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Wie wir uns täglich die Zukunft versauen

Raus aus der Kurzfrist-Falle

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Menschen handeln unvernünftig: Zahlreiche Studien belegen, dass wir bei zwei oder mehr Optionen fast immer die kurzfristig angenehmste wählen - auch wenn wir wissen, dass andere Alternativen langfristig besser, vorteilhafter und nachhaltiger wären. Salatteller oder Sahnetorte? CO2 reduzieren oder schnell von A nach B kommen? Die Steuern senken oder das Sparprogramm durchziehen? Unsere Vernunft verliert regelmäßig gegen das hormonelle Belohnungssystem, das die guten Gefühle erzeugt.
Menschen handeln unvernünftig: Zahlreiche Studien belegen, dass wir bei zwei oder mehr Optionen fast immer die kurzfristig angenehmste wählen - auch wenn wir wissen, dass andere Alternativen langfristig besser, vorteilhafter und nachhaltiger wären. Salatteller oder Sahnetorte? CO2 reduzieren oder schnell von A nach B kommen? Die Steuern senken oder das Sparprogramm durchziehen? Unsere Vernunft verliert regelmäßig gegen das hormonelle Belohnungssystem, das die guten Gefühle erzeugt.
Der Zukunftsmanager Pero Micic erklärt auf Basis von neurowissenschaftlichen, sozialpsychologischen und verhaltensökonomischen Studien, wie wir diese Kurzfrist-Falle im Kopf überwinden können.

Portrait
Pero Micic ist international tätiger Experte für Zukunftsmanagement und Vorstand der FutureManagementGroup AG. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und Future Studies in Deutschland, Großbritannien und den USA. Pero Micic berät international führende Unternehmen zu Fragen der unternehmerischen Zukunftsforschung und der praktischen Umsetzung von Zukunftswissen in das strategische Management.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 28.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-430-20160-5
Verlag Econ
Maße (L/B/H) 221/170/32 mm
Gewicht 558
Verkaufsrang 71.471
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Nervenaufreibender als jeder Thriller...
von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2015

ist das Szenario, das Pero Mi?i? von unserer Zukunft zeichnet. Ein Bild, dass mir den Schlaf raubt; dank des Kurzzeitdenkens jedoch nicht lange. Der "homo praesens" will nicht warten. Sehenden Auges entscheidet er sich unter mehreren Alternativen fast immer für die, die ihm im Augenblick Befriedigung verschafft, auch wenn eine... ist das Szenario, das Pero Mi?i? von unserer Zukunft zeichnet. Ein Bild, dass mir den Schlaf raubt; dank des Kurzzeitdenkens jedoch nicht lange. Der "homo praesens" will nicht warten. Sehenden Auges entscheidet er sich unter mehreren Alternativen fast immer für die, die ihm im Augenblick Befriedigung verschafft, auch wenn eine andere auf lange Sicht nachhaltiger ist. Unser derzeitiges, kurzfristiges Wohl und Vergnügen ist uns wichtiger als eine gute Zunkuft. Aber nicht nur das Individuum trifft unkluge Entscheidungen und verbaut sich damit seine Zukunft. Gewählten Vertreter und Manager großer Unternehmen treffen Absprachen, die Auswirkungen auf Millionen von Menschen haben. Probleme werden gegebenenfalls erkannt und dennoch hingenommen. Die Lösung auf einen Zeitpunkt vertagt, der nicht greifbar ist: die Zukunft. Als Beispiele jünster Vergangenheit werden die Renten- und Pflegeversicherung sowie die Atombombe genannt. Die Zukunft ist nicht real. Wir haben sie nicht erlebt und können sie uns daher auch nicht vorstellen. Wir messen sie an der Vergangenheit und da es bisher gut gegangen ist, wird das auch künftig so sein. Wird das Problem schließlich akut, ist es oft schon zu spät. Ein kurzfristiger Ausweg wird gesucht, der ein Loch schließt, um an anderer Stelle ein viel größeres zu verursachen. Statt unseren Verstand zu nutzen, verlassen wir uns lieber auf unsere Emotionen. An schlechte Nachrichten haben wir uns zwischenzeitlich gewöhnt, sodass wir uns zurückziehen und abwarten in der Vorstellung, dass es schon nicht so schlimm wird. Aber auch wenn wir zukunftsdumm geboren wurden, wie es der Autor ausdrückt, sind wir dennoch lernfähig. Diesen Umstand nutzt Pero Mi?i?, um zu erläutern, wie wir mit der Kurzfrist-Denke umgehen können und Konzepte für eine bessere Zukunft zu erarbeiten. Das Buch setzt nicht auf neue Erkenntnisse. Den Verdacht, dass es nicht ewig so weiter gehen kann, hatte ich schon längst. Und auch andere Autoren haben bereits Ähnliches publiziert. Es bietet auch kein Patentrezept, wie wir unsere Zukunft optimieren können und wird bestimmt auch nicht dazu führen wird, die Zukunft, die vor uns liegt, völlig neu zu gestalten. Es offeriert aber Lösungsansätze und bietet Anlass, das (eigene) Handeln zu überdenken, etwas genauer und über den Tellerrand hinaus zu schauen.

