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Worte in meiner Hand

Roman

(1)
René Descartes und Helena Jans van der Strom – eine wahre Geschichte
Helena Jans van der Strom arbeitet als Magd bei einem Buchhändler in Amsterdam. Ein großes Glück für sie, denn sie liest und schreibt und kann ihrer Leidenschaft heimlich nachgehen. Der neue Hausgast ihres Herrn fasziniert sie: Er arbeitet ununterbrochen, und er zieht viele Besucher an. Sie erfährt seinen Namen: René Descartes. Sie ist zu neugierig, um Distanz zu wahren. Und auch Descartes ist schon bald von ihrem Charme und Wissensdurst eingenommen. Sie verlieben sich, was nicht sein darf. Die Geschichte einer Frau, die mehr vom Leben verlangt, als ihre Zeit ihr bereit ist zu geben.
1630: Hollands Goldenes Zeitalter, Amsterdam und seine wohlhabenden Bürger ziehen Künstler und Intellektuelle an. Auch das Haus, in dem die junge Helena als Magd beschäftigt ist, hat einen neuen Gast. Helena ist angewiesen, ihn nur »Monsieur« zu nennen. Es ist ein noch unbekannter Philosoph aus Frankreich, sein Name ist René Descartes. Von nun an ist das Haus erfüllt von der inspirierenden Präsenz des schreibenden Fremden. Er weckt in Helena einen Wissensdurst, der anderen bislang verborgen war, und er ist begeistert von ihrer Auffassungsgabe und ihrem Talent zu schreiben. Sie wiederum ist betört von seiner sanften Art und seiner oft überraschenden Sicht auf die Dinge. Sie verliebe sich, was unmöglich ist.
"In ihre Version der Helena hätten wir uns auch verliebt." Brigitte
Rezension
"Absolut lesenswert.", Ruhr Nachrichten, Beate Rottgardt, 10.08.2015
Portrait
Guinevere Glasfurd ist im bergigen Norden Englands aufgewachsen, doch jetzt lebt sie in einer der flachsten Gegenden der Welt, am Rand der Fens nahe Cambridge, gemeinsam mit Ehemann, Tochter und zwei Katzen. Die Arbeit an "Worte in meiner Hand" ist vom Arts Council England gefördert worden. Guinevere Glasfurds Texte sind immer wieder ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem TLC's Pen Factor Award. Mehr auf der Website guinevereglasfurd.com.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783843711593
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 16.982
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Descartes unstandesgemässe Liebe“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dies ist eine fast lyrisch erzählte Liebesgeschichte, die vor allem die Grenzen sozialer Stände aufzeigt & das Unvermögen, trotz Liebe & Intelligenz, diese Hürden dauerhaft zu überspringen.
Poetisch und auf leisen Sohlen, sehen wir mit und durch Helenas Augen den großen Denker Descartes - und fühlen mit ihr die Gefangenschaft ihres
Dies ist eine fast lyrisch erzählte Liebesgeschichte, die vor allem die Grenzen sozialer Stände aufzeigt & das Unvermögen, trotz Liebe & Intelligenz, diese Hürden dauerhaft zu überspringen.
Poetisch und auf leisen Sohlen, sehen wir mit und durch Helenas Augen den großen Denker Descartes - und fühlen mit ihr die Gefangenschaft ihres freien Geistes in dem Wissen, nie mehr werden zu können als eine Magd.

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Eine schön geschriebene Geschichte! Das Leben der Helena Jans berührt auf eine besondere Art und Weise! Eine schön geschriebene Geschichte! Das Leben der Helena Jans berührt auf eine besondere Art und Weise!

Dr. Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Ein meisterhafter historischer Roman - eindringlich und sehr lebendig. Und eine Hymne an die Kraft des Lesens! Ein meisterhafter historischer Roman - eindringlich und sehr lebendig. Und eine Hymne an die Kraft des Lesens!

„Wo die Liebe hinfällt!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

René Descartes verliebte sich in der Magd Helena Jans van der Strom. Die junge Frau war für ihre Zeit sehr außergewöhnlich, konnte sie doch lesen, schreiben und hervorragend zeichnen. Außerdem hatte sie einen starken Charakter: obwohl die Liaison nicht sein durfte fand sie einen Weg die gemeinsame Tochter mit Descartes groß zu ziehen. René Descartes verliebte sich in der Magd Helena Jans van der Strom. Die junge Frau war für ihre Zeit sehr außergewöhnlich, konnte sie doch lesen, schreiben und hervorragend zeichnen. Außerdem hatte sie einen starken Charakter: obwohl die Liaison nicht sein durfte fand sie einen Weg die gemeinsame Tochter mit Descartes groß zu ziehen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Helena erzählt und der Leser erhält einen guten Einblick in den Gepflogenheiten der Zeit wo Frauen nicht viel galten.

Spannend, eindringlich und sehr gut geschriebener historischer Roman über eine spannende Zeit!

Julia Nachtmann macht es dem Hörer möglich sich noch besser in Helenas Gedankenwelt zu versetzen. Es macht Spaß ihr zuzuhören und so wird die Geschichte zum besonderen Hörerlebnis.

„Worte in meiner Hand“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Die junge Helena Jans van der Strom kam aus dem holländischen Leiden nach Amsterdam, um bei dem Buchhändler Mr. Sergeant als Magd zu arbeiten. Außer der Buchhandlung vermietet Mr. Sergeant auch Zimmer, welche Helena auch mitbetreuen muss. Als der neue Gast einzieht, den Helena nur Monsieur nennt und der sich als der französische Philosoph Die junge Helena Jans van der Strom kam aus dem holländischen Leiden nach Amsterdam, um bei dem Buchhändler Mr. Sergeant als Magd zu arbeiten. Außer der Buchhandlung vermietet Mr. Sergeant auch Zimmer, welche Helena auch mitbetreuen muss. Als der neue Gast einzieht, den Helena nur Monsieur nennt und der sich als der französische Philosoph René Descartes herausstellt, verliebt sie sich sofort in ihn und auch Monsieur fühlt sich zu Helena, die für eine Magd dieser Zeit sehr gebildet ist, da sie lesen und schreiben kann, sehr hingezogen. Doch ihre Liebe darf aus Gründen ihres Standesunterschieds und ihrer unterschiedlichen Religionszugehörigkeit nicht sein. Und doch finden beide einen Weg, um ihre Liebe zu leben und ihre gemeinsame Tochter Francine aufwachsen zu sehen.
Eine wunderbare und berührende Liebesgeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Sie erinnert sehr an 'Das Mädchen mit dem Perlenohrring!

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Malerisch, poetisch und ergreifend, eine Reise in eine andere Zeit.
Alles andere als oberflächlich.
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Alles andere als oberflächlich.

