Thalia.de

Wir sehen uns am Meer

Roman

(56)
In der Heimat hätten sie sich nie kennengelernt, aber durch einen Zufall treffen die Tel Aviverin Liat und der Maler Chilmi aus Ramallah in New York aufeinander und verlieben sich. Liat kämpft mit sich, denn weder ihre Eltern noch ihre jüdischen New Yorker Freunde dürfen von der Beziehung erfahren, die ein klares Enddatum hat: Wenn Liat zurück nach Israel geht, ist Schluss. Doch Gefühle lassen sich nicht einfach abstellen, und die Herkunft der beiden sowie die Perspektivlosigkeit belasten ihre Gegenwart – eine Zukunft scheint unmöglich. Gibt es einen Ausweg, oder ist das private Glück vor dem Hintergrund des Konflikts der beiden Völker unmöglich?
Ein Roman, der mit großer Wucht und in einer bildreichen, emotionalen Sprache von einer unmöglichen Liebe erzählt. Das Buch wurde vom israelischen Erziehungsminister von der Lektüreliste der Oberstufe gestrichen, was auch in Deutschland ein starkes Presseecho hervorrief.
Rezension
"Ein modernes Romeo und Julia ist dieser Roman, dessen zart formulierte Sätze aufwühlen, und dessen schockierendes Ende einen noch lange beschäftigt." Brigitte Bücher Extra
Portrait
Helene Seidler, Deutsche und Israelin, geboren 1948 in Deutschland, aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein. Studium der Fächer Pädagogik und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg.
Sie hat zwei Töchter. Helene Seidler ist wohnhaft in Jerusalem, Israel, wo sie als Übersetzerin hebräischer Literatur ins Deutsche tätig ist, u.a. für die Palästinenserin Aida Nasrallah und die israelische Autorin Batya Gur.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 11.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04861-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 210/137/32 mm
Gewicht 470
Originaltitel Gader Chaiija/Borderlife
Verkaufsrang 25.806
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 33710377
    Das Schweigen meiner Mutter
    von Lizzie Doron
    Buch
    9,90
  • 45318071
    Der Geruch des Paradieses
    von Elif Shafak
    (1)
    Buch
    25,00
  • 45119977
    Die Vegetarierin
    von Han Kang
    (10)
    Buch
    18,95
  • 45243519
    Das Versprechen der Wüste
    von Katherine Webb
    Buch
    19,99
  • 45255242
    Bella Germania
    von Daniel Speck
    (17)
    Buch
    14,99
  • 45165468
    Letzte Freunde / Old Filth Trilogie Bd. 3
    von Jane Gardam
    (3)
    Buch
    22,00
  • 45119329
    Ein Stern über Sylt
    von Ines Thorn
    (4)
    Buch
    12,00
  • 43847286
    Irgendwo im Glück
    von Anna McPartlin
    (33)
    Buch
    12,99
  • 45462653
    Die Schattenschwester / Die sieben Schwestern Bd.3
    von Lucinda Riley
    (5)
    Buch
    19,99
  • 17449995
    Die Bücherdiebin
    von Markus Zusak
    (58)
    Buch
    9,99
  • 44466765
    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes
    (9)
    Buch
    9,99
  • 44066615
    Der Junge, der vom Frieden träumte
    von Michelle Cohen Corasanti
    Buch
    9,99
  • 45429472
    Und nebenan warten die Sterne
    von Lori Nelson Spielman
    (50)
    Buch
    14,99
  • 45257434
    Meine geniale Freundin / Neapolitanische Saga Bd.1
    von Elena Ferrante
    (52)
    Buch
    22,00
  • 45243491
    Die sieben Schwestern Bd.1
    von Lucinda Riley
    (2)
    Buch
    9,99
  • 42492202
    Ein ganz neues Leben
    von Jojo Moyes
    (63)
    Buch
    19,95
  • 45298318
    Nussschale
    von Ian McEwan
    (1)
    Buch
    22,00
  • 45255203
    Cox
    von Christoph Ransmayr
    (6)
    Buch
    22,00
  • 42492196
    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes
    (35)
    Buch
    9,99
  • 46482850
    Udo Fröhliche
    von Benjamin von Stuckrad-Barre
    Buch
    14,90

Buchhändler-Empfehlungen

„Unbedingt lesen!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein wunderbarer und farbig erzählter Liebesroman zwischen einer Jüdin und einem Palästinenser im heutigen New York. Stark und eindringlich erzählt! Sehr lesenswert! Ein wunderbarer und farbig erzählter Liebesroman zwischen einer Jüdin und einem Palästinenser im heutigen New York. Stark und eindringlich erzählt! Sehr lesenswert!

„Ein starker Roman!“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine moderne Liebesgeschichte im heutigen New York. Sie ist Studentin, er Künstler. Schon nach ihrem ersten eher
zufälligen Treffen ist klar sie werden sich wiedersehen, da ist mehr zwischen Ihnen. Könnte alles ganz einfach sein,
wäre sie nicht Israelin und er Palästinenser...

Ich bin sehr begeistert von diesem starken, kraftvollen
Eine moderne Liebesgeschichte im heutigen New York. Sie ist Studentin, er Künstler. Schon nach ihrem ersten eher
zufälligen Treffen ist klar sie werden sich wiedersehen, da ist mehr zwischen Ihnen. Könnte alles ganz einfach sein,
wäre sie nicht Israelin und er Palästinenser...

Ich bin sehr begeistert von diesem starken, kraftvollen Roman, der die Grenzen zwischen politischen Ansichten, gesellschaftlichen Normen und persönlichen Gefühlen und Wünschen auslotet.

„Ein sehr beeindruckendes Buch“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der Zufall führt die Tel Aviverin Liat und den Maler Chilmi aus Ramallah in New York zusammen und sie verlieben sich. Ein Liebe, die so nicht sein darf und doch erleben die Beiden schöne und intensive Wochen. Schon gegenüber den Familien müssen sie schweigen und zu dem ist klar, nur in New York ist diese Liebe möglich. Ein sehr beeindruckendes Der Zufall führt die Tel Aviverin Liat und den Maler Chilmi aus Ramallah in New York zusammen und sie verlieben sich. Ein Liebe, die so nicht sein darf und doch erleben die Beiden schöne und intensive Wochen. Schon gegenüber den Familien müssen sie schweigen und zu dem ist klar, nur in New York ist diese Liebe möglich. Ein sehr beeindruckendes und bewegendes Buch. Das Buch kann auch zur Diskussion anregen, zumal es in Israel als Schullektüre verboten wurde. Ein Roman der Lesenswert ist.

„Hat diese Liebesgeschichte eine Chance?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wer meine Buchbesprechungen regelmäßig liest, weiß, dass ich ein großes Interesse an dem Staat Israel und an der Nahost-Problematik habe. Da ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass mich gerade dieses neue Buch von Dorit Rabinyan angesprochen hat, denn es geht um eine Liebesgeschichte zwischen einer jungen Jüdin und einem jungen Wer meine Buchbesprechungen regelmäßig liest, weiß, dass ich ein großes Interesse an dem Staat Israel und an der Nahost-Problematik habe. Da ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass mich gerade dieses neue Buch von Dorit Rabinyan angesprochen hat, denn es geht um eine Liebesgeschichte zwischen einer jungen Jüdin und einem jungen Palästinenser. Zusätzlich hat mich der Hinweis des Verlages extra neugierig gemacht: „Das Buch wurde vom israelischen Erziehungsminister von der Lektüreliste der Oberstufe gestrichen, was auch in Deutschland ein starkes Presseecho hervorrief.“ Denn ich fragte mich – und frage mich immer noch – warum denn bloß?

