Thalia.de

Wild

(15)

Gezähmte Gefühle.
Eine Welt ohne Krankheit und Kummer.
Kein Leid und keine Leidenschaft.
Einmal wöchentlich bekommt jeder in "Neustadt" seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der "Neustadt" umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt - und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen.
Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?

Portrait
Bücherverschlingende Geschichtenerzählerin. Schreibende Büchernärrin. Teetrinkende, schokoladensüchtige Fantasy-Autorin mit einer Vorliebe für Waldspaziergänge, verrückte Katzen, Lavendel und chinesisches Essen.
Geboren 1971, begann Lena Klassen schon früh Geschichten zu erzählen. Sobald sie schreiben konnte, gab es kein Halten mehr – sie schrieb ihre Fantasien auf, anfangs noch illustriert mit Filzstift-Gemälden, und so entstanden im Lauf der Jahre zahlreiche Kurzgeschichten, Gedichte und schließlich immer längere Romane. In ihrer Begeisterung für Bücher entschied sie sich dazu, Literaturwissenschaft, Anglistik und Philosophie zu studieren. Vom radikalen Zerpflücken wehrloser Texte kehrte sie jedoch zum Erzählen und Schwelgen in Geschichten zurück. Seitdem hat sie zahlreiche Kinderbücher, Jugendbücher und Romane für Erwachsene veröffentlicht.
Obwohl sie auch gerne neue Genres ausprobiert, liest und schreibt sie am liebsten Fantasy und genießt die Vielfalt der unterschiedlichen Subgenres – Vampire und Drachen, Kriegerinnen und harmlose Leute, die plötzlich aus ihrem gewohnten Alltag gerissen werden. Das ist der Moment, der alles verändert: wenn sich quasi ein Spalt in der Wirklichkeit auftut und man erkennt, dass alles ganz anders ist, als man immer dachte …
Wenn sie von ihren abenteuerlichen Reisen in fremde Welten zurückkehrt, lebt Lena Klassen mit ihrer Familie in Westfalen, belagert von zärtlichen Katzen mit ein paar kleinen Macken.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 11.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-931989-79-8
Verlag Drachenmond-Verlag
Maße (L/B/H) 211/149/30 mm
Gewicht 566
Verkaufsrang 81.960
Buch (Taschenbuch)
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 32017727
    Faunblut
    von Nina Blazon
    (7)
    Buch
    8,99
  • 42415496
    Everflame 02 - Tränenpfad
    von Josephine Angelini
    (12)
    Buch
    19,99
  • 45189891
    Ugly - Pretty - Special 01: Ugly - Verlier nicht dein Gesicht
    von Scott Westerfeld
    Buch
    5,99
  • 43846073
    Crazy in Love
    von Candy Harper
    (1)
    Buch
    9,99
  • 33718491
    Die Insel der besonderen Kinder
    von Ransom Riggs
    (30)
    Buch
    12,99
  • 18603748
    Wilon weites Wasser
    von Kai Niens
    Buch
    19,40
  • 30905074
    Kanjak - Retter in der Not
    von Sabine Steger
    Buch
    9,80
  • 41511011
    Die Bücherdiebin
    von Markus Zusak
    (3)
    Buch
    9,99
  • 33799807
    Ein dunkler Wille
    von Kenneth Oppel
    (6)
    Buch
    16,95
  • 42437353
    Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
    von Jennifer L. Armentrout
    (31)
    Buch
    16,90
  • 42430671
    Die Gabe / Das Juwel Bd.1
    von Amy Ewing
    (39)
    Buch
    16,99
  • 43961976
    Die Geschichte der Israelis und Palästinenser
    von Martin Schäuble
    Buch
    12,95
  • 33919299
    Die Einzige
    von Jessica Khoury
    (21)
    Buch
    17,99
  • 29010272
    Erebos
    von Ursula Poznanski
    (53)
    Buch
    9,95
  • 45256814
    Flawed - Wie perfekt willst du sein?
    von Cecelia Ahern
    (72)
    Buch
    18,99
  • 14307713
    Harry Potter 3 und der Gefangene von Askaban
    von Joanne K. Rowling
    (14)
    Buch
    10,99
  • 18744283
    Harry Potter und der Halbblutprinz / Harry Potter Bd.6
    von Joanne K. Rowling
    (11)
    Buch
    11,99
  • 15574848
    Löcher
    von Louis Sachar
    (14)
    Buch
    8,95
  • 45189681
    Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen
    von Rick Riordan
    Buch
    18,99
  • 15543777
    Harry Potter 05 und der Orden des Phönix
    von Joanne K. Rowling
    (13)
    Buch
    14,99

Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Buch wie ich es nie erwartet hätte.“

Marie Jasmin Conrad, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Wie wäre es in einer Welt zu leben, in der es keine wilden Gefühle gibt, keine Angst, keinen Hass und auch keine Leidenschaft? In der eine Regierung jedem eine Glücksdroge verabreicht um die Menschen vor jenen Gefühlen zu schützen welche die Welt fast in ihren Untergang getrieben hätte? Außerhalb der Stadt liegt die Wildnis, ein Ort Wie wäre es in einer Welt zu leben, in der es keine wilden Gefühle gibt, keine Angst, keinen Hass und auch keine Leidenschaft? In der eine Regierung jedem eine Glücksdroge verabreicht um die Menschen vor jenen Gefühlen zu schützen welche die Welt fast in ihren Untergang getrieben hätte? Außerhalb der Stadt liegt die Wildnis, ein Ort an den alle Menschen verbannt werden, welche das Überleben des „perfekten“ Menschen gefährden. Kranke und Ausgestoßene, bei denen die Glücksdroge versagt hat und deren Erbgut durch wilde Gefühle vergiftet wurden.
Doch was passiert wenn Deine Dosis der Glücksdroge versagt?
Wählst Du die Freiheit in der Wildnis oder schweigst Du?
Ein fantastisches Buch das mich sehr überrascht hat. Sehr gut ausgebaute Charaktere, die einem schneller als man denkt ans Herz wachsen. Eine Thematik, die nachdenklich stimmt. Ein Handlungsstrang, der mit immer neuen Ecken und Wendungen für Spannung und Aufregung sorgt. Und ein Ende, das mich so unvorbereitet getroffen hat, dass ich wie gelähmt war, denn das habe ich wirklich nicht erwartet.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
7
7
1
0
0

Ein absoluter Pageturner - einfallsreich, spannend und gnadenlos ehrlich
von Selection Books am 29.09.2016

