterer Grundstimmung
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Goarshausen am 15.11.2016

„Wer Furcht sät“ ist der dritte Fall für DC Wolfe und behandelt wieder ein brisantes Thema: Selbstjustiz. In London wendet der Club der Henker Lynchjustiz an, sie vollstrecken ihr Urteil durch erhängen an einem Pädophilen und an einem Mann, der ein Kind tot gefahren hat. Die Tat wird zeitgleich... „Wer Furcht sät“ ist der dritte Fall für DC Wolfe und behandelt wieder ein brisantes Thema: Selbstjustiz. In London wendet der Club der Henker Lynchjustiz an, sie vollstrecken ihr Urteil durch erhängen an einem Pädophilen und an einem Mann, der ein Kind tot gefahren hat. Die Tat wird zeitgleich ins Internet gesetzt und der Polizei zugespielt. DC Wolfe und sein Team sind mit den Ermittlungen betraut und versuchen alles, um weitere Taten zu verhindern und die Täter zu fassen. Doch Ansatzpunkte gibt es so gut wie keine, selbst der Tatort gibt Rätsel auf. Was den Ermittlern bleibt, ist die Befragung des Umfeldes der Ermordeten. Doch die Befragungen scheinen alle in Sackgassen zu führen.... Ich habe alle Teile der Reihe gelesen, denke dass man den Krimi aber auch ohne Vorwissen gut lesen kann, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Tony Parsons konnte mich auch mit seinem dritten Fall begeistern, er steht den ersten beiden in nichts nach. Er schafft auch hier eine düstere Atmosphäre, dazu das Thema, das die Einwohner Londons polarisiert. Geschickt spielt der Autor mit seinen Lesern und bringt sie zum Nachdenken, indem er zwei Fälle bringt, bei denen die Täter mit dem sprichwörtlichen Klaps auf die Finger davon kommen bzw. der Schuldige nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann, weil die Zeugen schweigen. Ein Leben beendet, die Zukunft eines jungen Menschen für immer zertört, die Täter auf freiem Fuß. Gerecht? Ein Fall betrifft das Team um Max Wolfe und schockiert in seiner brutalen Gewalt. Vor allem, da der Fall wie aus dem Leben gegriffen ist und sehr real wirkt. Ist es berechtigt, Selbstjustiz zu üben, wo die Justiz versagt? Diese Frage zieht sich wie der rote Faden durch die Geschichte. In diesem Krimi spielt das Privatleben von Max eine eher nebensächliche Rolle, davon abgesehen dass er einen alten Freund wieder trifft, der kurzzeitig bei Max und Scout einzieht. Im Fokus stehen die Fälle und Ermittlungen und die haben es in sich. Besonders gefallen haben mir hier die Schauplätze, die in den Untergrund Londons führen, Tunnelsysteme, unterirdische Flüsse und ein aufgegebener U-Bahnhof, um nur einige zu nennen. Den Fall betreffend hatte ich einen vagen Anfangsverdacht, den ich aber wieder verworfen habe. Die Auflösung hat mich überrascht, ist aber in sich stimmig. Fazit: Tony Parsons hat sich für mich zu einem Lieblingsautor entwickelt, ich schätze seinen Schreibstil und die düstere Atmosphäre, die er in seinen Krimis schafft. Auch "Wer Furcht sät" hat es auf meine persönliche Liste der Highlights 2016 geschafft. Ein Krimi, den ich wärmsten empfehlen kann.

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spannende Thematik mit düsterer Grundstimmung
von tweedledee aus St. Goarshausen am 15.11.2016

