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Wolfsschlucht

Kriminalroman

(12)
Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist.
Rezension
Maren Niermann, Social Media Expertin thalia.de und Krimi-Liebhaberin:
Der Wolf besetzt hier nur eine Nebenrolle, die Hauptrollen spielen die illustre Mannschaft der Kripo Miesbach, eine echte Hexe, die deftig-derbe bajuwarische "Lebensart" und natürlich der Kampf um Geld, Macht - oder beides. Ein psychopathischer Psychologe mit verschwundener Tochter macht Wallner die Ermittlungen schwer. Warum nur? Und wer um Himmels willen hat den langweiligen Bestatter ermordet? Und was treibt Wallners Opa Manfred auf seine alten Tage nochmal so um, dass er sozusagen täglich auf dem Revier landet? Fragen über Fragen, die der ewig fröstelnde Wallner in Daunenjacke zu klären hat - immer torpediert von dem anarchischen Kollegen PO Leonhardt Kreuthner, der mit seiner kriminellen Energie so manchen Straftäter in den Schatten stellt... Ein sakrisch-schräg-schönes Krimivergnügen.
Portrait
Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Für seinen Debütroman „Der Prinzessinnenmörder“ ist Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Mit „Schwarze Piste“ stand Föhr monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.01.2015
Serie Kreuthner und Wallner 6
Sprache Deutsch
EAN 9783426428245
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 1.221
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Reden hilft enorm beim Denken“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Polizeiobermeister Kreuthner, auch Leichen-Leo genannt, macht seinem Spitznamen alle Ehre und findet einen Erschossenen, keinen Ertrunkenen. Gott sei Dank! Dem kälteempfindlichen Wallner, Kripo Miesbach, wiederum wird seine Daunenjacke etwas warm. Polizeiobermeister Kreuthner, auch Leichen-Leo genannt, macht seinem Spitznamen alle Ehre und findet einen Erschossenen, keinen Ertrunkenen. Gott sei Dank! Dem kälteempfindlichen Wallner, Kripo Miesbach, wiederum wird seine Daunenjacke etwas warm.

Wahnsinnig humorvoll, ein toller Schreibstil und ein spannender Fall. Föhr wird einfach immer besser. Wahnsinnig humorvoll, ein toller Schreibstil und ein spannender Fall. Föhr wird einfach immer besser.

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sehr spannender Regionalkrimi !! Sehr spannender Regionalkrimi !!

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Föhr's Alpen-Krimis sind spannend,niveauvoll u. mit reichlich deftigen Humor
gewürzt.
Auch Nicht-Bayern dürften die Tegernsee-Krimis super finden !
Föhr's Alpen-Krimis sind spannend,niveauvoll u. mit reichlich deftigen Humor
gewürzt.
Auch Nicht-Bayern dürften die Tegernsee-Krimis super finden !

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Charismatisch, spannend und ein fesseln der Schreibstil machen diesen Regio-Krimi aus. Charismatisch, spannend und ein fesseln der Schreibstil machen diesen Regio-Krimi aus.

„Vorsicht! Man kann süchtig werden!“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ich liebe Krimis, die eine gute Handlung haben und eine ordentlich Portion Humor und Witz.
Und Andreas Föhr ist das mal wieder mit Wolfsschlucht gelungen. Und wenn Michael Schwarzmaier liest, dann kann es eigentlich nur ein Hörgenuss werden. Viel Spaß!
Ich liebe Krimis, die eine gute Handlung haben und eine ordentlich Portion Humor und Witz.
Und Andreas Föhr ist das mal wieder mit Wolfsschlucht gelungen. Und wenn Michael Schwarzmaier liest, dann kann es eigentlich nur ein Hörgenuss werden. Viel Spaß!

