Thalia.de

In weniger als einer Minute mit dem Lesen beginnen. Sie haben noch keinen tolino?

Winterfeldtstraße, 2. Stock

Roman

(2)
Berlin, Juni 1923. Charlotte Berglas ist im fünften Monat schwanger, als man ihren Mann Albert tot aus dem Landwehrkanal zieht. Es muss ein Unfall gewesen sein, davon ist sie überzeugt. Niemals hätte er sie in diesen Zeiten der Not alleingelassen. Im Zuge der Inflation haben die Berglas ihr komplettes Vermögen verloren. Da Geld nichts mehr wert ist und Charlotte hochschwanger nicht arbeiten kann, beginnt die junge Frau, Zimmer ihrer Wohnung in der Winterfeldtstraße zu vermieten. Eine ungewöhnliche Gemeinschaft entsteht, die den Wirren der Zeit entschlossen und ideenreich standhält. Mittendrin kämpft Charlotte – für sich selbst und für die Zukunft ihrer kleinen Tochter Alice.
Portrait
Johanna Friedrich wuchs nahe Stuttgart auf und hat sich schon früh fürs Schreiben entschieden. Sie war lange als Journalistin tätig, bevor sie ihre Leidenschaft für Geschichte entdeckte. Mittlerweile verbringt sie viel Zeit in Bibliotheken, wo sie sich auf Zeitreisen begibt und ihre Bücher entstehen. Sie lebt in Hamburg, schätzt aber die Nähe zu Berlin, wo sie privat viel Zeit verbringt.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783843709415
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 43.785
eBook (ePUB)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 32463239
    Fortunas Tochter
    von Isabel Allende
    eBook
    9,99
  • 44191122
    Das Haus der verlorenen Kinder
    von Linda Winterberg
    (1)
    eBook
    9,99
  • 41820064
    Ein Appartement in Paris
    von Michelle Gable
    eBook
    9,99
  • 32671847
    Die Zuckerbäckerin
    von Petra Durst Benning
    eBook
    8,99
  • 39364834
    Das fremde Mädchen
    von Katherine Webb
    (3)
    eBook
    8,99
  • 43584654
    Die Sturmschwester
    von Lucinda Riley
    (12)
    eBook
    15,99
  • 31140353
    Optionsstrategien für die Praxis
    von Jens Rabe
    eBook
    26,99
  • 44187645
    Rock Kiss - Ich will alles von dir
    von Nalini Singh
    (1)
    eBook
    8,99
  • 43230827
    Noch so eine Tatsache über die Welt
    von Brooke Davis
    (1)
    eBook
    10,99
  • 42749194
    Sterne über der Alster
    von Micaela Jary
    eBook
    8,99
  • 45500444
    Die Schattenschwester / Die sieben Schwestern Bd.3
    von Lucinda Riley
    eBook
    15,99
  • 41227640
    Die sieben Schwestern
    von Lucinda Riley
    (19)
    eBook
    8,99
  • 45973512
    Und nebenan warten die Sterne
    von Lori Nelson Spielman
    (2)
    eBook
    12,99
  • 46855628
    Der Duft von Rosmarin und Schokolade
    von Tania Schlie
    (3)
    eBook
    5,99
  • 45069808
    Der Klang deines Lächelns
    von Dani Atkins
    (2)
    eBook
    9,99
  • 45244995
    Perfect Gentlemen - Ein One-Night-Stand ist nicht genug
    von Lexi Blake
    (1)
    eBook
    8,99
  • 45245087
    Crazy, Sexy, Love
    von Kylie Scott
    eBook
    9,99
  • 44244532
    Hardline - verfallen
    von Meredith Wild
    (1)
    eBook
    9,99
  • 44108851
    Es muss wohl an dir liegen
    von Mhairi McFarlane
    (2)
    eBook
    9,99
  • 42502302
    Ein ganz neues Leben
    von Jojo Moyes
    (21)
    eBook
    16,99

Buchhändler-Empfehlungen

„Eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

„Winterfeldstraße, 2. Stock“ ist ein Debüt und doch kein Debüt. Johanna Friedrich ist nämlich ein Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin, die dieses Mal bei einem anderen Verlag veröffentlicht hat.

Johanna Friedrich erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft in einer schwierigen Zeit. Charlotte Berglas ist
„Winterfeldstraße, 2. Stock“ ist ein Debüt und doch kein Debüt. Johanna Friedrich ist nämlich ein Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin, die dieses Mal bei einem anderen Verlag veröffentlicht hat.

