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Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen

Roman. Ausgezeichnet als kuriosester Buchtitel 2010

(7)

Lizenz zum Lachen
Als der 67. Auftragsmord des kroatischen Killers Toxic in New York schiefgeht, wird er von seinem Boss für einige Zeit außer Landes geschickt. Die Polizeipräsenz am Flughafen JFK versetzt Toxic jedoch dermaßen in Panik, dass er auf der Toilette kurzerhand einen Mann umbringt sowie dessen Pass und Ticket an sich nimmt. Als US-amerikanischer Fernsehprediger Father Friendly getarnt, reist er gezwungenermaßen nach Island. Klar, dass die Maskerade nach kürzester Zeit auffliegt. Jetzt wird es erst recht ungemütlich für Toxic!

Portrait
Hallgrímur Helgason, 1959 geboren, ist einer der meistgelesenen Autoren Islands. Zahlreiche Lesereisen führten ihn nach seinem Studium in München auch immer wieder nach Deutschland.
Mit seinem Roman "101 Reykjavík", der auch als Film in ganz Europa ein Erfolg wurde, gelang ihm international der Durchbruch.
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet er als Zeichner.
Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, machte eine Ausbildung zum Kirchenmusiker, arbeitete in der Obdachlosenhilfe in New York, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavik. Seine Komödien 'Der totale Kick' und 'Männerhort' wurden in Berlin, Dresden, Köln und Bonn mit Erfolg aufgeführt. Er wurde mit dem Literaturförderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet und für seine Theaterstücke vom Deutschen Literaturfonds gefördert. Kristof Magnusson lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21318-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 194/122/26 mm
Gewicht 260
Originaltitel 10 ráð til að hætta að drepa fólk og byrja að vaska upp
Verkaufsrang 68.017
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Schräge Gags und schriller Plot !“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

Der Berufskiller Tom Boksic muss fliehen, doch schon am Flughafen kommt man ihm auf die Spur; um nicht entdeckt zu werden bringt er einen Priester um und fliegt mit dessen Ticket nach Island. Dort angekommen, bleibt Boksic nichts anderes übrig, als die Rolle des Predigers zu spielen.
Obwohl der Inhalt stark von Mord und anderen kriminellen
Der Berufskiller Tom Boksic muss fliehen, doch schon am Flughafen kommt man ihm auf die Spur; um nicht entdeckt zu werden bringt er einen Priester um und fliegt mit dessen Ticket nach Island. Dort angekommen, bleibt Boksic nichts anderes übrig, als die Rolle des Predigers zu spielen.
Obwohl der Inhalt stark von Mord und anderen kriminellen Ereignissen geprägt ist, ist dieses Buch kein konventioneller Krimi, es ist vielmehr eine unglaubliche Geschichte, die zwischen Witz und Grauen hin und her pendelt.
Ein Buch für alle Freunde des schwarzen absurden Humors !

„Herrlich schräg!“

Jasmin Jungiereck, Thalia-Buchhandlung Kiel

Ein absolutes Muss für jeden der gerne abgefahrene, sehr witzige und spezielle Romane liebt. Lernen Sie Island mal anders kennen! Ein absolutes Muss für jeden der gerne abgefahrene, sehr witzige und spezielle Romane liebt. Lernen Sie Island mal anders kennen!

„Herrlich schräg!“

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Toxic hat schon über 100 Menschen getötet.
Aber dann muss der Auftragskiller sich als TV-Prediger ausgeben,um sein Leben zu retten.
Und er landet in Island-im"Land der Waschlappen".
Unglaublich witzig und schräg!
Toxic hat schon über 100 Menschen getötet.
Aber dann muss der Auftragskiller sich als TV-Prediger ausgeben,um sein Leben zu retten.
Und er landet in Island-im"Land der Waschlappen".
Unglaublich witzig und schräg!

„Einfach anders!“

Christina Bierstedt, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Witzig! Schräg! Anders! Krass! Wenn Stories anders sein dürfen und Sie das auch schätzen ist dieses Buch definitiv ein Tipp! Mir hat es jede Menge Lesespaß verschafft! Witzig! Schräg! Anders! Krass! Wenn Stories anders sein dürfen und Sie das auch schätzen ist dieses Buch definitiv ein Tipp! Mir hat es jede Menge Lesespaß verschafft!

„Croatian Connection“

Florian Wieseler, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Der kroatische Profikiller Toxic musste berufsbedingt schon viele Identitäten annehmen. Nun ist Toxic unfreiwillig ein U.S. Fernsehprediger, der seine Glaubensbrüder in Island besuchen möchte. Das lustigste und originellste Buch, das ich in diesem Jahr bisher gelesen habe. Obwohl der Humor sehr derb ist, gibt es doch einen tiefen und Der kroatische Profikiller Toxic musste berufsbedingt schon viele Identitäten annehmen. Nun ist Toxic unfreiwillig ein U.S. Fernsehprediger, der seine Glaubensbrüder in Island besuchen möchte. Das lustigste und originellste Buch, das ich in diesem Jahr bisher gelesen habe. Obwohl der Humor sehr derb ist, gibt es doch einen tiefen und ernsten Sinn unter der Oberfläche zu entdecken. Viel Spaß mit dem Buch, habe lange nicht mehr so viel gelacht beim Lesen.

„Skurril.“

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Marburg

Skurril beschreibt diesen Roman am treffensten.
Helgason unterhält durch seinen rasanten Stil.
Er nimmt seine Landsleute liebevoll auf die Schippe und schafft es dabei, den Leser sowohl für sein Heimatland als auch für den mordlüsternden Ex - Auftragskiller zu begeistern.
Aber nicht nur der schwarze Humor, sondern auch die Umstände,
Skurril beschreibt diesen Roman am treffensten.
Helgason unterhält durch seinen rasanten Stil.
Er nimmt seine Landsleute liebevoll auf die Schippe und schafft es dabei, den Leser sowohl für sein Heimatland als auch für den mordlüsternden Ex - Auftragskiller zu begeistern.
Aber nicht nur der schwarze Humor, sondern auch die Umstände, die einen Menschen zum Mörder machen, stehen im Vordergrund.

