Thalia.de

Wetterleuchten im Roussillon / Inspecteur Sebag Bd.2

Ein neuer Fall für Inspecteur Sebag. Deutsche Erstausgabe

Inspecteur Sebag

(31)
Es ist Spätsommer im Roussillon, als ein nie gebüßtes Unrecht aus der Vergangenheit sein böses Haupt erhebt ...
Inspecteur Gilles Sebag ist gerade aus den Sommerferien zurück, als die Leiche eines Rentners gefunden wird. Ermordet von einem Mitglied einer Geheim-armee, die während des Algerienkriegs wütete. Das ist fünfzig Jahre her, welche Rechnung ist so lange offen? Es gibt einen weiteren Toten, und plötzlich sind die Ermittlungen so brisant, dass Gilles aufpassen muss, mit wem er spricht. Dann wird seine Tochter in den Fall verwickelt, und Gilles Sebag steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens: Wem gilt seine Loyalität, dem Beruf oder der Familie?
Der zweite Fall für Gilles Sebag, den Kommissar mit einem Herz für Menschen.
Portrait
Philippe Georget est né en 1963 quelques jours après la mort de Kennedy, sans qu'il n'y ait apparemment de rapport ! Il a 20 ans quand il découvre la solidarité et les ampoules aux doigts en participant à la construction d'une école au Nicaragua. Puis ce sera l'Irlande et la Cisjordanie, suivies d'une studieuse licence d'histoire. Il opte ensuite pour le journalisme (radio, presse écrite et télévision), et poursuit aujourd'hui sa carrière du côté de France 3. Les voyages continuent (Turquie, Syrie, Jordanie, Israël, Egypte ...), les enfants grandissent, l'appel du marathon se fait souvent sentir ainsi que le désir d'écrire comme un besoin de plaisir partagé!
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 08.06.2015
Serie Inspecteur Sebag 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28615-0
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/136/40 mm
Gewicht 391
Originaltitel Les violents de l'automne
Verkaufsrang 4.192
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 45313069
    Rabenschwarzer Winter / Inspecteur Sebag Bd.3
    von Philippe Georget
    (49)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 40926928
    Ein Commissaire geht baden
    von Julie Masson
    (3)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 39192659
    Kein Tag für Jakobsmuscheln / Kommissar Leblanc Bd.1
    von Catherine Simon
    (4)
    Buch (Klappenbroschur)
    8,99
  • 18772052
    Letzte Schicht
    von Dominique Manotti
    Buch (Taschenbuch)
    12,90
  • 37354415
    Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer / Kommissarin Isabelle Bonnet Bd.1
    von Pierre Martin
    (17)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 40784935
    Der fremde Bretone
    von Emmanuel Grand
    Buch (gebundene Ausgabe)
    16,99
  • 26003756
    Die Tote im Pelzmantel / Adamsberg Bd. 9
    von Fred Vargas
    (3)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    14,95
  • 34108663
    Bretonische Verhältnisse
    von Jean-Luc Bannalec
    (102)
    Buch (Klappenbroschur)
    9,99
  • 45243846
    Das letzte Ritual
    von Yrsa Sigurdardóttir
    (17)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 44143948
    Der Kommissar und der Mörder vom Cap de la Hague / Commissaire Philippe Lagarde Bd.4
    von Maria Dries
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 40891109
    Madame le Commissaire und die späte Rache / Kommissarin Isabelle Bonnet Bd.2
    von Pierre Martin
    (10)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • 47662144
    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
    von Pierre Martin
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 42435521
    Wintergäste in Trouville / Kommissar Leblanc Bd.2
    von Catherine Simon
    (3)
    Buch (Klappenbroschur)
    8,99
  • 37438050
    Mörderische Côte d Azur / Kommissar Duval Bd.1
    von Christine Cazon
    (35)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 35374506
    Pastis für den Commissaire
    von Julie Masson
    (5)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 14851096
    Die Schöne von Carnac
    von Gisèle Guillo
    Buch (Taschenbuch)
    9,80
  • 30612809
    Bretonische Verhältnisse / Kommissar Dupin Bd.1
    von Jean-Luc Bannalec
    (102)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • 44441774
    Provenzalische Intrige / Pierre Durand Bd.3
    von Sophie Bonnet
    (11)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • 40952835
    Provenzalische Verwicklungen / Pierre Durand Bd.1
    von Sophie Bonnet
    (24)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 44199761
    Der Commissaire kocht
    von Julie Masson
    Buch (Taschenbuch)
    9,99

Buchhändler-Empfehlungen

„In der Zwiebel liegt die Kraft“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Lieutenant Sebag, der beste Polizist von ganz Perpignan und anständiger Marathonläufer, lässt sich weder überraschen noch besonders ärgern. Er mag ja ein Pariser sein, aber er ist auch ein Ass. Und für die verbrecherischen Mistkerle von der OAS liegt die Geschichte weit in der Vergangenheit. Durchaus interessant. Meinung: Die Kriminalität Lieutenant Sebag, der beste Polizist von ganz Perpignan und anständiger Marathonläufer, lässt sich weder überraschen noch besonders ärgern. Er mag ja ein Pariser sein, aber er ist auch ein Ass. Und für die verbrecherischen Mistkerle von der OAS liegt die Geschichte weit in der Vergangenheit. Durchaus interessant. Meinung: Die Kriminalität liegt in der Natur des Menschen. Inschallah!

Rebecca Felicitas Zimmer, Thalia-Buchhandlung Velbert

Politischer Frankreich Schmöker!!! Politischer Frankreich Schmöker!!!

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 45332073
    Bretonischer Stolz
    von Jean-Luc Bannalec
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 37354415
    Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer / Kommissarin Isabelle Bonnet Bd.1
    von Pierre Martin
    (17)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 30612809
    Bretonische Verhältnisse / Kommissar Dupin Bd.1
    von Jean-Luc Bannalec
    (102)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • 40091540
    Mörderischer Mistral / Capitaine Roger Blanc Bd. 1
    von Cay Rademacher
    (18)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 40952835
    Provenzalische Verwicklungen / Pierre Durand Bd.1
    von Sophie Bonnet
    (24)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 40405096
    Strandgut / Nicolas Guerlain Bd.1
    von Benjamin Cors
    (16)
    Buch (Taschenbuch)
    16,90
  • 40891109
    Madame le Commissaire und die späte Rache / Kommissarin Isabelle Bonnet Bd.2
    von Pierre Martin
    (10)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • 40784624
    Die schöne Tote von Barfleur / Commissaire Philippe Lagarde Bd.2
    von Maria Dries
    (4)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 45313069
    Rabenschwarzer Winter / Inspecteur Sebag Bd.3
    von Philippe Georget
    (49)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 39268421
    Der Kommissar von Barfleur / Commissaire Philippe Lagarde Bd.1
    von Maria Dries
    (3)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 40931332
    Tödlicher Lavendel / Leon Ritter Bd.1
    von Remy Eyssen
    (16)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 39192659
    Kein Tag für Jakobsmuscheln / Kommissar Leblanc Bd.1
    von Catherine Simon
    (4)
    Buch (Klappenbroschur)
    8,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
3
18
10
0
0

Alte Wunden, Altes Land
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 19.06.2015

