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Wintergäste

Roman

(27)

Wie viel Nähe verträgt eine Familie?
»All das Kommen und Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm. Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere Sippe in eine Gemeinschaft Schiffbrüchiger.«
Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt ab. Während draußen die Welt vereist, kochen im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch.
Drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus - in wenigen Tagen entfaltet sich zwischen ihnen das Leben in seiner ganzen Tragik, Komik und Magie.
Die Geschichte der Boysens geht weiter! Im nächsten Roman von Sybil Volks.

Rezension
"Ein Roman voller Nordseeflair, der Stimmungen und Konflikte liebevoll einfängt."
Susanne Walsleben, Für Sie 12.10.2015
Portrait

Sybil Volks lebt als freie Autorin und Lektorin in Berlin. Sie hat zahlreiche Erzählungen und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Ihr historischer Berlin-Krimi ›Café Größenwahn‹ war nominiert für den Glauser-Preis 2008 als bestes Krimidebüt. 2012 ist ihr hochgelobter Familien- und Berlin-Roman ›Torstraße 1‹ erschienen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 21.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-26080-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 209/136/35 mm
Gewicht 486
Verkaufsrang 31.205
Buch (Taschenbuch)
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„Familie kann man sich nicht aussuchen....“

Frau Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Inge Boysen ist tot. Aber nicht lange, denn ihre Schwiegertochter Kerrin hat vor lauter Schreck nicht bemerkt das die Tote noch atmet. Flugs hat Kerrin erst die Familie und dann den Arzt benachrichtigt. So findet sich dann die Familie zwischen Weihnachten und Neujahr auf dieser friesischen Insel ein - erst mal erleichtert, das es Inge Inge Boysen ist tot. Aber nicht lange, denn ihre Schwiegertochter Kerrin hat vor lauter Schreck nicht bemerkt das die Tote noch atmet. Flugs hat Kerrin erst die Familie und dann den Arzt benachrichtigt. So findet sich dann die Familie zwischen Weihnachten und Neujahr auf dieser friesischen Insel ein - erst mal erleichtert, das es Inge nach einem leichten Schlaganfall wieder besser geht. Aber dann bricht ein Wintersturm über die Insel herein und die Welt wird kleiner, die Familie rückt zusammen und alte und neue Konflikte brechen auf. Und man kann weder die Familie noch die Insel verlassen .....
Ein zauberhafter Roman über eine ganz normale Familie mit Ecken und Kanten, Träumen, Sehnsüchten und den üblichen "Nettigkeiten" untereinander. Man mag gar nicht aufhören zu lesen ......

„Die liebe Familie“

Maren Oberwelland

Durch ein skurriles Missverständnis kommt die gesamte Familie Boysen im Elternhaus zusammen und durch einen plötzlichen Jahrhundert-Wintereinbruch ist sie gezwungen dort auch zu bleiben.
Während ihres Aufenthalts auf der eingeschneiten kleinen Insel lernen wir die Geschichten und Charaktere der einzelnen Familienmitglieder kennen,
Durch ein skurriles Missverständnis kommt die gesamte Familie Boysen im Elternhaus zusammen und durch einen plötzlichen Jahrhundert-Wintereinbruch ist sie gezwungen dort auch zu bleiben.
Während ihres Aufenthalts auf der eingeschneiten kleinen Insel lernen wir die Geschichten und Charaktere der einzelnen Familienmitglieder kennen, wo sie miteinander verstrickt sind und wann sie sich weit voneinander entfernt haben.
Ich mag eigentlich keine Familienromane, weil sie mir meist zu kitschig und vorhersehbar sind, aber diesem habe ich auf mehrmalige Empfehlung eine Chance gegeben und bin belohnt worden! Dieser Roman ist alles andere als kitschig und vorhersehbar, er ist spannend und realistisch geschrieben. Am Ende wird der Leser mit den kleinen und großen Happy Ends und den kleinen und großen Niederlagen des Lebens belohnt.

„Wintergäste“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Wintergäste kommen aufgrund des vermeintlichen Todes ihrer Mutter Inge auf die Nordseeinsel. Ende Dezember zu den Raunächten werden sie durch die Natur gezwungen,länger als geplant miteinander auszuharren. Schnee ,Eis und Sturm verhindern eine Abreise und so hängt jeder aus den drei Generationen seinen Gedanken und Problemen nach. Die Wintergäste kommen aufgrund des vermeintlichen Todes ihrer Mutter Inge auf die Nordseeinsel. Ende Dezember zu den Raunächten werden sie durch die Natur gezwungen,länger als geplant miteinander auszuharren. Schnee ,Eis und Sturm verhindern eine Abreise und so hängt jeder aus den drei Generationen seinen Gedanken und Problemen nach. Inge überdenkt ihr Testament und freut sich, dass die Familie fast vollständig noch einmal versammelt ist.

Tolle Familiengeschichte!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Der vermeintliche Tod der Mutter führt unterschiedliche Charaktere der Familie zusammen. Ein Schneesturm hält sie auf einer Nordseeinsel fest. Lebensnah und anrührend, Ende offen. Der vermeintliche Tod der Mutter führt unterschiedliche Charaktere der Familie zusammen. Ein Schneesturm hält sie auf einer Nordseeinsel fest. Lebensnah und anrührend, Ende offen.

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Ein wunderschöner Roman über das Inselleben, das Leben im Allgemeinen und die Familie im Speziellen. Absolut lesenswert. Ein wunderschöner Roman über das Inselleben, das Leben im Allgemeinen und die Familie im Speziellen. Absolut lesenswert.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Mitreißendes Porträt einer Familie, das in einem ungewollten Zusammensein der ganzen Sippe gipfelt - berührend, warmherzig und manchmal verrückt, wie die besten Familiengeschichten Mitreißendes Porträt einer Familie, das in einem ungewollten Zusammensein der ganzen Sippe gipfelt - berührend, warmherzig und manchmal verrückt, wie die besten Familiengeschichten

„Da gärt es ordentlich“

Kerstin Jagsteit

Was so eine Fehlmeldung alles auslösen kann!

Die Mutter ist tot. Zumindest liegt sie wie tot da. Die eilig zusammengerufene Familie macht sich auf den Weg. Dass das falscher Alarm war ist zwar schnell klar, aber jetzt erreicht man die Geschwister in der Aufregung nicht mehr. Egal, ist mal ein Grund wieder zusammenzukommen. Man hat
Was so eine Fehlmeldung alles auslösen kann!

Die Mutter ist tot. Zumindest liegt sie wie tot da. Die eilig zusammengerufene Familie macht sich auf den Weg. Dass das falscher Alarm war ist zwar schnell klar, aber jetzt erreicht man die Geschwister in der Aufregung nicht mehr. Egal, ist mal ein Grund wieder zusammenzukommen. Man hat sich eh so lange nicht mehr gesehen. Aber als dann alle im Haus ihrer Herkunft ankommen, wird die ganze Familie durch Eisregen von der Umwelt abgeschlossen und eingepfercht auf engem Raum kommen plötzlich alle Probleme zu Tage, über die man sonst schweigend hinwegging.

Ein flott zu lesender Roman über eine Familie, wie wir sie alle kennen und ein Aufruf, nichts unter den Teppich zu kehren.

