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Wir waren keine Menschen mehr

Erinnerungen eines Wehrmachtssoldaten an die Ostfront. Mit e. Nachw. v. Hannes Heer

(1)
Luis Raffeiner wuchs in Karthaus im Südtiroler Schnalstal in der Zeit des Faschismus auf. Ende 1939 optierte der damals 22-Jährige für Deutschland und wurde in die Wehrmacht überstellt. Als Panzerwart einer Sturmgeschützabteilung zog er 1941 in den Krieg gegen Russland. Dort erlebte er, wie er selbst sagt, „Krieg in seiner brutalen und grausamen Wirklichkeit“. Eindrücke davon hielt er mit seiner Fotokamera fest, Jahrzehnte später erzählte er sie einer jungen Bekannten.
Anschaulich und prägnant schildert Raffeiner Kindheit und Jugendzeit und vor allem die dramatischen Kriegserlebnisse. Dabei bricht er mit dem Mythos der sauberen Wehrmacht und nennt die deutschen Unrechtstaten beim Namen, zum Teil auch solche, an denen er selbst beteiligt war. Der Vernichtungskrieg an der Ostfront ließ ihn gleichzeitig zu Opfer und Täter werden. Seine Erinnerungen sind keine üblichen Landsergeschichten, sondern der Beitrag eines einfachen Mannes, die Schrecken des Krieges und sein Bemühen um Anständigkeit darzustellen.
Portrait
Luis Raffeiner, geboren 1917, Besuch der Grundschule unter dem Faschismus, Einberufung ins italienische Militär, 1939 Option für Deutschland und Überstellung in die Wehrmacht, als Panzerwart an der Ostfront, Kriegsgefangenschaft im Kaukasus, 1947 Rückkehr nach Südtirol, Spenglermeister bei einer Brauerei, Gründung eines eigenen Unternehmens, im Ruhestand.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 229
Erscheinungsdatum 14.07.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-88--7283372-8
Reihe Memoria - Erinnerungen an das 20. Jahrhundert
Verlag Edition Raetia
Maße (L/B/H) 211/136/22 mm
Gewicht 319
Abbildungen zahlreiche Bilder
Auflage 1
Verkaufsrang 46.530
Buch (Kunststoff-Einband)
19,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Zeitgeschichte hautnah
von einer Kundin/einem Kunden am 10.01.2014

Luis Raffeiner erzählt wie er - durch technisches Geschick dem Schlimmsten entkommen - den 2. Weltkrieg überlebt hat. Eindrucksvoll schildert er, wie er mehr oder weniger immer wieder durch Zufall zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Früh wurde sein handwerkliches Talent erkannt und er kam mit einer Panzerdivision... Luis Raffeiner erzählt wie er - durch technisches Geschick dem Schlimmsten entkommen - den 2. Weltkrieg überlebt hat. Eindrucksvoll schildert er, wie er mehr oder weniger immer wieder durch Zufall zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Früh wurde sein handwerkliches Talent erkannt und er kam mit einer Panzerdivision nach Russland. Als die Versorgung der Truppen von Deutschland aus immer schwieriger wurde, wurde es auch für die Soldaten immer schwieriger "menschlich" zu bleiben. Durch Plündern rettete sich auch Luis Raffeiner das Leben. Als der Krieg für Deutschland verloren war, konnte Raffeiner im russischen Gefangenenlager wieder durch seine geschickten Basteleien überleben, diesem entkommen und heimkehren. Eine Erzählung über den 2. Weltkrieg wie man sie nicht in Geschichtsbüchern findet, weil sie ein ganz persönliches Schicksal wiedergibt. Ehrlich, hautnah, fesselnd.

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