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Wie ein Stern in der Nacht

Roman

(8)
Die Fernsehmoderatorin Tully Hart versucht mit aller Kraft, den letzten Wunsch ihrer besten Freundin zu erfüllen: Sie kümmert sich liebevoll um deren Tochter Marah. Bis ein tragischer Autounfall alles ändert – Tully liegt im Koma. Ihre Mutter Dorothy steht Tully tapfer bei. Doch auch die Erinnerung an Kate bleibt für Tully lebendig und gibt ihr Kraft weiterzuleben.
Portrait
Kristin Hannah, Jahrgang 1960, studierte zunächst Jura, obwohl ihre Mutter ihr schon früh prophezeite, dass sie Schriftstellerin werden würde. Heute ist sie eine international erfolgreiche Bestsellerautorin, deren preisgekrönte Romane auch schon verfilmt wurden. Kristin Hannah lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einer kleinen Stadt in der Nähe von Seattle, Washington.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783843707299
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 10.637
eBook (ePUB)
8,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Gefühlvoller, emotionaler Roman!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2014

Der Titel "Wie ein Stern in der Nacht" hat mich sofort hellhörig gemacht! Wirklich sehr sehr schön und ich war mir sicher, das Buch beinhaltet eine schöne Geschichte! Irgendwie erinnert mich der Titel an "Wie ein Licht in der Nacht" von Nicholas Sparks, dies zählt zu meinen Lieblingen. Von Beginn an... Der Titel "Wie ein Stern in der Nacht" hat mich sofort hellhörig gemacht! Wirklich sehr sehr schön und ich war mir sicher, das Buch beinhaltet eine schöne Geschichte! Irgendwie erinnert mich der Titel an "Wie ein Licht in der Nacht" von Nicholas Sparks, dies zählt zu meinen Lieblingen. Von Beginn an eine berührende Geschichte, die mich in den Bann gezogen hat. Es wird gegen Mitte immer spannender und zum Schluss wirklich emotional, hier konnte ich mir die Tränen nicht mehr zurückhalten. Manche Bücher nehmen mich einfach sehr mit, da ich mich in Bücher wirklich oft total hineinversetzen kann und mir auch alles bildlich vorstelle. Eine Krankheit, nämlich Krebs, bringt das Leben einer kleinen Familie vollkommen durcheinander,als Kate, Ehefrau und Mutter von drei Kindern sowie beste Freundin von Tully stribt. Nichts ist mehr so wie es war. Tully hat am Sterbebett versprochen, sich um Marah - die Tochter von Kate und Patentochter von Tully zu kümmern. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Marah kommt mit dem Verlust ihrer Mutter nicht klar. Sie rutscht ab, kommt in falsche Kreise. Ein schwerer Autounfall von Tully bringt sie ins Koma. Die nächste Tragödie kommt auf die Familie zu! Wird Tully überleben, kommt Marah zu ihrer Patentante ans Krankenbett? An Tullys Krankenbett sitzt und betet auch ihre Mutter Dorothy, die Tully als kleines Kind verließ und nicht umsorgte! Ein wirklich emotionales Buch, es gibt auch einen "ersten" Teil - Immer für dich da. Diesen kenne ich noch nicht, ich bekam auf jeden Fall nach Lust auf mehr von der Autorin Kristin Hannah. Man muss Teil 1 nicht kennen um Teil 2 lesen zu können. 5 Sterne für eine hinreißende, herzergreifende Story!

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Emotional und wunderschön
von abetterway am 07.08.2014

Inhalt: "Die Fernsehmoderatorin Tully Hart versucht mit aller Kraft, den letzten Wunsch ihrer besten Freundin zu erfüllen: Sie kümmert sich liebevoll um deren Tochter Marah. Bis ein tragischer Autounfall alles ändert - Tully liegt im Koma. Ihre Mutter Dorothy steht Tully tapfer bei. Doch auch die Erinnerung an Kate bleibt... Inhalt: "Die Fernsehmoderatorin Tully Hart versucht mit aller Kraft, den letzten Wunsch ihrer besten Freundin zu erfüllen: Sie kümmert sich liebevoll um deren Tochter Marah. Bis ein tragischer Autounfall alles ändert - Tully liegt im Koma. Ihre Mutter Dorothy steht Tully tapfer bei. Doch auch die Erinnerung an Kate bleibt für Tully lebendig und gibt ihr Kraft weiterzuleben." Meinung: Es ist das erste Buch der Autorinw as ich gelesen habe und ich bin nicht enttäuscht worden. Das Cover hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte hat mich berührt. Die Darsteller sind sehr gut beschrieben und man kann sich sofot in sie hineinfühlen. Jeder hat zu dem tragischen verbindenden Ereignis eine eigene Geschichte und seine eigenen Probleme. Was gibt es schlimmeres für ein Kind als seine Mutter zu verlieren - die Beste Freundin oder die Ehefrau, die große Liebe, oder gar seine Tochter. Der Schreibstil ist flüssig udn ich muss sagen das ich das Buch in ein paar wenigen Stunden durch hat weil es leicht zu lesen war und ich es nicht mehr weglegen konnte. Was mich auch sehr gut gefallen hat waren die wechselnden Perspektiven, so hat man immer etwas neues erfahren. Manchesmal musste ich nachdenken wenn die Wechsel plötzlich kamen, wo wir gerade in der Geschichte sind, aber nach einigen Seiten legte sich das wieder. Vl hätte man einzelne Kapitel daraus machen können. Die Geschichte ist sehr emotional und wunderschön! Fazit: Gänsehaut feeling - und man würde zwischendurch immer am liebesten alle in den Arm nehmen und ihnen erzählen, dass alles wieder gut wird. Absolute Leseempfehlung!

