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Der geheime Name

Roman. Originalausgabe

(5)
Rumpelstilzchen wollte das Kind der Königin. Er bekam es nicht. Jahrhunderte später schließt ein anderes Wesen seiner Art einen neuen Pakt – und wird ebenfalls betrogen. Seitdem sucht es unablässig nach dem Kind … Seit sie denken kann, ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht. Doch jetzt, mit 19, will sie endlich ein richtiges Zuhause finden und zieht zu ihrer Großmutter, die am Rand eines düsteren Moores lebt. Das Moor fasziniert Fina vom ersten Moment an – genau wie der geheimnisvolle Junge, der dort lebt. Weder Fina noch der Junge ahnen, dass sie beide nur Figuren in einem Spiel sind, das dem betrogenen Wesen endlich seinen Lohn bringen soll …
Portrait

Daniela Winterfeld, geboren 1978, studierte Literaturwissenschaften, Psychologie und Geschichte. Heute ist sie in einer Literaturagentur tätig und lebt mit ihrer Familie in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 04.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51127-5
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/40 mm
Gewicht 516
Buch (Paperback)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Rumpelstilzchen als Romanfigur,hier als der"Geheime",der sich holt,was ihm versprochen war,das ist eine interessante Idee.Fina,die Versprochene u.Mora,der Ersatz-eine unmögl.Liebe
Rumpelstilzchen als Romanfigur,hier als der"Geheime",der sich holt,was ihm versprochen war,das ist eine interessante Idee.Fina,die Versprochene u.Mora,der Ersatz-eine unmögl.Liebe

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Der geheime Name
von dorli am 15.01.2014

Die 19-jährige Fina ist schon ihr ganzes Leben lang mit ihrer Mutter auf der Flucht vor ihrem angeblich brutalen Vater. Doch Fina ist das ewige Herumreisen leid, sie sehnt sich nach einem Zuhause. Als sie durch Zufall hinter die Lügen ihrer Mutter kommt, macht sich Fina ohne ein Wort... Die 19-jährige Fina ist schon ihr ganzes Leben lang mit ihrer Mutter auf der Flucht vor ihrem angeblich brutalen Vater. Doch Fina ist das ewige Herumreisen leid, sie sehnt sich nach einem Zuhause. Als sie durch Zufall hinter die Lügen ihrer Mutter kommt, macht sich Fina ohne ein Wort auf in die Lüneburger Heide zu ihrer Großmutter. Dort fühlt sie sich wohl, ist besonders von Wald und Moor fasziniert. Eines Tages trifft sie auf den geheimnisvollen Mora, der weitab von jeglicher Zivilisation im Moor lebt. Nach und nach erfährt sie Moras ganze Geschichte, erfährt von seinem namenlosen Herrn und muss bald erkennen, dass ihr Leben dicht mit Moras verwoben ist... Ich liebe Märchen. Und ich lese wahnsinnig gerne Märchenadaptionen, ich mag es besonders, wenn sich Märchen und Realität vermischen. Daher war ich sehr neugierig auf Daniela Winterfelds Version von "Rumpelstilzchen". "Der geheime Name" ist eine flüssig und spannend erzählte Geschichte, die mich ruckzuck eingefangen hat. Die Autorin lässt ihre Geschichte zum größten Teil in der Lüneburger Heide in der heutigen Zeit spielen. Wie in dem altbekannten Märchen geht es auch hier um eine Müllerstochter, um viel Gold, um ein Kind, das als Lohn eingefordert wird und um den geheimnisvollen Namen, der für ein gutes Ende von Nöten ist. Daniela Winterfeld macht es ihren beiden Hauptprotagonisten dabei ganz und gar nicht leicht, denn es gilt anstrengende Aufgaben zu bewältigen und einen fast aussichtslosen Kampf zu bestehen. Schon auf den ersten Seiten zeigt sich, wie hervorragend die Autorin in der Lage ist, dem Leser die jeweilige Stimmung zu vermitteln, besonders die mysteriöse, düstere Atmosphäre des Moores wird fantastisch geschildert. Man sieht die Nebelschwaden geradezu über den See wabern und erwartet hinter jedem Strauch eine drohende Gefahr. Die außerordentliche Fähigkeit der Autorin, Situationen und Emotionen zu beschreiben, erlebt man auch im weiteren Verlauf der Handlung. So konnte ich Finas Panik sehr gut nachvollziehen, als sie das erste Mal in Moras Erdhöhle war. Moras Leid, dass er bei dem grausamen namenlosen Wicht erdulden muss, war für mich genauso greifbar, wie die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Fina und Mora. "Der geheime Name" ist eine rundum gelungene Märchenadaption - spannend und fesselnd, gruselig und schaurig, gefühlvoll und sanft. Mir hat das Lesen dieses wunderbaren Buches großen Spaß gemacht.