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein humorvoll bayrischer Krimi um Kommissar Wallner und den sehr unkonventionellen Polizisten Kreuthner. Ein humorvoll bayrischer Krimi um Kommissar Wallner und den sehr unkonventionellen Polizisten Kreuthner.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
1
5
3
1
2

Für Freunde des skurrilen bayerischen Krimimalromans
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 07.02.2015

Ich habe "Wolfsschlucht" als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen, es ist mein erstes Buch von Andreas Föhr. "Wolfsschlucht" ist ein bayerischer Krimi mit einem Mord, einer Entführung, einem von den Entwicklungen ganz persönlich betroffenen Kommissar, einigen liebenswert aber skurril überzeichneten Personen, einem Polizeiobermeister der gerne mal Leichen findet... Ich habe "Wolfsschlucht" als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen, es ist mein erstes Buch von Andreas Föhr. "Wolfsschlucht" ist ein bayerischer Krimi mit einem Mord, einer Entführung, einem von den Entwicklungen ganz persönlich betroffenen Kommissar, einigen liebenswert aber skurril überzeichneten Personen, einem Polizeiobermeister der gerne mal Leichen findet und sich jenseits der Legalität bewegt, seltsam aus dem Ruder laufenden bayerischen Traditionen, gewürzt mit deftigem lokalen Humor, manchmal an der Grenze zum Grotesken. Es hat einige Seiten gedauert, bis ich mich eingelesen hatte und die Geschichte für mich in Fluss kam, ich musste mich an Stil und Ausdrucksweise gewöhnen, und auch die Charaktere haben sich mir nicht sofort erschlossen. Vielleicht liegt es daran, dass ich kein besonderer Fan des bayerischen Kulturgutes bin. Egal, es wurde jedenfalls im Laufe des Buches immer spannender und man fieberte der Auflösung entgegen, die für die Hauptperson Kommissar Wallner einige auch sehr persönliche Überraschungen bereit hält. Alles in allem sind Spannung und Unterhaltungswert für Freunde des skurrilen bayerischen Krimimalromans hoch, der Charme des Buches erhöht sich dazu noch durch den Wiedererkennungswert der Hauptpersonen, da das vorliegende Buch der 6. Roman in der Reihe um Kommissar Wallner ist.

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1 0
Wolfsschlucht
von einer Kundin/einem Kunden aus Sembach am 04.03.2015

Gut, nur am Anfang etwas schwierig zum Lesen, da es sehr bayrisch geschrieben ist, aber dann war alles gut! Spannend geschrieben!

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1 0
Hat mich enttäuscht
von einer Kundin/einem Kunden aus Idar-Oberstein am 19.02.2015

Ich habe das Buch innerhalb einer Leserunde erhalten. Nach der Beschreibung habe ich mich sehr auf das buch gefreut und ich muss leider sagen ich wurde enttäuscht. ich fand so gar nicht hinein und fand das geschehen übertrieben und überzogen. bestimmt sind andere von der geschichte eher... Ich habe das Buch innerhalb einer Leserunde erhalten. Nach der Beschreibung habe ich mich sehr auf das buch gefreut und ich muss leider sagen ich wurde enttäuscht. ich fand so gar nicht hinein und fand das geschehen übertrieben und überzogen. bestimmt sind andere von der geschichte eher begeistert als ich. Mir hat dieses buch nicht gefallen und ich würde es nicht weiterempfehlen. Da gibt es andere Krimis , die auch in der Region spielen , die ich besser finde.

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1 0
Entspannender Lesespaß
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 22.02.2015