„Wild“ von Lena Klassen wurde mir von einer Freundin empfohlen. Da ich Dystopien liebe, konnte ich an diesem Drachenmond Buch natürlich nicht vorbei. Da ich die Autorin nicht kannte, hatte ich keine besonders hohen Erwartungen. Doch schon nach ein paar Seiten konnte mich das Buch vollkommen in seinen Bann... „Wild“ von Lena Klassen wurde mir von einer Freundin empfohlen. Da ich Dystopien liebe, konnte ich an diesem Drachenmond Buch natürlich nicht vorbei. Da ich die Autorin nicht kannte, hatte ich keine besonders hohen Erwartungen. Doch schon nach ein paar Seiten konnte mich das Buch vollkommen in seinen Bann ziehen. Durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Der Weltenentwurf gefällt mir wahnsinnig gut und durch viele überraschende Wendungen kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Klare Leseempfehlung! Pi ist siebzehn Jahre alt und eigentlich ein unauffälliges, eher zurückhaltendes junges Mädchen. Bis eines Tages ihre Glückswelle versagt und sie ihr Leben zum ersten Mal richtig wahrnimmt, ohne den leichten Schleier, der sonst ihre Gedanken umhüllt. Pi lebt in Neustadt, in einem perfekten System mit perfekten Menschen. Jeder Mensch erhält regelmäßig eine Glückswelle. Dadurch gibt es keinen Kummer und kein Leid mehr. Alle sind fröhlich und das Leben verläuft harmonisch und problemlos. Selbst die Partner werden zugeteilt, nachdem ausgewertet wurde, wer am besten zusammenpasst. Doch ohne die Glücksdroge wird Pi zum ersten Mal klar, welche Nachteile dieses Leben bietet. Die Menschen um sie herum sind kalt und gefühllos. Selbst der Tod eines Menschen wird mit einem Achselzucken abgetan. Verbrecher werden kurzerhand in die Wildnis verbannt, wo der Tod schon auf sie wartet. Schnell wird Pi klar, dass sie sich ein Leben ohne echte Gefühle nicht mehr vorstellen kann und ihr Weg führt sie schließlich in die Wildnis. Der Einstieg in das Buch ist mir dank des wunderbar flüssigen und detailhaften Schreibstils sehr leicht gefallen. Das Kopfkino schaltet sich direkt ein und ich bin wahnsinnig schnell in der von Lena Klassen erschaffenen Welt versunken. Der Weltenentwurf ist unglaublich faszinierend. Auf den ersten Blick wirkt alles so friedlich. Wer träumt nicht von einer besseren Welt ohne Kummer, Leid und Angst? Das Leben in Neustadt ist auf den ersten Blick einfach perfekt. Doch als mit der Glückswelle von Pi etwas schiefgeht, erkennt man zum ersten Mal, welchen Preis die Menschen für ihr perfektes Leben zahlen mussten. Ohne es zu wissen, haben sie alle mit dem bezahlt, was die Menschlichkeit eines Lebewesens ausmacht. Ihr Glück und ihre Freude sind nur oberflächlich, denn durch die Droge empfinden sie keine wahren Gefühle mehr. Und das Schlimmste daran: Alle sind vollkommen zufrieden. Als bei Pi die Glücksdroge versagt, ist sie ihren Gefühlen mit einem Mal hilflos ausgeliefert. Schon immer hatte sie ein Auge auf Lucky geworfen, der ihrer Freundin Moon als Partner zugeteilt wurde. Pi erkennt nun, wie falsch das Verhalten der Menschen ohne Gefühle ist. Denn es gibt auch keinen Neid und keine Eifersucht. Egal mit wie vielen Frauen Lucky anbändelt, Moon lässt sein Verhalten völlig kalt. Denn in einer Welt ohne Liebe ist Treue bedeutungslos. Der gesamte Weltenentwurf wurde gut durchdacht und wirkt erschreckend realistisch. Die Autorin konnte mich mit ihrem erschreckenden Zukunftsszenario auf ganzer Linie begeistern. Auch die Protagonisten wurden mit viel Liebe zum Detail erschaffen. Niemand ist perfekt, sie alle haben ihre Ecken und Kanten. Dadurch wirken die Charaktere sehr authentisch und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung von Pi. Unter der Glücksdroge war sie ein ruhiges, tollpatschiges Mädchen. Mit dem Entdecken ihrer Gefühle entwickelt sie sich zu einer selbstbewussten und mutigen jungen Frau, die für ihre Ideale kämpft. Trotzdem ist sie nicht die perfekte, aufopferungsvolle und todesmutige Heldin, die man oft in Dystopien findet. Gerade deshalb konnte ich super mit Pi mitfiebern. Durch viele überraschende Wendungen bleibt das Buch vom Anfang bis zum Ende spannend. Die Autorin hat sich wirklich einiges einfallen lassen, um den Leser immer wieder in eine andere Richtung zu lenken. Es passiert wirklich wahninnig viel, ohne dass auch nur eine Szene überhastet wirkt. Am überraschendsten war für mich das Ende. Es ist gnadenlos ehrlich, authentisch und hart. Da die Lena Klassen generell sehr realitätsnah und authentisch schreibt, passt das Ende gut zur Geschichte. Trotzdem bin ich wahnsinnig froh, dass "Wild" letztendlich kein Einzelband geblieben ist. Ich kann es auf jeden Fall kaum erwarten, den finalen Band "Wach" zu lesen. Fazit: „Wild“ von Lena Klassen ist eine wundervolle Dystopie, die man einfach gelesen haben muss. Ein erschreckendes Zukunftsszenario, authentische Charaktere und jede Menge überraschende Wendungen machen „Wild“ zu einem richtigen Pageturner, der in keinem Regal fehlen sollte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine Welt voller Glück?
von Zank am 21.09.2016

Pi lebt in Neustadt, einer Stadt voller Glück. Es gibt keine sogenannten wilden Gefühle mehr, nur noch eine wöchentliche Injektion einer Glücksdroge. Doch als diese bei Pi nicht wirkt, merkt sie schnell, wie oberflächlich der schöne Schein ihrer Welt ist. Zusammen mit ihrem Freund Lucky und drei anderen Jugendlichen... Pi lebt in Neustadt, einer Stadt voller Glück. Es gibt keine sogenannten wilden Gefühle mehr, nur noch eine wöchentliche Injektion einer Glücksdroge. Doch als diese bei Pi nicht wirkt, merkt sie schnell, wie oberflächlich der schöne Schein ihrer Welt ist. Zusammen mit ihrem Freund Lucky und drei anderen Jugendlichen steht sie auf einmal vor der Entscheidung, in ihr altes Leben zurückzukehren oder in die gefährliche und keimverseuchte Wildnis zu fliehen. Der Schreibstil von Lena Klassen ist so fesselnd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte und in den Lesepausen viel über die Geschichte nachgedacht habe. Gleich zu Beginn erlebt der Leser die schockierenden Reaktionen der Menschen auf den Sturz eines Jungen vom Schuldach mit und man kann sie gut in Pis Lage und Gefühle hineinversetzen. Pi ist ein sympathischer Hauptcharakter. Ihre Tollpatschigkeit im Glücksdrogenrausch macht sie genauso liebenswert wie ihre plötzliche Klarheit nach der defekten Dosis. Man merkt, dass sie von dem herrschenden System permanent indoktriniert wurde, so dass es ihr schwer fällt, ihr Schulwissen zu hinterfragen. Orion, den genetisch optimierten Sportler, mochte ich persönlich lieber als den Frauenheld Lucky. Besonders gut hat mir aber auch die Darstellung von Star, der jüngeren Schwester des gestürzten Jungen, gefallen - an ihr sieht man sehr deutlich, welche (auch negativen) Auswirkungen plötzliche Gefühle auf einen Menschen haben können. Gespannt habe ich Pis Weg verfolgt und obwohl ich schon viele ähnliche Jugendbücher gelesen habe, gehört "Wild" für mich auf jeden Fall zu den außergewöhnlicheren und besseren Dystopien! Neben Glücksdrogen sind hier auch ähnlich wie bei der „Pretty“-Trilogie von Scott Westerfeld Schönheitsoperationen für Jugendliche an der Tagesordnung. Die unterdrückten Gefühle erinnern hingegen an die "Amor"-Trilogie von Lauren Oliver. Ich freue mich schon auf Band 2 "Wach" und hoffe, dass mich dieser ebenso begeistern kann wie "Wild" es getan hat! Ganz klare Leseempfehlung für alle Liebhaber von spannenden Dystopien und der beiden oben genannten Trilogien.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein grandioser dystopischer Roman, der Lust auf mehr macht
von Book-addicted am 09.07.2016