Das Buch ist der zweite Roman des Autors Phillippe Georget, der sich um Inspecteur Gilles Sebag dreht. Sebag, im besten Alter, verheiratet und Vater von zwei Kindern im Teenageralter, muss zu Beginn des Buches einen schweren Gang antreten. Ein Freund seiner Tochter ist bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Seine Tochter... Das Buch ist der zweite Roman des Autors Phillippe Georget, der sich um Inspecteur Gilles Sebag dreht. Sebag, im besten Alter, verheiratet und Vater von zwei Kindern im Teenageralter, muss zu Beginn des Buches einen schweren Gang antreten. Ein Freund seiner Tochter ist bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Seine Tochter zweifelt daran ob die Polizei- Version seines Kollegen Cardona, ein betrunkener Lieferwagenfahrer sei allein schuld, wirklich stimmt und bittet ihren Vater nachzuforschen, was dieser nur hinter dem Rücken seines Kollegen tun kann. Noch dazu hat Gilles Sebag auch in seiner Ehe ein ungutes Bauchgefühl, er vermutet seine Frau könnte eine Affäre haben. Und als wenn das alles nicht reichen würde, wird in Perpignan die erschossene Leiche eines Rentners gefunden. Der Tatort ist mit "OAS" signiert, was auf eine Untergrundorganisation von Algerienfranzosen Anfang der Sechziger hinweist. Dieser Mord soll nicht das einzige Verbrechen im Buch bleiben... Man ist sofort in der Geschichte drin. Der Spannungsbogen baut sich direkt auf und man muss einfach weiterlesen. Am Anfang hat mich der Handlungsstrang um Matthieus Tod (der verunglückte Teenager) mehr fasziniert als der Mordfall. Jedoch beginnen im Buch bald Rückblenden, in das französisch besetzte Algerien der Sechziger Jahre, die einen in ihren Bann ziehen und so das Verhalten und die Ansichten der pied- noirs, der Algerienfranzosen, in der modernen Zeit besser erklären. Es ist ein fesselnder Krimi im frühherbstlichen Südfrankreich, der einen mitnimmt in einen Teil der Geschichte der mir noch nicht so bekannt war. Ich kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen, sowohl für Freunde gut und fesselnd geschriebener Krimis als auch für alle die sich für Zeitgeschichte interessieren. Von mir gibt es fünf Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Gilles Sebag 2. Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 24.04.2016

"Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist der 2. Roman um den Inspecteur Gilles Sebag. Dieses Mal muss er im Umfeld vom Algerienkrieg Anfang der 60ger Jahre 2 grausame Morde 50 Jahre später aufklären. Zunächst scheinen die 2 Morde in der Gegenwart nicht viel gemeinsam zu haben, außer dass... "Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist der 2. Roman um den Inspecteur Gilles Sebag. Dieses Mal muss er im Umfeld vom Algerienkrieg Anfang der 60ger Jahre 2 grausame Morde 50 Jahre später aufklären. Zunächst scheinen die 2 Morde in der Gegenwart nicht viel gemeinsam zu haben, außer dass es jeweils einen Hinweis auf die Organisation OAS gibt. Diese Organisation war eine Untergrundbewegung zu Ende des Algerienkrieges, die Algierfranzosen noch heute unterstützen und ihre eigene Tradition aufrechtzuerhalten. Aber nach und nach findet Sebag und seine Kollegen immer mehr Verbindungen zwischen den Mordfällen. Hinzu kommt, dass es ein Mordfall gibt, der zunächst als Unfall zu den Akten gelegt werden soll. Zufälligerweise ist das Unfallopfer ein Schulkamerad von Sebags Tochter Severine und so ermittelt er auf Wunsch seiner Tochter auch noch in diesem Fall. Während diesen Ermittlungen kommen immer mehr Gemeinsamkeiten zu den beiden unerklärten Morden ans Tagelicht. Nach und nach schafft es der Autor die offenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Durch verschiedene Rückblenden auf die Ereignisse des Algerienkrieges und die Sichtweise des Mörders kommt Abwechslung in die Geschichte und Spannung auf. Leider kommt auch in diesem Fall das Familien- und Privatleben von Gilles Sebag ein wenig zu kurz. Zwar beschäftigt sich Gilles mit dem scheinbaren Seitensprung seiner Frau Claire gelegentlich, aber zu einer offenen Aussprache oder einem Konfliktausbruch kommt es in diesem Roman auch nicht. Der Mordfall und seine Lösung ist ein komplett in sich abgeschlossene Geschichte, aber bei der Sache rund um Gilles Sebag Familie (mit der scheinbaren Untreue seiner Frau) ist es von Vorteil, wenn man den ersten Fall "Dreimal schwarzer Kater" gelesen hat. Insgesamt betrachtet habe ich mich wieder recht gut unterhalten gefühlt, auch wenn mich das Buch auch dieses Mal nicht komplett vom Hocker gerissen hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Schuld verjährt nie
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 07.12.2015

Gilles Sebag kehrt aus dem Urlaub zurück und schon hat er seinen ersten Fall. Ein alter Herr wird in seiner kargen Wohnung ermordet aufgefunden. Routine – wenn es nicht ein Art Bekennerschreiben gäbe: die Buchstaben OAS sind auf die Türe geschrieben. Dann bittet ihn seine Tochter noch um Hilfe:... Gilles Sebag kehrt aus dem Urlaub zurück und schon hat er seinen ersten Fall. Ein alter Herr wird in seiner kargen Wohnung ermordet aufgefunden. Routine – wenn es nicht ein Art Bekennerschreiben gäbe: die Buchstaben OAS sind auf die Türe geschrieben. Dann bittet ihn seine Tochter noch um Hilfe: ein Mitschüler wurde auf seinem Roller überfahren, für die Polizei ein klarer Unfall ohne weiteren Ermittlungsbedarf, damit wollen sich aber die Eltern und Mitschüler nicht abfinden. Auch da ermittelt Sebag sozusagen nebenbei, obwohl ein zweiter Mord mit den gleichen Kennzeichen seine ganze Aufmerksamkeit fordert. Allein durch die drei Buchstaben ist schon das Thema vorgegeben, die OAS war eine Guerillaorganisation, die gegen Ende des Algerienkriegs für ein französisches Algerien kämpfte und sich dabei aller terroristischen Mittel bediente. Heckenschützen, Massenmorde, Überfälle auf arabische Familien und Banküberfälle zur Finanzierung des Kampfes. Im heutigen Frankreich will sich niemand so recht dieser Zeit erinnern, die Pied-Noirs – so werden die in Algerien geborenen Franzosen gern abschätzig genannt – pflegen die Erinnerungskultur und wollen die untergegangene Zeit für ihre Kinder und Enkel lebendig halten. In Rückblenden führt uns der Autor ins Algerien der 50iger – 60iger Jahre. Das Land wird von Unabhängigkeitsunruhen erschüttert. Frankreich, das Mutterland, ist bereit die Kolonie aufzugeben. Das empfinden die Kolonisten als Verrat, schließlich haben sie über Generationen das Land aufgebaut und zu Wohlstand gebracht. Frankreich selbst haben die wenigsten von ihnen kennengelernt. Hier wird der Grundstein zu den Morden Jahrzehnte später gelegt. Es ist ein interessanter Exkurs in die französische Geschichte, die hier den Hintergrund zu diesem kenntnisreichen Krimi bilden. Wer bereit ist, sich auf solche Hintergründe einzulassen, wird sich ausgesprochen gut unterhalten fühlen. Sebag ist ein Ermittler der neuen Schule, er fühlt sich ein, lässt niemandem seine Überlegenheit spüren und hat immer auch Empathie für Opfer und Täter gleichermaßen. Grade so eben schrammt er am Softie vorbei, hat er doch den Verdacht, seine Frau Claire wäre untreu, aber da schiebt er eine Aussprache ständig vor sich her. Diese kleine Sorge zieht sich wie ein Runing Gag durch den ganzen Krimi und ist eigentlich ziemlich überflüssig. Mein Fazit: Wer sich gern mit Anspruch im Krimi unterhalten lassen möchte und nicht nur die schnelle atemberaubende Spannung sucht, ist hier genau richtig.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mord in Südfrankreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 03.09.2015