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Der geheime Name
von einer Kundin/einem Kunden aus Olbersdorf am 19.03.2013

Das Märchen vom Rumpelstilzchen kennt wohl so ziemlich jeder. "Der geheime Name" befasst sich mit einem seiner Artgenossen, von denen es nur noch ganz wenige gibt. Er selbst nennt sich "der Geheime", denn seinen Namen darf - genau wie im Märchen auch - keiner wissen, sonst würde er sterben.... Das Märchen vom Rumpelstilzchen kennt wohl so ziemlich jeder. "Der geheime Name" befasst sich mit einem seiner Artgenossen, von denen es nur noch ganz wenige gibt. Er selbst nennt sich "der Geheime", denn seinen Namen darf - genau wie im Märchen auch - keiner wissen, sonst würde er sterben. Auch "der Geheime" hat einen Pakt geschlossen, doch er wurde betrogen und versucht nun schon viele Jahre lang, die ihm versprochene Tochter zu finden und zu sich zu locken. Die Autorin schafft es schon auf den ersten Seiten, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Das liegt nicht nur an ihrem tollen, detailreichen Schreibstil, sondern natürlich auch an der dichten und unheimlichen Atmosphäre. Den Geheimen beschreibt sie so unheimlich, dass mir immer wieder kleine Schauer über den Rücken gejagt sind, wenn dieser kleine gruselige Wicht aufgetaucht ist. Die Geschichte spielt größtenteils im Moor, was ebenfalls dazu beiträgt, dass eine düstere Grundstimmung herrscht und somit perfekt zu diesem modernen Märchen passt. Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet. Fina ist ein Mädchen, das ihr Leben lang auf der Flucht war und sich nichts sehnlicher wünscht, als ein richtiges zu Hause. Nun möchte sie ausbrechen und endlich ihre eigenen Entscheidungen treffen und vor allem nicht mehr fliehen müssen. Ihre Mutter hütet ein großes Geheimnis, dem Fina allmählich auf die Spur kommt. Sie muss erfahren, dass sie ihre Mutter eigentlich gar nicht wirklich kennt, denn immer wieder macht sie neue erschreckende Entdeckungen. Mora ist ein sehr interessanter Protagonist, der wohl die größte Entwicklung in diesem Buch durchmacht. Ist er erst noch absolut unterwürfig und ängstlich, so entwickelt er langsam aber sicher eine Abneigung dagegen, sich immer nur demütig verhalten und Schläge einstecken zu müssen, wenn er nicht schnell genug spurt. Auch er möchte ausbrechen, möchte frei sein und eigene Entscheidungen treffen können. Der Spannungsbogen der Geschichte ist nicht kontinuierlich hoch, es geht eher auch mal ruhiger zu, was hier allerdings nie langweilig war, sondern gut zur Charakterentwicklung und der Geschichte gepasst hat. Es gibt jedoch zwischendurch auch immer wieder Szenen, in denen man mit den Protagonisten mitfiebert, sich gruselt und am liebsten ins Buch hüpfen würde, um sie in die richtige Richtung zu schubsen. Durch die vielen unerwarteten Wendungen, kann man eigentlich gar nicht anders, als schnell weiter zu lesen und ganz besonders das Finale ist unglaublich spannend. Fazit: Ein modernes Märchen - fantastisch geschrieben, mit einer dazu passenden düsteren Atmosphäre, tollen Charakteren und vor allem einem unheimlichen, bösartigen Wicht, dem ich nicht einmal tagsüber begegnen möchte. Ein großartiges Lesevergnügen.