"Wild" ist ein Roman der Autorin Lena Klassen. Eigentlich bin ich nur auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil ich das Verlagsprogramm des Drachenmond-Verlages ganz spannend fand und es genauestens durchstöbert habe. Da meine letzte Dystopie nun doch schon etwas länger zurückliegt, konnte ich es kaum erwarten das Buch zu... "Wild" ist ein Roman der Autorin Lena Klassen. Eigentlich bin ich nur auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil ich das Verlagsprogramm des Drachenmond-Verlages ganz spannend fand und es genauestens durchstöbert habe. Da meine letzte Dystopie nun doch schon etwas länger zurückliegt, konnte ich es kaum erwarten das Buch zu lesen und so begann ich eines schönen Abends mit diesem Buch - und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Schon die ersten Seiten fesselten mich und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Lena Klassen entführt uns in eine ganz andere Welt, weit in der Zukunft, in der man wöchentlich Glücksinjektionen erhält, damit man auch ja glücklich und zufrieden ist - denn glückliche Menschen zetteln keine Rebellion an und begehen keine Kriege. Solche "wilden Gefühle" beinhalten wohl alles, was tiefer geht und in irgendeiner Form zur Handlungen "zwingt": Liebe, Eifersucht, Zorn, etc. Die Menschen in Neustadt, Glückstadt und wie die Städte alle heißen, sind stets glücklich und zufrieden - und wollen an diesem Zustand auch nichts ändern. Eines Tage jedoch versagt die Glücksdroge und einige Schüler, darunter Pi, müssen am eigenen Leib spüren wie es ist, auch andere Gefühle empfinden zu können... Die Geschichte ist grandios, die Handlung durchdacht und das Buch so so so spannend, dass man es am liebsten in einem Rutsch lesen möchte. Auch wenn ich so meine Schwierigkeiten hatte, mich in die Charaktere einzufinden (was auf Grund der fehlenden Emotion allerdings auch verständlich ist), konnte ich die Handlungen der einzelnen Protagonisten doch ziemlich gut nachvollziehen und hoffte, bangte, schauderte, liebte, freute und fürchtete mich mit jedem einzelnen Charakter, der dazu fähig war. Lena Klassen schafft es, eine völlig neue, andersartige Welt zu kreieren, die man sich in der Zukunft tatsächlich vorstellen könnte, denn was könnte den Herrschern dieser Erde wohl besser gefallen, als eine völlig untergebene Menschheit, ohne jegliche Empfindungen fernab von Glück und Zufriedenheit? Doch auch dies ist nicht so perfekt, wie es auf den ersten Blick scheint, denn auch, wenn die Menschheit zufrieden scheint, so gibt sie sich doch selbst ein Stück weit auf... Insgesamt kann ich euch dieses Werk nur absolut empfehlen, denn es strotzt nur so vor Spannung, Emotionen (auch wenn dieses eigentlich nicht vorhanden sein sollten) und unerwarteten Wendungen, dass man dieses Werk einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte. Für Fans von Dystonien ein absolutes muss! Wertung: 5 von 5 Sterne!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannender Auftakt einer neuen Reihe
von Corinna Z. am 24.01.2016

Inhalt : Gezähmte Gefühle. Eine Welt ohne Krankheit und Kummer. Kein Leid und keine Leidenschaft. Einmal wöchentlich bekommt jeder in "Neustadt" seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten... Inhalt : Gezähmte Gefühle. Eine Welt ohne Krankheit und Kummer. Kein Leid und keine Leidenschaft. Einmal wöchentlich bekommt jeder in "Neustadt" seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der "Neustadt" umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt - und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen. Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit? Meine Meinung : In " Wild" geht es um Pi die in einer Welt ohne Krankheit und Kummer lebt. Jeder bekommt einmal wöchentlich eine Glücksinjenktion in Neustadt. Aber irgendwie ist Pi nicht so glücklich wie die anderen. Was kann das sein? Oder warum darf sie nicht mit ihrem besten Freund zusammen sein? Die die nicht in diese Glücklich Welt passen werden außerhalb verbannt, wo Krankheit und alles schlimme sein soll. Als die Glücksdroge endgültig versagt muss Pi sich fragen Liebe oder Freiheit? Peas (Pi ist eine tolle Figur die ich nach nur ein paar Seiten sehr gern hatte und sie ist nicht ohne Fehler. Auch hat ist sie etwas tollpatschig und das hebt sie schon von den anderen hervor. Im Verlaufe merkt man wie sehr sie sich wandelt und aus sich heraus geht. Auch die Nebencharaktere wie Pis Freunde sind interessant und haben einfach gut ins Buch gepasst und haben mich gut unterhalten. Jeder von ihnen hatte unterschiedliche Merkmale. Der Schreibstil ist flüssig und hat mich aus der Sicht von Pi durch das Buch geführt. So erfährt der Leser noch mehr von ihren Gefühlen und Gedanken. Auch die Hintergründe mit dieser Welt und dieser Glücksinjenktion haben mich neugierig gemacht. Die Spannung und Handlung ist sehr intensiv und hat mich etwas an eine andere Reihe erinnert. Die Menschen die in Neustadt wohnen werden eigentlich nur verarscht auf gut Deutsch und die Spritze die sie immer bekommen ist nur dafür da das ihre Gefühle in schach gehalten werden und sie sozusagen gezähmt werden. Wer aber etwas tut was dieser Welt angeblich schadet wird verstoßen und kommt auf die andere Seite, wo die Wilden Leben sollen, die nicht in die Gemeinschaft gepasst haben. Dieses Thema ist eine völlig neue Erfahrung für mich und ich habe mich mit jeder Seite mehr in die Welt von Pi ziehen lassen. Das Cover ist ein wahrer Hingucker und ich fand es hat mich direkt an Pi erinnert. Die Farben und der schöne Schriftzug sind toll gelungen und machen es zu einem Hingucker. Das Ende hat bei mir noch einige Fragen offen gelassen und ich hoffe sehr das der zweite Band auch bald als Print erhältlich sein wird. Um einige Dinge noch zu klären und Antworten zu bekommen. Fazit : Mit " Wild" hat Lena Klassen einen spannenden Auftakt einer Dystopie geschaffen der mich vom Anfang bis Ende begeistert hat. Das Thema und Handlung sind toll aufgebaut und führen den Leser in eine neue Welt. Deswegen bekommt das Buch von mir 5 von 5 Eulen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wenn Gefühle sich Ihren Weg suchen!!! :D
von Solara300 aus Contwig am 12.10.2014