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Kundenbewertungen


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Aus Liebe zu Worten
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 03.10.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Um es vorweg zu nehmen: Ich LIEBE historische Romane. Das war einer der Gründe, warum ich angefangen hatte, dieses Buch zu lesen. Der andere Grund war der Titel, „Worte in meiner Hand“. Ich fand diesen Titel irgendwie faszinierend, auch wenn ich noch nicht wusste, worum es in diesem Roman... Um es vorweg zu nehmen: Ich LIEBE historische Romane. Das war einer der Gründe, warum ich angefangen hatte, dieses Buch zu lesen. Der andere Grund war der Titel, „Worte in meiner Hand“. Ich fand diesen Titel irgendwie faszinierend, auch wenn ich noch nicht wusste, worum es in diesem Roman geht. Ich fing an zu lesen, ohne vorher auf den Klappentext oder die Buchrückseite zu achten, was ich sonst immer tat. Und schon die ersten Sätze, die ersten Absätze und Seiten zogen mich in ihren Bann. Ich LIEBE Bücher, die sich so leicht lesen lassen, dass man die Seiten beinahe verschlingt. "Worte in meiner Hand" ist so ein Buch. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal so schnell las – ich tauchte in die Geschichte ein und sie hielt mich fest, sie ließ mich nicht los. Als der Name Descartes auftauchte, machte ich eine Pause und schaute auf den Buchumschlag. Erst in dem Moment wurde mir klar, dass der Monsieur, um den es ging, Rene Descartes war. Zugegeben: Ich kannte vorhin nur seinen Namen und dass er ein Philosoph war, nichts mehr. Und ich wusste nichts von Helena van der Strom. Nun konnte ich durch dieses Buch etwas Neues lernen, auch wenn die Geschichte, die hier beschrieben wird, teilweise erfunden war, was man auf den letzten Seiten erfährt. Aber das war für mich eher unwichtig. Ich fand sie durchaus glaubwürdig. Und ich hatte das, was ich an einem Buch so mag: Ich war die ganze Zeit gespannt, wie es weiter geht. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Und das ist vor allem dem Schreibstil der Autorin zu verdanken. Ich weiß nicht, wie der Text in der Originalsprache rüberkommt, aber die Übersetzung fand ich einfach genial. Der Schreibstil ist sehr ansprechend, die Sprache in den meisten Sätzen berührend schön. Ein wahrer Genuss, von dem ich nicht genug haben konnte. Das Einzige, was mich anfangs ein wenig irritierte, waren chronologische Sprünge in der Anordnung der Kapitel, aber auch mitten im Text. Manchmal musste ich aufpassen, welches Jahr am Anfang des jeweiligen Kapitels geschrieben stand. Aber als literarisches Mittel, um Spannung zu schaffen, sind diese Sprünge keine Seltenheit. Wenn „Worte in meiner Hand“ als Debüt von Guinevere Glasfurd bezeichnet wird, dann ist das ein brillantes Debüt! Und die Förderung, die die Autorin für dieses Buch bekam, ist mehr als gerecht!

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Monsieur
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein angenehm ruhiger Roman. Fliessend wie das Meer. Das Gerüst des Buches beruht auf einer wahren Geschichte. Der Liebesgeschichte der Magd Helena und dem Philosophen Rene Descartes. Das ganz spielt in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Es ist wirklich toll über so einen großen Namen wie Descartes einmal abseits... Ein angenehm ruhiger Roman. Fliessend wie das Meer. Das Gerüst des Buches beruht auf einer wahren Geschichte. Der Liebesgeschichte der Magd Helena und dem Philosophen Rene Descartes. Das ganz spielt in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Es ist wirklich toll über so einen großen Namen wie Descartes einmal abseits der Geschichtsbücher zu lesen. Es füllt ihn mit so viel Menschlichkeit. Ein herrliches Werk! Man fällt in das Buch und lässt sich einfach treiben.

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Eine gelungene Zeitreise ins Goldene Zeitalter Hollands
von Oztrail am 27.12.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Worte in meiner Hand Wo soll man hier beginnen? Ich nehme zuerst den Einband. Dieser ist sehr toll gemacht mit einer bedruckten Buchschleife aus edlem Papier. Das Bild auf dem Schutzumschlag könnte Helena Jans van der Strom darstellen, die Hauptdarstellerin dieses Romans. Ein unschuldiges Mädchen mit... Worte in meiner Hand Wo soll man hier beginnen? Ich nehme zuerst den Einband. Dieser ist sehr toll gemacht mit einer bedruckten Buchschleife aus edlem Papier. Das Bild auf dem Schutzumschlag könnte Helena Jans van der Strom darstellen, die Hauptdarstellerin dieses Romans. Ein unschuldiges Mädchen mit roten Backen, so stellt man sich das 17te Jahrhundert vor. Der Inhalt: Der Roman beginnt mit einer Reise, die ein wenig Gänsehaut verursacht. Helena wird freiwillig oder sagen wir so - nicht ganz, in eine Kutsche verfrachtet und fährt mit dem Diener Limousin nach Deventer. Der Leser ist hier schon gefordert und fragt sich was hier passiert ist. Hat aber nach kurzer Zeit schon raus, das Helena, die Magd, in anderen Umständen ist. Kurz gesagt, sie ist schwanger. Die Geschichte geht dann ein Jahr zurück und beginnt mit dem Kennenlernen von René Descartes und Helena Jans van der Storm. Eine Liebe die zu dieser Zeit nicht sein darf, aber trotzdem passiert. Man versinkt beim Lesen in den Roman und ist in einem Jahrhundert gestrandet, wo ein Mädchen, dass aus ärmlichen Verhältnissen kommt noch weniger als nichts zählt. Aber Helena, die in Armut aufgewachsen ist, kann eines zu dieser Zeit, lesen und schreiben. Sie hat das Glück eine Anstellung als Magd bei einem Buchhändler zu bekommen, Mr. Sergeant. Dort konnte sie neben ihrer Arbeit als Magd, weiter ihrer Beschäftigung nachgehen, lesen und schreiben. Eines Tages erwähnt Mr. Sergeant, dass er demnächst einen Gast erwartet, der einen längeren Aufenthalt in Amsterdam in Erwägung zieht. Mr. Sergeant ist sehr stolz, das Europas aufstrebender Philosoph René Descartes in seinem Haus für längere Zeit Gast sein wird. Helena wurde angewiesen in Monsieur zu nennen, was für Helena auch kein Problem ist. Das einzige Problem das sie hat ist Limousin, den Diener von Renè. Ihn findet Helena furchtbar. Der Leser ist geneigt, Limousin auch nicht sympatisch zu finden, aber da muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Resümee: Ein Roman für eine Frau, die nicht in dieses Holland der 1630er Jahre passt. Helena ist für diese Zeit sehr emanzipiert, wenn man von Emanzipation sprechen darf. Sie kann lesen und schreiben, lernt noch einige Dinge mehr, lebt und meistert ihr Schicksal so gut es geht. Setzt sich in der von Männern dominierten Welt durch . Ich persönlich finde diesen Roman sehr gut und kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen. Es hat sehr viel Spaß gemacht sich auf die Zeitreise in das 17.Jahrhundert zu begeben und dabei froh zu sein, in der Jetztzeit zu leben. Vielen Dank an die Autorin für einen gelungen Roman.

