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Winterblüte

Roman

(66)
Ein Winterbuch zum Träumen

Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer Erinnerungen. Wenn die Knospen an Heiligabend blühen, wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Auch ihre neu gewonnene Freundin Johanna, die von ihren Eltern zu einer raschen Heirat gedrängt wird, setzt auf die alte Tradition des Barbarazweigs. Doch sie ahnt, der Brauch allein wird ihr nicht helfen.

Im Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest.

Der neue große Roman von Corina Bomann

Portrait
Corina Bomann ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen und lebt mittlerweile in Berlin. Sie hat bereits erfolgreich Jugendbücher und historische Romane geschrieben, bevor ihr mit Die Schmetterlingsinsel der absolute Durchbruch gelang. Seither gehört sie zur ersten Garde der deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-471-35142-0
Verlag List Medien AG
Maße (L/B/H) 193/120/35 mm
Gewicht 399
Verkaufsrang 987
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der Mythos der Barbarazweige“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Uhren sind umgestellt, die Tage viel kürzer! Was gibt es da Schöneres als es sich mit einem stimmungsvollen Weihnachtsroman bequem zu machen?!
Wer es romantisch und gefühlvoll mag, ein Freund von „Downton Abbey“ ist, der wird sich die Vorweihnachtszeit mit Corina Bomann's „Winterblüte“ verkürzen können.
Im Dezember 1902 folgt
Die Uhren sind umgestellt, die Tage viel kürzer! Was gibt es da Schöneres als es sich mit einem stimmungsvollen Weihnachtsroman bequem zu machen?!
Wer es romantisch und gefühlvoll mag, ein Freund von „Downton Abbey“ ist, der wird sich die Vorweihnachtszeit mit Corina Bomann's „Winterblüte“ verkürzen können.
Im Dezember 1902 folgt die wohlsituierte Familie Baabe, die in Heiligendamm ein Gästehaus hat, der Einladung des Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz zum alljährlichen Winterball auf dessen Burg. In diesem feierlichen Ambiente soll die Verlobung von Johanna Baabe bekanntgemacht werden. Ihre Eltern verlangen, dass sie sich für einen von zwei ausgewählten Heiratskandidaten entscheidet. Doch Johanna liebt Peter. Der ist wegen einer langjährigen Familienfehde jedoch nicht der Richtige.
Doch Johanna's Leben ändert sich völlig, als ihr Bruder Christian während eines Ausritts am frühen Morgen Anfang Dezember am Strand eine junge Frau findet, die sich an nichts mehr erinnern kann, außer an den Zweig in ihrer Hand, den sie verzweifelt umklammert. Gegen den ausdrücklichen Willen der Mutter findet das namenlose Mädchen, welches Johanna Barbara nennt, ein Zuhause im Gästehaus der Baabe's. Es kommt wie es kommen muss: Christian verliebt sich in Barbara und Johanna und sie werden beste Freundinnen. Genügend Potential für einige Dramen, die sich zutragen werden.
Die Protagonisten werden liebevoll beschrieben und auch Johanna's Eltern sind im eigentlichen Sinne sympathische Menschen, die hohen Wert auf Etikette und gesellschaftliches Ansehen legen. Die Handlung ist durchaus nachvollziehbar. Der flüssige, leichte Schreibstil ist angenehm zu lesen.
So unterschiedlich die Charaktere daherkommen, so vielfältig ist auch die Palette der Gefühle zwischen Liebe und Hass, Freundschaft und Mitleid, Neid und Lob beschrieben. Alles vor dem Hintergrund der seinerzeit geltenden Moralvorstellungen.
Besonders schön erinnert die Autorin an den alten Brauch der Barbarazweige: Am 4. Dezember stellt man Zweige von Obstbäumen oder Forsythien ins Wasser, in der Hoffnung, dass diese am Weihnachtstag blühen und dem Menschen Glück und Liebe für ein ganzes Leben verheißen.
Ob die Barbarazweige Joahnna und Barbara Glück bringen werden, müssen Sie selbst herausfinden.
Versuchen Sie es selbst auch einmal! Viel Glück!
Das wunderbar gestaltete Cover, im Prägedruck die blühenden Kirschzweige und kleine goldglitzernde Blätter, nehmen diesen Brauch wieder auf.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
43
16
3
4
0

absolut traumhaft
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2016

Inhalt: Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer... Inhalt: Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer Erinnerungen. Wenn die Knospen an Heiligabend blühen, wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Auch ihre neu gewonnene Freundin Johanna, die von ihren Eltern zu einer raschen Heirat gedrängt wird, setzt auf die alte Tradition des Barbarazweigs. Doch sie ahnt, der Brauch allein wird ihr nicht helfen. Im Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest. Da dieses Buch wunderbar in die jetzige Weihnachtszeit und den Winter passt, hab ich es mir "aufgespart" bis jetzt ... kaum waren die Dächer das erste Mal gefroren, musste ich es aber dann doch lesen! Ein wunderschönes Buch, ein wunderschöner Schreibstil und absolut empfehlenswert. Eigentlich ist dieses Genre absolut nicht meins, aber hier konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich musste dieses Buch einfach lesen ... Auf der Buchrückseite wird ein Winterbuch zum Träumen versprochen und das wurde absolut gehalten... Spannend, wunderschön und absolut gefühlvoll sind die passenden Worte für dieses Buch! Das Buch hat mich vollkommen überzeugt und berührt!

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wunderschöner Roman
von girasolita am 30.11.2016

Bereits das Cover finde ich richtig toll, nicht kitschig, aber wunderbar romantisch, herrlich mit Goldglitzer und schönen Blüten. Das Buch war auch toll - eine Familiengeschichte, welche Anfang des 20. Jhd. in Heiligendamm spielt. Ich fand es eine schöne romantische Geschichte, aber auch einen guten Historienroman (ich tue mir schwer, das... Bereits das Cover finde ich richtig toll, nicht kitschig, aber wunderbar romantisch, herrlich mit Goldglitzer und schönen Blüten. Das Buch war auch toll - eine Familiengeschichte, welche Anfang des 20. Jhd. in Heiligendamm spielt. Ich fand es eine schöne romantische Geschichte, aber auch einen guten Historienroman (ich tue mir schwer, das Buch irgendwie einzuordnen). Die Tradition des Barbarazweigs kannte ich vorher gar nicht wirklich, hat mir aber sehr gut gefallen - auch, dass sich dies durch die ganze Geschichte zieht und immer wieder eine Rolle spielt. Ich mochte das Buch mittendrin kaum weglegen, weil ich die Story so schön fand und es sich auch vom Schreibstil her super gelesen hat.