Kurzbeschreibung In dieser fantastischen Geschichte erlebt die 17 Jährige Pi wie es ist, nicht unter einer Glücksdroge zu stehen und eigene Entscheidungen frei von jeglicher Missachtung zu treffen. Denn in ''Neustadt'' gibt es nur Glück und alles andere was eventuell aufkommt wird außerhalb in die Wildnis verbannt. Aber Pi's Bestimmung ist... Kurzbeschreibung In dieser fantastischen Geschichte erlebt die 17 Jährige Pi wie es ist, nicht unter einer Glücksdroge zu stehen und eigene Entscheidungen frei von jeglicher Missachtung zu treffen. Denn in ''Neustadt'' gibt es nur Glück und alles andere was eventuell aufkommt wird außerhalb in die Wildnis verbannt. Aber Pi's Bestimmung ist eine andere und so kommt es so ganz anders für Sie als geplant... Cover Das Cover ist ein echter Eyecatcher und macht Neugierig auf mehr. Das Grün ist Wild und gleichzeitig umspielt es sanft das Gesicht des Mädchens das für mich einen wissenden Blick hat. Der Inhalt passt sehr gut zum Titel und rundet das ganze harmonisch ab. :D Charaktere Die 17 Jährige Pi entdeckt Ihre Gefühle da die wöchentliche Glücksdroge bei ihr versagt. Sie sehnt sich nach mehr und ist nicht mehr gewillt sich steuern zu lassen. Schreibstil Die Autorin Lena Klassen hat hier einen flüssigen Schreibstil gepaart mit einer tollen Geschichte die einen begeistert mitfiebern lässt. Denn in dieser Geschichte erleben wir nicht nur die entdeckten Gefühle von Pi sondern auch eine Handlung die mich immer wieder überraschte und das Erlebte zu einem Lese Genuss machte. Meinung Was...wenn Glück nicht injizierbar ist?? Dann treffen wir auf Pi, die in ''Neustadt'' lebt und zu einer Gemeinde gehört die Wöchentlich eine Glücksdroge Injiziert bekommen. Aber bei Pi scheint es anders, denn bei ihr wirkt die Droge nicht und sie wird sich ihrer eigenen Gefühle sehr schnell bewusst. Wild und ungestüm brechen sie über Pi herein und sie will sich nie wieder unterdrücken lassen. Aber was erwartet Pi wenn es heraus kommt das die Droge bei ihr versagt, den außerhalb ''Neustadts'' gibt es noch die Wildnis in der Krankheit und Gewalt herrschen und Pi muss aufpassen welcher Schritt sie als nächstes macht, denn Auffallen bedeutet Verbannung... Und da wären noch ihre Gefühle für Lucky ihren besten Freund. Aber was ist wichtiger Liebe oder die Freiheit??? Fazit Eine Geschichte die einen begeistert mitfiebern lässt und mit ihren unerwarteten Wendungen ein Lesevergnügen ist. Sehr empfehlenswert! 5 von 5 Sternen

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine überzeugende Dystopie
von Book-Challenges aus Wuppertal am 03.07.2013

Wild von Lena Klassen ist eine Dystopie mit einer spannenden Grundidee. Was passiert, wenn die Menschen keine echten Gefühle haben? Oder wenn ihre Gefühle kontrolliert werden? Werden sie dann zum perfekten Menschen und macht das die Welt sicherer? Genau nach diesen Fragen leben die Menschen in Neustadt, einer der... Wild von Lena Klassen ist eine Dystopie mit einer spannenden Grundidee. Was passiert, wenn die Menschen keine echten Gefühle haben? Oder wenn ihre Gefühle kontrolliert werden? Werden sie dann zum perfekten Menschen und macht das die Welt sicherer? Genau nach diesen Fragen leben die Menschen in Neustadt, einer der Städte einer neuen zivilisierteren Welt. Sie ist umgeben von Zäunen und die Menschen erhalten regelmäßig Drogen, damit sie konstant glücklich sind. Gleichzeitig soll auch noch der "moderne Mensch" entwickelt werden und so sieht man in Neustadt dementsprechend viele perfekte und "glückliche" Menschen. Eine Dystopie muss ein Gesellschaftsmodell haben, dass sich elementar zum Schlechteren entwickelt hat. Wild kann diesen Aspekt absolut vorweisen, auch wenn erst im Verlaufe der Handlung so richtig offensichtlich wird, was eigentlich falsch läuft. Schockiert hat mich jedenfalls gleich zu Beginn, dass die Menschen in Neustadt eine aufgesetzt wirkende Fröhlichkeit vermitteln, die fast schmerzt. Die Autorin hat es wunderbar geschafft, die konstant euphorische Stimmung der Figuren als gleichzeitig gefühlskalt darzustellen. Man kann exakt erkennen, dass die Menschen eindeutig auf Drogen sein müssen. Immer wieder wird das durch Ereignisse betont, die eigentlich große Emotionen hervorrufen sollten. Die Menschen in Neustadt aber drehen sich weg und gehen zum Tagesgeschäft über. Zu Beginn habe ich mich noch gefragt, wieso das Buch Wild heißt. Nun weiß ich es: Wild steht nicht nur für den Gegensatz zwischen der zivilisierten Welt und der Wildnis außerhalb des Zauns, sondern auch für die Wildheit der Gefühle, die von der Glücksdroge im Normalfall unterdrückt wird. Der Leser erlebt die Welt von Neustadt aus der Sicht von Peas, auch Pi genannt. Sie erhält die Glücksdroge einmal pro Woche und läuft eher tollpatschig durch die Gegend. Sie ist kein perfekter Mensch, denn sie wurde nicht genbehandelt. Ihr Gesicht ist nicht symmetrisch und ihr Haar mit viel Liebe "erdnussbraun". Und doch hat sie es irgendwie geschafft, dass ausgerechnet Moon ihre beste Freundin wird. Moon ist das totale Gegenteil von Pi - eine absolute perfekte junge Frau, die immer glücklich ist und der die Männer scharenweise zu Füßen liegen. Peas hingegen wollte eigentlich immer nur einen: Lucky, ihren ältesten Freund. Leider wurde er Moon als Partner zugeteilt, was natürlich Konfliktpotenzial beinhaltet. Aber gut, dass alle auf Glücksdrogenrausch sind, dann kann ja nichts passieren. Oder? Für mich war schnell klar, dass ich dieses Buch verschlingen werde. Wild hat für mich alles, was eine gute Dystopie ausmacht. Nicht nur das System und eine Protagonistin, die irgendwann ausbricht, sondern auch den Schrecken, den eine gute Dystopie bei mir immer weckt. Es gibt viele Wendungen, und "Actionszenen", aber auch tiefere Gespräche und Schockmomente, über die ich kaum hinweg gekommen bin. Vor allem das Finale hat mich fassungslos zurückgelassen und regelrecht aufgerüttelt. Wie gut, dass Wild nicht mit einem fiesen Cliffhanger endet. Das Buch gibt zwar viel für einen zweiten Teil her (und ich würde mir den auch wünschen), scheint aber ein Einzelband zu sein. Auf jeden Fall hat mich die Handlung direkt gepackt, weil immer wieder schmerzlich klar wurde, was in der zivilisierteren Welt falsch läuft.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Gelungene Dystopie
von PMelittaM aus Köln am 29.10.2016