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An den Grenzen der Liebe wartet das Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberschöna am 11.11.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Helena war Magd im Hause Sergeant und trifft dort auf den Gast René Descartes. Und das verändert ihrer beider Leben ganz elementar. Es beginnt eine Liebe, die Helena und ihren „Monsieur“ über Jahre hinweg begleitet, die viele Höhen und Tiefen durchlebt, die von Verletzungen und Zugeständnissen geprägt ist, die... Helena war Magd im Hause Sergeant und trifft dort auf den Gast René Descartes. Und das verändert ihrer beider Leben ganz elementar. Es beginnt eine Liebe, die Helena und ihren „Monsieur“ über Jahre hinweg begleitet, die viele Höhen und Tiefen durchlebt, die von Verletzungen und Zugeständnissen geprägt ist, die Früchte trägt und Staub aufwirbelt. Sie sind nicht vom gleichen gesellschaftlichen Stand, es trennen sie gut zwanzig Lebensjahre, er war ein großer Denker, Forscher und Gelehrter, sie war eine praktisch begabte, an allen Dingen interessierte junge Frau und so teilen sie eine gewisse Schnittmenge ihres Lebens auf einzigartige Art und Weise. Das Besondere an diesem historischen Roman ist seine atmosphärische Dichte, die Reflexion ganz verschiedener Gefühle, eine Abwechslung zwischen Hoffnung, Wut, Enttäuschung und Hingabe. All das geschildert aus der weiblichen Sicht, denn die Hauptprotagonistin ist hier Helena Jans van der Strom, die den Leser an ihrer Lebensgeschichte teilhaben lässt. Die Sprache ist trotz zahlreicher französischer bzw. holländischer Begriffe gut verständlich und passt auch in unsere Zeit. Fazit: Der Roman ist einer der Besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Geschichte hat mich einfach gepackt, die Handlung erinnert mich an so vieles, was ich selbst erlebt und gefühlt habe und verläuft oft ganz anders, als ich es mir gewünscht hätte. Empfehlenswert für alle, die gerne einen Mix aus historischem Roman, Liebesgeschichte und persönlicher Lebensgeschichte lesen und zu Gunsten der Romantik und Dramatik Abstriche machen können. Ein tolles Buch!

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An den Grenzen der Liebe wartet das Leben
von Jenny Vogler am 11.11.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Helena war Magd im Hause Sergeant und trifft dort auf den Gast René Descartes. Und das verändert ihrer beider Leben ganz elementar. Es beginnt eine Liebe, die Helena und ihren „Monsieur“ über Jahre hinweg begleitet, die viele Höhen und Tiefen durchlebt, die von Verletzungen und Zugeständnissen geprägt ist, die... Helena war Magd im Hause Sergeant und trifft dort auf den Gast René Descartes. Und das verändert ihrer beider Leben ganz elementar. Es beginnt eine Liebe, die Helena und ihren „Monsieur“ über Jahre hinweg begleitet, die viele Höhen und Tiefen durchlebt, die von Verletzungen und Zugeständnissen geprägt ist, die Früchte trägt und Staub aufwirbelt. Sie sind nicht vom gleichen gesellschaftlichen Stand, es trennen sie gut zwanzig Lebensjahre, er war ein großer Denker, Forscher und Gelehrter, sie war eine praktisch begabte, an allen Dingen interessierte junge Frau und so teilen sie eine gewisse Schnittmenge ihres Lebens auf einzigartige Art und Weise. Das Besondere an diesem historischen Roman ist seine atmosphärische Dichte, die Reflexion ganz verschiedener Gefühle, eine Abwechslung zwischen Hoffnung, Wut, Enttäuschung und Hingabe. All das geschildert aus der weiblichen Sicht, denn die Hauptprotagonistin ist hier Helena Jans van der Strom, die den Leser an ihrer Lebensgeschichte teilhaben lässt. Die Sprache ist trotz zahlreicher französischer bzw. holländischer Begriffe gut verständlich und passt auch in unsere Zeit. Fazit: Der Roman ist einer der Besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Geschichte hat mich einfach gepackt, die Handlung erinnert mich an so vieles, was ich selbst erlebt und gefühlt habe und verläuft oft ganz anders, als ich es mir gewünscht hätte. Empfehlenswert für alle, die gerne einen Mix aus historischem Roman, Liebesgeschichte und persönlicher Lebensgeschichte lesen und zu Gunsten der Romantik und Dramatik Abstriche machen können. Ein tolles Buch!

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Ein Buch-Kleinod
von LinaLiestHalt am 22.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Amsterdam im 17. Jahrhundert. Die junge und intelligente Helena Jans van der Strom arbeitet als Magd bei einem Buchhändler. Ein Glücksfall, denn sie kann lesen. Als ein rätselhafter und schweigsamer Gast in das Haus einzieht, wird sie mit seiner Betreuung beauftragt. Der arbeitswütige Mann ist niemand anderes als der... Amsterdam im 17. Jahrhundert. Die junge und intelligente Helena Jans van der Strom arbeitet als Magd bei einem Buchhändler. Ein Glücksfall, denn sie kann lesen. Als ein rätselhafter und schweigsamer Gast in das Haus einzieht, wird sie mit seiner Betreuung beauftragt. Der arbeitswütige Mann ist niemand anderes als der junge Rene Descartes. Zwischen Descartes und Helena entspinnt sich eine zarte Liebe, die nicht sein darf, denn nicht nur Standesunterschiede trennen sie. Diese außergewöhnliche Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. In den 1630ern verliebt sich Descartes in eine junge Holländerin und die beiden haben eine uneheliche Tochter, die sie sehr lieben. Mit einer wunderbar eleganten und einfühlsamen Sprache wird hier Helenas Geschichte erzählt und obwohl, bis auf wenige Eckpunkte, alles Fiktion ist und bleibt, wünscht man sich, dass es sich genau so zugetragen haben könnte. Ich hatte von dieser Geschichte noch nie etwas gehört, deswegen war ich wie elektrisiert, als ich dieses Buch entdecken (und sogar vorablesen) durfte. Es hat mich nicht enttäuscht! Auch das Cover schafft es, die zarte, unmögliche Liebe der beiden sichtbar zu machen. Ein rundum gelungenes Buch, dem ich viele liebevolle Leser wünsche!