Die eigentliche Geschichte ist kurz erzählt. In New York lernt die Übersetzerin Liat, wohnhaft in Tel Aviv, per Zufall den Maler Chilmi kennen. Sie finden sich beide ausgesprochen sympathisch und verbringen gleich den ganzen restlichen Tag zusammen. Doch es gibt hierbei ein großes, unüberwindlich erscheinendes Hindernis: Chilmi ist ein Palästinenser aus Ramallah. Gegen ihren Willen verliebt sich Liat in ihn. Und auch Chilmi liebt Liat. Doch welche Chance hat diese Liebe? Für Liat ist von vorne herein klar, dass sie nur für die Zeit ihres 6-monatigen Aufenthalts in New York Bestand haben kann. Und so verfolgen wir diese Liebesgeschichte über die 6 Monate in New York, aber wir folgen den beiden auch danach, wo sie wieder in ihrer jeweiligen Heimat angekommen sind.

Dorit Rabinyan besticht durch ihre ausdrucksstarke Erzählweise. Besonders die wunderschön geschriebene Liebesszene im Kapitel 7 ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Sie malt Bilder, sie sieht ganz tief in die Seele hinein und hat es geschafft, mich ganz tief in diese Geschichte hineinzuziehen. Was ist dies für eine Zeit, in der sich zwei Menschen nicht lieben dürfen, weil ihre Nationen keinen Frieden miteinander finden. Immer wieder flackern in den Gesprächen zwischen Liat und Chilmi Themen auf, die auch sie sehr unterschiedlich wahrnehmen, z.T. sich sogar nicht einigen können. Aber ihrer Liebe tut es keinen Abbruch. Und dann kommt das Ende, was mich vollkommen umgehauen hat! Aber lesen Sie dieses Buch selbst. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Ein Aspekt dieses Buches hat mich besonders berührt. Und das ist die Angst, von bekannten Menschen entdeckt zu werden, die von dieser Liebe nichts wissen dürfen. Da liebt man einen Menschen und hat trotzdem Angst zu seiner Liebe zu stehen. Wie sieht dies für den anderen aus. Ist man die Liebe nicht wert? Schämt sich der eine für die Liebe? Und diese Thematik betrifft nicht nur die Liebesgeschichten zwischen Juden und Palästinensern, sondern auch homosexuelle Paare, Paare mit verschiedenen Hautfarben oder verschiedener Religionen. Und damit ist dieses Buch für mich auch noch einmal ein ganz spezieller Augenöffner.

Ein fantastisches Buch, was für Liebe und die Toleranz zwischen den Menschen wirbt!

Zoë Charlotte Claus, Thalia-Buchhandlung Hilden

Einfach toll!
Tiefgründig, lebendig und ergreifend erzählt Liat von ihrer Liebe zu Chilmi. Eine Beziehung einer Jüdin und einem Palästinenser, von der niemand je erfahren darf.
Einfach toll!
Tiefgründig, lebendig und ergreifend erzählt Liat von ihrer Liebe zu Chilmi. Eine Beziehung einer Jüdin und einem Palästinenser, von der niemand je erfahren darf.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Bewegende Liebesgeschichte, die den Lesern vor Augen führt, wie die "große" Politik das Leben der Menschen zerstören kann. Wirklich ein tolles und wichtiges Buch. Bewegende Liebesgeschichte, die den Lesern vor Augen führt, wie die "große" Politik das Leben der Menschen zerstören kann. Wirklich ein tolles und wichtiges Buch.

Lena Ernsting, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine wundervolle, ungewöhnliche Liebesgeschichte, politisch aktuell. Mit einem Ende, dass mich zu Tränen gerührt hat - aber ich verrate nicht, ob es Freudentränen waren oder nicht. Eine wundervolle, ungewöhnliche Liebesgeschichte, politisch aktuell. Mit einem Ende, dass mich zu Tränen gerührt hat - aber ich verrate nicht, ob es Freudentränen waren oder nicht.

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 39188402
    Über uns die Nacht
    von Anat Talshir
    (4)
    Buch
    9,99
  • 40952699
    Als die Sonne im Meer verschwand
    von Susan Abulhawa
    (4)
    Buch
    19,99
  • 35301482
    Ein gutes Herz
    von Leon de Winter
    (9)
    Buch
    22,90
  • 39145577
    Who the Fuck Is Kafka
    von Lizzie Doron
    (1)
    Buch
    14,90
  • 40952624
    Mein gelobtes Land
    von Ari Shavit
    Buch
    24,99
  • 30570853
    Während die Welt schlief
    von Susan Abulhawa
    (8)
    Buch
    9,99
  • 42541378
    Die Hochzeit der Chani Kaufman
    von Eve Harris
    (4)
    Buch
    16,00
  • 35470909
    Breaking News
    von Frank Schätzing
    (11)
    Buch
    26,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
27
16
13
0
0

Liebe ohne Happy End
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 23.09.2016

Die grössten Liebesgeschichten sind zweifellos diejenigen, die meist schwierig zu verwirklichen sind, sei es weil man schon gebunden ist, weil man weit entfernt voneinander wohnt, weil man verschiedenen Welten angehört, wie es zum Beispiel in dieser Geschichte der Fall ist. Die Telaviverin Liat und der aus Palästina stammende Chilmi... Die grössten Liebesgeschichten sind zweifellos diejenigen, die meist schwierig zu verwirklichen sind, sei es weil man schon gebunden ist, weil man weit entfernt voneinander wohnt, weil man verschiedenen Welten angehört, wie es zum Beispiel in dieser Geschichte der Fall ist. Die Telaviverin Liat und der aus Palästina stammende Chilmi lernen sich in New York kennen und lieben. Ihre Liebe scheint jedoch aussichtslos. Die religiösen und politischen Hintergründe und Differenzen sind so gross, dass beide ihrer Liebe jenseits Amerikas keine Chance geben können. Obwohl ich insgeheim und trotz der schwierigen Situation auf ein glückliches Ende hoffte, ist dieses Buch keines mit einem Happy End. Ist es aber leider auch nicht im wirklichen Leben meist so? Die grossen Lieben enden fast immer auf tragische Weise. Eine wunderschöne Liebesgeschichte trotz allem der ich mit viel Spannung und Gefühl gefolgt bin.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Völkerverständigung durch Liebe
von payroll am 12.09.2016