Das Wort »Provinz« hat im Deutschen einen abwertenden Beiklang, deshalb mag ich Andreas Föhrs »Wolfsschlucht« nicht als Provinz-Krimi bezeichnen. »Regionaler Kriminalroman« klingt auch blöd, Formulierungen mit dem Wort »verortet« sind mir ein Graus, und »Lokalkrimi« klingt, als würde das ganze Buch im Wirtshaus spielen. Da spielt es aber... Das Wort »Provinz« hat im Deutschen einen abwertenden Beiklang, deshalb mag ich Andreas Föhrs »Wolfsschlucht« nicht als Provinz-Krimi bezeichnen. »Regionaler Kriminalroman« klingt auch blöd, Formulierungen mit dem Wort »verortet« sind mir ein Graus, und »Lokalkrimi« klingt, als würde das ganze Buch im Wirtshaus spielen. Da spielt es aber nur zu einem (wichtigen) Teil, der Rest spielt sich im bayerischen Voralpenland ab. Nennen wir‘s also einfach einen sehr gelungenen Polizisten-Krimi. »Wolfsschlucht« ist der sechste Band einer Serie um Kommissar Clemens Wallner, einem Vertreter des Typs »besonnener Ermittler, dem nichts Menschliches fremd ist« und Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner, einem meist alkoholisierten Unglück auf der Suche nach einem Ort, an dem es passieren kann. Wallner ermittelt diesmal in einem mysteriösen Mord an einem Bestattungsunternehmer und einer nicht minder seltsamen Entführung der Tochter eines Psychiaters. Man muss kein sonderlich erfahrener Krimi-Aficionado sein, um sofort richtig zu ahnen, dass beide Fälle zusammenhängen. Es spricht sehr für Föhr als Autor, dass er zwar solch sattsam bekannte Handlungsmuster bedient, trotzdem aber Spannung zu erzeugen weiß und den Geschehnissen gelegentlich einen überraschenden Dreh gibt, der auch die Augenbrauen der »kennichweißichwarichschons« nach oben treibt. Das Buch liest sich locker in einem Rutsch durch, was nicht nur der Whodunit-Spannung zu danken ist, sondern auch den komisch-skurrilen Einlagen von POM Kreuthner, der in seiner Stammkneipe ein ums andere Mal ins Schlingern gerät und schweres Gerät beim Maibaum-Diebstahl zweckentfremdet. Das erreicht nicht ganz die große Slapstick-Klasse der offensichtlich als Vorbild dienenden Kluftinger-Krimis, ist aber ein schöner, sehr professionell gemachter Lesespaß zur Entspannung. Hat mir gefallen.

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0 0
Des Wolfes langer Atem
von rasc am 15.02.2015

Poizeiobermeister Kreuthner hat mit seinen Saufkumpanen Mist gebaut, richtig großen Mist. Am nächsten Morgen liegt der Bestatter Scheffler tot in der Mangfall, einem Flüsschen in der Nähe von Miesbach. Bei der Miesbacher Kripo hat deren Leiter, der stets frierende Kommissar Wallner, derweil ganz andere Probleme. Sein Großvater Manfred wird... Poizeiobermeister Kreuthner hat mit seinen Saufkumpanen Mist gebaut, richtig großen Mist. Am nächsten Morgen liegt der Bestatter Scheffler tot in der Mangfall, einem Flüsschen in der Nähe von Miesbach. Bei der Miesbacher Kripo hat deren Leiter, der stets frierende Kommissar Wallner, derweil ganz andere Probleme. Sein Großvater Manfred wird erwischt, wie er die Kinder einer Schule beobachtet. Eine dem Alkohol zugeneigte Arztgattin meldet