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Der Barbara-Zweig
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 30.11.2016

Corina Bomann: Ein Name, der seinem Ruf immer wieder aufs Neue mehr als gerecht wird – auch hier in diesem (meiner Meinung nach) weiteren Meisterstück! Winterblüte…ein so sanftes Wort für die geballte Ladung Romantik, welche dahinter steckt. Ein junger Mann namens Christian findet am Strand eine junge Schiffbrüchige, mehr tot... Corina Bomann: Ein Name, der seinem Ruf immer wieder aufs Neue mehr als gerecht wird – auch hier in diesem (meiner Meinung nach) weiteren Meisterstück! Winterblüte…ein so sanftes Wort für die geballte Ladung Romantik, welche dahinter steckt. Ein junger Mann namens Christian findet am Strand eine junge Schiffbrüchige, mehr tot als lebendig und nimmt sie mit in sein Elternhaus. Dort wird ihr geholfen – doch sie leidet an einer Amnesie und kann sich an nichts mehr erinnern, nicht mal mehr an ihren eigenen Namen; lediglich der Zweig, welcher bei der jungen Frau gefunden wurde, scheint ein Indiz zu ihrer Vergangenheit bzw. zu ihrem Leben zu geben. Die Tochter des Hauses und zugleich Schwester von Christian, freundet sich mit ihr an…aufgrund des Zweiges, der so bedeutungsvoll scheint, nennt man sie ab jetzt Barbara. Das Buchcover fand ich bereits online sehr schön – doch als ich das Buch in Händen hielt, war ich nahezu überwältigt: die vielen kleinen Blätter und auch die Mitte der Blümchen wurden mit Goldglitter wundervoll in Szene gesetzt – auch dass sich der Blütenzweig vom Buchrücken auf die Vorderseite des Buches schmiegt, finde ich vom Designer des Covers eine brillante Idee, welche gekonnt umgesetzt wurde. Auch dass im Innenteil auf einigen Seiten immer wieder Blütenzweige gesetzt werden, unterstreicht die Romantik sehr. Der Schreibstil von Frau Bomann fesselt mich immer wieder – obwohl es kein Thriller ist, lässt einen diese faszinierende Wortwahl (welche ich so gekonnt nur bei ihr bisher gefunden habe) nicht mehr los, und man vermag es nicht, das Buch auch nur für eine Stunde aus der Hand legen zu wollen. Dieser leicht altertümliche Stil lässt einen in die damalige Zeit perfekt eintauchen, und man kann sich alles so detailgetreu vorstellen – die Schreibweise umarmt einen förmlich und ich habe ab und an festgestellt, dass ich beim Lesen ein Lächeln auf den Lippen hatte. Besonders schön finde ich, dass sich der Barbara-Zweig ganz sachte immer wie ein goldener faden durch das Buch zieht – ich liebe diese Tradition nämlich auch, da meine Schwester Barbara heißt und wir allein schon deswegen jedes Jahr einen Zweig in die Vase stellen. Fazit: Wer Romantik mag, wird dieses Buch lieben.

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Wunderbare Wintergeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 29.11.2016

Winterblüte ist ein verzauberndes Buch, vorallem zur Winterzeit. Cover und Gestaltung: Die Covergestaltung ist wunderschön und passend sowie auch der Bucheinband. Bordeaux mit goldener Folienprägung (Autorin + Buchtitel). Sehr weihnachtlich und glanzvoll! Die Farb, Schrift und Bildgestaltung finde ich sehr gelungen und gut... Winterblüte ist ein verzauberndes Buch, vorallem zur Winterzeit. Cover und Gestaltung: Die Covergestaltung ist wunderschön und passend sowie auch der Bucheinband. Bordeaux mit goldener Folienprägung (Autorin + Buchtitel). Sehr weihnachtlich und glanzvoll! Die Farb, Schrift und Bildgestaltung finde ich sehr gelungen und gut aufeinander abgestimmt. Schöne, angenehme Farben. Rosa, rot, bordeaux verbunden mit beige, braun und Goldtönen. Es entsteht eine schöne Harmonie! Sehr edel ist auch die Glitzerlackveredelung. Passend zum Titel „Winterblüte“ ist das Bild von diesen Blumen. Das Naturpapier finde ich auch toll dazu! Inhalt und eigene Meinung: Inhaltlich finde ich den Blätter / Barbarazweig bei den Kapiteln eine wirklich schöne Idee. Der Roman „Winterblüte“ von Corinna Bomann ist ein passendes Buch für die Weihnachtszeit. Es spielt am Anfang des 20. Jahrhunderts - um 1900. Einige Wochen vor dem Weihnachtsfest wird ein Mädchen an den Strand gespült und gefunden. Sie wird von einer Familie aufgenommen, sie weiß aber nicht wo sie herkommt oder wie sie heißt. Aber an die Bedeutung und Tradition des Barbarazweiges erinnert sie sich noch - so stellt sie einen Zweig in eine Vase… Corina Bomann ist eine wirklich klasse Autorin. Alles ist sehr gelungen. Verzauberndes Cover, wunderschöne Geschichte, toller Erzählstil und angenehm zu lesen. Vorallem jetzt zur Weihnachtszeit konnte ich es mir umso besser vorstellen und wunderbar in die Geschichte eintauchen. Die Geschichte um der Zweig hat mir gut gefallen - eine tolle weihnachtliche Geschichte.

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Winterblüte – wunderschöne Winter-Liebesgeschichte
von Katja Brune aus Marienfeld am 28.11.2016

Corinna Bomann hat einen Roman geschrieben, der auf gut 370 Seiten drei Wochen beschreibt. Da könnte man meinen, was kann in drei Wochen schon viel geschehen. Eine Menge! Sie hat es geschafft, die Ereignisse durchgängig spannend zu erzählen. Aus vielen kleinen Nebengeschichten (Schiffsbrüchige ohne Gedächtnis, hoffnungslose Liebe, Familienfehde, Eifersüchteleien) wurde... Corinna Bomann hat einen Roman geschrieben, der auf gut 370 Seiten drei Wochen beschreibt. Da könnte man meinen, was kann in drei Wochen schon viel geschehen. Eine Menge! Sie hat es geschafft, die Ereignisse durchgängig spannend zu erzählen. Aus vielen kleinen Nebengeschichten (Schiffsbrüchige ohne Gedächtnis, hoffnungslose Liebe, Familienfehde, Eifersüchteleien) wurde nach und nach ein toller, in sich schlüssiger Roman natürlich mit Happy End, das keine Fragen offen lässt. Das ganze spielt im Jahr 1902. Anhand der guten Beschreibungen kann man sich gut in diese Zeit reinversetzen. Man sieht die tollen Kleider und herrschaftlichen Gästehäuser förmlich vor sich. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und sehr gut zu lesen. Da der Barbarazweig eine bedeutende Rolle spielt, finde ich den Titel und die Gestaltung des Covers sehr gelungen. Das Buch ist für gemütliche Lesestunden im Winter sehr zu empfehlen.

