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Wiener Totenlieder

Kriminalroman

(3)
Ein Tenor wird mit seinem Kostüm ermordet, eine Soubrette unter einem Kulissenteil begraben und eine Sopranistin vergiftet. Und das am weltberühmten Wiener Opernhaus. Die Polizei ist machtlos und bittet Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore um Hilfe. Die ist nicht nur gescheiterte Opernsängerin, sondern auch die Tochter der weltberühmten Sopranistin Maria Fiore. Eigentlich wollte Lotta die Welt von egozentrischen, hyperventilierenden Künstlern für immer hinter sich lassen. Sie hasst alles, was damit zusammenhängt. Aber so richtig spannend ist die Arbeit im Kaufhaus auch nicht. Also lässt sie sich als Statistin in die Oper einschleusen. Ihr zur Seite steht Konrad Fürst, ein ehemaliger Kriminalkommissar, der sich als Clown durchschlägt, seit vor langer Zeit seine kleine Tochter verschwunden ist. Doch der Mörder lässt sich nicht aufhalten – sein nächstes Ziel: Lotta Fiore.
Rezension
Achim Hoffmann, Thalia-Buchhändler und Krimi-Experte sagt:
"Es ist vielleicht lange her, aber es ist nicht vorbei."

Ungeheures geschieht im Wiener Opernhaus, dem Tempel der Hochkultur. Ein Mörder geht um und niemand, weder Sänger noch Bühnenarbeiter, ist vor ihm sicher. Positiver Nebeneffekt: Nach schwach besuchten Aufführungen schnellen die Kartenverkäufe in die Höhe. Carlotta Fiore, die Tochter einer berühmten Opernsängerin und zurzeit als Kaufhausdetektivin tätig, wird von der Polizei zusammen mit dem ehemaligen Kommissar Konrad Fürst in die Oper eingeschleust. Als Statisten getarnt, sollen sie den Mikrokosmos Opernhaus unauffällig durchleuchten. Dass Theresa Prammer etwas von Bühnen versteht, also den Brettern, die die Welt bedeuten, zeigt ihre Vita. Sie beschreibt mit viel Einfühlungsvermögen das Wirken vor und hinter dem Vorhang, die Probenarbeiten und die Nervosität vor der Aufführung. Köstlich ist die Szene, wie eine Aufführung der "West Side Story" in einer mittleren Katastrophe endet. Und mit Carlotta hat die Autorin eine Hauptfigur erschaffen, die in vielerlei Hinsicht keine Kostverächterin ist. Persönlich hätte ich mir etwas mehr Lokalkolorit gewünscht, denn die wundervolle Stadt Wien bietet doch eine prachtvolle Kulisse.
Portrait
Theresa Prammer wurde 1974 in Wien geboren. Sie hatte Engagements als Schauspielerin unter anderem am Burgtheater, den Festspielen Wunsiedel und an der Volksoper. Seit sieben Jahren arbeitet sie außerdem als Regisseurin. 2006 gründete sie mit ihrem Mann das Sommertheater »Komödienspiele Neulengbach«. Theresa Prammer lebt abwechselnd in Wien und in Reichenau an der Rax.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.02.2015
Serie Ein Carlotta-Fiore-Krimi 1
Sprache Deutsch
EAN 9783843710619
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 34.116
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wie weiblich ist dieses, voilà, vorsingende Pendant denn“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Winnetous Schwester auf Entzug und ein auf Clown umgesattelter Ermittler der Mordkommission begeben sich mehr oder weniger undercover in die Wiener Oper. Die Kunst wankt, weicht aber nicht der Gewalt, bla, bla, bla ...Achtung: Überlebensgroße Mütter können zum Alkoholismus führen. Motto: Nach oben buckeln, nach unten treten - alt, aber Winnetous Schwester auf Entzug und ein auf Clown umgesattelter Ermittler der Mordkommission begeben sich mehr oder weniger undercover in die Wiener Oper. Die Kunst wankt, weicht aber nicht der Gewalt, bla, bla, bla ...Achtung: Überlebensgroße Mütter können zum Alkoholismus führen. Motto: Nach oben buckeln, nach unten treten - alt, aber gut und funktioniert immer hervorragend. Leider.

„Auf der Suche“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Carlotta Fiore, die sich immer nur Lotta nennt, hatte bisher in ihrem siebenundzwanzig Jahren ein ziemlich bewegtes und leider nicht immer glückliches Leben: Als Tochter einer berühmten Opernsängerin hatte sie es nie leicht , denn sie und ihre Mutter zogen regelmäßig um, sie hatte nie Freunde und keine Bezugsperson. Ihre Mutter wollte Carlotta Fiore, die sich immer nur Lotta nennt, hatte bisher in ihrem siebenundzwanzig Jahren ein ziemlich bewegtes und leider nicht immer glückliches Leben: Als Tochter einer berühmten Opernsängerin hatte sie es nie leicht , denn sie und ihre Mutter zogen regelmäßig um, sie hatte nie Freunde und keine Bezugsperson. Ihre Mutter wollte sie unbedingt als ihre Nachfolgerin sehen und somit hatte sie Ballettunterricht, Gesangsunterricht und Schauspielunterricht. Doch Lotta fühlte sich nie richtig wohl und es kam wie es kommen sollte, ihre Begabung war nur Mittelmaß und die mütterliche Enttäuschung riesengroß. Bei der Aufnahmeprüfung der Polizei kam sie auch nicht durch und alles nur, weil Lotta nach einem Schicksalsschlag und einem Riesenstreit mit ihrer Mutter einen Selbstmordversuch beging, der für ihre Polizeikarriere das Ende bedeutete. Nun hat Lotta einen Job als Kaufhausdetektivin, als ihr früherer Freund und Kommissar Hannes sie um Hilfe bittet, denn in der Wiener Oper sind einige Morde passiert, die die Polizei nicht schafft aufzudecken. Lotta soll als Statistin in die Oper geschleust werden, da sie sich gut auskennt und auch die Leute dort kennt. Zusammen mit ihr soll ein ehemaliger Polizist die Morde lösen, Konrad Fürst, der früher vor dem Verschwinden seiner vierjährigen Tochter Julia ein begabter Kommissar war und nach seinem Rausschmiss bei der Polizei als Clown seinen Unterhalt verdient. Was die beiden so in der Wiener Oper aufdecken, wen sie verdächtigen und was am Ende passiert ist einfach unglaublich!