ihre erwachsene Tochter Bianca Stein als vermisst. Und dann ist da noch diese rothaarige Hexe. Kein Witz, sie praktiziert magische Rituale in ihrem Garten, nutzt Erdställe als Kraftfelder und versucht wie alle Beteiligten, ihre kleinen dunklen Geheimnisse zu verbergen. Der Beginn dieses Krimis eröffnet mehrere Handlungsstränge, die zunächst nichts miteinander zu tun haben scheinen. Ganz bayerische Gemächlichkeit, schleppt sich das Buch in der ersten Hälfte so dahin. Man wähnt sich in einem Bodensee-Tatort, wo ebenfalls viele tiefsinnige Gespräche geführt werden, die Handlung aber keinen Deut vorankommt. Nur dass man hier im Tegernseegebiet ist, wo die Berge höher, die Wälder tiefer und die Menschen grantelig-gemütlicher sind, die Leute aber trotzdem niemanden hinter ihre verschlossenen Fassaden schauen lassen. Man braucht einen langen Atem, gerade weil anfangs kaum etwas passiert und sich mangels Ermittlungsergebnissen Langeweile einschleicht. Kleines Highlight zwischendurch ist der BMW, der mitten im Wald gefunden wird, von oben durchbohrt von einem Baumstamm. Ein Maibaum, wie man kurz darauf erfahren wird, und natürlich hat wieder der Kreuthner seine Finger im Spiel. Beziehungsweise einen Hubschrauber. Womit die Sache zwar etwas an Fahrt gewinnt, aber an Glaubwürdigkeit verliert. Zu arg wird hier in überzogener James-Bond-Manier ein uraltes Maibaumklau-Ritual gepflegt. Immerhin heftet der abgestürzte Maibaum die Handlungsfäden zum Teil zusammen, denn der demolierte Wagen gehört der vermissten Bianca. Und dann ist da noch der Wolf. Mittendrin taucht er auf, in der Wolfsschlucht, die dem Krimi den Namen gibt. Wobei wohl nur der Autor oder der Verlag wissen, warum ausgerechnet diese Schlucht als Titel herhalten muss. Vielleicht, weil Bianca dort aufgefunden wird, zum Glück lebend, und weil ab da die Handlung endlich, endlich Fahrt aufnimmt, der Spannungsbogen gespannt wird und die Ermittlungen anfangen sich zu überschlagen. Opa Manfred bricht im wahrsten Sinne des Wortes zwischendurch auch immer wieder in die Handlung ein, hat er doch nicht unwesentlich Anteil an wesentlichen Details. So bleibt auch nicht aus, dass er in brachialhumoriger Weise einen Wochenmarkt aufmischt; man wird unwillkürlich an Hallervordens "die Kuh Elsa ist tot" erinnert. Föhr schafft es, in der zweiten Buchhälfte die Spannung hoch zu halten, dem Ende habe ich dann doch entgegengefiebert. Die Fäden dröseln sich auf, Steinchen auf Steinchen fällt an seinen Platz und auch das Rätsel löst sich, warum die Tochter der Hexe offensichtlich Clemens Wallners Augen hat. Ich kannte Andreas Föhr bisher nur vom ersten Wallner-Krimi "Der Prinzessinnenmörder", der mir sehr gut gefallen hat. Außerdem hatte ich das Vergnügen, Föhr bei einer Lesung zu "Totensonntag" live zu erleben. Umso gespannter war ich auf diesen sechsten Band um Kommissar Wallner und seinen chaotischen Kollegen Kreuthner. Etwas mehr Schwung in der ersten Hälfte hätte dem Krimi gut getan, die zweite Hälfte hat mich dann aber mit dem Gesamtwerk ausgesöhnt. Und den Wolf ? den hätt's nun wirklich nicht gebraucht.

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Ein lesenswerter Bayernkrimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Willingen am 08.02.2015

Ich muss gestehen, ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen und war absolut begeistert. ?Wolfsschlucht? war mein 6. Kriminalfall bei dem mich Andreas Föhr wieder einmal mitgenommen hat ins wunderschön gelegene Tegernseer Tal. Wie immer bei diesem Autor, ein Krimi mit einem Hauch von Witz. Vom Niveau und... Ich muss gestehen, ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen und war absolut begeistert. ?Wolfsschlucht? war mein 6. Kriminalfall bei dem mich Andreas Föhr wieder einmal mitgenommen hat ins wunderschön gelegene Tegernseer Tal. Wie immer bei diesem Autor, ein Krimi mit einem Hauch von Witz. Vom Niveau und vom Unterhaltungswert her liegt ?Wolfsschlucht? auf einer Höhe mit den fünf früheren Episoden der Krimi-Reihe. Wer Sinn für das Skurrile hat und eine gute Handlung zu schätzen weiß, der sollte ?Wolfsschlucht? unbedingt lesen. Ein durchweg toller Krimi.

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Sehr spannend mit einigen Übertreibungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Römerberg am 07.02.2015

?Wolfsschlucht? ist das sechste Buch von Andreas Föhr, welches sich um den bayerischen Kriminalkommissar Clemens Wallner aus Miesbach dreht und es ist das erste Buch von Andreas Föhr, welches ich gelesen habe. Dieser Roman ist genauso wie die vorangegangenen Bücher (soweit ich das richtig gelesen habe) in sich abgeschlossen, insofern... ?Wolfsschlucht? ist das sechste Buch von Andreas Föhr, welches sich um den bayerischen Kriminalkommissar Clemens Wallner aus Miesbach dreht und es ist das erste Buch von Andreas Föhr, welches ich gelesen habe. Dieser Roman ist genauso wie die vorangegangenen Bücher (soweit ich das richtig gelesen habe) in sich abgeschlossen, insofern ist es nicht nötig, die anderen Bücher zu kennen oder sie in einer bestimmten Reihenfolge zu lesen. In diesem Roman wird Kommissar Wallner gleich mit zwei Fällen konfrontiert. Zum einen ist da die Leiche eines Bestattungsunternehmers, der erschossen in seinem Leichenwagen in der Mangfall (einem Abfluss des Tegernsees, welcher bei Rosenheim in den Inn mündet) gefunden wird. Zum zweiten verschwindet eine junge Frau spurlos, ihr Wagen wird mitten im Gebirge gefunden ? durchbohrt von einem Maibaum. Beide Fälle scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben, bald jedoch kristallisiert sich heraus, dass da gewisse Verbindungen gibt. Und welche Rolle spielt die selbsternannte ?Hexe? Stephanie in der ganzen Geschichte? Es dauert ein bisschen, bis die Handlung sich entwickelt, aber dann geht es ab ? man kann kaum noch das Buch aus der Hand legen, so spannend ist es. Mir hat das Buch mit einigen Abstrichen sehr gut gefallen. Welche Einschränkungen sind das? Da ist zum einen der ?bayerische? Dialekt, der in einigen Dialogen auftaucht. Nun ja, bayerisch ist das ganz sicher nicht, sondern eher pseudo-bayerisch. Kein Mensch spricht so. Ich kann verstehen, dass der Autor versucht, hier ein bisschen ?Lokalkolorit? hineinzubringen, aber ganz ehrlich: so was kann man auch in Schriftdeutsch machen, dazu muss man die Leute nicht sechs Worte Hochdeutsch und zwischendurch eines oder zwei bayerisch reden lassen. Das klingt einfach nur lächerlich. Außerdem haben mir zwei Szenen im Buch ganz und gar nicht gefallen. Die eine ist die Szene, wo der Maibaum geklaut wird. Das erinnerte mich doch sehr stark an den ?Fallschirmsprung? aus Dan Browns ?Illuminati?. Völlig übertrieben und abgedreht. Zum anderen gibt es eine Szene, wo der Polizist Kreuthner mit drei Liter Bier im Schädel in einer Kneipe seine Dienstpistole zieht und weitgehend ohne triftigen Grund zwei (Warn-)Schüsse in die Decke abgibt. Erst einmal ist ein Polizist, der während des Dienstes drei Liter Bier trinkt, die längste Zeit Polizist gewesen. Und wenn er privat da war, dann hat er gefälligst seine Knarre zu Hause zu lassen. Dass er hinterher das komplette Magazin verschwinden lässt und es als ?verloren? meldet, um keine Auskunft über den Verbleib der beiden Patronen gegen zu müssen, macht die Sache nicht besser ? eher im Gegenteil? HALLO?? Wenn ein Polizist auch nur eine Patrone Munition verliert (geschweige denn ein ganzes Magazin), dann rückt erst mal die ?Kavallerie? an und es gibt eine Vielzahl von Untersuchungen, Vernehmungen, ggf. auch eine Suspendierung usw. Nein, Herr Föhr, das war deutlichst übertrieben, und dass ich in der Summe nur einen Stern abziehe (gerechtfertigt wären hierfür in meinen Augen zwei), hat damit zu tun, dass die Handlung (abgesehen von den geschilderten Ereignissen) außerordentlich spannend und das Buch insgesamt trotzdem sehr lesenswert ist.

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Kann nicht an die Vorgänger anknüpfen
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2015

Mit großer Spannung habe ich den neuen Oberbayern-Krimi von Andreas Föhr erwartet. Alle Vorgänger-Geschichten rund um Wallner und Kreuthner habe ich mit viel Freude „verschlungen“. Deshalb muss ich leider sagen, hat mich „Wolfsschlucht“ enttäuscht. Die Geschichte kommt nicht an die anderen Bände heran. Es hat einige Zeit gebraucht, bis... Mit großer Spannung habe ich den neuen Oberbayern-Krimi von Andreas Föhr erwartet. Alle Vorgänger-Geschichten rund um Wallner und Kreuthner habe ich mit viel Freude „verschlungen“. Deshalb muss ich leider sagen, hat mich „Wolfsschlucht“ enttäuscht. Die Geschichte kommt nicht an die anderen Bände heran. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich die Story überhaupt verstanden habe, leider ist sie aus meiner Sicht etwas weit hergeholt und stark an der Realität vorbei. Dies trifft auch auf die speziellen Aktionen von Kreuthner zu, die ich hier nicht verraten möchte, um die Spannung zu erhalten. Zugegeben war es schon immer sehr wunderlich, welche Zufälle ihre Hände bei seinen Entdeckungen im Spiel hatten. Trotzdem fand ich es bislang immer unterhaltsam und doch noch gerade so glaubwürdig. In „Wolfsschlucht“ war das nun nicht mehr der Fall. Vielleicht wurde vom Autor eine ganz besonders spektakuläre Aktion erwartet, da Kreuthner beim Publikum so viel Heiterkeit auslöst. Dieses Mal hat Föhr eindeutig übertrieben! Nun muss darüber hinaus auch noch Wallners Großvater für weitere Lacher herhalten. Hier habe ich mich zwar gut amüsiert, muss aber doch sagen, dass all diese Nebenschauplätze sehr stark von der Haupthandlung ablenken. Ich denke, dass deshalb kein richtiger Spannungsbogen aufgebaut werden konnte. Ich hatte von „Wolfsschlucht“ eindeutig mehr erwartet, deshalb gibt’s von mir nur drei Punkte.

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Was sucht ein Maibaum im BMW
von PischtiHu am 22.02.2015

Wolfsschlucht ist das erste Buch welches ich vom Autoren Andreas Föhr gelesen habe. Somit gab es also weder Vorschusslorbeeren noch bestimmte Erwartungen. Der Schreibstiel gefiel mir recht gut. Ich habe das Buch als Unterhaltungsliteratur gelesen. Erwartet man hier eine Krimi der nah an der Realität ist, liegt man... Wolfsschlucht ist das erste Buch welches ich vom Autoren Andreas Föhr gelesen habe. Somit gab es also weder Vorschusslorbeeren noch bestimmte Erwartungen. Der Schreibstiel gefiel mir recht gut. Ich habe das Buch als Unterhaltungsliteratur gelesen. Erwartet man hier eine Krimi der nah an der Realität ist, liegt man ein wenig falsch. Einige Sachen aus dem Handlungsverlauf würden dann sehr unglaubwürdig wirken. So war es für mich ein Spaß den Aktionen von Polizeiobermeister Kreuthner zu folgen. Auch was Großvater Manfred so anstellt, hat mich doch recht zum Schmunzeln gebracht. Das Buch fängt mit vielen kurz beschriebenen Handlungssträngen an, die die Einlesephase in für mich etwas schwer machte. Jedoch ab etwa der Mitte konnte ich es kaum noch beiseitelegen. Einige Personen verwenden ein dem Bayrischen Dialekt angelehnte Sprache, die jedoch durchaus auch den Lesern jenseits des Weißwursthorizont verständlich bleiben. Für mich war dies das Salz in dieser Krimi- Suppe und beflügelten auch sprachlich mein Kopfkino. Eine Vorlage für "Cobra 11" ist das Buch zwar nicht, jedoch hätte es doch die Basis für einen unterhaltsamen, kurzweileigen Krimifilm.

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0 0
Super!
von einer Kundin/einem Kunden aus Luftenberg am 06.06.2015

Ich hab ihn zwar noch nicht gelesen, aber wenn andere so komische Rezessionen posten dürfen, dann muss jemand zumindest den Schnitt heben. Die Bücher von A. Föhr sind allesamt spannend! Bravo!

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0 1
Wolfschlucht
von einer Kundin/einem Kunden aus Hünenberg See am 06.05.2015

Buch noch nicht gelesen. muss noch einpaar andere lesen. Bin zur Zeit am lesen von Sturz der Titanen von Kenn Follett.