Das Buch startet mit der Beschreibung eines speziellen Besuches. Eine Israelin names Riat, die zur Zeit in New York lebt, bekommt Besuch vom FBI. Sie wird verdächtigt, staatsfeindliche Aktivitäten zu betreiben oder vorzubereiten und wird deshalb von den Beamten des FBI ausführlich befragt. Die ganze Befragung ist etwas skuril... Das Buch startet mit der Beschreibung eines speziellen Besuches. Eine Israelin names Riat, die zur Zeit in New York lebt, bekommt Besuch vom FBI. Sie wird verdächtigt, staatsfeindliche Aktivitäten zu betreiben oder vorzubereiten und wird deshalb von den Beamten des FBI ausführlich befragt. Die ganze Befragung ist etwas skuril und schließlich stellt sich der Vedacht als unbegründet heraus. Durch diese Befragung versäumt Liat fast ein Treffen mit Andrew, einem amerikanischen Freund. Allerdings ist Andrew verhindert und schickt stattdessen Chilmi hin, einen anderen Bekannten von Andrew. Chilmi stammt aus Ramallah. Zögerlich entwickelt sich zwischen Liat und Chilmi eine zarte Beziehung. Die beiden wollen sich wieder treffen und eine große Liebe nimmt ihren Anfang. Die Sprache ist sehr schön und klar gehalten. Alltägliche Dinge werden sehr detailliert beschrieben und man kann sich das Leben dieser zwei Menschen in New York gut vorstellen und sich sehr gut in die Handlung hineinversetzen. Es ist sehr spannend zu lesen, wie sich diese schwierige Konstellation der Beziehung zwischen einer Israelin und einem Araber weiterentwickelt und es bleibt einem nichts anderes übrig, als das Buch zu Ende zu lesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Liebe über Grenzen
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 11.09.2016

Die Israelin Liat und der Palästinenser Chilmi lernen sich in New York kennen und Lieben. Chilmi ist Künstler, ein Maler und arbeitet in den USA. Liat hat nur eine Aufenthaltsgenehmigung für noch einige Monate, dann muss sie zurück nach Tel Aviv. Schon in New York gibt es einige Probleme, und wenn sie... Die Israelin Liat und der Palästinenser Chilmi lernen sich in New York kennen und Lieben. Chilmi ist Künstler, ein Maler und arbeitet in den USA. Liat hat nur eine Aufenthaltsgenehmigung für noch einige Monate, dann muss sie zurück nach Tel Aviv. Schon in New York gibt es einige Probleme, und wenn sie in ihre Heimat zurückkommen, ist ihre Liebe schwierig. Der Nahost-Konflikt ist immer greifbar. Da bin ich sehr ergriffen, ich habe diesen Konflikt all die Jahre beobachtet, beide Seiten kann ich verstehen. Die Autorin hat die Problematik gut dargestellt. Schon die beiden dürfen sich nicht über Politik unterhalten, dann kommen sie auf keine Einigung. Dann gibt es auch leichte Unstimmigkeiten, wenn Liat Chilmi verleugnet, gibt aber ziemlich schnell wieder nach und es ist wieder gut. . Überhaupt ist mir Chilmi richtig sympathisch, gut er verteidigt Liat nicht bei jedem Streitgepräch mit seinen Freunden, aber sie kann sich auch sehr gut selbst behaupten. Allerdings macht sie sich auch große Sorgen, was ihre Familie zu ihrer Wahl sagen würde. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, als der eisige Winter in New York war, konnte ich richtig mitbibbern. Mich hat der Roman von Anfang bis Ende gefesselt, ich wurde in dieser Geschichte mitgerissen. Ein wunderbarer glaubwürdiger Roman. Ich werde mir von der Autorin noch ältere Romane kaufen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Aufschlussreich und sprachgewandt
von eleisou aus Düsseldorf am 10.09.2016

Diese wundervolle Liebesgeschichte handelt von der Israelin Liat, einer Fachliteratur-Übersetzerin, die sich in New York, wo sie vorübergehen lebt, in den Palästinenser und Maler Chilmi verliebt. Obwohl ihre Liebe aus politischen und kulturellen Gründen, dem Scheitern vorgesehen ist, verbringen sie einige Monate zusammen ehe Liat in ihre Heimat zurückkehrt.... Diese wundervolle Liebesgeschichte handelt von der Israelin Liat, einer Fachliteratur-Übersetzerin, die sich in New York, wo sie vorübergehen lebt, in den Palästinenser und Maler Chilmi verliebt. Obwohl ihre Liebe aus politischen und kulturellen Gründen, dem Scheitern vorgesehen ist, verbringen sie einige Monate zusammen ehe Liat in ihre Heimat zurückkehrt. Obwohl Chilmi ihre Liebe aufgeschlossener gegenübertritt und auch toleranter ist, bedrängt Liat die Tatsache, dass es sich bei ihrem Geliebten um einen Araber und vor allem einen Palästinenser handelt, da sie auch immer so erzogen wure, solche Männer zu meiden. Sie hat also auch mit ihrem Inneren sehr zu kämpfen und gibt ihrer Liebe so keine Chance, da sie Letzliche mit einem Verfallsdatum angeht. Das Buch analysiert vor allem die allgemein bekannten Hintergründe die zwischen den zwei Völkern stehen, konfrontiert aber auch die westliche Politik und Voreingenommenheit gegenüber der östlich-arabischen Ländern, besonders nach dem Terroranschlag 9/11. Ich persönlich fand das Buch sehr aufschlussreich und sprachgewandt, ich habe mich mit den Protagonisten aussenandergesetzt und mich in deren Lage versucht zu begeben. Der Schreibstil war sehr angenehm, einem Literatur Buch angemessen und ich fand es recht schade, dass es aus der Liste der Abiturienten gestrichen würde, da man doch, um eine eigene tiefgründige Meinung zu bilden, die Gelegenheit haben muss, jede Seite zu beobachten und zu beurteilen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Liebe ohne Happy End
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 05.09.2016

Die grössten Liebesgeschichten sind zweifellos diejenigen, die meist schwierig zu verwirklichen sind, sei es weil man schon gebunden ist, weil man weit entfernt voneinander wohnt, weil man verschiedenen Welten angehört, wie es zum Beispiel in dieser Geschichte der Fall ist. Die Telaviverin Liat und der aus Palästina stammende Chilmi... Die grössten Liebesgeschichten sind zweifellos diejenigen, die meist schwierig zu verwirklichen sind, sei es weil man schon gebunden ist, weil man weit entfernt voneinander wohnt, weil man verschiedenen Welten angehört, wie es zum Beispiel in dieser Geschichte der Fall ist. Die Telaviverin Liat und der aus Palästina stammende Chilmi lernen sich in New York kennen und lieben. Ihre Liebe scheint jedoch aussichtslos. Die religiösen und politischen Hintergründe und Differenzen sind so gross, dass beide ihrer Liebe jenseits Amerikas keine Chance geben können. Obwohl ich insgeheim und trotz der schwierigen Situation auf ein glückliches Ende hoffte, ist dieses Buch keines mit einem Happy End. Ist es aber leider auch nicht im wirklichen Leben meist so? Die grossen Lieben enden fast immer auf tragische Weise. Eine wunderschöne Liebesgeschichte trotz allem der ich mit viel Spannung und Gefühl gefolgt bin.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Grenze im Kopf...
von D. Brown aus München am 04.09.2016