Mal ein ganz anderer Krimi mit viel Hintergrund und einem interessanten Schauplatz.

Kundenbewertungen


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Mörderiche Oper
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 07.05.2015

Buchrückentext: Ein Tenor wird mit seinem Kostüm ermordet, eine Soubrette unter einem Kulissenteil begraben und eine Sopranistin vergiftet. Und das am weltberühmten Wiener Opernhaus. Die Polizei ist machtlos und bittet Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore um Hilfe. Die ist nicht nur gescheiterte Opernsängerin, sondern auch die Tochter der weltberühmten Sopranistin Maria Fiore. Eigentlich... Buchrückentext: Ein Tenor wird mit seinem Kostüm ermordet, eine Soubrette unter einem Kulissenteil begraben und eine Sopranistin vergiftet. Und das am weltberühmten Wiener Opernhaus. Die Polizei ist machtlos und bittet Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore um Hilfe. Die ist nicht nur gescheiterte Opernsängerin, sondern auch die Tochter der weltberühmten Sopranistin Maria Fiore. Eigentlich wollte Lotta die Welt von egozentrischen, hyperventilierenden Künstlern für immer hinter sich lassen. Sie hasst alles, was damit zusammenhängt. Aber so richtig spannend ist die Arbeit im Kaufhaus auch nicht. Also lässt sie sich als Statistin in die Oper einschleusen. Ihr zur Seite steht Konrad Fürst, ein ehemaliger Kriminalkommissar, der sich als Clown durchschlägt, seit vor langer Zeit seine kleine Tochter verschwunden ist. Doch der Mörder lässt sich nicht aufhalten – sein nächstes Ziel: Lotta Fiore. Leseeindrücke: Mit dem Roman "Wiener Totenlieder" von Autorin Theresa Prammer liegt uns ein packender Krimi vor, der sich spanend und fesselnd las: Wilhelm Neumann, der Tenor, wird noch bevor er an der Wiener Oper seine Rolle zu Ende singen kann von einem Spiegelsplitter durchbohrt und ermordet. Noch weitere zwei Todesopfer finden an der Wiener Oper ihren Tod. Die Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore, gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Polizeianwärterin, soll bei der Aufklärung behilflich sein. Eigentlich wollte sie die Opernwelt hinter sich lassen, lässt sich für diesen Fall aber wieder mit der Wiener Oper ein und gemeinsam mit Ex-Kriminalkommissar Konrad Fürst versucht sie den Mörder zu enttarnen…. Der Debütroman der Autorin las sich flüssig und angenehm spannend und fesselnd. Die Charaktere werden wunderbar vorstellbar beschrieben und wurden vor meinem Auge lebendig. Auch lässt uns der Roman ein wenig hinter den Kulissen der Wiener Oper blicken. 40 angenehm kurze und unterhaltsame Kapitel verteilen sich auf 378 Seiten und lasen sich u.a. Dank der augenfreundlich großen Schrift locker leicht. Das Cover zeigt einen Ausschnitt des Riesenrades am Wiener Prater und lässt so auch viel Wiener Flair aufkommen. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! © esposa1969

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Undercoverermittlung an der Wiener Oper - fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 29.03.2015

Carlotta Fiore, Tochter der verstorbenen berühmten Opernsängerin Maria Fiore, ist, nach einer gescheiterten Opernkarriere und einer gescheiterten Polizeianwärterschaft, nun Privatdetektivin in einem Möbelhaus. Seit einiger Zeit taucht immer wieder eine Frau namens Henriette auf, die vorgibt etwas zu stehlen, nur um zu Carlotta geführt zu werden. Eines Tages taucht... Carlotta Fiore, Tochter der verstorbenen berühmten Opernsängerin Maria Fiore, ist, nach einer gescheiterten Opernkarriere und einer gescheiterten Polizeianwärterschaft, nun Privatdetektivin in einem Möbelhaus. Seit einiger Zeit taucht immer wieder eine Frau namens Henriette auf, die vorgibt etwas zu stehlen, nur um zu Carlotta geführt zu werden. Eines Tages taucht auch ihr ehemaliger Freund Hannes auf. Er bittet sie, nachdem an der Wiener Oper zwei Morde stattgefunden haben, undercover zu ermitteln. Sie soll als Statistin an die Oper, um mehr Hintergründe zu erfahren. Dabei helfen soll ihr Konrad Fürst, ein ehemaliger Kriminalkommissar. Doch es sterben immer mehr Sänger… Der Krimi ist in der Ich-Form geschrieben aus der Sicht der Carlotta Fiore. Die Personen werden immer wieder kurz aber sehr detailliert beschrieben, so dass man sie sich direkt vorstellen kann. Auch das divenhafte Verhalten an der Oper wird sehr gut beschrieben. Es passiert immer wieder etwas Neues, so dass das Buch von vorn bis hinten anhaltend spannend ist. Man mag es kaum aus der Hand legen. Die Spannung beginnt bereits auf den ersten Seiten und geht buchstäblich bis zur letzten. Auch gibt es zum Schluss noch einige überraschende Erklärungen, die die ganze Sache hervorragend abrunden. Ein absolut fesselnder Krimi - perfekt

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Spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Strasshof am 19.03.2015

Ein wirklich spannender Roman der bis zum Schluss nicht erraten lässt wer der Mörder ist und auch noch so manche Hintergeschichte hat.Sehr zu empfehlen.Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen.

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Undercover mit Charme
von Michaela Santer am 27.02.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Am berühmten Wiener Opernhaus treibt ein Mörder sein Unwesen. Er wird undercover von einem originellen Ermittlerduo gesucht, wobei sie selbst in großer Gefahr sind. Ein von Beginn an spannender Krimi, mit Charme und Wiener Flair, wo ich am Ende wieder dieses "Aha" Erlebnis hatte.

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Spanned- lesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 08.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Sehr dramatische Gechichte, die gut aufgebaut ist und spannend gelöst wird. Hab' mir gleich den zweiten Teil gekauft. Eindeutige Empfehlung!