Johanna Friedrich erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft in einer schwierigen Zeit. Charlotte Berglas ist eine junge Frau, die glücklich verheiratet war bis zu dem Tag, an dem ihr Mann tot aus dem Landwehrkanal gezogen wurde. Alle gehen davon aus, dass es entweder ein Unfall oder Selbstmord war, nur Charlotte selbst nicht. Die Geschichte beginnt Anfang der zwanziger Jahre. Charlotte und ihrem Mann gehört eine Wohnung in der Winterfeldstraße in Berlin. Zum Zeitpunkt des Todes ihres Manns ist Charlotte gerade im fünften Monat schwanger. Geld hat sie keins mehr, denn ihr Mann war als Porträtfotograf schon längere Zeit ohne Arbeit. Inzwischen hat sie auch nichts mehr in der Wohnung, was sich noch versetzten ließe. Dazu kommt noch das Problem, dass ihr jüngerer Bruder Gustav immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Allerdings kommt er, wenn auch nicht ganz uneigennützig, auf die geniale Idee, dass sie Zimmer untervermieten sollte. Ihre ersten Bewohner sind Gustav und sein bester Freund, der der Lange genannt wird. Es folgt Theo von Baumberg, ein etwas undurchsichtiger junger Adeliger. Und per Zufall lernt Charlotte noch Claire, eine lesbische Bardame, die schon in den Fünfzigern ist, kennen. Damit ist die Wohngemeinschaft dann komplett. Und so verfolgen wir Leser das Leben dieser 5 Menschen bzw. 6 Menschen bis es zu einem großen Knall kommt.

Die Autorin schafft es, diese schwierige Zeit in einem unterhaltsamen Roman wieder auferstehen zu lassen. Wir erfahren, wie schwierig die Situation nach dem 1. Weltkrieg für alle Menschen war und wie unterschiedlich sie damit umgegangen sind. Es gibt in diesem Roman Kleinkriminelle, Kommunisten und Nazis und sogar einen Eintänzer. Die Geschichte ist ausgesprochen spannend erzählt und wird zum Ende sogar fast zum Krimi. Und die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Eine wunderbare Lektüre für die Leserinnen, die das Buch „Als wir unsterblich waren“ von Charlotte Roth ebenso geliebt haben wie ich.

„Winterfeldtstraße 2. Stock“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Winterfeldtstraße 2. Stock in Berlin ist das Zuhause von Charlotte und Albert Berglas. Es ist das Berlin der Zwanziger Jahre, viel Arbeitslosigkeit, Armut und alles im Umbruch. Die Arbeitslosigkeit hat auch Albert Berglas erreicht, er bekommt als Fotograf keine Aufträge mehr und steht unter Druck, denn seine Frau Charlotte ist im 5. Winterfeldtstraße 2. Stock in Berlin ist das Zuhause von Charlotte und Albert Berglas. Es ist das Berlin der Zwanziger Jahre, viel Arbeitslosigkeit, Armut und alles im Umbruch. Die Arbeitslosigkeit hat auch Albert Berglas erreicht, er bekommt als Fotograf keine Aufträge mehr und steht unter Druck, denn seine Frau Charlotte ist im 5. Monat schwanger und das Geld ist knapp. An einem Mittwoch steht die Polizei bei Charlotte an der Tür und teilt ihr mit, dass Albert tot aus dem Landwehrkanal gezogen wurde, wahrscheinlich Selbstmord. Doch Charlotte ist ganz sicher, dass Albert sie nicht schwanger alleine gelassen hätte, beide hatten sich doch so sehr auf das Kind gefreut. Sie glaubt ganz sicher an Mord und versucht die Polizei zu überzeugen den Fall zu untersuchen, hat jedoch kein Glück. Ihr bleibt nichts anderes übrig als die Zimmer ihrer Wohnung zu vermieten, denn niemand will eine allein stehende und dazu noch schwangere Frau einstellen. Durch ihren Bruder Gustav, einem Taugenichts, der sich nur durch Gaunereien über Wasser hält, bekommt sie ihre Mieter zusammen: Gustav selbst erhält ein Zimmer, das er sich mit seinem besten Freund Heini, genannt 'der Lange', teilt. Hinzu kommt Claire, eine etwas ältere Bardame, die Charlotte beste Freundin und Unterstützung wird und Theo, ein adliger Kommunist, der pünktlich seine Miete zahlt. Als das Kind, Alice, auf der Welt ist, verändert sich für Charlotte alles und ein großer Traum nimmt Gestalt an.

Unterhaltsam und stetig plätschert der Roman um die schicksalsgebeutelte Charlotte dahin und man kann ganz entspannt an einem Wochenende die Geschichte durchlesen.

Christina Fröhlink, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein tolles Porträt der 20er Jahre. Spannend, einfühlsam und sympathisch geschrieben! Ein tolles Porträt der 20er Jahre. Spannend, einfühlsam und sympathisch geschrieben!