Lieutenant Gilles Sebag tritt nach einer Woche Urlaub seinen Dienst in der südfranzösischen Stadt Perpignan wieder an. Er freut sich auf einen ruhigen Dienstbeginn um das Versprechen einzulösen, dass er seiner Tochter bei der Beerdigung eines Schulkameraden gegeben hat, dessen Motorradunfall zu recherchieren da die Eltern nicht an einen... Lieutenant Gilles Sebag tritt nach einer Woche Urlaub seinen Dienst in der südfranzösischen Stadt Perpignan wieder an. Er freut sich auf einen ruhigen Dienstbeginn um das Versprechen einzulösen, dass er seiner Tochter bei der Beerdigung eines Schulkameraden gegeben hat, dessen Motorradunfall zu recherchieren da die Eltern nicht an einen Unfall glauben wollen. Doch gleich wird er zu einem Mord gerufen. Ein älterer Mann lag schon länger erschossen in seiner Wohnung. An der Tür finden sich 3 Buchstaben, OAS, einer algerischen Geheimorganisation die vor 50 Jahren aktiv war. Mit Schrecken erinnert man sich an die grausamen Verbrechen die im Algerienkrieg begangen wurden. Man erfährt einiges über die Pieds-noir und die eingeschworene Gemeinschaft der Algerien-Franzosen die auch heute noch fest zusammenhalte und als Gruppe undurchdringbar sind. Aber auch von der Kolonialherrschaft der Franzosen in Afrika. Nach dem recht spannenden Auftakt gestalten sich die Ermittlungen etwas langatmig. Am Ende muß Sebag feststellen dass der tödliche Motorradunfall mit dem Mord an dem Rentner in Verbindung steht. Nach dem ersten Fall um Gilles Sebag habe ich mich sehr auf den 2 Teil gefreut, auf einen 2 Fall im katalonischen Teil von Südfrankreich. Allerdings weist der Roman besonders am Anfang ziemliche Längen auf und ein paar weniger Seiten hätten der Spannung keinen Abbruch getan. Der Schreibstil ist ruhig und einfach. Auf 2 Ebenen spielt der Roman einmal auf Seiten der Ermittler und einmal aus Sicht des´noch unbekannten Mörders. Persönlich hatte ich keine Ahnung vom Algerien Krieg und so fand ich den geschichtlichen Exkurs recht interessant. Am Ende wird es noch einmal spannend und das Buch findet einen guten Ausgang. Auch im Privatleben kehrt nach den familiären Spannungen im ersten Teil wieder Frieden ein.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Neuer Fall
von simi159 am 15.08.2015

Der zweite Fall in dem Inspector Gilles Sebac ermittelt hat seinen Ursprung im über 60 Jahre zurückliegenden Algerienkrieg. Jemand nimmt nach über 50 Jahren Rache an einem Algerierfranzosen. Doch bevor er sich ganz diesem Fall widmen kann, muss er erst einmal seiner Familie bestehen. Ein guter Freund seiner Tochter... Der zweite Fall in dem Inspector Gilles Sebac ermittelt hat seinen Ursprung im über 60 Jahre zurückliegenden Algerienkrieg. Jemand nimmt nach über 50 Jahren Rache an einem Algerierfranzosen. Doch bevor er sich ganz diesem Fall widmen kann, muss er erst einmal seiner Familie bestehen. Ein guter Freund seiner Tochter ist bei einem Motorradunfall tödlich verunglück und der Schock über diesen Unfall ist noch nicht recht verdaut. Dennoch muss sich Sebac um die Aufklärung des Todes an dem Algerierfranzosen kümmern, doch er hat mehr Fragen als Antworten. Was hat die Untergrundorganisation OAS (Organisation del'armee secréte) damit zu tun? Und warum hat, falls Rache das Motiv ist, der Mörder so lange damit gewartet? Fazit: Das " Wetterleuchten in Roussillon" ist ein unspektakulärer und langsamer Kriminalfall. In Rückblenden erfährt der Leser vieles über die Schandtaten der OAS, die Algerierfranzosen und die Kolonialherrschaft der Franzosen. Ansonsten verfolgt man Sebac bei der schleppenden Aufklärung des Falls, den er ist viel mehr mit sich und seinen familiären Problemen beschäftigt. Dabei schafft der Autor durch seinen Erzählstil eine angenehmen Stimmung, die Handlung plätschert so vor sich hin und auch Spannung ist kaum bis gar nicht vorhanden. Dafür bekommt man einen detaillierten Einblick in die Empfindungen und Stimmungen der Einzelnen Personen. Man hat als Leser das Gefühl hautnah dabei zu sein, manchmal fast in die Haut der Charaktere zu stecken. die Charakter sind sehr gut beschrieben, lebensnah und authentisch. Auch das typisch französische, sprich Land, Leute und Essen kommt nicht zu kurz. Alle sin Allem ein solider Krimi, mit wenig Spannung, dafür umso geschichtsträchtiger. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wetterleuchten im Roussillon
von raschke64 aus Dresden am 03.07.2015

Kommissar Sebag ist aus dem Urlaub zurück. Da bittet ihn seine Tochter, einen Verkehrsunfall, bei dem ein Schulkamerad ums Leben kam, zu untersuchen. Er stürzt sich in die Arbeit, denn er möchte seine Tochter nicht enttäuschen. Doch er kann nicht lange daran arbeiten, denn es gibt eine Leiche. Ein... Kommissar Sebag ist aus dem Urlaub zurück. Da bittet ihn seine Tochter, einen Verkehrsunfall, bei dem ein Schulkamerad ums Leben kam, zu untersuchen. Er stürzt sich in die Arbeit, denn er möchte seine Tochter nicht enttäuschen. Doch er kann nicht lange daran arbeiten, denn es gibt eine Leiche. Ein Rentner wird gefunden, ermordet – und am Tatort stehen die Buchstaben OAS. Alles deutet auf den Algerienkrieg in den 1960er Jahren hin. Kommissar Sebag beginnt seine Ermittlungen, doch sie kommen nicht wirklich vorwärts, denn alle Leute, die irgendwas über die Zeit in Algerien wissen könnten, schweigen. Und dann gibt es einen 2. Toten … Mir hat der 2. Band um Sebag besser gefallen als der 1. Auch hier spielt die Familie wieder herein, aber nicht mehr so vorherrschend wie im 1. Teil. Es wird sich mehr auf die Untersuchungen und Ermittlungen konzentriert, was dem Buch richtig gut tut. Rein inhaltlich habe ich viel gelernt. Ich wusste fast nichts über den Algerienkrieg und den entsprechenden Hintergründen. Hier wurde das von allen Seiten sehr unaufdringlich beleuchtet – ohne dass für jemanden Partei ergriffen wurde. Für meinen Geschmack litt dadurch zwar etwas die Spannung, aber ich hatte trotzdem nie das Gefühl, ein „Lehrbuch“ zu lesen. Alles in allem ein solider, weiterempfehlenswerter Krimi mit einem außergewöhnlichen Inhalt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Gelungener französischer Krimi mit Längen
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkelenz am 26.06.2015