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Mord im Opernhaus
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 21.07.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Ein wenig schade ist, dass es sich um eine gekürzte Lesung handelt. Das Cover ist nicht ganz so mein Geschmack, es wirkt ein wenig altbacken und kann mit dem m. M. sehr gelungenen Cover des Nachfolgebandes "Mörderische Wahrheiten" nicht mithalten. Allerdings hat die... Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Ein wenig schade ist, dass es sich um eine gekürzte Lesung handelt. Das Cover ist nicht ganz so mein Geschmack, es wirkt ein wenig altbacken und kann mit dem m. M. sehr gelungenen Cover des Nachfolgebandes "Mörderische Wahrheiten" nicht mithalten. Allerdings hat die Neuauflage, zumindest des normalen Buches, ein wesentlich schickeres und zum Nachfolgerband passendes Cover erhalten. Carlotta Fiore, von allen nur Lotta genannt, fristet ein tristes Dasein als Kaufhausdetektivin mit ausgeprägtem Alkoholproblem. Doch dann geschehen Morde in der Wiener Oper und sie wird von der Polizei um Hilfe gebeten, weil sie einerseits, als Tochter einer weltberühmten Opernsängerin, eine kleine Operngesangskarriere hatte und andererseits die Polizeischule zumindest begonnen hatte. Die Taten deuten darauf hin, dass der Täter selbst im Opernhaus arbeitet. Lotta muss sich also "undercover" als Statistin, zusammen mit dem Ex- Polizisten Konrad Fürst, unter die Darsteller und die anderen Opernangestellten mischen um den Mörder zu finden. Bald wird es aber für sie selbst brandgefährlich. Vanida Karun liest die Geschichte gefühlvoll (insb. in Lottas Tief- Phasen), aber immer passend für einen Krimi. Die Geschichte selbst hat ein gutes Erzähltempo, es wird sowohl ein Spannungsbogen im aktuellen Fall, als auch einer der von der Vergangenheit bis in die Gegenwart reicht (Entführung von Konrads Tochter Julia als kleines Mädchen) aufgebaut. Die Geschichte wird niemals langweilig und gewinnt durch die Nebenerzählstränge an Tempovund Action. Auch ein gewisser Humor blitzt immer wieder durch, der einen angenehmen Kontrast, zu den manchmal etwas düsteren Passagen darstellt. Die zwei winzigen Mankos reichen für mich nicht um einen Stern abzuziehen, deshalb gibt es von mir 5 Sterne und eine Kaufempfehlung für Krimifreunde, insbesondere wenn man Regionalkrimis mag.

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Ein Mörder in der Wiener Oper
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Carlotta Fiore arbeitet als Kaufhausdetektivin und führt ein Leben zwischen wechselnden Männerbekanntschaften und Alkohol. Weil sie die Tochter der berühmten Opernsängerin Maria Fiore ist und aus ihrer eigenen höchst erfolglosen Karriere an der Wiener Oper das Haus gut kennt, werden sie und Konrad Fürst, ehemaliger Ermittler der Wiener Polizei... Carlotta Fiore arbeitet als Kaufhausdetektivin und führt ein Leben zwischen wechselnden Männerbekanntschaften und Alkohol. Weil sie die Tochter der berühmten Opernsängerin Maria Fiore ist und aus ihrer eigenen höchst erfolglosen Karriere an der Wiener Oper das Haus gut kennt, werden sie und Konrad Fürst, ehemaliger Ermittler der Wiener Polizei Undercover eingeschleust, um eine Reihe von Morden in der Oper aufzuklären. Sehr gut geschrieben, spannend und einige höchst originelle Mordmethoden.

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Wiener Totenlieder
von anyways am 04.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Ensemble am Wiener Opernhaus wird stark dezimiert. Jemand hat es vorrangig auf die durchschnittlichen Sänger und Sängerinnen abgesehen. Gemeinsam ist ihnen nur ein spektakulärer Tod entweder bei den Proben oder der Premiere. Kriminalkommissar Hannes Fischer ist verzweifelt, er bräuchte dringend Insider in der Oper, jemand der sich gut... Das Ensemble am Wiener Opernhaus wird stark dezimiert. Jemand hat es vorrangig auf die durchschnittlichen Sänger und Sängerinnen abgesehen. Gemeinsam ist ihnen nur ein spektakulärer Tod entweder bei den Proben oder der Premiere. Kriminalkommissar Hannes Fischer ist verzweifelt, er bräuchte dringend Insider in der Oper, jemand der sich gut auskennt mit den Gepflogenheiten und den schwierigen Charakteren der Schauspieler. Zwei Personen könnten ihm als Undercover-Agenten vielleicht behilflich sein, Ex-Kollege Konrad Fürst, der etwas unrühmlich aus dem Dienst schied und sich jetzt eine Existenz als Clown aufgebaut hat, und seine Ex-Freundin und ehemalige Polizeidienstanwärterin Carlotta Fiore, Kaufhausdetektivin mit Gesangs-, Ballett und Schauspielunterricht. Bei letzterer weiß er, das er sie nur sehr schwer wird überzeugen können, erstens mit ihm wieder zusammen zu arbeiten und zweitens zurück an die Oper zu gehen… Ein sehr bemerkenswerter Debütkrimi. Eine ausgefeilte Story, vermischt mit zahlreichen Perspektivwechseln, gut gelungenen Spannungsbögen und einem spektakulärem Finale. Doch der Leser ist auch sehr gefordert, denn zwischen die eigentliche Story hat die Autorin eine weitere Geschichte eingebaut, die eines Mädchens, bei der der Verdacht besteht, dass die Kleine entführt wurde. Da sowohl Konrad Fürst, als auch Carlotta eine sehr schwierige und teilweise dramatische Vergangenheit haben, ist nicht ganz klar mit wem diese Geschichte eine Verbindung hat oder haben wird. Es sind viele Erzählstränge die Theresa Prammer spinnt, sie fädelt sie jedoch gekonnt zu einem schlüssigen Ende, in dem auch ein wenig Hoffnung auf eine Fortsetzung aufflammt. Der Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs ist detailliert und realistisch geschildert, ungefähr auch so wie man es als Laie vermutet. Überall egoistische, egozentrische, erfolgsverwöhnte, machthungrige und dadurch teilweise brillante aber auch durchschnittlich begabte Individuen , die die Hoffnung nie aufgeben auch endlich ihr Talent so weit entwickelt zu haben, das auch sie zu den Großen gehören, ein Durchhaltewillen, der nicht immer von Erfolg gekrönt ist, bevölkern diese Kulturstätte, immer auf der Suche nach Ruhm und Beifall. Gefallen hat mir ganz besonders die Darstellung von Lottas innerer Zerrissenheit, die Tochter eines so großen Stars zu sein und die Erwartungshaltung die deren künstlerische Umgebung an sie hat, nie erfüllen konnte und kann. Eine unangenehme Situation sich ständig mit einer Überlebensgroßen Figur der eigenen Mutter zu messen, vielleicht hat ihr die Autorin deshalb so einen ungesunden Lebenswandel zugeschrieben. Normalerweise mag ich die übertriebene Darstellung solcher verkappten Existenzen nicht, wahrscheinlich weil dieser Stereotyp in den meisten (amerikanischen) Krimis vertreten ist. Hier macht es jedoch durchaus Sinn die Protagonisten genauso agieren zu lassen. Zu guter Letzt möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich mich sehr gefreut habe endlich wieder ein Hardcover Buch in den Händen zu halten. Nicht das ich etwas gegen Paperback Bücher hätte, aber bei einem so spannenden Krimi sieht man es denen anhand der Leseknicke doch deutlich an.