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 39364834
    Das fremde Mädchen
    von Katherine Webb
    (3)
    eBook
    8,99
  • 32671847
    Die Zuckerbäckerin
    von Petra Durst Benning
    eBook
    8,99
  • 39364773
    Das Haus hinter dem Maulbeerbaum
    von Helen Abele
    eBook
    8,99
  • 40210421
    Mandeljahre
    von Katrin Tempel
    eBook
    8,99
  • 41820064
    Ein Appartement in Paris
    von Michelle Gable
    eBook
    9,99
  • 24435079
    Sturz der Titanen / Jahrhundert-Saga Bd.1
    von Ken Follett
    (22)
    eBook
    9,99
  • 44191122
    Das Haus der verlorenen Kinder
    von Linda Winterberg
    (1)
    eBook
    9,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
2
0
0
0

Winterfeldtstrasse, 2. Stock
von einer Kundin/einem Kunden aus Altrip am 21.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Winterfeldtstraße 2. Stock in Berlin ist das Zuhause von Charlotte und Albert Berglas. Es ist das Berlin der Zwanziger Jahre, viel Arbeitslosigkeit, Armut und alles im Umbruch. Die Arbeitslosigkeit hat auch Albert Berglas erreicht, er bekommt als Fotograf keine Aufträge mehr und steht unter Druck, denn seine Frau Charlotte... Winterfeldtstraße 2. Stock in Berlin ist das Zuhause von Charlotte und Albert Berglas. Es ist das Berlin der Zwanziger Jahre, viel Arbeitslosigkeit, Armut und alles im Umbruch. Die Arbeitslosigkeit hat auch Albert Berglas erreicht, er bekommt als Fotograf keine Aufträge mehr und steht unter Druck, denn seine Frau Charlotte ist im 5. Monat schwanger und das Geld ist knapp. An einem Mittwoch steht die Polizei bei Charlotte an der Tür und teilt ihr mit, dass Albert tot aus dem Landwehrkanal gezogen wurde, wahrscheinlich Selbstmord. Doch Charlotte ist ganz sicher, dass Albert sie nicht schwanger alleine gelassen hätte, beide hatten sich doch so sehr auf das Kind gefreut. Sie glaubt ganz sicher an Mord und versucht die Polizei zu überzeugen den Fall zu untersuchen, hat jedoch kein Glück. Ihr bleibt nichts anderes übrig als die Zimmer ihrer Wohnung zu vermieten, denn niemand will eine allein stehende und dazu noch schwangere Frau einstellen. Durch ihren Bruder Gustav, einem Taugenichts, der sich nur durch Gaunereien über Wasser hält, bekommt sie ihre Mieter zusammen: Gustav selbst erhält ein Zimmer, das er sich mit seinem besten Freund Heini, genannt 'der Lange', teilt. Hinzu kommt Claire, eine etwas ältere Bardame, die Charlotte beste Freundin und Unterstützung wird und Theo, ein adliger Kommunist, der pünktlich seine Miete zahlt. Als das Kind, Alice, auf der Welt ist, verändert sich für Charlotte alles und ein großer Traum nimmt Gestalt an. Unterhaltsam und stetig plätschert der Roman um die schicksalsgebeutelte Charlotte dahin und man kann ganz entspannt an einem Wochenende die Geschichte durchlesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Zwischen den Kriegen in Berlin
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte spielt im Berlin der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Für Charlotte ,glücklich verheiratet mit dem Fotografen Albert und schwanger,bricht die Welt zusammen als die Polizei ihr die Nachricht vom Tode ihres Mannes überbringt.Er wurde tot aus dem Landwehrkanal geborgen,die Polizei geht von Selbstmord aus.Charlotte vermag das nicht zu... Die Geschichte spielt im Berlin der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Für Charlotte ,glücklich verheiratet mit dem Fotografen Albert und schwanger,bricht die Welt zusammen als die Polizei ihr die Nachricht vom Tode ihres Mannes überbringt.Er wurde tot aus dem Landwehrkanal geborgen,die Polizei geht von Selbstmord aus.Charlotte vermag das nicht zu glauben,er hätte sie mit dem ungeborenen Kind nie im Stich gelassen.Da es eine soziale Absicherung damals nicht gab und Charlotte aufgrund der Schwangerschaft nicht arbeiten konnte ,steht sie vor dem finanziellen Aus.Erste Hilfe bekommt sie durch ihren Bruder Gustav,der bisher immer ihre Unterstützung benötigte .Da in Berlin eine große Wohnungsnot herrschte ,schlägt er vor ,einige Zimmer ihrer geräumigen Wohnung zu vermieten.Gustav ,ein arbeitsscheuer Lebenskünstler ,Spieler und Gelegenheitsdieb hat auch gleich ein paar Mieter parat.Da wären der zwielichtige Heinrich Proske (genannt der Lange),ein angeblicher Adliger Theo von Baumberg und Claire eine Barfrau mit großem Herz und gutem Gemüt.Natürlich sucht auch Gustav Unterschlupf bei seiner Schwester.Auch wenn Gustav an einer geregelten Arbeit wenig Interesse hat ,bemüht er sich jedoch Charlotte eine berufliche Perspektive zu ermöglichen.Er schlägt vor ,ihr Hobby ,die Fotografie zum Beruf zu machen,was mit der Unterstützung der ungleichen Wohngemeinschaft gelingt. Dass es bei soviel unterschiedlichen Charakteren zu Spannungen kommt ,ist beinahe vorprogammiert.Der Lange ist hoffnungslos In Charlotte verliebt und überträgt diese Liebe auch auf ihre kleine Tochter Alice.Charlotte ihrerseits ist an Theo von Baumberg interessiert ,was natürlich nicht verborgen bleibt. Die Ereignisse in der Winterfeldstrasse sind eingebettet in die politischen Geschehnisse in Berlin.Politisch kämpfen die Rivalen um Charlottes Herz an verschiedenen Fronten,wodurch es zu dramatischen Begebenheiten kommt.Das vermeintlich gute Ende lässt einen frösteln ,wenn man an die nachfolgende deutsche Geschichte denkt. Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen und fühlte mich ,von kleinen Längen im ersten Teil abgesehen ,gut unterhalten. Buchtitel: Winterfeldtstraße, 2. Stock