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Großartig!
von DarkReader aus Bochum am 22.02.2013

*Heute back´ ich, morgen brau´ ich, übermorgen hol´ ich mir der Königin ihr Kind! Ach, wie gut, dass niemand weiß, wie ich heiß, ja wie ich heiß!* So weit eine Strophe des alten Kinderliedes vom Rumpelstilzchen, wie ich es noch aus meiner Kindheit kenne. Hier in diesem Buch heißt der kleine, böse... *Heute back´ ich, morgen brau´ ich, übermorgen hol´ ich mir der Königin ihr Kind! Ach, wie gut, dass niemand weiß, wie ich heiß, ja wie ich heiß!* So weit eine Strophe des alten Kinderliedes vom Rumpelstilzchen, wie ich es noch aus meiner Kindheit kenne. Hier in diesem Buch heißt der kleine, böse Wicht anders, doch sonst sind die beiden Wesen wohl irgendwie nah verwandt. Uralt und wohl auch unsterblich wartet der Geheime, wie er sich nennt, auf eine Gelegenheit, an ein kleines Mädchen zu kommen. Die Gelegenheit bietet sich in Gestalt von Susanne, die - in schweren Geldnöten steckend - ihm ihr Erstgeborenes gegen Gold verspricht. Doch sie betrügt das Wesen und das sinnt auf Rache - und darauf, das zu bekommen, was sie ihm versprach: ihre Tochter.... Seit sie denken kann, ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht - angeblich vor ihrem grausamen Vater. Doch als sie erwachsen ist, sträubt sie sich, will ein normales Leben führen wie Millionen andere junge Frauen auch und flieht zu ihrer Oma, die am Rand der Lüneburger Heide in der Nähe des Moores lebt. Als sie Mora kennen - und lieben lernt, weiß sie, dass sie nie wieder weglaufen will.... So beginnt die Autorin dieses wunderbaren Buches, Daniela Winterfeld, ihre Geschichte um die junge Fina und Mora, den Jungen aus dem Moor. Ich muss sagen, dass mich nicht oft ein Buch dermaßen fesselt und in seinen Bann zieht wie dieses hier. Fast könnte man es magisch nennen, ich konnte kaum aufhören zu lesen. In schönen Worten beschreibt die Autorin Orte, Plätze, Umgebung und Häuser der Proagonisten. Ich habe ein Faible für genaue Beschreibungen der Handlungsschauplätze eines Buches und mein Kopfkino kam hier voll auf seine Kosten. Auch die genauen Beschreibungen der handelnden Personen waren einfach fantastisch, sowohl die ihres äußeren Erscheinungsbildes als auch die ihrer Gefühle, ihres Innenlebens. Auf Grund des wundervollen Schreibstils der Autorin und eben dieser Beschreibungen wusste ich schon sehr früh im Buch, wem meine Sympathie gehörte und wen ich nicht leiden konnte. Die Gefühle - Dilemmas, Hoffnungs- und Ausweglosigkeit, aber auch Freude, Glück, Liebe und Hass - vermittelt die Autorin so bildhaft, dass ich als Leser meinte, ich stehe neben den handelnden Personen und schaue ihnen zu, ein stummer Zeuge ihrer Qual, ihrer Freude, ihrer Liebe und Sehnsucht. Dieses Talent, mich so fühlen zu lassen, hat längst nicht jeder der schreibenden Zunft und deshalb geht mein großes Kompliment an Daniela Winterfeld, die dieses großartige Buch geschrieben hat, dem ich gern mehr als 5 Sterne geben würde, denn die hätte allemal verdient. Danke, Frau Winterfeld, für dieses wunderbare Buch!