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Viele Morde in Wien
von einer Kundin/einem Kunden am 04.12.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Leseprobe hat mir gut gefallen, ich habe voller Spannung auf das Buch gewartet.Leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Zum Inhalt: Carlotta Fiore ,genannt Lotta ,ist die Tochter einer berühmten Opernsängerin die vor zwei Jahren an Krebs verstorben ist.Nach dem Willen ihrer Mutter sollte sie in deren Fußstapfen treten, jedoch... Die Leseprobe hat mir gut gefallen, ich habe voller Spannung auf das Buch gewartet.Leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Zum Inhalt: Carlotta Fiore ,genannt Lotta ,ist die Tochter einer berühmten Opernsängerin die vor zwei Jahren an Krebs verstorben ist.Nach dem Willen ihrer Mutter sollte sie in deren Fußstapfen treten, jedoch fehlte ihr dafür das nötige Talent.Auch eine angefangene Ausbildung bei der Polizei hat sie erfolglos abgebrochen.Ihren Lebensunterhalt verdient sie mehr oder weniger erfolgreich als Kaufhausdetektivin.Lotta spürt ,dass es in ihrem Leben ein dunkles Geheimnis gibt , welches sie gerne lösen möchte. Zur gleichen Zeit tritt die Wiener Polizei mit der Aufklärung von mehreren Morden am Opernhaus auf der Stelle. Der Polizist Hannes Fischer ,Lottas früherer Geliebter , bittet sie um Hilfe .zusammen mit Ex Kommissar Konrad Fürst soll sie als Statistin undercover ermitteln.Konrad Fürst hat seit dem Verschwinden seiner Tochter vor mehr als zwanzig Jahren seinen Halt im Leben verloren,er fristet sein Leben als Clown im Zirkus.Beide hatten bzw. haben ein massives Alkoholproblem. Über Zweidrittel des Buches plätschert die Geschichte so dahin , es geschehen weitere Morde ,ohne dass Lotta und Konrad oder die Polizei der Lösung näherkommen.Ausserdem taucht noch ein Stalker auf ,der Lotta vergewaltigt und ihr und Hannes nach dem Leben trachtet. Zum Schluss werden zwar die Morde und die Geschehnisse der Vergangenheit geklärt, es bleiben jedoch einige Ungereimtheiten übrig. Fazit: Der Roman hatte gute Ansätze ,er war jedoch durch die vielen Geschehnisse für meinen Geschmack völlig überfrachtet. Buchtitel: Wiener Totenlieder

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Wiener Totenlieder
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 21.07.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Carlotta (Lotta) Tochter der berühmten Opernsängerin Fiori ist Kaufhausdetektivin, nachdem die Aufnahme bei der Polizei nicht geklappt hat. Auch als Opernsängerin konnte sie nicht punkten; leider hat sie nicht das Talent der Mutter geerbt. Zweimal hat sie die große Liebe verpaßt; sucht nun ihr Glück bei One-Night-Stands und im Alkohol.... Carlotta (Lotta) Tochter der berühmten Opernsängerin Fiori ist Kaufhausdetektivin, nachdem die Aufnahme bei der Polizei nicht geklappt hat. Auch als Opernsängerin konnte sie nicht punkten; leider hat sie nicht das Talent der Mutter geerbt. Zweimal hat sie die große Liebe verpaßt; sucht nun ihr Glück bei One-Night-Stands und im Alkohol. Beides zusammen läßt sie im Laufe des Buches fast in den Abgrund stürzen; nachdem sie einmal an einen brutalen Stalker trifft. Und beruflich wird sie eines Tages von Hannes, der großen Liebe, der sie noch hinterher trauert, angeheuert, als Undercover-Agentin bei der Wiener Oper anzutreten --als Statistin. Dort trifft sie auf Konrad. Ebenfalls undercover; früherer Polizist und nun Unterhaltungsclown für Kinder. Denn er ist seit über 20 Jahren auf der Suche nach seiner verschwundenen Tochter. Und warum? Bei der Wiener Oper wurden mehrere Künstler heimtückisch ermordet. Und Lotta und Konrad sollen nun mehr rausbekommen als die offiziellen Ermittler. Mir hat dieser Debutkrimi von Theresa Prammer sehr gut gefallen. Allerdings war es für mich mehr Roman mit kriminalistischen Handlungen, als ein Krimi. Die Personen wurden sehr gut beschrieben, sodass man teilweise meinte, sie zu kennen.

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Neuentdeckung.... bitte Nachschub!!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gute Geschichte um eine Kaufhausdetektivin, die undercover in der Wiener Oper ermittelt. Für die Polizei soll sie als Tochter einer bereits verstorbenen Opernsängerin als Statistin mithelfen einen Mörder zu fassen. Denn bei jeder Aufführung im Wiener Opernhaus gibt es einen Toten auf der Bühne. Die eigene Vergangenheit setzt Lotta... Gute Geschichte um eine Kaufhausdetektivin, die undercover in der Wiener Oper ermittelt. Für die Polizei soll sie als Tochter einer bereits verstorbenen Opernsängerin als Statistin mithelfen einen Mörder zu fassen. Denn bei jeder Aufführung im Wiener Opernhaus gibt es einen Toten auf der Bühne. Die eigene Vergangenheit setzt Lotta in dieser Umgebung zu. Ist ihre Sängerkarriere doch gescheitert. Und bald scheint der Mörder auch sie töten zu wollen. Sie ist eine ziemlich exzentrische Persönlichkeit und ihr Undercover-Kollege scheint ihr nicht helfen zu können. Hat er doch auch seine eigenen Probleme. Das Krimidebüt der Wiener Schauspielerin und Regisseurin ist gelungen. 