Drei Jahreszeiten lang darf der Leser Liat und Chilmi begleiten. Sie, Liat Israelin, und er, Chilmi Palestinänser haben die lange Reise nach New York zum Auslandssemestern ihres jeweiligen Studienfaches unternommen um sich schließlich zufällig zu begegnen und sich schwer ineinander zu verlieben. Eigentlich eine Geschichte wie Millionen andere Liebesgeschichten,... Drei Jahreszeiten lang darf der Leser Liat und Chilmi begleiten. Sie, Liat Israelin, und er, Chilmi Palestinänser haben die lange Reise nach New York zum Auslandssemestern ihres jeweiligen Studienfaches unternommen um sich schließlich zufällig zu begegnen und sich schwer ineinander zu verlieben. Eigentlich eine Geschichte wie Millionen andere Liebesgeschichten, wäre da nicht beider Herkunft. Denn beider Heimat liegt ursprünglich gerade mal ca. 70 Kilometer voneinander entfernt. Und dies macht ihre Begegnung und ihre Liebe besonders. Denn in ihrer Heimat hätten sie sich wohl nie getroffen und sicherlich nicht verliebt. Denn die Grenze zwischen Israel und Palestina ist unüberwindbar, denn sie liegt auch in den Köpfen der Menschen. In langen Sequenzen beschreibt die Autorin Dorit Rabinian die Gedankenwelten besonders von Liat, die im Gegensatz zu Chilmi ihrer Familie gegenüber die Beziehung geheim hält. Chilmi hingegen berichtet seiner Mutter und seinen Brüdern aus vollem Herzen von seiner Liebe zu Liat. Sie verbringen wunderbare Tage in New York, doch ihre gemeinsame Zeit wird mit der Heimreise Liats enden. Auf eine andere Weise als die beiden eigentlich erwarten werden sie nie wieder eine Gelegenheit finden sich wiederzusehen. Warum Dorit Rabinians Buch als Lektüre an Schulen verboten wurde leuchtet mir ein, denn sie beschreibt die israelische Haltung gegenüber den Palestinänsern nicht immer in einer freundlichen Manier den eigenen Landsleuten gegenüber. Der Konflikt spiegelt sich in den Vorurteilen Liats, die sich immer wieder in ihren Gedankenwelten abspielen, und mit denen sie auch ihre Liebe zu Chilmi in Frage stellt, wo es eigentlich nichts zu fragen gibt, wenn sie sich einfach nur mit ihm als Person und nicht als Araber auseinander setzt. Chilmi ist sicherlich nicht nur ein Charmeur und toller Liebhaber, denn wenn er in eine seiner Schaffensphasen als Maler gerät, ist ein Leben mit ihm nicht leicht für sie. Manchmal langatmig beschreibt die Autorin Situationen, die wohl gerade deswegen den eigentlich so ermüdenden Konflikt beider Gesellschaften, die in Manchem sich doch so ähnlich sind, recht gut darstellt, weil man die Ausweglosigkeit gut fühlen kann. Solange sich die jeweiligen Haltungen und Einstellungen beider Nationen im Miteinander nicht ändern, wird dieser Konflikt nicht gelöst werden. Mein Fazit: Ein lesenswertes Buch, das einen dazu bewegt tiefer in die Thematik des nahen Ostens einzutauchen um die gegenwärtigen Schwierigkeiten und damit verbundene Weltpolitik besser zu verstehen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die große Liebe in NewYork kennen gelernt
von Kathi am 22.08.2016

Die Übersetzerin Liat trifft in NewYork durch einen Zufall auf den Maler Chilmi. Von Anfang an ist Liat klar, dass ihre Liebe keine Zukunft hat, denn Chilmi ist Palästinenser und Liat Israelin, die beiden Länder sind zu sehr verfeindet. Als Liat gefragt wird, was ihre Eltern wohl zu ihrer... Die Übersetzerin Liat trifft in NewYork durch einen Zufall auf den Maler Chilmi. Von Anfang an ist Liat klar, dass ihre Liebe keine Zukunft hat, denn Chilmi ist Palästinenser und Liat Israelin, die beiden Länder sind zu sehr verfeindet. Als Liat gefragt wird, was ihre Eltern wohl zu ihrer Liebe zu Chilmi sagen, antwortet sie, sie würde am größten Baum in ihrem Heimatdorf aufgehängt werden. Immer wieder muss Liat versuchen, zu verbergen, dass sie Chilmi liebt. Dies führt natrürlich auch zu Streit untereinander, so wie die Tatsache, dass Liat sowieso nur ein halbes Jahr in NewYork bleibt. Das Buch ist mit viel Liebe geschrieben und man kann sich sehr gut in Liat hineinfühlen. Mir haben allerdings einige Hintergrundinformationen über die Feindschaft der beiden Länder gefehlt. Das wäre für Leser, die sich nicht gut mit dem Konflikt auskennen, hilfreich gewesen. Dennoch ist es ein lesenswertes Buch mit vielen Gefühlen. Eine klare Kaufempfehlung für alle, die romantische Bücher mögen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Aufschlussreich und sprachgewandt
von eleisou aus Düsseldorf am 16.08.2016

Diese wundervolle Liebesgeschichte handelt von der Israelin Liat, einer Fachliteratur-Übersetzerin, die sich in New York, wo sie vorübergehen lebt, in den Palästinenser und Maler Chilmi verliebt. Obwohl ihre Liebe aus politischen und kulturellen Gründen, dem Scheitern vorgesehen ist, verbringen sie einige Monate zusammen ehe Liat in ihre Heimat zurückkehrt.  Obwohl... Diese wundervolle Liebesgeschichte handelt von der Israelin Liat, einer Fachliteratur-Übersetzerin, die sich in New York, wo sie vorübergehen lebt, in den Palästinenser und Maler Chilmi verliebt. Obwohl ihre Liebe aus politischen und kulturellen Gründen, dem Scheitern vorgesehen ist, verbringen sie einige Monate zusammen ehe Liat in ihre Heimat zurückkehrt.  Obwohl Chilmi ihre Liebe aufgeschlossener gegenübertritt und auch toleranter ist, bedrängt Liat die Tatsache, dass es sich bei ihrem Geliebten um einen Araber und vor allem einen Palästinenser handelt, da sie auch immer so erzogen wure, solche Männer zu meiden. Sie hat also auch mit ihrem Inneren sehr zu kämpfen und gibt ihrer Liebe so keine Chance, da sie Letzliche mit einem Verfallsdatum angeht.  Das Buch analysiert vor allem die allgemein bekannten Hintergründe die zwischen den zwei Völkern stehen, konfrontiert aber auch die westliche Politik und Voreingenommenheit gegenüber der östlich-arabischen Ländern, besonders nach dem Terroranschlag 9/11.  Ich persönlich fand das Buch sehr aufschlussreich und sprachgewandt, ich habe mich mit den Protagonisten aussenandergesetzt und mich in deren Lage versucht zu begeben. Der Schreibstil war sehr angenehm, einem Literatur Buch angemessen und ich fand es recht schade, dass es aus der Liste der Abiturienten gestrichen würde, da man doch, um eine eigene tiefgründige Meinung zu bilden, die Gelegenheit haben muss, jede Seite zu beobachten und zu beurteilen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine ernste Geschichte über wahre Gefühle
von einer Kundin/einem Kunden am 15.08.2016