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Winterfeldtstraße, 2. Stock
von raschke64 aus Dresden am 14.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Berlin 1923. Charlotte ist im 5. Monat schwanger, als ihr Mann sich das Leben nimmt. Sie kann es nicht fassen und findet nur langsam zurück in die Normalität. Dazu kommen finanzielle Sorgen. Schwanger findet sie keine Arbeit, Geld hat sie keins – nur eine große Wohnung. So entscheidet sie... Berlin 1923. Charlotte ist im 5. Monat schwanger, als ihr Mann sich das Leben nimmt. Sie kann es nicht fassen und findet nur langsam zurück in die Normalität. Dazu kommen finanzielle Sorgen. Schwanger findet sie keine Arbeit, Geld hat sie keins – nur eine große Wohnung. So entscheidet sie sich, die einzelnen Zimmer zu vermieten. Neben ihrem Bruder zieht dessen Freund ein, später findet sie durch Zufall noch Claire und auch Theo. Doch ihr Bruder hält nicht viel von Arbeit und gerät auf die schiefe Bahn und Theo ist auch nicht der, der zu scheinen er vorgibt. Und so hat Charlotte bald neue Sorgen… Mir hat das Buch gut gefallen. Durch die verschiedenen Untermieter hat Charlotte Zugang zu allen Kreisen. Den ganz armen Menschen, die mit Mühe und Not in Zeiten der Inflation versuchen, irgendwie über die Runden zu kommen. Aber auch in die der Reichen, die die Nächte durchfeiern und für die Berlin gerade in den 1920er Jahren ein billiges Pflaster ist. Der Autorin Johanna Friedrich gelingt es, auch die politischen Probleme dieser Zeit in das Buch einzubauen, ohne dass es langweilig wird oder aufgesetzt wirkt. Man kann die Menschen verstehen, die sich für etwas entscheiden- sei es die Kommunisten, die Sozialdemokraten oder auch die Mitgliedschaft in den sogenannten Ringvereinen oder später in der NSDAP. Die Figuren sind überwiegend sympathisch und man kann ihre Entscheidungen nachvollziehen. Das Leben in dieser Zeit kommt gut rüber, auch die Verwirrungen und die Probleme. Und trotzdem ist es eine gut erzählte Geschichte. Das macht das Buch auf jeden Fall lesenswert und auch eine Fortsetzung würde mir gefallen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Winterfeldtstrasse
von Tamaru am 18.03.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Geschichte beginnt in Berlin im Juni 1923. Die Zeiten sind hart und die Menschen kämpfen um's Überleben. Charlotte und ihr Mann Albert freuen sich auf ihr gemeinsames Kind und sind überzeugt davon, es trotz dieser harten Zeit schaffen zu können, eine glückliche Familie zu werden. Dann erhält Charlotte... Die Geschichte beginnt in Berlin im Juni 1923. Die Zeiten sind hart und die Menschen kämpfen um's Überleben. Charlotte und ihr Mann Albert freuen sich auf ihr gemeinsames Kind und sind überzeugt davon, es trotz dieser harten Zeit schaffen zu können, eine glückliche Familie zu werden. Dann erhält Charlotte die Nachricht dass Albert tot aus dem Kanal gezogen wurde, alles deutet auf einen Selbstmord hin, doch das will Charlotte nicht glauben. Sie ist überzeugt, das er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, doch niemand glaubt ihr. Da sie nun alleine für Ihr ungeborenes Kind sorgen muss, gründet sie eine ungewöhnliche WG um über die Runden zu kommen. Claire, eine Nachtclubtänzerin und Seele von Mensch, ihr Bruder Gustav ein Taschendieb und Kleinkrimineller, Der Lange und schließlich Theo von Baumberg, ein undurchsichtiger Adliger, bevölkern von nun an ihre Wohnung. Gemeinsam kämpfen sie für eine bessere Zeit, jeder auf seine Weise mit seinen eigenen Träumen und Wünschen. Aber leider müssen sie auch durch einige Tiefen, denn das Berlin der Zwanziger Jahre ist auch der Beginn des Judenhasses und der Nazizeit. Aber Charlotte läßt sich nicht unterkriegen, sie kämpft für ihre Tochter, ihre Träume und ihre Liebe auch wenn das nicht immer einfach ist. Das Buch hat mir gut gefallen, es ist flüssig geschrieben und läßt sich gut lesen. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut beschrieben und wachsen einem mit jeder Seite mehr ans Herz. Man hat das Gefühl Teil dieser WG zu sein und teilt Freude und Leid mit Ihnen. Schöner Roman über Liebe und Sehnsüchte einer längst vergangenen Zeit.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Berlin in den 20er jahren