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Mörderiche Oper
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 07.05.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Buchrückentext: Ein Tenor wird mit seinem Kostüm ermordet, eine Soubrette unter einem Kulissenteil begraben und eine Sopranistin vergiftet. Und das am weltberühmten Wiener Opernhaus. Die Polizei ist machtlos und bittet Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore um Hilfe. Die ist nicht nur gescheiterte Opernsängerin, sondern auch die Tochter der weltberühmten Sopranistin Maria Fiore. Eigentlich... Buchrückentext: Ein Tenor wird mit seinem Kostüm ermordet, eine Soubrette unter einem Kulissenteil begraben und eine Sopranistin vergiftet. Und das am weltberühmten Wiener Opernhaus. Die Polizei ist machtlos und bittet Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore um Hilfe. Die ist nicht nur gescheiterte Opernsängerin, sondern auch die Tochter der weltberühmten Sopranistin Maria Fiore. Eigentlich wollte Lotta die Welt von egozentrischen, hyperventilierenden Künstlern für immer hinter sich lassen. Sie hasst alles, was damit zusammenhängt. Aber so richtig spannend ist die Arbeit im Kaufhaus auch nicht. Also lässt sie sich als Statistin in die Oper einschleusen. Ihr zur Seite steht Konrad Fürst, ein ehemaliger Kriminalkommissar, der sich als Clown durchschlägt, seit vor langer Zeit seine kleine Tochter verschwunden ist. Doch der Mörder lässt sich nicht aufhalten – sein nächstes Ziel: Lotta Fiore. Leseeindrücke: Mit dem Roman "Wiener Totenlieder" von Autorin Theresa Prammer liegt uns ein packender Krimi vor, der sich spanend und fesselnd las: Wilhelm Neumann, der Tenor, wird noch bevor er an der Wiener Oper seine Rolle zu Ende singen kann von einem Spiegelsplitter durchbohrt und ermordet. Noch weitere zwei Todesopfer finden an der Wiener Oper ihren Tod. Die Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore, gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Polizeianwärterin, soll bei der Aufklärung behilflich sein. Eigentlich wollte sie die Opernwelt hinter sich lassen, lässt sich für diesen Fall aber wieder mit der Wiener Oper ein und gemeinsam mit Ex-Kriminalkommissar Konrad Fürst versucht sie den Mörder zu enttarnen…. Der Debütroman der Autorin las sich flüssig und angenehm spannend und fesselnd. Die Charaktere werden wunderbar vorstellbar beschrieben und wurden vor meinem Auge lebendig. Auch lässt uns der Roman ein wenig hinter den Kulissen der Wiener Oper blicken. 40 angenehm kurze und unterhaltsame Kapitel verteilen sich auf 378 Seiten und lasen sich u.a. Dank der augenfreundlich großen Schrift locker leicht. Das Cover zeigt einen Ausschnitt des Riesenrades am Wiener Prater und lässt so auch viel Wiener Flair aufkommen. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen!

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Ein überzeugender Krimi aus Wien
von Jennifer aus Stadtroda am 29.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich bin sehr dankbar, dass ich Theresa Prammers Kiminalroman "Wiener Totenlieder" lesen durfte, denn er hat mich einfach umgehauen. Ich lese für gewöhnlich nicht so viele Krimis, aber in diesem Fall habe ich mich eines Besseren belehren lassen. Der Krimi entführt den Leser in die mondäne und zugleich neidvolle Wiener... Ich bin sehr dankbar, dass ich Theresa Prammers Kiminalroman "Wiener Totenlieder" lesen durfte, denn er hat mich einfach umgehauen. Ich lese für gewöhnlich nicht so viele Krimis, aber in diesem Fall habe ich mich eines Besseren belehren lassen. Der Krimi entführt den Leser in die mondäne und zugleich neidvolle Wiener Opernwelt. Doch der schöne Schein ist trügerisch. In der Wiener Staatsoper werden täglich neue Darsteller (Sänger, Souffleusen etc.) ermordet und keiner kann sich diese Mordserie erklären. Der einzig positive Effekt ist, dass der Kartenverkauf immens nach oben schießt. In den Garderoben und Übungsräumen des altehrwürdigen Operhauses grassiert die Angst. Eines wird klar: schnelle Hilfe muss her. Der Polizist Hannes Wagener engagiert den Gelegenheitsclown bzw. Ex-Polizisten Konrad Fürst und die Kaufhausdetektivin Carlotta Fiori, um die Verbrechen aufzuklären. Beide schleichen sich als Statisten in die Oper ein und stoßen dort Schritt für Schritt auf wichtige Hinweise. Die Wiener Autorin Theresa Prammer kennt sich als ehemalige Schauspielerin am Wiener Burgtheater und an der Volksoper sehr gut mit der Wiener Kunstszene aus, das merkt man ab der ersten Zeile. Zudem versteht sie es in ihrer Funktion als Regisseurin, Spannung aufzubauen und den Leser bei der Stange zu halten. Ihr temporeiches, engmaschiges Werk fasziniert. Die Hauptprotagonisten - Konrad und Carlotta - überzeugen in ihren Rollen, weil sie menschliche Schwächen und Einzelschicksale abbilden. Auch die Nebendarsteller fügen sich stimmig in die Handlung ein. Letztere bereitet einfach nur großen Lesespaß und könnte gut für ein TV-Format herhalten. Fazit Ein überzeugender Krimi, der nach einer ebenso spannungsgeladenen Fortsetzung verlangt. Wohlverdiente 5 Sterne.