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Traurig, tragisch und doch so schön
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 21.07.2014

Die erfolgreiche Fernsehmoderatorin Tallulah Hart, von den meisten einfach nur Tully genannt, liegt seit einem schweren Autounfall im Koma und kämpft ums Überleben. Oder war es gar kein Unall ? Und will sie wirklich weiter leben ? Seit geraumer Zeit, genauer gesagt seit dem Tod ihrer allerbesten Freundin Kate, hat... Die erfolgreiche Fernsehmoderatorin Tallulah Hart, von den meisten einfach nur Tully genannt, liegt seit einem schweren Autounfall im Koma und kämpft ums Überleben. Oder war es gar kein Unall ? Und will sie wirklich weiter leben ? Seit geraumer Zeit, genauer gesagt seit dem Tod ihrer allerbesten Freundin Kate, hat sie ihr Leben nicht mehr richtig im Griff. Zwar hat sie Kate versprochen, sich um deren Familie zu kümmern, aber ihre eigene Trauer und ihre eigenen Probleme stehen dazwischen. Sie bemüht sich wohl mit aller Kraft, insbesondere für ihr Patenkind, Kates Tochter Marah da zu sein und sie aufzufangen, aber im Laufe der Jahre entgleitet diese ihr immer mehr, bis die Situation schließlich eskaliert. Aus verschiedenen Blickwinkeln und wechselnden Zeitebenen wird nun das Schicksal von Tully, von Marah und auch von Tullys Mutter Dorothy aufgerollt. Man erfährt als LeserIn sehr intensiv was geschehen ist und wie es soweit hat kommen können. Die Hauptprotagonistinnen erinnern sich und haben schwer mit ihren Schuldgefühlen zu kämpfen. Auch Tullys Unterbewusstsein hat manche " Schlacht " zu schlagen und wird dabei von Erinnerungen an Kate eingeholt. Die Geschichte, die sich hier offenbart, ist sehr emotional, in weiten Teilen sehr traurig und tragisch. Es gibt eine Menge ernsthafte Probleme, bei denen es keinen Ausweg zu geben scheint. Es scheint kein Lichtstreif am Horizont zu geben. Nur die tiefe Freundschaft zwischen Kate und Tully leuchtet " Wie ein Stern in der Nacht " und gibt Anlass zu Hoffnung. Der Titel dieses bewegenden Romans ist in meinen Augen äußerst treffend gewählt und passt perfekt. Auch das Cover passt hervorragend. Die einzelnen Charaktere sind für mich sehr greifbar dargestellt. Ich konnte ihre Gefühle und Gedanken meist sehr gut nachvollziehen. Die wechselnden Sichtweisen ermöglichen ein anschauliches, mehrdimensionales Bild der beteiligten Personen. Allerdings muss man sich auf diese häufigen Wechsel der Perspektive auch einlassen und sich darauf konzentrieren, sonst könnten sie evt. zu Verwirrungen führen. Ich habe dieses Buch sehr genossen, auch ohne den ersten Teil ( "Immer für dich da " )vorher fertig gelesen zu haben ( Dies werde ich nun aber schnellstens nachholen ).

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Die Geschichte einer besonderen Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 15.11.2015

Wie ein Stern in der Nacht ist die Fortsetzung von "Immer für dich da". "Wie ein Stern in der Nacht" kann man sicherlich auch lesen, wenn man das erste Buch nicht kennt. Ich würde jedoch empfehlen, den ersten Teil vorher zu lesen! Im ersten Teil wird erzählt, wie die... Wie ein Stern in der Nacht ist die Fortsetzung von "Immer für dich da". "Wie ein Stern in der Nacht" kann man sicherlich auch lesen, wenn man das erste Buch nicht kennt. Ich würde jedoch empfehlen, den ersten Teil vorher zu lesen! Im ersten Teil wird erzählt, wie die wunderbare Freundschaft zwischen Tully und Kate entsteht. Kate ist an ihrer Krebserkrankung verstorben. Sie hinterlässt ihren Ehemann Johnny, die älteste Tochter Marah sowie zwei Zwillingsjungen. Die komplette Familie hat schwer mit dem Verlust von Kate zu kämpfen, denn sie haben einen sehr besonderen Menschen verloren. Tully ist seit der Kindheit die beste Freundin von Kate. Die beiden sind im Streit auseinandergegangen. In den letzten Wochen haben sich Kate und Tully doch noch versöhnen können. Tully ist die Patentante von Marah und sie will ihrem Versprechen, was sie Kate gegeben hat, dass sie sich um Marah kümmert, gerecht werden. Tully leidet selber sehr unter dem Verlust von Kate. Früher war sie ein erfolgreicher TV-Star, inzwischen ist sie in ein tiefes Loch gefallen und leidet an Depressionen. Um diese zu bewältigen nimmt sie Medikamente und Alkohol. Nach einem Autounfall liegt Tully im Koma. Es wird schön erzählt, wie nah Tully ihrer Freundin Kate in diesem Koma ist. Auch Marah leidet sehr unter dem Verlust der Mutter. In einer Therapiegruppe für trauernde Teenager lernt sie ihren ersten Freund kennen. Der allerdings hat mit seinen Drogen und seinem Grufti-Erscheinungsbild einen sehr schlechten Einfluss auf Marah. Sie bricht ihr Studium ab und hält Pax und sich mit Gelegenheits-Jobs über Wasser. Ein weiterer Erzählstrang gehört der Beziehung zwischen Tully und ihrer Mutter. In der Kindheit hat sich Tully nichts sehnlicher gewünscht, als dass ihre Mutter für sie da ist. In diesem Buch lesen wir, wie es dazu gekommen ist, dass Tully bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und warum sie nicht in einer klassischen Familie aufgewachsen ist. Dieses ist eine wunderschöne Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft und eine ganz tolle Familie! Sehr beeindruckt haben mich die Passagen von Margie, die Mutter von Kate, sie hat immer die richtigen Ansichten und Antworten parat.

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Lebenslange Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 02.11.2015

Nachdem ich das Vorgängerbuch fast verschlungen habe ,war ich sehr gespannt ,wie die Geschichte weitergeht. Kate ,Tullys beste Freundin seit ihrer Jugend,ist tot.Sie hinterlässt ihren Mann Johnny ,ihre 16 Jahre alte Tochter Marah und ihre 10 jährigen Zwillingssöhne. Ihre Familie versucht auf unterschiedliche Weise mit dem Verlust umzugehen. Tully hatte ,als sie... Nachdem ich das Vorgängerbuch fast verschlungen habe ,war ich sehr gespannt ,wie die Geschichte weitergeht. Kate ,Tullys beste Freundin seit ihrer Jugend,ist tot.Sie hinterlässt ihren Mann Johnny ,ihre 16 Jahre alte Tochter Marah und ihre 10 jährigen Zwillingssöhne. Ihre Familie versucht auf unterschiedliche Weise mit dem Verlust umzugehen. Tully hatte ,als sie von der Krebserkrankung ihrer besten Freundin erfuhr,ihren Job beim Fernsehen hingeworfen ,um für Kate dazusein. Nun will sie ,um sich von ihrer Trauer abzulenken,wieder arbeiten. Aber ihr Job ist längst wieder neu vergeben.Auch derVersuch sich um ihr Patenkind Marah zu kümmern mißlingt.Drogen und Alkohol scheinen die einzige Lösung. Nach einem schweren Unfall liegt sie lange Zeit im Koma.Während dieser Zeit gelingt es Kates Familie ihren Verlust zu verarbeiten und auch Tullys Mutter bekommt ihr Leben wieder in den Griff. Die Geschichte hat mich emotional genauso stark berührt wie das Vorgängerbuch. Ich gebe eine Leseempfehlung ab. Buchtitel: Wie ein Stern in der Nacht