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Wunderbarer Historienroman zur Weihnachtszeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleinfurra am 24.11.2016

Corina Bomanns Roman „Winterblüte“ hat alles was ein Roman zur Weihnachtszeit braucht. Bereits der Einband ist wunderschön gestaltet und schöner als jedes Geschenkpapier. Ich liebe es, wenn Einbände einen Prägedruck aufweisen, wahre Handschmeichler eben. Dass der Druck hier noch gülden glitzert, wäre mir eigentlich zu kitschig, passt aber wiederum... Corina Bomanns Roman „Winterblüte“ hat alles was ein Roman zur Weihnachtszeit braucht. Bereits der Einband ist wunderschön gestaltet und schöner als jedes Geschenkpapier. Ich liebe es, wenn Einbände einen Prägedruck aufweisen, wahre Handschmeichler eben. Dass der Druck hier noch gülden glitzert, wäre mir eigentlich zu kitschig, passt aber wiederum hervorragend zum Weihnachtsthema. Das Papier ist hochwertig und die Schrift angenehm zu lesen. Die Geschichte selbst spielt in Heiligendamm zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ein wundervoller Ort, der auch im Winter seine Reize hat. Besonders angenehm empfand ich es hier, dass es mal nicht um eine Heldin geht, die sich über alle Gepflogenheiten ihrer Zeit hinwegsetzt und wider ihrer Erziehung rebelliert und dadurch schiere Wunder vollbringt. Eindrucksvoll und nachvollziehbar wird beschrieben wie hin und her gerissen Johanna sich fühlt, einerseits liebt sie heimlich den von ihrer Familie verhassten Peter, andererseits will sie ihre Eltern nicht enttäuschen, aber auch nicht deren Heiratskandidaten akzeptieren. Wer noch ein passendes Geschenk für eine Leseratte sucht: „Winterblüte“ ist sehr zu empfehlen, vorzugsweise mit einem schönen Kakao vorm Kamin.

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Der Barbarazweig
von Sanny aus Hamburg am 22.11.2016

Wir schreiben das Jahr 1902. Johanna ist eine reiche Hoteltochter am Heiligendamm an der Ostsee. Ihre Mutter Auguste Baabe möchte ihre Tochter zu Weihnachten verloben. Leider sind die Heiratskanditaten nicht nach den Wünschen von Johanna. Die junge Frau hat... Wir schreiben das Jahr 1902. Johanna ist eine reiche Hoteltochter am Heiligendamm an der Ostsee. Ihre Mutter Auguste Baabe möchte ihre Tochter zu Weihnachten verloben. Leider sind die Heiratskanditaten nicht nach den Wünschen von Johanna. Die junge Frau hat ihr Herz längst vergeben, doch darf dieses Geheimnis nicht bekannt werden. Niemals würde die Mutter die Verbindung akzeptieren. Bei ihrem Vater ist Johanna sich sicher, dass sie ihn überzeugen könnte. Am Strand findet Christian, Johannas Bruder, eine junge Frau. Er ist sehr erstaunt, dass sie noch lebt. Die junge Frau trägt nur ein Nachthemd und um ihr Bein ist Segeltuch gewickelt. Besonders fest hält die Namenlose einen Kirschzweig in der Hand. Als Kavalier bringt der Hotelerbe seinen Fund nach Hause. Die Mutter ist entsetzt! Doch so kurz vor Weihnachten möchte sie auch nicht ins Gerede kommen, sie hätte keine Nächstenliebe gezeigt. Doch Frau Baabe bleibt misstrauisch. Barbara wie Johanna die Fremde nennt, hat eine Amnesie erlitten. Es soll noch Tage vergehen bis die Erinnerung langsam wieder zurück kommen wird. Auch Johanna hofft auf ein Wunder, dass die Eltern versöhnlich auf ihren Auserwählten reagieren. Corina Bomann hat die Geschichte des Barbarazweigs sehr anschaulich beschrieben. Mir ist die Tradition des Zweigs bekannt, denn ich bin einen Tag später geboren und eine Tante hat aus diesem Grund den Namen BARBARA erhalten. Mir gefallen die Romane von Corina Bomann sehr. Das Cover des Buches erinnert an den Zweig und zusammen mit dem Gold ist er für mich ein Hinweis auf die Advents- und Weihnachtszeit. Vielen Dank an das Team von vorablesen für meinen Gewinn. Das beeinflußt nicht meine objektive Beurteilung.

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Strandgut
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 21.11.2016

Das Buch hat eine sehr hochwertige Aufmachung, es ist fest gebunden mit einem zusätzlichen Schutzumschlag aus Papier. Die Farbgestaltung dieses Umschlages hat mich sehr angesprochen. Nun aber zum Inhalt. Der Titel "Winterblüte" verrät ja sehr wenig, ist aber dennoch passend gewählt, da sich der alter Brauch der an Weihnachten blühenden... Das Buch hat eine sehr hochwertige Aufmachung, es ist fest gebunden mit einem zusätzlichen Schutzumschlag aus Papier. Die Farbgestaltung dieses Umschlages hat mich sehr angesprochen. Nun aber zum Inhalt. Der Titel "Winterblüte" verrät ja sehr wenig, ist aber dennoch passend gewählt, da sich der alter Brauch der an Weihnachten blühenden Barbarazweige wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. Mir hat gut gefallen, dass diesem Brauchtum so wieder neue Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die eigentliche Geschichte um die junge Schiffbrüchige mit Gedächtnisverlust und Johanna, die Tochter einer eher wohlhabenden Familie, die in Heiligendamm an der Ostsee ein Gästhaus besitzt, hat mich gefesselt, sodass ich den Roman am liebsten an einem Abend verschlungen hätte. Die Handlung spielt vor mehr als 100 Jahren und ich fand es interessant, mich beim Lesen in diese Zeit, als Frauen oft noch nicht selbst entscheiden konnten, wen sie heiraten wollen, zu begeben. Der Schreibstil von Corina Bomann hat mir wie gewohnt gut gefallen. Sie schreibt anschaulich und gut lesbar. Alles in allem kann ich das Buch gerade für gemütliche Winterleseabende auf dem Sofa nur empfehlen.