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Ein gelungenes Krimidebüt von Theresa Prammer!
von Gertie Gold aus Wien am 28.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein vielschichtiger Krimi um Carlotta Fiore, Tochter einer verstorbenen Opernsängerin, die Widerwillen zur Ermittlerin wird, einem Clown mit kriminalistischem Vorleben und einem echten Ermittler, der ein wenig hilflos wirkt. Carlotta, die alles rund um Oper und Künstler hasst, fristet ihr Dasein als Kaufhausdetektivin als in der Wiener Staatsoper mehrere Personen... Ein vielschichtiger Krimi um Carlotta Fiore, Tochter einer verstorbenen Opernsängerin, die Widerwillen zur Ermittlerin wird, einem Clown mit kriminalistischem Vorleben und einem echten Ermittler, der ein wenig hilflos wirkt. Carlotta, die alles rund um Oper und Künstler hasst, fristet ihr Dasein als Kaufhausdetektivin als in der Wiener Staatsoper mehrere Personen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen. Die ratlose Polizei bittet sie, als Statistin heimlich im Opernhaus zu ermitteln. Ihr zur Seite steht der vom Leben gezeichnete, ehemalige Polizist, Konrad Fürst. Gemeinsam versuchen sie den oder die Mörder zu finden. Im Zuge der Ermittlungen eröffnen sich Wahrheiten, die das Leben von Carlotta und Konrad völlig auf den Kopf stellen. Ein temporeicher Krimi, bei dem die Abgründe der menschlichen Seele aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet werden. Auch das Cover ist sehr gut gelungen! Perfekt wäre es, wenn die Wiener Staatsoper abgebildet worden wäre. Kann das Buch nur weiterempfehlen! Ein gelungenes Krimi-Debüt – ich hoffe auf mehr!

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Auf der Suche
von einer Kundin/einem Kunden aus Altrip am 20.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Carlotta Fiore, die sich immer nur Lotta nennt, hatte bisher in ihrem siebenundzwanzig Jahren ein ziemlich bewegtes und leider nicht immer glückliches Leben: Als Tochter einer berühmten Opernsängerin hatte sie es nie leicht , denn sie und ihre Mutter zogen regelmäßig um, sie hatte nie Freunde und keine Bezugsperson.... Carlotta Fiore, die sich immer nur Lotta nennt, hatte bisher in ihrem siebenundzwanzig Jahren ein ziemlich bewegtes und leider nicht immer glückliches Leben: Als Tochter einer berühmten Opernsängerin hatte sie es nie leicht , denn sie und ihre Mutter zogen regelmäßig um, sie hatte nie Freunde und keine Bezugsperson. Ihre Mutter wollte sie unbedingt als ihre Nachfolgerin sehen und somit hatte sie Ballettunterricht, Gesangsunterricht und Schauspielunterricht. Doch Lotta fühlte sich nie richtig wohl und es kam wie es kommen sollte, ihre Begabung war nur Mittelmaß und die mütterliche Enttäuschung riesengroß. Bei der Aufnahmeprüfung der Polizei kam sie auch nicht durch und alles nur, weil Lotta nach einem Schicksalsschlag und einem Riesenstreit mit ihrer Mutter einen Selbstmordversuch beging, der für ihre Polizeikarriere das Ende bedeutete. Nun hat Lotta einen Job als Kaufhausdetektivin, als ihr früherer Freund und Kommissar Hannes sie um Hilfe bittet, denn in der Wiener Oper sind einige Morde passiert, die die Polizei nicht schafft aufzudecken. Lotta soll als Statistin in die Oper geschleust werden, da sie sich gut auskennt und auch die Leute dort kennt. Zusammen mit ihr soll ein ehemaliger Polizist die Morde lösen, Konrad Fürst, der früher vor dem Verschwinden seiner vierjährigen Tochter Julia ein begabter Kommissar war und nach seinem Rausschmiss bei der Polizei als Clown seinen Unterhalt verdient. Was die beiden so in der Wiener Oper aufdecken, wen sie verdächtigen und was am Ende passiert ist einfach unglaublich! Mal ein ganz anderer Krimi mit viel Hintergrund und einem interessanten Schauplatz.

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Ein sehr spannender Krimi in der faszinierenden Kulisse der Wiener Oper
von einer Kundin/einem Kunden aus Laatzen am 20.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Theresa Prammer entführt den Leser in ihrem ersten Krimi in den fremdartigen Mikrokosmos der Wiener Oper, in dem ganz eigene Gesetze zu gelten scheinen und es vor exzentrischen Persönlichkeiten nur so wimmelt. Schon gleich zu Beginn merkt man beim Lesen deutlich, dass Theresa Prammer genau weiß, wovon sie... Meine Meinung: Theresa Prammer entführt den Leser in ihrem ersten Krimi in den fremdartigen Mikrokosmos der Wiener Oper, in dem ganz eigene Gesetze zu gelten scheinen und es vor exzentrischen Persönlichkeiten nur so wimmelt. Schon gleich zu Beginn merkt man beim Lesen deutlich, dass Theresa Prammer genau weiß, wovon sie schreibt. Immerhin verfügt sie über eine langjährige Erfahrung, sowohl hinter den Kulissen als auch auf den Brettern, die die Welt bedeuten, selbst. So ist es auch kaum verwunderlich, dass sie es schafft, diese ganz eigene Atmosphäre der weltberühmten Oper und die Spleens und Eigenarten der Künstler sehr glaubwürdig und authentisch zu transportieren. Diese Atmosphäre macht für mich einen ganz besonderen Reiz aus, der diesen Krimi von anderen Krimis durchaus abhebt. Aber auch ihre Protagonisten hat die Autorin wunderbar entwickelt und gezeichnet, allen voran natürlich ihr heterogenes Ermittlerpaar (Car-)Lotta Fiore, die gescheiterte Opernsängerin und Kaufhausdetektivin, und Konrad Fürst, den ehemaligen Polizisten, der nun seinen Lebensunterhalt als Clown verdient. Diese beiden tragen selbst schon so viele Probleme mit sich herum, so dass es bei den Ermittlungen durchaus auch noch zu "Komplikationen" kommt. Auch wenn ich persönlich beide Protagonisten mochte und mit ihnen mitgefiebert habe, hat mich dennoch insbesondere die Figur und das Schicksal des Konrad Fürst sehr gefesselt. Die Story an sich hat Theresa Prammer sehr raffiniert ausgearbeitet und über die rd. 380 Seiten hinweg entwickelt. Dabei ist es immer wieder zu überraschenden Entwicklungen und Wendungen gekommen, die den Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht erhalten haben. Bis kurz vor Schluss hatte ich keine eigene Theorie zum Mörder oder dessen Motiv. Dennoch wurde die Story im - fast schon atemlosen - Finale im Großen und Ganzen nachvollziehbar aufgeklärt, so dass sich ein insgesamt runder Eindruck ergeben hat. FAZIT: Ein spannender Krimi, der insbesondere durch die faszinierende Welt der Wiener Oper und das toller Ermittler-Duo besticht. Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle von Fiore & Fürst.