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Wie ein Stern in der Nacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 23.11.2014

Tully Hart, erfolgreiche Fernsehjournalistin, pflegt ihre beste Freundin Katie als diese Krebs hat. Deshalb gibt sie ihre Fernsehshow auf. Als Kathie stirbt, verliert Tully ihre "Familie" und den Boden unter den Füssen. Auch für Jonny - Kathies Mann - bricht eine Welt zusammen. Und Marah, Tullys Patentochter, weiß während... Tully Hart, erfolgreiche Fernsehjournalistin, pflegt ihre beste Freundin Katie als diese Krebs hat. Deshalb gibt sie ihre Fernsehshow auf. Als Kathie stirbt, verliert Tully ihre "Familie" und den Boden unter den Füssen. Auch für Jonny - Kathies Mann - bricht eine Welt zusammen. Und Marah, Tullys Patentochter, weiß während der Pubertät überhaupt nicht, wie sie mit dem Verlust ihrer Mutter umgehen soll. Tully hatte versprochen, sich um die Familie ihrer besten Freundin zu kümmern. Leider spielt das Leben wirklich so: es werden Worte gesagt, die man nicht sagen will und in ihrer Trauer gefangen leben sich die Protagonisten auseinander und reden nicht miteinander. Dann hat Tully einen schweren Autounfall, Unfall? - Absicht? Sie liegt im Koma. Nach und nach kommt die ganze Familie ins Krankenhaus. Die Beteiligten erleben nacheinander die vier Jahre seit Katies Tod in Gedanken wider. Jedem werden seine Fehler bewußt. Wieder ein absolut berührender Roman von Kristin Hannah. Es ist der zweite Teil zu "Immer für dich da", denn man ohne Probleme auch alleine lesen kann. Anfangs verwirrten mich die verschiedenen gleichen Geschichten nacheinander, da man auch keine explizite Angabe hatte, wer erzählt nun von welcher Zeit. Aber insgesamt wieder total super zu lesen. Und natürlich war es die letzten ca. 70 Seiten wieder total emotional. Tiefer Hintergrund: Wie machen wir weiter, wen eine geliebte Person stirbt. Wer braucht in einer Freundschaft den anderen mehr? Oder gleicht sich das aus? Nur vier Sterne, da mich wie schon erwähnt, der Anfang etwas verwirrt hat.

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Bewegend: Freundschaft, Familie, Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Ober-Olm am 02.11.2014