In Neustadt sind alle Menschen glücklich, es gibt keine Krankheiten, keine Gewalt – aber auch keine echten Gefühle, denn alle erhalten wöchentlich ihre Glückdosis. Peas, genannt Pi, hat das Glück allerdings nicht gepachtet, sie ist nicht wirklich glücklich, sondern schwebt eher auf einer grauen Wolke, ihre Eltern hatten nicht... In Neustadt sind alle Menschen glücklich, es gibt keine Krankheiten, keine Gewalt – aber auch keine echten Gefühle, denn alle erhalten wöchentlich ihre Glückdosis. Peas, genannt Pi, hat das Glück allerdings nicht gepachtet, sie ist nicht wirklich glücklich, sondern schwebt eher auf einer grauen Wolke, ihre Eltern hatten nicht genug Geld, um ihr ein Geburtsdesign angedeihen zu lassen, weswegen sie nicht so perfekt ist wie die meisten anderen Jugendlichen, z. B. ihre Freundin Moon, ihr Name beruht auf einem Schreibfehler und sollte eigentlich Peace lauten und ein Freund wurde ihr auch noch nicht zugeteilt. Eines Tages stimmt etwas mit der Glücksdosis nicht und Pi fällt mit vier weiteren Neustädtern aus dem Glücksstrom. Plötzlich sind da Gefühle und der Wunsch, weiterhin man selbst zu sein und nicht in der Glückswatte zu versinken. Keiner darf merken, was passiert ist und die Außenwelt, die Wildnis um Neustadt, die bisher No-Go-Gebiet war, denn dort wimmelt es nur so vor Keimen und Verbrechern, scheint plötzlich der einzige Ort zu sein, an dem die Fünf sicher sind. Doch auch in Neustadt ist nicht alles so, wie gedacht … Die Autorin lässt Pi ihre Geschichte selbst in Ich-Form erzählen und so erfährt man das Geschehen aus erster Hand, ist als Leser zusammen mit Pi verwirrt, erfreut und geschockt. Mir gefällt, wie die Autorin den Leser und Pi nach und nach in die Geheimnisse ihrer Welt einführt, während Pi vollkommen naiv an die Dinge herangeführt wird, ahnt der Leser schon Einiges, aber das ganze Ausmaß erschreckt dann doch. Nicht jeder Charakter wird am Ende überlebt haben, so dass Pi und den Leser manche sehr emotionale Szene erwartet, die die Autorin alle gut gemeistert hat. Wer glückliche Enden liebt, könnte enttäuscht werden. Ich allerdings mag realistische Enden und die sind eben nicht immer happy. Lena Klassen hat eine interessante dystopische Welt geschaffen und auch ihre Charaktere gefallen mir gut. Die Geschichte wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf und ist sehr spannend. Das Ende schreit nach einer Fortsetzung und mit „Wach“ gibt es diese auch. Das Ebook ruht bereits auf meinem Reader und ich bin gespannt, was noch auf Pi und ihre Gefährten zukommt. „Wild“ hat mich gut unterhalten und erhält von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Klassisches dystopisches Jugendbuch - schön geschrieben und leicht zu lesen
von Sandra W. am 05.02.2016

Inhalt : Peas und Ihre Freunde leben in Neustadt. Alle in Neustadt sind glücklich. Jede Woche bekommen Sie eine „Welle“, damit die Glücksgefühle nicht abreißen. Denn alle anderen Gefühle sind „wild“ – und wilde Gefühle verursachen Leidenschaft, und diese verursacht Kriege. Die neuen Menschen sind anders. Sie sind perfekt und... Inhalt : Peas und Ihre Freunde leben in Neustadt. Alle in Neustadt sind glücklich. Jede Woche bekommen Sie eine „Welle“, damit die Glücksgefühle nicht abreißen. Denn alle anderen Gefühle sind „wild“ – und wilde Gefühle verursachen Leidenschaft, und diese verursacht Kriege. Die neuen Menschen sind anders. Sie sind perfekt und glücklich. Wer aus der Reihe tanzt oder krank wird, der wird in die Wildnis außerhalb des Zauns verbannt. Doch mit Peas scheint etwas nicht zu stimmen. Sie ist nicht wie die anderen. Eines Tages versagt Ihre Welle völlig – und Peas scheint nicht die Einzige zu sein. Ein Fehler oder Absicht ? Gibt es Menschen, die das System zerstören wollen ? Peas trifft auf andere Jugendliche, die ebenfalls „aus dem Glücksstrom“ gerissen wurden – unter anderem auch Ihren heimlichen Schwarm Lucky, der aber vom Partnerprogramm ihrer besten Freundin Moon als Partner zugeteilt wurde, der Spieler Orwin und die kleine Star, deren Bruder nach einem Unfall als lebender Organspender für privilegierte Reiche verwendet wird. Gemeinsam beschließen Sie, in die Wildnis zu flüchten und frei zu sein. Doch die „Wilden“ werden von der Regierung gejagt und flüchten vor den Regs von einem Lager ins nächste wie Nomaden. Wird Peas Ihr Glück dort finden ? Wird es ihr und den Wilden gelingen, gegen die Regierenden aus Neustadt zu bestehen und den Grundstein für ein anderes Leben zu legen ? Meine Meinung : Die Aufmachung und der Titel des Buchs wecken auf jeden Fall die Neugier. Das Cover hat mich sehr angesprochen. Von der ersten Seite an ist man mitten in der Geschichte und lernt die Protagonisten in ihrem glücklichen Alltag kennen. Kurzweilig und leicht zu lesen – ich war gleich gebannt und konnte das Buch nicht mehr weglegen. Man findet hier keine bahnbrechenden neuen Ideen – der dem Genre zugetane Leser hat Ähnliches sicherlich schon in anderen Romanen gelesen oder in Filmen gesehen. Trotzdem ist es nicht langweilig und auf gar keinen Fall wirkt es abgekupfert. Teilweise sind für mein Gefühl die Charaktere der Hauptpersonen etwas flach geblieben, was aber nicht allzu sehr gestört hat. Insgesamt ein gelungenes, spannendes, gut zu lesendes Werk, das ich jedem, der gerne Jugendbücher und Dystopien liest, guten Gewissens empfehlen kann.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein Leben unter der Kuppel?
von einer Kundin/einem Kunden aus Obernzenn am 10.11.2015