Dieses Buch hat mich überrascht. Ich hatte nicht mit einem so innigen Schreibstil und einer derart emotionalen Geschichte gerechnet. Sie konnte mich vollkommen mitreißen. Aber der Reihe nach. Die Geschichte an sich verdient durchaus den Vergleich als modernes Romeo und Julia. Nur, dass es hierbei nicht um verfeindete Familienclans,... Dieses Buch hat mich überrascht. Ich hatte nicht mit einem so innigen Schreibstil und einer derart emotionalen Geschichte gerechnet. Sie konnte mich vollkommen mitreißen. Aber der Reihe nach. Die Geschichte an sich verdient durchaus den Vergleich als modernes Romeo und Julia. Nur, dass es hierbei nicht um verfeindete Familienclans, sondern um die Palästinenser und Israelis geht. Dieses sehr komplexe Thema fließt immer wieder in den Stoff der Erzählung ein und betrifft die Charaktere. Ihre geografische Herkunft steht ihren Gefühlen im Weg. Die Autorin schildert die inneren Bedenken der Protagonistin sehr authentisch. Man kann sich durch die guten Beschreibungen in ihre Situation hineinversetzen. Die Charaktere konnten mich überzeugen. Sie handeln sehr authentisch. Es ist eben keine Märchenliebe, die der Leser hier präsentiert bekommt. Aber gerade das macht den Roman so interessant. Es ist nichts, was im echten Leben eh nie passiert, sondern eher zu realistisch. Die Schönheit und die Hässlichkeit der Liebe wird hier gezeigt. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam. Man bekommt hier schonungslos das ganze Ausmaß einer Liebe zwischen verfeindeten Völkern aufgezeigt. Man hofft und bangt mit ihnen. Trotzdem ist es durch und durch eine Gratwanderung zwischen Liebe und Leid. Eine traurige aber ernste sowie durchgehend realistische Liebesgeschichte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Liebe ohne Happy End
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 14.08.2016

Die grössten Liebesgeschichten sind zweifellos diejenigen, die meist schwierig zu verwirklichen sind, sei es weil man schon gebunden ist, weil man weit entfernt voneinander wohnt, weil man verschiedenen Welten angehört, wie es zum Beispiel in dieser Geschichte der Fall ist. Die Telaviverin Liat und der aus Palästina stammende Chilmi... Die grössten Liebesgeschichten sind zweifellos diejenigen, die meist schwierig zu verwirklichen sind, sei es weil man schon gebunden ist, weil man weit entfernt voneinander wohnt, weil man verschiedenen Welten angehört, wie es zum Beispiel in dieser Geschichte der Fall ist. Die Telaviverin Liat und der aus Palästina stammende Chilmi lernen sich in New York kennen und lieben. Ihre Liebe scheint jedoch aussichtslos. Die religiösen und politischen Hintergründe und Differenzen sind so gross, dass beide ihrer Liebe jenseits Amerikas keine Chance geben können.  Obwohl ich insgeheim und trotz der schwierigen Situation auf ein glückliches Ende hoffte, ist dieses Buch keines mit einem Happy End. Ist es aber leider auch nicht im wirklichen Leben meist so? Die grossen Lieben enden fast immer auf tragische Weise.  Eine wunderschöne Liebesgeschichte trotz allem der ich mit viel Spannung und Gefühl gefolgt bin.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Grenze in den Köpfen - wenn Politik der Liebe ein Verfallsdatum aufzwingen möchte
von StefanieFreigericht am 13.08.2016

Die jüdische Israelin Liat und der Palästinenser Chilmi begegnen einander zufällig im Herbst 2002 in New York, sie ist Philologin, 29, mit einem Stipendium erst seit zwei Monaten in den USA, er ist Maler, 27, schon seit über zwei Jahren im Land. Als ein Freund, mit dem sich Liat... Die jüdische Israelin Liat und der Palästinenser Chilmi begegnen einander zufällig im Herbst 2002 in New York, sie ist Philologin, 29, mit einem Stipendium erst seit zwei Monaten in den USA, er ist Maler, 27, schon seit über zwei Jahren im Land. Als ein Freund, mit dem sich Liat treffen möchte, kurzfristig verhindert ist, schickt dieser Chilmi, der ihm Arabischunterricht gibt. „Coup de Foudre“, denn Liebe auf den ersten Blick trifft es noch nicht annähernd: Die beiden sind von diesem Tag an zusammen. Chilmi entspricht Liats Begriff eines „vegetarischen Arabers“, nicht religiös, sehr weltlich – keinem Feindbild zuzuordnen. Liats Gefühle durchlaufen ein Wechselbad: anfangs Furcht aufgrund der Schauergeschichten, arabische Männer würden bevorzugt jüdische Frauen verführen und später versklaven, dann Schuldgefühle wegen der Besetzung, wegen der Dinge, die sie in Israel tun kann und er nicht. Er ist souveräner, beruhigt sie: „Weißt du, eines Tages …wird das Meer uns allen gehören, und wir werden dort gemeinsam schwimmen.“ S. 41 Später, im Winter, kommt Verleugnung hinzu: während Chilmi unbefangen und offen zu Liat steht, verleugnet sie ihn, erzählt den Eltern nichts, versteckt sich, steht nicht zu ihm. Das große Können der Autorin Dorit Rabinyan besteht darin, dass diese Liat nicht unsympathisch wird, einerseits, weil sie als Ich-Erzählerin automatisch zu größerer Identifikation einlädt und der Leser an ihrem ganzen zerrissenen Innenleben inklusive der Scham über ihr Verhalten teilhat, andererseits, weil auch Chilmi in seiner Reaktion auf seine Erfolge als Maler mit einer chaotischen Besessenheit dargestellt wird, gegenüber der Liat immer als reifer, vernünftiger wirkt. Gleichzeitig wird beider Liebe sehr poetisch und sinnlich beschrieben: „Niemand erfährt, dass er für mich entbrennt wie trockenes Laub, mich immerzu begehrlich umschmeichelt und umwirbt. Unsere schönen Nächte sind wie eine Frucht, deren Fleisch stets nachwächst, so viel man auch abbeißt, unsere Lust steigert sich mit jeder Liebkosung, hungert uns aus und sättigt uns, bis wir wieder hungrig werden. Nehmen und Geben sind eins.“ S. 128f. Sie streiten viel, die Politik liegt immer nur ein Wort, ein Blick, einen Gegenstand entfernt, so ist für ihn ist ihre hebräische Bibel, die sie zur obligatorischen Soldatenzeit erhielt, nur das „faschistische Szenarium, Soldaten mit Gewehren und heiligen Büchern“ S. 91, nichts anderes als „die Kombination von Koran und Kalaschnikow“ bei der Hamas. Gleichzeitig bemerken diese beiden gerade in der Fremde Gemeinsamkeiten, im Umrechnen der Währungen, der Temperatur-Systeme, im Leiden unter dem strengen Winter – im Heimweh. Dennoch ist es eine „Liebe mit Verfalldatum“, mit einem antizipierten fixen Ende durch die Heimreise Liats – auch wenn sie nicht in der Lage sein wird, eine harmlose Cornflakes-Packung zu erwerben, die zufällig ihr Heimreisedatum als Verfallsdatum zeigt, akzeptiert sie diese Zäsur. Es ist unglaublich intelligent und einfühlsam, wie Rabinyan die Handlung dieses Buches aufbaut, von der Tatsache, dass diese Liebe ihren Anfang in New York nahm, bis hin zum „Wo“ und „Wie“ des Romanendes, nicht zu vergessen der Einstieg, als Liats hebräische Schriftzeichen den Verdacht des Terrorismus in einem Café provozieren und sie Besuch vom FBI bekommt, das dann, doppelte Ironie, wiederum nicht damit umzugehen weiß, dass ihre jüdischen Eltern aus dem Iran (ausgerechnet!) nach Israel eingewandert sind. Dieses wundervolle, poetische, sinnliche, tragische, intelligente Buch wurde vom israelischen Erziehungsministerium von der Lektüreliste für die Oberstufe gestrichen - die israelische Zeitung Haaretz zitierte eine Beamtin des Erziehungsministeriums mit der Einschätzung, der Roman ermutige zu Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden, die die »separate Identität« bedrohten, und fördere die Assimilation (vgl. z.B. Jüdische Allgemeine oder Deutschlandfunk im Internet). Anhand eines Films, den Chilmis Bruder daheim für ihn gedreht hat, bittet Liat ihn, ihr die Grenze zu zeigen, gemäß der Lage der arabischen Dörfer und der jüdischen Siedlungen. Er sagt „Sie ist hier …sie verläuft in unseren Köpfen.“ S. 215

