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Winter in Maine

Roman. Ausgezeichnet als Buch des Jahres 2008 der englischen Tageszeitung 'The Guardian'

(20)
Kann man sich für den Verlust der vollkommenen Liebe rächen?


Julius Winsome lebt zurückgezogen in einer Jagdhütte in den Wäldern von Maine. Der Winter steht vor der Tür, er ist allein, aber er hat die über dreitausend Bücher seines Vaters zur Gesellschaft und vor allem seinen Hund Hobbes, einen treuen und verspielten Pitbullterrier. Eines Nachmittags wird sein Hund aus nächster Nähe erschossen, offenbar mit Absicht. Der Verlust trifft Julius mit ungeahnter Wucht. Und er fasst einen erschreckenden Entschluss …



Portrait
Gerard Donovan wurde 1959 in Wexford, Irland, geboren und lebt heute im Staat New York. Er studierte Philosophie, Germanistik und klassische Gitarre, veröffentlichte drei Gedichtbände, Shortstorys und drei Romane. Sein erster Roman „Ein bitterkalter Nachmittag“ wurde mit dem Kerry Group Irish Fiction Award ausgezeichnet und stand auf der Longlist des Man Booker Prize 2003. Sein jüngster Roman „Winter in Maine“ war ein internationaler Bestseller.

Thomas Gunkel, geb 1956 in Treysa, Erzieher, Studium der Germanistik und Geographie, Übersetzer von u.a. Dermot Bolger, Jon Krakauer, Stewart O'Nan, William Trevor.



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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 206
Erscheinungsdatum 08.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74224-0
Verlag btb
Maße (L/B/H) 185/118/17 mm
Gewicht 196
Originaltitel Julius Winsome
Verkaufsrang 67.363
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Männerbuch" ?“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Innerhalb von acht(!) Wochen entstanden, ist dieser schmale Roman einer der eindrücklichsten Texte, die ich in neuerer Zeit gelesen habe. "Julius Winsome", so der englische Originaltitel, ist das unglaubliche Psychogramm eines sehr einsamen Menschen, der den Verlust seines einzigen Freundes hinnehmen muss.In den einsamen,schneestillen Innerhalb von acht(!) Wochen entstanden, ist dieser schmale Roman einer der eindrücklichsten Texte, die ich in neuerer Zeit gelesen habe. "Julius Winsome", so der englische Originaltitel, ist das unglaubliche Psychogramm eines sehr einsamen Menschen, der den Verlust seines einzigen Freundes hinnehmen muss.In den einsamen,schneestillen Wäldern von Maine, wo dieser Mann seit ca.50 Jahren unbehelligt inmitten von tausenden von Büchern in einer Blockhütte lebt, erschießt jemand seinen kleinen Pitbullterrier Hobbes. Was aus dieser Aktion entsteht, sollten Sie selbst lesen, beeindrucken wird es jede(n) Hundeliebhaber(in) oder Leser(in) von literarischen Texten in jedem Fall. Lesen Sie keine ausführlichen Besprechungen und nicht die Inhaltsangaben des Verlages, sondern legen Sie gleich los, es lohnt sich, versprochen !

„Brilliant!“

Sabrina Küpper, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Ein einsamer Mann Namens Julius Winsome, sein Hund Hobbes, der erschossen wird, ein geschichtsträchtiges Gewehr, 3282 Bücher und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Gerard Donovan schreibt kein Wort zuviel über die tragisch schöne Geschichte von Julius Winsome. Dessen Beziehung zu seinem Hund Hobbes fast romantisch zu sein scheint. Als
Ein einsamer Mann Namens Julius Winsome, sein Hund Hobbes, der erschossen wird, ein geschichtsträchtiges Gewehr, 3282 Bücher und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Gerard Donovan schreibt kein Wort zuviel über die tragisch schöne Geschichte von Julius Winsome. Dessen Beziehung zu seinem Hund Hobbes fast romantisch zu sein scheint. Als Hobbes erschossen wird bricht seine Welt zusammen und die Rache an den vermeintlichen Mördern beginnt.
Donovan beschreibt auf beeindruckende weiße wie ein normaler Mensch in den Wahn verfällt und sogar diejenigen beschuldigt, die ihm am nächsten stehen.
Nach einander werden Unschuldige erschossen und man empfindet sowohl Angst, als auch Mitleid, Angst um Julius Winsome, dessen Leben sich mehr in der Vergangenheit und in den Geschichten Shakesbears abgespielt hat als in der Gegenwart und Mitleid um die unschuldigen Opfer, die auf seinem Pfad der Rache dran glauben müssen.
Durch seinen minimalistischen Schreibstil, in dem keine weitschweifenden Gefühlswelten beschrieben werden, baut sich, durch die gezeigten Gedankengänge des Protagonisten, für den Leser eine unglaublich starke Gefühlswelt auf, so dass der wahnsinnige Mörder dieser Geschichte noch nicht mal das schlimmste Monster darin ist und er einem fast leid tun kann.

Dieses Buch ist eine absolute Perle und unbedingt weiter zu empfehlen!

„unglaublich gut, dicht und spannend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Julius Winsome lebt mit seinem Hund und über dreitausend Büchern in einer Hütte in den einsamen Wäldern von Maine. Es ist gerade Jagdsaison und Julius hört einen Schuss zu nah an seiner Hütte. Als er nach seinem Hund schauen will, findet er ihn erschossen vor. Alles deutet auf eine Absicht hin. Von nun an kann Julius keinen anderen Julius Winsome lebt mit seinem Hund und über dreitausend Büchern in einer Hütte in den einsamen Wäldern von Maine. Es ist gerade Jagdsaison und Julius hört einen Schuss zu nah an seiner Hütte. Als er nach seinem Hund schauen will, findet er ihn erschossen vor. Alles deutet auf eine Absicht hin. Von nun an kann Julius keinen anderen Gedanken mehr fassen, als den Mörder seines Hundes zu finden. Dieses Taschenbuch müssen Sie lesen! Es ist so hart und unbarmherzig wie der Winter in Maine!

„Der Mann. Der Hund. Die Rache.“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf



Julius Winsome, 51, ein hagerer Riese, lebt seit vielen Jahren zurückgezogen in einer winzigen Jagdhütte. Allein. Umgeben von Büchern, Grünpflanzen und Bildern. Als einziges Geschöpf Gottes, dass ihm Gesellschaft leisten solle, war sein verspielter Pitbullterrier Hobbes.

"Es gibt nur wenig Schönes in der Welt, dachte ich. Und


Julius Winsome, 51, ein hagerer Riese, lebt seit vielen Jahren zurückgezogen in einer winzigen Jagdhütte. Allein. Umgeben von Büchern, Grünpflanzen und Bildern. Als einziges Geschöpf Gottes, dass ihm Gesellschaft leisten solle, war sein verspielter Pitbullterrier Hobbes.

"Es gibt nur wenig Schönes in der Welt, dachte ich. Und normalerweise trägt die Welt der Menschen kaum etwas dazu bei. Doch Hobbes hatte mir alles Schöne gebracht."

Eines Tages hört Winsome einen Schuss. Und das ist nichts Außergewöhnliches, denn die Jagdsaison hat gerade begonnen. Ungewöhnlich nahe seiner Hütte war es schon. Als er um nachzusehen vor die Hütte geht, entdeckt er, dass sein Hund Hobbes erschossen wurde. Mit Absicht erschossen und aus allernächster Nähe.


Schalten Sie das Telefon aus, schließen Sie die Fenster und begleiten den Helden des Buches auf seinem Rachefeldzug. Ruhige, zielgenaue und emotionslose Rache. Das Verstörende dabei ist, dass man jedem weiteren Opfer kopfnickend zustimmt.
Ein existentieller Roman, das Psychogramm eines Mannes und eine Liebeserklärung an den Hund.
Kurze Sätze. Lange Gedanken. Voll poetischer Archaik.
Ein Buch, das herzzerreißend tief bewegt und das man so schnell nicht vergisst.