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Rumpelstilzchen für Erwachsene, große Klasse!
von Manja Teichner am 11.01.2013

„Der geheime Name“ stammt aus der Feder der Autorin Daniela Winterfeld. Sie ist auch unter den Namen Daniela Ohms bekannt und mit ihrem Roman „Harpyienblut“ hat sie sich besonders in die Herzen der vor allem jüngeren Leser geschrieben. Die Charaktere im Buch „Der geheime Name“ sind alle samt wirklich einzigartig... „Der geheime Name“ stammt aus der Feder der Autorin Daniela Winterfeld. Sie ist auch unter den Namen Daniela Ohms bekannt und mit ihrem Roman „Harpyienblut“ hat sie sich besonders in die Herzen der vor allem jüngeren Leser geschrieben. Die Charaktere im Buch „Der geheime Name“ sind alle samt wirklich einzigartig herausgearbeitet. Sie wirken lebendig und man kann sich richtig in sie reinfühlen. Fina ist eine intelligente junge Frau, die gerade erst ihr Abitur gemacht hat. Doch ihr Leben hat auch Schattenseiten. Durch die ständige Flucht vor ihrem Vater kann sie keinerlei Freundschaften geschweige denn Beziehungen aufbauen. So ist sie ziemlich einsam und verlassen. Bei ihrer Großmutter findet Fina erstmals ein wirkliches Zuhause. Und mit dem Moor entdeckt sie den Ort, der sie bereits seit Jahren in ihren Träumen begleitet. Mora is der Mann auf dem Moor. Er ist anfangs eher zurückhaltend, ja gar richtig ängstlich. Sein Herr, der sich der Geheime nennt, hat ihn großgezogen. Allerdings kennt Mora nur Gewalt und Unterdrückung. Als Fina in sein Leben tritt beginnt Mora sich zu wandeln. Er rebelliert gegen seinen Herren und ganz langsam kommt er so auch Fina immer näher. Mora ist ein Charakter, den man einfach mögen muss. Er schleicht sich ins Leserherz, ganz heimlich still und leise. Der Geheime ist die Gefahr im Buch. Er besitzt magische Kräfte und scheinbar gibt es gegen ihn keine Gegenwehr. Oder etwa doch? Auch die Nebenfiguren, wie Finas Mutter, den Postboten oder auch Finas Großmutter, hat Daniela Winterfeld ganz hervorragend dargestellt. Sie alle sind Teil der Geschichte und machen sie zu etwas Besonderem. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig. Die Umgebung der Lüneburger Heide beschreibt sie sehr bildhaft, man kann sich alles sehr gut vorstellen. Die Handlung fesselt von Beginn an und die Spannungskurve bleibt immer konstant hoch. Man wird als Leser regelrecht in die Geschichte gezogen und kann gar nicht anders als immerzu weiterlesen. Das Ende ist zwar an und für vorhersehbar aber durch geschickte Wendungen ist es am Ende dann doch noch überraschend. Fazit: „Der geheime Name“ von Daniela Winterfeld ist ein fantastisches Buch! Die einzigartigen Charaktere, die tolle Umgebung und eine Handlung die spannender nicht sein könnte überzeugen auf ganzer Linie. Rumpelstilzchen für Erwachsene. Unbedingt lesen!