Zum ersten Mal habe ich einen Krimi aus der Feder des französischen Autors Philippe Georget gelesen. Der Krimi dreht sich um Inspecteur Gilles Sebag, der gleich zwei Fälle lösen muss. Zum einen wird die Leiche eines Rentners mit der Signatur "OAS" gefunden, die einen Hinweis auf den Algerienkrieg liefert. Zum... Zum ersten Mal habe ich einen Krimi aus der Feder des französischen Autors Philippe Georget gelesen. Der Krimi dreht sich um Inspecteur Gilles Sebag, der gleich zwei Fälle lösen muss. Zum einen wird die Leiche eines Rentners mit der Signatur "OAS" gefunden, die einen Hinweis auf den Algerienkrieg liefert. Zum anderen ist ein Freund von Sebags Tochter bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Seine Tochter zweifelt aber an den Ermittlungsmethoden der Polizei und setzt ihren Vater auf den Fall an. Das Geschehen in diesem Krimi beginnt unvermittelt und man wird sofort in die Handlung eingeführt. Geschickt verwendet Philippe Georget Rückblenden auf die sechziger Jahre, die sich rund um die Ermordung des toten Rentners bewegen, um die Signatur "OAS" näher verständlich zu machen. Es scheint, als ob ein alter Feind eine alte Rechnung begleichen möchte. Auch der Täter bekommt in diesem Werk ein Gesicht, sodass der Leser seine Gedanken zu den weiteren Morden, die im Laufe des Buches geschehen, erkennt. Doch auch der Inspecteur befindet sich in einer Ehekrise mit seiner Frau. An manchen Stellen hat die Ermittlung aber Längen. Dem Autor gelingt es jedoch durch eine geschickte Retrospektive diesen Umstand zu entschärfen. Die Sprache ist relativ einfach gehalten, wodurch man in einen direkten Lesefluss kommt. Philippe Georget bringt durch seinen geschichtlichen Rückblick einen guten Überblick über das gespannte Verhältnis zwischen Frankreich und Algerien in den sechziger Jahren. Sicher einer der großen Vorzüge dieses Krimis. Das Cover bringt die Stimmung sehr gut rüber: Ein Himmel vor einem Hafen, der von Gewitterwolken gezeichnet ist, gibt schon erste Hinweise auf eine Bedrohung. Insgesamt ist "Wetterleuchten im Roussillon" ein gut zu lesender Sommer-Krimi, der sicher viele Liebhaber finden wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mord in den politischen Untergund?
von einer Kundin/einem Kunden aus Schweighofen am 18.06.2015

Der Kriminalroman "Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist nach dem Erstlingswerk des Schriftstellers "Dreimal schwarzer Kater" bereits der zweite Fall des Inspectors Sebag. In seiner französischen Heimat wurde der Autor mehrfach für seine Romane ausgezeichnet. Diesmal führt es Sebag mitten in den seit über 60 Jahren zurückliegenden Algerienkrieg,... Der Kriminalroman "Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist nach dem Erstlingswerk des Schriftstellers "Dreimal schwarzer Kater" bereits der zweite Fall des Inspectors Sebag. In seiner französischen Heimat wurde der Autor mehrfach für seine Romane ausgezeichnet. Diesmal führt es Sebag mitten in den seit über 60 Jahren zurückliegenden Algerienkrieg, in dem die Untergrundorganisation OAS (Organisation de l’armée secrète) eine zentrale Rolle spielt. Alte Feindschaften und eine offene Rechnung scheinen sich als Motiv hinter dem brutalen Mord eines Algerienfranzosen im Rentenalter zu verbergen. Sebag stellt sich eine Frage: Ist der Hass der Bevölkerung und insbesondere der ehemals gegnerischen FLN (Front de libération nationale) nach so langer Zeit noch so präsent, dass er zu einem Mord führt? Der Roman ist in einer einfachen Sprache gehalten und lässt sich daher auch leicht und flüssig lesen. Das Cover mit einem gewitterwolkenverhangenen Himmel über einer katalonischen Landschaft verrät bereits die Stimmung des Krimis. Dieser beginnt nach dem Mord eines Algerienfranzose zunächst etwas schleppend. Die Ermittlungen wollen vorläufig nicht so recht in Gang kommen. Einsichten in die Polizeiarbeit und Rückblicke in das Leben des bislang noch unbekannten Täters als OAS-Kämpfer in Algerien der 1960er Jahre bestimmen weitgehend den Handlungsverlauf. Zwischendurch wechselt die Perpektive zum Täter, der nach dem ersten Mord nun ein neues Opfer sucht, sowie zum Privatleben Sebags der mit Ehepoblemen zu kämpfen hat. Nabenschauplatz ist außerdem der Unfalltot eines Schulfreundes von Sebags Tochter, bei dessen Aufklärung es noch Ungereimtheiten gibt und der mit dem Mord scheinbar in Verbindung steht. Spannend wird es als der Mörder in seinem geplanten Rachefeldzug weiter foranschreitet und die Ermittlungen des Kommissariats schließlich eine ungeahnte Wendung nehmen. Lesenswert ist Georgetes Krimi vor allem durch seinen Einblick in die Subkultur der Algerienfranzosen und die Beschreibung der ehemaligen Schandtaten der OAS, die hierzulande sicher vielen gar nicht oder zumindest nicht so bekannt sind wie in der Heimat des Autors. Bei den Personen handelt es sich zwar um fiktive Figuren, aber historische Schauplätze und Vergehen der Untergundorganisation stimmen weitgehend mit der Realiät überein. Schlussendlich kann sowohl der Mord an dem Rentern als auch der Unfallhergang des Schulfreundes aufgeklärt werden. Ungelöst bleiben jedoch die zermürbenden Eheprobleme und die Selbstzweifel Sebags. Was dem Roman zu Beginn an Spannung fehlt, macht er durch den kleinen aber interessanten Geschichtsexkurs wieder gut. Durch den Ausgang des Krimis kann man davon ausgehen, dass das Thema der Kolonalherrschaft Frankreichs in Algerien und dessen blutiges Ende auf keinen Fall in Vergessenheit geraten sollten, dass die Verbitterung und eventuelle Rachegefühle inzwischen sowohl für die Nachfahren der ehemaligen Algerienfranzosen als auch für die heutige Bevölkerung Frankreichs und Algeriens kaum noch von Bedeutung sind.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Sympathischer Ermittler in einem eher mühsamen Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 30.11.2015