„Perfekte Stimmung von Kälte, Schnee und Einsamkeit“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Es gibt Bücher, die uns in besonderer Weise im Gedächtnis bleiben. „Winter in Maine“ gehört für mich dazu. Schon die vielen Verweise auf Shakespeares Wortfindungen machen die Lektüre unverwechselbar. Zum anderen erzeugt der Autor eine perfekte Stimmung von Kälte, Schnee, Einsamkeit und Weite in den Wäldern im Norden der USA. In dieser Es gibt Bücher, die uns in besonderer Weise im Gedächtnis bleiben. „Winter in Maine“ gehört für mich dazu. Schon die vielen Verweise auf Shakespeares Wortfindungen machen die Lektüre unverwechselbar. Zum anderen erzeugt der Autor eine perfekte Stimmung von Kälte, Schnee, Einsamkeit und Weite in den Wäldern im Norden der USA. In dieser Landschaft agiert die Hauptgestalt des Romans Julius Winsome. Er ist gebildet, naturverbunden und bodenständig - kurzum sympathisch. Aber seine kalkulierte Brutalität und die abgrundtiefe
Traurigkeit verstören sehr. Für mich jedenfalls ist mit den Morden die Handlungsweise des Eigenbrötlers nicht schlüssig. Es erscheint zwar alles folgerichtig. Mitgefühl und Anteilnahme stellen sich aber nicht ein.

„Betörend - Verstörend “

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Köln

Selten hat mich ein Buch so ergriffen wie dieses. Auch beim zweiten Lesen war ich ganz gefangen in der kalten Winterwelt Maines. Julius Winsomes Geschichte ist ein literasches Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Selten hat mich ein Buch so ergriffen wie dieses. Auch beim zweiten Lesen war ich ganz gefangen in der kalten Winterwelt Maines. Julius Winsomes Geschichte ist ein literasches Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

„"Die Kälte des Winters"“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Julius Winsome lebt zurückgezogen in einer Blockhütte in den tiefen Wäldern Maines, einige Kilometer von der nächsten Stadt entfernt. Er ist jedoch kein schrulliger Eremit, sondern ein kultivierter, belesener Mann, der am liebsten Shakespeare liest und seine Zeit mit seinem treuen Hund Hobbes verbringt. Doch eines Tages gellt ein Schuss Julius Winsome lebt zurückgezogen in einer Blockhütte in den tiefen Wäldern Maines, einige Kilometer von der nächsten Stadt entfernt. Er ist jedoch kein schrulliger Eremit, sondern ein kultivierter, belesener Mann, der am liebsten Shakespeare liest und seine Zeit mit seinem treuen Hund Hobbes verbringt. Doch eines Tages gellt ein Schuss durch die Eiswüste, und Hobbes liegt tot in einer Blutlache, niedergestreckt durch die Kugel eines Jägers. Winsome, seines besten und einzigen Freundes beraubt, gibt seinen Rachegefühlen nach und macht sich auf die Pirsch nach den Mördern seines Hundes.
Ein eiskaltes Buch, mit schwer zugänglichem, aber faszinierendem Protagonisten, dessen Handlungsweise oft nicht leicht nachzuvollziehen ist. Das sprachlich brillante Werk voll von einer bitteren, distanzierten Rache-Atmosphäre, doch stets auf literarisch hochwertigem Niveau.

„Spirale der Gewalt“

D. Fried, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Julius Winsome ist ein seltsamer Knabe. Er lebt einsam und alleine in seinem Haus in den Wäldern Maines, nur mit seinem Hund Hobbes als Gefährten. Umgeben von Tausenden von Büchern, die ihm sein verstorbener Vater hinterlassen hat – sie sind ihm Halt, Trost und Unterhaltung. Eines Abends wird Hobbes erschossen und Julius Winsome fällt Julius Winsome ist ein seltsamer Knabe. Er lebt einsam und alleine in seinem Haus in den Wäldern Maines, nur mit seinem Hund Hobbes als Gefährten. Umgeben von Tausenden von Büchern, die ihm sein verstorbener Vater hinterlassen hat – sie sind ihm Halt, Trost und Unterhaltung. Eines Abends wird Hobbes erschossen und Julius Winsome fällt in ein dunkles Loch aus Fragen. Wer hat das getan? Warum? Und weshalb mit solcher Brutalität? Winsome findet keine Antworten und macht sich auf eigene Art auf die Suche: er greift zur Waffe. Im Wald beobachtet er einen ‚verdächtigen’ Jäger, schießt und befragt den Sterbenden nach dem Motiv. Doch er erhält keine befriedigende Antwort und so zieht Julius Winsome wieder in den Wald. +++ Autor GERARD DONOVAN berichtet in seinem Roman von einem Mann, der plötzlich den Halt im Leben verliert und auf sehr verstörende Art nach einer Möglichkeit des Weiterlebens sucht. Donovan beschreibt den eingeschlagenen Weg dieses verstörten Menschen distanziert und, was mich als Leser zutiefst verwirrt hat, ohne jegliche moralische Wertung. Auch als die Polizei mit Ermittlungen beginnt, wird der Roman nicht etwa zum Krimi, sondern begleitet weiterhin Julius Winsome. Selbst der erwartete Showdown mit dem Abstieg des ‚Helden’ in die Hölle bleibt aus. Stattdessen läuft der Roman unspektakulär aus und überlässt die Denkarbeit dem Leser – doch auch dem werden die Antworten vorenthalten. +++ Verstörend!

Lisa Marghescu, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Wie weit darf man gehen um ein geliebtes Tier zu rächen, wenn es einem alles bedeutet? Wenn es der letzte Bezug ist, den man zu Realität hat?
Wie weit darf man gehen um ein geliebtes Tier zu rächen, wenn es einem alles bedeutet? Wenn es der letzte Bezug ist, den man zu Realität hat?

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Einsamkeit, Freundschaft und Rache sind die Eckpunkte dieser stimmungsvollen und sprachlich außergewöhnlichen Erzählung. Ein Kleinod. Einsamkeit, Freundschaft und Rache sind die Eckpunkte dieser stimmungsvollen und sprachlich außergewöhnlichen Erzählung. Ein Kleinod.

„Winter in Maine“

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Julius Winsome lebt mit seinem Hund allein in den Wäldern von Maine .
Puristisch, leise, zufrieden, in sich ruhend.
Bis er eines Tages durch den Verlustes seines treuen Begleiters gezwungen wird sich mit der Welt jenseits des Waldes auseinanderzusetzen.
Ein wunderbar stimmungsvolles, berührendes Buch . Klein aber Fein !
Julius Winsome lebt mit seinem Hund allein in den Wäldern von Maine .
Puristisch, leise, zufrieden, in sich ruhend.
Bis er eines Tages durch den Verlustes seines treuen Begleiters gezwungen wird sich mit der Welt jenseits des Waldes auseinanderzusetzen.
Ein wunderbar stimmungsvolles, berührendes Buch . Klein aber Fein !

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Der Hund, der beste Feund des Menschen. Ein tief bewegender Roman über Freundschaft und Einsamkeit. Gerhard Donovans Geschichte fasziniert und schockiert gleichzeitig. Bitte lesen! Der Hund, der beste Feund des Menschen. Ein tief bewegender Roman über Freundschaft und Einsamkeit. Gerhard Donovans Geschichte fasziniert und schockiert gleichzeitig. Bitte lesen!