Rezension: Pi lebt in Neustadt, geht dort zur Schule und ist zufrieden. Sie hat eine beste Freundin, namens Moon und kommt gut zurecht. Nur sie wurde noch nie richtig geküsst. Die Bewohner in Neustadt bekommen wöchentlich ihren Glücksstrom, eine Injektion, die sie auf einer rosa Wolke schweben und... Rezension: Pi lebt in Neustadt, geht dort zur Schule und ist zufrieden. Sie hat eine beste Freundin, namens Moon und kommt gut zurecht. Nur sie wurde noch nie richtig geküsst. Die Bewohner in Neustadt bekommen wöchentlich ihren Glücksstrom, eine Injektion, die sie auf einer rosa Wolke schweben und sie glücklich sein lässt. Sie kennen keine anderen Gefühle als dieses. Doch eines Tages versagt das Mittel und sie entdeckt verstärkt andere Gefühle in sich aufkommen. Das bemerkt sie allerdings auch bei anderen Schülern. Lucky, einer von den Betroffenen und ihr heimlicher Schwarm, der ihrer besten Freundin Moon als Partner zugeteilt wurde, empfinden nun Trauer und Wut. Ein Gefühl, was vorher nie dagewesen ist. Nach einem schrecklichen Unfall eines Kindes, dessen sie mit der Glücksinjektion gar nicht soviel Bedeutung zugetan hätten, verwandelt sich in ein Drama und mit dem Besuch im Genesungshaus decken sie Tatsachen auf. Hinter dem Zaun, wo die Wilden leben soll man krank werden und es herrscht Gewalt. Doch stimmt das wirklich? Diese Menschen bekommen keine Glücks Injektion und leben ihre Gefühle. Sie leben wirklich. Wie wird es hinter dem Zaun sein? Ist es eine Flucht dorthin wert, um den Regeln Neustadts zu entfliehen und so zu leben wie sie es möchten? Meine Meinung: Auf Empfehlung einer Freundin habe ich mir dieses Buch aus der Bibliothek ausgeliehen. Das Cover ist echt hübsch, passt zum Titel und auch zur Story. Es ist eine Dystopie. Ich mag Dystopien sehr gerne. Die Fantasie, wie das Leben alternativ in der Zukunft aussehen könnte ist ganz schön spannend. Doch hoffe ich wirklich, dass es nicht so werden wird, wie in dem Buch. Zum Schreibstil kann ich sagen, dass er gut und locker ist, so dass man flüssig lesen kann. Die Geschichte an sich ist sehr gut. Ich musste allerdings erst einmal hineinfinden, weil auch die Namen so eigenartig waren. Orion, Jupiter usw. Wir lernen das Leben in Neustadt und außerhalb von Neustadt kennen. Ich kann nicht sagen, was ich besser fand. Aber ab Seite 58 fand ich das Buch schon ziemlich spannend, da man einen ersten Einblick hatte, was dort passiert und auch die Charaktere besser kennengelernt hatte. In der Wildnis hatte ich das Gefühl etwas zuviel des Guten lesen zu dürfen. Es hat mich dann manchmal gelangweilt, aber zum Ende hin war es wieder spannend und die letzten 30 Seiten vorm Schluss waren mega interessant.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Der Glücksstrom
von Cora Lein aus Berlin am 27.11.2014

Inhalt: Pia ist 17 Jahre alt und lebt in Neustadt, einer Stadt, in der jeder Einwohner wöchentlich seine Dosis Glück erhält. So schwebt jeder dahin, in seiner eigenen kleinen Wolke ohne Gefühle, aber glücklich. Alle scheinen ihre Dosis gut zu vertragen und es scheint auch überall zu wirken, außer bei... Inhalt: Pia ist 17 Jahre alt und lebt in Neustadt, einer Stadt, in der jeder Einwohner wöchentlich seine Dosis Glück erhält. So schwebt jeder dahin, in seiner eigenen kleinen Wolke ohne Gefühle, aber glücklich. Alle scheinen ihre Dosis gut zu vertragen und es scheint auch überall zu wirken, außer bei Pia. Als sie dann noch andere findet, bei denen die Wirkung ausbleibt ist sie hin- und hergerissen, zwischen dem alten Leben und ihren neuen wilden Gefühlen. Denn wilde Gefühle sind verboten und werden bestraft ... Schreibstil: Ich bin sehr schnell in das Buch hinein gekommen und Lena Klassen hatte mich sehr schnell nach Neustadt entführt. Auch jetzt sehe ich diese kleinen Stadt noch vor mir, mit all ihren Bauten und dem Zaun, der die Stadt von der Wildnis trennt. Der Ausdruck ist für ein Jugendbuch passend und durch die Unterdrückung der wilden Gefühle gibt es kein schlimmeres Schimpfwort als "Frühlingswetter" - herrlich! :D Charaktere: Pia - gebürtig Peas (Erbse) - fand ich zu Beginn irgendwie merkwürdig und leider auch sehr Klischeehaft. Ein Mädchen, das gewöhnlich und tollpatschig ist und sehr still - naja dachte ich mir typisch Dystopie. Aber dann hat sich aufgeklärt warum Pia so ist und als sie dann den Sprung aus sich selbst schaffte war ich beruhigt und fieberte mit ihr. Sie hat sich toll entwickelt und es machte Spaß sie zu begleiten. Lucky, der zugewiesene Partner von Pias bester Freundin Moon. Ganz ehrlich - ich mochte ihn nicht. Warum kann ich gar nicht wirklich sagen, aber so eine Type *argh* in Neustadt gibt es ein Partnerprogramm, welches die günstigste Genmischung vorhersagt und dementsprechend Partner vermittelt. Lucky und Moon wurde ausgewählt und dennoch flirtet Lucky mit anderen. Lucky begründet es damit, dass er so ist und Monn ist nicht eifersüchtig durch die Droge - aber ich bin als Leser normal denkend und mich hat es halt irgendwie verrückt gemacht :( Moon, die perfekte Freundin, mit dem perfekten Aussehen, sie hat mich überrascht und zum Ende hin habe ich immer wieder vor Entsetzen den Kopf geschüttelt. Respekt Puppe! Orion - mein heimlicher Held - was habe ich ihn geliebt. Ein toller Typ der mir bei jedem seiner Auftritte ans Herz ging. Von ihm hätte ich gerne mehr gelesen :oops: Cover: Das Cover ist mystisch, aufregend geheimnisvoll. Ich mag es, habe aber die ersten paar Male, durch den leichten Schatten am Kinn des Mädchens, an einen Jungen gedacht (Bartschatten). Fazit: Eine ganz tolle Dystopie, die sich auch für ältere Leser eignet. Mir hat die Idee sehr gut gefallen und die Umsetzung ist auch gelungen. Fragen, die ich während des Lesens hatte wurden aufgeklärt und das ein bisschen offene Ende regt zum Nachdenken an - dennoch ist das Buch in sich abgeschlossen. Von mir gibt es volle 4 Sterne - aufgrund des "typischen" Einstieges hat es leider nicht für volle 5 Sterne gereicht - und eine Leseempfehlung für jung und alt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
{Rezension} Wild
von Lulu Wab am 15.12.2013