Der vielschichtige Roman von Kristin Hannah ist aus verschiedenen Perspektiven und in Sequenzen der Gegenwart und der Vergangenheit in Form von Rückschauen, die sich im Laufe der Erzählung zu einem Ganzen verdichten, geschrieben. Die Rahmenhandlung bewegt sich in einem Zeitraum von 12 Tagen, dem 2. bis 14. September 2010,... Der vielschichtige Roman von Kristin Hannah ist aus verschiedenen Perspektiven und in Sequenzen der Gegenwart und der Vergangenheit in Form von Rückschauen, die sich im Laufe der Erzählung zu einem Ganzen verdichten, geschrieben. Die Rahmenhandlung bewegt sich in einem Zeitraum von 12 Tagen, dem 2. bis 14. September 2010, vom versuchten Selbstmord der einst berühmten Talkshow-Moderatorin Tully Hart über ihren Krankenhaus-aufenthalt und das künstliche Koma, in das sie versetzt wird, bis hin zur Entscheidung ihrer Mutter Dorothy sie nach Hause zu holen und zu pflegen solange sie im Koma liegt. Eng verbunden mit Tullys Geschichte ist die Geschichte der Familie Mularkey-Ryan, der Familie von Tullys bester Freundin Kate, die vor vier Jahren an Krebs verstarb. Trotz eines mehrere Jahre andauernden Streits zwischen den beiden Frauen hatte Tully ihre Show – und damit ihre Karriere, wie sie später feststellt, aufgegeben um der Freundin zur Seite zu stehen. Allerdings schafft sie es nicht, wie von Kate gewünscht, sich nach ihrem Tod um Kates Familie zu kümmern, da Kates Mann Johnny dies nicht zulässt. Er hängt noch dem Streit der beiden Frauen nach und versteht nicht, dass Tully es z.B. aus emotionalen Gründen nicht auf die Trauerfeier schafft und Kates Wunsch nachkommt, statt zu trauern zu tanzen und ihr Leben zu feiern. Seine Trauer bedingt, dass sich seine 16-Jährige Tochter Marah, Tullys Patenkind, von der Familie entfernt. Nur die 8-Jährigen Zwillinge Wills und Luke halten zu ihrem Vater. Neben Johnnys Perspektive wird auch die von Marah dargestellt, die sich unverstanden fühlt, nicht um ihre Mutter trauern kann und sich deshalb zu Ritzen beginnt. Tully verspricht, sich um ihre Patentochter zu kümmern als Johnny beschließt, nach LA zu ziehen um dort zu arbeiten. So darf Marah zunächst bei Tully in Seattle bleiben, doch ihr Zustand verschlechtert sich, da sie auch bei Tully, die inzwischen von Beruhigungs- und Schmerzmitteln sowie Alkohol lebt, keinen wirklichen Halt findet – oder finden will. So verschwindet Marah schließlich eines Tages mit dem charismatischen Paxton, den sie in einer Therapiegruppe kennenlernt. Fortan wohnt sie in Abbruchhäusern, kleidet sich als Grufti und geht Gelegenheitsjobs nach. Von Pax und seinen Drogen scheint sie mehr und mehr abhängig zu werden. Als Pax sie wieder einmal unter Druck setzt, besucht sie Tully, die sie allerdings leicht zugedröhnt vorfindet, und fordert Geld. Dies verweigert ihr Tully, da sie meint dies sei auch die Entscheidung ihrer Freundin Kate gewesen. Daraufhin verkauft Marah Tullys Abhängigkeit an ein Magazin, um an Geld zu kommen. Als Tully dies liest, beschließt sie ihrem Leben ein Ende zu setzen und fährt mit dem Auto gegen einen Brückenpfeiler. Johnny wird nach dem Unfall vom Krankenhaus verständigt. Während dem Kampf um Tullys Leben dort arbeitet er seine eigene Trauer auf, die Geschichte seiner Frau und deren bester Freundin, seine Wut auf Tully. Schließlich erreicht er auch Marah, die sogar ins Krankenhaus kommt, es schafft sich von Pax zu lösen, sich bei Tully entschuldigen will und so wieder zu ihrer Familie findet. Ein weiterer Handlungsstrang ist die Geschichte von Tullys Mutter Dorothy, alias Cloud, einem Hippie-Mädchen mit lang anhaltender Drogensucht. Erst kurz vor Tullys Unfall gelang es Dorothy, clean und sesshaft zu werden, eine Lebensaufgabe im Anbau von biologischem Gemüse zu finden. Sie erzählt Tully während ihres einjährigen Komas das, was sie ihr während ihrer Kindheit bis hin zu dem Moment in dem Tully ihre Memoiren schreiben wollte, um wieder ins Scheinwerferlicht zurückzufinden, nicht sagen konnte. Man erfährt, dass Dorothy als Kind Missbrauchsopfer war, von ihrer unverständigen Mutter in furchterregende Therapieeinrichtungen gebracht wurde, quasi umerzogen wurde. Schließlich lernte Dorothy den Greaser Rafe kennen, mit dem sie weglief und von dem sie mit Tully schwanger wurde. Als Rafe verhaftet wird, weil Dorothy sich aus einer Depression heraus gegen ihn wendet, wird sie zurück zu ihren Eltern gebracht und erneut in eine Klinik eingewiesen. Tully bleibt bei den Großeltern, wo sie schließlich, nachdem sie ihren Vater die Treppe heruntergestoßen hat, Tully nach erneuter Umerziehung entführt um mit ihr in Kommunen und Trailerparks zu leben, bis sie nach dem Tod von Dorothys Eltern in deren Haus einziehen. Dort in der Nachbarschaft trifft Tully dann auf Kate, ihre beste Freundin. Aufgrund ihrer Drogensucht kann Dorothy Tully keine richtige Mutter sein, diesen Part übernehmen Kates Eltern Margie und Bud, mit denen sich Dorothy schließlich im Krankenhaus anfreundet. Am Verstörendsten sind jedoch die Kapitel, in denen Tully selbst aus ihrem Koma-Zustand zu Wort kommt. Sie scheint über ihrer sterblichen Hülle zu schweben, sieht alle die sie besuchen kommen, hört was sie ihr erzählen. Auch ihre Freundin Kate spürt und hört sie bei sich. Kate führt Tully an Orte wo die beiden glücklich waren, bittet sie weiterhin sich dafür zu entscheiden am Leben zu bleiben. Auch bittet Kate Tully, ihr ihre Perspektive der Geschehnisse seit ihrer Beerdigung zu schildern, die Auseinandersetzung mit und die Zurückweisung durch Johnny, die Vorfälle mit Marah die zu deren Verschwinden führten. Sie bittet sie auch, allen Personen genau zuzuhören, gerade ihrer Mutter die sie anhand ihrer Lebensgeschichte um Verzeihung bittet. Diesen Teil der Geschichte muss man mögen, an solche Empfindungen und Nahtoderfahrungen muss man glauben um der Geschichte weiter folgen zu können. Sonst wirkt alles zu phantastisch. Der Roman ist sehr eindringlich und emotional geschrieben, die ein oder andere Träne ist gewiss. Die häufigen Perspektivenwechsel, die zeitlich versetzten Bruchstücke der Vergangenheit und der Geschehnisse sind zunächst gewöhnungsbedürftig. Jedoch gelingt es der Autorin sehr gut, die Teile zu einem großen Ganzen zusammenzuführen, so dass man sich in der Geschichte nicht verloren fühlt. Den Vorgänger-Roman zur Freundschaft von Tully und Kate, „Immer für dich da“, muss man meiner Meinung nach nicht gelesen haben, um der Handlung folgen zu können oder um weitere Hintergrundinformationen zu haben. Wer Bücher über die Bedeutung von Freundschaft, Familie, Liebe und irgendwie auch Happy Ends mag, ist hier genau richtig.

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Unterhaltsam aber auch nicht mehr
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2015