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0 3
Achtung Suchtgefahr!
von gaby2707 am 04.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der Frühling hält ganz langsam Einzug ins Tegernseer Tal. Jetzt hat es Kommissar Clemens Wallner, Leiter der Kripo Miesbach mit 2 Fällen zutun, die auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben. Der Bestatter Florian Scheffer ist mit seinem Leichenwagen in der Mangfall umgekommen. Gleichzeitig wird der Wagen der... Der Frühling hält ganz langsam Einzug ins Tegernseer Tal. Jetzt hat es Kommissar Clemens Wallner, Leiter der Kripo Miesbach mit 2 Fällen zutun, die auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben. Der Bestatter Florian Scheffer ist mit seinem Leichenwagen in der Mangfall umgekommen. Gleichzeitig wird der Wagen der vermissten Bianca Stein von einem Maibaum aufgespießt im Wald gefunden. Hat hier mal wieder Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, der bekanntlich in jedes Fettnäpfchen tritt, seine Finger im Spiel? Aber nicht nur diese beiden Fälle beschäftigen Wallner. Auch sein Großvater Manfred, mit dem er zusammen lebt, macht Probleme, seit er mit einem Elektromobil durch die Gegend fährt... Dies ist der 6. Kriminalfall bei dem mich Andreas Föhr mitnimmt ins wunderschön gelegene Tegernseer Tal. Und auch dieses Buch habe ich kaum aus der Hand legen können. Protagonisten, bei denen jeder Einzelne eine ganz eigene Persönlichkeit hat, sind mir auch hier wieder schnell ans Herz gewachsen. Besonders Opa Manfred, der seinem Enkel Clemens immer mal wieder auch auf der Polizeistation begegnet, hat mein Herz erobert. Aber auch Leonhardt Kreuthner hat eine ganz besondere Art, die den Chaoten einfach liebenswert macht. Dazu die wunderschönen Beschreibungen der Landschaft und die witzigen Kleinigkeiten, "Coffee to go - auch zum mitnehmen", z.B. geben den Kriminalfällen von Andreas Föhr immer eine humorige Note, die ich besonders schätze. Wer Krimis mit einem Hauch von Witz mag, der ist hier genau richtig. Aber Achtung Suchtgefahr!

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4 0
Erleichtert die Arbeit in Haus und Garten
von einer Kundin/einem Kunden aus Allgäu am 09.04.2015
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Der unterhaltsame Krimi um Kreuthner und Wallners Großvater lies mir die Arbeiten in Haus und Garten so leicht von der Hand gehen, dass ich gar nicht merkte, wie schnell die Zeit verging.

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0 0
Wolfsschlucht
von einer Kundin/einem Kunden aus Maxsain am 08.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein typischer " Föhr Krimi". Zunächst ein wenig verworren, dann zunehmend spannend mit einem überraschenden Ausgang. Ich kaufe sicher auch die Fortsetzung dieser Serie.

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0 0
wieder ein guter Föhr
von Maggy am 01.03.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ich habe schon den ersten Roman Prinzessinen-Mörder von Andreas Föhr mit viel Vergnügen gelesen. Mir gefällt der bedächtige, in dicker Jacke herumlaufende Kommissar Wallner, der mit Hilfe seines verrückten Opas jeden Fall löst. Natürlich ist etliches Überzogene da, ähnlich wie bei Rita Falk, aber eben lustig zu lesen, kein... Ich habe schon den ersten Roman Prinzessinen-Mörder von Andreas Föhr mit viel Vergnügen gelesen. Mir gefällt der bedächtige, in dicker Jacke herumlaufende Kommissar Wallner, der mit Hilfe seines verrückten Opas jeden Fall löst. Natürlich ist etliches Überzogene da, ähnlich wie bei Rita Falk, aber eben lustig zu lesen, kein bluttriefender Thriller. Einige schon angeheiterte Freunde stellen einen der ihren mitsamt Auto in den seichten Fluß kurz vor einer kleinen Staustufe. Leider ist dieser Freund am nächsten Tag tot, aber nicht ertrunken sondern erschossen. Bei den Ermittlungen wechseln Krimihandlung und Klamauk, wirklich gute Unterhaltung.

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