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Schöner Sterben in Wien. Ein Mörder tritt auf.
von Inge Weis aus Pirmasens am 10.04.2015
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Es ist vielleicht lange her, aber es ist nicht vorbei. Es geschieht Ungeheures im Wiener Opernhaus, dem Tempel der Hochkultur. Ein Mörder geht um und niemand, weder Sänger noch Bühnenarbeiter, ist vor ihm sicher. Positiver Nebeneffekt: Nach schwach besuchten Aufführungen schnellen die Kartenverkäufe in die Höhe. Carlotta Fiore, die... Es ist vielleicht lange her, aber es ist nicht vorbei. Es geschieht Ungeheures im Wiener Opernhaus, dem Tempel der Hochkultur. Ein Mörder geht um und niemand, weder Sänger noch Bühnenarbeiter, ist vor ihm sicher. Positiver Nebeneffekt: Nach schwach besuchten Aufführungen schnellen die Kartenverkäufe in die Höhe. Carlotta Fiore, die Tochter einer berühmten Opernsängerin, leider gescheiterte Aspirantin im Ballett-, Gesangs- und Schauspielunterricht. Auch bei der Aufnahmeprüfung der Polizei kam sie auch nicht durch und alles nur, weil Carlotta nach einem Schicksalsschlag und einem Riesenstreit mit ihrer Mutter einen Selbstmordversuch beging, der für ihre Polizeikarriere das Ende bedeutete. Zurzeit als Kaufhausdetektivin tätig, wird sie von ihrem früheren Freund und Kommissar Hannes um Hilfe gebeten die Polizei bei der Aufklärung einiger Morde in der Wiener Oper zu unterstützen. So richtig spannend ist die Arbeit im Kaufhaus für Carlotta auch nicht und so stimmt sie zu, da sie sich gut auskennt und auch die Leute dort kennt, zusammen mit dem ehemaligen Kommissar Konrad Fürst in die Oper eingeschleust zu werden und als Statisten getarnt, den Mikrokosmos Opernhaus unauffällig zu durchleuchten. Theresa Prammer beschreibt genial und mit viel Einfühlungsvermögen das Wirken vor und hinter dem Vorhang, die Probenarbeiten und die Nervosität vor der Aufführung und mit Carlotta hat die Autorin eine Hauptfigur erschaffen, die in vielerlei Hinsicht keine Kostverächterin ist. Gelungen ist die Szene, wie eine Aufführung der "West Side Story" in einer mittleren Katastrophe endet. Schon die Leseprobe versprach einen spannenden Thriller, der durch seine rasanten Handlungen und gefährlichen Szenen den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt und ich wurde nicht enttäuscht. Durch den einfachen und leichten Schreibstil Theresa Prammer's, ist die Geschichte auch für Wenig-Leser geeignet, da sie durchaus spannend und kurzweilig ist. Als eingefleischter Thriller-und Krimifan kann ich nur sagen mir blieb die Luft weg, dieses Buch ist für all jene Leser die einen besonders spannenden als auch blutigen Thriller suchen. Ein köstliches und tolles Krimidebüt. Ein absolut fesselndes Lesevergnügen.

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Ein Kriminalroman der aus der Masse hervorsticht !
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidenheim am 29.03.2015
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Inhalt: Das weltberühmte Wiener Opernhaus, Künstler, die nacheinander Opfer eines Gewaltverbrechens werden und mittendrin Carlotta Fiore, Tochter einer Opernsängerin und Undercoverermittlerin. Nachdem Carlotta Fiore, als Statistin am Wiener Opernhaus ihren Dienst als verdeckte Ermittlerin antritt, gerät dieses immer weiter aus den Fugen. Denn die ausverkauften Aufführungen sind in Gefahr, da das... Inhalt: Das weltberühmte Wiener Opernhaus, Künstler, die nacheinander Opfer eines Gewaltverbrechens werden und mittendrin Carlotta Fiore, Tochter einer Opernsängerin und Undercoverermittlerin. Nachdem Carlotta Fiore, als Statistin am Wiener Opernhaus ihren Dienst als verdeckte Ermittlerin antritt, gerät dieses immer weiter aus den Fugen. Denn die ausverkauften Aufführungen sind in Gefahr, da das Haus von einem Mörder heimgesucht wird, der es während den Aufführungen, auf die exzentrische Künstlerfamilie abgesehen hat. Carlotta findet sich in einer Welt des exzentrischen Seins wieder und in einer Jagd nach einem Mörder, der vor niemand Halt zu machen scheint. Unterstützt wird sie von Ex-Kriminalkommissar Konrad Fürst, doch auch dieser birgt ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit. Können sie die Mordserie stoppen und dadurch die Aufführungen retten? Meinung: "Wiener Totenlieder" ist das überzeugende Kriminaldebüt der österreichischen Autorin Theresa Prammer. Der Autorin ist mit ihrem Debüt ein fulminanter Kriminalroman gelungen, der sowohl Einfühlungsvermögen, als auch einen bestechenden und nervenaufreibenden Spannungsverlauf vorzuweisen hat. Denn Theresa Prammer weiß genau wovon sie schreibt, auch sie ist auf der Bühne zu Hause und dies merkt man ihrem realistischen und packenden Spannungsroman deutlich an. Mit einem stilistisch sehr hochwertigen Schreibstil, werden wir in die Szenerie der Oper eingeführt. Hierbei wird dem Leser, beim Blick hinter die Kulissen, sofort bewusst, dass dies ein ganz besondere Schauplatz für einen Kriminalroman ist, der sehr viel skurriles und abgründiges zu bieten hat. Mit ihrem temporeichen und versierten Erzählstil, versteht es die Autorin gekonnt, ihre Geschichte mit viel Atmosphäre und faszinierend präzise ausgearbeiteten Charakteren zu füllen. Denn ein weiterer herausragender Pluspunkt, sind die Protagonisten des Romans. Diese sind nämlich keines Falls die typischen Stero-Mainstreamcharaktere, sondern Protagonisten mit glaubwürdigen Ecken und Kanten, die mit teilweise skurrilen Szenen zum Schmunzeln und Mitfiebern einladen. Fazit: "Wiener Totenlieder" ist ein überaus spannender und atmosphärisch dichter Kriminalroman, der in einer glaubhaft geschilderten Szenerie spielt und der alles hat, was ein gutes Buch dieses Genres benötigt. Für mich ein absoluter Lesetipp, für alle Leseratten, die ein besonders hochwertiges Buch dieses Genres lesen möchten, welches nicht auf den Zug des Mainstreams aufspringt, sondern ganz eigene und großartige Wege geht. Für mich mein Krimihighlight in diesem Jahr! Ein Debüt, dem man eben dies nicht anmerkt und welches definitiv Lust auf mehr macht. Großartig und eine absolute Leseempfehlung!