Inhalt: Tully Hart ist berühmt, drogensüchtig und hat vor Jahren ihre beste Freundin Kate an den Krebs verloren. Seither geht es mit ihr immer weiter bergab. Doch sie hat ihrer Freundin Kate versprochen sich um ihre Tochter Marah zu kümmern. Auf der Beerdigung gibt Tully die Diva, ist fröhlich skandalös fröhlich und... Inhalt: Tully Hart ist berühmt, drogensüchtig und hat vor Jahren ihre beste Freundin Kate an den Krebs verloren. Seither geht es mit ihr immer weiter bergab. Doch sie hat ihrer Freundin Kate versprochen sich um ihre Tochter Marah zu kümmern. Auf der Beerdigung gibt Tully die Diva, ist fröhlich skandalös fröhlich und versucht die Trauergesellschaft zu unterhalten. Das wäre so Kates Wunsch gewesen. Dies stößt Kates Mann Johnny auf, der Tully nicht leiden kann ihr aber aufgrund seiner Trauer nichts entgegensetzen kann. Er leidet sehr unter dem Tod seiner Frau und fühlt sich wie ein Versager, da er es nicht schafft für seine Kinder stark zu sein und mit ihnen die Trauerbewältigung anzugehen. Dann ist da noch Marah, Tullys Patenkind. Sie leidet unendlich unter der Trauer. Durch falsche Freunde wird sie in einen Abgrund aus Drogen und Rebellion gezogen. Hier versagen Tully und Johnny als Familie und Beschützer. Tully stürzt sich in Drogen und verfällt in Depressionen. Trotzdem versucht sie für Marah da zu sein. Jahre später erfährt der Johnny, dass Tully einen Autounfall hat und er kümmert sich um sie, da er das seiner Frau auf dem Sterbebett versprochen hat. Doch eigentlich hat er Tully noch nicht verziehen. Das Cover: Glas Teelichter hängen im Baum. Die Gläser sind sogar glänzend herausgearbeitet. Das Cover erinnert an einen lauen Sommerarbend und hat mich sehr angesprochen. Die Geschichte: Trauerbewältigung und Versprechen am Sterbebett, die man versucht einzuhalten. Das Thema klang interessant. Der Schreibstil: Das Buch lebt durch viele Zeitsprünge, die ich nicht immer verstanden habe. Wo befinde ich mich gerade? Wer erzählt gerade? Welcher Zeitpunkt im Leben dieses Mensches ist es gerade. Manchmal wird die selbe Situation nacheinander aus der Perspektive von 2 Leuten erzählt. Es sollte um Tully gehen und wie sich sich um die Tochter ihrer verstorbenen Freundin kümmert. Aber die Geschichte kann gar nicht davon handeln, denn Tully liegt nach einem Autounfall im Koma. So geht es in der Geschichte hin und her. Mal vor dem Unfall, mal nach dem Unfall und zu allem Verständnis-Übel geht es dann auch noch um Tullys Mutter und ihre Vergangenheit. Ständige Zeitwechsel, die bei mir den Verständnisfluss stören. Fazit: Wenn man das Buch nicht an einem Stück lesen kann, dann wird man immer wieder Probleme haben in die Geschichte reinzukommen. Es ist sehr durcheinander geschrieben. Die Thematik ist anrührend. Es handelt vom Mutter sein und nicht-sein. Von Vergangenheitsbewältigung, von Aufarbeiten, von Vergebung und von Liebe. Leider für mich nicht passend und fesselnd umgesetzt. Daher nur 3 Sterne.

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Toller Roman, sehr zu empfehlen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohr a. Main am 13.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kate Ryan stirbt mit Anfang Vierzig an Krebs und hinterläßt eine trauernde Familie, bestehend aus ihrem Mann Johnny, ihrer 16jährigen Tochter Marah und den 8jährigen Zwillingen Lucas und Wills. Außerdem gibt es noch Tully, ihre beste Freundin, eine bekannte Fernsehmoderatorin. Diese wird nicht mit dem Tod ihrer Freundin fertig... Kate Ryan stirbt mit Anfang Vierzig an Krebs und hinterläßt eine trauernde Familie, bestehend aus ihrem Mann Johnny, ihrer 16jährigen Tochter Marah und den 8jährigen Zwillingen Lucas und Wills. Außerdem gibt es noch Tully, ihre beste Freundin, eine bekannte Fernsehmoderatorin. Diese wird nicht mit dem Tod ihrer Freundin fertig und stürzt in eine Alkohol- und Tablettenabhängigkeit. Dadurch verliert sie auch ihren Job und letztendlich auch den Kontakt zu Kates Familie. Nachdem sie eines Abends ein Interview ihrer Patentochter Marah über sie gelesen hat, in dem Marah von ihrer Sucht berichtet, verursacht sie einen schweren Autounfall. Seitdem liegt sie im Koma und blickt immer wieder - zusammen mit Kate - auf ihr bisheriges Leben zurück.....Obwohl ich den vorhergehenden Band nicht gelesen habe, kam ich von diesem Roman nicht mehr los. Nur selten findet man ein Buch, das so gefühlvoll und emotional geschrieben ist. Es hat mich wirklich berührt und auch oft zu Tränen gerührt. Kristin Hannah ist eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen und ihr ist diesmal wieder ein Meisterwerk gelungen. Ich kann das Buch nur empfehlen und werde mir auch noch den vorhergehenden Band besorgen. Buchtitel: Wie ein Stern in der Nacht

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Wie ein Stern in der Nacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 20.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, hab ich mir dieses Buch und den ersten Teil davon " Immer für dich da " , sofort bestellt. Ich muss sagen, ich war hin und weg. Konnte das Buch nicht mehr weg legen. Kristin Hannah schreibt so gefühlvoll und rühren, dass mir... Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, hab ich mir dieses Buch und den ersten Teil davon " Immer für dich da " , sofort bestellt. Ich muss sagen, ich war hin und weg. Konnte das Buch nicht mehr weg legen. Kristin Hannah schreibt so gefühlvoll und rühren, dass mir immer mal wieder die Tränen kamen. Tully verspricht ihrer Freundin Kathy, als diese im Sterben liegt, dass sie auf ihre Tochter Marah achtgeben wird. Dies gestaltet sich jedoch äußerst schwierig, da Marah die Trauer über den Verlust ihrer Mutter nicht verarbeiten kann. Sie gibt sich mit den falschen Leuten ab und rutscht ab. Alles wird dann sehr schwierig, als Tully einen Autounfall hat und im Komma liegt. Doch mehr möchte ich jetzt nicht verraten. Das Cover, sowie der Titel haben mich sofort angesprochen. Auch ist der Schreibstil sehr flüssig und fesselnd. so dass man sich unbedingt Zeit nehmen muss, denn das Buch legt man nur ungern auf die Seite. Absolut empfehlenswert !

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Wie ein Stern in der Nacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 23.12.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, hab ich mir dieses Buch und den ersten Teil davon " Immer für dich da " , sofort bestellt. Ich muss sagen, ich war hin und weg. Konnte das Buch nicht mehr weg legen. Kristin Hannah schreibt so gefühlvoll und rühren, dass mir... Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, hab ich mir dieses Buch und den ersten Teil davon " Immer für dich da " , sofort bestellt. Ich muss sagen, ich war hin und weg. Konnte das Buch nicht mehr weg legen. Kristin Hannah schreibt so gefühlvoll und rühren, dass mir immer mal wieder die Tränen kamen. Tully verspricht ihrer Freundin Kathy, als diese im Sterben liegt, dass sie auf ihre Tochter Marah achtgeben wird. Dies gestaltet sich jedoch äußerst schwierig, da Marah die Trauer über den Verlust ihrer Mutter nicht verarbeiten kann. Sie gibt sich mit den falschen Leuten ab und rutscht ab. Alles wird dann sehr schwierig, als Tully einen Autounfall hat und im Komma liegt. Doch mehr möchte ich jetzt nicht verraten. Das Cover, sowie der Titel haben mich sofort angesprochen. Auch ist der Schreibstil sehr flüssig und fesselnd. so dass man sich unbedingt Zeit nehmen muss, denn das Buch legt man nur ungern auf die Seite. Absolut empfehlenswert !