„Wer Furcht sät“ ist der dritte Fall für DC Wolfe und behandelt wieder ein brisantes Thema: Selbstjustiz. In London wendet der Club der Henker Lynchjustiz an, sie vollstrecken ihr Urteil durch erhängen an einem Pädophilen und an einem Mann, der ein Kind tot gefahren hat. Die Tat wird zeitgleich... „Wer Furcht sät“ ist der dritte Fall für DC Wolfe und behandelt wieder ein brisantes Thema: Selbstjustiz. In London wendet der Club der Henker Lynchjustiz an, sie vollstrecken ihr Urteil durch erhängen an einem Pädophilen und an einem Mann, der ein Kind tot gefahren hat. Die Tat wird zeitgleich ins Internet gesetzt und der Polizei zugespielt. DC Wolfe und sein Team sind mit den Ermittlungen betraut und versuchen alles, um weitere Taten zu verhindern und die Täter zu fassen. Doch Ansatzpunkte gibt es so gut wie keine, selbst der Tatort gibt Rätsel auf. Was den Ermittlern bleibt, ist die Befragung des Umfeldes der Ermordeten. Doch die Befragungen scheinen alle in Sackgassen zu führen.... Ich habe alle Teile der Reihe gelesen, denke dass man den Krimi aber auch ohne Vorwissen gut lesen kann, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Tony Parsons konnte mich auch mit seinem dritten Fall begeistern, er steht den ersten beiden in nichts nach. Er schafft auch hier eine düstere Atmosphäre, dazu das Thema, das die Einwohner Londons polarisiert. Geschickt spielt der Autor mit seinen Lesern und bringt sie zum Nachdenken, indem er zwei Fälle bringt, bei denen die Täter mit dem sprichwörtlichen Klaps auf die Finger davon kommen bzw. der Schuldige nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann, weil die Zeugen schweigen. Ein Leben beendet, die Zukunft eines jungen Menschen für immer zertört, die Täter auf freiem Fuß. Gerecht? Ein Fall betrifft das Team um Max Wolfe und schockiert in seiner brutalen Gewalt. Vor allem, da der Fall wie aus dem Leben gegriffen ist und sehr real wirkt. Ist es berechtigt, Selbstjustiz zu üben, wo die Justiz versagt? Diese Frage zieht sich wie der rote Faden durch die Geschichte. In diesem Krimi spielt das Privatleben von Max eine eher nebensächliche Rolle, davon abgesehen dass er einen alten Freund wieder trifft, der kurzzeitig bei Max und Scout einzieht. Im Fokus stehen die Fälle und Ermittlungen und die haben es in sich. Besonders gefallen haben mir hier die Schauplätze, die in den Untergrund Londons führen, Tunnelsysteme, unterirdische Flüsse und ein aufgegebener U-Bahnhof, um nur einige zu nennen. Den Fall betreffend hatte ich einen vagen Anfangsverdacht, den ich aber wieder verworfen habe. Die Auflösung hat mich überrascht, ist aber in sich stimmig. Fazit: Tony Parsons hat sich für mich zu einem Lieblingsautor entwickelt, ich schätze seinen Schreibstil und die düstere Atmosphäre, die er in seinen Krimis schafft. Auch "Wer Furcht sät" hat es auf meine persönliche Liste der Highlights 2016 geschafft. Ein Krimi, den ich wärmsten empfehlen kann.

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wer Furcht sät
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 14.11.2016

Wer Furcht sät von Tony Parsons Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen und auf einen packendenden Thriller hoffen lassen. Der Schreibstil ist wirklich sehr packend und spannenden. Obwohl dies das erste Buch von Tony Parsons für mich ist und ich keines... Wer Furcht sät von Tony Parsons Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen und auf einen packendenden Thriller hoffen lassen. Der Schreibstil ist wirklich sehr packend und spannenden. Obwohl dies das erste Buch von Tony Parsons für mich ist und ich keines der zwei Vorgänger Bücher der Serie gelesen habe, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, dem Buch zu folgen. Gleich mit dem Prolog war ich mitten in der Geschichte drin und hab mit den Personen mit gefiebert. Es entstand sofort ein Gänsehautfeeling. Zur Geschichte, in London beginnt eine Gruppe an Menschen, die Unrecht getan haben, Selbstjustiz zu begehen. Sie foltern ihre Opfer brutal und erhängen sie schließlich. Der ganze Vorgang wird gefilmt und online gestellt. Wer steckt hinter den ganzen Morden und wo ist die Kammer, in der die Personen erhängt werden. Dies ist die Frage, die sich Detective Max Wolfe nun stellt. Ein wirklich sehr fesselndes Buch, dessen Spannungsbogen bis zum Ende stetig ansteigt. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.

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Spannend, actionreich, überraschend und polarisierend – klasse!
von smartie11 am 07.11.2016