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Aufschlussreich und sprachgewandt
von eleisou aus Düsseldorf am 11.08.2016

Diese wundervolle Liebesgeschichte handelt von der Israelin Liat, einer Fachliteratur-Übersetzerin, die sich in New York, wo sie vorübergehen lebt, in den Palästinenser und Maler Chilmi verliebt. Obwohl ihre Liebe aus politischen und kulturellen Gründen, dem Scheitern vorgesehen ist, verbringen sie einige Monate zusammen ehe Liat in ihre Heimat zurückkehrt.... Diese wundervolle Liebesgeschichte handelt von der Israelin Liat, einer Fachliteratur-Übersetzerin, die sich in New York, wo sie vorübergehen lebt, in den Palästinenser und Maler Chilmi verliebt. Obwohl ihre Liebe aus politischen und kulturellen Gründen, dem Scheitern vorgesehen ist, verbringen sie einige Monate zusammen ehe Liat in ihre Heimat zurückkehrt. Obwohl Chilmi ihre Liebe aufgeschlossener gegenübertritt und auch toleranter ist, bedrängt Liat die Tatsache, dass es sich bei ihrem Geliebten um einen Araber und vor allem einen Palästinenser handelt, da sie auch immer so erzogen wure, solche Männer zu meiden. Sie hat also auch mit ihrem Inneren sehr zu kämpfen und gibt ihrer Liebe so keine Chance, da sie Letzliche mit einem Verfallsdatum angeht. Das Buch analysiert vor allem die allgemein bekannten Hintergründe die zwischen den zwei Völkern stehen, konfrontiert aber auch die westliche Politik und Voreingenommenheit gegenüber der östlich-arabischen Ländern, besonders nach dem Terroranschlag 9/11. Ich persönlich fand das Buch sehr aufschlussreich und sprachgewandt, ich habe mich mit den Protagonisten aussenandergesetzt und mich in deren Lage versucht zu begeben. Der Schreibstil war sehr angenehm, einem Literatur Buch angemessen und ich fand es recht schade, dass es aus der Liste der Abiturienten gestrichen würde, da man doch, um eine eigene tiefgründige Meinung zu bilden, die Gelegenheit haben muss, jede Seite zu beobachten und zu beurteilen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Zwei Menschen - zwei Welten
von larissaslawa aus Leipzig am 11.08.2016

Dorit Rabinyans Roman „Wir sehen uns am Meer“ schildert die Liebesgeschichte von israelischen Studentin und Übersetzerin Liat und dem palästinischen Künstler Chimi, die sich in New York kennen und lieben lernen. Die Autorin erzählt sehr einfühlsam und mit viel Fingerspitzengefühl über die kurze, zukunftslose Beziehung zwischen zwei jungen Menschen,... Dorit Rabinyans Roman „Wir sehen uns am Meer“ schildert die Liebesgeschichte von israelischen Studentin und Übersetzerin Liat und dem palästinischen Künstler Chimi, die sich in New York kennen und lieben lernen. Die Autorin erzählt sehr einfühlsam und mit viel Fingerspitzengefühl über die kurze, zukunftslose Beziehung zwischen zwei jungen Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Liat ist durch das Militär und durch das Leben in ständiger Angst vor den Terroranschlägen und Entführungen geprägt, Chimi dagegen durch seine endlose Fluchtgeschichte. Zwei unterschiedliche Weltanschauungen, zwei Religionen und Sozialisationen prallen hier aufeinander. Da wird es dem Leser deutlich, welch Vorurteile, welche Rivalität und vor allem Hass die Beziehung zwischen zwei Völkern dominieren. Die Autorin zeichnet die Protagonisten authentisch und bildhaft. Ihre Sprache ist poetisch, kraftvoll und sehr flüssig. Auch die anderen Figuren und ihre Emotionen kommen sehr überzeugend und real rüber. Durch die Ich-Erzählerin Liat wird man buchstäblich in die Handlung einbezogen und fühlt, und leidet und freut sich mit den Charakteren mit. „Wir sehen uns am Meer“ ist kein reiner Liebesroman und keine „Julia-und-Romeo“ Story. Es ist ein wunderschön geschriebenes Buch über die seit langer Zeit ungelösten Konflikte zwischen zwei Völkern und die Grenzen im Kopf der Menschen, die dort zwischen zwei Fronten aufwachsen (müssen). Ein anderes Ende als die Trennung der Liebenden kann man sich an der Stelle nicht vorstellen. Meiner Meinung nach ist das Buch absolut authentisch, glaugwürdig und lesenswert.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Borderlife
von einer Kundin/einem Kunden am 09.08.2016

Dorit Rabinyan hat ein eindrückliches, berührendes und erhellendes Stück Literatur geschaffen, das nicht nur den israelisch-palästinensischen Konflikt zum Thema hat, sondern auch eine tragische Liebesgeschichte ganz ohne Pathos erzählt. Schade, dass das Buch vom israelischen Erziehungsministerium von der Liste der Lektüren für Abiturienten gestrichen wurde, weil es „die Assimilation fördere“.... Dorit Rabinyan hat ein eindrückliches, berührendes und erhellendes Stück Literatur geschaffen, das nicht nur den israelisch-palästinensischen Konflikt zum Thema hat, sondern auch eine tragische Liebesgeschichte ganz ohne Pathos erzählt. Schade, dass das Buch vom israelischen Erziehungsministerium von der Liste der Lektüren für Abiturienten gestrichen wurde, weil es „die Assimilation fördere“. In heutiger Zeit, da gerade das Gegeneinander der Kulturen und Völker so viel Ungutes auf die Welt bringt, ist ein Stück Assimilation, das Aufeinanderzugehen und das Miteinander doch nur zu begrüßen, lesens- und lehrenswert.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine berührende Geschichte...
von einer Kundin/einem Kunden aus Klagenfurt am Wörthersee am 09.08.2016