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Ein modernes Märchen
von Eliza am 20.11.2016

Der neue Roman von Corina Bomann ist ein modernes Märchen, eine Geschichte die zu Herzen geht und zum Träumen einlädt. Das Cover ist etwas ganz besonderes, es ist eigentlich ziemlich schlicht gehalten, da es nur den Barbarazweig zeigt, doch durch den Glitzer ist es etwas ganz besonderes, was man... Der neue Roman von Corina Bomann ist ein modernes Märchen, eine Geschichte die zu Herzen geht und zum Träumen einlädt. Das Cover ist etwas ganz besonderes, es ist eigentlich ziemlich schlicht gehalten, da es nur den Barbarazweig zeigt, doch durch den Glitzer ist es etwas ganz besonderes, was man mögen muss, schließlich steht nicht jeder auf Glitzer, andere empfinden es vielleicht als ein wenig kitschig. Johanna und das am Strand angeschwemmte Mädchen sind zwei liebenswerte Figuren. Die Zeichnung der Figuren ist sehr einfach und schlicht, als Leser erkennt man ganz schnell die Unterteilung der Figuren in Schwarz und Weiß. Es ist sehr schnell klar, wer hier die Rolle des „Bösewichts“ bzw. der Intrigantin übernimmt. Facettenreichtum in der Figurenzeichnung habe ich ehrlich gesagt vermisst. Der Roman wird stringent erzählt, eine zweite Zeitebene wie wir es aus vielen anderen Romanen von Corina Bomann kennen, finden wir in diesem Roman leider nicht. Dies führt meiner Meinung nach dazu, dass dieser Roman nicht so spannend ist, denn so wird das Geschehen nicht in eine andere Beziehung gesetzt und steht einzig und allein für sich. Ich bin ehrlich, mir hat weiterhin ein klein wenig der Tiefgang in diesem Roman gefehlt, es war alles so klar und vorhersehbar, keine überraschende Wendung oder keine tiefere Botschaft. Auch der Ausgang des Romans war mir nach wenigen Kapiteln klar. Ich kam mir ein klein wenig vor, wie in einem Rosamude-Pilcher-Film. Dies meine ich nicht abwertend negativ, schließlich haben auch diese Filme ihre Berechtigung und Fans. Wer allerdings wie ich einen Roman im Stil von „Der Mondscheingarten“ oder „Die Jasminschwestern“ erwartet hat, wird wie ich von dem Roman enttäuscht sein. Winterblüte ist ein reines Wohlfühlbuch, ein Roman den man als Leser in einem Rutsch lesen kann, leichte Kost, die Spaß macht aber auch keine weitere Erkenntnis bringt. Ein Buch welches man perfekt auf der Couch an einem regnerischen kalten Tag lesen kann, dazu passt es natürlich thematisch perfekt in die Jahreszeit. Vielleicht schneide ich am 4. Dezember auch einen Zweig ab? Wer weiß? Für Wünsche und Träume ist es schließlich nie zu spät. Ein Roman der sicherlich vielen Frauen gefallen wird. Es ist meiner Meinung nach nicht das beste Buch von Corina Bomann, aber für die Fans des Genres leichter Liebesromane zur Advents- und Weihnachtszeit fast schon ein Muss. Ich bedanke mich bei meiner Glücksfee von vorablesen.de und dem List Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Berührender Brauch
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 16.11.2016

Corinna Bomann's Roman entführt einen nach Heiligendamm ins ausklingende Jahr 1902. Am Barbaratag (4. Dezember) lernen wir Johanna kennen, die verheiratet werden soll. Ihre beiden Kandidaten sind gute Partien, aber keiner kann ihr Herz erwärmen und eine reine Vernunftehe kommt für sie nicht in Frage. Ihre Eltern wollen,... Corinna Bomann's Roman entführt einen nach Heiligendamm ins ausklingende Jahr 1902. Am Barbaratag (4. Dezember) lernen wir Johanna kennen, die verheiratet werden soll. Ihre beiden Kandidaten sind gute Partien, aber keiner kann ihr Herz erwärmen und eine reine Vernunftehe kommt für sie nicht in Frage. Ihre Eltern wollen, dass sie am Heiligabend einen Heiratsantrag annimmt. Ihr vier Jahre älterer Bruder Christian wird in dieser Angelegenheit bislang von seinen Eltern noch nicht bedrängt. Es ist eine Epoche in der Tradition, Ehre und der gesellschaftliche Stand sehr viel bedeuten und wichtig sind. Das Leben der Familie Baabe wird gehörig durcheinander gewürfelt, als Christian am Strand eine bewußtlose Frau findet und mit nach Hause bringt. Mir gefiel von Anfang an die Idee, daß anhand des Barbarazweig-Brauchs eine Geschichte erzählt wird. Von der ersten Seite an fühlte ich mich in diese Zeit zurückversetzt und das Geschriebene zog mich in seinen Bann. Auch mit jeder weiteren Seite vergaß ich die heutige Zeit um mich herum. Die Figuren werden so lebensecht und realistisch beschrieben, dass es sich für mich so anfühlte, als ob ich mitten unter ihnen wäre. Bis zum Schluß hin konnte ich von diesem Buch nicht lassen und es wurde mir keine Minute lang langweilig. Der Erzählstrang riß nie ab und es war ein Vergnügen Seite für Seite die Geschichte von Johanna, Christian und der Gestrandeten mitzuverfolgen. Dieser Roman ist eine Wohltat, wenn einem der Sinn nach einem entspannten Lesevergnügen steht. Corinna Bomann's Schreibstil gefällt mir und es ist mit Sicherheit nicht das letzte Werk, das ich von ihr gelesen habe. "Winterblüte" kann ich jedem empfehlen, der gegen eine Liebesgeschichte nichts einzuwenden hat und sich jedes Jahr einen Barbarazweig ins Haus holt, bzw. dies nach dem Lesen der Geschichte beabsichtigt.

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Bewegender Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 14.11.2016

Der Roman "Winterblüte" von Corina Bomann versteht es den Leser auf eine spannende und auch irgendwie nachdenkliche Weise mitzunehmen. Bomann schafft es mit ihrem lebendigen Schreibstil die Charaktere authentisch zum Leben zu erwecken, wodurch man sich viel besser in die Geschichte hineinversetzen kann. Das Cover finde ich wirklich gelungen und ansprechend... Der Roman "Winterblüte" von Corina Bomann versteht es den Leser auf eine spannende und auch irgendwie nachdenkliche Weise mitzunehmen. Bomann schafft es mit ihrem lebendigen Schreibstil die Charaktere authentisch zum Leben zu erwecken, wodurch man sich viel besser in die Geschichte hineinversetzen kann. Das Cover finde ich wirklich gelungen und ansprechend gestaltet. Es ist auch ein tolles Cover für das Bücherregal und zudem passt das Cover auch zum Inhalt des Buches. Insgesamt muss ich sagen, dass die Lesestunden schnell vergangen sind und mich das Buch wirklich unterhalten hat. Daher würde ich eine Weiterempfehlung durchaus aussprechen. Daher gibt es fünf von fünf Sternen von meiner Seite aus!