Meine Meinung Der Titel "Wild" passt in jeder Hinsicht: Die "Wilden" hinter dem Zaun, "wilde" Gefühle oder einfach "wild" sein im Gegensatz zum "nicht-wilden" Verhalten, dass jeder "normale" Mensch in Neustadt an den Tag legt. Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Auf dem Cover sieht man Pi umrahmt von... Meine Meinung Der Titel "Wild" passt in jeder Hinsicht: Die "Wilden" hinter dem Zaun, "wilde" Gefühle oder einfach "wild" sein im Gegensatz zum "nicht-wilden" Verhalten, dass jeder "normale" Mensch in Neustadt an den Tag legt. Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Auf dem Cover sieht man Pi umrahmt von Laubzweigen, die die Wildnis darstellen. Auch an jedem Kapitelanfang finden sich diese Zweige wieder. Insgesamt passt das gesamte Layout hervorragend zum Inhalt des Buches. "Wild" ist in einer "normalen" angenehm zu lesenden Sprache verfasst, die weder positiv noch negativ heraussticht. Es liest sich einfach gut und flüssig.Allerdings hatte ich am Anfang ein paar Einstiegsschwierigkeiten. Es gab nicht so wirklich ein paar einleitende Kapitel, in denen die Grundzüge des Gesellschaftssystems erklärt wurden. Ich fühlte mich stattdessen wie ins kalte Wasser geworfen. Im Laufe der Geschichte bekommt man dann aber alles mit, von daher war es nicht allzu schlimm. Die Hauptperson Pi kam mir am Anfang ein bisschen komisch vor, und ich dachte schon: "Oh Gott, was hat man mir denn hier für eine vor die Nase gesetzt?!". Das Ganze war aber Teil der Geschichte und hat sich dann auch recht bald aufgeklärt. Dennoch hat es mich manchmal verwirrt, wie die Leute in Neustadt drauf waren, was natürlich an den Glücksdrogen lag. Sobald irgendwas mal nicht ganz rund lief, hat es sie eigentlich nicht weiter gekümmert, weil sie wegen der Droge im Prinzip einfach weggesehen haben. Diese naja Naivität, in allem nur Positives zu sehen, hat mich irgendwie gestört. Nichts gegen Optimisten, aber man sollte doch trauern dürfen, wenn ein Verwandter gestorben ist, oder? (Diese Kritik richtet sich natürlich nicht gegen das Buch oder die Autorin, sondern die Regierung in der Geschichte.) Die Idee mit der Glücksdroge hat mich sofort angesprochen, denn das ist ja doch nicht der Dystopie-Stereotyp. Von allen Dystopien, die ich bisher gelesen habe, ist das fast die einzige, bei der die Grundidee tatsächlich gar nicht mal so abwegig ist. Klingt doch eigentlich gut, einfach wöchentlich eine kleine Injektion verpasst zu bekommen, und sich nie wieder um irgendwas Sorgen machen zu müsse! Aber wie schon weiter oben beschrieben, gehört es eben einfach zum Menschsein dazu, manchmal "schlechte" Gefühle zu haben. Insofern ist natürlich klar, dass auch diese Geschichte nicht die Universallösung für die Zukunft bereithält. Wie Pi nach dem Versagen der Droge so langsam alles um sich herum wirklich wahrnimmt, anfängt selbst zu denken und Dinge zu hinterfragen, hat mir wirklich zugesagt. Und einmal in der Geschichte drin, hat mich nur manchmal diese fast schon dämliche Glücklichsein der Neustädter ein wenig genervt. Fazit Eine ungewöhnliche Dystopie mit überzeugender Handlung, die auf eine Fortsetzung hoffen lässt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Zu Beginn etwas schwierig, dann aber spannend
von Manja Teichner am 11.05.2013

Der dystopische Roman „Wild“ stammt von Lena Klasse. Für mich war es das erste Buch der Autorin und aufgrund des Klappentextes hatte ich doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte. Die Protagonistin Peas, genannt Pi, ist nicht wie die anderen in Neustadt. Während alle glücklich sind ist sie eher pessimistisch... Der dystopische Roman „Wild“ stammt von Lena Klasse. Für mich war es das erste Buch der Autorin und aufgrund des Klappentextes hatte ich doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte. Die Protagonistin Peas, genannt Pi, ist nicht wie die anderen in Neustadt. Während alle glücklich sind ist sie eher pessimistisch und recht deprimiert. Pi ist in einem Alter, wo die Bewohner Neustadts einen Partner zugeteilt bekommen. Ihr größter Wunsch wäre Lucky, ihr bester Freund. Doch der ist mit Moon liiert. Also muss Pi noch warten bis ihr jemand zugeteilt wird. Als die Droge aufhört zu wirken ist Pi die Einzige, die einen klaren Kopf behält. Sie hat große Angst vor der Wildnis, weiß sie doch nicht was sie dort erwartet. Allerdings möchte sie diese „wilden“ Gefühle auch nicht mehr hergeben. Als Pi in der Wildnis ist, ist sie zunächst eher deprimiert, dann aber fällt sie eine Entscheidung die sehr mutig ist. Lucky ist Pis bester Freund und ihr Traumpartner. Er wurde Moon zugeteilt. Zu Beginn war mir Lucky eher unsympathisch. Obwohl er eine Freundin hat knutscht er mit anderen Mädchen rum. Auch bei ihm versagt die Droge und als Lucky echtes Mitgefühl an Phils Situation zeigt wurde er mir immer sympathischer. Er entscheidet sich bewusst für die Wildnis, er kann endlich zeigen was er wirklich drauf hat. Und ohne die Droge zeigt Lucky auch endlich seine wahren Gefühle für Pi. Orion ist ein Charakter, der zu Beginn eher unscheinbar ist. Aber als die Droge aufhört zu wirken ist er wie ausgewechselt und trifft seine Entscheidungen mit Herz und Verstand. Die Liebesgeschichte zwischen Lucky und Pi ist zu keiner Zeit aufdringlich und bleibt eher im Hintergrund. Dort entwickelt sie sich zart aber zum Ende hin entfacht sie dann so richtig. Es gibt noch einige weitere Charaktere im Buch. Da wären beispielsweise Star und Moon. Diese bleiben aber eher blass und tauchen nur ab und an auf. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Die geschaffene dystopische Welt beschreibt Lena Klassen sehr gut. Allerdings ist es zu Beginn doch recht schwer ins Buch hinein zu kommen. Es ist alles so neu, doch nach ein wenig Einlesezeit gibt sich dies und man kommt richtig in Neustadt an. Geschildert wird die Geschichte aus Sicht von Pi in der Ich-Perspektive. Man ist also als Leser immer direkt dabei. Die Handlung an sich ist interessant und spannend. Es gibt recht überraschende Wendungen und besonders auch die Geschehnisse in der Wildnis sind toll beschrieben. Das Ende ist leider recht offen gehalten. Es gibt unbeantwortete Fragen. Leider ist aber nicht klar ob es eine Fortsetzung geben wird. Ich hoffe es natürlich. Fazit: „Wild“ von Lena Klassen ist eine sehr gute Dystopie. Nach einem schwierigen Anfang erwarteten den Leser eine interessante Idee, eine spannende und nachvollziehbare Handlung und tolle Charakteren. Ein Buch das Lust auf mehr macht!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wilde Gefühle - Wildes Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2013