Zum Inhalt: Der Taxifahrer Mahmud Irani wird entführt und in einem geheimen Raum im Londoner Untergrund erhängt. Die maskierten Täter werfen ihm mehrfachen schweren Kindesmissbrauch vor und stellen ein Video seiner Hinrichtung mit dem Hashtag „#führtsiewiederein“ ins Internet. Nur wenige Zeit später wird ein Banker auf die gleiche Weise... Zum Inhalt: Der Taxifahrer Mahmud Irani wird entführt und in einem geheimen Raum im Londoner Untergrund erhängt. Die maskierten Täter werfen ihm mehrfachen schweren Kindesmissbrauch vor und stellen ein Video seiner Hinrichtung mit dem Hashtag „#führtsiewiederein“ ins Internet. Nur wenige Zeit später wird ein Banker auf die gleiche Weise hingerichtet, der einen Jungen überfahren und Fahrerflicht begangen hatte. Für das Ermittlungsteam um Detective Constable Max Wolfe steht schnell fest, dass sie es mit einem schweren Fall von Lynchjustiz zu tun haben. Doch diesmal kämpfen sie nicht nur gegen unbekannte Täter, sondern auch gegen die breite Londoner Öffentlichkeit an… Meine Meinung: „Wer Furcht sät“ ist der dritte Fall der „DC Wolfe Reihe“ des britischen Autors und Journalisten Tony Parsons, wenn man die beiden Kurzgeschichten „Das Lächeln des Todes“ und „Nachtschwärmer“ nicht mitzählt. M.E. lässt sich dieser Krimi relativ problemlos auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen, da es ein in sich abgeschlossener Fall ist. Schon der Prolog mit der Hinrichtung des pädophilen Taxifahrers Mahmud Irani verrät, worum es in diesem Krimi geht: Selbstjustiz – ein sehr spannendes sowie polarisierendes Thema. Da der „Club der Henker“, wie die unbekannten Täter mittlerweile genannt werden, sehr schnell zur Sache geht, nimmt die Geschichte entsprechend zügig an Fahrt und Spannung auf und setzt die Ermittler um DC Wolfe unter Druck. Rund die erste Hälfte des Buches scheinen die Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein und man fiebert beim Lesen regelrecht mit den Ermittlern mit. In der zweiten Hälfte des Buches geraten die Taten schon fast ein Bisschen in den Hintergrund und die Polizei hat nicht nur mit den stockenden Ermittlungen zu kämpfen, sondern auch mit dem immer weiter steigenden Ermittlungsdruck sowie der zunehmenden Sympathie der Öffentlichkeit für die Taten des „Clubs“. Geschickt bringt der Autor hierbei immer wieder potenziell Verdächtige ins Spiel, ganz so wie es sich für einen guten „who-dun-it“-Krimi gehört. Dass Tony Parsons am Ende eine für mich sehr überraschende und dennoch nachvollziehbare Auflösung präsentiert, macht die Story für mich zu einem rundum gelungenen Krimi. Doch „Wer Furcht sät“ ist nicht einfach „nur“ ein guter Krimi, denn das Grundthema „Selbstjustiz“ ist sowohl packend als auch gleichzeitig zutiefst polarisierend. Geschickt spielt der Autor dabei mit zentralen Fragen, wie z.B. ob das herrschende Justizsystem zu angemessenen Strafen für Täter führt, ob Selbstjustiz gerechtfertigt sein kann und wenn ja, in welchen Fällen und mit welchem Strafmaß. Passenderweise hat der Autor auch für Max Wolfe und seine Kollegen gleich drei unterschiedlich stark ausgeprägte Ereignisse in seinen Plot mit hineingewoben, die die Ermittler vor schlimme Erfahrungen und harte Gewissensproben stellen, was sie – losgelöst von ihrem Job bei der Polizei -ganz persönlich von Selbstjustiz halten sollen. Hierbei ist man als Leser selbst oft regelrecht zerrissen und leidet mit den Charakteren mit. Wo wir gerade bei den Charakteren sind: Die „Max Wolfe“ Krimis zeichnen sich für meinen Geschmack durch sehr menschliche, realistisch erscheinende und sehr unterschiedliche Charaktere aus. Protagonist Max Wolfe gefällt mir dabei sehr gut. Als alleinerziehender Vater einer sehr aufgeweckten 5jährigen Tochter, Scout, führt er kein einfaches Leben zwischen Polizeidienst und Vaterpflichten, versinkt dennoch nicht in Alkoholproblemen oder Depressionen (wie bei manch anderen Krimiautoren). Auch dass seine Vorgesetzten weiblich sind, empfinde ich als erfrischend anders und durchaus zeitgemäß. Last but not least gibt Tony Parsons seinen Lesern tiefe Einblicke in die dunkle Geschichte Londons und vermittelt zum Fall passendes Wissen, wie etwa über den berühmten Henker Albert Pierrepoint oder auch die Tatsache, dass in GB die Todesstrafe erst 1969 abgeschafft worden ist (und dass es im Jahr 1810 die Todesstrafe beispielsweise auch für Kaninchenjagd und Ladendiebstahl gab!). Dazu entführt der Autor den Leser auch noch in eine surreale Welt, die still und nahezu vergessen unter den Straßen Londons vor sich hin vegetiert und die ein perfektes Setting für diese Story liefert. Dazu kommt noch Tony Parsons´ stellenweise schnodderig-sympathischer Schreibstil, wie z.B.: „Die Met karrte diese Experten ständig heran, damit sie ein bisschen Expertise absonderten.“ (S. 61) oder auch „Dich soll der Blitz beim Sch***en treffen“ (S. 94). Nicht immer fein, aber sehr authentisch und passend. FAZIT: Ein spannender, überraschender und actionreicher Krimi mit einem absolut polarisierenden Grundthema. Eine klare Leseempfehlung!