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Familiengeschichte, bei der drei Generationen durch ein Naturereignis tagelang gemeinsam in einem Haus festsitzen. Die Charaktere sind sehr eigen und teilweise etwas unerfreulich. Familiengeschichte, bei der drei Generationen durch ein Naturereignis tagelang gemeinsam in einem Haus festsitzen. Die Charaktere sind sehr eigen und teilweise etwas unerfreulich.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
7
12
6
0
2

Wintergäste
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016

Als Kerrin Ihre Schwiegermutter vermeintlich Tod im Bett auffindet, verständigt sie umgehend die ganze Familie, damit diese sich zum Abschiednehmen versammeln können. Nachdem sich die Todesnachricht als falsch herausstellt, sind jedoch schon alle Familienmitglieder auf dem Weg ins Elternhaus. Aufgrund der Wetterlage müssen die Familienangehörigen länger als geplant zusammen... Als Kerrin Ihre Schwiegermutter vermeintlich Tod im Bett auffindet, verständigt sie umgehend die ganze Familie, damit diese sich zum Abschiednehmen versammeln können. Nachdem sich die Todesnachricht als falsch herausstellt, sind jedoch schon alle Familienmitglieder auf dem Weg ins Elternhaus. Aufgrund der Wetterlage müssen die Familienangehörigen länger als geplant zusammen ausharren. Die Patriarchin Inge ist erfreut, allerdings wartet sie vergebens auch auf die Rückkehr ihres Sohnes Boy. Sohn Enno kann aufgrund des Wetters nicht in Erfahrung bringen, ob er nun todkrank ist oder nicht, so das die Beziehung zu Kerrin unter Spannungen steht. Auch Gesa und Jochen haben Probleme, da Gesa das Kind eines anderen erwartet. Im Velauf der Hndlung kommen sich Kerrin und Jochen näher. Und auch Berit ändert sich durch die unfreiwillige Eingeschlossenheit. Der Familienroman ist gut zu lesen, die Familienmitglieder werden gründlichst geschildert. Leider wird im Verlauf des Romans weder der alte Konflikt mit dem Nachbarn Frerksen geklärt noch wird aufgeklärt, ob Boy es nach Hause schafft, doch dieses offene Ende lässt dem Leser Raum für Spekulationen und der Autorin die Möglichkeit eines Folgebandes offen. Mit dem ansprechenden Cover und der gut gemachten Familiensaga hat die Autorin einen schönen Roman für die Herbstwinterzeit erschaffen.

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Familienbande
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 10.01.2016

Der vermeintliche Tod der alten Mutter, letztlich falscher Alarm, ist Anlass für ihre erwachsenen Kinder, zwischen den Jahren überstürzt ins Elternhaus auf eine kleine Nordseeinsel zurückzukehren. Sturm, Eis und Schnee zwingen sie, einige Tage im Haus hinter dem Deich zu verweilen. Jeder von ihnen trägt Probleme, Geheimnisse, Hoffnungen mit... Der vermeintliche Tod der alten Mutter, letztlich falscher Alarm, ist Anlass für ihre erwachsenen Kinder, zwischen den Jahren überstürzt ins Elternhaus auf eine kleine Nordseeinsel zurückzukehren. Sturm, Eis und Schnee zwingen sie, einige Tage im Haus hinter dem Deich zu verweilen. Jeder von ihnen trägt Probleme, Geheimnisse, Hoffnungen mit sich herum. Den ältesten Sohn, vielleicht todkrank, packt das Fernweh. Seine Frau verbirgt vor ihm, wie es zur Adoption der Tochter gekommen ist. Diese wiederum ist auf der Suche nach ihrer Identität und neuerdings ein Goth. Die älteste Tochter ist von ihrem jungen Geliebten schwanger und unschlüssig, Mann und Kinder zu verlassen. Die jüngste Tochter, verlassen von der Partnerin, will so gerne ein Buch schreiben. Der zweite Sohn, ein Globetrotter und Freigeist, hängt in der Ferne fest. Die Patriarchin ringt mit sich, wem ihrer Kinder sie ihr Haus vererben soll, um es im Familienbesitz zu halten. So vielfältig die Familiengeschicke und –verbindungen auch aussehen mögen, verstehen lassen sie sich recht bald und man fühlt sich schnell als Mitglied des Familienclans. Eine erste Orientierung bietet schon das vorangestellte Personenregister. Es ergibt sich das Bild einer modernen Familie mit den vielschichtigsten Problemen. Nicht alle davon werden am Ende einer Lösung zugeführt, so dass auch die Fantasie des Lesers angesprochen ist, den Faden weiterzuspinnen, was das Lesen umso interessanter macht. Die Geschichte wird fortlaufend im Wechsel aus der Sicht der verschiedenen Romanfiguren erzählt nach Art eines inneren Monologs. Auf diese Weise ist ein umfassendes, manchmal überraschendes Bild über die Zusammenhänge in der Familie zu erhalten. Alles spielt recht malerisch vor der Kulisse einer winterlichen Insel, die den Wetterkapriolen ausgesetzt ist. Immer wieder werden Wetterbeschreibungen eingeführt. Dazu passt der ungewöhnliche, poetische Schreibstil der Autorin. Diese, eine Großstadtpflanze aus Berlin, hat die Besonderheiten des nordischen Insellebens gut recherchiert, so dass Interessantes zu lernen ist, etwa was ein Alkoven oder ein Bilegger ist. Einen schönen Gegensatz zu dem betulichen Inselleben bilden die zahlreichen Bezugnahmen auf englische Musikstücke, die am Ende des Buches in einer Playlist zusammengestellt sind. Wer wie ich Familiengeschichten aus der Gegenwart mag, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

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Wintergäste
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2015

Als Kerrin ihre Schwiegermutter Inge tot auf dem Bett findet, informiert sie sofort die gesamte Familie darüber und diktiert diese ins Elternhaus an die schroffe Nordsee. Es ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, und die Kinder der Verstorbenen machen sich auf den Weg ins Haus Tide. Als... Als Kerrin ihre Schwiegermutter Inge tot auf dem Bett findet, informiert sie sofort die gesamte Familie darüber und diktiert diese ins Elternhaus an die schroffe Nordsee. Es ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, und die Kinder der Verstorbenen machen sich auf den Weg ins Haus Tide. Als die vermeintlich Tote die Augen aufschlägt, ist es bereits zu spät, die kleine Völkerwanderung abzusagen. So trudeln nach und nach die Gäste ein und sind durch die sich verschlechternden Wetterverhältnisse länger als geplant zusammengesperrt. Mit jedem Tag fallen die Masken, tauchen Erinnerungen auf und Neues bahnt sich an. Eine schöne Familiengeschichte. Das offene Ende lässt mich auf einen zweiten Teil hoffen!

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Rauhnächte
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 02.09.2015