„Auge um Auge - Wie rächt man einen Freund gerecht?“

Heidi Hoffmann, Thalia-Buchhandlung Aurich

Julius Winsome ist die Hauptperson des Romans "Winter in Maine" von Gerard Donovan. Er lebt allein und zurückgezogen in einem einsam gelegenen Haus in den dichten Wäldern von Maine, nur Pitbullterrier Hobbes ist sein treuer Begleiter und Freund. An einem kalten Oktobertag wird Hobbes ganz in der Nähe seines Zuhauses erschossen, vermutlich Julius Winsome ist die Hauptperson des Romans "Winter in Maine" von Gerard Donovan. Er lebt allein und zurückgezogen in einem einsam gelegenen Haus in den dichten Wäldern von Maine, nur Pitbullterrier Hobbes ist sein treuer Begleiter und Freund. An einem kalten Oktobertag wird Hobbes ganz in der Nähe seines Zuhauses erschossen, vermutlich absichtlich und Julius beginnt nach anfänglichem Entsetzen und großer Verachtung über die Tat einen Rachefeldzug der besonderen Art.
Durch die Ich-Erzählperspektive ist der Leser ganz nah dran an Julius Geschichte, seinem Empfinden und wie es zu seinem Handeln kommt. Sein Vater hat ihn die Wortschöpfungen Shakespeares und deren Bedeutungen gelehrt, die er nun auf sein Erlebtes und sein Handeln anwendet , wodurch das Töten eines Menschen einen darzustellenden Sachverhalt abgibt und keine emotionale Tat.
Julius und Hobbes ist ein Unrecht widerfahren, das wird dem Leser schnell bewusst und er leidet mit. Jedoch ist die Geschichte, die daraus entsteht, so fesselnd und spannend geschrieben, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Absolut lesenswert!

„Man spürt förmlich den Schnee unter den Füßen knirschen...“

Antje Roschlau, Thalia-Buchhandlung Coburg

Ein Buch, das nicht sehr umfangreich, dafür aber umso gewaltiger ist.
Ein Winter in Maine ist dunkel, kalt und nicht unbedingt etwas für
Zartbesaitete. Man taucht ein in die düsteren Wälder und die einsam
stehende Hütte von Julius Winsome, die der Autor einem sehr gut vor
Augen führt. Man ist direkt dabei, spürt die Kälte an
Ein Buch, das nicht sehr umfangreich, dafür aber umso gewaltiger ist.
Ein Winter in Maine ist dunkel, kalt und nicht unbedingt etwas für
Zartbesaitete. Man taucht ein in die düsteren Wälder und die einsam
stehende Hütte von Julius Winsome, die der Autor einem sehr gut vor
Augen führt. Man ist direkt dabei, spürt die Kälte an der Nasenspitze
und hört den Schnee unter den Füßen knirschen. Und man versteht diesen
Mann sogar ein bißchen, dem sein einziger Weggefährte, ein Hund, durch
einen Schuß genommen wurde und der auf eigene Faust beginnt die Jäger
in der näheren Umgebung umzubringen. Am besten läßt sich dieses Buch an
einem verregneten Wochenende auf der Couch oder im Winter in der warmen
Badewanne genießen. Dann kommt garantiert die richtige Stimmung auf.

„Nur Schüsse unterbrechen die Stille von Maine“

Michael Winter, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Da ist Gerard Donovan etwas ganz Besonderes gelungen. Ein Buch über die Stille - und spannend bis zur letzten Seite. Der Protagonist lebt seit 50 Jahren in den Wäldern von Main und ist eigentlich sehr sympathisch: Er besitzt eine riesige Bibliothek mit über 3000 Büchern und einen Hund - und als dieser Hund eines nachts erschossen wird, Da ist Gerard Donovan etwas ganz Besonderes gelungen. Ein Buch über die Stille - und spannend bis zur letzten Seite. Der Protagonist lebt seit 50 Jahren in den Wäldern von Main und ist eigentlich sehr sympathisch: Er besitzt eine riesige Bibliothek mit über 3000 Büchern und einen Hund - und als dieser Hund eines nachts erschossen wird, ändert sich alles. Julius nimmt seine Flinte und läuft Amok. Welche Motive dahinter stecken, das hält den Leser auf Trab. Man wird gekonnt immer wieder auf falsche Fährten gelockt und denkt sich, jetzt durchschaut man alles, aber dann ist es doch wieder ganz anders. Die Geschichte kommt in einer gekonnt erstklassigen Sprache daher, und mich würde es nicht wundern, wenn Sie das Buch an einem Wochenende durchlesen. Es hat ja auch nur gute 200 Seiten und relativ kurze Kapitel.

„Winter in Maine“

Martina Fiß, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Julius Winsome lebt Zeit seines Lebens in einer einsamen Hütte in den Wäldern von Maine.Seine einzigen Begleiter sind sein
Hund, der Pitbullterrier Hobbes, und die über
3000 Bücher seines verstorbenen Vaters.
Eines Tages wird sein Hund erschossen und
für Julius bricht eine Welt zusammen.Er
nimmt die Schrotflinte seines Vaters
Julius Winsome lebt Zeit seines Lebens in einer einsamen Hütte in den Wäldern von Maine.Seine einzigen Begleiter sind sein
Hund, der Pitbullterrier Hobbes, und die über
3000 Bücher seines verstorbenen Vaters.
Eines Tages wird sein Hund erschossen und
für Julius bricht eine Welt zusammen.Er
nimmt die Schrotflinte seines Vaters , streift durch die verschneiten Wälder und
übt wie selbstverständlich Selbstjustiz.
Erstaunlicherweise kann der Leser dieses
Verhalten nicht einmal verurteilen.
Das Schöne an diesem Buch ist für mich,
dass man völlig von der Atmosphäre gefangen
ist.

„Willkommen in der Welt des Julius Winsome“

Christian Schumacher, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Ein beeindruckendes Buch, das ich nicht mehr aus den Händen legen konnte. Als ich es nach dem Lesen des letzten Satzes dann doch tun musste, war ich für einen kurzen Moment perplex. Das sind die Bücher, an die man sich noch lange erinnern wird. Der Autor Gerard Donovan beschreibt die Gedankenwelt des Einsiedler Julius Winsome mit einer Ein beeindruckendes Buch, das ich nicht mehr aus den Händen legen konnte. Als ich es nach dem Lesen des letzten Satzes dann doch tun musste, war ich für einen kurzen Moment perplex. Das sind die Bücher, an die man sich noch lange erinnern wird. Der Autor Gerard Donovan beschreibt die Gedankenwelt des Einsiedler Julius Winsome mit einer solchen Präzision, das man glaubt diesen Mann wirklich zu kennen. Doch jedes Mal wird man überrascht von den Taten dieses sich nach Gerechtigkeit sehnenden Mannes.

Betreten sie die Gedankenwelt eines Mannes, der der Gesellschaft auf der Suche nach Zufriedenheit den Rücken gekehrt hat. Eines Mannes der die Literatur ebenso liebt, wie die Tiere des Waldes. Eines Mannes, der sich selber nicht immer sicher ist, ob nun die Gesellschaft oder doch er selber verrückt ist. Gehen sie mit ihm auf die Suche nach Gerechtigkeit, aber erwarten sie keine Gerechtigkeit, denn Julius Winsome befindet sich im Krieg.

„Winter in Maine“

Romeo Schmidt, Thalia-Buchhandlung Dresden

Julius Winsome, dessen einziger Freund, sein Hund, erschossen wurde, nimmt sein
Lee Enfield Gewehr und beginnt Jäger zu töten, von denen einer seinen Hund getötet hat.
Donovan schafft es, daß der Leser seinen Täter/Mörderabsichten folgen kann. Der Autor offenbart eine glasklare Sprache, die die existenziellen Seiten des Menschseins
Julius Winsome, dessen einziger Freund, sein Hund, erschossen wurde, nimmt sein
Lee Enfield Gewehr und beginnt Jäger zu töten, von denen einer seinen Hund getötet hat.
Donovan schafft es, daß der Leser seinen Täter/Mörderabsichten folgen kann. Der Autor offenbart eine glasklare Sprache, die die existenziellen Seiten des Menschseins beschreibt. Ein athmosphärisch dichtes Buch mit einem überraschendem Ende.