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Wer Furcht sät
von miss.mesmerized am 21.11.2016

Wenn das Gesetzt die Falschen schützt und Unschuldige letztlich die Opfer sind; wenn die Polizei nur da ist, um Täter zu schützen und keine Gerechtigkeit mehr erwartet wird; dann braucht es eine Bürgerwehr. Aufrechte Londoner nehmen in die Hand, was die Justiz nicht vermag: sie führen Kinderschänder und Mörder... Wenn das Gesetzt die Falschen schützt und Unschuldige letztlich die Opfer sind; wenn die Polizei nur da ist, um Täter zu schützen und keine Gerechtigkeit mehr erwartet wird; dann braucht es eine Bürgerwehr. Aufrechte Londoner nehmen in die Hand, was die Justiz nicht vermag: sie führen Kinderschänder und Mörder ihrer gerechten Strafe zu. Die Internetöffentlichkeit kann teilhaben, wenn sie die Straftäter ganz wie in alten Zeiten hängen. Mit Albert Pierrepoint Masken verschleiern sie ihre Identität, vom Volk werden sie schnell als Helden gefeiert und Detective Max Wolfe muss nicht nur gegen eine Gruppe von selbsternannten Rettern ermitteln, sondern gegen eine ganze Nation, die die moralische Überlegenheit auf ihrer Seite sieht. Der Club der Henker scheint nicht zu stoppen. Ein rasanter Fall für den Londoner Ermittler. Das Thema ist gut gewählt, denn hier geht es nicht nur um einen Mordfall, sondern der Leser muss sich selbst fragen, wie er eigentlich dazu steht, wenn Gerichtsurteile keine wirklich gefühlte Gerechtigkeit mit sich bringen, wenn Strafen eher gering ausfallen oder es gar zu Freisprüchen oder Bewährungsstrafen kommt. Man kann sich dieser moralischen Zwickmühle nicht entziehen in diesem Roman und muss sich positionieren – gegebenenfalls gegen den sympathischen Protagonisten. Ein Krimi, der einem nicht nur weiterlesen lässt, weil es spannend ist und man wissen möchte, wer der Täter ist, sondern der einem mit der Grundfrage an den Text kettet, sofern man sich nur ein klein wenig darauf einlässt. Der Fall an sich bietet viele Spuren, unzählige Motive und doch lange Zeit keine klaren Schuldigen und er wird spannend aufgebaut und überzeugend gelöst. Interessant fand ich insbesondere die Polizeiarbeit, die mit ungewöhnlicher Unterstützung in Form eines Historikers und einer erblindeten Stimmanalystin arbeitet, das sind sicher keine ganz alltäglichen Ermittlungen, die den Roman aus der Masse hervorheben. Der Schreibstil gefällt mir, das Buch lässt sich auch in der Übersetzung einfach gut lesen.

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Dramatisch und konfliktreich
von Nijura am 17.11.2016

Max Wolfe bekommt es in seinem dritten Fall mit dem Club der Henker zu tun. Die selbst ernannte Bürgerwehr exekutiert Täter, die ihrer Meinung nach nicht genügend von der Justiz bestraft wurden. Die Öffentlichkeit feiert den Club der Henker als Helden, dadurch werden die Ermittlungen von Max Wolfe und seinem... Max Wolfe bekommt es in seinem dritten Fall mit dem Club der Henker zu tun. Die selbst ernannte Bürgerwehr exekutiert Täter, die ihrer Meinung nach nicht genügend von der Justiz bestraft wurden. Die Öffentlichkeit feiert den Club der Henker als Helden, dadurch werden die Ermittlungen von Max Wolfe und seinem Team stark beeinträchtigt. Der abgebildete Tunnel auf dem Cover passt sehr gut zum Thema. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und das Buch lässt sich flüssig lesen. Das Thema Selbstjustiz wird meiner Meinung nach sehr gut dargestellt, man wird als Leser gefühlsmäßig mit einbezogen. Am Anfang des Buches wird eine Gerichtsverhandlung beschrieben, in der drei Jugendlichen sehr glimpflich davonkommen, obwohl sie einen Mann brutal erschlagen haben, der nur seine Familie beschützen wollte. Natürlich darf es keine Lynchjustiz geben, dennoch kann man sich in die Opfer hinein fühlen und die Ungerechtigkeit spüren. Es entsteht ein echter Zwiespalt beim Leser. Gut gefallen haben mir die historischen Details zu den Hinrichtungen, die es im früheren London gab. Ich konnte mir die Tunnel und vor allem das stillgelegte U-Bahnnetz gut vorstellen und fand diese Details sehr interessant. Natürlich sind Scout, die kleine Tochter von Max und ihr Hund Stan auch wieder mit von der Partie. Die Abschnitte lockern das Geschehen immer mal wieder auf und zaubern mir ein Lächeln auf das Gesicht. Der Plot ist sehr spannend, aufwühlend und unterhaltsam. Aber leider wird das Geschehen am Ende wieder etwas unglaubwürdig. Max ist mal wieder ein Superheld… Fazit: Ein packender Kriminalroman, der zum Nachdenken anregt. Klare Leseempfehlung.