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Eine gelungene Zeitreise ins Goldene Zeitalter Hollands
von oztrail am 20.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Worte in meiner Hand Wo soll man hier beginnen? Ich nehme zuerst den Einband. Dieser ist sehr toll gemacht mit einer bedruckten Buchschleife aus edlem Papier. Das Bild auf dem Schutzumschlag könnte Helena Jans van der Strom darstellen, die Hauptdarstellerin dieses Romans. Ein unschuldiges Mädchen mit roten Backen, so... Worte in meiner Hand Wo soll man hier beginnen? Ich nehme zuerst den Einband. Dieser ist sehr toll gemacht mit einer bedruckten Buchschleife aus edlem Papier. Das Bild auf dem Schutzumschlag könnte Helena Jans van der Strom darstellen, die Hauptdarstellerin dieses Romans. Ein unschuldiges Mädchen mit roten Backen, so stellt man sich das 17te Jahrhundert vor. Der Inhalt: Der Roman beginnt mit einer Reise, die ein wenig Gänsehaut verursacht. Helena wird freiwillig oder sagen wir so - nicht ganz, in eine Kutsche verfrachtet und fährt mit dem Diener Limousin nach Deventer. Der Leser ist hier schon gefordert und fragt sich was hier passiert ist. Hat aber nach kurzer Zeit schon raus, das Helena, die Magd, in anderen Umständen ist. Kurz gesagt, sie ist schwanger. Die Geschichte geht dann ein Jahr zurück und beginnt mit dem Kennenlernen von René Descartes und Helena Jans van der Storm. Eine Liebe die zu dieser Zeit nicht sein darf, aber trotzdem passiert. Man versinkt beim Lesen in den Roman und ist in einem Jahrhundert gestrandet, wo ein Mädchen, dass aus ärmlichen Verhältnissen kommt noch weniger als nichts zählt. Aber Helena, die in Armut aufgewachsen ist, kann eines zu dieser Zeit, lesen und schreiben. Sie hat das Glück eine Anstellung als Magd bei einem Buchhändler zu bekommen, Mr. Sergeant. Dort konnte sie neben ihrer Arbeit als Magd, weiter ihrer Beschäftigung nachgehen, lesen und schreiben. Eines Tages erwähnt Mr. Sergeant, dass er demnächst einen Gast erwartet, der einen längeren Aufenthalt in Amsterdam in Erwägung zieht. Mr. Sergeant ist sehr stolz, das Europas aufstrebender Philosoph René Descartes in seinem Haus für längere Zeit Gast sein wird. Helena wurde angewiesen in Monsieur zu nennen, was für Helena auch kein Problem ist. Das einzige Problem das sie hat ist Limousin, den Diener von Renè. Ihn findet Helena furchtbar. Der Leser ist geneigt, Limousin auch nicht sympatisch zu finden, aber da muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Resümee: Ein Roman für eine Frau, die nicht in dieses Holland der 1630er Jahre passt. Helena ist für diese Zeit sehr emanzipiert, wenn man von Emanzipation sprechen darf. Sie kann lesen und schreiben, lernt noch einige Dinge mehr, lebt und meistert ihr Schicksal so gut es geht. Setzt sich in der von Männern dominierten Welt durch . Ich persönlich finde diesen Roman sehr gut und kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen. Es hat sehr viel Spaß gemacht sich auf die Zeitreise in das 17.Jahrhundert zu begeben und dabei froh zu sein, in der Jetztzeit zu leben. Vielen Dank an die Autorin für einen gelungen Roman.

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Worte in meiner Hand
von SteffiKa am 03.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

!!Achtung enthält Spoiler!! Inhalt (übernommen) Hollands Goldenes Zeitalter, Amsterdam und seine wohlhabenden Bürger ziehen Künstler und Intellektuelle an. Auch das Haus, in dem die junge Helena als Magd beschäftigt ist, hat einen neuen Gast. Helena ist angewiesen, ihn nur "Monsieur" zu nennen. Es ist ein noch unbekannter Philosoph aus Frankreich, sein... !!Achtung enthält Spoiler!! Inhalt (übernommen) Hollands Goldenes Zeitalter, Amsterdam und seine wohlhabenden Bürger ziehen Künstler und Intellektuelle an. Auch das Haus, in dem die junge Helena als Magd beschäftigt ist, hat einen neuen Gast. Helena ist angewiesen, ihn nur "Monsieur" zu nennen. Es ist ein noch unbekannter Philosoph aus Frankreich, sein Name ist René Descartes. Von nun an ist das Haus erfüllt von der inspirierenden Präsenz des schreibenden Fremden. Er weckt in Helena einen Wissensdurst, der anderen bislang verborgen war, und er ist begeistert von ihrer Auffassungsgabe und ihrem Talent zu schreiben. Sie wiederum ist betört von seiner sanften Art und seiner oft überraschenden Sicht auf die Dinge. Sie verlieben sich, was unmöglich ist. Charaktere Die Geschichte wird aus der Sicht von Helena erzählt: Eine junges 17-jähriges Mädchen, die von zu Hause weggeschickt wird und als Magd bei Mr. Sergeant eine Anstellung findet. Wir dürfen sie acht Jahre lang auf ihrem Weg begleiten. Dieser ist voll von Arbeit und Zweifel, aber auch - als sie Descartes kennen lernt - voll von Gefühl und Wissensdurst. Helena entwickelt sich zu einer starken, selbstbewussten Frau, die weiß was sie will und auch mal gegen den Strom schwimmt. René Descartes lernen wir als ruhelosen Wissenschaftler kennen, der sehr zurückgezogen mit seinem Limousin - seinem Diener - lebt. Erst als er Helena trifft, bekommt er eine andere Sicht auf manche Dinge , ja teilweise lernt er von ihr sogar alltägliche Dinge. Er setzt sich für sie ein, besorgt ihr Papier und Tinte und übt und vertieft mit ihr das Schreiben, das Helena von ihrem Bruder Thomas gelernt hat. Als Helena schwanger wird, schickt er sie weg, kümmert sich aber darum, dass sie und ihr Kind trotzdem finanziell versorgt sind. Auch später, als die beiden dann versteckt an Rande des Meeres leben, glaube ich, dass es für Descartes das Maximum war, das er den beiden geben konnte, und dass er Helena wirklich geliebt hat - eben auf seine Art. Schreibstil Das Buch überzeugt mit einer tollen Sprache, die nicht zu "alt" (manchmal merkt man nicht einmal, dass man sich im Jahr 1632 ff befindet) und voller Poesie, tollen Wörtern und Sätzen ist. Ein feiner Humor hat mich manchmal schmunzeln lassen. Auch holländische und französische Begriffe wurden manchmal benutzt: Die holländischen haben sich gut in das Erzählte eingefügt, allerdings waren mir die französischen zu viel: Ich musste öfters nachschlagen und war so aus dem Geschehen rausgerissen. Fazit Ein besonderes Buch mit einer besonderen Liebesgeschichte aus der Sicht Helena´s erzählt: Zugreifen! Wer sich allerdings erhofft hat, Descartes näher oder besser kennen zu lernen, könnte vielleicht hier enttäuscht sein.

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Kein typischer Historienroman des 17. Jhdt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Zell am See am 03.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Guinevere erzählt in diesem Roman die Geschichte aus der Sichtweise von Helena Jans van der Strom. Helena kommt als Magd zu Mr. Sergeant nach Amsterdam. Sie ist eine für diese Zeit typisch erzogene Frau die aber sehr neugierig ist und sich das Schreiben und Lesen selber beigebracht hat. Beides wird... Guinevere erzählt in diesem Roman die Geschichte aus der Sichtweise von Helena Jans van der Strom. Helena kommt als Magd zu Mr. Sergeant nach Amsterdam. Sie ist eine für diese Zeit typisch erzogene Frau die aber sehr neugierig ist und sich das Schreiben und Lesen selber beigebracht hat. Beides wird zu dieser Zeit nur Männer beigebracht. Sie schließt Freundschaft mit Betje, der Dienstmagd von nebenan und bringt auch dieser heimlich das Lesen und Schreiben bei. Helena lernt während ihrer Tätigkeit als Magd Descardes „Monsieur“ kennen und lieben. Sie bekommt von ihm ein Kind, Francine. Zu dieser Zeit kam es nicht selten vor, dass wenn eine Magd ein Kind von einer höheren gestellten Persönlichkeit bekam diese entlassen wurde und ihr Kind in einem Waisenhaus abgeben musste. Descartes sorgte sich aber um Helena und ersparte ihr diese Demütigung dadurch. Descardes schickt Helena nach Deventer wo sie ihre Tochter Francine in der Obhut von Frau Anholts zur Welt brachte und sie dort in der Kirche auch taufen lies. Von hier ging sie nach Leiden zu ihrer Mutter um sich und ihr Kind ernähren zu können. Helena versuchte ihre Zeichnungen zu verkaufen und eine Anstellung als Zeichnerin zu ergattern was aber zu dieser Zeit Frauen verboten war bzw. diesen nicht zugetraut wurde. In dieser Zeit stellte sie ein Buch „Alphabeth für Kinder“ her, das sie unter dem Wert und ohne ihren Namen darauf vermerkt verkaufen konnte. Descardes Diener und treuer Begleiter Limousin findet sie in Leiden. Descardes holt Helena und seine Tochter nach Santpoort wo er beide in einem Haus in der Nähe des Meeres versteckte. Als Francine ca 4 Jahre alt war zogen sie nach Amersfoort. Von hier sollte sie zu ihrem 5. Geburtstag zu einer Tante nach Frankreich ziehen. Francine stirbt vorher leider an Scharlach. Fazid: Man möchte dieses Buch nicht mehr ablegen bis es zu Ende gelesen wurde. Guinevere erzählt die Geschichte so, dass man immer in Helenas Kopf ist. Das historische Umfeld ist sehr gut rechergiert und der Handlungsstrang ist von Anfang bis Ende glaubhaft. In diesem Buch kommt sehr gut die verschiedene Denkweisen von Frau und Mann heraus sowie dass man der Frau früher bei weitem nicht so viel Intelligenz wie einem Mann zutraute.