„Spannend, drastisch, ziemlich cool!“

S. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Toxic, New Yorker Auftragskiller und ehemaliger kroatischer Soldat, landet nach seinem - aus unerfindlichen Gründen - vermasselten 66. Mord, durch Zufall in Island. Zufall daher, weil ihn die äusseren Umstände - sprich seine Verfolger vom FBI - zu einem 67. ausserplanmäßigen Mord zwingen, der ihn zu dem leicht übergewichtigen, konservativen Toxic, New Yorker Auftragskiller und ehemaliger kroatischer Soldat, landet nach seinem - aus unerfindlichen Gründen - vermasselten 66. Mord, durch Zufall in Island. Zufall daher, weil ihn die äusseren Umstände - sprich seine Verfolger vom FBI - zu einem 67. ausserplanmäßigen Mord zwingen, der ihn zu dem leicht übergewichtigen, konservativen Priester Friendly macht. Und dessen Flugticket und seine mehr oder weniger göttliche Mission, führen Tomislav direkt in das Reykjaviker TV-Studio zweier herzensguter Christenmenschen. Als sich herausstellt, dass Father Friendly eine Mogelpackung ist, reagieren die coolen Isländer allerdings ganz anders, als man es erwarten könnte... Welche Geister und Verfolger aus Gegenwart und Vergangenheit dem kroatisch-amerikanisch-isländischen Killer das Leben zur Hölle, und damit den Weg zu dessen Läuterung frei machen, und was das alles mit einer Karate-Tortur und einem Mädchen namend Gunholder zu tun hat? Selber lesen!

„Spannend und sehr unterhaltsam “

Frank Solcher, Thalia-Buchhandlung Dresden

Tomislav Boksic, genannt Toxic, arbeitet als Auftragskillerin New York. Er erfüllt seine Aufträge gewissenhaft und präzise- keine Fehler, keine Leiden (wenn möglich)- ein dreifacher „Sixpacker“, der jeweils mit 6 Schüssen hintereinander 6 Leichen fabriziert hat- Rekord ! Doch beim 66. ging etwas schief und so flüchtet Toxic als vermeintlicher Tomislav Boksic, genannt Toxic, arbeitet als Auftragskillerin New York. Er erfüllt seine Aufträge gewissenhaft und präzise- keine Fehler, keine Leiden (wenn möglich)- ein dreifacher „Sixpacker“, der jeweils mit 6 Schüssen hintereinander 6 Leichen fabriziert hat- Rekord ! Doch beim 66. ging etwas schief und so flüchtet Toxic als vermeintlicher TV-Geistlicher auf Island.
Helgason entwickelt seine Geschichte rasant aus der Perspektive des Killers, mit viel Ironie und teilweise bösen Seitenhieben auf die Isländer und ihre Marotten, den Jugoslawienkonflikt, die „talienische“ Mafia , die der kroatischen sowieso nicht das Wasser reichen kann, den Eurovisions- Contest und anderen Absurditäten mehr.
Wie der Titel bereits andeutet, findet Toxic eine berufliche Alternative und freundet sich auch mit diesem komischen Land an, dessen Sommerwerte so warm sind als seien sie durch die „geöffnete Tür des Kühlschrankes“ hervorgerufen.

„Zehn Tipps, dass Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Schon der Titel ist unglaublich und das Buch erst recht.
Ein Auftragskiller hat ein Problem, er nimmt die Identität eines amerikanischen Fernsehpredigers an, der auf dem Weg nach Island ist.
Eine abenteuerliche Reise beginnt.
Entweder man mag dieses Buch oder ncht...mir gefällt´s!
Schon der Titel ist unglaublich und das Buch erst recht.
Ein Auftragskiller hat ein Problem, er nimmt die Identität eines amerikanischen Fernsehpredigers an, der auf dem Weg nach Island ist.
Eine abenteuerliche Reise beginnt.
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„Nichtlustig“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Der Titel dieses Romans ist komisch, er macht neugierig. Aber: das Buch ist nicht "komisch" (Christine Westermann), noch "zum Brüllen komisch" (der Verlag im Umschlagstext). Nein, dieses Buch ist zynisch, eine harsche Abrechnung mit dem Morden in Kriegs- und Friedenszeiten. Die Sprache ist hart, knallhart, dem Tenor dieses schrägen Der Titel dieses Romans ist komisch, er macht neugierig. Aber: das Buch ist nicht "komisch" (Christine Westermann), noch "zum Brüllen komisch" (der Verlag im Umschlagstext). Nein, dieses Buch ist zynisch, eine harsche Abrechnung mit dem Morden in Kriegs- und Friedenszeiten. Die Sprache ist hart, knallhart, dem Tenor dieses schrägen isländischen Romans angemessen. Und das Lachen - es bleibt einem im Halse stecken.