"Wir sehen uns am Meer", ein Roman von Dorit Rabinyan, hat mich zutiefst berührt, fasziniert, mitgerissen, zum lachen und zum weinen gebracht. Wer dieses Buch liest, geht auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Liat, die aus Tel Aviv stammt und für ein Auslandsstudium in New York ist, lernt Chilmi, einen... "Wir sehen uns am Meer", ein Roman von Dorit Rabinyan, hat mich zutiefst berührt, fasziniert, mitgerissen, zum lachen und zum weinen gebracht. Wer dieses Buch liest, geht auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Liat, die aus Tel Aviv stammt und für ein Auslandsstudium in New York ist, lernt Chilmi, einen jungen Palästinenser kennen, der in New York als Künstler arbeitet. Zwischen den zweien entwickelt sich schnell eine unbeschreiblich schöne und außergewöhnliche Liebesgeschichte. Der Plot ist nicht besonders außergewöhnlich- viele der Geschehnisse nicht sonderlich überraschend, was aber nicht weiter schlimm ist. Ich denke, das, was diesen Roman so besonders macht, ist die Sprache. Die Art und Weise, wie die Autorin bestimmte Orte, Gefühle oder Situationen beschreibt. Die Sprache ist sehr blumig und anschaulich man fühlt sich, als würde man zusammen mit Liat und Chilmi durch die verschneiten Straßen von New York wandern. Die Autorin schafft es, den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern für die Leser anschaulich zu machen. Genau diesen politischen Aspekt dieses Buches fand ich sehr fesselnd- vor Allem, da ich bereits auf einigen Vorträgen und Veranstaltungen zu diesem Thema gewesen bin. Vor Allem am Anfang erinnert das Buch sehr an eine moderne Romeo und Julia-Geschichte, aber die Vorurteile, mit denen die zwei belastet sind, kommen nicht nur von ihren eigenen Familien, sondern von ihren Kulturen und sie sind auch in den Köpfen der beiden jungen Menschen fest verankert. Und obwohl sie beide wissen, dass aus ihnen nichts werden kann, nicht nur, weil Liat wieder zurück nach Tel Aviv gehen wird, sondern auch, wegen ihrer Vorurteile und kulturellen Unterschiede, können sie nicht voneinander lassen und kosten die Zeit, die sie miteinander haben, so gut es geht aus. Die Protagonisten selbst sind toll gezeichnet, sie haben Tiefgang, man glaubt ihnen, kann sich gut in sie hineinfühlen. Man erfährt viel über die Vergangenheit der zwei, ihre Kindheit, ihre Familien und stellt fest, dass, obwohl sie aus "verfeindeten Lagern" stammen, doch ein sehr ähnliches Leben haben. Zum Ende hin wird es dann noch sehr aufwühlend, aber ich möchte alljene, die das Buch noch nicht gelesen haben, nicht spoilern ;) Das Buch war bis vor kurzem noch Pflichtlektüre an israelischen Oberstufenschulen, was viel vom literarischen Wert des Buches zeigt. Die politische Botschaft ist in wunderschönen, zarten, poetischen Worten verpackt und macht genau damit das Buch zu etwas Besonderem. Durch das Buch werden aber auch wir, die wir in der westlichen Welt leben, mit den Vorurteilen konfrontiert, die wir gegenüber den östlichen Ländern haben. Ich wünsche mir für dieses Buch einen Platz ganz oben auf der Bestsellerliste und viele begeisterte Leser, die nach der Lektüre hoffentlich einige der Vorurteile, die auch in unserer Kultur verankert sind, überdenken...

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Poetisch und bildgewaltig !!
von einer Kundin/einem Kunden aus Landau am 09.08.2016

Klappentext: "In der Heimat hätten sie sich nie kennengelernt, aber durch einen Zufall treffen die Tel Aviverin Liat und der Maler Chilmi aus Ramallah in New York aufeinander und verlieben sich. Liat kämpft mit sich, denn weder ihre Eltern noch ihre jüdischen New Yorker Freunde dürfen von der Beziehung... Klappentext: "In der Heimat hätten sie sich nie kennengelernt, aber durch einen Zufall treffen die Tel Aviverin Liat und der Maler Chilmi aus Ramallah in New York aufeinander und verlieben sich. Liat kämpft mit sich, denn weder ihre Eltern noch ihre jüdischen New Yorker Freunde dürfen von der Beziehung erfahren, die ein klares Enddatum hat: Wenn Liat zurück nach Israel geht, ist Schluss. Doch Gefühle lassen sich nicht einfach abstellen, und die Herkunft der beiden sowie die Perspektivlosigkeit belasten ihre Gegenwart – eine Zukunft scheint unmöglich. Gibt es einen Ausweg, oder ist das private Glück vor dem Hintergrund des Konflikts der beiden Völker unmöglich? " Meine Meinung: Für mich ist "Wir sehen uns am Meer" das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Schon die Leseprobe hatte mich zutiefst beeindruckt und genauso erging es mir dann beim Lesen des kompletten Werks. Anfangs hatte ich jedoch ein paar Schwierigkeiten damit, in die Handlung einzusteigen. An mancher Stelle waren mir die Erklärungen zu detailliert, was ich in anderen Situationen widerrum sehr mochte. Der Schreibstil ist oftmals nahezu poetisch und sehr bildlich, man sieht die Bilder, wie einen Film vor den Augen ablaufen. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte größtenteils aus Liats Sicht geschildert wird, so konnte ich ihre Gefühle und die Lage, in der sie sich durch die Beziehung befindet besser nachvollziehen. Die Autorin geht sehr intensiv auf die innere Zerissenheit und den Druck, den sie auf sich spürt ein, dennoch ist es für einen Menschen, der die politische Lage nie selbst kennengelernt hat, schwierig sich ganz darauf einzulassen. Jedenfalls sehe ich das so. Was den Charakter angeht, konnte ich mich in Chilmi besser hineinversetzen, denn er ist ein sehr liebevoller, gefühlsbetonter und herzlicher Charakter. Ich kann dieses Buch nur unbedingt weiterempfehlen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Traurig schön
von einer Kundin/einem Kunden aus Otterbach am 09.08.2016

Liat lernt in New York durch einen Zufall den Maler Chilmi kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sie weiß, dass ihre Liebe keine Zukunft hat, denn Liat ist gebürtige Israelin aus Tel Aviv und Chilmi ist ein Palästinenser aus Ramallah. Während Chilmi ganz offen mit der... Liat lernt in New York durch einen Zufall den Maler Chilmi kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sie weiß, dass ihre Liebe keine Zukunft hat, denn Liat ist gebürtige Israelin aus Tel Aviv und Chilmi ist ein Palästinenser aus Ramallah. Während Chilmi ganz offen mit der Beziehung umgeht, hat Liat damit so ihre Probleme und hält sie vor Freunden und Familie geheim. Trotzdem kann und will sie ohne Chilmi nicht sein, wenigstens so lange, bis ihre Zeit in New York vorbei ist und sie wieder zurück nach Tel Aviv fliegt. Eine Liebe mit Verfallsdatum. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, nämlich in Herbst, Winter und Sommer. In den ersten beiden Teilen lernen sich die Protagonisten kennen und lieben und im dritten Teil heißt es Abschied nehmen und nach Hause fliegen. Die Autorin beschreibt in einer sehr emotionalen und bildreichen Sprache den Werdegang der beiden. Sie stellt auch die Gefühle sehr gut heraus. Obwohl die beiden nur 70 km in der Heimat voneinander trennen, sind sie total unterschiedlich aufgewachsen, haben nicht mal die gleiche Sprache gelernt. Liat ist geprägt vom Militärdienst, denn in Israel müssen auch Frauen zum Militär. Chilmi ist geprägt von der Flucht. Man kann mit Liat mitfühlen, wie sie innerlich kämpft und immer wieder in brenzlige Situationen gerät, bei denen ihre Beziehung aufzufliegen droht. Während Chilmi versucht offen damit umzugehen, nimmt er Liat mit zu seinen Freunden und bei solchen Gelegenheiten kommen natürlich auch politische Themen auf den Tisch und Liat bezieht Stellung. Das Buch verpackt sehr gut die politische, konfliktreiche Situation im Nahen Osten und ich finde es sehr schade, dass die Erziehungsministerin das Buch für den Schulunterricht verboten hat. Ich fand es sehr gelungen, wie die Autorin ein Stück Geschichte in einen wunderbaren Roman verpackt hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wenn der Hass zweier Völker die Liebe zerstört
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 06.08.2016