von simi159 am 27.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Berlin in den 20er Jahren. Charlotte lebt mit Ihrem Mann Albert glücklich in einer großen Wohnung. Die Zeiten sind schlecht das Geld ist fast nichts mehr wert und Arbeit ist rar. Albert ist Fotograf, früher sehr gut bezahlt, jetzt ist er jeden Tag unterwegs um seine Bilder... Berlin in den 20er Jahren. Charlotte lebt mit Ihrem Mann Albert glücklich in einer großen Wohnung. Die Zeiten sind schlecht das Geld ist fast nichts mehr wert und Arbeit ist rar. Albert ist Fotograf, früher sehr gut bezahlt, jetzt ist er jeden Tag unterwegs um seine Bilder irgendwie zu verkaufen und an ein wenig Geld zu kommen. An den Tagen, an denen dies nicht gelingt, Verkaufen Charlotte und Albert Raritäten aus seinem früheren besseren Leben. Die Zeiten sind hart, doch Charlotte ist glücklich, ist sie doch im 5 Monat mit dem langersehnten Wunschkind schwanger. Doch dann ist Albert tot. Selbstmord, Mord oder ein Unfall? Charlotte ist nur allein und muss sich und ihre ungeborenes Kind durchbringen. Der einzige Ausweg ist die Vermietung einzelner Zimmer ihrer Wohnung. Bald wohnt eine bunte Mischung verschiedenster Menschen mit Charlotte zusammen und nicht alle scheint es mit Charlotte gut zu meinen… Fazit: Das ist ein Roman, der den Leser tief in die Zeit der 20er Jahre eintauchen lässt. Ein Buch um Liebe, politische Zeitgeschichte mit tollen Protagonisten das Spaß macht beim lesen. Die Armut und der Kampf ums Überleben sind so gut beschrieben, das man sie wahrhaft greifen kann. Es ist durch die unterschiedlichen Charaktere, Charlotte und deren Mitbewohner interessant, auch wenn sich die Spannung nicht über die ganzen 400 Seiten hält. Was einen in die ersten Kapitel in das Buch zieht und einen Lese lässt, wird in der Mitte etwas langatmig, da Charlotte zu lange trauert, als dass das für den Leser interessant ist. Der Erzählstil der flüssig und gut lesbar ist, macht dies wieder etwas wett. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Winterfeldtstraße 2. Stock
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 23.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Cover ist gut gewählt. Es paßt zur Geschichte und nimmt einen gleich mit in das Berlin der 20er Jahre. Hier leben im Jahr 1923 Charlotte und Albert Berglas in der Winterfeldtstraße 2. Stock. Albert ist freiberuflicher Fotograf und arbeitslos. Wegen der Inflation mit ihren ständig steigenden Preisen fällt... Das Cover ist gut gewählt. Es paßt zur Geschichte und nimmt einen gleich mit in das Berlin der 20er Jahre. Hier leben im Jahr 1923 Charlotte und Albert Berglas in der Winterfeldtstraße 2. Stock. Albert ist freiberuflicher Fotograf und arbeitslos. Wegen der Inflation mit ihren ständig steigenden Preisen fällt es Charlotte schwer, die Versorgung der Familie sicherzustellen. Charlotte ist schwanger. Ein schwerer Schicksalsschlag trifft sie, als man Albert tot aus dem Landwehrkanal birgt. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Aber daran will Charlotte nicht glauben. Albert hätte sie doch mit dem Kind nicht alleingelassen. Charlotte ist gezwungen, sich nach einer Geldquelle umzusehen. Auf Rat ihres Bruders Gustav, einem Kleinganoven, den sie immer wieder aus mißlichen Situationen befreien muß, nimmt sie 4 Untermieter in der Wohnung auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nach der Geburt ihrer Tochter Alice möchte Charlotte wieder arbeiten, um ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben und vor allem, um Geld zu verdienen. Das Buch beschreibt die Situation in Berlin in den 20er Jahren sehr eingehend. Arbeitslosigkeit, Inflation, Hoffnungslosigkeit. Die Nazis drängen an die Macht. Die Hetze gegen die Juden beginnt. Es herrscht Chaos in Berlin. Trotz allem macht Charlotte sich auf, ihren Weg zu finden. Sie ist eine sympathische junge Frau mit einem eisernen Willen. Es ist spannend zu lesen, wie es ihr gelingt, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen, auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt und die Menschen, mit denen sie zusammenlebt nicht immer so sind, wie es scheint. Ein lesenswertes und empfehlenswertes Buch.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine Wohngemeinschaft, die für Spannung sorgt