„Ein toxisches Halleluja“

Simon Marshall, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Die zugrundeliegende Geschichte ist schon ein wenig absurd. Wie realistisch ist es wohl, dass sich ein Profikiller als Priester ausgeben kann und damit bei anderen Predigern auch noch durchkommt. Aber das ist auch schon die einzige Kritik, die ich an diesem Buch zu äußern habe. Wenn man sich auf diese Ausgangssituation einläßt, wird Die zugrundeliegende Geschichte ist schon ein wenig absurd. Wie realistisch ist es wohl, dass sich ein Profikiller als Priester ausgeben kann und damit bei anderen Predigern auch noch durchkommt. Aber das ist auch schon die einzige Kritik, die ich an diesem Buch zu äußern habe. Wenn man sich auf diese Ausgangssituation einläßt, wird man zum einen gut unterhalten, zum anderen konfrontiert Helgason seine Leser mit den grausamen Realitäten der Balkankriege. Unterhaltsam ist dieser Roman zum einen deshalb, weil man als Leser mit einem Profikiller mitfiebert und ihm die Daumen drückt, dass er seinen Häschern entkommen kann, zum anderen deshalb, weil gerade dieser Mensch nach Island in eine strenggläubige Familie hineinstolpert, die ihm auch noch hilft. Obwohl er dabei noch die (deutlich jüngere) Tochter des Hauses verführt. Die Auflösung des Buchs finde ich sehr gelungen, was mich sehr positiv überrascht hat. Wenn Ihnen Josh Bazell "Schneller als der Tod" gefallen hat, dann ist dieses Buch auch etwas für Sie.
P.S. Vor dem Lesen frischen Sie vielleicht noch mal Ihre Kenntnisse bzgl. des Eurovision Song Contests auf. :-)

Kundenbewertungen


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Ein MUSS für jeden der gerne Krimis von nordischen Autoren liest!
von Mohamed Nasr aus Innsbruck am 23.05.2013

Toxic, ein Auftragskiller wird von seinem Boss gezwungen ins Ausland zu fliehen weil sein letzter Auftragsmord schief ging. Am Flughafen muss er weil er fast von der Polizei entdeckt wurde schon den nächsten Mord begehen um ungeschworen davon zu kommen. Er tötet einen Geistlichen auf der Toilette und nimmt... Toxic, ein Auftragskiller wird von seinem Boss gezwungen ins Ausland zu fliehen weil sein letzter Auftragsmord schief ging. Am Flughafen muss er weil er fast von der Polizei entdeckt wurde schon den nächsten Mord begehen um ungeschworen davon zu kommen. Er tötet einen Geistlichen auf der Toilette und nimmt Pass und Ticket an sich. Nun muss er als Father Friendly getarnt nach Island reisen um dort in einer geistlichen Sendung als Fernsehprediger aufzutreten. Das alles kann natürlich nur in einer Katastrophe enden. Ein sehr gelungener Krimi von Hallgrímur Helgason, liest sich leicht und flüssig und wie schon gesagt ein MUSS für jeden Fan Nordischer Autoren.

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1 0
Typisch Hallgrímur Helgason
von Gabriele Brohm aus Karlsruhe am 27.08.2011

Hier stimmt alles, ein außergewöhnlicher Protagonist, dessen Vita abstruser nicht sein kann, eine vollkommen abgefahrene Story mit viel schrägem Witz und bissiger Ironie, so dass der Leser zwischen Lachsalven und "trockenem" Schlucken nicht mehr zu Atem kommt. Außerdem ist dieser Roman auch noch eine köstliche Persiflage auf das inflationäre... Hier stimmt alles, ein außergewöhnlicher Protagonist, dessen Vita abstruser nicht sein kann, eine vollkommen abgefahrene Story mit viel schrägem Witz und bissiger Ironie, so dass der Leser zwischen Lachsalven und "trockenem" Schlucken nicht mehr zu Atem kommt. Außerdem ist dieser Roman auch noch eine köstliche Persiflage auf das inflationäre Aufkommen von Island-Krimis. Mein Herz schlägt für die isländischen Autoren, besonders für so einfallsreiche wie Hallgrimur Helgason, der in seinem hervorragenden Übersetzer den passenden Deckel zum Topf gefunden hat. Wer Island nebst seinen "Bewohnern" schon einmal kennenlernen durfte,hat sicher noch mehr Spaß an diesem aberwitzigen Roman. Takk fyrir, Hallgrimur!

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1 0
Herrlich !
von einer Kundin/einem Kunden aus mödling am 13.02.2014

Das Buch ist nicht nur witzig. Besonders hervorzuheben ist die sprachliche Auseinandersetzung zwischen der Isländischischen Sprache und Deutsch/Englisch.

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0 0
Islandkrimi vom Feinsten!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.11.2011

Was passiert, wenn man aus Versehen einen FBI Agenten in New York erschießt? Nun, als erstes denkt man wohl nicht an einen Aufenhalt in Island währenddessen man eineFrau kennen lernt und zum Glauben bekehrt wird. Eine herrlich erfrischende Story die sich schnell und angenehm liest. 5/5

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0 0
Schwarzer Humor a la Island
von Sabine Gampenrieder aus Wien, Mariahilfer Straße am 25.03.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zuerst einmal bin ich bis jetzt nicht ganz sicher was Titel und Inhalt miteinander zu tun haben, außer das ein Buch mit diesem Titel jeden Leser mit skurrilen Humor magisch anzieht und zweitens es dieses Buch unbedingt verdient hat gelesen zu werden! Kennen Sie das Gefühl wenn man sich... Zuerst einmal bin ich bis jetzt nicht ganz sicher was Titel und Inhalt miteinander zu tun haben, außer das ein Buch mit diesem Titel jeden Leser mit skurrilen Humor magisch anzieht und zweitens es dieses Buch unbedingt verdient hat gelesen zu werden! Kennen Sie das Gefühl wenn man sich nie ganz sicher ist ob das Lachen noch politisch korrekt ist, aber andererseits nicht damit aufhören kann? Toxic, ein ehemaliger kroatischer Söldner, und jetzt in New York im Exil lebender Auftragskiller der kroatischen Mafia hat´s gründlich versaut und muss jetzt zurück in die Heimat. Leider gestaltet sich die Abreise nicht so einfach und so begeht er seinen – versprochen - allerletzten Mord und nimmt die Identität des Opfers an: Ein erzkonservativer Fernsehprediger! Und so landet Toxic in Island, wo ihm, der immer alles kontrolliert hat, langsam aber sicher die Kontrolle über sein Leben entzogen wird und eigentlich gefällt Toxic dieses Leben auch, wäre da nicht seine Vergangenheit …