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Schöner sterben in Wien
von bromer65 aus Traunstein am 29.03.2015
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In der Wiener Oper geschehen Morde an den Künstlern bei den Aufführungen vor Publikum. Nach dem zweiten Mord wendet sich die Polizei hilfesuchend an die Kaufhaus-Detektivin Carlotta Fiore, genannt Lotta. Lottas Mutter war eine berühmte Opernsängerin, die unter anderem auch an der Wiener Oper gesungen hat. Sie ist aber vor... In der Wiener Oper geschehen Morde an den Künstlern bei den Aufführungen vor Publikum. Nach dem zweiten Mord wendet sich die Polizei hilfesuchend an die Kaufhaus-Detektivin Carlotta Fiore, genannt Lotta. Lottas Mutter war eine berühmte Opernsängerin, die unter anderem auch an der Wiener Oper gesungen hat. Sie ist aber vor 2 Jahren an Krebs gestorben. Da die Polizei überzeugt ist, dass der Täter in der Oper beschäftigt ist, aber bei ihrem Ermittlungen keinen Schritt weiterkommt, versucht sie, Lotta zu einem "Undercover"-Einsatz zu überreden. Zur Seite gestellt wird ihr Konrad Fürst, ein ehemaliger Kriminalkommisar, dessen Tochter vor vielen Jahren verschwunden ist und der sich seitdem als Clown "Foxi" durchs Leben schlägt. Zusammen werden die beiden als Statisten an der Wiener Oper eingeschleust. Allerdings können auch sie nicht verhindern, dass weitere Morde passieren... Die Undercover-Aktion soll absolut geheim bleiben, bei der Polizei hat ein Unbekannter 10 000 Euro für die Aufklärung der Morde zur Verfügung gestellt. Der Ansprechpartner bei der Polizei ist Hannes Fischer. Erschwerdend ist, dass Lotta ihn kennt, weil er mal kurze Zeit ihr Geliebter war. Auch Konrad Fürst kennt ihn aus seiner Zeit bei der Polizei. Lotta und Konrad sind beide gescheiterte Existenzen, wie man im Verlauf des Buches erfährt. Lotta ist als Opernsängerin gescheitert, weil sie kein Talent hatte, und auch an der Polizeiausbildung ist sie gescheitert. Sie hat sich daher in den Job als Kaufhaus-Detektivin gestürzt, auch in ihrem Privatleben läuft vieles nicht rund und sie trinkt viel zu viel Alkohol. Konrad Fürst hat das Verschwinden seiner 4-jährigen Tochter ebenfalls nicht gut verkraftet. Die Polizei hat nie klären können, was tatsächlich mit Julia Fürst passiert ist, nur ihr Rucksack wurde im Wienfluss gefunden, die Ermittlungen wurden irgendwann eingestellt. Aber Konrad glaubt nach wie vor, dass seine Tochter nicht tot ist und ist deswegen Clown geworden, weil er seine Tochter bei seinen Auftritten als Clown Foxi sucht... Immer wieder taucht im Buch auch ein kleines Mädchen auf, das weiß, dass es nicht zuhause ist und die Frau, die behauptet, seine Mutter zu sein, nicht seine richtige Mutter ist. Es wird gegen seinen Willen dort festgehalten und ein zweites Mädchen, das ebenfalls dort wohnte, ist nach einiger Zeit verschwunden... Theresa Prammer hat mit diesem Buch einen absolut lesenswerten Krimi geschrieben. Spannung herrscht ab der ersten Seite des Buches, die Autorin lässt ihre Mitwirkenden richtig lebendig wirken, und man kann aufgrund der immer wieder unvorhersehbaren Handlungsstränge nicht erahnen, wer tatsächlich der Täter ist. Erst in den letzten 50 Seiten klärt sich dann wirklich ALLES auf. Ich war total erstaunt, was sich die Autorin da alles ausgedacht hat. So einen tollen Krimi hatte ich lange nicht mehr in den Händen, ich kann nur sagen: LEST DIESES BUCH !! Von mir gibt es die volle Punktzahl, und ich hoffe mal auf weitere tolle Bücher der Autorin....

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Ein neuer Stern am Österreichischen Krimihimmel
von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2015
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Ein neuer Stern am Österreichischen Krimihimmel! Die österreichische Autorin führt uns mit ihrem Debüt an einen interessanten Schauplatz, in das weltberühmte Wiener Opernhaus. Dort geschehen spektakuläre und aufsehenerregende Morde. Der ermittelnde Kommissar Fischer holt sich mit einem ehemaligen Polizisten und einer Kaufhausdetektivin Unterstützung. Beiden sollen als Statisten verdeckt ermitteln. Ein... Ein neuer Stern am Österreichischen Krimihimmel! Die österreichische Autorin führt uns mit ihrem Debüt an einen interessanten Schauplatz, in das weltberühmte Wiener Opernhaus. Dort geschehen spektakuläre und aufsehenerregende Morde. Der ermittelnde Kommissar Fischer holt sich mit einem ehemaligen Polizisten und einer Kaufhausdetektivin Unterstützung. Beiden sollen als Statisten verdeckt ermitteln. Ein ganz besonderer Wien Krimi. Sehr unterhaltsam, sympathische Figuren, interessanter Schauplatz und genug schwarzer Humor!

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