von Janine2610 am 30.07.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Charlottes Geschichte aus dem Berlin der 1920er erzählt von einer Menge Trauer um den unerklärlichen Tod des Ehemanns, dem Kampf ums Überleben in einer Zeit, in der ein Laib Brot so teuer wie ein Auto und eine Besserung dieses Zustands nicht in Sicht war, aber auch von den Problemen... Charlottes Geschichte aus dem Berlin der 1920er erzählt von einer Menge Trauer um den unerklärlichen Tod des Ehemanns, dem Kampf ums Überleben in einer Zeit, in der ein Laib Brot so teuer wie ein Auto und eine Besserung dieses Zustands nicht in Sicht war, aber auch von den Problemen der damaligen Zeit, wenn man als Frau durchstarten wollte, um seine Träume zu verwirklichen (in Charlottes Fall war es der Wunsch, ein eigenes Fotostudio zu führen). Zwischen all diesen Schwierigkeiten lässt sich glücklicherweise aber auch die Hoffnung und die Liebe blicken. Für mich war es schön zu lesen, dass Charlotte in ihrer Situation nicht gänzlich vom Pech verfolgt worden ist, sondern auch Hilfe und Unterstützung von lieben Menschen erhalten hat, die ihr Mut gemacht haben, an ihren Zielen dranzubleiben, nicht aufzugeben und weiterhin an die Liebe zu glauben. Nicht zuletzt ihre kleine Tochter Alice schenkt ihr Lebenswillen, Kraft und Zuversicht. Vom Anfangsteil des Buches war ich noch recht überzeugt, dass die Geschichte wirklich interessant und fesselnd wird, im Mittelteil bin ich diesbezüglich dann aber schon zu Ernüchterung gelangt. Denn ich bin leider weder mit Charlotte, noch mit den anderen Hauptprotagonisten besonders warm geworden. Im Grunde sind mir die Charaktere im Laufe des Lesens zu oberflächlich beschrieben worden. Ich hätte mir ein wenig mehr Kenntnis von (authentischem) Innenleben gewünscht. Eben irgendwas, womit ich eine Bindung herstellen hätte können. - So ist das für mich alles nur an der Oberfläche herumgeplätschert. Hinzu kommt, dass das Buch zwar positiv endet (etwa 1928), aber einer der wichtigsten Protagonisten ist Jude und wir wissen ja alle, was mit jüdischen Personen im 2. Weltkrieg passiert ist, also dürfte Charlottes Zukunft schon sehr bald gar nicht mehr so rosig aussehen. - Und dieses Wissen hat mich auch irgendwie ... verstört! Beim Zusammenfassen des Inhalts habe ich gemerkt, dass die Story durchaus Potenzial gehabt hätte, die Umsetzung hätte ich persönlich aber definitiv in die Tiefe gehender, hauptsächlich die Charaktere betreffend, gestaltet. Was nicht heißen soll, dass ich diese Geschichte als schlecht empfunden habe, nein, nur eben als nichts besonders Besonderes. Dieses Buch dürfte vor allem für Leute, die sich für Fotografie, Politik und das harte Leben (der Frauen) in der Zwischenkriegszeit begeistern können, interessant sein. - Also sofern man mit einfacher Charakterskizzierung kein Problem hat und das Ende so nehmen kann, wie es ist, ohne die Zukunft der Protagonisten im Sinn zu haben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein Roman über die Liebe zum Leben und den Willen der Überwindung!
von Tina Bauer aus Essingen am 26.07.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Charlotte Berglas wird während ihrer Schwangerschaft darüber informiert, das ihr Mann sich angeblich selbst umgebracht hat. Während der Zeiten der Inflation um 1920 ist das Leben für die schwangere Charlotte nicht einfach und der Hunger und der Verlust ihres Mannes nagen an ihr bis ihr Bruder auf die Idee... Charlotte Berglas wird während ihrer Schwangerschaft darüber informiert, das ihr Mann sich angeblich selbst umgebracht hat. Während der Zeiten der Inflation um 1920 ist das Leben für die schwangere Charlotte nicht einfach und der Hunger und der Verlust ihres Mannes nagen an ihr bis ihr Bruder auf die Idee kommt, die einzelnen Zimmer der großen Wohnung einzeln zu vermieten und so entsteht mitten in den Nachkriegswirren eine bunt gemischte WG in Berlin, die von einer Barfrau, einem scheinbaren Spion, Dieben und seltsamen Gestalten alles Mögliche beherbergt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Winterfeldtstrasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 04.11.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Berlin, Juni 1923. Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Die Bevölkerung ist arm, arbeitslos und kämpft mit der Inflation um das tägliche Überleben. Charlotte Berglas ist im fünften Monat schwanger, als man ihren Mann Albert tot aus dem Landwehrkanal zieht. Die Polizei geht von einem der vielen Selbstmorde aus,... Berlin, Juni 1923. Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Die Bevölkerung ist arm, arbeitslos und kämpft mit der Inflation um das tägliche Überleben. Charlotte Berglas ist im fünften Monat schwanger, als man ihren Mann Albert tot aus dem Landwehrkanal zieht. Die Polizei geht von einem der vielen Selbstmorde aus, Charlotte aber von Mord. Total überwältigt und hilflos bricht ihre ganze Welt und ihr ganzer Glauben auseinander. Ihr geliebter Taugenichtsbruder Gustav kommt auf die Idee in der großen Wohnung Zimmer zu vermieten bevor die Regierung die Zimmer zwangsbesetzt. Obwohl sich Charlotte wehrt hat sie schon bald Gustav und "den Langen" in einem Zimmer, die lesbische Barfrau Claire in einem und Theo im letzten. Langsam wachsen die unterschiedlichen Gestalten zu einer "Familie" zusammen. Charlotte verliebt sich in Theo, aber auch der ist nicht wer er zu sein scheint.... Leider kann das Leben nicht problemlos sein: das neue Geld wäre da und langsam kommt der Aufschwung, außerdem hat es Charlotte geschafft sich aufzuraffen und wieder zu fotografieren, als ihr "der Lange" seine Liebe gesteht, die Eifersucht des Langen auf Theo wächst, und die "Braunen" stehen langsam gegen die Juden auf. Das Buch läßt mich sehr nachdenklich zurück. Etwas über die harte Zeit nach dem ersten Weltkrieg zu lesen fand ich super spannend, ebenso den Weg, wie Hitler an die Macht kommt und der Judenhass geschürt wird (Hitler wird nur ganz am Rande erwähnt). Teilweise kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und teilweise hat mich Charlottes Naivität und Depression so genervt, daß ich das Buch am liebsten weggelegt hätte. Laut Klappentext hatte ich eine taffe Frau erwartet, die unbeirrt ihren Weg geht - aber Charlotte ist total normal, die Frau von nebenan mit Ängsten und Nöten, die den Schubs von Claire braucht um sich etwas zu trauen. Ein sehr gelungener nachdenklicher Roman. Drei Sterne deshalb, weil mich das Buch wie erwähnt zwischendurch genervt hat und es für mich persönlich kein Fünf-Sterne-Buch ist.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die schwierigen Zwanziger
von melange aus Bonn am 26.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zum Inhalt: Nach dem Tode ihres Mannes vermietet Charlotte im Berlin der zwanziger Jahre Zimmer ihrer großen Wohnung, um finanziell über die Runden zu kommen. Über einige Zeit darf der Leser das Treiben der bunten Gruppe der Wohngemeinschaft und ihr Hoffen und Bangen begleiten. Zum Cover: In Farbe und Stil der Zeit... Zum Inhalt: Nach dem Tode ihres Mannes vermietet Charlotte im Berlin der zwanziger Jahre Zimmer ihrer großen Wohnung, um finanziell über die Runden zu kommen. Über einige Zeit darf der Leser das Treiben der bunten Gruppe der Wohngemeinschaft und ihr Hoffen und Bangen begleiten. Zum Cover: In Farbe und Stil der Zeit gehalten, ist dieses Cover eine schöne und passende Fassade für den Inhalt. Mein Eindruck: ... war leider erst einmal negativ, da meine Leserseele sich vom Klappentext beschwindelt fühlte. Hier geht es nicht um einen Kriminalfall in Zeiten von Geldverfall und aufkommendem Nationalsozialismus, sondern um die großen und kleinen Abenteuer einer besonderen Art von Patchwork-Familie: Eine verwitwete junge Mutter mit Kleinkind, ein sich als Adliger tarnender jüdischer Kommunist, eine ältere (spätberufene) Lesbe, ein Kleinganove und ein naiver Nazi. An dieser Liste des Personals zeigt sich das für meinen Geschmack größte Manko des Romans: Vor lauter politischer Korrektheit fängt man an, sich zu langweilen. Natürlich ist nur der Nazi böse, der Kommunist will nur Gutes für Jedermann, die Lesbe ist grundgut und der sympathische Kleinkriminelle kommt auch noch auf den rechten Weg, - schade, dass nicht wenigstens eine Person komplett gegen den Strich gebügelt wurde. Glücklicherweise gibt es jedoch Teile der Geschichte, die die ohne Zweifel große Ausdruckskraft und das Können der Autorin beweisen: Z.B. eine Fotosession mit einer renitenten Künstlerin ist fantastisch gut gelungen, - davon hätte ich mir mehr gewünscht. Fazit: Manchmal langatmig und konventionell, manchmal brillant. 3 Sterne als goldene Mitte für die (manchmal) goldenen Zwanziger