Als Oma Inge aufwacht denkt sie zunächst sie sei tot. Der Spiegel abgehängt, die Vorhänge zugezogen. Doch es war nur die Generalprobe. Sie lebt, liegt aber unbeweglich im Bett, das Glas mit Himbeersirup und die Schokobonbons unerreichbar auf dem Nachttisch. Als ihre Schwiegertochter Errin ins Zimmer kommt, versucht sie... Als Oma Inge aufwacht denkt sie zunächst sie sei tot. Der Spiegel abgehängt, die Vorhänge zugezogen. Doch es war nur die Generalprobe. Sie lebt, liegt aber unbeweglich im Bett, das Glas mit Himbeersirup und die Schokobonbons unerreichbar auf dem Nachttisch. Als ihre Schwiegertochter Errin ins Zimmer kommt, versucht sie mit einem Augenzwinkern auf sich aufmerksam zu machen. Doch Errin fällt vor Schreck in Ohnmacht. Vorher hat sie jedoch die Familie zusammengetrommelt die sich nun von nah und fern auf den Weg auf eine Nordseeinsel zu machen. Es ist der 28.12. und Weihnachten hatten alle Kinder von Inge andere Verpflichtungen und konnten nicht kommen. So kommt es Inge eigentlich nicht ungelegen dass sich alle ihre Kinder und Enkel jetzt an ihrem vermeintlichen Totenbett zu versammeln. Nur Boy der Jüngste Sohn ist irgendwo draußen in der Welt unterwegs. Jedes der Kinder bringt so seine eigenen Probleme mit auf diese überstürzte Reise. Gesa ist schwanger mit dem Kind ihres Geliebten. Weihnachten hat sie jedoch hochschwanger mit ihrem Ehemann und den 2 Kindern verbracht. Enno, der älteste Sohn fühlt sich krank und fürchtet an einem Gehirntumor erkrankt zu sein. Im Wartezimmer des Arztes erreicht ihn die Nachricht vom vermeintlichen Tod seiner Mutter. Ein neuer Termin ist in diesem Jahr nicht mehr zu erhalten und telefonisch will ihm niemand etwas sagen. Die Adoptivtochter Inka ist in St. Petersburg wo sie ihr neues Ich entdeckt hat, sie fühlt sich von der Gothic Szene angezogen, und hat ihre Kleidung und ihr Äußeres total verwandelt. Die Eltern wissen davon nichts und sind überrascht die blonde Inka mit schwarzen Haaren und schwarzen Klamotten zu sehen. Berrit, allergisch gegen alles mögliche versucht ihr Leben mit dem Schreiben von Trauerreden, im Moment für Haustiere, zu meistern. Dieser Haufen friesischer Sturköpfe trifft im Haus Tide zusammen und wird von einem Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. An eine Abreise ist vorerst nicht zu denken und so müssen die gesamten Vorräte herhalten da selbst eine Versorgung im Inselladen nicht möglich ist. Die Gedanken, Gefühle und Charaktere der einzelnen Personen werden teilweise sehr ausführlich beschrieben und so manche Geheimnisse enthüllt. Es mangelt ein wenig an Handlung, durch den sehr schönen Schreibstil in kurzen klaren Sätzen, teilweise humorvoll, teilweise melancholisch, kommt jedoch keine Langeweile auf. Das Ende bleibt offen, so ist man sich auch nicht im klaren was später aus dem Haus Tide werden soll, auf den Erbteil will niemand verzichten.

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Wintergäste
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 01.09.2015

Ein sehr schön gewähltes Cover, passend zum Titel und der Geschichte. Der Sturm, die rauhe See und dichte Wolken machen Haus Tide zu einem Zufluchtsort zwischen Weihnachten und Sylvester für die Mitglieder der Familie Boysen. Die ganze Familie wurde herbeigerufen von Kerrin, die ihre Schwiegermutter Inge Boysen tot vorgefunden... Ein sehr schön gewähltes Cover, passend zum Titel und der Geschichte. Der Sturm, die rauhe See und dichte Wolken machen Haus Tide zu einem Zufluchtsort zwischen Weihnachten und Sylvester für die Mitglieder der Familie Boysen. Die ganze Familie wurde herbeigerufen von Kerrin, die ihre Schwiegermutter Inge Boysen tot vorgefunden hat. Alle machen sich sofort auf den Weg, und als sich herausstellt, daß alles nur ein Fehlalarm war und Oma Inge noch lebt, sind alle schon unterwegs. Tochter Gesa mit ihrem Mann Jochen und ihren Kindern Marten und Kaija, wobei Gesa von ihrem Freund Matteo ein Kind erwartet und sich von Jochen trennten will. Und auch Tochter Berit und Enkeltochter Inka haben sich aufgemacht. Der Sohn Enno lebt mit seiner Frau Kerrin mit der Mutter zusammen im Haus. Fehlt noch Sohn Boy, der aber auf den Weltmeeren unterwegs ist. Oma Inge freut sich über den Besuch, obwohl ihr der zu Weihnachten lieber gewesen wäre als nun der notgedrungene kurz vor Sylvester. Es wird nun eng im Haus. Viele Schlafstellen werden benötigt und für den plötzlichen Besuch muß auch Verpflegung beschafft werden. Aber dann kommt der Schnee und der Sturm fegt ums Haus, der Strom bricht zusammen, an ein Fortkommen ist nicht mehr zu denken. Nun haben die einzelnen Familienmitglieder Gelegenheit, sich gemeinsam auseinanderzusetzen, z. B. über das Erbe des Hauses, wenn Mutter tatsächlich stirbt. Und jeder zieht Bilanz über sein eigenes Leben, was hat man versäumt und was hat man erreicht. Die Autorin hat eine bezaubernde Familiengeschichte geschrieben mit höchst interessanten Personen. In alle kann man sich hineinversetzen und blitzschnell ist man mitten drin in der Familie Boysen. Man möchte ganz schnell zu Ende lesen, um zu wissen, wie die Familiengeschichte endet, andererseits könnte das Buch viele Seiten mehr haben, um noch länger in der Familie zu verweilen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut, anschaulich geschrieben und flüssig zu lesen, wofür es 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt.

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Eine spannende Familiengeschichte voller Geheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2015

Es fängt an mit dem Prolog der schon so alles sagt über dies Chaotische und doch so Liebenswerte Familie. DIese Rezi ist von Arietta "All das Kommen und das Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm, Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern,... Es fängt an mit dem Prolog der schon so alles sagt über dies Chaotische und doch so Liebenswerte Familie. DIese Rezi ist von Arietta "All das Kommen und das Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm, Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere nichts ahnende Sippe in eine Gemeinschaft Schiffbrüchiger " Besser kann man es nicht ausdrücken. Es war schon ein Schock für die Schwiegertochter Kerrin sowie auch für die Schwiegermutter Inge , die Tod geglaubte Inge war gar nicht Tod, nein sie war Quietsch Lebendig. Nun hatte Kerrin , aber schon die ganze Familie zusammengetrommelt samt Enkelkindern sind sie eingetrudelt am 28. Dezember in dem kleinen abgelegenen Haus auf der Insel in der Nordsee. Die hochschwangere Gesa älteste Tochter ist mit ihrem Mann Jochen und ihren Kindern Marten und Kaija. Gesa ist von ihrem geliebten Matteo schwanger und der verzweifelte Jochen möchte sie zurück gewinnen. Berrit die jüngere Schwester von Gesa, ist auch eingetrudelt. Inka, die Adoptivtochter von Enno Und Kerrin ,die in Petersburg als Austauschschülerin lebt ist auch eingeflogen. Nur Boy der Jüngste Sohn ist irgendwo da draußen in der Welt. Nun Haben Enno Und Kerrin ihr Haus voll. Und es braut sich da draußen was ganz schönes zusammen, die Welt vor Haus versinkt in Eis und Schnee und der Sturm braust ums Haus und rüttelt und schüttelt an dem Alten Gemäuer. Die Flut ist auch am Steigen. Der Strom fällt aus ,es gibt kein Entkommen von Haus oder der Insel, sie sind von der Welt abgeschnitten. Die ganze Sippe ist eingepfercht, ein jeder geht in sich und hängt seinen eigenen Gedanken nach , auch hat so mancher eine Leiche im Keller auch die Liebe Inge. Kein Wunder, wo sich alle so nah auf die Pelle rückten, das es auch zu Streit, Meinungsverschiedenheiten und was Jahrelang unter den Teppich gekehrt wurde ans Tageslicht gerät. Es wurde gelogen und betrogen, und das Thema Haus wer es erbt oder was damit geschieht kommt auf den Tisch. Boy, der auf hoher See weilt, lässt sich auf eine sehr gefährliche Wette ein. Es geht sehr turbulent zu, in dieser Familie und zum Jahresende gibt es eine unerwartete Überraschung... Der Autorin Sybil Volks, ist mit Wintergäste eine sehr schöne bunte, lebendige und quirlige Familiengeschichte gelungen. Sie hat alles sehr Bildhaft beschrieben, dieses kleine Schmucke Häuschen, mit seinem Alkoven, dem Spitzgiebel, der guten Stube. Die Landschaft, wie sie in Eis erstarrt, der Schneesturm man hört ihn brausen und toben, das Mondlicht auf dem Wasser. Auch ihre Protagonisten hat sie Liebevoll gezeichnet, sie sind zum greifen nah, ihre Charaktere sind gut beschrieben so das man sich in sie gut hineinversetzen kann. An ihren Gefühlen, Ängsten, Freude, Leid und Emotionen teilhaben konnte. Es kam alles sehr real und spannend herüber, die ganze Tragik , die Sehnsüchte und Hoffnungen. Geburt und Tod, sie liegen so nah. Eine spannende und sehr unterhaltsame Lektüre nicht nur für Wintertage, nein eine für jeden Tag, eine Geschichte in der man versinken kann.

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Passen für lange Winterabende
von Betty aus Iserlohn am 07.01.2016

15.10.2015 Das Cover ist super gelungen. Das verspricht eine schöne Geschichte an der Nordsee. Außer, dass ich das Buch leider erst bis zur Hälfte gelesen habe, finde ich, dass es sich schleppend ließt. Ich musste oft Seiten mehrere Male lesen, bevor ich überhaupt verstand in welche Zeit bzw. welchen Ort... 15.10.2015 Das Cover ist super gelungen. Das verspricht eine schöne Geschichte an der Nordsee. Außer, dass ich das Buch leider erst bis zur Hälfte gelesen habe, finde ich, dass es sich schleppend ließt. Ich musste oft Seiten mehrere Male lesen, bevor ich überhaupt verstand in welche Zeit bzw. welchen Ort sich die Person, von der grade geschrieben wurde, befindet. Die Schriftstellerin lässt die Personen in Ihren Gedanken viel zu weit ausschweifen. Da verliert man den Faden und hat kaum verstanden, um was es ging. Also zurückblättern und noch mal lesen. Ansonsten gefällt mir die Familiengeschichte bisher gut. Nach einigen Thriller ist so eine Familiengeschichte eine angenehme Abwechslung. Da ich das Buch noch nicht durchhabe, gebe ich erst mal 2 Sterne. 07.01.2016 Passend zum Jahresende habe ich das Buch endlich fertig gelesen. Die Familiengeschichte selber hat mir gut gefallen. Ich konnte mich gut in den Ort des Geschehens rein denken.Die weit ausgeholten Gedankengänge lassen in der 2. Hälfte des Buches auch nach. In den letzten Kapiteln kam es mir so vor, das sich die Ereignisse überschlagen. So nach de Motto, das Buch muss mal zum Ende kommen.Z. B. Boy: Im Laufe des Buches hatte er eigene Kapitel. Zum Schluss nur noch einen Abschnitt.Einige Fragen bleiben auch noch offen.Wird Boy es schaffen ans Ufer zu gelangen?Ist Enno wirklich sterbenskrank? Wie wird Enno reagieren, wenn er erfährt, dass seine Tochter seine Nichte ist? ... Jetzt insgesamt 4 Sterne für das super Cover, die Geschichte selber und für den Ort des Geschens. Ich liebe die Nordsee. Lächelnd

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Wie viel Nähe verträgt eine Familie?
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 27.10.2015

Als ihre Schwiegertochter Inge Boysen für tot hält und deren Kinder und Kindeskinder benachrichtigt, machen sich alle auf den Weg – fast alle, denn der eine Sohn ist nicht erreichbar, und ein Enkel konnte noch rechtzeitig erfahren, dass die Großmutter quicklebendig ist. Es ist kurz vor dem Jahreswechsel, als... Als ihre Schwiegertochter Inge Boysen für tot hält und deren Kinder und Kindeskinder benachrichtigt, machen sich alle auf den Weg – fast alle, denn der eine Sohn ist nicht erreichbar, und ein Enkel konnte noch rechtzeitig erfahren, dass die Großmutter quicklebendig ist. Es ist kurz vor dem Jahreswechsel, als sie sich auf der Nordseeinsel versammeln, drei ihrer Kinder mit zwei Ehepartnern und drei Enkeln. Doch als sie sich wieder auf den Rückweg machen wollen, beginnt ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt abzuschneiden. Drei Generationen unter einem Dach, aufeinander angewiesen in stürmischem Wetter, wenn sogar der Strom und die Telefone ausfallen – da beginnen die Gemüter zu kochen, alte Geschichten werden aufgewärmt, Emotionen bahnen sich ihren Weg. Was geschieht tatsächlich mit dem Haus, wenn Inge stirbt, muss es verkauft werden? Was, wenn auch der älteste Sohn und Bewohner des Hauses stirbt, weil er vielleicht einen Hirntumor hat, und was, wenn er sogar vor seiner Mutter stirbt? Das und noch viel mehr Fragen tauchen auf, jeder der neun Bewohner hat seine eigenen Probleme mitgebracht. Es ist ein explosives Gemisch, das hier aufeinander trifft und ausgehalten werden muss, mal sind es harmlose Fragen, mal sind sie existentiell, und sie dringen in den wenigen Tagen dieser durch die Not geschaffenen Gemeinschaft auf eine Antwort. Das ist für den Leser immer mal wieder amüsant, aber er hat auch die Gelegenheit, sich selbst darüber Gedanken zu machen, wie man diese oder jene Frage am besten lösen könnte. Doch die Lösung muss er sich tatsächlich selbst denken. Wie auch Inge Boysen es liebt, das Ende eines Buches hinauszuzögern, immer langsamer wird beim Lesen, so lässt uns die Autorin letztendlich allein mit einem Finale und bricht alle Handlungsfäden kurz vor dem Ende ab. Nun geht es mir genau anders herum: Wenn ich die Hälfte eines Buches geschafft habe, kann ich kaum noch aufhören zu lesen und auf den letzten Seiten werde ich, wenn möglich, nochmal schneller, denn ich will das Ende wissen. Und damit habe ich ein kleines Problem mit dieser Geschichte, die bewusst alle Fäden ins Ungewisse hängen lässt. Ansonsten aber habe ich die Geschichte in vollen Zügen genossen, die vielen Geheimnisse, die ganz nebenbei aufgedeckt werden und die Handlung weitertreiben, die Entwicklungen, die alle Protagonisten durchmachen, die wundervolle Sprache der Autorin. Sehr schnell findet der Leser in die verschiedenen Handlungsstränge hinein, bangt und hofft mit jedem der Bewohner mit, diesen Wintergästen, die wie die Zugvögel den Abflug nicht rechtzeitig geschafft haben oder ohnehin überwintern wollten und dabei vom Wetter überrascht wurden. Wie viel Nähe verträgt eine Familie, das fragt sich der Leser immer wieder, und es ist erstaunlich, wie viel Nähe überhaupt möglich ist. Damit bietet sich eine wunderschöne Grundidee für dieses Buch – leider, wie schon gesagt, mit einem für mich unbefriedigenden Ende. Damit kann ich nur eine eingeschränkte Leseempfehlung ausstellen – wie schade!

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Eine Geschichte für die ganze Familie...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 25.10.2015

Wintergäste ist ein Roman für die ganze Familie. Es ist ein Buch das mich überrascht hat, denn ich lese zwar Familienromane, aber dieser hat mich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Ich meine der Klappentext konnte mich noch nicht abholen, also beschloss ich zunächst das Buch kurz anzulesen. Aus... Wintergäste ist ein Roman für die ganze Familie. Es ist ein Buch das mich überrascht hat, denn ich lese zwar Familienromane, aber dieser hat mich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Ich meine der Klappentext konnte mich noch nicht abholen, also beschloss ich zunächst das Buch kurz anzulesen. Aus dem kurz anlesen wurden die ersten gut achtzig Seiten und ich bin dabei geblieben. Die Autorin schaffte es mich dabei schnell abzuholen und die Story nahm einen interessanten Verlauf. Die Mitglieder der Familie wurden allesamt beschrieben mit all ihren Ecken und Kanten und wie sie zueinander stehen. Im Verlaufen kamen die Nebenkriegsschauplätze zum Vorschein, die es allesamt in sich hatten. So war dann nichts mehr so wie es zu Beginn erschien und man war gespannt, wie die Story sich dann entwickelt. Die Story entwickelte sich dann auch, aber doch etwas anders als ich erwartet habe. Die Figuren sind durchweg gut durchdacht und wirken alle sehr lebendig. Ich konnte mich in die meisten der Personen hineinversetzen und konnte die meisten Figuren in ihrer Bilanzierung ihres Lebens gut verstehen. Das Buch konnte mich im Großen und Ganzen gut unterhalten und ich denke, dass dies Buch eine Empfehlung für die ganze Familie Wert ist. Für uns sind das in der Summe gute 4 von 5 Sternen.

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Eine Geschichte für die ganze Familie...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 25.10.2015

Wintergäste ist ein Roman für die ganze Familie. Es ist ein Buch das mich überrascht hat, denn ich lese zwar Familienromane, aber dieser hat mich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Ich meine der Klappentext konnte mich noch nicht abholen, also beschloss ich zunächst das Buch kurz anzulesen. Aus... Wintergäste ist ein Roman für die ganze Familie. Es ist ein Buch das mich überrascht hat, denn ich lese zwar Familienromane, aber dieser hat mich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Ich meine der Klappentext konnte mich noch nicht abholen, also beschloss ich zunächst das Buch kurz anzulesen. Aus dem kurz anlesen wurden die ersten gut achtzig Seiten und ich bin dabei geblieben. Die Autorin schaffte es mich dabei schnell abzuholen und die Story nahm einen interessanten Verlauf. Die Mitglieder der Familie wurden allesamt beschrieben mit all ihren Ecken und Kanten und wie sie zueinander stehen. Im Verlaufen kamen die Nebenkriegsschauplätze zum Vorschein, die es allesamt in sich hatten. So war dann nichts mehr so wie es zu Beginn erschien und man war gespannt, wie die Story sich dann entwickelt. Die Story entwickelte sich dann auch, aber doch etwas anders als ich erwartet habe. Die Figuren sind durchweg gut durchdacht und wirken alle sehr lebendig. Ich konnte mich in die meisten der Personen hineinversetzen und konnte die meisten Figuren in ihrer Bilanzierung ihres Lebens gut verstehen. Das Buch konnte mich im Großen und Ganzen gut unterhalten und ich denke, dass dies Buch eine Empfehlung für die ganze Familie Wert ist. Für uns sind das in der Summe gute 4 von 5 Sternen.

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Die Autorin erzählt in einer sichtbar machenden Sprache eine wunderbare Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 18.09.2015

... und wenn dann alle ganz eng zusammen in einer Stube durch Naturereignisse eingesperrt sind, dann werden die Geheimnisse, Sehnsüchte, Irrungen und Wirrungen in einer Familie offen gelegt, es verändert sich vieles, aber das über Generationen gesponnene Zusammengehörigkeitsgefühl bleibt . Die Handlung endet offen, das erwartete happy end bleibt... ... und wenn dann alle ganz eng zusammen in einer Stube durch Naturereignisse eingesperrt sind, dann werden die Geheimnisse, Sehnsüchte, Irrungen und Wirrungen in einer Familie offen gelegt, es verändert sich vieles, aber das über Generationen gesponnene Zusammengehörigkeitsgefühl bleibt . Die Handlung endet offen, das erwartete happy end bleibt aus, Chance auf eigene Gedanken oder einen 2. Teil. wir hoffen auf einen zweiten Teil. Ein großartiges Buch.

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Wintergäste
von Xanaka aus Berlin am 17.09.2015

Oma Inge ist tot. Zumindestens ist das erste Eindruck und so werden umgehend alle Kinder alarmiert. Sofort machen sich alle auf den Weg zur Nordseeinsel. Dort angekommen stellt sich dann heraus, es war ein Irrtum - Oma Inge ist wieder aufgewacht. Aber da ja nun alle da sind, können... Oma Inge ist tot. Zumindestens ist das erste Eindruck und so werden umgehend alle Kinder alarmiert. Sofort machen sich alle auf den Weg zur Nordseeinsel. Dort angekommen stellt sich dann heraus, es war ein Irrtum - Oma Inge ist wieder aufgewacht. Aber da ja nun alle da sind, können sie ja wenigstens noch ein paar Tage bleiben, sie waren ja an Weihnachten nicht da. Ein plötzlicher Wetterwechsel verbunden mit einem Schneesturm zwingt alle die Abreise aufzuschieben und sich mit ihren eigenen Problemen und denen in der Familie auseinanderzusetzen. Und da gibt es ziemlich viel, was aufzuarbeiten ist. Sybil Volks ist hier ein wunderbares Buch gelungen. Es ist eine Art Querschnitt einer normalen Familie. Alle Kinder hoffen eigentlich auf das Erbe. Aber andererseits ist ihnen auch klar, dass das Haus Tide, welches alle so sehr lieben, verkauft werden müsste, um alle auszuzahlen. In dieser Situation spitzt sich durch das Wettergeschehen und dem damit verbundenen Stromausfall die Situation für alle noch mehr zu. Das Lesen der einzelnen Abschnitte macht umso mehr Spaß, weil sie oft, wie in einer Art Monolog geschrieben sind. Während des Lesens hatte ich oft die Vorstellung, dass die jeweilige Person die einzelnen Sätze vor sich hin spricht oder lamentiert. Das ist in einigen Situationen wirklich makaber und fast komisch. "Dann muss ich wohl tot sein, denkt sie." So die Gedanken von Oma Inge, als sie nach ihrer Ohnmacht wieder zu sich kommt und die zugehängten Spiegel bemerkt. Dann der nächste Gedanke, ob sie wohl im Himmel ist. Und so geht es an den verschiedensten Stellen weiter. Das hat mir gut gefallen und war beim Lesen manchmal wirklich komisch. Auch die handelnden Personen haben es in sich, da ist so einiges an außergewöhnlichen Persönlichkeiten vorhanden. Wer Spaß an Familiengeschichten mit außergewöhnlichen Charakteren hat, und wer auch das Drumherum in alten geschichtsträchtigen Häusern gefällt, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Und ich konnte auch noch einiges lernen. Was ein Alkoven ist, dass konnte ich mir noch so ungefähr vorstellen. Aber von einem Bilegger hatte ich noch nie gehört. Jetzt weiß ich es. Wer das erfahren will und noch ein tolles Buch dazu lesen möchte, dem kann ich dieses empfehlen.

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Eine Familiengeschichte voller Geheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 14.09.2015

Nach „Torstraße 1“ (dtv 21516) ist „Wintergäste“ der zweite Roman von Sybil Volks im Deutschen Taschenbuch Verlag. Darin erzählt sie die Geschichte einer Familie, die wegen eines Wintersturms in einem Haus auf einer Nordseeinsel festsitzt. In dem kleinen Haus hinter dem Deich hat sich die Familie Boysen versammelt, weil... Nach „Torstraße 1“ (dtv 21516) ist „Wintergäste“ der zweite Roman von Sybil Volks im Deutschen Taschenbuch Verlag. Darin erzählt sie die Geschichte einer Familie, die wegen eines Wintersturms in einem Haus auf einer Nordseeinsel festsitzt. In dem kleinen Haus hinter dem Deich hat sich die Familie Boysen versammelt, weil angeblich Oma Inge tot vorgefunden wurde, was sich dann jedoch als Fehlalarm herausstellt. Nun schneidet sie alle aber ein Schneesturm von der Außenwelt ab. In dieser eingeengten und isolierten Situation brechen alte und neue Probleme auf. Außerdem steckt das Haus voller Erinnerungen und Geheimnisse. Die Lage spitzt sich immer weiter zu. Die Autorin rollt auf den gut 400 Seiten ein Familienpanorama über drei Generationen auf, dabei ist der Wechsel der Protagonisten mitunter sehr schnell und abrupt. Aber im Laufe des Romans hat sich der Leser hineingelesen und ist mit den ver-schiedenen Familienmitgliedern vertraut. Ein sehr authentischer Roman, in dem die Autorin die einzelnen Charaktere nach und nach entwickelt, mit ihren Träumen, Feinseligkeiten und Beziehungen untereinander. Eine Familiengeschichte, die bis zur letzten Seite fesselt und darüber hinaus auch etwas Nordsee-Atmosphäre vermittelt.

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Nordsee Pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 23.08.2015

>>Wintergäste<< von Sybil Volks Hier handelt es sich um eine Familiengeschichte und beginnt kurz vor dem Jahreswechsel, als Inge Boysen die Hausherrin einen Schlaganfall erlitten hat. Ihre Schwiegertochter Kerrin findet sie tot im Bett verständigt den Rest der Familie, damit sie alle zu ihrem Elternhaus "Tide" am Deich einer... >>Wintergäste<< von Sybil Volks Hier handelt es sich um eine Familiengeschichte und beginnt kurz vor dem Jahreswechsel, als Inge Boysen die Hausherrin einen Schlaganfall erlitten hat. Ihre Schwiegertochter Kerrin findet sie tot im Bett verständigt den Rest der Familie, damit sie alle zu ihrem Elternhaus "Tide" am Deich einer Nordseeinsel kommen. Aber als sie einer nach dem anderen dort ankommen, lebt die Mutter und Oma immer noch und alle freuen sich darüber und es ist ein friedliches Wiedersehen der Familie, auch wenn nicht alle da sein können. Unerwartet kommt ein eisiger Schneesturm mit Unmengen Schnee und Hagel und es macht die Abreise unmöglich, auch wenn sie sich in der Enge des Hauses schon langsam auf die Nerven gehen. Es hilft alles nichts, alle bleiben in dem kleinen Friesen-haus am Deich und es bleibt natürlich nicht so friedlich, den jeder von Inges Kindern hat seine eigenen Wünsche und Träume und bald erfährt man auch von ihrer Sehnsucht und die verschiedenen Probleme der Kinder und Enkelkinder. Anfangs waren es mir fast zu viele Personen, die man immer wieder mal kurz etwas besser kennengelernt und schon geht die Geschichte mit jemand anderen weiter. Die Wechsel zwischen den verschiedenen Protagonisten war mir fast zu schnell und ich habe wirklich etwas gedauert bis ich mich endlich richtig eingelebt habe im Hause "Tide". Da die Charaktere sehr individuell und gut beschrieben wurden, lernt man dann die Familie wirklich gut kennen, wenn man einfach weiter liest. Die Insel und das kleine Haus werden wirklich gut beschrieben und man kann sich das ganze wirklich gut vorstellen, wie der Sturm um das Haus pfeift und die Familie die letzten Vorräte aufbrauchen muss, weil sie von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Es geht um Erinnerungen an die Kindheit und viele emotionale Rückblicke und natürlich um die Zukunft. Mir war das Ende ein bisschen zu offen, ich hätte gerne etwas mehr erfahren, vor allem über Boy. Das Buch hat mich gut Unterhalten und Sybil Volks hat es geschafft das ich die besondere Atmosphäre von der Nordsee spüren konnte.

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Familienkrise
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 21.08.2015

Wintergäste von Sybil Volks war mein erstes Buch dieser Autorin. Ich habe mich dafür interessiert, weil es eines meiner Lieblingsszenarien zum Inhalt hat. Ich liebe Bücher, in denen eine kleine Gruppe Menschen durch äußere Umstände gezwungen ist, irgendwo auf einer Insel, oder in einer einsamen Berghütte oder ähnlichem auszuharren,... Wintergäste von Sybil Volks war mein erstes Buch dieser Autorin. Ich habe mich dafür interessiert, weil es eines meiner Lieblingsszenarien zum Inhalt hat. Ich liebe Bücher, in denen eine kleine Gruppe Menschen durch äußere Umstände gezwungen ist, irgendwo auf einer Insel, oder in einer einsamen Berghütte oder ähnlichem auszuharren, die eigenen Probleme zu wälzen und sich mit einander auseinander zu setzen. Hier ist es ein Haus auf einer kleinen Insel die zum Schauplatz eines ungewollten Familientreffens wird, da die Kunde geht, die alte Patriarchin Inge wäre verstorben. Ist sie aber ganz und gar nicht. Aber die Familie ist bereits fast vollzählig angereist und sitzt dann ziemlich schnell auf der Insel fest, da das Wetter umschlägt und mit Sturm und Wintereinbruch zum Bleiben zwingt. Nicht nur draußen tobt der Sturm – auch im Haus wehen eisige Winde und so manches geht hier zu Bruch, was lange nur notdürftig gehalten hat. Hier werden alte Animositäten gepflegt, neue Wahrheiten erkannt. Heuchelei und Lug und Trug, Liebe und Verrat, Hass und Eifersucht. Alles ist hier nah beieinander und es menschelt ganz arg in dieser Großfamilie. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und abwechslungsreich, da alle beteiligten mit ihren eigenen Gedanken und Empfindungen zu Wort kommen. Auch der einzige Abwesende Sohn kommt zu Wort und die Charaktere sind so facettenreich und menschlich, dass es richtig Spaß macht, jeden näher kennen zu lernen. Schön finde ich vor allem, dass das Buch irgendwann anfängt, eine Versöhnliche Wendung zu nehmen. Denn schließlich handelt es sich um eine Familie und Familienbande sind stärker als alles andere. Diese Erkenntnis kommt nach und nach auch den meisten Protagonisten und dem Leser und am Ende war ich zufrieden damit, wie alles ausgeht und zu einem mehr oder weniger harmonischen Ende findet. Ein schönes Sommerbuch – wenn es im Buch stürmt und schneit.

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Wintergäste
von SteffiKa am 19.08.2015

All das schwindelerregende Kommen und Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm. Mond und Flut, Schnee und Sturm, Bruder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere nichtsahnende... All das schwindelerregende Kommen und Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm. Mond und Flut, Schnee und Sturm, Bruder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere nichtsahnende Sippe in eine Gemeinschaft Schiffbrüchiger.“ Inhalt (übernommen) Als die Nachricht von Inge Boysens Tod sie erreicht, machen sich Kinder und Kindeskinder auf den Weg ins Elternhaus auf der kleinen Nordseeinsel. Dort angekommen, erfahren sie, dass die Totgesagte noch lebt – die Schwiegertochter hat voreilig Alarm ausgelöst. Doch immer, wenn einer wieder abreisen will, kommt etwas dazwischen, und schon bald schneidet ein Schneesturm Haus und Bewohner von der Außenwelt ab. In der Nacht zu Silvester spitzt sich die Lage zu. Strommasten brechen zusammen, Heizung und Licht fallen ebenso aus wie Telefon, Handy und Internet. Auch zwischen den Bewohnern von Haus Tide kommt es zu mancher Kurzschlusshandlung. Während die einen an Entzugserscheinungen leiden, blühen andere erst auf in der Isolation. Sie alle verändern sich in diesen Inseltagen und mit ihnen ihre Träume und Ziele. Charaktere Die Hauptprotagonisten spielen die vier Geschwister Enno, Gesa, Boy und Birte, die unterschiedlicher nicht sein können: Enno der ewig Vernünftige und Älteste der Vier, der sich für alle verantwortlich fühlt. Gesa, die erfolgreiche Gynäkologin, die ein Kind von ihrem Geliebten Matteo erwartet. Boy, der Wildfang, der sich von Niemanden was sagen lässt und seine Träume lebt. Und zuletzt Birte, die auf der Suche nach sich selber ist. Toll ergänzt werden die Charaktere durch Kerrin, Enno´s Frau, die Haus und Familie zusammenhält und Jochen, Gesa´s Mann, der nichts weiter will, als seine Frau zurückzugewinnen. Toll fand ich auch Inka, die adoptierte Tochter von Enno und Kerrin: Eine pubertierende Jugendliche, die endlich erwachsen werden will. Inge – die Mutter der Vieren und „von den Toten auferwacht“, spürt, dass ihr Tod doch näher ist, als sie möchte und will noch ihren letzten Willen und ihr Erbe klären. Schreibstil Sybil Volks überzeugte mit einem flüssig zu lesenden Schreibstil, der auf einer bildhafte Sprache basiert. Leider waren mir die Bilder und Vergleiche manchmal zu bildhaft. Toll fand ich allerdings, dass es nicht den einen Hauptcharakter gab, der in Ich-Form erzählt hat, sondern dass man abwechselnd den Gedankengängen der vier Geschwister, sowie deren Ehepartnern und Inka folgen konnte. So wurde auch ab und zu die gleiche Szene aus zwei verschiedenen Blickwinkeln erzählt und die Erzählstränge haben gut ineinander gegriffen. Leider sind aber für mich am Schluss zwei kleine Fragen offen geblieben, auf die ich gerne eine Antwort gehabt hätte. Fazit „Wintergäste“ ist ein Roman, der die verschiedenen Facetten einer ganz normalen Familie mit deren Problemen beschreibt. Jedes Familienmitglied ist ein Individuum und wenn man sich die Mühe macht, den anderen verstehen zu wollen beziehungsweise mehr miteinander reden würde, stellt sich der Zusammenhalt wieder ganz von allein ein.

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Eine ganz normale Familie?
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 09.04.2016

Die Leseprobe von "Wintergäste" hatte mir sehr gut gefallen. Ein paar Mal durfte ich schmunzeln und vor mich hinkichern. Der Anfang war mit viel Witz geschrieben und ich erwartete ein amüsantes Buch, welches so einige Überraschungen bereithält. Inge Boysen erwacht in ihrem Bett und überlegt, ob sie wohl tot ist.... Die Leseprobe von "Wintergäste" hatte mir sehr gut gefallen. Ein paar Mal durfte ich schmunzeln und vor mich hinkichern. Der Anfang war mit viel Witz geschrieben und ich erwartete ein amüsantes Buch, welches so einige Überraschungen bereithält. Inge Boysen erwacht in ihrem Bett und überlegt, ob sie wohl tot ist. Das lässt sie zumindest der schwarz verhüllte Spiegel vermuten. Sie kann sich nicht bewegen, nicht sprechen und sich somit auch nicht bemerkbar machen. Als Kerrin, ihre Schwiegertochter, ins Zimmer kommt, fällt diese vor Schreck erstmal in Ohnmacht. Bis Kerrin Entwarnung geben kann, hat sich die gesamte Familie schon auf den Weg ins Haus Tide auf die kleine Nordseeinsel gemacht. Da sind zum einen Kerrin und Enno, welche eh im Haus leben. Enno befürchtet, dass er einen Hirntumor hat und bald sternben wird. Adoptivtochter Inka reist aus dem fernen Russland an, wo sie gerade ein Auslandsjahr verbringt. Dort ist sie zum Goth geworden und überlegt nun, wie sie das der Familie möglichst schonend beibringt. Gesa, die älteste Tochter, ist mit Jochen verheiratet und von Matteo, ihrem Liebhaber im neunten Monat schwanger. Berit, die zweite Tochter ist lesbisch, hat Liebeskummer, eine Schreibblokade, tausend Allergien und ist leicht neurotisch. Und dann wäre da noch Boy, der zweite Sohn. Dieser schippert als Schiffsmusiker durch die Weltmeere und ist als einziger nicht im Haus eingeschneit. Selbstverständlich sind die Verhältnisse in dem kleinen Haus recht beengt, jetzt wo die ganze Familie da ist. Enno muss zurück zu seiner Frau ins Schlaftzimmer ziehen. Seit seinem Verdacht mit dem Hirntumor war er aus Schlaftmangel ausgezogen. Vorgeblich um Kerrin nicht zu stören. Diese hat den Verdacht, dass irgendetwas nicht stimmt und findet gegen Ende des Buches heraus, was mit Enno los ist. Jochen möchte verständlicherweise nicht mit seiner Ehefrau und dem fremden Babybauch in einem Bett schlafen und möchte eigentlich im Alkoven nächtigen. Dieses Wandbett mit himmelblauen Türen befindet sich in der Küche und ist eigentlich ein herrlicher Rückzugsort. Türen zu und schon hat man seine Ruhe. Leider ist das Bett ziemlich kurz und deshalb nicht wirklich bequem. Außerdem möchte auch Kerrin hier schlafen, die es nicht so toll findet, mit Inka das Zimmer teilen zu müssen. Nur die Kinder von Jochen und Gesa haben ihren Spaß. Diese schlafen auf dem Dachboden, erzählen sich Geschichten und suchen nach Schatzkarten. Die einzelnen Personen wechseln sich im Buch ständig als Erzähler ab. Trotzdem fiel es mir nicht schwer, der Geschichte zu folgen. Nur war es besonders bei Kerrin ziemlich nervig. Es hat eine Weile gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass sie eine Geschichte schreibt und nicht psychisch in einer anderen Welt lebt. Irgendwie war mir das zu viel. Die vielen einzelnen Lebensgeschichten und dann noch die erfundenen dazu. Kerrin ging mir tatsächlich im Laufe des Buches immer mehr auf die Nerven. Auch Enno mit seinem Hirntumor fand ich reichlich merkwürdig. Okay, keine Frage. So etwas macht wahnsinnige Angst und jeder geht anders mit so einer Situation um. Aber sollte man nicht wenigsten mit der eigenen Ehefrau darüber reden. Das einzige, worüber tatsächlich einmal geredet wurde, war die Frage nach dem Erbe, wenn den Inge tatsächlich stirbt. Sollten alle Kinder zu gleichen Teilen erben, müsste das alte Haus verkauft werden. Aber einen Alleinerben? Und wer? Und verzichten die Anderen einfach so? Und auch Inge stellt sich diese Fragen, findet aber nicht wirklich eine Antwort. Inka findet eine Art Tagebuch von Boy, in dem sie erfährt, dass er die Exfreundin seines Bruders geschwängert hat. Für sie klärt es sich aber nicht auf, dass sie dieses Kind ist. Dafür findet es Enno heraus, ebenso dass er die vielen Jahre von Boy, Kerrin und sogar Inge hintergangen wurde. Alle wussten es, nur er ahnte nichts vom Kuckuckskind. Immer mal wieder gibt es eine kurze Blende zu Boy, welcher zwar die SMS erhält, dass seine Mutter tot ist, jedoch nicht erfährt, dass alles ein Irrtum war. Soll er sich auf den Weg nach Hause machen oder nicht? Am Ende nimmt ihm eine absolut hirnrissige Wette die Entscheidung ab. Das Buch plätschert eigentlich nur so vor sich hin. Jeder bleibt für sich selbst und macht sich so seine Gedanken. Die alten Feindseligkeiten und neuen Sehnsüchte behält jeder für sich. Geredet wird fast nur über Belanglosigkeiten. Der Witz vom Buchanfang ist leider unterwegs verlorengegangen. Das amüsante Buch mit einigen Überraschungen habe ich leider nicht bekommen. Abgesehen vom Ende, welches in meinen Augen keines ist. Ich mag generell Bücher mit offenem Ende nicht so gern. Leider bleibt bei "Wintergäste" aber so ziemlich alles offen. Lebt Inge oder ist sie doch noch gestorben, erfährt Inka, wer ihre leiblichen Eltern sind, wie entscheidet sich Gesa, ist Enno nun krank oder nicht, was passiert mit dem Haus und hat Boy es geschafft? 412 Seiten ohne Ergebnis. Schade, ich hatte mir viel von dem Buch erwartet und wurde besonders vom Ende ziemlich enttäuscht. Die Geschichte an sich ist eine schöne Idee und auch wenn es sich um recht normale und alltägliche Probleme handelt, hätte ich mir gewünscht, dass man in der Abgeschiedenheit der von der Außenwelt abgeschnittenen, eingeschneiten Insel wieder zueinanderfindet.

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hatte mir mehr davon versprochen
von nane 2408 am 03.02.2016

Mit dieser Rezension habe ich mich wirklich schwer getan. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, die Leseprobe war schon super. Doch beim Weiterlesen kam keine richtige Spannung auf, so wie ich es nach dem Lesen des Klappentextes eigentlich gedacht hatte. Und wenn dann doch mal ein Spannungsbogen... Mit dieser Rezension habe ich mich wirklich schwer getan. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, die Leseprobe war schon super. Doch beim Weiterlesen kam keine richtige Spannung auf, so wie ich es nach dem Lesen des Klappentextes eigentlich gedacht hatte. Und wenn dann doch mal ein Spannungsbogen aufgebaut wurde, passiert irgendwas (z.B. ein Stromausfall) und schon sind alle brenzligen Situationen neutralisiert. Der Schreibstil ist mal was anderes – die Geschichte wird immer aus der Perspektive eines anderen Protagonisten weiter erzählt. Eine interessante Sache – allerdings teilweise ziemlich durcheinander. Da hätte ich mir schon gewünscht, dass bei einem Perspektivenwechsel es besser ersichtlich ist, wessen Gedanken ich da gerade lese. Gut finde ich, dass am Anfang des Buches eine Namensliste steht. Dort sind alle Personen aufgeführt und in welchen verwandtschaftlichem Verhältnis sie zueinander stehen. Sehr hilfreich. Alles in allem ist es eine schöne Idee – doch die Umsetzung finde ich nicht so gut gelungen. Da hatte ich mir mehr von versprochen. Und das offene Ende lässt mich mit zu vielen Fragen zurück.

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Winter auf der Insel
von einer Kundin/einem Kunden am 23.12.2015

Ich habe Torstrasse 1 von der gleichen Autorin gelesen und war sehr begeistert. Die Leseprobe zu diesem Buch fand ich sehr interessant und bin mit hohen Erwartungen in die Geschichte eingestiegen. Zur Geschichte: Inge Boysen lebt mit Sohn und Schwiegertochter Kerrin auf einer kleinen Nordseeinsel. Eines Tages findet Kerrin ihre Schwiegermutter... Ich habe Torstrasse 1 von der gleichen Autorin gelesen und war sehr begeistert. Die Leseprobe zu diesem Buch fand ich sehr interessant und bin mit hohen Erwartungen in die Geschichte eingestiegen. Zur Geschichte: Inge Boysen lebt mit Sohn und Schwiegertochter Kerrin auf einer kleinen Nordseeinsel. Eines Tages findet Kerrin ihre Schwiegermutter leblos im Bett. Sie informiert sofort die anderen Kinder vom Ableben der Mutter. Bis auf den jüngsten Sohn Boy,der als Barpianist auf hoher See unterwegs ist ,machen sich alle sofort auf den Weg. Kurze Zeit später schlägt Inge die Augen wieder auf, es war ein Fehlalarm.In ihrer Familie hat jeder seine eigenen Probleme. Gesa hat ihren Mann Jochen betrogen und erwartet ein Kind von ihrem Liebhaber.Enno hat die Befürchtung unheilbar krank zu sein. Berit ist Schriftstellerin und hat eine Schreibblockade. Inka , die Adoptivtochter von Enno und Kerrin , möchte erfahren wer ihre Eltern sind. Als die Kinder sehen , dass ihre Mutter lebt ,wollen sie eigentlich wieder abreisen. Da schlägt die Natur mit aller Macht zu. Es gibt Blitzeis und einen Schneesturm,alle sind auf der Insel gefangen,auch die Stromversorgung fällt aus. Alle Familienmitglieder müssen zusammenrücken. Das bringt neue Probleme ,alte Konflikte brechen wieder auf.Auch wie die Zukunft aussehen soll, falls Inge doch stirbt , darüber herrscht keine Einigkeit. Fazit: Ich hatte große Probleme in die Geschichte zu finden,es gab keinen roten Faden. Das änderte sich zwar etwas,aber es fehlte ein richtiger Sog. Eine bessere Gliederung und etwas weniger Geschehnisse , dafür mehr Tiefgang wären mir lieber gewesen. , Buchtitel: Wintergäste

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Die geheimen Gedanken der Boysens
von Xirxe aus Hannover am 18.11.2015

Gerade mal viereinhalb Tage umfasst dieses Buch, doch in dieser kurzen Zeit lernt man die Mitglieder der Familie Boysen recht genau kennen. Und erfährt vielleicht mehr über sie, als sie selbst voneinander wissen. Der Anlass für ihr Zusammentreffen im Haus Tide ist eigentlich ein trauriger, der sich letztenendes aber als... Gerade mal viereinhalb Tage umfasst dieses Buch, doch in dieser kurzen Zeit lernt man die Mitglieder der Familie Boysen recht genau kennen. Und erfährt vielleicht mehr über sie, als sie selbst voneinander wissen. Der Anlass für ihr Zusammentreffen im Haus Tide ist eigentlich ein trauriger, der sich letztenendes aber als amüsant herausstellt. Mutter Inge wird von ihrer Schwiegertochter Kerrin für tot gehalten und so informiert sie umgehend die drei Geschwister ihres Mannes Enno, die bis auf Sohn Boy sofort anreisen. Selbst Kerrins und Ennos Adoptivtochter Inka fliegt aus ihrem Auslandsaufenthalt in St. Petersburg zurück, wenn auch widerwillig (glücklicherweise passt der Anlass zu ihrer neu entdeckten Liebe zum Gothic Style ;-)). Doch es ist ein Fehlalarm - glücklicherweise. Mutter Inge schlägt wieder die Augen auf und freut sich, als sie fast all ihre Lieben, wenn auch verspätet, doch noch zu Weihnachten um sich hat. Doch die Freude währt nicht allzu lange. So gut wie alle tragen ihr mehr oder weniger großes Problempäckchen mit sich, die durch den durch einen Schneesturm zwangsweise verlängerten Aufenthalt nach und nach 'ausgepackt' werden. Grundtenor des Buches scheint das nicht gelebte Leben zu sein; Wünsche und Träume, die zugunsten Anderer zurückgestellt oder schlicht als nicht realisierbar abgehakt wurden. Doch irgendwann holen sie einen ein und nun ist es wohl so weit. Allzu viel Handlung sollte man nicht erwarten, der Großteil der Geschichte spielt sich entweder in inneren Selbstgesprächen oder Dialogen ab, ausser der Zeit treibt nichts die Handlung voran. Ich empfand dies nicht als Nachteil, da zumindest zu Beginn vieles sehr humorvoll geschildert wurde und die Familienmitglieder mit liebenswerten Schrulligkeiten aufwarten. Doch der Humor lässt leiderleider nach und die Probleme der einzelnen Personen nehmen überhand, sodass für mein Empfinden zunehmend die Glaubwürdigkeit der Handelnden darunter zu leiden begann. Zwar versöhnte mich der Schluss (der nur vorübergehend sein soll ;-)) des Ganzen, doch so richtig begeistern konnte mich die Familie nicht mehr. Alles in allem eine durchwachsene Lektüre mit durchaus schönen Momenten, die hoffen lassen, dass der zweite Teil sich in manchen Dingen etwas zurücknimmt - manchmal ist weniger mehr ;-)

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