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2 0
Verwechslungs-Krimi-Komödie im hohen Norden
von Philipp Rohn aus Pforzheim am 08.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Toxic - gebürtiger Kroate und einer der taffsten Auftragskiller die in den USA operieren - begeht einen schweren Fehler: Er macht genau das was er soll, nämlich seine Zielperson ausschalten. Dumm nur, dass die eigentlich gar nicht sterben sollte, sondern ein vom FBI auf ihn angesetzter Lockvogel war. Nun... Toxic - gebürtiger Kroate und einer der taffsten Auftragskiller die in den USA operieren - begeht einen schweren Fehler: Er macht genau das was er soll, nämlich seine Zielperson ausschalten. Dumm nur, dass die eigentlich gar nicht sterben sollte, sondern ein vom FBI auf ihn angesetzter Lockvogel war. Nun wird mit Hochdruck nach Toxic gefahndet - höchste Zeit das Weite zu suchen. Der Weg in die alte Heimat Kroatien erweist sich jedoch im letzten Moment als zu gefährlich. Mit der gestohlenen Identität eines amerikanischen radikal-christlichen TV-Predigers geht es nun nach... ausgerechnet Island. Eine rasant erzählte, höchst amüsante und skurrile Krimi-Komödie, die eindeutig Lust auf mehr macht. Ein bisschen schwarzen Humor sollte man aber schon mitbringen.

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Was würden Sie tun, wenn ihr Leben als Killer durch unfassbare Geschehnisse aus den Fugen geworfen wird?
von Tobias Weber am 21.01.2011
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Toxic, ein ehemaliger kroatischer Soldat, lebt in America. Sein Beruf ist nicht ganz so normal, wie Menschen in seiner Umgebung vermuten würden, er ist Mitglied der Kroatischen Mafia. Normalerweise wäre er jetzt damit beschäftigt mit seiner Freundin auszugehen oder etwas Geld zu verdienen, indem er jemanden... Aber es kann nicht... Toxic, ein ehemaliger kroatischer Soldat, lebt in America. Sein Beruf ist nicht ganz so normal, wie Menschen in seiner Umgebung vermuten würden, er ist Mitglied der Kroatischen Mafia. Normalerweise wäre er jetzt damit beschäftigt mit seiner Freundin auszugehen oder etwas Geld zu verdienen, indem er jemanden... Aber es kann nicht jeder Moment ewig andauern. Es kommt immer der Zeitpunkt in dem man aufwacht und sich deprimiert umblickt. Dann kommt die Einsicht, es war nur ein Traum und Träume vergehen. Jetzt sitzt er in einem Zimmer, in dem man das Gefühl bekommt jeden Moment muss eine Krankenschwester kommen und sein Kopfkissen aufschütteln... Wie ist es dazu gekommen?? Fangen wir von vorne an. Es war ein ganz normaler Tag, Toxic erledigte seinen Auftrag, wie immer. Eine Kerbe mehr, doch es kommt anders als erwartet. Plötzlich tauchen FBI Agenten auf, eine Fahndung wird nach ihm gestartet (In solchen Momenten fragt sich zwangsläufig jeder: "Bin ich in einem Kinofilm, oder in einem Bestseller"). Es bleibt keine andere Wahl, als ab in den Flieger und nach Zagreb, doch nichts ist so einfach wie man es sich vorstellt, zumindest nachdem man einen Undercover-Agent auf dem Gewissen hat. Am Flughafen wartet schon die Polizei auf ihn. Kopflos rennt er in ein Herren WC und fängt an zu beten... Er ist nicht gläubig, aber in solchen Situation... Gott hatte wohl einen guten Tag, denn er schickt einen Hirten um das verlorene Schaf aus der Irre zu führen. Doch mit Toxic ist es so eine Sache... Im Endeffekt hatte Toxic ein Flugticket, neue Kleider und eine neue Identität: "Father Friendly". Im Flieger nach Island konnte er sich endlich wieder dem Trost des Schlafes widmen, vorausgesetzt, man ignoriert die betrunkenen Isländer... Angekommen, warten schon die Gastgeber auf Ihn (Genau jetzt würden die meisten normalen Menschen sich umdrehen, und einfach laufen...nicht so Toxic) und konfrontieren ihn mit seiner neuen Identität, einem homophoben, amerikanischen Fernsehprediger, der gekommen ist um in einem Kirchenkanal im Fernsehen aufzutreten… Ein sehr… schräges Buch, das allerdings viele unterhaltsame Stunden garantiert. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, eine witzige Abwechslung zu „normalen Büchern“