„Winter in Maine“

, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Julius Winsome lebt zurückgezogen in einer kleinen Hütte in den endlosen Wäldern von Maine. Zerstreuung bietet ihm die umfangreiche Bibliothek seines verstorbenen Vaters und sein Pitbullterrier Hobbes. Die Liebe zu dem Hund ist so rein und ehrlich, daß Hobbes zum einzigen Freund für Julius wird.
Doch eines Tages bricht das Unglück
Julius Winsome lebt zurückgezogen in einer kleinen Hütte in den endlosen Wäldern von Maine. Zerstreuung bietet ihm die umfangreiche Bibliothek seines verstorbenen Vaters und sein Pitbullterrier Hobbes. Die Liebe zu dem Hund ist so rein und ehrlich, daß Hobbes zum einzigen Freund für Julius wird.
Doch eines Tages bricht das Unglück in das beschauliche Leben des Einsiedlers herein. Ein Jäger erschießt Hobbes in den Wäldern und der Hund stirbt in Julius' Armen. Der Verlust des geliebten Freundes trifft ihn mit solcher Wucht, daß sein Leben völlig aus der Bahn gerät. Denn mit der Trauer schleicht noch etwas anderes von draußen zur Tür herein, der Hauch von etwas, das Julius nicht kennt: das Verlangen nach Rache! So holt er letztendlich das Gewehr seines Großvaters aus der Scheune und beginnt, wahllos Vergeltung zu üben.
Das feine, melancholische Netz, das der Autor über uns spinnt, die weiten Wälder von Maine und die unumstößliche Freundschaft zwischen Mensch und Tier lassen uns am Ende bewegt und nachdenklich zurück!

Eines meiner Lieblingsbücher in diesem Winter und völlig zurecht von "The Guardian" zum "Buch des Jahres 2008" gewählt!"

„Winter in Maine“

Regina Medinger, Thalia-Buchhandlung Ulm

Ein einsamer Mann, ein treuer Hund, eine zaghafte Liebe - der Hund wird absichtlich erschossen und bei Julius Winsome implodiert alles, was sich all die Jahre ansammelte - die Jagd auf die achtlosen Jäger beginnt und Julius wird zum einsamen, bessesenen Verfolger und Mörder. Es bleiben Einsamkeit, Kälte, Unverständnis - eine "dichte" Ein einsamer Mann, ein treuer Hund, eine zaghafte Liebe - der Hund wird absichtlich erschossen und bei Julius Winsome implodiert alles, was sich all die Jahre ansammelte - die Jagd auf die achtlosen Jäger beginnt und Julius wird zum einsamen, bessesenen Verfolger und Mörder. Es bleiben Einsamkeit, Kälte, Unverständnis - eine "dichte" , verstörende Geschichte - absolut realistisch dargestellt.

„Und die Moral von der Geschicht...“

Julia Wenzel, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Julius Winsome lebt seit Jahren allein in den Wäldern von Maine, nur sein Hund Hobbes und unzählige Bücher leisten ihm Gesellschaft. Er scheint zufrieden - bis eines Tages sein treuer Gefährte erschossen wird. Winsome versteht die Welt nicht mehr, wird durch den Schicksalsschlag aus seiner Lethargie gerissen und verwandelt sich scheinbar Julius Winsome lebt seit Jahren allein in den Wäldern von Maine, nur sein Hund Hobbes und unzählige Bücher leisten ihm Gesellschaft. Er scheint zufrieden - bis eines Tages sein treuer Gefährte erschossen wird. Winsome versteht die Welt nicht mehr, wird durch den Schicksalsschlag aus seiner Lethargie gerissen und verwandelt sich scheinbar in einen anderen Menschen. Auf der Suche nach dem Mörder seines Hundes wird er vom Opfer zum Täter und stürzt den Leser in einen Gewissenskonflikt: Man schwankt zwischen Abscheu und Verständnis. Düster, sehr speziell und gerade deshalb ein spannendes Buch.

„Winter in Maine“

Kai Schwichtenberg, Thalia-Buchhandlung Münster

Der Winter in Maine. Ein einsames Haus im Wald, Julius Winsome sein Bewohner. Ein Schuss fällt. Hobbes, der Hund des Einsiedlers, ist tot.
Damit ist die Bühne beschrieben auf der in diesem schmalen Kammerstück der Ich-Erzähler Julius Winsome, der belesene Shakespeare-Liebhaber, seinen Feldzug beginnt um den Tod seines Hundes zu rächen.
Der Winter in Maine. Ein einsames Haus im Wald, Julius Winsome sein Bewohner. Ein Schuss fällt. Hobbes, der Hund des Einsiedlers, ist tot.
Damit ist die Bühne beschrieben auf der in diesem schmalen Kammerstück der Ich-Erzähler Julius Winsome, der belesene Shakespeare-Liebhaber, seinen Feldzug beginnt um den Tod seines Hundes zu rächen. Er verliert die Liebe seines Lebens und jemand soll dafür büßen. Winsome wird erst schießen und dann fragen, und so wie wir bewegt sind von seiner Liebe so entsetzt sind wir seinem Hass. Es gibt dafür kein Mitgefühl, nur die Erkenntnis, dass eben Liebe und Hass die zwei Seiten einer Gefühlswelt sein können.

„Für einsame Winterabende!“

Anne-Katrin Maurer, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

Dieses Buch erzählt die Geschichte des Eigenbrödlers Julius Winsome. Sein einziger treuer Begleiter ist der Terrier Hobbes; bis dieser eines Tages in den eisigen verschneiten Wäldern von Maine erschossen wird. Julius begibt sich nun auf einen brutalen Rachefeldzug um Hobbes' Mörder zu erwischen.
Hier handelt es sich um ein anspruchsvoll
Dieses Buch erzählt die Geschichte des Eigenbrödlers Julius Winsome. Sein einziger treuer Begleiter ist der Terrier Hobbes; bis dieser eines Tages in den eisigen verschneiten Wäldern von Maine erschossen wird. Julius begibt sich nun auf einen brutalen Rachefeldzug um Hobbes' Mörder zu erwischen.
Hier handelt es sich um ein anspruchsvoll geschriebenes Werk mit einer komplexen Gedankenwelt, in der auch Shakespearfans auf ihr Vergnügen kommen. Dieses Buch ist mein persönlicher Tipp für einsame Winterabende!

„Winter in Maine“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Geschichte des Julius Winsome, der zurückgezogen in den Wäldern von Maine lebt, ist großartig.
Sein einziger Freund, sein Hund Hobbes, wird eines Tages erschossen und für Julius Winsome bricht eine Welt zusammen.
Er möchte nun den Menschen finden, der ihn erschossen hat und fast einen folgenschweren Entschluß.
Die Geschichte des Julius Winsome, der zurückgezogen in den Wäldern von Maine lebt, ist großartig.
Sein einziger Freund, sein Hund Hobbes, wird eines Tages erschossen und für Julius Winsome bricht eine Welt zusammen.
Er möchte nun den Menschen finden, der ihn erschossen hat und fast einen folgenschweren Entschluß.