Inspecteur Gilles Sebag ist gerade aus dem Sommerurlaub zurückgekommen, da erwartet ihn ein neuer Mordfall: Ein Rentner, ehemals Mitglied einer Geheimarmee während des Algerienkriegs, wurde ermordet. Als es einen weiteren Toten aus den Reihen dieser Geheimarmee gibt, wird in diese Richtung weiterermittelt, obwohl der Krieg in Algerien bereits fünfzig... Inspecteur Gilles Sebag ist gerade aus dem Sommerurlaub zurückgekommen, da erwartet ihn ein neuer Mordfall: Ein Rentner, ehemals Mitglied einer Geheimarmee während des Algerienkriegs, wurde ermordet. Als es einen weiteren Toten aus den Reihen dieser Geheimarmee gibt, wird in diese Richtung weiterermittelt, obwohl der Krieg in Algerien bereits fünfzig Jahre her ist. Warum geschehen die Morde erst nach so langer Zeit? Philippe Georget hat in dieses Buch eines der Traumata des französischen Volkes eingearbeitet, den Algerienkrieg. In Deutschland sind die Hintergründe darüber weniger bekannt, und auch ich habe meine wenigen Kenntnisse darüber zusammenkramen müssen. Leider reichten mir die Informationen doch nicht, um richtig in das Thema einzusteigen, zudem hat das Buch m.E. einige Längen, so dass ich zwischendrin immer wieder den Faden verlor. Die Figur des Polizisten hingegen finde ich sehr spannend angelegt, er ist einer, der Vertrauen erwecken kann, mit einem guten Gespür und jeder Menge gesunden Menschenverstand. Die Handlung lässt den Leser auch tiefe Einblicke in sein Privatleben gewinnen, wobei er die Aufgabe seiner Tochter – den Unfall um ihren Klassenkameraden – besonders gut erledigen kann. Hingegen ist seine Verbindung mit seiner Ehefrau durch ihr Fremdgehen von Irritationen begleitet, hier wird viel angedeutet, doch es bleibt in der Schwebe. Da hätte ich dem guten Mann etwas mehr Rückgrat gewünscht – endlich mal ansprechen und dann gut sein lassen. Schade, von diesem Krimi bin ich etwas enttäuscht, auch wenn mir die Figur dieses Ermittlers sehr gefällt. Vielleicht gebe ich dem nächsten Band noch eine Chance…

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannender Krimi mit unnötigen Längen
von Hope am 23.06.2015

Inspecteur Gilles Sebag begleitet seine Tochter zu der Beerdigung eines Mitschülers, der einem tödlichen Unfall zum Opfer fiel. Kurz darauf wird er zur Leiche eines Rentners gerufen. Ermordet von Mitglied einer Geheimarmee, die während des Algerienkriegs wütete. Doch dies ist schon fünfzig Jahre her. Dann gibt es noch einen Toten... Inspecteur Gilles Sebag begleitet seine Tochter zu der Beerdigung eines Mitschülers, der einem tödlichen Unfall zum Opfer fiel. Kurz darauf wird er zur Leiche eines Rentners gerufen. Ermordet von Mitglied einer Geheimarmee, die während des Algerienkriegs wütete. Doch dies ist schon fünfzig Jahre her. Dann gibt es noch einen Toten und Gilles Sebag taucht tief in die Vergangenheit ein um den Mörder zu finden, der evtl. auch Schuld an dem Tod des Mitschülers seiner Tochter beteiligt ist. Der Autor schildert alles in einer einfachen Sprache und auf zwei Zeitebenen verteilt. Die Gegenwart und die Erinnerung des Mörders an die Zeit des Algerienkriegs. Wobei hier die Identität des Mörders nicht preisgegeben wird. Der Krimi hat mich relativ gut unterhalten und doch hat er mir durch seine ziemlichen Längen teilweise die Spannung genommen. Es war absolut interessant, einiges über den Algerienkrieg und die OAS im besonderen zu erfahren. Jedoch hielt sich der Autor an manchen Stellen so lange daran auf, dass dies leider auf Kosten des eigentlichen Kriminalfalls ging. Die Stellen an denen der Mörder über die Zeit des Algerienkrieges erzählte, war ebenfalls richtig interessant zu lesen. Wären nicht so viele Längen dazwischen, wäre es ein richtig guter Krimi geworden, der von mir einen Stern mehr erhalten hätte. Denn das Ende war nochmals packend.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Späte Rache
von LinaLiestHalt am 17.06.2015