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Literarischer Tarantino
von Hardy Knoll aus Sonthofen am 14.11.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Lakonischer Humor gepaart mit einer blutigen Gangsterbalade, man fühlt sich in einen Tarantino-Movie versetzt. Ein Mafiakiller aus dem Balkan muss nach 66 Morden aus den USA fliehen. Unfreiwilliger Fluchthelfer ist ein Prediger, der als Nummer 67 in die Geschichte eingeht. Statt nach Zagreb verschlägt es den Killer nach Island.... Lakonischer Humor gepaart mit einer blutigen Gangsterbalade, man fühlt sich in einen Tarantino-Movie versetzt. Ein Mafiakiller aus dem Balkan muss nach 66 Morden aus den USA fliehen. Unfreiwilliger Fluchthelfer ist ein Prediger, der als Nummer 67 in die Geschichte eingeht. Statt nach Zagreb verschlägt es den Killer nach Island. Dort gelingt es ihm nur kurz, seine aberwitzige Tarnung aufrecht zu erhalten. Zwischen Sexfantasien, Reflektionen des Balkankrieges und den Versuchen, den Killer zum Gläubigen zu wandeln entsteht eine herrlich schräge, rabenschwarze Killer-Komödie, die es aber auch schafft, trotz des trockenen Humors die Erinnerungen an den Krieg glaubhaft und traurig erscheinen zu lassen. Ein äußerst gelungenes Buch. Teilweise musste ich prustend das Buch beiseite legen, weil der Autor knappe, brüllend-komische Sätze einfließen läßt, in denen er sich hauptsächlich über das schockgefrostete Leben in Island lustig macht. Natürlich verliebt sich unser Held, was das Ganze nicht einfacher macht. Ein witziges Buch, das viel zu schnell gelesen ist, aber auch ein Buch, dass das Zeugs zum Kultroman hat. Ich würde sogar sechs Sterne vergeben, weil ich auf diese Art von Geschichte stehe. Flott, witzig, toxic!

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Sympathischer Auftragskiller
von sammylein am 04.06.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Toxic hat ein Problem: Er ist ein Auftragskiller und bei seinem letzten "Fall" ist einiges schief gegangen. Vom FBI gejagt, bringt er einen Geistlichen um und nimmt seine Identität an. Sein Weg führt ihn nach Island... Schon die Beschreibung des Buches fand ich echt klasse! Und beim Lesen habe ich... Toxic hat ein Problem: Er ist ein Auftragskiller und bei seinem letzten "Fall" ist einiges schief gegangen. Vom FBI gejagt, bringt er einen Geistlichen um und nimmt seine Identität an. Sein Weg führt ihn nach Island... Schon die Beschreibung des Buches fand ich echt klasse! Und beim Lesen habe ich schnell rausgefunden: Das ganze Buch ist top! Von der ersten bis zur letzten Seite, habe ich das Lesen sehr genossen. Der Erzählstil aus der Ich-Perspektive passt wunderbar und man konnte wirklich mit Toxic "mitleiden". Sein Weg führt ihn von einem Schlamassel in das Nächste. Und doch sieht es so aus, als wenn alles ein gutes Ende hätte... Mit seiner "Butterblondine" und einigen "Freunden", die ihn nicht aufgeben wollen, tritt er seinen Weg in ein neues Ich an. Das Buch beinhaltet eine Menge feine Ironie, Witz und schwarzen Humor. Und gegen Ende gibt es sogar einige Passagen, die zum Nachdenken anregen. Aber ich fand auch die Beschreibungen eines fremden Landes (Island) wunderbar gelungen und konnte mir bildlich vorstellen, wie die Umgebung und die verschiedenen Unterschlupfe von Toxic aussahen. Alles in allem ein gelungenes Buch, welches ich auch ein zweites oder drittes Mal lesen würde!

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Ein Sommer wie ein Külhschrank
von Stefan Crämer aus Turku am 21.04.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Tomislav Bokšic liebt seinen Beruf und er ist auch gut darin. Ein bisschen zu gut, wie sich herausstellt. Unter dem Namen Toxic dient er nämlich der Kroatischen Mafia als Auftragskiller. Und weil er versehentlich einen FBI-Agenten tötet, muss er außer Landes - nach Zagreb. Am Flughafen allerdings bekommt Toxic kalte... Tomislav Bokšic liebt seinen Beruf und er ist auch gut darin. Ein bisschen zu gut, wie sich herausstellt. Unter dem Namen Toxic dient er nämlich der Kroatischen Mafia als Auftragskiller. Und weil er versehentlich einen FBI-Agenten tötet, muss er außer Landes - nach Zagreb. Am Flughafen allerdings bekommt Toxic kalte Füße und sucht sich eine neue Identität und somit ein anderes Ziel für die Reise. Wie ein Auftragskiller so etwas macht, bedarf keiner Erklärung. Toxic jedoch kommt bald in Erklärungsnot. Denn er ist ausgerechnet als Reverend David Friendly, ausgerechnet nach Island, wo der Sommer so kalt wie ein Kühlschrank ist und er auch noch christliche Fundamentalisten als Gastgeber hat - Mit einer äußerst hübschen Tochter. Die Zehn Tipps sind Hallgrímur Helgason, wie wir ihn alle lieben. Spätestens seit 101 Reykjavik auch hierzulande bekannt, ist dies bereits sein vierter in Deutschland erschienener Roman und laut der isländischen Zeitung Fréttablaðið auch sein bester. Wie dem auch sei, sein Stil besticht durch seine Kraft und seine Einfachheit und Helgasons Witz ist einfach großartig.