„Winter in Maine“

, Thalia-Buchhandlung Limburg

Ganz schnell hat man dieses schmale Bändchen durchgelesen, da unheimlich spannend beschrieben wird, wie ein Bücherfreund, der alleine im Wald lebt, seines geliebten Hundes beraubt wird und wie er dann darauf reagiert. Ich garantiere Ihnen, dass Sie diese Geschichte so schnell nicht vergessen werden.
Pflichtlektüre!!!
Ganz schnell hat man dieses schmale Bändchen durchgelesen, da unheimlich spannend beschrieben wird, wie ein Bücherfreund, der alleine im Wald lebt, seines geliebten Hundes beraubt wird und wie er dann darauf reagiert. Ich garantiere Ihnen, dass Sie diese Geschichte so schnell nicht vergessen werden.
Pflichtlektüre!!!

„Morde in der Wildnis“

Andrea Geiger, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Gerard Donovans Erzählung "Winter in Maine" ist die Geschichte des Julius Winsome, der als Einsiedler erleben muß, daß der einzig treue Freund und Weggefährte, sein geliebter Hund Hobbes von Unbekannten erschossen wird. Zu Beginn der Jagdsaison wird der Leser im kalten Norden, an der Grenze zu Kanada auf die emotionale Reise des Protagonisten Gerard Donovans Erzählung "Winter in Maine" ist die Geschichte des Julius Winsome, der als Einsiedler erleben muß, daß der einzig treue Freund und Weggefährte, sein geliebter Hund Hobbes von Unbekannten erschossen wird. Zu Beginn der Jagdsaison wird der Leser im kalten Norden, an der Grenze zu Kanada auf die emotionale Reise des Protagonisten mitgenommen, der außer seinem Hund nur alte Bücher liebt. In einfacher, klarer Sprache beschreibt Donovan, wie sich Julius Winsome auf einen immer mehr irritierenden, außer Kontrolle geratenen Rachezug begibt. Eine faszinierende und verstörende Erzählung, die bewegt.

„Ein herzzereißendes Meisterwerk!!!!“

Clemens Rupp, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

"Ich glaube ich habe den Schuß gehört". Mit diesen Worten ändert sich das Leben von Gerard Donovans Ich-Erzähler Julius Winsome auf einen Schlag alles. Der Schuß galt seinem treuen Pitbullterrier Hobbes der ohne ersichtlichen Grund aus nächster Nähe erschossen worden ist. Der Verlust trifft Winsome mit ungeahnter Wucht. Er, der bisher "Ich glaube ich habe den Schuß gehört". Mit diesen Worten ändert sich das Leben von Gerard Donovans Ich-Erzähler Julius Winsome auf einen Schlag alles. Der Schuß galt seinem treuen Pitbullterrier Hobbes der ohne ersichtlichen Grund aus nächster Nähe erschossen worden ist. Der Verlust trifft Winsome mit ungeahnter Wucht. Er, der bisher unauffälig und zurückgezogen in einer abgelegenen Hütte in den Wäldern von Maine lebte,wird zum "Mörder" und beginnt mit einem verstörenden Rachefeldzug....Dieser exzellent geschriebene Roman nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen...ein traurig-anrührendes Buch...ein für mich existenzielles Werk!!!


„Einsamkeit“

Silvia Gonther, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Julius Wintersome lebt abgeschieden in den Wäldern von Maine. Die Einsamkeit stört ihn nicht. Bis eines Tages eine Frau auftaucht und er sich verliebt. Claire bringt ihn dazu, sich einen Hund anzuschaffen. Danach verlässt sie sein Leben genauso plötzlich wie sie gekommen ist. Julius ist die neue Einsamkeit trotz Hund unheimlich. Eines Julius Wintersome lebt abgeschieden in den Wäldern von Maine. Die Einsamkeit stört ihn nicht. Bis eines Tages eine Frau auftaucht und er sich verliebt. Claire bringt ihn dazu, sich einen Hund anzuschaffen. Danach verlässt sie sein Leben genauso plötzlich wie sie gekommen ist. Julius ist die neue Einsamkeit trotz Hund unheimlich. Eines Nachmittags wird sein Hund erschossen und Julius Leben ändert sich komplett…
„Winter in Maine“ ist ein sprachgewaltiger Roman über einen einsamen Mann. Als ihm das Wichtigste genommen wird, ändert sich sein Leben radikal. Dieses Buch ist eine psychologisch einfühlsame Schilderung über einen Mann, der Liebe erfährt und sie gleich wieder verliert. Die Wirkung dieser Ereignisse wird eindrucksvoll beschrieben. Ein großartiger und ruhiger Roman.

„Wie ein zutiefst moralischer Mensch, alle seine Grundsätze vergessen kann, beschreibt Gerard Donovan beeindruckend gut.“

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Julius Winsome lebt allein und zurückgezogen mit seinem Pitbull Hobbes in den Wäldern von Maine. Es ist Winter und sehr, sehr kalt. Julius durchstreift die Wälder und genießt die Abende in Gesellschaft der 3000 Bücher seines Vaters. Vor allem Shakespeare ist sein großer Freund. Eines Tages wird Hobbes absichtlich erschossen und für Julius Winsome lebt allein und zurückgezogen mit seinem Pitbull Hobbes in den Wäldern von Maine. Es ist Winter und sehr, sehr kalt. Julius durchstreift die Wälder und genießt die Abende in Gesellschaft der 3000 Bücher seines Vaters. Vor allem Shakespeare ist sein großer Freund. Eines Tages wird Hobbes absichtlich erschossen und für Julius bricht eine Welt zusammen: Hobbes ist nicht der erste Verlust in seinem Leben. Er nimmt sein Gewehr und beginnt einen Rachefeldzug, bei dem es nur Verlierer geben kann. Wie ein zutiefst moralischer Mensch, alle seine Grundsätze vergessen kann, beschreibt Gerard Donovan beeindruckend gut. Auch die Naturschilderungen sind exzellent.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Von klirrender, eiskalter Schönheit - ein kleines literarisches Meisterwerk
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 11.02.2012

Erstaunlich wieviel Kraft und Können in knapp 200 Seiten Buch stecken können. "Winter in Maine" ist ein literarisches Kleinod, das mit den Erwartungen des Lesers spielt und auch über das Ende hinaus mehr Fragen offen lässt, als es Antworten gibt. Die Geschichte über den Einsiedler Julius Winsome, der gemeinsam... Erstaunlich wieviel Kraft und Können in knapp 200 Seiten Buch stecken können. "Winter in Maine" ist ein literarisches Kleinod, das mit den Erwartungen des Lesers spielt und auch über das Ende hinaus mehr Fragen offen lässt, als es Antworten gibt. Die Geschichte über den Einsiedler Julius Winsome, der gemeinsam mit 3282 Büchern in den tiefen Wäldern Maines lebt, ist, dank Donovans poetischem Stil, von atemberaubender Schönheit. Eine trügerische Schönheit jedoch, denn Winsomes Handlungen sind wie der vor Kälte klirrende Winter in diesen Breiten - eiskalt und unerbittlich rächt Winsome den Mord an seinem treuen Hund. Das Donovans Roman trotzdem nicht zu einem Lobgesang auf die Selbstjustiz verkommt, macht diese Lektüre so empfehlenswert und besonders. Ein feinfühliges, melancholisches und gnadenloses kleines Meisterwerk, das Potenzial zum Klassiker hat und ohne Wenn und Aber in das Regal jedes Bibliophilen gehört.

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unglaublich spannend!
von Nicole Langer aus Aschaffenburg am 07.02.2012

Die Winter in Maine sind kalt, lang und einsam. Bisher störte das Julius Winsome nicht, der dort mit seinem treuen Gefährten Hobbes, einem Pitbullterrier lebt. Als jedoch eines Tages sein Hund Hobbes aus nächster Nähe erschossen wird, fasst Julius einen erschreckenden Entschluss... Ein unglaublich tolles Buch... 5 Sterne!!!