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Eine andere Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 13.11.2016

Eigentlich habe ich die Leseprobe für "Winterblüte" gar nicht gebraucht. Bisher haben mir die Bücher von Corina Bomann immer gut gefallen und so war sofort klar, dass ich auch dieses lesen muss. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Um 1900 führt die Familie Baabe im Ostseebad Heiligendamm ein Gästehaus.... Eigentlich habe ich die Leseprobe für "Winterblüte" gar nicht gebraucht. Bisher haben mir die Bücher von Corina Bomann immer gut gefallen und so war sofort klar, dass ich auch dieses lesen muss. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Um 1900 führt die Familie Baabe im Ostseebad Heiligendamm ein Gästehaus. Die Tochter des Hauses, Johanna, soll sich bis Weihnachten für einen ihrer beiden Verehrer entscheiden. Doch sie will keinen von ihnen. Wenn sie überhaupt heiratet, dann nur Peter. Doch ihre Familien sind seit vielen Jahren verfeindet, so dass eine Heirat unmöglich ist. Ein wenig Ablenkung von ihrem Dilemma erhält Johanna, als ihr Bruder Christian bei einem morgendlichen Ausritt eine junge Frau am Strand findet. Sie scheint bei einem Schiffsunglück über Bord gegangen und angespült worden zu sein. Doch sie kann sich an nichts erinnern außer ihrem Zweig, welchen sie fest in der Hand hielt. Johanna erfährt, dass es sich um einen Barbarazweig handelt. Dieser wird am 4. Dezember geschnitten. Wenn er bis zum Heiligen Abend in voller Blüte steht, geht ein Herzenswunsch in Erfüllung. Deshalb wird die junge Frau nun Barbara genannt. Doch auch Barbara hat es nicht leicht. Sie wird von der Hausherrin aus unerfindlichen Gründen regelrecht gehasst. Und als herauskommt, dass Christian und Barbara sich ineinander verliebt haben, überschlagen sich die Ereignisse. Corina Bomann hat es wieder einmal geschafft, einen wunderbaren Roman zu schreiben. Sie entführt uns in eine andere Zeit und nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Fast hat man das Gefühl, man ist zusammen mit Johanna in Heiligendamm. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Hauptsächlich geht es natürlich um Johanna, Christian und Barbara. Besonders Johanna fühlt sich eingeengt in den damaligen Gepflogenheiten. Als Mädchen hat sie nicht allzuviel zu sagen. Sie soll endlich heiraten und dabei möglichste eine gute Partie machen. Das sie keinen Kandidaten heiraten möchte, interessiert dabei nicht. So wird es in der damaligen Zeit wohl vielen jungen Frauen gegangen sein. Christian hat es dabei etwas besser, doch auch als junger Mann hat man gehorsam zu sein. Barbara allerdings muss sich mit ihrer Amnesie auseinandersetzen. Man kann gut nachfühlen, welche Ängste sie quälen. Auch wie sie sich durch die extreme Abneigung der Hausherrin Augusta Baabe fühlt, ist sehr gut dargestellt. Diese ist einer der unsymphatischsten Charaktere im Buch. Trotzdem kann man ein Stück weit nachvollziehen, warum sie sich so und nicht anders verhält. Das Buch ist in der Ich-Persektive geschrieben, was den Leser den einzelnen Personen noch näher bringt. Dies passt sehr gut zu diesem Roman. Ich finde, man kann sich noch besser hineinversetzen. Genau so schön wie das Buch selbst ist auch das Cover gestaltet. Mit seinem goldenen Hintergrund und dem herrlich blühenden Kirschblütenzweig ist es nicht nur sehr romantisch und ansprechend, sondern auch perfekt passend für den Roman. In einer Buchhandlung würde mich die Aufmachung sicher danach greifen lassen. Diesen Frauenroman kann ich Euch wirklich empfehlen. Hier hält man ein richtig schönes Buch in Händen. Man hat Liebe, Herzschmerz, Familiendrama und Historie, aber keinen Kitsch. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin!

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romantisch, spannend, ereignisreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 10.11.2016

Jahrhundertwende. Trister Alltag in engen Bahnen bestimmt das Leben der Frauen, besonders junger Mädchen. Ihre Wege sind vorgegeben. Standesdünkel und Traditionen. Etikette, Ansehen und eine eventuelle Chance zu gesellschaftlichem Aufstieg bestimmen das Denken und Handeln. Kein guter Platz für frei denkende und lebensfrohe junge Menschen. Das bekommen auch die... Jahrhundertwende. Trister Alltag in engen Bahnen bestimmt das Leben der Frauen, besonders junger Mädchen. Ihre Wege sind vorgegeben. Standesdünkel und Traditionen. Etikette, Ansehen und eine eventuelle Chance zu gesellschaftlichem Aufstieg bestimmen das Denken und Handeln. Kein guter Platz für frei denkende und lebensfrohe junge Menschen. Das bekommen auch die Geschwister Johanna und Christian Baabe aus dem Kurort Heiligendamm zu spüren. Sie ist heimlich verliebt in einen jungen Mann, der nicht ihres Standes ist und auch ihr Bruder läuft Gefahr, jemanden heiraten zu müssen, den die Eltern für ihn auserkoren haben. Wir tauchen ein eine Welt, die man sich heute nur noch schwer vorstellen können und doch ist alles noch gar nicht so lange her. Es herrscht Winter im Land, doch Sommer im Geiste dieser jungen Menschen. Sie werden ihr erhofftes Leben nicht so leicht aufgeben und zumindest versuchen, ihrem gesellschaftlichen Korsett zu entkommen. Das Schicksal wird ihnen dabei behilflich sein. Eine Fremde tritt in ihr Leben und mit ihr die Hoffnung. Eindringlich schildert die Autorin die seelische Zerrissenheit und den bedrückenden Gewissenskonflikt der beiden jungen Mädchen. Es wird aber auch deutlich, dass es den Männern in Hinsicht auf Freiheit nicht unbedingt besser erging als den Frauen. Das tragende Element dieser bittersüßen Geschichte ist der Barbarazweig, den die Fremde bei ihrer Auffindung bei sich hatte. Blüht dieser zu Weihnachten und trägt seine Winterblüte, weist dieses Ereignis in eine positive Zukunft. Die Knospen erwachsen wie auch die vier jungen Menschen. Sie finden zueinander und damit auch zu sich selbst, getragen stets von der Hoffnung auf das ersehnte Blühen. Ehre und Pflicht im herkömmlichen gesellschaftlichen Sinne wandeln sich in ihnen zum zueinander halten und sich füreinander zu bekennen – eine ganze andere Ehre, eine ganz persönliche Pflicht, bietet nur diese allein eine Chance auf wirkliches privates Glück. Die Spannung wird ununterbrochen durch das Auftauchen von allerlei Geheimnissen und vielen sehr romantischen Intermezzi gehalten. Man möchte das Buch in einem Stück lesen, zu sehr ist man von der abwechslungsreichen Handlung ergriffen. Die Autorin versteht es auch gekonnt, die Geschehnisse immer wieder zuzuspitzen. Dennoch auf ein gutes Ende hoffend, begleitet man Johanna, Barbara, Christian und Peter auf ihrem beschwerlichen Weg zueinander, in finsteren Momenten allein getragen durch den Gedanken an ein Wunder, an ein Erblühen trotz Kälte; genau wie dieser magische Zweig.