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Wer Furcht sät
von saika84 am 15.11.2016

In London hat sich eine Gruppe gebildet, die sich der Club der Henker nennt. Sie erhängen Straftäter, die vom Staat nicht hart genug bestraft wurden. Die Hinrichtungen zeigen sie online und haben dort bereits eine große Fangemeinde. Detectiv Max Wolfe und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Die Spurensuche... In London hat sich eine Gruppe gebildet, die sich der Club der Henker nennt. Sie erhängen Straftäter, die vom Staat nicht hart genug bestraft wurden. Die Hinrichtungen zeigen sie online und haben dort bereits eine große Fangemeinde. Detectiv Max Wolfe und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Die Spurensuche erweist sich als sehr schwierig, denn der Großteil der Bevölkerung befürwortet das handeln des Clubs der Henker. Wird es Max gelingen gegen die Selbstjustiz anzukommen und die Gruppierung zu schnappen? Dies ist bereits der 3. Fall von Max Wolfe. Für mich ist es der erste den ich gelesen habe und ich bin Problemlos in die Geschichte reingekommen. Es ist aber sicher dennoch von Vorteil, wenn man auch die ersten beiden Fälle kennt. Der Schreibstil ließ sich angenehm und flüssig lesen. Mit rund 300 Seiten hat man das Buch schnell durch. Die Geschichte war fesselnd und regte zum nachdenken an. Es ist wirklich ein schmaler Grad. Auch ich denke das unser Rechtssystem viel zu milde Strafen gibt, gerade wie hier im ersten Fall bei dem Pädophilen. Aber darf man deshalb Selbstjustiz ausüben? Das es nicht erlaubt ist wissen wir alle aber wie würde man handeln, wenn man selbst davon betroffen ist. Ich finde es ist wirklich ein schwieriges Thema bei dem die Meinungen auseinander gehen. Der Thriller war fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Ich kann lediglich bemängeln, das mir zum Ende hin einige Dinge nicht ganz schlüssig waren aber ich möchte da jetzt nicht zu viel verraten. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Als Gesamtpaket ist dieses Buch ein wirklich gelungener Thriller den ich weiterempfehlen kann. 4 Sterne von mir.

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Ein Krimi zum Grübeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 14.11.2016

Im dritten Krimi mit Detective Max Wolfe wagt sich Tony Parsons an ein heikles Thema, bei dem es subjektiv kein klares „Richtig“ oder „Falsch“ gibt: Selbstjustiz. Objektiv steht klarerweise das Gesetz über allem und dieses versucht Max hier so gut es geht zu vertreten. Er ist (zeitweise als Leiter der... Im dritten Krimi mit Detective Max Wolfe wagt sich Tony Parsons an ein heikles Thema, bei dem es subjektiv kein klares „Richtig“ oder „Falsch“ gibt: Selbstjustiz. Objektiv steht klarerweise das Gesetz über allem und dieses versucht Max hier so gut es geht zu vertreten. Er ist (zeitweise als Leiter der Ermittlungen) hinter einem „Club“ her, der Kriminelle, die eine ihrer Ansicht nach zu milde Strafe erhielten, entführt und hängt. Objektiv sagt natürlich jeder, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, dass Aug‘ um Aug‘ längst überholt ist und dass ohnehin bekannt ist, dass vor Gericht oft mildernde Umstände gelten, die niemand nachvollziehen kann. Doch wie wäre es, wäre man selbst betroffen? Lässt sich ein mildes Urteil oder ein Freispruch so leicht abhaken, wenn die eigene Familie darunter leidet? Blut ist dicker als Wasser – auch das zeigt sich in diesem spannenden Krimi sehr gut, in dem Parsons wieder einmal einen wunderbaren Blick in Londons Geschichte wirft – wunderbar nicht wegen des Themas, sondern weil die Geschichte, ohne dass der Leser es stark mehr, sehr informativ und lehrreich wird. Gekonnt steigert der Autor die Spannung auch dadurch, dass er Nebenschauplätze immer dann einführt, wenn man gerade in die Ermittlungen abtaucht und den Alltag (Tochter Scout und Hund Stan zum Beispiel) ganz vergisst. Wie immer gelingt es Parsons, falsche Fährten zu streuen, manche sind einfacher zu erkennen und manche offenbaren sich erst am Ende. Dass es ein Ende wie dieses gibt und wie immer die „gute Seite“ siegen kann, verdanken wir auch ein bisschen der Tatsache, dass Max Wolfe einfach unkaputtbar scheint und in tödlichen Situationen die Nerven behält. Wie schon aus den ersten beiden Bänden bekannt, ist Max hin und wieder zu viel „Superman“, aber davon und von seinen unnötigen Liebeleien abgesehen, ist er ein netter Ermittler, bodenständiger Vater und guter Freund. Einer seiner Freunde, gepaart mit viel Dusel, helfen ihm schließlich, relativ unbeschadet alles hinter sich zu bringen und somit können wir uns wohl auch mindestens noch ein Buch mit Max freuen.