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Romantisch, gefühlvoll und unheimlich!
von BUCHimPULSe aus Dortmund am 08.01.2013

Die deutsche Autorin Daniela Winterfeld, die auch unter dem Namen Daniela Ohms Jugendbücher verfasst, hat mit dem Einzelband "Der geheime Name" eine äußerst gut gelungene Märchen-Adaption von "Rumpelstilzchen" geschaffen. Der Roman wird dabei überwiegend aus Sicht der 19-jährigen Fina erzählt, deren Mutter vor ihrer Geburt den unseligen Pakt mit... Die deutsche Autorin Daniela Winterfeld, die auch unter dem Namen Daniela Ohms Jugendbücher verfasst, hat mit dem Einzelband "Der geheime Name" eine äußerst gut gelungene Märchen-Adaption von "Rumpelstilzchen" geschaffen. Der Roman wird dabei überwiegend aus Sicht der 19-jährigen Fina erzählt, deren Mutter vor ihrer Geburt den unseligen Pakt mit dem Geheimen, wie sich das kleine Männchen hier selbst bezeichnet, einging. Der bildhafte, mitunter auch märchenhafte, Schreibstil wird mit schönen Landschaftsbeschreibungen der Provence und des Grundlosen Moores in der Lüneburger Heide untermalt. Während man anfänglich das Gefühl hat, einen Jugendroman zu lesen, entwickelt sich die unterschwellige Erotik jedoch bald zu mehr. Abgerundet wird das Buch durch einige schauerliche Passagen, die in einem spannenden Finale gipfeln. Zeit ihres Lebens sind Josefina und ihre Mutter angeblich auf der Flucht vor dem Vater, der sie scheinbar alle paar Monate wieder ausfindig macht. Doch Fina ist mittlerweile erwachsen und sie ist es leid zu fliehen. Sie möchte sich ihr eigenes Leben mit einem Studium der Fotografie aufbauen. Dann erfährt sie allerdings, dass ihre Mutter sie all die Jahre belogen hat. Klammheimlich verschwindet sie aus der Provence und fährt in die Lüneburger Heide zu ihrer Oma, die sie nur einmal in ihrem Leben als kleines Mädchen gesehen hat, fühlt sich dort aber sofort heimisch. Bei ihren Streifzügen durch das Moor begegnet sie Mora, einem geheimnisvollen, jungen Mann, der eine altertümliche Sprache verwendet, in der dritten Person spricht und sich selbst "es" nennt. Fina beschließt ihm zu helfen und folgt ihm durch ein mit Salz gestreutes Tor in seine Welt. Mora hatte es bisher nicht leicht im Leben. Der Geheime, bei dem er ohne Kontakt zu anderen Menschen aufwuchs, hatte ihn wie einen Sklaven behandelt und des Öfteren auch mit Peitschenhieben bestraft. Mitgefühl, Zuneigung und Zärtlichkeit hat er dabei fast nie erfahren. Da ist es auch kein Wunder, dass Mora dem Geheimen gegenüber ein sehr unterwürfiges Verhalten an den Tag legt und ihn auch immer mit "Herr" anredet. Als Mora auf Fina trifft, hält er sie zunächst auch für eine "Herrin". Mit viel Geduld schafft Fina es, ihn davon zu überzeugen, dass sie gleichwertig sind. Ihre Hilfe und ihre Erzählungen über eine für ihn unbekannte und fremde Welt lassen ihn jedoch aufblühen und Selbstbewusstsein erlangen. Allerdings hat der Geheime, der sehr unheimlich und abstoßend beschrieben wurde, seine eigenen Pläne mit Fina und so gerät das junge Paar alsbald in seine grausamen Hände. Während Mora zunächst in alte Verhaltensstrukturen fällt, muss Fina auf sich alleine gestellt einen Weg finden, um sie beide zu retten. Fazit: Diese Rumpelstilzchen-Adaption gefiel mir äußerst gut. Als Leser ist es einfach nur wunderschön zu beobachten, wie Mora eine regelrechte Wandlung durchmacht. Auch Fina ist eine liebenswürdige Protagonistin, die es mit ihrer inneren Stärke schafft, eine schlimme Zeit zu meistern. Die Liebesgeschichte fand ich sehr romantisch und gefühlvoll beschrieben. Zum Ende hin wurde es dann so spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

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