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Kein typischer Historienroman des 17. Jhdt.
von Caroas aus Zell am See am 03.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Guinevere erzählt in diesem Roman die Geschichte aus der Sichtweise von Helena Jans van der Strom. Helena kommt als Magd zu Mr. Sergeant nach Amsterdam. Sie ist eine für diese Zeit typisch erzogene Frau die aber sehr neugierig ist und sich das Schreiben und Lesen selber beigebracht hat. Beides wird... Guinevere erzählt in diesem Roman die Geschichte aus der Sichtweise von Helena Jans van der Strom. Helena kommt als Magd zu Mr. Sergeant nach Amsterdam. Sie ist eine für diese Zeit typisch erzogene Frau die aber sehr neugierig ist und sich das Schreiben und Lesen selber beigebracht hat. Beides wird zu dieser Zeit nur Männer beigebracht. Sie schließt Freundschaft mit Betje, der Dienstmagd von nebenan und bringt auch dieser heimlich das Lesen und Schreiben bei. Helena lernt während ihrer Tätigkeit als Magd Descardes „Monsieur“ kennen und lieben. Sie bekommt von ihm ein Kind, Francine. Zu dieser Zeit kam es nicht selten vor, dass wenn eine Magd ein Kind von einer höheren gestellten Persönlichkeit bekam diese entlassen wurde und ihr Kind in einem Waisenhaus abgeben musste. Descartes sorgte sich aber um Helena und ersparte ihr diese Demütigung dadurch. Descardes schickt Helena nach Deventer wo sie ihre Tochter Francine in der Obhut von Frau Anholts zur Welt brachte und sie dort in der Kirche auch taufen lies. Von hier ging sie nach Leiden zu ihrer Mutter um sich und ihr Kind ernähren zu können. Helena versuchte ihre Zeichnungen zu verkaufen und eine Anstellung als Zeichnerin zu ergattern was aber zu dieser Zeit Frauen verboten war bzw. diesen nicht zugetraut wurde. In dieser Zeit stellte sie ein Buch „Alphabeth für Kinder“ her, das sie unter dem Wert und ohne ihren Namen darauf vermerkt verkaufen konnte. Descardes Diener und treuer Begleiter Limousin findet sie in Leiden. Descardes holt Helena und seine Tochter nach Santpoort wo er beide in einem Haus in der Nähe des Meeres versteckte. Als Francine ca 4 Jahre alt war zogen sie nach Amersfoort. Von hier sollte sie zu ihrem 5. Geburtstag zu einer Tante nach Frankreich ziehen. Francine stirbt vorher leider an Scharlach. Fazid: Man möchte dieses Buch nicht mehr ablegen bis es zu Ende gelesen wurde. Guinevere erzählt die Geschichte so, dass man immer in Helenas Kopf ist. Das historische Umfeld ist sehr gut rechergiert und der Handlungsstrang ist von Anfang bis Ende glaubhaft. In diesem Buch kommt sehr gut die verschiedene Denkweisen von Frau und Mann heraus sowie dass man der Frau früher bei weitem nicht so viel Intelligenz wie einem Mann zutraute.

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sprachtgewaltig und fesselnd
von vielleser18 aus Hessen am 28.08.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Ein Buch - es kann, es muss in Erstaunen versetzen." S. 130 1634, Amsterdam. Die junge Magd Helena arbeitet und lebt im Haus des Buchhändlers Thomas Sergeants. Dieser beherbergt öfters Gäste. Diesmal ist es René Descartes und sein Diener Limousin. Anfangs bekommt Helena wenig mit von... "Ein Buch - es kann, es muss in Erstaunen versetzen." S. 130 1634, Amsterdam. Die junge Magd Helena arbeitet und lebt im Haus des Buchhändlers Thomas Sergeants. Dieser beherbergt öfters Gäste. Diesmal ist es René Descartes und sein Diener Limousin. Anfangs bekommt Helena wenig mit von dem berühmten Gast, arbeitet er doch anscheinend Tag und Nacht in seinem Zimmer an einem Buch. Doch als er ihr nach einer Feier im Haus zu Hilfe kommt, entwickeln sich Gespräche und eine Beziehung. Eine Beziehung, die sie verheimlichen müssen. "Ein Baum war vielleicht mit der Erde verwurzelt, aber kam nicht der Wind, der hindurchwehte, und die Vögel, die darin nisteten, von weit her ? Ich würde nie nach Frankreich kommen oder an Orte, die er erwähnte. Aber ich hatte Augen und Ohren - ich hatte Landkarten gesehen und Mr. Sergeants Titelblätter gelesen. Nach und nach konnte ich diese Orte zu mir holen." S. 119 Die Autorin Guinevere Glasfurd hat mich vor allem durch solche Sätze bezaubert. Sie schildert die historisch belegte Beziehung zwischen der Magd Helena Jans van der Strom und René Descartes. Sie lässt Helena erzählen, aus ihren Augen, ihrer Sicht, erleben wir als Leser ihre Gedanken, ihre Gefühle. Diese sind zwar aus der literarischen Feder der Autorin, doch sie hat sie an dem belegten Begebenheiten und dem historischen Kontext angelehnt. Mich hat das Buch bezaubert, berührt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Man fühlte sich zurück versetzt in das 17. Jahrhundert und konnte sich die Protagonisten und das Umfeld sehr gut vorstellen. Es ist eine Zeit, in der es nicht üblich war, dass Mädchen/Frauen lesen und schreiben konnten. Eine Zeit, in der man in der Rolle, in die man hineingeboren war, meist blieb. Beziehungen, die getrennt durch Religion, Stand und Ansehen waren, durfte und konnte es nicht geben. Dennoch gab es sie. Heimlich, versteckt. Doch was bedeutet diese Heimlichkeit für eine Beziehung ? Guinevere Glasfurd hat dies sehr bewegend geschildert. Es ist ein auf und ab an Gefühlen, die die Autorin hier durch Helenas Leben dargestellt, vermittelt. Ein Leben, dass ganz anders verlief als heutzutage. Der berühmte Philosoph, Mathematiker und Naturwisschenschaftler Descartes spielt zwar eine wichtige Rolle in diesem Buch, ist dennoch nicht die Hauptfigur. Es geht nur am Rande um seine Entdeckungen und Schriften, es geht hauptsächlich um die Beziehung der beiden und ihr Leben. Übrigens empfehle ich jedem künftigen Leser erst hinterher zu googeln! "Obwohl er tief blicken konnte, hatte er nicht weit geblickt". S. 219 Ich könnte noch etliche solcher schönen Sätze zitieren, die deutlich machen, dass es sich hier zwar um eine historische Liebesgeschichte handelt, aber diese dennoch sehr sprachgewaltig ist und auf keinem Fall seicht ist. Fazit: Sprachgewaltig, fesselnd, bewegend. Für mich war dieses Buch eine wahres Highlight !