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Winterblüte
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 10.11.2016

Als absoluter Fan von Corina Bomann musste ich dieses Buch unbedingt haben. Das Cover ist sehr schön und edel. Der Schreibstil wie immer packend und sehr angenehm zu lesen. Ich war sofort mitten drin im Buch und konnte mich... Als absoluter Fan von Corina Bomann musste ich dieses Buch unbedingt haben. Das Cover ist sehr schön und edel. Der Schreibstil wie immer packend und sehr angenehm zu lesen. Ich war sofort mitten drin im Buch und konnte mich gut in die einzelnen Personen hinein denken. Die Geschichte erzählt von der jungen Johanna, die noch unbedingt vor Weihnachten einem wohlhabenden und angesehenen Mann zugesprochen werden soll. Doch schlägt Johannas Herz für einen anderen. Wird es ihr gelingen, die mehr oder weniger arrangierte Verbindung zu umgehen? Ihr Bruder findet zur gleichen Zeit am Strand eine Frau, die dort angespült wurde. Ihr Zustand ist kritisch, doch sie lebt noch. Leider hat sie jedoch bei dem Unfall ihr Gedächtnis verloren und kann sich an nichts mehr erinnern. Die Frau hält einen Zweig umklammert, sie hofft, dass er ihr einmal Glück bringen wird und sie wieder weiß, was passiert ist. Das Buch ist so schön geschrieben, so dass ich es regelrecht verschlungen habe. Nur selten habe ich es einmal zur Seite gelegt. Ein wirklich wundervolles Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Familiengeheimnis an der Ostsee
von einer Kundin/einem Kunden aus Fernwald am 10.11.2016

Das Cover des Buches ist echt der Hammer. So liebevoll und aufwendig gestaltet. Echt richtig toll. Zum Inhalt: Die 21 jährige Johanna Baabe wächst im noblen Kurort Heiligendamm an der wunderschönen Ostsee auf. Am jährlichen Weihnachtsball soll sie ihre Verlobung mit dem Sohn aus gutem Hause bekanntgeben. Doch Johanna liebt... Das Cover des Buches ist echt der Hammer. So liebevoll und aufwendig gestaltet. Echt richtig toll. Zum Inhalt: Die 21 jährige Johanna Baabe wächst im noblen Kurort Heiligendamm an der wunderschönen Ostsee auf. Am jährlichen Weihnachtsball soll sie ihre Verlobung mit dem Sohn aus gutem Hause bekanntgeben. Doch Johanna liebt Peter, der allerdings in den Augen ihrer Eltern keine Gnade findet, da beide Familien seit Jahren verfeindet sind. Auch ihr Bruder Christian kann ihr dabei nicht helfen, denn auch ihm sind die Hintergründe der Feindschaft unbekannt. Doch dann findet er ein Schiffbrüchiges Mädchen mit einem Barbara Zweig in der Hand. Er nimmt sie mit nach Hause, doch seine Mutter möchte sie schnellstmöglich wieder los werden, da sie nicht in ihre Familie passt, doch das klappt nicht so ganz. Zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich eine Freundschaft und auch Johannas Bruder ist von der Unbekannten sehr angetan. Und es kommt wie es kommen muß, das Schicksal nimmt seinen Lauf. Meine Meinung: Ein typischer Corina Bomann Roman, der einen vom ersten Moment an fesselt. Vom ersten Moment an war ich in der Geschichte versunken und konnte es einfach nicht zur Seite legen. Das Geheimnis um die unbekannte junge Frau hat mich einfach nicht losgelassen. Besonders gut gefallen hat mir die detailgetreue Darstellung von Heiligendamm. Natürlich kenne ich Heiligendamm nur aus der heutigen Zeit, aber ich habe das Aussehen Heiligendamms 1902 immer genau vor Augen gehabt. Mit Johanna hatte ich ersten Moment Mitleid, von ihren Eltern bevormundet und immer im Zwang das Ansehen der Familie nicht zu zerstören, doch gleichzeitig ist sie auch eine starke Frau, die sich ihren Weg sucht. Besondere Unterstützung bekommt sie von der Unbekannten und die Freundschaft mit dieser, stärkt auch Johannas Selbstbewußtsein. Besonders gefallen hat mir an dem Buch natürlich, das die Geschichte an meiner geliebten Ostsee spielt. Mein Fazit: Wieder mal ein absoluter Hammer von Corina Bomann.

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Wirklich schön
von AKRD am 07.11.2016

Der Klappentext Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer... Der Klappentext Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer Erinnerungen. Wenn die Knospen an Heiligabend blühen, wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Auch ihre neu gewonnene Freundin Johanna, die von ihren Eltern zu einer raschen Heirat gedrängt wird, setzt auf die alte Tradition des Barbarazweigs. Doch sie ahnt, der Brauch allein wird ihr nicht helfen. Im Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest. klang so dermaßen vielversprechend, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht ! „Winterblüte“ ist wirklich ein sehr schönes Buch für die Winter- bzw. Vorweihnachtszeit und erzählt die Geschichte zweier starker Frauen, jede für sich genommen eine beeindruckende Persönlichkeit, deren Schicksale sich miteinander verweben. Sie könnten an sich unterschiedlicher nicht sein, doch finden als Freundinnen zueinander, trotz aller Widrigkeiten. Durch den eindringlichen Schreibstil der Autorin wähnt man sich selbst in dieser Zeit und lernt viel über diese, das hat mir auch gut gefallen.