Für Inspecteur Gilles Sebag ist es der erste Fall nach dem Sommerurlaub: Ein ehemaliges Mitglied einer Geheimarmee, der OAS, die während des Algerienkrieges Schrecken über die arabische Bevölkerung und später auch über die Algerienfranzosen gebracht hat, wird in seiner Wohnung hingerichtet. Wenig später gibt es einen weiteren Toten. Gleichzeitig... Für Inspecteur Gilles Sebag ist es der erste Fall nach dem Sommerurlaub: Ein ehemaliges Mitglied einer Geheimarmee, der OAS, die während des Algerienkrieges Schrecken über die arabische Bevölkerung und später auch über die Algerienfranzosen gebracht hat, wird in seiner Wohnung hingerichtet. Wenig später gibt es einen weiteren Toten. Gleichzeitig ermittelt Sebag in einem Verkehrsunfall, bei dem ein Freund seiner Tochter Severine umgekommen ist. Während er sich mit den politischen Auswirkungen der Morde und der steigenden Hysterie und Besorgnis der Algerienfranzosen im Roussillon auseinander setzten muss, wird immer klarer, dass beide Fälle in einem Zusammenhang stehen und der Auslöser der Ereignisse in den letzten Wochen während des Bürgerkrieges in Algier zu suchen ist. "Wetterleuchten Im Roussillon" ist ein gut leserlicher, solide geschriebener Krimi mit einem zutiefst menschlichen und sympathischen Ermittler. Gilles Sebag genießt nicht nur das Ansehen seiner Kollegen, sondern auch fast immer derjenigen, die er durch harte Ermittlungsarbeit, Einfühlungsvermögen und einer guten Prise Intuition überführen kann. Fallübergreifend erfahren wir etwas über seine private Situation. Diese Dinge sind für mich immer sehr wichtig, damit ich einen Krimi wirklich genießen kann. Da braucht es schon mehr als einen spannenden oder spektakulären Fall. In kurzen Rückblicken werden die Wirren der Algerienkrieges aus Sicht der nun gejagten OAS-Gruppe beschrieben und dabei auch einige ihrer grausamen Taten und sinnlosen Morde. Außerdem begleitet man den Mörder, dessen Identität allerdings vorerst noch nicht bekannt ist, auf dem Weg zu seinen nächsten Opfern. Dass es sich sowohl bei den Opfern, als auch beim Täter um alte, gebrechliche Männer handelt, macht diesen Fall ungewöhnlich. Ein weiterer Nebenschauplatz ist die Vereinigung der Algerienfranzosen vor Ort, die durch die Zerstörung eines Kriegsheldendenkmals und dem Angriff auf ihre Vorsitzenden in Angst und Schrecken versetzt wird. Leider ist der Krimi bisweilen etwas langatmig geraten, sodass nur auf den ersten und letzten 100 Seiten wirkliche Spannung auftaucht. Allerdings macht ihn den für mich doch sehr abstrakten und vor allem unbekannten geschichtlichen Hintergrund um den Algerienkrieg wieder sehr lesenswert.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mord in der flirrenden Hitze des Roussillon
von Inge Weis aus Pirmasens am 30.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mordshitze im Roussillon: Commissaire Gilles Sebag befindet sich in der schönsten Sommerlethargie. Bis zwei rätselhafte Vermisstenfälle und eine Leiche ihn aus der Idylle mit seiner Frau Claire reißen. Bald findet Gilles sich in Ermittlungen ungeahnten Ausmaßes wieder. Der Commissaire muss sich nun auch noch mit einem extra eingeflogenen profilneurotischen... Mordshitze im Roussillon: Commissaire Gilles Sebag befindet sich in der schönsten Sommerlethargie. Bis zwei rätselhafte Vermisstenfälle und eine Leiche ihn aus der Idylle mit seiner Frau Claire reißen. Bald findet Gilles sich in Ermittlungen ungeahnten Ausmaßes wieder. Der Commissaire muss sich nun auch noch mit einem extra eingeflogenen profilneurotischen Kollegen aus Paris rumschlagen. Die gemütlichen Abende mit kühlem Wein am heimischen Pool sind genauso dahin wie die Harmonie mit Claire - und im sommerlich ausgestorbenen Perpignan ist jede Form der Ermittlung einfach nur schweißtreibend. Der Einstieg hat mich begeistert. Der Erzählstil ist einfach wunderbar. Die Geschichte ist nicht nur ein Krimi, sondern vor allem spannendes Drama, das letztlich in einer schrecklichen Tragödie endet. Eine Geschichte, die zeigt, wie Liebe, aber auch Scham, Neid und Hass das menschliche Schicksal beeinflussen - mit brutalen Folgen. Frankreichfans kommen hier voll auf ihre Kosten! Die Beschreibung der malerischen Landschaft und der französischen Küche, sind so detailliert, dass man sich die Gegend wunderbar vorstellen kann, und der Wunsch entsteht, seinen nächsten Urlaub dort zu verbringen. Die Aufklärung des Mordes scheint hier eine eher nebensächliche Rolle zu spielen, was mich etwas gewundert hat, aber nichtsdestotrotz verspricht die Leseprobe eine unterhaltsame Lektüre, bei der man sehr viel über die französische Geschichte lernen kann, was für mich definitiv ein Pluspunkt ist! Fazit: Ein gelungener Start in eine neue Krimiserie aus Südfrankreich von einem meisterhaften Erzähler. Ein Krimi, der mir ausgezeichnet gefallen und mich sehr gut unterhalten hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Perpi
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 07.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inspecteur Gilles Sebag liebt Kaffee, seine Frau Claire und den Sommer im Roussillon, solange ihn die Arbeit verschont. Was in einem Krimi naturgemäß nicht lange der Fall ist. In Argeles sur Mer wird eine Tote aufgefunden, außerdem verschwindet eine junge Frau. Ist es ein Zufall, dass beide Frauen aus... Inspecteur Gilles Sebag liebt Kaffee, seine Frau Claire und den Sommer im Roussillon, solange ihn die Arbeit verschont. Was in einem Krimi naturgemäß nicht lange der Fall ist. In Argeles sur Mer wird eine Tote aufgefunden, außerdem verschwindet eine junge Frau. Ist es ein Zufall, dass beide Frauen aus den Niederlanden stammen? Und wie passen diese Puzzleteilchen zu dem Abtauchen eines Taxifahrers in Perpignan? Gar nicht, denkt Giles zunächst. Überdies macht ihm seine Frau Sorgen. Es scheint, sie hätte sich einen neuen Mann geangelt. Hat er Claire vernachlässigt, soll er über einen kleinen Seitensprung großzügig hinwegsehen oder seiner Angetrauten eine Szene machen? Gilles gerät mächtig ins Schwitzen. Woran auch ein karrieregeiler Kollege aus Paris Schuld trägt. Es dauert eine ganze Weile, bis Gilles versteht im Mittelpunkt eines perfiden Spiels zu stehen, dessen Opfer in einem Versteck um sein Überleben zittert. An „Dreimal Schwarzer Kater“ ist alles solide. Die Sprache ist gut abgehangen. Gilles Sebag ist ein durchaus interessanter Ermittler mit Beziehungsproblemen, alle Menschen in diesem Buch wirken lebensecht. Die Konstruktion ist kein großer Wurf, aber mit Abstrichen gelungen, denn das Ende läuft relativ brav und vorhersehbar aus. So richtig aus den Socken gehauen hat mich der Roman zwar nicht. Aber Langeweile kam auch selten auf. Dazu ist das Buch einfach zu-ich schrieb es schon- solide gemacht. Der Autor versteht sein Handwerk, baut geschickt südfranzösischen Handlungsorte ein, in denen man gerne Urlaub machen würde. Nur fehlt es am besonderen Kick, einem Dreh, der diesen Krimi aus der Erscheinungsflut von Spannungsliteratur heraushebt. So bleibt ein etwas fader Geschmack ordentliche Durchschnittsware gelesen zu haben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Sommerurlaub in Südfrankreich
