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Worte für die Ewigkeit

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Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird. Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet. Ein Ort in der Wildnis, unterschiedliche Jahrhunderte und zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind. Ausgezeichnet als "beste Liebesgeschichte des Jahres" von der Romantic Novelist Association!
Rezension
Ein dramatischer Pageturner, der emotional mit einem spielt - bis zum bitteren Ende., Alex Campbell, Autor
Portrait
Lucy Inglis ist Historikerin und hat sich auf das 18. Jahrhundert spezialisiert. Ihr Blog Gregorian London, für den sie mehrfach ausgezeichnet und der von internationalen Zeitungen und Zeitschriften hochgelobt wurde, ist inzwischen Sekundärquelle für Studenten und Institutionen. Mit ihrem Mann und dem Border Terrier lebt sie im Schatten der St Paul's Cathedral in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 28.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783646928587
Verlag Carlsen
Verkaufsrang 9.389
eBook (ePUB)
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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berührend, fesselnd, emotional
von Favola am 18.10.2016

Mit "Worte für die Ewigkeit" bekommen wir gleich zwei Liebesgeschichten in einem. Zum einen begleiten wir im Jetzt die 16-jährige Hope nach Montana. Ihre Mutter ist Umwelt- und Waldökologin und fährt beruflich für einen Monat ins staubige Montana ins Niemandsland, genauer gesagt auf die Broken Bit Ranch. Hope muss einmal... Mit "Worte für die Ewigkeit" bekommen wir gleich zwei Liebesgeschichten in einem. Zum einen begleiten wir im Jetzt die 16-jährige Hope nach Montana. Ihre Mutter ist Umwelt- und Waldökologin und fährt beruflich für einen Monat ins staubige Montana ins Niemandsland, genauer gesagt auf die Broken Bit Ranch. Hope muss einmal mehr mit, obwohl sie dazu überhaupt keine Lust hat. Doch dann lernt sie Cal kennen und findet auf dem Dachboden ein altes Tagebuch. Beide faszinieren sie dermassen, dass sie sich von Cal für eine Trip durch den Gletscher-Nationalpark überreden lässt, der zu einem unvergesslichen Abenteuer wird. Der zweite Handlungsstrang spielt im Jahre 1867. Die bald 16-jährige Emily ist mit der Kutsche unterwegs nach Montana, denn da soll sie reich verheiratet werden. Ihren zukünftigen Ehemann kennt sie nur aus wenigen Briefen. Es war damals jedoch keine gute Reisezeit für reiche Mädchen. Unzählige Glücksritter waren auf dem Weg zu den Goldminen und Indianer machten den Bozeman Trail unsicher. Doch Emilys Reise findet ein jähes Ende, als die Kutsche auf einer Brücke verunfallt und in die Schlucht stürzt. Ausgerechnet ein Halbindianer rettet sie aus dem Fluss und nimmt sie mit in seine Hütte in der Wildnis. Die beiden Geschichten wären einzeln schon schön zu lesen, doch Lucy Inglis verknüpft die Schicksale von Hope und Emily so geschickt miteinander, dass sie zusammen ein perfektes Ganzes geben. Obwohl die Handlungsstränge Parallelen aufweisen, wusste ich immer, wen ich gerade begleitete. Die Autorin hat den Schreibstil nämlich gekonnt an die Zeit angepasst. Zudem wurde der Teil von Hope in der dritten Person geschrieben, Emily schildert hingegen in der ich-Perspektive und wendet sich mit ihrer Erzählung an eine ganz bestimmte Person, was sehr besonders ist. Lucy Inglis hat einen sehr angenehmen Schreibstil und erschafft eine ungewöhnlich dichte Atmosphäre. So hielt ich das Buch schon nach wenigen Seiten völlig fasziniert und gefesselt in den Händen und konnte die bergige Landschaft Montanas direkt vor mir sehen. Die zwei Liebesgeschichten entwickeln sich langsam und glaubwürdig und sind vor allem überhaupt nicht kitschig. Trotzdem sind sie sehr emotional beschrieben, lassen einen mitleiden, gehen ans Herz. Die Protagonisten sind alle facettenreich und vor allem sehr sympathisch. Hope hat sich durch ihre resolute Mutter gelernt anzupassen und zieht sich immer mehr in sich zurück. Wir hoffen, dass sie ihre Stärken erkennt, über ihren Schatten - beziehungsweise den ihrer Mutter - springt und an ihre Träume glaubt. Auch Emily ist schüchtern, doch sie lebt in einer ganz anderen Zeit. Sie zwängt sich jeden Morgen in ein Korsett, Manieren und Anstand sind oberstes Gesetz, der Umgang mit Männern ist ihr völlig fremd. Und so muss sie in den Bergen Montanas lernen, aus ihrem anerzogenen Gefängnis auszubrechen. Ich kann nicht einmal sagen, wessen Geschichte mir nun besser gefallen hat. Beide haben ihre besonderen Reize. Mit Emily erfährt man einiges über die Siedler und Indianer im 19. Jahrhundert und mit Hope erlebt man dann, was die Geschichte bis heute für Auswirkungen hat. Fazit: berührend, fesselnd, emotional "Worte für die Ewigkeit" verbindet zwei Schicksale, zwei Liebesgeschichten, die Vergangenheit und die Gegenwart. Mit ihrem besonderen Schreibstil und den zwei faszinierenden Handlungssträngen fesselte mich Lucy Inglis von Anfang an und schenkte mir wunderschöne Lesestunden im wilden Montana. Ich bin begeistert!