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Worte in meiner Hand
von einer Kundin/einem Kunden aus Schweighofen am 23.08.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eine unerlaubte Liebe, die auf einer wahren Begebenheit zwischen einer einfachen Magd und dem heute berühmten Philosophen Descartes beruht, der damals aber noch am Anfang seiner Karriere stand und dessen Beziehung zu Helena seinen Werdegang wahrscheinlich beendet hätte. Aus heutiger Sicht befremdend und leider tragisch. Lesenswert

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sehr empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 21.08.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autorin Guinevere Glasfurd war mir bis dato unbekannt. Ebenfalls wusste ich nichts über den Philosophen René Descartes und schon allein deshalb hat mich die Geschichte sehr interessiert. Erzählt wird aus der Perspektive der Magd Helena Jans van der Strom, die im Haus eines Buchhändlers lebt und arbeitet und... Die Autorin Guinevere Glasfurd war mir bis dato unbekannt. Ebenfalls wusste ich nichts über den Philosophen René Descartes und schon allein deshalb hat mich die Geschichte sehr interessiert. Erzählt wird aus der Perspektive der Magd Helena Jans van der Strom, die im Haus eines Buchhändlers lebt und arbeitet und dort den Philosophen kennenlernt, als er zur Logis dort unterkommt. Helena ist für ihre Zeit und vor allem ihren niedrigeren Stand eine sehr emanzipierte und aufgeschlossene Frau und als sie sich auf eine Liebesbeziehung mit Descartes einlässt, ist ihr wohl bewusst, dass nie etwas Ernsteres geschweige denn eine Ehe daraus werden kann, denn René ist von niederem Adel. Die Liebe der beiden ist groß genug, dass sie alle Widrigkeiten übersteht allerdings müssen die beiden einige große Kompromisse eingehen, die man heutzutage schwerlich akzeptieren würde. Der Erzählstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Vor allem der unaufgeregte Unterton, der dem Leser die Möglichkeit zur eigenen Interpretation lässt. Ich konnte mich in die Gefühle und Gedanken von Helena einfühlen und nachvollziehen, warum sie manches so akzeptiert hat und ihren eigenen fast modernen Weg gefunden hat, mit der teilweise vertrackten Situation umzugehen. Descartes war ein sehr sperriger Charakter und sein Verhalten war natürlich relativ egoistisch und männlich, wie es die damalige Zeit eben so an sich hatte. Gerne hätte ich noch mehr seiner philosophischen Ansätze gehört oder mehr über seine Werke erfahren. Aber die historischen Gegebenheiten sind spannend und ich finde, dass es ein sehr ansprechender historischer Roman mit einer interessanten Liebesgeschichte war und ich empfehle das Buch deshalb sehr gerne weiter.

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Worte in meiner Hand
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Helena ist die Magd eines verschrobenen Buchhändlers im Amsterdam der 17. Jahrhunderts. Aus Not und Hunger ist sie in die Stadt gekommen, um zu lernen, wie man einem anderen Herren dient als nur sich selbst, wie man nicht mehr hungert. Irgendetwas macht sie anders als die anderen, sei es,... Helena ist die Magd eines verschrobenen Buchhändlers im Amsterdam der 17. Jahrhunderts. Aus Not und Hunger ist sie in die Stadt gekommen, um zu lernen, wie man einem anderen Herren dient als nur sich selbst, wie man nicht mehr hungert. Irgendetwas macht sie anders als die anderen, sei es, dass sie in die Kirche geht, um nicht gesehen zu werden, oder, dass sie an beiden Seiten der Prinsengracht entlang gelaufen ist und Amsterdam nun kennt. Vielleicht auch, dass sie lesen und schreiben kann. Helena hat eine sehr poetische Seele, die in ihren Gedanken zum Ausdruck kommt. Sie erzählt die Geschichte in der erlebten Rede und bunten Farben. Schillernd wie ihr Schal, der den Sonnenschein einfängt. Das historische Amsterdam wird vor den Augen des Lesers lebendig, gemalt von Helenas Fantasie. Sie ist ein faszinierender Charakter voller Widersprüche: auf der einen Seite sehr unbedarft,geradezu naiv, auf der anderen gebildet für ihre Zeit. Sie ist das Mädchen, das ihre Arme mit Wörtern vollschreibt, um das Schreiben zu üben, von dem sie beschlossen hat, dass sie es kann. Auch mit Tinte und Feder. All das spielt eine Rolle, als sie auf den Monsieur trifft, René Descartes, der ihrem Dienstherren, Mr. Sergeant, die große Ehre erweist, für die Dauer seines Amsterdam-Aufenthalts zu wohnen. Die Geschichte zwischen Helena und René ist wie eine buntes Farbenspiel, das das ganze Spektrum ausfüllt. Musik, die mal fröhlich, mal traurig ist. Ein sehr schönes und vor allem sehr poetisches Buch, dem es trotzdem gelungen ist, die Facetten der Zeit einzufangen.

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Helena Jans van der Strom
von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2015
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Helena Jans van der Strom arbeitet im 17. Jahrhundert in Amsterdam als Magd bei Mister Sergeant , einem Buchhändler . Da ihr Arbeitgeber auch Fremdenzimmer vermietet , begegenet sie dem Gast und französischen Philosoph und Naturwissenschaftler Rene Descartes . Durch Helenas Charme und ihr Vermögen zu Lesen und zu... Helena Jans van der Strom arbeitet im 17. Jahrhundert in Amsterdam als Magd bei Mister Sergeant , einem Buchhändler . Da ihr Arbeitgeber auch Fremdenzimmer vermietet , begegenet sie dem Gast und französischen Philosoph und Naturwissenschaftler Rene Descartes . Durch Helenas Charme und ihr Vermögen zu Lesen und zu Schreiben beginnt sich Rene Descartes für sie zu interessieren und es beginnt eine Liebesgeschichte , aus der die Tochter Francine hervorgeht . Durch den Standesunterschied ist eine Heirat aber nicht möglich . Ich kannte zwar Rene Descartes , aber Helena Jans van der Strom nicht und von ihr ist ja auch wenig bekannt . Inwieweit die Autorin Fiktion und Realität mischt , geht aus dem Hörbuch nicht hervor und so bleibt die ein oder andere Frage offen . War Helena wirklich die talentierte Person , die in einer anderen Zeit und unter anderen Umständen vielleicht viel erreicht hätte ? Ich war mir vor Beginn des Hörens nicht sicher ob das Buch was für mich ist , aber es hat mich voll überzeugt . Die Autorin mit ihrem sehr guten Schreibstil und die Sprecherin ergänzen sich sehr gut . Es sind auch nicht nur die Liebesgeschichte und Helena , die im Mittelpunkt stehen , sondern auch die anderen Protagonisten , die der Geschichte ihren Reiz geben . So werden auch vermeintliche Nebenprotagonisten wie z. B. Limousin , Betje sehr gut dargestellt . Julia Nachtmann , als Sprecherin , hat eine angenehme Stimme , eine sehr gute Aussprache bei den fremdspachigen Namen , Wörtern und Sätzen und verändert gut ihre Stimme bei den verschiedenen Protagonisten , herausheben möchte ich da die der kleinen Francine .