von coffee2go am 24.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kurze Inhaltszusammenfassung: Inspecteur Sebag hat sich den heißen Sommer anders vorgestellt. Eigentlich wollte er sich nicht übermäßig in die Arbeit stürzen und die heißen Sommertage genießen, da seine Kinder im Jugendalter ihre Sommerferien in einem Erlebniscamp verbringen und seine Frau für zwei Wochen mit ihren Freundinnen auf Kreuzfahrt ist. Leider... Kurze Inhaltszusammenfassung: Inspecteur Sebag hat sich den heißen Sommer anders vorgestellt. Eigentlich wollte er sich nicht übermäßig in die Arbeit stürzen und die heißen Sommertage genießen, da seine Kinder im Jugendalter ihre Sommerferien in einem Erlebniscamp verbringen und seine Frau für zwei Wochen mit ihren Freundinnen auf Kreuzfahrt ist. Leider konnte er sich in dieser Zeit nicht erholen, im Gegenteil. Im ansonsten relativ ruhigen Roussillon wird eine junge Holländerin auf einem Campingplatz tot aufgefunden, danach wird eine zweite Holländerin nachts auf der Straße attackiert und die junge Ingrid wird vermisst, ebenfalls ein zwielichtiger Taxifahrer. Die französische Polizei ermittelt in allen Fällen und weiß zuerst nicht, ob die Fälle zusammenhängen oder getrennt zu betrachten sind. Unterstützung aus Paris ist auch eingetroffen, doch Gilles Sebag hat mit dem Pariser Inspecteur keine Freude und begibt sich in einen Wettstreit mit ihm, wer die bessere Theorie findet und wer die Fälle zuerst aufdecken kann. Dies stresst den ansonsten nicht so arbeitswütigen Inspecteur Sebag sehr und er kommt zwischenzeitlich schon sehr an seine Grenzen. Meine Meinung zum Buch: Der Krimi liest sich teilweise wirklich wie eine Beschreibung eines Sommerurlaubes in Frankreich, sodass ich das Buch sehr schnell gelesen hatte, obwohl sich die Ermittlungen des Falles zwischenzeitlich schon etwas in die Länge ziehen. Die kriminalistischen Handlungen sind gut durchdacht, aber nicht außergewöhnlich und die Schnitzeljagd zwischen den Ermittlern und Täter bringt dann am Ende noch einmal Schwung in den Krimi. Besonders schön fand ich die Beschreibung der französischen Landschaft durch die Ausflüge, die Inspecteur Sebag macht und auch die detaillierte Beschreibung von Alltagssituationen, z.B. Was gegessen wurde und welchen Kaffee der Inspecteur am liebsten trinkt, etc. fand ich bereichernd. Interessant war auch, dass Gilles Sebag seine Frau Claire verdächtigte, dass sie ihm untreu sei und dann auch erste Nachforschungen anstellt, sie schlussendlich aber nicht damit konfrontieren wollte. Zuerst hat er den Zeitpunkt als unpassend empfunden und das Thema vor sich hergeschoben und dann hat er für sich überlegt, dass es egal sei, wenn sie ihn betrogen hat, solange sie ihn jetzt noch liebt. Ich glaube, dass er immer wieder Anspielungen auf das Thema machen wird und ständig darüber nachgrübeln wird, wenn es nicht geklärt und ausgesprochen ist. Leider wurde vom Autor nicht aufgeklärt, ob Claire Gilles wirklich betrogen hat oder ob es eine andere Erklärung für Gilles Vermutungen gibt. Titel und Cover: Das harmonische und bildhafte Cover, das ein Flair von Sommerurlaub in Frankreich vermittelt, passt sehr gut zu den Beschreibungen der Landschaft durch Inspecteur Sebag im Buch. Mein Fazit: „Dreimal schwarzer Krimi“ eignet sich gut als Sommerlektüre für heiße Tage am Pool oder als Einstimmung auf einen Sommerurlaub in Südfrankreich.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Dreimal schwarzer Kater
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 23.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich mag diese französischen Krimis, die immer so wunderbare zur Landschaft passende Cover haben. So auch dieser Roussillon-Krimi mit einem neuen Commissaire Gilles Sebag. Es ist Hochsommer und Gilles und seine Kollegen träumen vom Urlaub. Dann kommt alles anders, und es gibt jede Menge zu tun für die Polizisten... Ich mag diese französischen Krimis, die immer so wunderbare zur Landschaft passende Cover haben. So auch dieser Roussillon-Krimi mit einem neuen Commissaire Gilles Sebag. Es ist Hochsommer und Gilles und seine Kollegen träumen vom Urlaub. Dann kommt alles anders, und es gibt jede Menge zu tun für die Polizisten in Perpignan. Eine Frau meldet ihren Mann als vermißt, der als Taxifahrer arbeitet. Eine junge holländische Studentin ist ebenfalls unauffindbar, und die Leiche einer jungen Frau wird entdeckt. Sie ist ebenfalls Holländerin. Als eine dritte junge Holländerin überfallen wird, vermuten die Kommissare einen Zusammenhang. Sie gehen vielen Spuren nach, denen Gilles Sebag aber nicht vertraut. Er verläßt sich lieber auf seine Intuition und merkt bald, daß sie auf eine falsche Fährte geführt werden. Was Gilles auch zu schaffen macht, sind seine privaten Probleme. Seine Kinder sind alleine in die Ferien gefahren und seine Frau Claire macht Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff. Er fürchtet um seine Ehe. Das Buch beschreibt sehr gut die Protagonisten und die Landschaft. Für mein Gefühl ist etwas zuviel Geschehen in die Geschichte hineingepackt. Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Im mittleren Teil fand ich es etwas langatmig. Alles in allem ist es aber eine gute Geschichte und für Gilles Sebag ein gelungener Einstand. Sicher werden wir von ihm noch mehr zu lesen bekommen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Falsche Fährte in Südfrankreich
von Bücherwurm78 am 12.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Beschreibung zum Buch klang für mich sehr interessant und das Buch hat dies letztendlich auch gehalten. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, man ist sofort dabei und die Personen, deren Handlungen und die Orte sind gut beschrieben, so dass man auch immer ein Bild vor Augen hat. Die... Die Beschreibung zum Buch klang für mich sehr interessant und das Buch hat dies letztendlich auch gehalten. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, man ist sofort dabei und die Personen, deren Handlungen und die Orte sind gut beschrieben, so dass man auch immer ein Bild vor Augen hat. Die Hauptperson des Buches, Inspektor Gilles Sebag kommt bei mir als Leser sehr sympathisch an, sowohl als ermittelnder Polizist, aber vor allem auch von der menschlichen Seite her. Als junger Mann hat er nämlich auf eine erfolgversprechende Karriere verzichtet, zu Gunsten seiner Familie, da Gilles seinerzeit Elternzeit genommen hatte. Auch die private Seite von Sebag wird beleuchtet, er vermutet, dass seine Frau eine Affäre hat bzw. hatte. Ob dies so ist, kommt nicht ans Licht, vielleicht im nächsten Buch. Aber auch die Story hat mir sehr gut gefallen, mit den unterschiedlichen Aspekten, ein Mord, eine Entführung, eine vermisste Person. Es war sehr interessant zu lesen, wie dies alles zusammenhängt, oder auch nicht?! Der Auftakt mit diesem Buch zu einer neuen Krimiserie ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und das Buch macht Lust auf mehr und auch Lust auf einen Urlaub in Südfrankreich.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Bodenständig
von mellie aus Mühlheim am Main am 01.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein Krimi dessen Inspektor Gilles nicht den üblichen Klischees entspricht und sich schon deshalb wohltuend abhebt. Gilles scheint frustriert, nicht unbedingt weil,er ausgebrannt ist, sondern weil er festgestellt hat, dass im Leben wichtigeres als die Arbeit gibt und weil Routinearbeit und sommerliche Hitze keine gute Kombination sind. Gilles,ist klar,... Ein Krimi dessen Inspektor Gilles nicht den üblichen Klischees entspricht und sich schon deshalb wohltuend abhebt. Gilles scheint frustriert, nicht unbedingt weil,er ausgebrannt ist, sondern weil er festgestellt hat, dass im Leben wichtigeres als die Arbeit gibt und weil Routinearbeit und sommerliche Hitze keine gute Kombination sind. Gilles,ist klar, dass er manche Recherche nur oberflächlich betreibt, weil die Sache es nicht unbedingt Wert scheint. Gilles hat jedoch neben seiner großen Liebe zu Frau und Kinder noch ein Gespür für Tat, Täter und Tatumstände. All dies benötigt er auf der Suche des potentiellen Entführers einer niederländischen Studentin und dem potentiellen Mörder eines Taxifahrers. Der Autor läßt den Mörder einer Katze gleich mit der Polizei spielen, auch in dem er offen läßt, ob er nur für zwei oder mehr Verbrechen verantwortlich ist und inwieweit zwischen den Taten eine Verbindung besteht. Die handelnden Personen sind alle einzigartig porträtiert. Gelungener Krimi mit Frankreichflair.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Katz´ hat Hunger