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Ein Krimi zum Grübeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 14.11.2016

Im dritten Krimi mit Detective Max Wolfe wagt sich Tony Parsons an ein heikles Thema, bei dem es subjektiv kein klares „Richtig“ oder „Falsch“ gibt: Selbstjustiz. Objektiv steht klarerweise das Gesetz über allem und dieses versucht Max hier so gut es geht zu vertreten. Er ist (zeitweise als Leiter der... Im dritten Krimi mit Detective Max Wolfe wagt sich Tony Parsons an ein heikles Thema, bei dem es subjektiv kein klares „Richtig“ oder „Falsch“ gibt: Selbstjustiz. Objektiv steht klarerweise das Gesetz über allem und dieses versucht Max hier so gut es geht zu vertreten. Er ist (zeitweise als Leiter der Ermittlungen) hinter einem „Club“ her, der Kriminelle, die eine ihrer Ansicht nach zu milde Strafe erhielten, entführt und hängt. Objektiv sagt natürlich jeder, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, dass Aug‘ um Aug‘ längst überholt ist und dass ohnehin bekannt ist, dass vor Gericht oft mildernde Umstände gelten, die niemand nachvollziehen kann. Doch wie wäre es, wäre man selbst betroffen? Lässt sich ein mildes Urteil oder ein Freispruch so leicht abhaken, wenn die eigene Familie darunter leidet? Blut ist dicker als Wasser – auch das zeigt sich in diesem spannenden Krimi sehr gut, in dem Parsons wieder einmal einen wunderbaren Blick in Londons Geschichte wirft – wunderbar nicht wegen des Themas, sondern weil die Geschichte, ohne dass der Leser es stark mehr, sehr informativ und lehrreich wird. Gekonnt steigert der Autor die Spannung auch dadurch, dass er Nebenschauplätze immer dann einführt, wenn man gerade in die Ermittlungen abtaucht und den Alltag (Tochter Scout und Hund Stan zum Beispiel) ganz vergisst. Wie immer gelingt es Parsons, falsche Fährten zu streuen, manche sind einfacher zu erkennen und manche offenbaren sich erst am Ende. Dass es ein Ende wie dieses gibt und wie immer die „gute Seite“ siegen kann, verdanken wir auch ein bisschen der Tatsache, dass Max Wolfe einfach unkaputtbar scheint und in tödlichen Situationen die Nerven behält. Wie schon aus den ersten beiden Bänden bekannt, ist Max hin und wieder zu viel „Superman“, aber davon und von seinen unnötigen Liebeleien abgesehen, ist er ein netter Ermittler, bodenständiger Vater und guter Freund. Einer seiner Freunde, gepaart mit viel Dusel, helfen ihm schließlich, relativ unbeschadet alles hinter sich zu bringen und somit können wir uns wohl auch mindestens noch ein Buch mit Max freuen.

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Für mich ein ambivalentes Leseerlebnis
von PMelittaM aus Köln am 14.11.2016