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Unbeschreiblich gefühlvolles Leseerlebnis!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 31.08.2016

Inhalt: Mitten im Nirgendwo, fern ab von jeglicher Zivilisation, verbringt Hope ihren Sommer. Montana ist dieses Mal das Ziel, an das ihre resolute Mutter Hope verschleppt um dort ihrer Arbeit auf einer einsamen Pferderanch nach zu gehen. Doch wartet dort auch eine Überraschung auf sie, denn Cal, der Sohn des... Inhalt: Mitten im Nirgendwo, fern ab von jeglicher Zivilisation, verbringt Hope ihren Sommer. Montana ist dieses Mal das Ziel, an das ihre resolute Mutter Hope verschleppt um dort ihrer Arbeit auf einer einsamen Pferderanch nach zu gehen. Doch wartet dort auch eine Überraschung auf sie, denn Cal, der Sohn des Ranch- Inhabers, eröffnet ihr neue Wege und zugleich ihre Augen für Dinge, die sie sonst nie wahrgenommen hätte, und verändert so ihr Leben grundlegend. Im Jahre 1867, erlebte die 16 – Jährige Emily, etwas Ähnliches, als sie die Reise nach Montana per Pferdekutsche antrat um dort ihren zukünftigen Ehemann kennenzulernen. Doch dort soll sie niemals ankommen, denn ihre Kutsche verunglückt während der Reise und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet – einem Halbindianer, der ihr zeigt was Leben und vor allem Freiheit bedeutetet. Zwei Schicksale, zwei Leben und zwei große Liebesgeschichten, die auf sehr schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind! Meine Meinung: Etwas Magisches ging von diesem Buch aus, dass sofort meine Neugier auf sich zog. Ich kann es nicht genau sagen was mich bewegte unbedingt dieses Buch lesen zu wollen, aber es lässt sich klar sagen, dass das Gefühl etwas Besonderes zu verpassen mitschwang. Nach dem ich es nun beendet habe, kann ich klipp und klar sagen, wenn ich es nicht selbst gelesen hätte, dann wäre eine besondere, gefühlvolle und berauschende Liebesgeschichte an mir vorbeigezogen, ohne, dass ich sie schätzen und lieben gelernt hätte. Es dauerte zwar etwas, bis ich in der Handlung zu 100% angekommen war, aber erst einmal mitten drin im Geschehen, wollte ich per du nicht mehr aufhören, den beiden Protagonistinnen und ihren unterschiedlichen Geschichten zu lauschen. Der Schreibstil hat mich zu dem absolut umgehauen. Er ist leichtfüßig und passend zu den jeweiligen Epochen gewählt. Hat er bei Hope etwas modernes und Jugendliches an sich, so schwankt er bei Emily zu einer gewissen hochtrabenden und altbackenen Form um, die wiederum perfekt ins 18. Jahrhundert zu passen scheint. Auch passt dieser in die unterschiedlichen Erzählstränge hinein. Ist Hope das moderne Mädchen von heute, dessen Weltansicht von Computer, Handy und Co gekennzeichnet ist und das Leben auf einer einsamen Ranch so gar nicht in ihren Lebensstil zu passen scheint. So wächst Emily eher streng auf, lebt angepasst an Adel und dem daraus resultierenden Leben. Einsamkeit und Regel sind ihr von Geburt an in die Wiege gelegt worden und sie scheint so auf ihre Art Weltfremd zu sein. Aber was dieses Buch so lesenswert macht, sind die beiden Liebesgeschichten, die trotz ihrer unterschiedlichen Art und auch der Zeitspanne die dazwischenliegt, auf sehr schicksalshafte Weise einen ähnlichen Verlauf annehmen und so vieles von damals und heute ineinander verweben. Es ist ein traumhaftes Erlebnis, welches man sich nicht entgehen lassen sollte. Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht einfach umgehauen – die gefühlvolle Art, wie die Autorin an die Handlung herangeht, die beiden Protagonistinnen, die auf ihre ganz eigene Art und Weise mir sofort sympathisch waren und auch die unterschiedlichen Zeitepochen, die einen mitreisen, zum Nachdenken anregen und das Ganze so unvergesslich machen. Fazit: Ein Buch das man selbst erlebt und auf sich wirken lassen muss, denn durch den sehr eigenen und sehr interessanten Schreibstil, die Gegenüberstellung von Gegenwart und Vergangenheit, aber auch die durchweg sehr charismatischen und dennoch unterschiedlichen Protagonistinnen, machen dieses Buch erst so richtig lesenswert und laden den Leser auf eine ganz besondere Reise ein.

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Geschichte wunderbar verpackt ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 14.08.2016

Hopes Mutter hat entschieden, das sie aus beruflichen Gründen, den Sommer in Montana verbringen werden, ob sie nun will oder nicht. Gefrustet und widerwillig packt sie ihre Sachen und ergibt sich ihrem Schicksal, einen Sommer aus Langweile zu überleben. Erst am Flughafen reißen Hopes Gewitterwolken auf, denn der Rangersohn... Hopes Mutter hat entschieden, das sie aus beruflichen Gründen, den Sommer in Montana verbringen werden, ob sie nun will oder nicht. Gefrustet und widerwillig packt sie ihre Sachen und ergibt sich ihrem Schicksal, einen Sommer aus Langweile zu überleben. Erst am Flughafen reißen Hopes Gewitterwolken auf, denn der Rangersohn Cal holt sie ab und der lässt ihr Herz höher schlagen. Die Landschaft und das Leben von Montana sind so anders und die ersten Tage sind das reinste Abenteuer und es wird noch turbulenter, denn Hope findet ein Tagebuch, aus einer Zeit, wo das Land noch wilder und in Umbruchsstimmung war. Geschrieben hat es die junge Emily, die auf Reisen war und durch ein Unglück bei Nate gelandet ist. Was wird Emily erlebt haben? Und warum ist diese Geschichte so wichtig für Hope? Welches Schicksal teilen die beiden Frauen? Und kann sich das Vergangene wiederholen? Diese Geschichte spielt auf zwei Ebenen, zum einen haben wir das Montana 1867, rau, wild und für eine junge Frau sehr gefährlich und zum anderen die Gegenwart mit Hope, die es auch nicht leicht hat, gegen ihre resolute Mutter anzukommen. Beide Geschichten drehen sich um Freiheit, Erwachsen werden und um den Willen, selber sein Leben so zu leben, wie Emily und Hope es möchten. Dazu kommt noch ein tiefer Blick in die Geschichte des Landes, die Übernahme der Siedler, die Ausrottung der Büffel und Indianer und deren Auswirkungen ins Hier und Jetzt. Ein wirklich tolles Thema und ich fand es gut umgesetzt, schade das es solche Bücher so selten gibt. Fangen wir mit Hope an, denn so fängt auch das Buch an, mit einem Mädchen, was packen muss. Ihre Entscheidungsfreiheit beruht immer auf den Wünschen ihrer Mutter, denn diese möchte immer nur das Beste für ihr Kind und merkt nicht dabei, dass sie es übertreibt und ihre Macht zu weit ausnutzt. Hopes Mutter untergräbt nämlich ihre Wünsche im Kern und selbst die aufblühende Romanze zu Cal ist dieser ein Dorn im Auge. Schnell sind Vorurteile und ihre eigenen schlechten Erfahrungen mit Männern das Thema und Hope soll sich fügen. So spüren wir Leser schnell eine große Sympathie für dieses junge Mädchen und hoffen und bibbern mit, dass sie einen Weg finden wird, Stärke zu entwickeln und endlich ihre Träume auch aussprechen zu dürfen. Natürlich ist Cal auch nicht von schlechten Eltern und hat selbst ein Auge auf dieses Mädchen geworfen, aber seine Vergangenheit hält ihn zurück. Bis er sie mit auf einen Ausflug nehmen muss, wo beide aufeinander angewiesen sind und von einem Tagebuch Unterstützung bekommen. Emily ist von England auf den Weg zu ihrer eigenen Hochzeit, mit einem Mann, den sie noch nie begegnet ist. Dabei kommt ihr kleiner Trupp nur langsam voran und letztendlich passiert ein schlimmes Unglück und sie ist die einzige Überlebende. Ihr Retter ist ein ungewöhnlicher Mann, er passt nicht richtig zu den Siedlern und auch nicht zu den Indianern, er lebt allein und einsam und Emily fühlt sich wie eine Gefangene. Nate sieht es nämlich nicht ein, sie zurückzubringen. Stück für Stück muss Emily ihre wohlgeborene Erziehung über Board werfen und sich dem rauen Leben öffnen, der Schönheit der Landschaft, der Einfachheit des Lebens und dem Glück auf einem Pferd zu reiten. Emily und Nate sind ein ungewöhnliches Paar, er liebt die raue und wilde Einsamkeit und sie kämpft mit dem Korsett ihrer Erziehung, aber genau diese Gegensätzlichkeit macht sie zu etwas Besonderen und lässt uns Lesern einfach nicht los. Wir wollen Emily wachsen sehen, sehen, wie die Freiheit schmeckt und welchen Weg sie einschlagen möchte. Tja, und außerdem ersehen wir uns natürlich einen Kuss, nur Mal am Rande. Diese beiden Ebenen verwebt die Autorin sehr geschickt, dabei wählt sie, zwei verschiedene Erzählstile, während wir Hopes Geschichte flüssig und aus der dritten Person erzählt bekommen, ist es bei Emily ganz anderes. Sie erzählt ihre Geschichte nämlich Nate und wir Leser fühlen uns ein bisschen voyeuristisch, da ihre Worte ja nicht für uns bestimmt sind. Das macht es aber auch so besonders, denn wir erleben alles nochmals mit, ihr erstes Aufeinandertreffen, ihren ersten Pferderitt, ihren Ausflug in die Welt der Indianer und vieles mehr. Dadurch blüht vor unseren Augen eine wahre Wucht an Bildern auf. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderbar eingefangen und werden wirklich malerisch im Kopf abgespielt. Auch die Lebenssituation wird so gut widergespiegelt und eröffnet uns ein Leben, was in der Moderne kaum vorstellbar ist. Aber auch Emilys Gefühle, Zerrissenheit, Unwissen, vieles, was sie nicht verstehen kann und ihre inneren Zwänge. Das gibt ein allumfassendes Bild der Frau wieder, wie sich die Gesellschaft zur damaligen Zeit sie gewünscht hat. Andere Zeit, andere Zwänge, hat Hope auszuhalten und zu überstehen. Ihr Leben ist vielleicht nicht, vom rauen und schweren Leben geplackt, aber sie hat auch zu kämpfen, denn ihr Cal hat mit den Auswirkungen der geschichtlichen Vergangenheit zu kämpfen und der Machtlosigkeit dessen Volkes. Noch heute werden sie untergraben und herum geschupst, diese Thematik müsste viel mehr Publicity bekommen und ist für mich immer noch eine Schande. Großartig, was die Autorin hier geschaffen hat, moderne und Vergangenheit vereint, zwei Paare ihre Liebesgeschichte gelassen und ein Fingermerk gesetzt. Auch wenn ich zum Ende einiges, ein bisschen Hollywood fand, bin ich sehr angetan und begeistert und möchte wieder mehr solche Bücher entdecken, denn ich konnte es nicht aus den Händen legen.

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Eine wunderschöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2016

Meine Meinung: Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen. Gerade die emotionale Tiefe hätte ich nicht erwartet. Ich bin völlig unvoreingenommen an dieses Buch gegangen, kannte vorher keine Rezensionen oder Ähnliches, nur den Klappentext, der mich interessierte. Die Geschichte behandelt das Leben von zwei Mädchen in verschiedenen Zeiten, die ihren Weg und... Meine Meinung: Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen. Gerade die emotionale Tiefe hätte ich nicht erwartet. Ich bin völlig unvoreingenommen an dieses Buch gegangen, kannte vorher keine Rezensionen oder Ähnliches, nur den Klappentext, der mich interessierte. Die Geschichte behandelt das Leben von zwei Mädchen in verschiedenen Zeiten, die ihren Weg und ihre große Liebe finden. Hope und Emily sind beide 16 Jahre alt. Während Hope in der heutigen Zeit lebt, spielt Emilys Geschichte im Jahre 1867. Beide Geschichten ereignen sich in Montana. Zunächst scheinen sie unabhängig voneinander zu sein, doch mit dem Laufe der Erzählung merkt man als Leser, dass sie immer mehr aufeinander zulaufen und sich verweben. Gerade dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen. Man rechnet auch nicht unbedingt damit, wie sich diese Verbindungen ergeben. Der Schreibstil ist bei diesem Buch etwas ganz Besonderes. So einen Schreibstil hatte ich bisher noch nie gelesen. Er ist zugegeben auch etwas schwer zu beschreiben, eigentlich muss man ihn erlebt haben. Die zwei Erzählungen unterscheiden sich zunächst bezüglich des Erzählers. Die Gegenwart wird in der dritten Person erzählt, wohingegen Emilys Vergangenheit in der ich-Perspektive erzählt wird. Emily spricht dabei ihren Liebhaber immer wieder direkt an und so tauchen Sätze wie: „Und in diesem Moment sah ich dich“ auf. Das hat mich zunächst irritiert. Aber irgendwie gab das der ganzen Erzählung viel mehr Charakter. Es fühlte sich realer an und weniger wie eine erfundene Geschichte. Insgesamt finde ich den Schreibstil und vor allem die großartigen Beschreibungen herausragend. Er ist sehr emphatisch und emotional. Ich konnte mich in beide Charaktere super hineinversetzen und ihren Gefühlen und Gedanken folgen. Es ist wirklich ein sehr emotionales Buch, auf das man sich auch einlassen muss, denn sonst kann man sicherlich nicht fühlen, was diese Geschichte mit einem macht. Ich habe die letzten Tage, nachdem ich das Buch beendet habe noch öfters darüber nachdenken müssen, weil mich gerade das Ende emotional gefordert hat. Besonders gelungen finde ich auch die Gegenüberstellung der Liebesgeschichten. Man kann sich das Montana zur Zeit des wilden Westens richtig authentisch vorstellen. Im Vergleich dazu erfährt man dann wie sich alles bis hin zu Hopes Zeit verändert hat. Trotzdem hat jede Liebesgeschichte etwas Eigenes. Die beiden Protagonistinnen sind aussagekräftig. Ihre Entwicklung ist enorm. Zunächst sind sie eher unscheinbar und zurückhaltend. Sie trauen sich nicht so recht ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Ihre Mütter sind sehr dominant. Doch sie machen beide eine 380 Grad Wandlung durch. Sie gewinnen Selbstvertrauen und schaffen es sich von ihren, wenn auch metaphorischen, Fesseln frei zu machen, um selbstbestimmt zu leben. Diese Entwicklung ging stückweise voran und war nachvollziehbar dargestellt. Ein weiterer Aspekt, der mir an dem Buch sehr zugesagt hat ist, dass man nicht immer in jeder zweiten Szene Actionelemente oder Hochspannung braucht, sondern auch eine ruhige Geschichte den Leser fesseln kann. Vielmehr können Gefühle und Emotionen auch eine andere aber sehr intensive Spannung aufbauen und mich dazu bringen das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Als letzten Punkt muss ich noch auf das Cover eingehen. Das gefällt mir unglaublich gut und passt auch einfach fantastisch zur Geschichte. Es gibt die Stimmung wirklich gut wieder. Außerdem hat das Cover einen richtig coolen metallischen Effekt, je nach dem wie man es ins Licht hält, zeigt es eine andere Facette. Ein wirklicher Hingucker. Fazit: Insgesamt ist es definitiv eines der Besten und Intensivsten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es hat einfach alles gestimmt. Am wichtigsten ist, dass es mich emotional vollkommen erreichen konnte. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Worte für die Ewigkeiten
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 18.10.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Worte für die Ewigkeit“ von Lucy Inglis lesen. Das Buch entführt nach Montana und vereint die Geschichten zweier junger Frauen, die scheinbar nichts miteinander und schlußendlich doch ganz viel gemeinsam haben. Hope ist mit ihrer Mutter in den Sommerferien in Montana, die dort auf einer... Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Worte für die Ewigkeit“ von Lucy Inglis lesen. Das Buch entführt nach Montana und vereint die Geschichten zweier junger Frauen, die scheinbar nichts miteinander und schlußendlich doch ganz viel gemeinsam haben. Hope ist mit ihrer Mutter in den Sommerferien in Montana, die dort auf einer Pferderanch forschen möchte. Die junge Frau ist davon nicht wirklich begeistert und sowieso von der überfürsorglichen und bevormundeten Art ihrer Mutter genervt. Auf der Ranch begegnet sie Cal und dem jungen Mann gelingt es die schüchterne junge Frau aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Der Zufall lässt Hope ein altes Tagebuch in die Hände fallen und sie ahnt nicht, welche Bedeutung das Ganze noch für sie haben wird. Im Jahr 1867 in Montana ist die junge Emily auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Ehemann. Die Ehe ist von ihren Eltern arrangiert und die 16jährige ist eine folgsame Tochter. Dann verunglückt die Kutsche der Reisegesellschaft und Emily ist die einzige Überlebende. Nate, ein Halbindianer rettet sie und zeigt ihr ein anderes Leben als sie es bisher kannte oder sich vorstellen konnte. Präsentieren sich die beiden Handlungsstränge mit ihren unterschiedlichen Zeitebenen anfangs noch relativ unabhängig voneinander, verflechten sie sich mit Voranschreiten der Geschichte, um dann zum Ende ihn das verbindende Geheimnis preis zu geben. Die Autorin hat einen sehr unterhaltsamen Roman geschrieben, der an keiner Stelle langweilig wird. Die Kapitel widmen sich im Wechsel mal Hope und Emily und bringen so Abwechslung in die Geschichte und ihren Verlauf. Die Charaktere sind abwechslungsreich gestaltet und glaubhaft in ihren emotionalen Entwicklungen. Das Setting der Handlung bietet spannende Einblicke in die Welt der amerikanischen Ureinwohner, das Schicksal der großen Büffelherden und die Geschichte des im Jahre 1867 noch jungen Bundesstaats Montana. Mir hat „Worte für die Ewigkeiten“ gut gefallen und ich habe mit der Geschichte einige vergnügliche Lesestunden verbracht, deshalb vergebe ich gerne 5 Bewertungssterne!

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Eins meiner Jahreshighlights
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 06.10.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gegenwart: Hope ist endlich sechzehn, aber das interessiert ihre Mutter, die gerne über alles, was Hope macht, bestimmt. So muss Hope auch für eine Weile mit ihrer Mutter nach Montana, auch wenn sie darauf gar keine Lust hat. Doch in Montana angekommen, ist alles so ganz anders, denn die... Gegenwart: Hope ist endlich sechzehn, aber das interessiert ihre Mutter, die gerne über alles, was Hope macht, bestimmt. So muss Hope auch für eine Weile mit ihrer Mutter nach Montana, auch wenn sie darauf gar keine Lust hat. Doch in Montana angekommen, ist alles so ganz anders, denn die Farm, auf der sie leben, bietet ganz viel Abwechslung und dann ist da auch noch der neunzehnjährige Cal, der Farmersohn, der auch ganz viel zu bieten hat. 1867, ebenfalls in Montana, wird die fast sechzehnjährige Emily auf die Reise geschickt, um einen Mann zu heiraten, den sie nur von Fotos her kennt. Auf dem Weg dorthin verunglückt ihre Kutsche jedoch und alle ausser Emily sterben bei dem Unfall. Emily jedoch wird gerettet von einem jungen Mann, Nate, der einst im Bürgerkrieg für die Nordstaaten kämpfte und nun deshalb ein steifes Bein hat. Zwei Zeiten, zwei Geschichten, doch zwischen beiden Geschichten gibt es mehr Parallelen als man ahnt. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und so in den Bann geschlagen, dass ich noch nicht einmal merkte, wie die Zeit verging. Der Schreibstil ist recht aussergewöhnlich, mit eher ruhigen Tönen und doch flüssig und voller Leben. Auch sprachlich war es einfach mal anders, denn sie wechselt bei der Perspektive nicht nur die Zeit, sondern auch die Erzählform. Während Emilys Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive erzählt wird, verfolgen wir Hope durch einen Erzähler in der dritten Person. So werden nicht nur sprachlich die Unterschiede verdeutlicht, man spürt es auch an der ganzen Art und Weise des Erzählens. Das fand ich sehr gelungen und einfach mal erfrischend anders. Die ganze Geschichte ist nicht unbedingt Action geladen, doch trotzdem gibt es hier genug Bewegung und für mich gab es hier keinerlei Längen. Ganz im Gegenteil, denn ich war förmlich in Zeit und Umgebung einsaugt und erlebte alles mit. Das Setting hat mich ebenfalls begeistern können, denn gerade für Geschichten auf zwei Zeitebenen ist auch dieses recht aussergewöhnlich. Das noch sehr junge Montana der Vergangenheit fand ich wirklich interessant, die Beschreibungen der Indianer und auch die weiteren Erlebnisse Emilys haben mich völlig in ihren Bann gezogen. Ich sah die rauen Berge, die Menschen und die Ebenen mit den Büffelherden direkt vor Augen, die ganze Atmosphäre, die die Autorin beim Erzählen entwickelt, war einfach wundervoll. Normalerweise finde ich bei Romanen auf zwei Zeitebenen auch eine immer besser, aber hier konnten mich beide Zeiten und deren Charaktere für sich einnehmen. Zwischen allen Protagonisten gibt es spürbare Parallelen und doch auch Unterschiede. Dieses wird aber auch genau so beabsichtigt und klärt sich dann auch innerhalb der Geschichte, ebenfalls mal neu und anders. Die weiblichen Hauptcharaktere sind sich in ihrer Art sehr ähnlich, auch wenn sie in völlig unterschiedlichen Verhältnissen leben. Man merkt, dass beide mit ihren sehr bestimmenden Müttern zu kämpfen haben und einfach eine große Portion Selbstvertrauen benötigen. Sowohl Emily als auch Hope sind eher zurückhaltend und schüchtern, haben aber beide ein großes Herz und waren mir durchweg sympathisch. Ebenso ihre männlichen Gegenparts, Nate und Cal, waren mir sofort sympathisch und ich mochte ihre temperamentvolle Art und ihre Sicht auf die Welt. Mein Fazit: Dieses Buch hat mich völlig überrascht, ganz ohne irgendwelche Erwartungen habe ich begonnen zu lesen und befand mich in kürzester Zeit in der Geschichte. Ein eher ungewöhnlicher Schreibstil, der mich vom ersten Moment an abholen konnte, lebendige Charaktere und ein Setting, dass mit seiner Atmosphäre besticht, machten dieses Buch zum Pageturner. Ich bin absolut begeistert und werde dieses Buch bei meinen Highlights des Jahres einreihen. Unbedingt lesen!

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Absolute Leseempfehlung
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Die erste Geschichte in diesem Buch spielt im Jahre 1867. Die junge Emily ist gerade mit der Kutsche unterwegs nach San Francisco zu ihrem zukünftigen Ehemann, den sie bislang nur von einem Foto her kennt. Doch unterwegs kommt es einem Unfall. Alle Insassen – mit Ausnahme von Emily -... Inhalt: Die erste Geschichte in diesem Buch spielt im Jahre 1867. Die junge Emily ist gerade mit der Kutsche unterwegs nach San Francisco zu ihrem zukünftigen Ehemann, den sie bislang nur von einem Foto her kennt. Doch unterwegs kommt es einem Unfall. Alle Insassen – mit Ausnahme von Emily - verunglücken tödlich. Das Mädchen befindet sich mitten in der Wildnis von Montana, als der Indianer Nate sie findet und bei sich aufnimmt. Er kümmert sich um sie, doch als Emily Nate bittet, er möge sie wieder nach Hause - besser gesagt - zu ihrem zukünftigen Ehemann bringen, weigert sich dieser. In der Gegenwart reist Hope gemeinsam mit ihrer Mutter Meredith nach Montana. Meredith möchte hier Forschungen anstellen. Ihre Unterkunft haben beide auf einer Ranch gebucht. Der Ranchersohn Cal kümmert sich ein wenig um die schüchterne Hope. Er bittet sie, ihm bei der Stallpflege zu helfen und beobachtet mit ihr nach getaner Arbeit den Sonnenaufgang. Meredith hat ihre Tochter unter ihrer Fuchtel. Wäre sie nicht gerade unterwegs gewesen, als Cals Vater vorschlägt, Hope könne seinen Sohn auf der zweitägigen Reise zu dessen Tante begleiten, wäre Emily wohl auf der Ranch geblieben. Aber so beginnt für die zurückhaltende Londonerin eine sehr spannende Reise. Wichtigste Charaktere: Meredith ist Hopes Mutter. Sie hat genaue Vorstellungen vom Leben ihrer Tochter. Für sie steht bereits fest, welchen beruflichen Werdegang Hope einmal verfolgen wird, sie bestimmt, ob Meredith ein Glas Wein trinken darf oder nicht und ist dagegen, dass das Mädchen einen Mittagsschlaf hält. Sie ist willensstark und kompromisslos und neigt zu einem besitzergreifenden, dominanten Verhalten. Hope ist das genaue Gegenteil von ihrer Mutter. Ihr gelingt es nicht sich gegen Meredith durchzusetzen. Stattdessen zieht sich das Mädchen also immer mehr in sich zurück und wirkt auf Außenstehende schüchtern. Ihr gelingt es gut, sich den äußeren Umständen anzupassen. Cal ist das Leben auf der Ranch gewohnt. Hier gibt es immer Arbeit. Die Tiere müssen versorgt werden, eine Reise ins benachbarte Dorf steht an. Zeit für große Emotionen bleibt da nicht. Cal ist direkt und rau in seiner Tonwahl. Emily kommt aus guten Verhältnissen. Wörter wie Etikette, Manieren und Anstand prägen ihr Leben. Vertretern des männlichen Geschlechts ist sie bislang nur mit einer gewissen Distanz begegnet. Selbst flüchtige Berührungen ziemen sich nicht. So ist Emily auch völlig unbedarft und „hat keine Ahnung vom Leben“, wie Nate sagen würde. Nate ist ein Halbindianer. Er lebt in einer kleinen Hütte mitten in der Wildnis von Montana. Hier fristet er sein Dasein. Als er auf Emily trifft, wird sein Alltag gehörig durcheinandergebracht. Das Mädchen ist so ganz anders als er. Sie ziert sich oft und weint ständig. Schreibstil: Dieses Buch gliedert sich in zwei Erzählstränge auf. Die erste Geschichte findet im Jahre 1867 statt. Hier begleitet man die junge Emily auf ihrer Reise nach San Francisco wo sie ihrem zukünftigen Ehemann das erste Mal begegnen soll. Später verfolgt man ihre Zeit unter der Obhut des Halbindianers Nate. Emily muss lernen sich mit der rauen Umgangsweise ihres Gastgebers, aber auch mit der neuen Lebensweise in der Wildnis zu arrangieren. Das fällt nicht immer leicht, wenn man plötzlich das Korsett gegen lockere Männerkleidung tauschen muss, die auch für die Nacht herhalten wird, einen Brotteig kneten darf oder tagelang auf dem Rücken eines Pferdes verbringen muss. Am meisten macht Emily jedoch die Nähe zu einem fremden Mann zu schaffen. Die zweite Geschichte dreht sich um die schüchterne Hope, die ihre Mutter auf einer Forschungsreise nach Montana begleitet. Hope steht sehr unter dem Pantoffel ihrer Mutter. Nie durfte sie auf Reisen in einem eigenen Zimmer schlafen, sobald sie etwas sagt, wird sie von Meredith unterbrochen, die ihrer Tochter ihre Meinungen aufoktroyiert. Lucy Inglis führt ihren Roman in einem sehr ruhigen Schreibstil. Als Leser erfährt man hier viel über das ländliche Leben und kommt der Natur gemeinsam mit den Protagonisten sehr nahe. Auch die Lebensweise der Indianer wird hier genauer beleuchtet, ebenso wie die Unterschiede der damaligen und der heutigen Zeit. Sehr interessant wirkt die Erzählweise in der Geschichte rund um Emily. Hier hat man das Gefühl einer Erzählung zu folgen, die das Mädchen direkt an Nate richtet. In beiden Geschichten ist der Umgangston rau und derb. Die Männer kommen vom Land. Zeit für Emotionen bleibt da nicht. Man muss auch mal eine Situation hinnehmen, wenn man sie nicht ändern kann. Gerade Hope gelingt das sehr leicht, zumal sie sich schon Zeit ihres Lebens den Meridiths Weisungen anpasst. Emily hingegen hat noch schwer damit zu kämpfen in einer für sie völlig fremden Welt Fuß zu fassen. Dennoch weisen beide Geschichten erstaunlich viele Parallelen auf, die man nach und nach als Leser für sich entdecken wird. Die Frage, was beide Geschichten wohl miteinander zu tun haben, wird mit der Zeit umso drängender. Auch wirken beide Geschichten äußerst interessant. Lucy Inglis gelingt es den Flair der Natur und der damaligen Zeit perfekt zu vermitteln. Nie wirkt sie an einer Stelle plump oder zu rasant. Die Frage, ob beide Frauen mit den jeweiligen Männern eine Zukunft haben werden, steht ebenso im Fokus wie die schweren Bedingungen, denen gerade Emily ausgesetzt ist. Hier sind die Gefahren stets allgegenwärtig. Nur Nate verspricht mit seinen Kenntnissen und seiner fürsorglichen Art einen Schutz vor Feinden und Wildnis. Fazit: Mit einem ruhigen, aber dennoch sehr fesselnden Schreibstil erzählt die Autorin hier zwei Geschichten, deren Verbindung sich nach und nach dem Leser erschließt. Lucy Inglis gelingt es dabei hervorragend, dem Leser zu vermitteln, wie Menschen auf neue Situationen reagieren. Es gelingt ihr, den Zuschnitt der damaligen Zeit in ihre Geschichte einfließen zu lassen und dem Leser sinnlich erfahrbar zu machen. Ihre Figuren agieren dementsprechend authentisch. Entsprechend überzeugend beiläufig lässt sie Lokalkolorit des Mittleren Westens einfließen. Die Spannung wird durch den Ablauf der Ereignisse stets aufrecht erhalten. Beide Liebesgeschichten bahnen sich zaghaft an. Gerade durch die Schüchternheit der Protagonistinnen und die derbe und zielgerichtete Art der männlichen Charaktere wirken auch diese sehr fesselnd auf den Leser. Ein Jugendroman, der in allen Punkten vollends zu überzeugen weiß und der in jedes Bücherregal gehört. Absolute Leseempfehlung!

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Zwei Geschichten durch Worte für die Ewigkeit verbunden
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 04.12.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Worte für die Ewigkeit ist definitiv ein ganz besonderes Buch das eine ganz besondere Stimmung beim Lesen erzeugt. Kapitelweise wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab und sind dabei doch verbunden. Es ist sind zwei Geschichten durch die sich ein roter Faden zieht und die Figuren mit einander verwebt. Der Wechsel... Worte für die Ewigkeit ist definitiv ein ganz besonderes Buch das eine ganz besondere Stimmung beim Lesen erzeugt. Kapitelweise wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab und sind dabei doch verbunden. Es ist sind zwei Geschichten durch die sich ein roter Faden zieht und die Figuren mit einander verwebt. Der Wechsel der Kapitel war allerdings teilweise sehr fieß. Ich konnte das Buch nicht weglegen, denn die Kapitel enden teilweise in Cliffhängern die einen verzweifeln lassen. Man steht im Zwiespalt. Ein Kapitel erstmal überspringen und sich evtl das Buch versauen weil das alles noch miteinander verstrickt ist oder brav weiterlesen. Ich habe brav weitergelesen und das war definitiv die richtige Entscheidung. Es war nicht so, dass ich mich beim lesen gelangweilt hab, aber manchmal waren einzelne Stellen doch ein bisschen langatmig. Ich kann gar nicht sagen welche Geschichte mich mehr in ihren Bann gezogen hat, denn beide sind auf ihre Weise wundervoll und so voller Liebe. Während Emilys und Nates Geschichte in einer Art Briefform geschrieben ist, ist Hope und Cals Geschichte in der Erzählsperspektive verfasst worden. Den Wechsel fand ich aber nicht schlimm sondern sehr gut gelungen, da man so immer wieder leichten Abstand bekommen hat. Der Schreibstil von Lucy Inglis sorgt dafür, dass ich mich vollkommen auf die Geschichten einlassen konnte, es war fesselnd. Ich war in Montana und habe die Abenteuer der beiden Liebespaare hautnah miterlebt. Und diese Geschichte geht unter die Haut und manchmal trübten mir sogar Tränen die Sicht. Es wird einem auch der Konflikt zwischen Indianer und "dem weißem Mann" nahe gebracht, der seid je her in Montana herrscht. Man erfährt viel über die Zeit im 18. Jahrhundert und den "Wilden Westen" was gleich noch einen positiven Lerneffekt hat und der macht einen Neugierig. Ich würde jetzt gerne mehr Bücher mit dieser Thematik lesen. Ich kann euch Worte für die Ewigkeit wirklich ans Herz legen. Es ist eine Geschichte die euch so schnell nicht los lassen wird. Nein, eigentlich sind es zwei Geschichten die so tief unter die Haut gehen, dass ihr übergeschwemmt werdet von einer Gefühlsflut. Spannung zum Nägelkauen, Frustration und Herzklopfen wechseln sich ständig ab und zaubern euch doch ein Lächeln ins Gesicht.

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...2 Mädchen und die Liebe...
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch umfasst zwei Liebesgeschichten. Die eine Geschichte erzählt von Emily und dem Halbindianer Nate. Die andere von Hope und dem Cowboy Cal. Herrlicher Lesestoff für Mädels. Aber auch für Erwachsene!!

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Berührende Mischung aus Moderne und Vergangenheit
von Skyline Of Books am 04.09.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gestaltung Ich finde das Cover rundumgelungen. Ich liebe die Farbkombination aus gold-gelb und braun. Zudem schimmert das Cover leicht metallic, wenn man es in den Händen hält ? ein super Effekt, der alle Blicke auf sich zieht! Auch passen die Farben super zu dem Motiv, dessen Landschaft gleichzeitig den Handlungsort... Gestaltung Ich finde das Cover rundumgelungen. Ich liebe die Farbkombination aus gold-gelb und braun. Zudem schimmert das Cover leicht metallic, wenn man es in den Händen hält ? ein super Effekt, der alle Blicke auf sich zieht! Auch passen die Farben super zu dem Motiv, dessen Landschaft gleichzeitig den Handlungsort der Geschichte, Montana, widerspiegelt. Ich finde die Gestaltung einfach nur atemberaubend und bin hin und weg. Meine Meinung Von Lucy Inglis habe ich bereits ?Zwischen Licht und Finsternis? gelesen, von dem ich sehr angetan war, da mich vor allem die Atmosphäre des Buches in den Bann ziehen konnte. Daher konnte ich nicht lange meine Finger von dem neuen Buch der Autorin, ?Worte für die Ewigkeit?, lassen. Auch dieses Buch hatte wieder eine ganz eigene, unglaublich greifbare Atmosphäre, die mich direkt von Beginn an eingehüllt und gefangen genommen hat. Dieses Mal entführt uns Lucy Inglis nach Montana, sowohl in das gegenwärtige Montana als auch das Montana des 19. Jahrhunderts. Die raue, bergige Landschaft konnte ich beinahe durch die Seiten spüren und es hat mich immer wieder verblüfft, wie atmosphärisch und bildreich die Autorin diesen mir fremden Ort beschrieben hat. Bei mir wurden im Kopf immer wieder kleine Bilder heraufbeschworen, die mir die Landschaft Montanas vor Augen geführt haben. In ?Worte für die Ewigkeit? begegnen dem Leser zwei Erzähl-Ebenen: zum einen wird die Liebesgeschichte von Hope erzählt, die in unserer Gegenwart lebt und mit ihrer Mutter über den Sommer nach Montana gehen muss. Dort findet sie ein Tagebuch von Emily, die im Jahr 1867 in Montana lebt und sich ebenfalls in einen jungen Mann verliebt ? einen Indianer. Diese beiden zunächst unverbunden wirkenden Erzählstränge verstrickt die Autorin dabei geschickt miteinander, da die Geschichten beider Mädchen einander sehr ähnlich sind. Aber auch durch den besonderen Erzählstil schafft Lucy Inglis es die beiden verschiedenen Geschichten miteinander zu verbinden und dennoch stets deutlich zu machen, wessen Geschichte gerade im Moment erzählt wird. Hopes Erlebnisse werden in Form eines Erzählers aus der dritten Person erzählt, während Emilys Geschichte in der Ich-Perspektive geschildert wird. Die Wechsel zwischen diesen beiden Erzählstilen fiel mir dabei sehr leicht, da der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und angenehm zu lesen ist. Lucy Ingils findet genau die richtigen Worte um die Lebenssituationen beider Mädchen nachvollziehbar zu beschreiben. Vor allem Emilys Situation konnte mich dabei begeistern und überzeugen, da die Autorin ihre Zerrissenheit, ihren inneren Wunsch und Drang nach Freiheit sowie all ihre Gefühle sehr eindringlich beschrieben hat und mich damit emotional erreichen konnte. Auch Hopes Situation in der Gegenwart gibt Lucy Inglis greifbar wieder, wobei es hier vor allem Hopes Freund Cal ist, der mich überzeugen kann. Auch wenn Hope es mit ihrer Mutter nicht sehr leicht hat, so hat gerade Cal mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und konnte mich überzeugen. Insgesamt hat Hope mich nicht ganz so erreichen können, wie die anderen Figuren des Buches, da sie sich vieles gefallen lässt bzw. ließ (ihre Mutter bevormundet sie sehr und entscheidet alles in ihrem Leben). Was mir besonders gut gefallen hat war die Verbindung aus Moderne und Vergangenheit. Es werden Parallelen zwischen unserer heutigen Zeit und dem Amerika des 19. Jahrhunderts deutlich. Vor allem fand ich es jedoch spannend mehr über die Zeit der Indianer und Siedler zu erfahren, über die ich bisher kaum etwas wusste, da dieses Thema sehr selten thematisiert und aufgegriffen wird. So hat mich vor allem Emilys Entwicklung oder eher schon Ausbruch aus den gesellschaftlichen Gepflogenheiten beeindruckt. Zudem konnte ich aber auch durch Hopes Handlungsstrang erahnen und erfahren wie sehr die Geschichte auch heute noch das Land und Leben der Menschen beeinflusst, was wirklich sehr berührend ist. Normalerweise werde ich von geschichtlichen Fakten oder Anmerkungen eher abgeschreckt, aber durch die Verbindung aus Moderne und Vergangenheit bin ich wirklich von der Geschichte mitgerissen worden und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Fazit Insgesamt ist ?Worte für die Ewigkeit? ein unglaublich emotionaler, ergreifender und klug erzählter Roman über zwei Liebesgeschichten, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen, aber dennoch miteinander verbunden sind. Durch diese zwei Erzählstränge wird dem Leser auch die Geschichte von Montana und das Leben der Indianer nähergebracht, was die Autorin wirklich interessant und spannend gestaltet hat. Die Verbindung aus Vergangenheit und Moderne konnte mich überzeugen. Gekoppelt mit der emotionalen Tiefe, den greifbaren Ortsbeschreibungen und der unbeschreiblichen Atmosphäre ist dieses Buch ideal für jeden, der sich von tiefgründigen Liebesgeschichten berühren lassen möchte. Sehr gute 4 von 5 Sternen!

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