von solveig am 01.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kommissar Gilles Sebag lebt mit seiner Familie ein zufriedenes Leben in Perpignan. Er steckt bereits so lange in seinem Beruf, dass für ihn die Familie Priorität hat, seine Arbeit erst an zweiter Stelle rangiert. Desillusioniert sträubt er sich, sich allzu sehr in einen Fall zu vertiefen. Doch diesmal... Kommissar Gilles Sebag lebt mit seiner Familie ein zufriedenes Leben in Perpignan. Er steckt bereits so lange in seinem Beruf, dass für ihn die Familie Priorität hat, seine Arbeit erst an zweiter Stelle rangiert. Desillusioniert sträubt er sich, sich allzu sehr in einen Fall zu vertiefen. Doch diesmal wird er vom Täter direkt zum „Duell“ aufgefordert und er bietet all seine Erfahrung und sein Können auf, um die Entführung einer jungen Touristin aus den Niederlanden aufzuklären. Dabei entspricht das Tempo des Krimis dem ruhigen, nachdenklichen Charakter Sebags: eher langsam und mit Bedacht entwickelt sich das Geschehen und steigert sich schließlich mit Gilles hartnäckigem Engagement. Ebenso baut Schriftsteller Georget die Spannung auf, es beginnt sehr dramatisch mit dem Fund einer Leiche, flacht wieder ab und steigert sich dann erneut kontinuierlich bis zum Schluss. Der Autor führt in einem ruhigen, sehr angenehmen Erzählton durch die Geschehnisse. In mehreren parallelen Erzählsträngen schildert er unterschiedliche Verbrechen, zunächst scheinbar ohne Zusammenhang. Der Leser wird mit den Ängsten und Hoffnungen des Entführungsopfers konfrontiert, aber auch mit den Gedanken und Intentionen des Täters. Gemeinsam mit dem sympathischen Inspecteur nimmt der Leser an dessen (wie es scheint) harmonischem Privatleben teil, leidet mit ihm am Auf und Ab seiner Gefühle, während er an der Treue seiner Frau zweifelt. Ein glaubwürdiger Protagonist, der sich keinen Illusionen hingibt, aber aus seiner Lebenserfahrung heraus wohlüberlegt handelt. Wie nebenbei lernen wir einen Teil des Departements Roussillon kennen. Durch Sebags Augen erleben wir die Landschaft in der flirrenden Sommerhitze und die französisch-katalonisch durchmischte Bevölkerung mit ihren Eigenheiten. Mit dem Inspecteur und seinen Kollegen fahren wir kreuz und quer durch Perpignan und Umgebung, auf der Suche nach Zusammenhängen zwischen den einzelnen Verbrechen und dem Täter und erleben dabei einige Überraschungen. Sebags Gegenspieler liefert ihm ein spannendes „Spiel“; es wird ein Wettlauf gegen die Zeit. Bis zum Schluss bleibt der Ausgang ungewiss: wer wird gewinnen? Es ist wie im tatsächlichen Leben: nicht alles kann man aufklären, so manche Motive und Hintergründe bleiben (vielleicht für immer) verborgen. Ein weiterer Pluspunkt für diesen Roman.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Makabres Spiel
von mabuerele am 30.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Am Campingplatz Lauriers Rose in Argeles findet der Rentner Robert eine tote junge Frau. Sie war seine Campingnachbarin. Eine junge Frau findet sich in einem Keller wieder. Sie weiß nicht, wie sie dahin kam. In Perpignan erscheint eine Frau auf dem Polizeirevier und meldet ihren Mann, der nachts als Taxifahrer... Am Campingplatz Lauriers Rose in Argeles findet der Rentner Robert eine tote junge Frau. Sie war seine Campingnachbarin. Eine junge Frau findet sich in einem Keller wieder. Sie weiß nicht, wie sie dahin kam. In Perpignan erscheint eine Frau auf dem Polizeirevier und meldet ihren Mann, der nachts als Taxifahrer arbeitet, als vermisst. Der Fall landet auf dem Tisch von Gilles Sebag. Als im selben Revier die Suche nach einer jungen Niederländerin beginnt, wird Lefevre, ein Pariser Kollege, hinzugezogen. Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben. Mit Gilles hat er einen Protagonisten kreiert, für den der Beruf nicht das Leben ist. Nach einem Karriereknick ließ er es im Beruf langsam angehen. Sein Familienleben ist ihm wichtig. Doch dort hat er Sorgen. Die häufige Abwesenheit seiner Frau macht ihn misstrauisch. Gilles` Gegenspieler Lefevre ist arrogant, überheblich und von sich überzeugt. Schnell werden die Fälle zusammengeführt. Die Spannung verschärft sich durch die gegensätzlichen Meinungen der Protagonisten. Während Lefevre von einem Serientäter ausgeht, betrachtet Gilles die Fälle getrennt. Motive und Verdächtige wechseln ständig. Bald entwickelt die Geschichte eine ungewöhnliche Eigendynamik. Zwischendurch kommt mehrmals Ingrid, die entführte Frau, zu Wort. Als Leser kann ich mit ihr bangen und hoffen. Die Handlungsorte sind gut beschrieben. Das Buch ließ sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Schriftstil passt zum Genre. Gut gelungen ist dem Autor die Wiedergabe der Gefühle seiner Protagonisten. Besonders deutlich wird das, wenn Gilles` Familienleben im Mittelpunkt steht. Das Cover mit der Stadt am Meer vermittelt eher Idylle als das Flair eines Krimis. Gerade deshalb aber hebt es sich von den üblichen Bildern ab. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war abwechslungsreich. Der ermittelnde Kommissar durfte zeigen, was er kann, obwohl er anfangs eher uninteressiert und arbeitsunlustig wirkte. Am Ende blieb keine Frage offen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Verwirrungen in Südfrankreich
von Thoras Bücherecke am 26.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inspector Gilles Sebag bekommt es in diesem Buch mit einem Mord, einer versuchten Entführung und einer Entführung zu tun. Zudem ist er im Moment gerade in einer Midlifecrisis. Es sind die ersten Ferien wo die Kids und seine Frau alleine Urlaub machen. Zudem bekommt er einen Jungspund aus Paris... Inspector Gilles Sebag bekommt es in diesem Buch mit einem Mord, einer versuchten Entführung und einer Entführung zu tun. Zudem ist er im Moment gerade in einer Midlifecrisis. Es sind die ersten Ferien wo die Kids und seine Frau alleine Urlaub machen. Zudem bekommt er einen Jungspund aus Paris vor die Nase gesetzt. In Roussillon spielt ein Krimineller mit der Polizei. Indem er viele verschiedene Fährten legt. Dabei hat er sich Inspector Sebag als Gegenspieler ausgesucht. Doch Inspector Gilles Intuition leitet ihn durch die scheinbar miteinander verbunden Fälle. Zum Schluss wird er noch massiv unter Zeitdruck gesetzt. Mir hat das Buch gut gefallen. Vor allem wie sich die verschiedenen Fälle miteinander verbinden. Weiters hat mir die Figur Inspector Gilles super gefallen. Der Autor hat es geschafft mich nach Roussillon zu entführen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Wetterleuchten im Roussillon / Inspecteur Sebag Bd.2

Wetterleuchten im Roussillon / Inspecteur Sebag Bd.2

von Philippe Georget

(31)
Buch (Taschenbuch)
9,99
+
=
Bretonischer Stolz / Kommissar Dupin Bd.4

Bretonischer Stolz / Kommissar Dupin Bd.4

von Jean-Luc Bannalec

(28)
Buch (Paperback)
14,99
+
=

für

24,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Weitere Bände von Inspecteur Sebag

  • Band 2

    40931309
    Wetterleuchten im Roussillon / Inspecteur Sebag Bd.2
    von Philippe Georget
    (31)
    9,99
    Sie befinden sich hier
  • Band 3

    45313069
    Rabenschwarzer Winter / Inspecteur Sebag Bd.3
    von Philippe Georget
    (49)
    9,99

Kundenbewertungen