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Ein wunderschöner Roman über das Weiterleben
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 16.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Wie ein Stern in der Nacht" ist vor allem ein Buch über die vielen Arten der Liebe, die das Leben erst lebenswert machen. Und es ist ein Buch über die Trauer und das Weiterleben, auch wenn es nicht möglich scheint. Im Mittelpunkt der Geschichte steht unsichtbar und doch stets... "Wie ein Stern in der Nacht" ist vor allem ein Buch über die vielen Arten der Liebe, die das Leben erst lebenswert machen. Und es ist ein Buch über die Trauer und das Weiterleben, auch wenn es nicht möglich scheint. Im Mittelpunkt der Geschichte steht unsichtbar und doch stets präsent die Erinnerung an Kate, auch noch Jahre nach ihrem Tod. Weder ihr Ehemann Johnny, noch ihre beste Freundin Tully oder ihre Tochter Marah können den Schmerz loslassen, können ihren Tod als etwas anderes sehen als den ultimativen Verlust der wichtigsten Liebe in ihrem Leben. Haltlos, hilflos versuchen sie, das eigene Leben wieder zusammenzusetzen, aber es erscheint ihnen, als könne das niemals gelingen, weil das wichtigste Puzzleteil fehlt... Im Grunde ist es ein realistisches Buch. Als Tully ins Koma fällt, kommt jedoch ein leises spirituelles Element dazu - wobei es dem Leser überlassen bleibt, wie er es interpretiert, was er glauben möchte und was nicht. Das hat mir gut gefallen - die Autorin gibt nicht alles vor sondern traut dem Leser zu, selber zu seinen eigenen Schlüssen zu kommen. Die angesprochenen Themen werden ernsthaft und einfühlsam behandelt, und trotz aller Trauer und allem Verlust war das Buch für mich nicht deprimierend, sondern hatte einen unterschwelligen Hauch von Hoffnung. Man weiß als Leser einfach, dass es doch bald besser werden muss, und dieser Gedanke lässt einen immer weiterlesen und mitfiebern. Das Buch bleibt auch dann spannend, wenn es sich auf die Emotionen, Wünsche, Hoffnungen und Ängste der handelnden Personen konzentriert und eigentlich gerade nicht viel passiert. Und das lag vor allem an den Charakteren, die einem so komplex und vielseitig entgegentreten wie echte Menschen. Keiner ist perfekt, keiner ist 100%ig gut oder böse - so einfach ist das weder im Leben noch in diesem Buch. Die Geschichte wird abwechselnd aus Tullys, Johnnys und Marahs Sicht erzählt (gegen Ende auch aus Sicht von Tullys Mutter Dorothy), und oft sieht man ein bestimmtes Ereignis aus Sicht einer Person, und dann später im Buch noch einmal aus Sicht einer anderen - und es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die gleiche Begebenheit wirken kann! Hinter einem Verhalten, das egoistisch, gedankenlos und geradezu grausam wirkt, stecken dann zum Beispiel die allerbesten Absichten und sogar selbstlose Liebe. Manchmal hätte ich so gerne mit den Charakteren gesprochen und ihnen gesagt: es ist doch alles ganz anders! Sprecht miteinander! Aber es ist leider nur zu realistisch, dass man sich manchmal vorschnell eine Meinung bildet und nicht wirklich über seine eigene Sichtweise hinausblicken kann. Erst gegen Ende des Buches, wo näher auf die Geschichte von Tullys Mutter eingegangen wird, wurde mir die Vielfalt der angesprochenen und meist traurigen Themen etwas zuviel. Verlust, Verrat, Co-Abhängigkeit - und jetzt auch noch das? Andererseits fand ich gut, dass auch Dorothy eine Stimme bekommt, dass sie nicht bis zum Ende der Geschichte einfach nur die böse Mutter ist, die ihr Kind im Stich gelassen hat. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Auch in traurigen oder dramatischen Szenen vermeidet die Autorin Schwulst und Kitsch - der Schreibstil bleibt klar, deutlich und dennoch eindringlich. Er vermittelt Emotionen, ohne übertrieben rührselig zu werden. Fazit: "Wie ein Stern in der Nacht" ist ein emotionales, wunderbares Buch über Verlust, Trauer und die Kraft, weiterzuleben. Drei ganz unterschiedliche Charaktere, die den gleichen Menschen verloren haben, erzählen uns eine Geschichte voller Missverständnisse, Umwege, Verrat, Vergebung - und voller Liebe.