Mehrere Männer werden von einer Gruppe Unbekannter gehenkt, die Taten werden gefilmt und ins Internet gestellt, zeitgleich wird für die Wiedereinführung der Todesstrafe plädiert. Wie sich herausstellt, hatte jeder der Toten eine Straftat begangen, die relativ mild bestraft wurde. Verdächtig sind zunächst die Angehörigen der ursprünglichen Opfer, doch es... Mehrere Männer werden von einer Gruppe Unbekannter gehenkt, die Taten werden gefilmt und ins Internet gestellt, zeitgleich wird für die Wiedereinführung der Todesstrafe plädiert. Wie sich herausstellt, hatte jeder der Toten eine Straftat begangen, die relativ mild bestraft wurde. Verdächtig sind zunächst die Angehörigen der ursprünglichen Opfer, doch es scheint nichts zu geben, was diesen Verdacht bestätigen könnte. Auch der Ort, an dem die Toten gelyncht wurden, ist nicht auffindbar. Max Wolfe ist ein Ermittler, der auch schon mal aus der Reihe tanzt, der hin und wieder handelt, bevor er denkt und sich daher in unschöne Situationen bringt. Dies ist bereits sein dritter Fall (zuzüglich mittlerweile 2 Kurzkrimis) und in diesem Band benimmt er sich nicht ganz so dumm, wie es noch in Band 2 der Fall war. Natürlich kommt es auch zu oben genannten Situationen, es ist hier aber wesentlich nachvollziehbarer, warum er so handelt. Nicht nachvollziehbar ist für mich jedoch, wieso er auch hier wieder in tödliche Gefahr kommt, hier wird Tony Parsons regelrecht unlogisch, für mich ärgerlich und wenig spannend, auch wenn damit wohl höchste Spannung erzeugt werden sollte. Das Thema „Opfer leidet für das ganze Leben, Täter kommt zu leicht davon, wird zu milde bestraft“ zieht sich in mehreren Strängen durch den Roman, sogar im Ermittlerteam trifft es jemanden. Ein Thema, das zum Nachdenken anregt und mit dem man sich vielschichtig auseinandersetzen kann. Leider hat der Autor es weniger komplex behandelt, als es verdient hätte, dafür hat er wieder viel zu sehr Wert auf Action und erzwungene Spannung gelegt – sehr schade. Wie immer finde ich die Darstellung der Ermittlungsarbeit zu verkürzt, das Finden der Lösung zu zufallsbehaftet, das Ermitteln selbst zu wenig kompetent. Die Auflösung des Falles ist einigermaßen nachvollziehbar, auch wenn manche Frage offen bleibt. Der Autor lässt Max selbst in Ich-Form erzählen, ein Erzählstil, den ich gerne mag und der hier gut passt. Gut gefällt mir, dass der Leser wieder die Möglichkeit hat, mitzurätseln und auch durchaus auf die Lösung kommen könnte. Neben seiner Ermittlertätigkeit ist Max auch alleinerziehender Vater einer bezaubernden Tochter, die nach wie vor mein Lieblingscharakter in der Reihe ist – und in diesem Band etwas zu kurz kommt. Schon allein wegen der Privatszenen lese ich die Reihe gern und werde sie auch weiter verfolgen. Kurzfristig zieht Max' Schulfreund Jackson bei den beiden ein, ein Kriegsveteran, der sich interessant entwickelt und ganz offensichtlich ein Geheimnis mit sich herumträgt. Ein Pluspunkt des Romans ist auch das Vermitteln historischer Fakten, da die Henker sich an historische Hinrichtungen anlehnen, erfährt auch der Leser Einiges darüber. Das Nachwort, in dem der Autor das Thema noch einmal aufgreift, hätte er sich allerdings sparen können, dort erfährt man kaum mehr als man schon dem Roman entnehmen konnte. Bei Tony Parsons Reihe bin ich jedes Mal sehr zwiegespalten. Es gibt so Vieles, was mich eher verärgert als anspricht, aber auch immer wieder Dinge, durch die ich den Roman doch gerne gelesen habe und bei der Reihe bleiben möchte. Ich vergebe daher 3,5 Sterne, die ich wieder aufrunde. Wer gerne Krimis liest, deren Ermittler ein Privatleben haben, wer findet, in einem Roman muss nicht alles logisch sein, für den könnte die Reihe geeignet sein. Beginnen kann man mit jedem Band, sie sind in sich abgeschlossen und die private Entwicklung ist nicht so wesentlich, dass man viel verpasst hätte, wen man später einsteigt.

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Wer Furcht sät
von Littletortoise aus Mechernich am 15.11.2016