Inhalt Peas lebt mit ihren Eltern in Neustadt, ihr Vater arbeitet als Bio Techniker und ihre Mutter ist eine bekannte Malerin. In ihrer Freizeit geht sie mit ihrer besten Freundin Moon shoppen oder inszeniert mit ihren Schulfreunden Theaterstücke. Alles ganz normal ? Falsch! Denn in Neustadt hat niemand Gefühle, jede... Inhalt Peas lebt mit ihren Eltern in Neustadt, ihr Vater arbeitet als Bio Techniker und ihre Mutter ist eine bekannte Malerin. In ihrer Freizeit geht sie mit ihrer besten Freundin Moon shoppen oder inszeniert mit ihren Schulfreunden Theaterstücke. Alles ganz normal ? Falsch! Denn in Neustadt hat niemand Gefühle, jede Woche bekommen die Menschen eine Glücksinjektion und diese schaltet ihr Gehirn auf Stand By. Keiner empfindet Mitleid, Sorge oder Kummer. Alles wird von der Regierung bestimmt - sogar die Liebe. Nur Peas fühlt.. und das kann ihr zum Verhängnis werden. Geh ins Glück, umarme die Sonne Geh ins Glück, der Weg führt hinauf Gib dich in den Glücksstrom Gib dich in den Glücksstrom Öffne die Hände, öffne die Augen Gehe in die Sonne Meinung / Fazit Eine Welt ohne Gefühle. Ein Leben das nur aus Anordnungen und Regeln besteht und bei nichteinhalten wird man weggeschlossen oder schlimmer, man wird in die Wildnis geschickt. Ein Ort indem nur kranke und Verrückte leben, ohne jeglichen Komfort. Aber wer weiß schon genau was hinter den Mauern der Stadt liegt? Peas und all ihre Freunde sind in dem Glauben aufgewachsen das Gefühle etwas schlechtes sind, die Leidenschaft wird unterdrückt zum Wohle der Gemeinschaft. Ein beängstiger Gedanke! "Könntest du dir vorstellen über Gras zu gehen?", fragte Moon, die sich bei dem Gedanken schüttelte. Peas merkt das mit ihr etwas nicht stimmt, ihre Dosis wirkt nicht richtig sie ist zwar wie betäubt dennoch glaubt sie zu fühlen. Bei Lucky, dem vom System zugeordneten Freund von Moon, fühlt sie so etwas wie Zufriedenheit und wenn er ihr zuzwinkert setzt ihr Herz einen Moment aus. Anfangs wirkte Peas melancholisch doch als die Glücksdroge nach ließ, taute sie auf. Leider manchmal nicht zum positiven, da ihre Angst immer in den wichtigsten Situationen überhand nahm und sie dadurch an Überzeugung verlor. Was sich aber ab Mitte des Buches ändert - Peas wird eine wahre Kämpfernatur und entwickelt langsam Empathie für ihre Mitmenschen. Orion hat mich definitiv überrascht. Wo er mir anfangs als unscheinbarer Sportler nicht weiter auffiel, war er wie ausgewechselt als sein Glücksstrom abbrach. Ein Mann der für die Wildnis geboren wurde aber dennoch seine Entscheidungen mit Herz und Verstand trifft. Die Liebesgeschichte zwischen Peas und Lucky nahm nicht die Oberhand, sie wurde dem Leser nicht aufgedrängt sondern blieb zart im Hintergrund wo sie sich aber gegen Ende unglaublich entfaltete. Ein Ende das ich mir so nicht gewünscht hätte, und meiner Meinung nach wäre in dieser ganz besonderen Szene noch viel Luft nach oben gewesen.. Hier hätte ich mir mehr Leidenschaft gewünscht. Dennoch war es eine berührend ergreifende Geschichte.. Eine wahnsinnig gute aber auch erschreckende Dystopie. Eine Welt ohne Gefühle und perfekte Menschen, eine interessante Mischung. Man nehme noch eine große Prise Liebe und Freundschaft und hebt vorsichtig Verrat und Mord unter. Dazu ein bildhafter und angenehmer Schreibstil - die Autorin versteht es einen in ihre Welt zu ziehen. Bleibt nur die Frage: Mit dem Glücksstrom schwimmen oder Wild sein? ;-) 4/5 Sterne

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine Dystopie der anderen Art - und genau deswegen so "erschreckend"
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2013

Insgesamt ergibt diese Geschichte ein rundes Bild über eine Welt in der Zukunft, in der Gefühle wegen ihrer zerstörerischen Macht unterdrückt und gesteuert werden, immer auf der Suche nach dem perfekten Menschen. Da das Ende zwar abgeschlossen ist, die Geschichte dahinter aber definitiv eigentlich erst anfängt, erinnert der Roman... Insgesamt ergibt diese Geschichte ein rundes Bild über eine Welt in der Zukunft, in der Gefühle wegen ihrer zerstörerischen Macht unterdrückt und gesteuert werden, immer auf der Suche nach dem perfekten Menschen. Da das Ende zwar abgeschlossen ist, die Geschichte dahinter aber definitiv eigentlich erst anfängt, erinnert der Roman eher an einer Kurzgeschichte und ist insofern schon anders als andere Bücher. Auch der Schreibstil ist besonders. Daher fällt es schwer, dieses Kleinod mit anderen Romanen zu messen. Er ist einfach ein Plädoyer für den Individualismus, durch und durch. Und dafür, seine Gefühle zu schätzen, die guten, die schlechten, die, über die man sich nicht ganz einig ist. Und ein wunderbares Beispiel dafür, dass es ein Schwarz und Weiß nicht gibt. Was an diesem Buch so anders war – Dystopien gibt es ja viele – war, dass auch die Rebellen nicht das Gelbe vom Ei waren. Auf andere Weise waren sie ebenso. Mit dem einzigen Unterschied, dass es dem Individuum erlaubt war, auch ohne Drogen (un)glücklich zu sein. Da ist es verwirrend für den Leser (auf positive Art), Partei zu ergreifen. Fazit: Definitiv ein besonderes Buch, das ich jedem empfehle, der sich gerne die Augen öffnen lässt, und von Büchern nicht nur eingelullt werden will.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Wild

Wild

von Lena Klassen

(15)
Buch
14,90
+
=
Das dunkle Herz der Magie / Black Blade Bd.2

Das dunkle Herz der Magie / Black Blade Bd.2

von Jennifer Estep

(32)
Buch
14,99
+
=

für

29,89

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen