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Wir

Evgenij Samjatin gilt als "der am härtesten mit dem politischen System in seiner Heimat kollidierende Anti-Utopist". Schon die Veröffentlichung einer Kurzfassung der Utopie "Wir", die im Jahre 1927 in russischer Sprache in Prag erfolgte, zwang Samjatin zur Flucht nach Paris, wo er 10 Jahre später verstarb. Der Roman "Wir" wurde 1924 in verschiedenen Sprachen im Ausland veröffentlicht, doch erst im Jahre 1988 erschien das Werk in der Sowjetunion in vollständiger russischer Fassung.
Dieses Werk gilt als Vorläufer der Romane "Brave New World" von Aldous Huxley und "1984" von George Orwell. Es beschreibt die Gesellschaft des "Einheitlichen Staates", in der alle Menschen Nummern anstelle von Namen tragen und persönliche Freiheit, Liebe und Phantasie überwunden scheinen. Doch es gibt auch Widerstand ...

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 164
Erscheinungsdatum 14.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95697-609-4
Verlag Literaricon
Maße (L/B/H) 211/146/17 mm
Gewicht 241
Buch (Taschenbuch)
19,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Eine transparente Welt. “

Verena Gwosdz, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Samjatin beschreibt in seinem dystopischen Roman eine Zukunftsvision, die einem Gänsehaut über den Rücken jagt. Ein vollkommen transparenter, ja tatsächlich gläserner Staat, in dem jede Minute des Tages im Einklang mit dem Kollektiv verbracht werden muss. Menschen sind keine Menschen mehr, sondern Nummern. Doch unser Erzähler, mit "Namen" Samjatin beschreibt in seinem dystopischen Roman eine Zukunftsvision, die einem Gänsehaut über den Rücken jagt. Ein vollkommen transparenter, ja tatsächlich gläserner Staat, in dem jede Minute des Tages im Einklang mit dem Kollektiv verbracht werden muss. Menschen sind keine Menschen mehr, sondern Nummern. Doch unser Erzähler, mit "Namen" D-503, entwickelt im Laufe der Geschichte individuelles Denken (vom staatlichen Gesundheitsamt auch als "Seele" bzw. "Krankheit" bezeichnet) und das Dank einer Frau, der revolutionär eingestellten I-330.
Samjatin stellte den Roman 1920 fertig - für diese Zeit eine bahnbrechende Geschicht mit Weitblick.
Sprachlich ist dieses Werk einfach wunderbar und diente Orwell und Huxley auf jeden Fall als Fundament .

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