Eine Bürgerwehr übt Selbstjustiz. Zu milde davon gekommene Straftäter werden erhängt. Für die Polzei beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um weitere Opfer zu vermeiden. Ich habe den Roman im Rahmen einer Leserunde gelesen. Der Krimi war war zwar unterhaltsam und auch teilweise spannend, aber mir fehlte etwas, dass ich sagen... Eine Bürgerwehr übt Selbstjustiz. Zu milde davon gekommene Straftäter werden erhängt. Für die Polzei beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um weitere Opfer zu vermeiden. Ich habe den Roman im Rahmen einer Leserunde gelesen. Der Krimi war war zwar unterhaltsam und auch teilweise spannend, aber mir fehlte etwas, dass ich sagen könnte, das Buch hätte mich total in seinen Bann gezogen. Was mir gut gefallen hat, ist, das der Ermittler Max mal nicht ein Ermittler mit überdurchschnittlich schrecklichen Problemen ist. Durchschnittstyp, alleinerziehender Vater, der seine Frau nicht dramatisch sondern ganz einfach durch eine Trennung verloren hat. Die Hinrichtungen waren recht realistisch beschrieben und besonders am Anfang hat mir die Szene mit der Rasierklinge über dem Auge doch Gänsehaut verursacht. Als Max dann aber entführt wird und mit dem Leben davon kommt, wird das Ganze in meinen Augen ziemlich unrealistisch. Der Club der Henker wirkte immer organisiert und professionell in ihrem Tun. Und plötzlich erlauben sie sich zu viele Fehler. Das Thema Selbstjustiz wird viel zu oberflächlich behandelt. Als ich das Buch weglegte, hat es in mir keine tiefergehende Auseinandersetzung mit diesem Thema bewirkt. Das Ende ging mir aber auch viel zu schnell. Da hätte der Autor vielleicht noch etwas mehr in die Tiefe gehen können. Mit Max konnte ich mich als Person zwar etwas auseinandersetzen. Es tauchten aber noch viel zu viele weitere Personen neben ihm auf, von denen ich mir gar kein richtiges Bild machen konnte, weil sie einfach zu oberflächlich dargestellt wurden. Gut war ein kleiner historischer Einblick in London und eben die erschreckende Tatsache, dass früher durchaus die Todesstrafe üblich war. In einigen Gegenden ja sogar noch ziemlich lange. Der Roman hat mich also gut unterhalten, aber nich wirklich vom Hocker hauen. Es fehlt etwas Tiefgang bei so einem heiklen Thema. Dennoch kam durch die Hinrichtungsszenen durchaus etwas Spannung in den Roman.

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Die Rächer in Londons Untergrund
von claudi-1963 aus Schwaben am 14.11.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

In London macht der Club der Henker Jagd auf Gewalttäter, die vom Gericht mit zu milden Strafen verurteilt wurden. Als Erstes trifft es Mahmud Irani ein Taxifahrer er wird vom Club aufgehängt und dabei gefilmt. Der nächste Tote ist Hector Wells, er hat einen kleinen Jungen tot gefahren und... In London macht der Club der Henker Jagd auf Gewalttäter, die vom Gericht mit zu milden Strafen verurteilt wurden. Als Erstes trifft es Mahmud Irani ein Taxifahrer er wird vom Club aufgehängt und dabei gefilmt. Der nächste Tote ist Hector Wells, er hat einen kleinen Jungen tot gefahren und wurde nur zu 5 Jahren verurteilt. Beide Tote werden am markanten Stellen in London aufgefunden. Diese Orte haben etwas mit Londons Vergangenheit zu tun, als es noch die Todesstrafe gab und der Henker Albert Pierrepoint diese Taten vollstreckte. Die Polizei verdächtigt die Angehörigen der Opfer, jedoch diese haben ein Alibi. Max Wolfe leitet die schwierigen Ermittlungen, da Pat Whitestone nach einem brutalen Überfall ihres Sohnes sich um diesen kümmern muss. Tage später kommt es zu einem erneuten Lynchmord des Clubs und bei einem weiteren Versuch kann sich das Opfer befreien. Max Wolfes Spurensuche führt ihn in Londons Unterwelt mit seinen vielen Bahngleisen, Geisterstationen und stillgelegten Tunnelsystemen. Doch ehe er den Club der Henker zu fassen bekommt, kommt Max selbst in Gefahr und muss um sein Leben fürchten. Meine Meinung: Ein interessanter und spannender Krimi, der sich um die oft milden Urteile des Londoner Rechtssystems dreht. Der Roman wird in der Ich-Form des Ermittlers geschrieben, das Cover ist passend zur Geschichte gewählt. Tony Parson hat in der Vergangenheit Londons des 18. Jahrhunderts, als noch Täter öffentlich gehängt wurden recherchiert. Ein beeindruckender Roman der mich echt gefangen genommen hat. Nicht nur der historische Hintergrund wurde gut vermittelt, sondern auch der spannend geschrieben Kriminalfall der darauf aufbaut. Für mich war es der erste Roman von Tony Parson, der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und lässt einem mit unter den Atem anhalten. Max Wolfe ist ein junger, sympathischer und alleinerziehender Ermittler, mit Hund Stan, der für seinen Beruf und die kleine Tochter Scout alles tun würde. Das einzige was ich zu bemängeln hatte, ist die etwas unrealistisch Szene als Max um sein Leben kämpft und das er anscheinend unverwundbar ist. So eine Art Jerry Cotton der Neuzeit hatte ich ab und zu den Eindruck. Trotzdem war es eine gut recherchierte, actionreiche und durchdachte Story der ich 4 von 5 Sterne gebe.

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