" Wir sehen uns am Meer " von Dorit Rabinyan ist das dritte Buch der jüdischen Schriftstellerin, auf das ich mich sehr gefreut habe. Eine Liebegeschichte zwischen zwei Menschen, die aus sich bekriegenden Völkern stammen, bot meiner Meinung nach ein großes Potential für eine gelungene Geschichte. leider bin ich... " Wir sehen uns am Meer " von Dorit Rabinyan ist das dritte Buch der jüdischen Schriftstellerin, auf das ich mich sehr gefreut habe. Eine Liebegeschichte zwischen zwei Menschen, die aus sich bekriegenden Völkern stammen, bot meiner Meinung nach ein großes Potential für eine gelungene Geschichte. leider bin ich etwas enttäuscht worden von dem Ergebnis, das mir nicht so gelungen erschien. Die Israelin Liat und der palästinensische Maler Chilim treffen durch einen Zufall in New York aufeinander. Beide leben für eine Zeit in dieser Stadt und finden sich von Anfang an sympatisch . Daraus entsteht eine Liebesbeziehung, die aber von Anfang an ein Verfalls- datum hat, da eine Hochzeit aufgrund ihrer Herkunft nicht möglich ist. Dorit Rabinyan beschreibt das Kennenlernen der Beiden so, dass ich mich auf die Geschichte gefreut habe und dem weiteren Verlauf entgegen gefiebert habe. Leider stagnierte dieses Gefühl nach etwa einem Drittel des Buches, da die Autorin sich sehr häufig in sehr detaillierten Beschreibungen eher Unwichtigem verliert. Das hat den Lesefluss sehr gestört und ich habe mich oft dabei beobachtet, dass ich mit meinen Gedanken abschweifte.Die doch eigentlich spannende Weiterentwicklung der Liebesbeziehung blieb dabei etwas auf der Strecke und hätte doch soviel Potential für eine spannende Geschichte geboten. 3, 5 * für ein Buch, dessen Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde.-

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wenn der Hass zweier Völker die Liebe zerstört
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 06.08.2016

" Wir sehen uns am Meer " von Dorit Rabinyan ist das dritte Buch der jüdischen Schriftstellerin, auf das ich mich sehr gefreut habe. Eine Liebegeschichte zwischen zwei Menschen, die aus sich bekriegenden Völkern stammen, bot meiner Meinung nach ein großes Potential für eine gelungene Geschichte. leider bin ich... " Wir sehen uns am Meer " von Dorit Rabinyan ist das dritte Buch der jüdischen Schriftstellerin, auf das ich mich sehr gefreut habe. Eine Liebegeschichte zwischen zwei Menschen, die aus sich bekriegenden Völkern stammen, bot meiner Meinung nach ein großes Potential für eine gelungene Geschichte. leider bin ich etwas enttäuscht worden von dem Ergebnis, das mir nicht so gelungen erschien. Die Israelin Liat und der palästinensische Maler Chilim treffen durch einen Zufall in New York aufeinander. Beide leben für eine Zeit in dieser Stadt und finden sich von Anfang an sympatisch . Daraus entsteht eine Liebesbeziehung, die aber von Anfang an ein Verfalls- datum hat, da eine Hochzeit aufgrund ihrer Herkunft nicht möglich ist. Dorit Rabinyan beschreibt das Kennenlernen der Beiden so, dass ich mich auf die Geschichte gefreut habe und dem weiteren Verlauf entgegen gefiebert habe. Leider stagnierte dieses Gefühl nach etwa einem Drittel des Buches, da die Autorin sich sehr häufig in sehr detaillierten Beschreibungen eher Unwichtigem verliert. Das hat den Lesefluss sehr gestört und ich habe mich oft dabei beobachtet, dass ich mit meinen Gedanken abschweifte.Die doch eigentlich spannende Weiterentwicklung der Liebesbeziehung blieb dabei etwas auf der Strecke und hätte doch soviel Potential für eine spannende Geschichte geboten. 3, 5 * für ein Buch, dessen Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde.-

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Hat diese Liebe eine Zukunft
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2016

von Arietta Meine Meinung zur Autorin: Dorit Rabinyan, hat ein wundervolles Buch geschaffen. In leisen, einfühlsamen Tönen und mit viel Fingerspitzengefühl, erzählt sie das Leben der Israelin Liat und dem Palästinenser Chilimi. Zwei Glaubenswelten die hier aufeinander prallen und nicht unterschiedlicher sein könnten. Sehr deutlich kommen hier die Konflikte dieser zwei... von Arietta Meine Meinung zur Autorin: Dorit Rabinyan, hat ein wundervolles Buch geschaffen. In leisen, einfühlsamen Tönen und mit viel Fingerspitzengefühl, erzählt sie das Leben der Israelin Liat und dem Palästinenser Chilimi. Zwei Glaubenswelten die hier aufeinander prallen und nicht unterschiedlicher sein könnten. Sehr deutlich kommen hier die Konflikte dieser zwei Religionen und Völker herüber. Von den Problemen, Vorurteilen, der Rivalität und dem Hass. Ihre Protagonisten sind sehr schön gezeichnet und alles ist sehr Bildhaft beschrieben. Ihr Schreibstil ist, Klar , Kraftvoll und sehr flüssig. Sie versteht es ihre Leser mit in die Geschichte mit ein zu beziehen. Auch die einzelnen Charaktere und Emotionen kommen sehr glaubhaft und real rüber. Schade das dieser Roman in Israel von der Lektüre liste für Oberstufen gestrichen wurde. Wirbt doch dieses Buch für ein Miteinander der Menschen und ihrem Glauben. Meine Meinung zum Inhalt: Sehr schön beschrieben hat sie die Israelische Studentin Liat und den Charmanten Künstler und Palästinenser Chilimi. Wie sich beide durch Zufall in New York kennen lernen. Ihre erste Verliebt- heit, die zarten Bande, die sich da langsam anschleichen. Man spürt auch wie Liat sich gegen diese Liebe wehrt, ihre innere Zerrissenheit, diese Selbstzweifel und das schlechte Gewissen der Eltern gegenüber, wenn sie mit ihnen Telefoniert. Sie dürfen von dieser Liebe nie etwas Erfahren, er bleibt ein Geheimnis. Chilimi dagegen ist dagegen sehr Liberal und Locker eingestellt. Liat, ist bewusst das diese Liebe keine Zukunft haben kann. Bald ist ihr Jahr in New York vorbei und sie muss zurück nach Israel. Dieser Druck lasset ihr auf der Seele, und es belastet sie schwer. Man hofft innig das sie sich noch anders besinnt, zu ihrer Liebe steht und über den eigenen Schatten springt. Ob Sie es schafft und den Eltern von ihrem Freund zu erzählen , scheint Aussichtslos. Gibt es ein Happy End oder trennen sich ihre Wege. Das muss jeder Leser selbst heraus finden.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Wir sehen uns am Meer

Wir sehen uns am Meer

von Dorit Rabinyan

(56)
Buch
19,99
+
=
Die Wahrheit

Die Wahrheit

von Melanie Raabe

(143)
Buch
16,00
+
=

für

35,99

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändlerempfehlungen

Kundenbewertungen