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Mit dem Barbarazweig zum Glück
von Kerstin Thieme aus Zittau am 06.11.2016

Die Familie Baabe betreibt im Ostseebad Heiligendamm im Jahre 1902 ein Gästehaus. Die Tochter des Hauses soll sich gemäß den Wünschen ihrer Eltern am Weihnachtsabend verloben, doch keiner der Heiratskandidaten entspricht ihren Vorstellungen, gehört ihr Herz doch längst einem anderen. Nur leider gehört Peter zur Familie Vandenboom und da... Die Familie Baabe betreibt im Ostseebad Heiligendamm im Jahre 1902 ein Gästehaus. Die Tochter des Hauses soll sich gemäß den Wünschen ihrer Eltern am Weihnachtsabend verloben, doch keiner der Heiratskandidaten entspricht ihren Vorstellungen, gehört ihr Herz doch längst einem anderen. Nur leider gehört Peter zur Familie Vandenboom und da eine lange Feindschaft beide Familien verbindet, ist ein glückliches Ende für Johanna schlicht unerreichbar. Ihr Bruder Christian findet unterdessen eine junge Frau halbtot am Strand. Die Schiffbrüchige hat ihr Gedächtnis verloren und wird vorerst im Gästehaus der Baabes betreut. Ganz wichtig scheint ihr ein Barbarazweig zu sein, den sie fest umklammert hielt, als sie gefunden wurde. Christian beginnt schon bald Gefühle für Barbara zu entwickeln, doch seine Mutter begegnet ihr voller Misstrauen. Dies setzt Dinge in Bewegung, die alles verändern werden. Meine Meinung: Obwohl ich bereits einige Bücher von Corina Bomann besitze und sie schon zweimal persönlich treffen durfte, ist „Winterblüte“ mein erster gelesener Roman der Autorin. Vorab möchte ich dem Verlag ein Kompliment für das wunderschöne Buchcover machen. Die kleinen goldenen Applikationen sind ein echtes Highlight und machen den Umschlag zu etwas Besonderem. Mich hat an dem Buch sowohl das Setting gereizt, da ich das Meer liebe und meine Mutter vor vielen Jahren öfter in Heiligendamm zur Kur war, also auch die Zeit, in der es spielt. Der Beginn des 20. Jahrhunderts war einfach eine Zeit großer Umwälzungen und es passt sehr gut, dass mit dieser Geschichte auch verstaubte Traditionen und Standesregeln aufgehoben werden. Der Roman ist ein wunderschönes Winter-/Weihnachtsbuch und der beliebte Brauch des Barbarazweigs zieht sich wie ein roter Faden hindurch. Hauptaugenmerk liegt aber vor allem auf den Personen und ihren Liebesgeschichten. Ich fand die Charaktere sehr interessant gestaltet, auch den Wandel, den sie irgendwie alle durchleben. Durch die Schiffbrüchige und das große Familiendrama in der Vergangenheit zwischen den Baabes und den Vandenbooms gibt es genug Geheimnisse, die für Spannung und Aufregung sorgen. Die Autorin bedient sich einer einfachen, aber sehr gewählten Sprache, die den Leser förmlich in die damalige Zeit und ihre Traditionen zieht. Einmal darauf eingelassen, war man richtiggehend gefangen vom Liebesdrama der Johanna und dem Kampf ums Erinnern bei Barbara. Von Herzen gönnte ich beiden ihr Glück, welches die Barbarazweige schlussendlich ja auch verkündeten. Natürlich war mit großen Überraschungen nicht zu rechnen und alles schon in wenig vorhersehbar, dafür das Ende aber umso romantischer und herzergreifend. Ein wenig mehr Information hätte ich mir schon zum Ort und der damaligen Zeit gewünscht, wenn schon so ein interessanter historischer Schauplatz vorliegt, aber das bedeutet jetzt nicht wirklich große Abstriche, denn am wichtigsten ist nun mal die Liebe. Am besten genießt man den Roman schön eingekuschelt mit einem Tee vor dem Kamin oder auf der Couch. Mich hat „Winterblüte“ aus der Gegenwart gerissen, in eine Liebesgeschichte katapultiert, um die es sich zu kämpfen lohnt, und sie hat den Zauber einer vergangenen Zeit auferstehen lassen. Klare Leseempfehlung für die Winterzeit, aber auch jederzeit sonst.

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Der Barbarazweig
von spozal89 am 05.11.2016

Dezember im Jahre 1902: Die junge Johanna Baabe steht vor einer großen Entscheidung, denn am Weihnachtsball des Herzoges soll sie sich für einen Ehemann entscheiden. Doch weder der junge und schicke Herr von Kahlden noch der eher schüchterne Herr Vormstein interessieren Johanna. Vielmehr hat sie sich in Peter verliebt... Dezember im Jahre 1902: Die junge Johanna Baabe steht vor einer großen Entscheidung, denn am Weihnachtsball des Herzoges soll sie sich für einen Ehemann entscheiden. Doch weder der junge und schicke Herr von Kahlden noch der eher schüchterne Herr Vormstein interessieren Johanna. Vielmehr hat sie sich in Peter verliebt und wenn sie jemanden heiraten soll, dann nur ihn. Doch leider sind die beiden Familien seit Jahren verfeindet und eine Liebe zwischen dem jungen Paar scheint aussichtslos. Johannas älterer Bruder Christian hingegegen, fühlt sich noch lange nicht zum heiraten verpflichtet. Als er eines Morgens am Strand entlang reitet, findet er eine junge Dame, die wohl bei einem Schiffsbruch verunglückt ist. Die Frau kann sich an nichts erinnern und trägt nur einen Zweig bei sich, der für sie eine enorme Bedeutung haben muss. Nach und nach kommen der jungen Frau, die von nun an alle Barbara nennen, wieder Erinnerungen und sie weiht Johanna in den Brauch und die Geschichte des Barbarazweiges ein. Dabei muss ein Zweig eines Obstbaumes am 4. Dezember geschnitten werden und wenn er bis zum Heiligabend erblüht, dann erfüllt sich ein Herzenswunsch. Wird Johannas Zweig erblühen und sich ihre Liebe erfüllen? Und findet Barbara ihre Erinnerungen und ihre Heimat wieder? "Winterblüte" war bisher das schönste Buch, dass ich von der Autorin Corina Bomann gelesen habe. Fand ich oft die anderen Geschichten ein wenig hingezogen, hatte ich hier beim lesen niemals Langeweile. In den Bann hat mich vorweg ja schon mal dieses tolle Cover gezogen, was natürlich perfekt zum Inhalt des Buches passt. Toll fand ich, dass die Geschichte in der Vergangenheit spielt. Die Zeit um 1900 finde ich sowieso interessant und die Lebensweisen von früher faszinieren mich. Ich finde die Autorin hat dies gut umgesetzt und ich konnte mich richtig in die Welt von den Baabes einfühlen. Johanna und Christian sind tolle Charaktere und vorallem als Frau hatte man es ja damals nicht wirklich leicht. Daher konnte ich Johannas Unmut gut verstehen, dass sie verheiratet werden sollte und habe mit ihr mitgelitten. Auch Barbara war ein toller Chrakter. Was ich hierbei ein wenig schade fand, war, dass ihre Geschichte vermehrt dann nur noch auf den letzten 30 Seiten zur Sprache kam. Da hätte ich mir gerne noch mehr dazu gewünscht. Wen ich absolut schrecklich fand, war die Mutter Augusta Baabe, aber es passte zur Geschichte. Ich bin ein unglaublicher Weihnachtsfan und auch bei uns ist der Brauch des Barbarazweiges noch sehr aktiv. Jedes Jahr um den vierten Dezember gibt es bei uns einen Barbaramarkt an dem man sich Zweige besorgen kann. Schade finde ich es, dass dieser Brauch immer merh unter geht, daher finde ich es toll, dass die Autorin eine Geschichte um diesen Brauch gesponnen hat. Für mich auf jedenfall ein Buch, dass ich jederzeit nochmal lesen würde und ich auch jeden, der gerne historisch, romantisch und gefühlvoll veranlagt ist nur wärmstens empfehlen kann.