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Die Dualität des Lebens
von Janine2610 am 30.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Es gibt die Dunkelheit und das Licht, den Sommer und den Winter, es gibt Schönes und Hässliches, Stress und Ruhe und wenn es gute Zeiten gibt, muss es genauso auch schlechte Zeiten geben ... Für Johnny, Marah und Tully, Ehemann, Tochter und beste Freundin der verstorbenen Kate, könnten die Zeiten... Es gibt die Dunkelheit und das Licht, den Sommer und den Winter, es gibt Schönes und Hässliches, Stress und Ruhe und wenn es gute Zeiten gibt, muss es genauso auch schlechte Zeiten geben ... Für Johnny, Marah und Tully, Ehemann, Tochter und beste Freundin der verstorbenen Kate, könnten die Zeiten momentan nicht schlimmer sein - denn die Trauer um Kate hat sie fest im Griff. ~ »Man ist nie gefasst auf den Scheiß, den einem das Leben beschert.« ~ (S. 169) In diesem Buch dreht sich fast alles um den Umgang mit der Trauer über Kates Tod. Jeder Charakter hat seine eigene Methode, wie er damit umgeht. Leider sind diese Methoden allesamt nicht gerade förderlich - eher das Gegenteil ist der Fall: Es wird gesoffen, es werden Medikamente geschluckt, Drogen konsumiert, gehungert, geritzt, gestritten, von Zuhause ausgerissen und jähzornig herumgezetert. Und das nicht gerade phasenweise, sondern einige Monate bis hin zu Jahren. Als Leser muss man miterleben, wie für Tully, Marah und Johnny alles den Bach runtergeht ... und ich kann euch sagen, es ist wirklich deprimierend, wenn man das so liest. ~ Ich bin in meiner Depression gefangen wie eine Biene in einem Einmachglas und fühle mich von allen vollkommen isoliert. ~ (S. 236) Auf so viel Dramatik war ich echt nicht gefasst gewesen. Ich meine: ja, der Tod einer nahestehenden Person ist fürchterlich und schwer zu verkraften, aber dass man nach beispielsweise zwei Jahren immer noch so tief drinsteckt in seiner Trauer, fand ich etwas übertrieben. Ich hatte das Gefühl, als würde es für die Charaktere gar nie leichter werden. Die zweite große Thematik in dem Roman war Tullys zerrüttete Beziehung zu ihrer Mutter Cloud (alias Dorothy). Drogen, Alkohol und Schuld- und Versagensängste bei der einen und Medikamentenmissbrauch und die Angst, von niemanden geliebt zu werden, bei der anderen, sind der Grund, dass sie nie so richtig eine Beziehung zueinander aufbauen konnten, ja sie sich im Grunde überhaupt nie richtig kennengelernt haben. Hinzu kommen einige Geheimnisse, die Dorothy ihrer Tochter ihr Leben lang verschwiegen hat, was sie ebenfalls nicht gerade näher aneinander rücken hat lassen. ~ Wie fühlt es sich an, zu wissen, dass Menschen ohne einen nicht leben können? Wie fühlt es sich an, von so vielen Menschen so geliebt zu werden? ~ (S. 90) Leider (oder Gott sei Dank?) macht einem dieses Buch mal wieder ganz deutlich bewusst, dass im Leben oftmals erst etwas Schlimmes passieren muss, bis man merkt, was man all die Jahre über für Fehler gemacht und was man an den Freunden und der Familie eigentlich Gutes hat. Nicht immer ist es in solchen Fällen dann überhaupt noch möglich, um Verzeihung zu bitten ... So negativ und schlimm hier alles ab dem Tod von Kate seinen Lauf genommen hat, desto positiver und schöner fand ich dann wenigstens die Entwicklung, die die Charaktere dem Ende entgegen durchgemacht haben. Bis zum Beginn des letzten Buchviertels dachte ich mir noch, dass ich selbst gleich Depressionen bekomme, wenn ich jetzt noch weiterlese, aber glücklicherweise habe ich es getan, sonst hätte ich dieses wundervolle, rührende Ende verpasst.

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Die Geschichte einer besonderen Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 15.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wie ein Stern in der Nacht ist die Fortsetzung von "Immer für dich da". "Wie ein Stern in der Nacht" kann man sicherlich auch lesen, wenn man das erste Buch nicht kennt. Ich würde jedoch empfehlen, den ersten Teil vorher zu lesen! Im ersten Teil wird erzählt, wie die... Wie ein Stern in der Nacht ist die Fortsetzung von "Immer für dich da". "Wie ein Stern in der Nacht" kann man sicherlich auch lesen, wenn man das erste Buch nicht kennt. Ich würde jedoch empfehlen, den ersten Teil vorher zu lesen! Im ersten Teil wird erzählt, wie die wunderbare Freundschaft zwischen Tully und Kate entsteht. Kate ist an ihrer Krebserkrankung verstorben. Sie hinterlässt ihren Ehemann Johnny, die älteste Tochter Marah sowie zwei Zwillingsjungen. Die komplette Familie hat schwer mit dem Verlust von Kate zu kämpfen, denn sie haben einen sehr besonderen Menschen verloren. Tully ist seit der Kindheit die beste Freundin von Kate. Die beiden sind im Streit auseinandergegangen. In den letzten Wochen haben sich Kate und Tully doch noch versöhnen können. Tully ist die Patentante von Marah und sie will ihrem Versprechen, was sie Kate gegeben hat, dass sie sich um Marah kümmert, gerecht werden. Tully leidet selber sehr unter dem Verlust von Kate. Früher war sie ein erfolgreicher TV-Star, inzwischen ist sie in ein tiefes Loch gefallen und leidet an Depressionen. Um diese zu bewältigen nimmt sie Medikamente und Alkohol. Nach einem Autounfall liegt Tully im Koma. Es wird schön erzählt, wie nah Tully ihrer Freundin Kate in diesem Koma ist. Auch Marah leidet sehr unter dem Verlust der Mutter. In einer Therapiegruppe für trauernde Teenager lernt sie ihren ersten Freund kennen. Der allerdings hat mit seinen Drogen und seinem Grufti-Erscheinungsbild einen sehr schlechten Einfluss auf Marah. Sie bricht ihr Studium ab und hält Pax und sich mit Gelegenheits-Jobs über Wasser. Ein weiterer Erzählstrang gehört der Beziehung zwischen Tully und ihrer Mutter. In der Kindheit hat sich Tully nichts sehnlicher gewünscht, als dass ihre Mutter für sie da ist. In diesem Buch lesen wir, wie es dazu gekommen ist, dass Tully bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und warum sie nicht in einer klassischen Familie aufgewachsen ist. Dieses ist eine wunderschöne Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft und eine ganz tolle Familie! Sehr beeindruckt haben mich die Passagen von Margie, die Mutter von Kate, sie hat immer die richtigen Ansichten und Antworten parat.

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Wie ein Stern in der Nacht
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte in der Tat etwas Angst, dass dieses Buch dem ersten Teil nicht gerecht werden könnte. Doch das ist mit Nichten so. Statt dessen sieht es so aus, als ob Hannah einfach noch viel mehr zu dem Thema zu sagen hatten. Und das macht sie nun auf ganz... Ich hatte in der Tat etwas Angst, dass dieses Buch dem ersten Teil nicht gerecht werden könnte. Doch das ist mit Nichten so. Statt dessen sieht es so aus, als ob Hannah einfach noch viel mehr zu dem Thema zu sagen hatten. Und das macht sie nun auf ganz wundervolle und bezaubernde Art. Ich bin mit dem Buch verschmolzen, konnte es nicht weglegen. Sicherlich ist der erste Teil wichtig, wenn man dieses hier angeht. Doch nach dem ersten Teil ist es meiner Meinung nach ganz wichtig, dieses hier zu lesen. Es müsste eigentlich an den ersten Teil rangeklebt werden. Diese beiden Bücher sind sehr, sehr tiefgründig und behutsam geschrieben worden. Es ist nicht bis zum Vergehen traurig, ist aber so durchdringend und besonders, dass viele, viele Leute es dringend und unbedingt lesen sollten.