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Winter in Maine
von Daniela Ullrich aus Iserlohn am 16.09.2011

Julius Winsome ist ein Eremit. Einsam lebt er in den Wäldern Maines fernab der Zivilisation. Seine Leidenschaft gilt der Literatur. Vor allem Shakespeare hat es ihm angetan. All abendlich vertieft er sich in die Sprache des Briten. Sein gleichförmiges Leben bekommt einen Riss als sein geliebter Hund, Winsomes einziger... Julius Winsome ist ein Eremit. Einsam lebt er in den Wäldern Maines fernab der Zivilisation. Seine Leidenschaft gilt der Literatur. Vor allem Shakespeare hat es ihm angetan. All abendlich vertieft er sich in die Sprache des Briten. Sein gleichförmiges Leben bekommt einen Riss als sein geliebter Hund, Winsomes einziger Gefährte, anscheinend aus nächster Nähe erschossen wird. Die Zeit der Rache ist gekommen. Donavan bietet intelligente Unterhaltung, Spannung und ein Buch über das man nach dem Lesen noch lange nachdenken muss. Sehr atmosphärisch und sprachlich auf hohem Niveau.

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Eine Geschichte von Liebe, Einsamkeit und Tod
von Christian Loebenstein aus Wien am 10.08.2011

Julius Winsome ist nach 'Schopenhauer’s Telescope', das 2003 immerhin auf der Longlist für den Booker Prize stand und 'Doctor Salt' der dritte Roman des in Irland geborenen New Yorker Autors Gerard Donovan. Die Geschichte hat alles zu bieten, was einen Klassiker ausmacht und lässt sich ohne Übertreibung im gleichen Atemzug... Julius Winsome ist nach 'Schopenhauer’s Telescope', das 2003 immerhin auf der Longlist für den Booker Prize stand und 'Doctor Salt' der dritte Roman des in Irland geborenen New Yorker Autors Gerard Donovan. Die Geschichte hat alles zu bieten, was einen Klassiker ausmacht und lässt sich ohne Übertreibung im gleichen Atemzug wie Cormac McCarthys ‚The Road’ nennen. Der Protagonist und Ich-Erzähler Julius Winsome lebt zurückgezogen in seinem Haus in den Wäldern von Maine. Seine einzigen Begleiter sind seine Bücher und sein Hund Hobbes. Als er eines Tages seinen Hund erschossen im Wald unweit des Hauses auffindet, beginnt er düstere Rachepläne zu schmieden, was seinen Verstand auf eine harte Probe stellt. Donovan lässt den Leser tief in die Psyche seiner Hauptfigur blicken. Dank seines flüssigen Erzählstils und der vielen knapp gehaltenen Kapitel, fällt die wirklich anspruchsvolle Lektüre aber leicht. Großartig!

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Muss mann lesen !!!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2011

In den Wäldern von Maine lebt Julius in einer Hütte umgeben von 3282 Büchern und seinem treuen Begleiter dem Pitbullterrier Hobbes. Doch als plötzlich sein letzter Freund erschoßen wird beschließt Julius seinen Hund zu rächen. Äußerst lesenswert sehr toll zu lesen !!!!

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unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2011

Julius Winsome lebt nach dem Tod seiner Eltern allein in einer Hütte, mitten in den Wäldern im Norden von Maine. Umgeben nur von den 3282 Büchern die ihm sein Vater hinterlassen hat und seinem treuen Begleiter Hobbes,einem Pitbullterrier. Die Winter in den Wäldern von Maine sind kalt und einsam.... Julius Winsome lebt nach dem Tod seiner Eltern allein in einer Hütte, mitten in den Wäldern im Norden von Maine. Umgeben nur von den 3282 Büchern die ihm sein Vater hinterlassen hat und seinem treuen Begleiter Hobbes,einem Pitbullterrier. Die Winter in den Wäldern von Maine sind kalt und einsam. Bisher hat das Julius Winsome nicht gestört.... ......Ich glaube,ich habe den Schuss gehört.Es war ein kalter Nachmittag Ende Oktober,und ich saß in meiner Hütte auf dem Stuhl neben dem Holzofen und las....... Dieses Buch läßt nicht mehr los

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Fulminant
von Conny Hannesschläger aus Pasching am 04.08.2011

Und hüte dich vor den Guten und Gerechten!Sie kreuzigen gerne die, welche ihre eigene Tugend erfinden-sie hassen den Einsamen... Julius Winsome kennt die Einsamkeit wie kaum ein anderer, doch als diese Einsamkeit gestört wird, nimmt sein Leben einen mörderischen Lauf! Donovan hat in beeindruckender literarischer Perfektion einen Roman über die Einsamkeit... Und hüte dich vor den Guten und Gerechten!Sie kreuzigen gerne die, welche ihre eigene Tugend erfinden-sie hassen den Einsamen... Julius Winsome kennt die Einsamkeit wie kaum ein anderer, doch als diese Einsamkeit gestört wird, nimmt sein Leben einen mörderischen Lauf! Donovan hat in beeindruckender literarischer Perfektion einen Roman über die Einsamkeit geschrieben...über die Einsamkeit und das Bewusstsein der Menschen. Die malerische, poetische Fasson Donovans ist herausragend! Ein einzigartig guter, äußerst sensibler Roman!!!

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EIN FREUND SIEHT ROT!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2011

"Ich glaube, ich habe den Schuß gehört." So beginnt Donovans erschütternder Roman "Winter in Maine." Die Jagdsaison ist eröffnet. Im finsteren Grün des Waldes verhallen Schüsse. Nichts Ungewöhnliches in den tiefen, dunklen Wäldern Maines, in die sich Julius Winsome zurückgezogen hat. Er führt ein Leben in Einsamkeit, in Verbundenheit mit der... "Ich glaube, ich habe den Schuß gehört." So beginnt Donovans erschütternder Roman "Winter in Maine." Die Jagdsaison ist eröffnet. Im finsteren Grün des Waldes verhallen Schüsse. Nichts Ungewöhnliches in den tiefen, dunklen Wäldern Maines, in die sich Julius Winsome zurückgezogen hat. Er führt ein Leben in Einsamkeit, in Verbundenheit mit der Natur, der Schönheit des nordamerikanischen Sommers und der klirrenden Verlorenheit des eisigen Winters. Die Tragik nimmt einen bitteren Verlauf, denn der Schuß galt seinem treuen Freund, einem verspielten Pitbullterrier. Der Verlust seines Gefährten läßt Julius Winsomes schließlich ausrasten. Die Klarheit und Nüchternheit in Donovans Sprache hat mich zutiefst bewegt. Er beschreibt Dinge nicht, er fabuliert nicht darum herum, er sieht Dinge, Begebenheiten, Gefühle und blutet sie aufs Papier. Worte werden zutiefst lebendig, Sätze suchen in kräftigen, dann wieder hochsensiblen Schlingen ihren Weg zum Leser. Donovan meint in einem Kapitel: "Ausrufezeichen sind Satzzeichen, über die sich sein Vater oft beschwert hatte, weil es kraftlosen Worten als Krücke diente." Diese Satzzeichen braucht dieser Roman auf keiner Seite. Krücken hingegen brauchte mein Verstand, meine Gedanken, als ich die letzte Seite dieses Buches zuschlug und erkennen mußte, daß ich in keiner Lage meines Lebens, sei es das Verschmerzen eines Verlustes, das Einstecken einer Niederlage, ein ruhmreicher Sieg oder nur das einfache, stille Ausharren und Warten auf Nichts, weiß, zu welchen Taten ich in Extremsituationen fähig wäre. Ein starkes, eindrucksvolles Leseerlebnis.