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Zehn Tipps, das Morden (...) von Hallgrimur Helgason
von Calaming am 01.03.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"ZEHN TIPPS, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" von Hallgrimur Helgason ist ein Roman mit einen ungewöhnlichen und langem Titel! Das Buch hat 271 Seiten und ist in 35 Kapitel aufgeteilt. Es handelt von Toxic, der Kroate ist, eigentlich Tomislav Boksic heißt, in New York lebt... "ZEHN TIPPS, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" von Hallgrimur Helgason ist ein Roman mit einen ungewöhnlichen und langem Titel! Das Buch hat 271 Seiten und ist in 35 Kapitel aufgeteilt. Es handelt von Toxic, der Kroate ist, eigentlich Tomislav Boksic heißt, in New York lebt und ein Auftragskiller mit 66 erfolgreich ausgeführten Morden ist. Nicht ganz, denn der 66ste Tote war ein FBI-Agent – ab jetzt wird Toxic gesucht. Er will nach Zagreb fliehen und dort bei seiner Mutter vorerst untertauchen. Beinahe wäre Toxic am Flughafen JFK (New York) von FBI Polizisten in Zivil geschnappt worden. Also tauscht er in einer Herrentoilette auf dem JFK-Airport seine Identität mit einem Mann, der ihm ähnlich sieht = sein 67ster Mord. Dass dieser Mann Reverend David Friendly ist und nach Reykjavik fliegen wollte muss er in seiner Situation nun mal so hinnehmen. Am Zielort absolviert er am Abend mehr schlecht als recht einen Auftritt in der TV-Show seiner Gastgeber und verliebt sich dann auch noch in deren Tochter, mit der er später ein Verhältnis haben wird und die ein ziemlich wildes Leben führt. Der Autor erzählt die Geschichte von Toxic ziemlich wortgewandt, flüssig, absolut schnell und witzig. So habe ich den gesamten Roman als ziemlich tourbolent empfunden. Helgason lässt den Hauptprotagonisten Toxic recht viel erleben: Er überlebt einen Selbstmord und kann geschickt den Befragungen der Polizei in einem Mordfall ausweichen und entkommen oder er behält die Oberhand im blutigen Zusammentreffen mit seinen "Exkollegen". Kurzum, er ist ein so genanntes Aufstehmännchen. In den ersten Kapiteln erhält der Leser unter anderem eine kurze Einführung in das 1 x 1 eines Auftragskillers. Spaßig fand ich die Abkürzung "MWA", sie bedeutet: "Möglichst Wenig Aufsehen" – so unauffällig wie möglich sein und das muss man sein, wenn man wie Toxic als rechtschaffener Arbeitnehmer in der Auftragskillerbranche arbeitet. Überhaupt ist die Sprache von Toxic, seine Vergleiche die er zieht, einfach nur witzig. Total gut gelungener ironischer, auch schwarzer Humor. Ich musste so einiges Mal lachen…einfach nur KLASSE! In jedem Kapitel wird auch ein Stück über die Vergangenheit von Toxic berichtet. So war er z. B. im Krieg, Jugoslawien, hat viele Leute erschossen und hat dort auch einen Priester abgeknallt. Das lastet nun schwer auf seinem Gewissen, denn ab da kann er keine Kirche mehr betreten. Oder er erzählt von seiner Freundin, der rassigen Munita oder auch von seinen vielen Morden. Diese Einschübe aus Toxic's Vergangenheit sind gekonnt mit der Handlung verwebt. Alles ist passend, das lesen wird niemals langweilig oder langatmig. Der Schluss ist wie ein Schuss, schnell und ein bisschen, na ja. Wie es mit Toxic weitergeht, ob er wirklich gut wird/ bleibt? eine Zukunft hat? ist offen. Das kann der Leser weiter phantasieren. Fünf Sterne für den Roman, den Titel, das Cover.

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Island im Ausnahmezustand
von Pascale Leuenberger aus Basel am 20.02.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Geschichte erzählt von Toxic, einem Kroaten, der seine Seele im Jugoslawienkrieg zurückgelassen hat und sich, seit ein paar Jahren, in New York seinen Lebensunterhalt als Profikiller verdient. Geld, Flachbildschirm, Frauen. Alles läuft wie am Schnürchen, bis zu dem Tag am Flughafen, als ein Priester seinen Weg "durchkreuzt".. Derb, kaltschnäuzig,... Die Geschichte erzählt von Toxic, einem Kroaten, der seine Seele im Jugoslawienkrieg zurückgelassen hat und sich, seit ein paar Jahren, in New York seinen Lebensunterhalt als Profikiller verdient. Geld, Flachbildschirm, Frauen. Alles läuft wie am Schnürchen, bis zu dem Tag am Flughafen, als ein Priester seinen Weg "durchkreuzt".. Derb, kaltschnäuzig, abgeklärt und urkomisch!

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Tarantinos nächstes Drehbuch?
von Svenja Esch aus Wuppertal am 15.02.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Buch hält, was der Titel verspricht. Kroatischer Auftragsmörder "vergeigt" einen Job und muss untertauchen. Durch unglückliche Zufälle landet er im abgeschiedenen Island und kämpft zunächst mit einem schweren Kulturschock. Nach und nach findet er Gefallen an Land und Leuten und beginnt sich zu fragen, was im Leben wirklich... Das Buch hält, was der Titel verspricht. Kroatischer Auftragsmörder "vergeigt" einen Job und muss untertauchen. Durch unglückliche Zufälle landet er im abgeschiedenen Island und kämpft zunächst mit einem schweren Kulturschock. Nach und nach findet er Gefallen an Land und Leuten und beginnt sich zu fragen, was im Leben wirklich zählt - womit wir wieder beim Titel des Buches wären. Der isländische Autor beschreibt teils ironisch, teils melancholisch und doch auch sehr komisch die Abenteuer seines Protagonisten. Es erinnert häufig an Filme von Quentin Tarantino. Herrlich schräg!

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Eröffnung neuer Dimensionen
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzogenaurach am 24.06.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Fantastisch! Es gibt Einblicke in und über das Leben in Island. Überspitzt und dennoch fast realistisch. Welch ein Spass das Buch zu lesen!! Für jeden der Krimis liebt und Island besucht ein "Muss"!

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Leichte Kost zur Erheiterung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hohen Neuendorf am 26.09.2012
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Ein gelungener Roman, der sich insbesondere als Urlaubslektüre in Island selber lohnt. Das ganze Werk ist so surreal wie häufig auch die isländische Landschaft. Man muss häufig lachen und beginnt evtl. auch Frauen ähnlich zu klassifizieren wie der Protagonist der Geschichte.