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ein sehr schönes historisches Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 07.08.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Da ich gerne historische Bücher lese, hat mich zunächst die Kurzbeschreibung neugierig gemacht. Ich gestehe, dass ich auf die Namen der Protagonisten gar nicht geachtet hatte, weil sie mir auch nichts sagten. Nachdem ich mich aber mehr über das Buch informiert hatte, freute ich... Meine Meinung: Da ich gerne historische Bücher lese, hat mich zunächst die Kurzbeschreibung neugierig gemacht. Ich gestehe, dass ich auf die Namen der Protagonisten gar nicht geachtet hatte, weil sie mir auch nichts sagten. Nachdem ich mich aber mehr über das Buch informiert hatte, freute ich mich regelrecht darauf es zu lesen. Denn ganz besonders mag ich Bücher über Personen, die tatsächlich gelebt haben. Leider ist nicht immer alles über deren Leben überliefert und dann finde ich es ganz lobenswert, wenn Autoren sich die Arbeit machen und aus dem bisschen an Informationen, die bekannt sind, einen Roman schreiben. Der Autorin ist es wunderbar gelungen. Sie hat es geschafft und ein wirklich fesselndes Buch geschrieben, über das, wie es gewesen sein könnte. Um dies möglich zu machen, hat sie sehr ausführlich recherchiert. So habe ich nicht nur etwas über Helena Jans van der Strom erfahren, sondern auch etwas über den Alltag einer Magd zu der damaligen Zeit. Es war sehr selten, dass Frauen damals lesen und schreiben konnten, zumindest hielten Männer nichts davon und traten mit der bekannten Überheblichkeit auf, wenn Frauen dies bekannt machten und vielleicht sogar Geld damit verdienen wollten. René Descartes, soviel weiß ich nun, war ein bekannter französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler. Irgendwie muss er Helena kennen gelernt haben. Wie die beiden zueinander gefunden haben könnten und wie sie damit umgingen, ein gemeinsames Kind zu haben, fand ich ebenfalls sehr gut beschrieben. Die Autorin musste dabei ja berücksichtigen, wie die Leute zu der damaligen Zeit mit dieser Situation umgingen. Leicht war es bestimmt nicht. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde in verschiedene Zeitabschnitte gegliedert, die Überschriften sagten immer etwas über den Inhalt in diesen Kapiteln aus. Damit die Geschichte abgerundet ist und keine Lücken aufweist, wurden verschiedene Personen erfunden. Ich fand, dass sie sehr gut eingefügt wurden und ich hatte das Gefühl, dass es genau so gewesen sein könnte. Einzig den Bruder und sein Verhalten hat mir nicht gefallen. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass damals so gehandelt wurde. Fazit: Ein wunderbares Buch, das die Zeit um 1640 wiederspiegelt. Sehr gut zu lesen und vor allem informativ, ohne langweilig zu sein.

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Der Leser kann sich hier fallen- und vom Geschehen tragen lassen
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Guinevere Glasfurd erzählt die wahre Geschichte so eindrücklich und schlüssig, dass hier Biografie- und Historien-Freunde hellauf begeistert sein können. Der Erzählstil ist an das damalige Leben angepasst und gibt deshalb die Gefühle und die Einstellungen der Vergangenheit vollauf wider. Die Autorin springt zwischen den Zeiten hin und her und... Guinevere Glasfurd erzählt die wahre Geschichte so eindrücklich und schlüssig, dass hier Biografie- und Historien-Freunde hellauf begeistert sein können. Der Erzählstil ist an das damalige Leben angepasst und gibt deshalb die Gefühle und die Einstellungen der Vergangenheit vollauf wider. Die Autorin springt zwischen den Zeiten hin und her und schafft dadurch Tiefe. Gerade durch die Geschehnisse in den unterschiedlichen Lebensphasen der Protagonisten Helena Jans van der Strom und René Descartes integriert sie den Leser voll ins Geschehen. Das Leben der Protagonistin sowie ihre Kraft und ihre Gefühle sind hervorragend dargestellt. Das Zustandekommen der Liebschaft der beiden wird Stück für Stück in ganzer Tiefe wiedergegeben. Was für mich auch noch äusserst interessant war, wie die "Herrenmenschen" damals gerade in Bezug auf Frauen und deren "Gehirnleistung" dachten, ist schon phänomenal.....ja, dies soll durchaus ironisch und etwas zynisch rüberkommen ; D Mein Fazit: Der Leser kann sich hier fallen- und vom Geschehen tragen lassen

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Eine wahre Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 31.07.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman "Worte in meiner Hand" von Guinevere Glasfurd aus dem Hause List ist ein Buch, welches mich echt überrascht hat. Als Geisteswissenschaftler bin ich im Studium nicht drumherum gekommen, in den Genuss von Descartes zu kommen. Daher war mein Interesse sofort für das Buch geweckt, vor allem, weil... Der Roman "Worte in meiner Hand" von Guinevere Glasfurd aus dem Hause List ist ein Buch, welches mich echt überrascht hat. Als Geisteswissenschaftler bin ich im Studium nicht drumherum gekommen, in den Genuss von Descartes zu kommen. Daher war mein Interesse sofort für das Buch geweckt, vor allem, weil es sich noch um eine wahre Geschichte handeln soll. Inhaltlich geht es um die junge Helena Jans van der Strom, die in Amsterdam der 1630er Jahre bei einem Buchhändler arbeitet. Einer der dortigen Gäste fasziniert die junge Frau sofort: René Descartes. Zunächst weiß sie nicht, wer dieser Mann ist, der so viel Zeit in der Buchhandlung verbringt und viele Menschen für sich und seine Arbeit begeistern kann, doch schnell findet sie heraus, wer er ist. Die beiden verlieben sich ineinander, weil sie die gleiche Leidenschaft teilen. Dennoch ist es eine Liebe, die es nicht geben dürfte, weil er Katholik ist und sie Calvinistin. Eine Liebesgeschichte, die ihrer Zeit voraus geht... Meiner Meinung nach ist das Buch sehr gelungen, da ich sofort durch die beiden Protagonisten in der Bann gezogen wurde. Man kann sich in sie hineinversetzen und kriegt gleich noch etwas Geschichtsnachhilfe dazu. Eine Liebe, die sich über die Standesgrenzen hinwegsetzt und eindrucksvoll zeigt, dass es nur konstruierte Gebilde sind, die eigentlich keinen anderen Sinn haben, als andere Leute auszugrenzen. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen und würde ich definitiv auch weiterempfehlen. Daher volle Sterne von mir!