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Grandios
von MYTHOS aus Österreich am 12.01.2011

Das Buch beschreibt einen Mann, der das Gesetz selbst in die Hand nimmt. Sollte so manchem Politiker zu denken geben, was passiert, wenn sich der Bürger nicht mehr auf das Gesetz verlassen will. Trotzdem, ein wunderschön geschriebenes Buch mit überraschendem Ende ! Gehört für mich zusammen mit "Die Strasse" von Cormac McCarthy zu den schönsten Büchern des... Das Buch beschreibt einen Mann, der das Gesetz selbst in die Hand nimmt. Sollte so manchem Politiker zu denken geben, was passiert, wenn sich der Bürger nicht mehr auf das Gesetz verlassen will. Trotzdem, ein wunderschön geschriebenes Buch mit überraschendem Ende ! Gehört für mich zusammen mit "Die Strasse" von Cormac McCarthy zu den schönsten Büchern des vergangen Jahrzehntes.

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Ein tolles Buch für kalte Tage!
von Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 02.02.2013

Gerard Donovan beschreibt den Winter in den Wäldern von Maine so gut, dass man den Schnee fühlen und riechen kann! Diese dunkle, tragische Geschichte von Liebe, Verlust und Gewalt ist so eindringlich geschrieben, dass ich das Buch in einer Nacht verschlungen habe. Unbedingt lesen!

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Eiskalt spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2012

Was ist Einsamkeit? Und zu was kann der Verlust einer grossen Liebe führen? Diesen Fragen widmet sich Gerard Donovan in seinem Roman "Winter in Maine". In den einsamen Wäldern von Maine lebt Julius Winsome, ganz allein, nur mit seinem Hund Hobbes. Doch dieser wird direkt vor seinem Haus aus... Was ist Einsamkeit? Und zu was kann der Verlust einer grossen Liebe führen? Diesen Fragen widmet sich Gerard Donovan in seinem Roman "Winter in Maine". In den einsamen Wäldern von Maine lebt Julius Winsome, ganz allein, nur mit seinem Hund Hobbes. Doch dieser wird direkt vor seinem Haus aus nächster Nähe erschossen. Julius will den Mörder finden und begibt sich auf die Jagd... Spannend und bewusst kalt und emotionslos geschrieben lässt einen dieser Roman nicht so schnell wieder los.

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Es ist kalt in Maine
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2011

Julius Winsome lebt alleine mit seinem Hund Hobbes in einer Jagdhütte weit draussen in den Wälder von Maine. Er ist ein eigenbrötlerischer Eremit, der allerdings sehr belesen ist und tausende Bücher in seiner Hütte hat. Dann wird eines Tages sein Hund erschossen, ein herber Verlust für ihn, denn Hobbes... Julius Winsome lebt alleine mit seinem Hund Hobbes in einer Jagdhütte weit draussen in den Wälder von Maine. Er ist ein eigenbrötlerischer Eremit, der allerdings sehr belesen ist und tausende Bücher in seiner Hütte hat. Dann wird eines Tages sein Hund erschossen, ein herber Verlust für ihn, denn Hobbes war sein letzter Freund. Er beschliesst seinen Hund zu rächen, und wir begleiten diesen verzweifelten Rachefeldzug. Trotz des brutalen Themas ein großartiger Roman über die amerikanische Seele und darüber, wozu wir fähig sind, wenn wir das Liebste verlieren, das uns noch geblieben ist.

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"Manchmal kommt man sich so nah, dass man herausfindet, wie fremd man sich geworden ist....."
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Wer sehr lange lebt, verliert doch nur dasselbe wie jemand, der jung stirbt. Denn nur das Jetzt ist es, dessen man beraubt werden kann, weil man nur dieses besitzt." Marc Aurel Mit diesem Zitat beginnt diese beklemmende und schaurig-schöne Geschichte. Ein Mann lebt einsam mit seinem Hund und ein paar Tausend Büchern... "Wer sehr lange lebt, verliert doch nur dasselbe wie jemand, der jung stirbt. Denn nur das Jetzt ist es, dessen man beraubt werden kann, weil man nur dieses besitzt." Marc Aurel Mit diesem Zitat beginnt diese beklemmende und schaurig-schöne Geschichte. Ein Mann lebt einsam mit seinem Hund und ein paar Tausend Büchern in seiner Hütte tief im Walde. Bis zu jenem Morgen (an dem Morgen, an dem die Geschichte beginnt) sein Hund erschossen wird. Er macht sich auf einen Rachefeldzug auf die Jäger, die in "seinem" Wald umherstreifen. Irgendwann ergibt sich auch eine Affäre mit einer Frau die sich eines Tages in seine Hütte verirrt. Mir hat die Geschichte sehr gefallen, weil diese zeigt, wie wichtig auch ein Tier in unserem Leben ist. Es ist ein genauso wertvolles Familienmitglied wie ein Mensch. Donovan versteht es auch, mit seiner Sprache die Poesie und Beklemmung bis zum letzten Punkt aufrechtzuerhalten! Ein kleines Meisterstück!

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Riesig spannend
von V. Kulendik am 23.04.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Kein typischer Krimi, aber spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist erstaunlich, wie zwiespältig man für den Protagonisten empfindet. Ein Wechselbad der Gefühle. Dringend zu empfehlen.

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meisterhaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigsburg am 21.01.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

dieser roman ist für mich der beste der letzten jahre! empörend, aufrührend und wiederum einfühlsam in die person des opfer-täters. wenn auch oft benutzt, hier aber absolut zutreffend: ein meisterwerk! und die nr.1 im bücherschrank.

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Winter in Maine
von Agnes Bötticher aus Fulda am 22.06.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch zieht den Leser von der ersten Seite an unglaublich in seinen Bann: es führt ihn in die Wälder von Maine, auf eine abseits gelegene Lichtung. Wir teilen dort die Anspanung eines Mannes, der fühlt, dass etwas unausweichlich Schlimmes auf ihn zukommt. Julius Winsome, 51 Jahre, lebt seit... Dieses Buch zieht den Leser von der ersten Seite an unglaublich in seinen Bann: es führt ihn in die Wälder von Maine, auf eine abseits gelegene Lichtung. Wir teilen dort die Anspanung eines Mannes, der fühlt, dass etwas unausweichlich Schlimmes auf ihn zukommt. Julius Winsome, 51 Jahre, lebt seit 25 jahren in einer abseits gelegenen hütte in den North Maine Woods, zuerst mit seinem Vater, und nach dessen Tod allein. Ein stiller friedfertiger Mann, der Blumenbeete anlegt und Shakespeare liebt. Seit 4 Jahren gibt es seinem Leben Hobbes, einen Pittbullterrier, seinen besten und einzigen Freund. Hobbes, auf dessen Rückkehr er jetzt wartet, vergeblich. Denn unweit der Hütte fiel ein Schuss.... Die psychologische Studie eines Mannes, der liebt und dessen Liebe jetzt nur noch eine Ausdrucksform finden kann: Rache. Der es kannte, allein zu sein, und den jetzt die Einsamkeit trifft. so wie das einsetzende Winterwetter mit Schnee und unerbittlicher Kälte den sommer und alle damit verbundene Farb- und Blütenpracht beendet, so verändert sich innerhalb von wenigen Tagen auch sein gesamtes Leben. Ein Männerbuch, im Sinne der Romane von Cormac McCarthys. Und ein Buch für Frauen, die versuchen, die Seelenlandschaften von Männern zu erkunden.