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Wie ein Stern in der Nacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 02.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich hatte in der Tat etwas Angst, dass dieses Buch dem ersten Teil nicht gerecht werden könnte. Doch das ist mit Nichten so. Statt dessen sieht es so aus, als ob Hannah einfach noch viel mehr zu dem Thema zu sagen hatten. Und das macht sie nun auf ganz... Ich hatte in der Tat etwas Angst, dass dieses Buch dem ersten Teil nicht gerecht werden könnte. Doch das ist mit Nichten so. Statt dessen sieht es so aus, als ob Hannah einfach noch viel mehr zu dem Thema zu sagen hatten. Und das macht sie nun auf ganz wundervolle und bezaubernde Art. Ich bin mit dem Buch verschmolzen, konnte es nicht weglegen. Sicherlich ist der erste Teil wichtig, wenn man dieses hier angeht. Doch nach dem ersten Teil ist es meiner Meinung nach ganz wichtig, dieses hier zu lesen. Es müsste eigentlich an den ersten Teil rangeklebt werden. Diese beiden Bücher sind sehr, sehr tiefgründig und behutsam geschrieben worden. Es ist nicht bis zum Vergehen traurig, ist aber so durchdringend und besonders, dass viele, viele Leute es dringend und unbedingt lesen sollten.

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Ein berührender Roman
von MrsAmy am 24.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Seit ihre beste Freundin Kate vor zwei Jahren an Krebs starb, ist für Trully nichts mehr, wie es war. Sie hat vollkommen den Halt und die Orientierung im Leben verloren. Früher, da war sie eine prominente TV-Moderatorin – erfolgreich und von allen bewundert. Und doch hat sie ihre beste... Seit ihre beste Freundin Kate vor zwei Jahren an Krebs starb, ist für Trully nichts mehr, wie es war. Sie hat vollkommen den Halt und die Orientierung im Leben verloren. Früher, da war sie eine prominente TV-Moderatorin – erfolgreich und von allen bewundert. Und doch hat sie ihre beste Freundin gebraucht, wie die Luft zum Atmen. Jetzt ist Kate nicht mehr da und Trully hat keinen Job mehr. Die Tage übersteht sie nur mit Beruhigungstabletten und Alkohol. Dabei sollte sie sich doch um Kates Tochter Marah kümmern, die den Verlust ihrer Mutter ebenfalls nie verkraftet hat. Denn Kate wusste, dass ihr Ehemann Johnny mit seiner Trauer, den kleinen Zwillingen und der pubertierenden Marah überfordert sein würde. Johnny und Trully versagen, Marah kommt auf die schiefe Bahn und entzieht sich den beiden. Dann passiert das Unfassbare: Trully erleidet einen schweren Autounfall. Sie schwebt zwischen Leben und Tod. So beginnt für alle Beteiligten eine Zeit der Erinnerung, an Kate, ihren Tod und die Zeit danach. Wird Trully die Erinnerung genug Kraft zum Weiterleben geben? Und was geschieht mit Marah? Und dann ist da auch noch Trullys Mutter Dorothy, die nur einen Wunsch hat: ihrer Tochter endlich nahe zu sein. „Wie ein Stern in der Nacht“ ist ein berührender Roman von Kristin Hannah, um eine Vielzahl von Personen, die den Tod einer innig geliebten Person nicht verkraftet haben. Alle Beteiligten haben sich nach Kates Tod abgekapselt und mehr oder weniger versucht, alleine mit dem Tod ihrer Freundin, Mutter beziehungsweise Ehefrau zurechtzukommen. Ein Vorgehen, was scheitern musste und die Betroffenen oftmals weit voneinander entfernte. Hannahs Schreibstil ist eindringlich und fesselnd. Hat man einige Seiten gelesen, kann man den Roman nur noch schwer aus der Hand legen. Die Handlung ist logisch aufgebaut und verläuft in mehreren Strängen. So erfährt der Leser die Geschehnisse aus Johnnys, Trullys und Marahs Sicht. Hannah setzt dabei zumeist einen auktorialen Erzähler ein, Trullys Erlebnisse kann man jedoch aus der Ich-Perspektive erleben. Die Charaktere sind relativ gut ausgearbeitet und haben alle ihre Eigenheiten. Sie sind mir aber zum Teil doch noch etwas zu konturlos. So vergebe ich für diese schöne Lektüre vier Sterne, gebe aber noch den Hinweis, dass man schon ein Liebhaber des Frauenroman-Genres sein muss, sonst könnte einen das Buch mitunter nicht so sehr begeistern.

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Liebe heilt alles
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 30.11.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Fernsehmoderatorin Tully Hart wird bei einem Autounfall ernsthaft verletzt und liegt nun im Koma. Nach dem Tod ihrer besten Freundin Kate war ihr Leben völlig aus den Fugen geraten. Missverständnisse reihen sich aneinander, so dass auch Kates Familie auseinanderbricht, ihre Tochter Marah bricht jeden Kontakt zu ihrer Familie... Die Fernsehmoderatorin Tully Hart wird bei einem Autounfall ernsthaft verletzt und liegt nun im Koma. Nach dem Tod ihrer besten Freundin Kate war ihr Leben völlig aus den Fugen geraten. Missverständnisse reihen sich aneinander, so dass auch Kates Familie auseinanderbricht, ihre Tochter Marah bricht jeden Kontakt zu ihrer Familie und zu Tully ab. Doch Tullys Koma lässt alle innehalten, und sie finden wieder zueinander im Bestreben, Tully ins Leben zurückzuholen. Vieles wird dabei wieder zurechtgerückt. Die Geschichte ist herzzereißend geschrieben und schrammt immer wieder knapp am Kitsch vorbei. Das Ende ist vorhersehbar, etwas anderes wäre nach diesen Erzählungen gar nicht möglich. Dies ist mein drittes Buch von der Autorin, allesamt sind sie nicht so ganz meine Kragenweite, obwohl mich diese etwas mehr berührt hat als die anderen. Was mir bei diesem Buch lesenswert erscheint, ist die Entwicklung der Protagonisten, hier hat sich die Autorin viele Gedanken darüber gemacht und sie sehr einfühlsam beschrieben. Ein Buch für alle ausgekochten Romantiker(innen)…

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