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Winterfeldtstraße 2. Stock von Johanna Friedrich
von Birgit Laile am 04.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Berlin, Anfang der 20er Jahre: Im von Unruhen geplagten Berlin, vor dem Hintergrund von Inflation und Armut erfährt Charlotte, im 5. Monat schwanger vom Tod ihres Mannes Albert. Die Polizisten die ihn mit eingeschlagenen Autoscheiben aus dem Landwehrkanal gezogen haben glauben an Selbstmord. Aber das kann nicht sein! Seit... Berlin, Anfang der 20er Jahre: Im von Unruhen geplagten Berlin, vor dem Hintergrund von Inflation und Armut erfährt Charlotte, im 5. Monat schwanger vom Tod ihres Mannes Albert. Die Polizisten die ihn mit eingeschlagenen Autoscheiben aus dem Landwehrkanal gezogen haben glauben an Selbstmord. Aber das kann nicht sein! Seit vier Jahren waren sie mehr als glücklich und über die späte und unerwartete Schwangerschaft hatte er sich doch genauso gefreut wie sie. Doch alles Bitten und unzählige Anrufe veranlassen die Beamten nicht die Ermittlungen aufzunehmen. Seit er seine Arbeit als Fotograf verloren hat macht Charlotte alles zu Geld und tauscht Sammeltassen, Wäsche oder bestickte Kissen gegen Kaffee, Wurst und Brot. Jetzt, da sie alleine für sich sorgen muss nimmt sie ihren nichtsnutzigen Bruder Gustav und dessen Freund, den Langen bei sich auf. Auch Theo ein adretter Bekannter der beiden und Claire, aus der Lesbenbar werden ihre Untermieter. Während Claire und Theo regelmäßig ihren Unterhalt einbringen, steuert der Lange regelmäßig frisches Obst und Gemüse von der Arbeit zum Unterhalt bei. Lediglich Gustav, der versucht sich mit Wetten und kleinen Gaunereien über Wasser zu halten lässt Charlotte im Stich. Erst als er sie auch noch hinterrücks bestiehlt, will sie nichts mehr von ihm wissen. Als die kleine Alice zur Welt kommt hilft der Lange wo er kann und wird zu Charlottes Stütze. Doch Theo bleibt undurchsichtig. Als ihn der Lange einmal über mehrere U-Bahn Stationen verfolgt erfährt er unglaubliches.... Alice wächst und gedeiht, aber mit der Zeit werden auch die Probleme größer und Charlotte überlegt immer wieder die Wohnung zu verkaufen. Doch in der Not hat sie eine großartige Idee und macht ihr Hobby zum Beruf. Dies gestaltet sich ohne Geld und vor dem Hintergrund des wenig emanzipierten Berlin in den Nachkriegsjahren mehr als schwierig. Gustav hat die rettende Idee. Schließlich hat Charlotte Erfolg und lässt alle Zweifler staunen. Findet sie nun auch noch die große Liebe? Die Geschichte um Charlotte, die in schweren Zeiten ihr Schicksal bravurös meistert ist herzergreifend umschrieben. Ihre Lebensgefährten werden so interessant dargestellt, das man sie buchstäblich vor Augen hat. Einfach geschrieben und lesenswert

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Winterfeldtstraße, 2. Stock

Winterfeldtstraße, 2. Stock

von Johanna Friedrich

(2)
eBook
8,99
+
=
Die Töchter der Tuchvilla

Die Töchter der Tuchvilla

von Anne Jacobs

(2)
eBook
8,99
+
=

für

17,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändlerempfehlungen

Kundenbewertungen