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Ein Killer auf Gottes Wegen
von Xirxe aus Hannover am 07.09.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Toxic, bisher erfolgreicher kroatischer Auftragskiller aus New York, erwischt bei seinem letzten Job einen FBI-Agenten. Da nun der Teufel los ist, flieht er auf dem schnellsten Weg und landet als amerikanischer Fernsehprediger in Island. Ehe er es sich versieht, steckt er mittendrin in seiner Rolle als Geistlicher und becirct... Toxic, bisher erfolgreicher kroatischer Auftragskiller aus New York, erwischt bei seinem letzten Job einen FBI-Agenten. Da nun der Teufel los ist, flieht er auf dem schnellsten Weg und landet als amerikanischer Fernsehprediger in Island. Ehe er es sich versieht, steckt er mittendrin in seiner Rolle als Geistlicher und becirct nicht nur isländische Gläubige… Schräg, schräger, am schrägsten ;-). Dass bei einem solchen Titel einen kein ‚normaler‘ Krimi erwartet, leuchtet ein. Aber es ist auch kein Unnormaler sondern gar keiner, vielmehr eher die Beschreibung einer Läuterung eines immens großen Sünders. Was sich nun vielleicht fade und öde anhören mag, wird jedoch bei einem Autor wie Helgason zu einem skurrilen wie auch witzigen Leseerlebnis. Toxic, der vor seiner Laufbahn als Killer Soldat in Kroatien war, ist der Icherzähler mit einem äußerst lockeren wie auch vulgären Tonfall. Er beschreibt Island, das ihm zuvor völlig unbekannt war, aus der Sicht eines Kämpfers (‚Was ist mit diesen Isländern los? Keine Armee. Keine Pistolen. Kein Nix.‘) wie auch eines Großstadtmenschen (‚Der Dom ist so groß wie eine Hundehütte Gottes.‘) und erzählt nebenbei noch aus seinen früheren Leben. Wie ihm der Eurovision Song Contest das Leben rettete, wie er aus Versehen seinen Vater erschoss, wie er seine Morde vorbereitete (‚‘Das Opfer ist König‘ ist mein Motto.‘), wie er den Krieg erlebte (‚In unserer Einheit haben wir fünf Leben verloren, sechs Beine, drei Arme und ein paar Finger.‘). Es sind schreckliche Dinge über die er berichtet, aber dies macht er mit einer solch scheinbaren Selbstverständlichkeit und Direktheit in einer derart ungewohnten Sprache, dass man immer wieder lachen muss. Trotz der vielen Geschichten aus der Vergangenheit Toxics bleibt die aktuelle Story, der Aufenthalt in Island, spannend. Dazu noch eine Liebesgeschichte und ein überraschender Schluss - einfach gelungen. Die volle Punktzahl gibt es nur deshalb nicht, weil es gelegentlich doch ein bisschen sehr schräg war.

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Rasant und schrill ... und ein bisschen traurig
von Tukka am 03.03.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der letzte Auftragsmord von Tomislav Bokšic, genannt Toxic, traf zwar den "Richtigen", doch nachdem sich dieser als FBI-Mann entpuppte, muss der Profikiller abtauchen. Am Flughafen muss umdisponiert werden, als FBI-Beamte auftauchen. Toxic nimmt den erstbesten Mann für den nötigen Rollentausch als Opfer, einen Fernsehprediger auf dem Weg nach Island.... Der letzte Auftragsmord von Tomislav Bokšic, genannt Toxic, traf zwar den "Richtigen", doch nachdem sich dieser als FBI-Mann entpuppte, muss der Profikiller abtauchen. Am Flughafen muss umdisponiert werden, als FBI-Beamte auftauchen. Toxic nimmt den erstbesten Mann für den nötigen Rollentausch als Opfer, einen Fernsehprediger auf dem Weg nach Island. Dessen Identität anzunehmen, fordert Toxics ganzes Können, denn er muss nicht nur den salbungsvollen Gottesmann mimen, sondern auch noch für einen kleinen Religionssender vor die Kamera. Unter unauffälligem Abtauchen hatte er sich etwas anderes vorgestellt. Ein Fehler bei der Ankunft in Island setzt die Polizei auf seine Fährte und Toxic wird erneut zum Gejagten. Ausgerechnet die Tochter des Predigers "Gutmunduhr" (so jedenfalls spricht Toxic den Namen aus) bietet ihm Unterschlupf. Helgason hat eine "rabenschwarze Komödie" abgeliefert, "zum Brüllen komisch" so ein Kritiker. Rabenschwarz? Ja! Komödie? Nicht so ganz. Je weiter man im Buch kommt, umso mehr spürt man, dass der Romanstoff einen traurigem Hintergrund hat. Statt das jedoch emotional oder kühl analytisch zu erzählen, wählt er eine fast absurde Geschichte. Die reizt wohl zum Lachen, lädt den Schrecken aber hinterrücks in kleinen Portionen ab. Toxic ist ein Kind des Balkankriegs, der schon in seiner ersten Kriegswoche Vater und Bruder verliert und der mehr gesehen hat, als es gut ist. Er kann stundenlang nach seiner damaligen Freundin Senka im Internet surfen, um herauszufinden, was nach dem Krieg aus ihr geworden ist. Er durchforstet die Blogs ehemaliger Kameraden. Vielleicht, weil er das Töten so drastisch gelernt hat, macht er als Auftragskiller weiter. Was vorher bloßes Ballern war, um die eigene Haut zu retten, hat plötzlich einen vermeintlichen "professionellen" Anstrich. Auf Island stehen Welt und Wertskala allerdings Kopf. Einen krasseren Gegensatz konnte Toxic nicht bekommen, denn die Predigerfamilie lebt in ihrem Vertrauen auf Gott bedingungslos. Im Haushalt gibt es nicht einmal Aspirin, denn "der Herr ist unser Schmerzmittel", lässt die Predigerfrau ihn wissen. Er erlebt eine aberwitzige Mischung aus Errettungsphasen und Abstürzen. Island ist eine Art Himmel auf Erden, aber es ist ein sehr merkwürdiger. Die Prediger legen bei Bekehrungsversuchen recht fragwürdige Methoden an den Tag und überraschen durch bemerkenswert boshafte, eigene Vorgeschichten. Wie sich ihre Vorstellung von der Errettung einer verlorenen Seele mit der Hingabe zu Gott verbinden lässt, wird defintiv ein Geheimnis bleiben. Dafür spickt Helgason die Erzählung mit einem herrlichen Wortwitz. Über das gesamte Buch hinweg wird fast kein einziger isländischer Name korrekt geschrieben. Die Verballhornungen verraten durchaus ein bisschen über die Personen. Aus der angebeteten Gunnhildur wird Gunholder, aus dem Prediger Thórður wird Tortur. Die Beschreibungen von Szenen, ob grausam oder harmlos, geraten flapsig bis schnoddrig. Ich wusste bis heute nicht, dass Geschirrwaschen klingen kann wie die Probe einer Punk-Band. Helgason teilt nach Gut und Böse hin gleichermaßen Seitenhiebe aus. Prediger Tortur muss sich von Toxic zum Beipiel sagen lassen, dass Töten ganz sicher so sei wie Predigen: "Man fühlt sich mächtig. Man hat Macht." So rasant, schrill und schräg die zehn Tipps geschrieben sind, so bringen sie das Lachen doch hin und wieder zum Stocken und machen nachdenklich.