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Eine Großartige Geschichte über eine wahre Liebe die nicht sein darf
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr gefühlvoller und poetischer Roman den die Autorin Guinevere Glasfurd geschrieben hat. Ihre Sprache ist klar , Kraftvoll und voller knisternder Spannung. Eine Geschichte über eine verbotene und schicksalhafte Liebe die nicht sein darf. Es geht um die wahre Beziehung zwischen dem Philosophen Renè Descartes und der Magd Helena... Ein sehr gefühlvoller und poetischer Roman den die Autorin Guinevere Glasfurd geschrieben hat. Ihre Sprache ist klar , Kraftvoll und voller knisternder Spannung. Eine Geschichte über eine verbotene und schicksalhafte Liebe die nicht sein darf. Es geht um die wahre Beziehung zwischen dem Philosophen Renè Descartes und der Magd Helena Jans van der Storm. Sie hat die einzelnen Charaktere, deren Gefühle und Emotionen sehr gut heraus kristallisiert. Ihre Protagonisten kommen sehr real und lebendig herüber , man konnte sich spielend in jeden hineinversetzen, deren Sorgen, Nöte, Freude und Trauer mitfühlen. Die zarte aufblühende Liebe und die Hoffnung auf Erfüllung. Die Jahre in Amsterdam , Utrecht und die Zeit in dem kleinen Haus am Meer in Saintpoort, eigentlich ihre Glücklichste Zeit. Der Tod der geliebten Tochter Francine. Ein aufwühlende Geschichte in der sie uns das Leben und wirken dieser zweier Menschen näher gebracht hat . Ein Meisterwerk ! Meine Meinung zum Inhalt Helena Jans van der Strom war für ihre Zeit in der sie lebte und ihrer Herkunft eine ungewöhnliche Junge und Wissensdurstige Frau mit einem enormen Durchsetzungsvermögen. Das sie schreiben und Lesen konnte verschaffte ihr die Stelle bei dem Buchhändler Mr. Sergenant in Amsterdam. Sie brauchte diese Stelle , den ihr Vater war auf See vermisst und ihr Bruder hatte gerade auf einem Schiff angeheuert , von den kargen Einkünften ihrer Mutter konnten sie nicht Leben. Helena traf es gut mit ihrer Stelle , sie hatte frei Hand , ein Bett zu essen und ein kleines Gehalt, im Gegensatz zu vielen Mägden. Bertje eine Magd aus der Nachbarschaft mit der sie sich anfreundete hatte es nicht so gut, sie brachte ihr Lesen und Schreiben bei. Eines Tages bekam Mr. Sergant einen Logiergast Monsieur Renè Descartes einen aufsteigenden Philosophen und seinen Diener Limousine . Helena, ist von Monsieur hin und her gerissen, von seinem Wissen und seiner Schreiberei der er sich Widmet. Aber auch Descartes ist von Helenas Wissendurst und schnellem Auffassungs vermögen begeistert. Er ist so fasziniert das er sich ihr nähert und ihr den letzten Schliff , das Schreiben mit der Feder beibringt. So langsam tasten sich die zwei näher heran. Es lodert ein ganz schönes Feuer zwischen den beiden, einer Liebe die nicht sein darf und die nicht ohne Folgen bleibt. Er versteckt Helena in Utrecht, bei Frau Anholts, dort bringt sie ihre gemeinsame Tochter Francine zur Welt und verfasst ein Buch für ihr Kind mit einem Alphapet . Renè kehrt eine Tages zurück und als die Gerüchte Küche brodelt , nimmt er sie und ihre Tochter mit nach Saintpoort , in ein kleines abgelegenes Haus am Meer. Das Versteckspiel hört nicht auf, obwohl es eigentlich ihre Glücklichste Zeit dort war , schlägt das Schicksal mal wieder zu, in Form eines verliebten Mannes, der sich eines Tages an Helena Recht. Renè bringt sie zurück nach Utrecht, wo sie sich langsam erholt , gerade als die Welt wieder hell erscheint, möchte Renè das ihre Tochter Francine ihr Sonnenschein, nach Frankreich zu seiner Tante geht, um dort eine angemessene Erziehung zu erlangen. Aber dazu kommt es nicht die kleine Francine erkrankt an Scharlach und stirbt. Die Welt der beiden ist aus den Fugen geraten, beide sind verzweifelt ihre Francine ihr Liebstes verloren zu haben. Beide trennen sich, Helena heiratet einen Witwer und doch können beide nicht von einander lassen, Rene braucht seine Helena, sie ist seine Muse sein Motor der ihn antreibt. Auch diese Treffen bleiben nicht ohne Folgen, Helena schenkt ihm einen Sohn Justinus. Die Jahre vergehen , Descartes geht nach Schweden , von wo aus er nicht mehr zurückkehrt... " Eine wundervolle und bewegende wahre Geschichte , einmal angefangen zu lesen lässt einem das Buch nicht mehr los" Es wäre wundervoll noch mehr von der Schriftstellerin zu hören, ihr ist ein kleines und Poetisches Meisterwerk gelungen

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Worte in meiner Hand
von raschke64 aus Dresden am 25.01.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

1. Hälfte des 17. Jahrhunderts in Holland. Nachdem Helenas Vater auf See verschollen ist und die Mutter die Familie nicht alleine durchbringen kann, kommt Helena nach Amsterdam zu einem Buchhändler, um dort als Magd zu arbeiten. Sie kann lesen und etwas schreiben und übt das heimlich weiter. Sie möchte... 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts in Holland. Nachdem Helenas Vater auf See verschollen ist und die Mutter die Familie nicht alleine durchbringen kann, kommt Helena nach Amsterdam zu einem Buchhändler, um dort als Magd zu arbeiten. Sie kann lesen und etwas schreiben und übt das heimlich weiter. Sie möchte gern weiter lernen. Der Buchhändler nimmt einen Logiergast auf, René Descartes. Er und Helena kommen sich mehr als nur nah ... Mir hat das Buch gut gefallen. Helena ist für ihre Zeit eine ungewöhnliche Frau. Sie möchte lernen und durch die Bekanntschaft mit Descartes hat sie die Möglichkeit dazu. Sie stellt für sich selbst kaum Forderungen, aber sie will für ihre Tochter viel erreichen. Dabei steht sie zwischen allen Schichten, als Magd weiß sie zu viel, aber ein gesellschaftlicher Aufstieg bleibt ihr verwehrt, denn Descartes kann und will sie nicht heiraten und versteckt sie auch lange Zeit. Und dabei hat Helena noch Glück, denn er sorgt für sie und die gemeinsame Tochter und erkennt diese später auch an. Das Buch ist aus der Sicht von Helena geschrieben. Sie stellt einfache Fragen und ist sehr pragmatisch. Auf diese Weise erfährt man viel über die Zeit und auch über den Menschen Descartes. Der Stil ist einfach und direkt, aber trotzdem oft voll Poesie. Die Geschichte bleibt immer im Fluss und lässt sich gut lesen.

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