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Wundervoll!
von Cornelia Lütke Wöstmann aus Wittmund am 23.04.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Julius Winsome, 51, lebt allein mit seinem Pitbullterrier Hobbes in einer Hütte mitten in den Wäldern von Maine. Ringsherum nur Wald und die nächsten Hütten sind 5 km entfernt. Eines Tages findet Julius Hobbes blutüberströmt im Blumenbeet liegend, er hat eine klaffende Schusswunde. War es ein Jagdunfall? Er fährt sofort... Julius Winsome, 51, lebt allein mit seinem Pitbullterrier Hobbes in einer Hütte mitten in den Wäldern von Maine. Ringsherum nur Wald und die nächsten Hütten sind 5 km entfernt. Eines Tages findet Julius Hobbes blutüberströmt im Blumenbeet liegend, er hat eine klaffende Schusswunde. War es ein Jagdunfall? Er fährt sofort mit seinem Hund in das kleine Städtchen Fort Kent um einen Tierarzt aufzusuchen. Dort angekommen bricht für ihn eine Welt zusammen, Hobbes stirbt. Der Arzt teilt ihm mit, dass er aus allernächster Nähe erschossen wurde, aus einer Entfernung von ein paar Zentimetern. Hobbes wurde mit voller Absicht erschossen. Aber von wem? Julius begibt sich auf die Suche nach dem Mörder seines treuen Gefährten und beginnt einen Rachefeldzug. Zusätzlich werden mit dem erscheinen seiner einstigen Geliebten Claire alte Wunden aufgerissen. Es kommt Licht ins Dunkel. Findet Julius Winsome den Mörder seines Hundes Hobbes? Dieses Buch ist ein wunderbares Psychogramm eines Mannes, der auf Grund des schmerzhaften Verlustes seines treuen Gefährten all seine Prinzipien über den Haufen wirft und einen erschreckenden, unerwarteten Entschluss fasst.

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Ein großes Lob!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.04.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Hier wird in der Form eines Romanes nicht nur die 'Dämlichkeit' der meisten anderen Menschen dargestellt, auch die Unfähigkeit der Kommunikation untereinander sowie mit anderen Wesen!!! Die Sinnlosigkeit gewisser Kreise (Jäger, Polizei, ...) wird aufgezeigt. Leider ist der Schluß wie ... (selber lesen!!!) Klasse ist der Hinweis auf das Verhalten von Hunden,... Hier wird in der Form eines Romanes nicht nur die 'Dämlichkeit' der meisten anderen Menschen dargestellt, auch die Unfähigkeit der Kommunikation untereinander sowie mit anderen Wesen!!! Die Sinnlosigkeit gewisser Kreise (Jäger, Polizei, ...) wird aufgezeigt. Leider ist der Schluß wie ... (selber lesen!!!) Klasse ist der Hinweis auf das Verhalten von Hunden, die Schwierigkeit von Menschen, sich zu unterhalten/verständigen, obwohl die selbe (!!!) Sprache gesprochen wird. - Kommt mir irgendwie bekannt vor: Man redet in der Firma meist gegen eine Wand, trotz Unterlagen und Beweise. Ein Hund ist ja nur ein Tier; tja: ich lebe auch alleine und habe einen Hund, besser gesagt: einen Kumpel. Auch habe ich viele Bücher, kein Telefon, TV für besondere Sendungen. Der Author hat hier voll ins Schwarze getroffen, wie im Buch (sniper ... ... ...)

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SCHARFSCHÜTZE TRIFFT SHAKESPEARE
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses 200-Seiten Buch erzählt die Geschichte des wortkargen, etwas eigenbrötlerischen Julius Winsome. Julius ist 52, liebt seine 3282 Bücher (darunter viele Shakespeare-Ausgaben) und lebt von Kindesbeinen an in einer Hütte in der amerikanischen Wildnis. Das Lee-Enfield-Gewehr Modell 14 seines Großvaters liegt wohlverwahrt im Schuppen nebenan. Autor Gerad Donovan entwickelt von... Dieses 200-Seiten Buch erzählt die Geschichte des wortkargen, etwas eigenbrötlerischen Julius Winsome. Julius ist 52, liebt seine 3282 Bücher (darunter viele Shakespeare-Ausgaben) und lebt von Kindesbeinen an in einer Hütte in der amerikanischen Wildnis. Das Lee-Enfield-Gewehr Modell 14 seines Großvaters liegt wohlverwahrt im Schuppen nebenan. Autor Gerad Donovan entwickelt von der ersten Seite an daraus eine Geschichte voller Esprit, Spannung und atemloser Dramatik. Donovan erzählt frisch und unverbraucht in bester Hemingway’scher Tradition. Große Lebensfragen über Moral, Liebe, Natur und Tod werden verblüffend und äußerst intelligent miteinander verknüpft. Ein kleines Erzähl-Juwel!

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Ein Fundstück in der Literatur
von einer Kundin/einem Kunden aus Marl am 02.12.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Julius Winsome ist 51 und lebt seit seiner Geburt in einer abgelegenen Hütte in Maine. Seine Mutter starb bei seiner Geburt, sein Vater folgte ihr nach über 30 Jahren. Sehr einsam und zurückgezogen wird das Leben von Julius beschrieben. Sein Vater hinterließ ihm genau 3.282 Bücher, die Julius nach... Julius Winsome ist 51 und lebt seit seiner Geburt in einer abgelegenen Hütte in Maine. Seine Mutter starb bei seiner Geburt, sein Vater folgte ihr nach über 30 Jahren. Sehr einsam und zurückgezogen wird das Leben von Julius beschrieben. Sein Vater hinterließ ihm genau 3.282 Bücher, die Julius nach und nach liest. Überwiegend handelt es sich um alte Literatur, vor allem um Bücher von Shakespeare, der eigene Wortkreationen erschuf, die Julius sich schon als Kind aneignete. Desweiteren umgeben Waffen den Menschen Julius, die sein Vater ihm hinterließ, die dieser schon bereits von seinem eigenen Vater geerbt hatte. Eines Tages hört Julius einen Schuss und als er seine Hütte verlässt, findet er seinen treuen Hund Hobbes auf, der mit einer Schrotflinte erschossen wurde. Julius kann nicht verstehen, dass ein Mensch diesen lieben Hund einfach so erschießen kann und macht sich auf die Suche nach dem Mörder seines Hundes. Als er eine Suchanzeige im Dorf an eine Wand heftet, ist diese am nächsten Tag mit Beschimpfungen verschmiert. Julius bekommt einen Hass auf die Jäger des Waldes, die nach und nach wehrlose Tiere erschießen und beginnt, sich durch Morde an ihnen zu rächen. Auch seine alte Liebe Claire, mit der er einige Zeit verbrachte, die ihn aber schlussendlich verließ, weil sie mit seiner Einsamkeit nicht klar kam, trifft er wieder. Obwohl der Leser von Anfang an weiß, dass Julius eigentlich mehr Täter als Opfer ist, wirkt er sehr sympathisch. Man versteht seine Beweggründe, die ihn zu seinen Taten treiben, doch bekommt man, vor allem am Ende, auch wahnsinnige Angst. Dieses Buch ist kein herkömmlicher Thriller oder Krimi, der sich mit meinem Serienmörder beschäftigt und bei dem am Ende alle Taten aufgeklärt werden, sondern mit der Schreibweise des Autors ist diesem eine ganz besondere Geschichte gelungen. Die Einsamkeitsbeschreibungen erinnerten mich ein wenig an das Buch 'Die Wand', welches ich grandios fand (vorausgesetzt, man kann sich auf diese Einsamkeit beim Lesen einlassen). Vielmehr ist dieses Buch eine wunderbare Geschichte über die Beweggründe, die aus einem harmlosen Menschen eine Bestie machen können, der sich seiner Obsession hingibt. Es geht um verlorene Lieben und verlorene Lebewesen. Ein Buch, welches am Ende nachwirkt, auch wenn man es schon lange geschlossen hat. Ich bin gespannt auf weitere Bücher von Gerard Donovan!

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