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Berührendes, romantisches Winterbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Grasberg am 05.11.2016

Zwei Barbarazweige, zwei junge Frauen, umgeben von rätselhaften Familiengeheimnissen. Der Glaube an einen Brauch lässt beide hoffen. Inhalt: Adventszeit vor mehr als hundert Jahren. Johanna muss sich bis Weihnachten für einen der Männer entscheiden, die sich ihre Eltern für sie ausgesucht haben. Doch sie verschenkte bereits ihr Herz an einen anderen... Zwei Barbarazweige, zwei junge Frauen, umgeben von rätselhaften Familiengeheimnissen. Der Glaube an einen Brauch lässt beide hoffen. Inhalt: Adventszeit vor mehr als hundert Jahren. Johanna muss sich bis Weihnachten für einen der Männer entscheiden, die sich ihre Eltern für sie ausgesucht haben. Doch sie verschenkte bereits ihr Herz an einen anderen Mann, der für ihre Eltern allerdings nicht in Frage kommt. Derweil findet ihr Bruder Christian eine Schiffbrüchige am Strand des Ostseebads Heiligendamm, die ihr Gedächtnis verloren hat. Nur an den Brauch des Barbarazweigs, den sie fest in ihrer Hand hielt, kann sie sich erinnern. Das Cover und seine Autorin: Seit Corina Bomann "Die Schmetterlingsinsel" geschrieben hat, verfolge ich all ihre Frauenromane. Und so fiel mir sofort auf, dass ihr Roman das erste Mal in ein Hardcover gehüllt worden ist. Das hat sie sich bei ihrem jahrelangen Erfolg auch wirklich verdient. Auch das Motiv beeindruckte mich sofort. Der Hintergrund ist im Stil der damaligen Zeit gestaltet. Auf goldenem Papier, das wellig umrahmt ist, prangen der Titel sowie ihr Name und direkt darunter der Barbarazweig in blühender Pracht. Eine edle Hülle um eine berührende Familiengeschichte. Meine Gedanken: Wie immer kam ich durch den leichten Schreibstil sofort in die Geschichte hinein und wollte wie jedes Mal das Buch gar nicht weglegen, aber ich bin auch ein Genießer. Ich lese gern, doch die Geschichte darf auch nicht zu schnell vorbei sein, damit ich länger etwas von den wunderbaren Momenten habe. Man freundet sich währenddessen mit den Figuren an, was mir wieder sehr leicht gefallen ist. Johanna, Christian, die Schiffbrüchige und auch ein bisschen der Herr des Hauses, Ludwig Baabe, konnten sofort mein Herz erobern. Mitleid hatte ich mit Augusta Baabe, die ihr Kindheitserlebnis gar nicht verarbeitet hat, und somit hartherzig auftritt. Selbst das Zeichnen der Hilda um ihre Gedankenwelt wurde kurz, prägnant und nachvollziehbar dargestellt. Corina Bomann ist es mal wieder gelungen, die Charaktere unterhaltsam in Szene zu setzen. Die Geschwister halten so wunderbar zusammen, auch die Neugierde zum Familiengeheimnis zeichnete die Autorin realistisch und spannend zugleich. Das Buchthema ist passend in die Geschichte integriert worden. Der Barbarazweig gestaltete sich als wichtiges Element der beiden Frauen, immer wieder schweben sie zwischen Hoffen und Bangen, dass sich ihr sehnlichster Wunsch erfüllen möge. Fazit: Ich liebe die Geschichten von Corina Bomann. Ein bisschen habe ich die verschiedenen Zeitebenen vermisst, die sie sonst gern bedient. Ansonsten ließ ich mich auch dieses Mal gern fallen und begab mich auf den Spuren der Familiengeheimnisse.

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Wintermärchen
von Steffi K. am 04.11.2016

Schon seit "Die Schmetterlingsinsel" bin ich ein großer Fan der Bücher von Corina Bomann und muss einfach alles lesen was aus ihrer Feder stammt. Mit "Winterblüte" hat sie nun ein wundervolles Wintermärchen geschaffen. Die Geschichte erzählt von den jungen Frauen, Johanna und Barbara, die im Jahre 1903 in Heiligendamm an... Schon seit "Die Schmetterlingsinsel" bin ich ein großer Fan der Bücher von Corina Bomann und muss einfach alles lesen was aus ihrer Feder stammt. Mit "Winterblüte" hat sie nun ein wundervolles Wintermärchen geschaffen. Die Geschichte erzählt von den jungen Frauen, Johanna und Barbara, die im Jahre 1903 in Heiligendamm an der Ostsee leben. Johanna soll einen Mann heiraten, den sie nicht liebt, und Barbara wird als Schiffbrüchige am Ostseestand angespült und hat keine Erinnerung an ihren Namen und woher sie kommt. Die Geschichte selbst ist in vielem vorhersehbar, aber sie hat mich einfach total mitgerissen. Ich habe Charaktere gehasst, geliebt und mit ihnen gelitten, denn die Geschichte hat wirklich von allem etwas. Trotzdem gab es immer wieder einige Dinge, die mich überraschen konnten. Besonders gerne habe ich mitgerätselt was die Herkunft von Barbara angeht. Die Atmosphäre im winterlichen Heiligendamm hat die Autorin ebenfalls sehr überzeugend eingefangen. Die Geschichte streckt sich über den gesamten Dezember und beinhaltet zudem noch eine schöne Weihnachtstradition um den Barbarazweig. Den Begriff selbst habe ich schon mal gehört, aber der komplette Umfang dieser Tradition war mir unbekannt. Ich fand es unglaublich schön wie sich diese Tradition durch die gesamte Geschichte zieht und mit der Handlung verknüpft wird.

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