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Endlich langfristig geplant leben!
von Tina Bauer aus Essingen am 11.04.2014

Eine beeindruckende Sammlung vom Vergehen der Menschheit an der Menschheit. Doch ist auch eine Lösung parat? Ich hoffe doch! Wir roden unsere Wälder, fischen unsere Ozeane leer und unsere Renten sind so unsicher, das wir lieber jeden Cent selbst sparen für die guten Zeiten die da noch kommen mögen?... Eine beeindruckende Sammlung vom Vergehen der Menschheit an der Menschheit. Doch ist auch eine Lösung parat? Ich hoffe doch! Wir roden unsere Wälder, fischen unsere Ozeane leer und unsere Renten sind so unsicher, das wir lieber jeden Cent selbst sparen für die guten Zeiten die da noch kommen mögen? Wir sind tatsächlich eine Welt der Kurzlebigkeit geworden, selten hängen wir den Gedanken an die Vergangenheit und dennoch könnten wir es besser machen als damals, aber warum tun wir das nicht? Für alle, die endlich aus der Kurzfristfalle herauswollen, Tipps und Tricks für die Langlebigkeit und vor allem zu einem Future Me werden wollen, das ideale Werk!

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Wie wir uns täglich die Zukunft versauen
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2014

Dieses Buch ist ein unterhaltsamer Wachrüttler. Nicht, dass man nicht alles im Grunde schon wissen würde, aber manchmal macht es eben doch Sinn, es noch einmal schwarz auf weiss vor sich zu sehen, um noch einmal vernünftig zu reflektieren. Und da liegt auch ein Problem dieses Buches: Es ist... Dieses Buch ist ein unterhaltsamer Wachrüttler. Nicht, dass man nicht alles im Grunde schon wissen würde, aber manchmal macht es eben doch Sinn, es noch einmal schwarz auf weiss vor sich zu sehen, um noch einmal vernünftig zu reflektieren. Und da liegt auch ein Problem dieses Buches: Es ist so sehr, sehr vernünftig, dass... Nun, jeder weiss ja, wie man sich eigentlich zu verhalten hat und jeder strebt an es besser zu machen und ist empört über alle, die es offensichtlich nicht tun. Doch es fehlt ein bisschen der Blick in die Praxis: So sind Menschen einfach nicht. Es ist gut, wenn man Besserung schwört. Aber man muss auch realistisch genug bleiben, um den Mensch als Mensch zu akzeptieren. Und dieser hat leider ein paar gravierende Eigenschaften, die durchaus fehlerhaft sind. Menschen wollen leben und dazu gehört Spass. Menschen sind sozial, aber auch egoistisch. Und wenn wir nun noch die Interessen der grossen Konzerne betrachten... Das Buch ist eben ein Wach-Rüttler, eine Motivation, es besser zu machen. Dafür ist es bestens geeignet und auch beim Lesen angenehm unterhaltsam und regt zum Nachdenken durchaus genügend an. Aber für eine wirkliche Veränderung, ist es nicht zu Ende gedacht.

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Ist,das,Glas halb voll?!
von mellie aus Mühlheim am Main am 28.02.2014

Das Buch hat sozusagen zwei Schwerpunkte. Im ersten Punkt geht es um die Frage, warum der Mensch sowohl in seinem individuellen Umfeld als auch im Kollektiv trotz besserem Wissen sich immer wieder für den kurzfristigen Kick entscheidet, selbst wenn er sicher sein kann, dass ihm dies langfristig schadet. Das... Das Buch hat sozusagen zwei Schwerpunkte. Im ersten Punkt geht es um die Frage, warum der Mensch sowohl in seinem individuellen Umfeld als auch im Kollektiv trotz besserem Wissen sich immer wieder für den kurzfristigen Kick entscheidet, selbst wenn er sicher sein kann, dass ihm dies langfristig schadet. Das Problem ist nun in der Neuzeit aber, dass durch die technischen Fortschritte Konsequenzen des menschlichen Tuns viel rascher auf uns selbst zurück schlagen. Der zweite Schwerpunkt beschäftigt sich, wie es gelingen kann, dass das Individuum sowohl im individuellen als auch im kollektiven Bereich seine Handlungen langfristig ausrichtet. Aus meiner Sicht geht der Autor zu sehr auf den Ist-Stand ein. Hier werden zahlreiche Beispiele aufgelistet, die bereits bekannt bzw. ausführlich in der öffentlichen Diskussion erörtert wurden: Gier => Finanzkrise. Als Hilfestellung zur Verhaltensänderung ist das Buch wohl eher nicht geeignet, eher als Denkanstoß. Das vom Autor selbst genannte Buch: "die 10-10-10 Methode" gibt da mehr individuelle Hilfestellung. Die Gewichtung und die Wiederholung von bekannten Fakten führt bei mir zu einer mittleren Bewertung.

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