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Besser als erwartet...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bühl am 22.02.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

ALs ich Anfangs den Titel gelesen habe, war ich überhaupt nicht in Stimmung mir die Leseprobe anzutun, doch ich habe dies nicht bereut! Toxic ist Auftragskiller und lebt in den Staaten. Er ist DER Profi schlecht hin - aber nun hat er verkackt. D.h. er hat seinen Auftrag zwar ausgeführt,... ALs ich Anfangs den Titel gelesen habe, war ich überhaupt nicht in Stimmung mir die Leseprobe anzutun, doch ich habe dies nicht bereut! Toxic ist Auftragskiller und lebt in den Staaten. Er ist DER Profi schlecht hin - aber nun hat er verkackt. D.h. er hat seinen Auftrag zwar ausgeführt, hat aber einen FBI Mann getötet. Er bschließt nach Kroatien zufahren, wo seine Mutter wohnt um Gras über die Sache wachsen zu lassen. Doch am Flughafen kommt es zu einer unerwarteten Situation: Das FBI ist hinter ihm her und in letzer Not schafft er es die Identität eines Priesters anzunehmen indem er denselbigen im Flughafenklo ermordet. Nun beginnt für ihn eine spannende Reise nach Island, wobei er sich lange Zeit als Priester ausgeben muss und predigen muss. Ob das gut geht? Natürlich nicht, denn schon nach kurzer Zeit, die er bei der Familie Olafson verbracht hat, haut er ab und zieht auf den Dachboden zu der Tochter der Familie, die genau das Gegenstück zu Ihren Eltern ist: Nicht religiös, sondern teuflisch sexy und rebellisch. Toxic hatte schon viele Affairen, aber bei dieser ist es etwas anderes und kurz darauf erfährt er auch noch, dass seine Freundinn Munita in den USA kaltblütig ermordet wurde. Daraufhin beschließt Toxic, nachdem er seine nun neue Freundinn enttäuscht hatte, während die beiden am Meer saßen und sie ihn fragte, ob er den Rest seines Lebens mit ihr auf Island verbringen will, ( SIE LIEBT IHN UND SIE WEIß DASS ER EIN KILLER IST - Die beiden führern eine witzige Beziehung) sich umzubringen. Er will sich von der Brücke stürzen. Tief im inneren liebt er sie eigentlich ja doch, aber er war sich nicht sicher. Zu blöde, dass nun auch noch der Selbstmord schiefgeht. Total verstümmelt kehrt er zurück zu seiner religiösen ''Pflegefamilie'' und teilt ihnen seine Vergangeheit mit. SIe wollen ihn bekehren und der Prister Tortur will ihn durch die Hölle gehen lassen, damit er das Licht Gottes spüren kann. Am Ende der ''Therapie'' ( die den ganzen Sommer über ging und er hatte sich trotz den Vorgaben fast jeden Tag mit seiner geliebten getroffen um Sex zu haben) zog er zurück zu Gunnilduhr ( die geliebte) und lebt mit ihr friedlich zusammen. Bis an jenem Abend, als seine ehemaligen Partner vor der Tür stehen. Was geschiet dann? ( das Ende lasse ich hier offen. ) Ich muss sagen, der Autor hat mich echt überzeugt. Sein sarkastischer und komischer Stil macht das Buch zu einem echten Spaß und ich musste sogar öfters (!!) laut auflachen, weil manche Situationen so witzig beschrieben sind! Man bemerkt auch, dass Toxic eine Wandlung durchmacht, wobei der LEser sich nicht immer sicher ist, ob er nun WAHRE LIEBE für Gunnildhur empfindet. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und war etwas skurill. das kurze Bcuh war ein sehr guter Zeitvertreib und es war sehr leicht, das BUCh zu lesen. ICh würde sagen, eine gute Mischung aus Mord und Autorenhumor! Sehr gelungen!!

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Ice, Ice Baby...
von S. Drisch aus Weiterstadt am 21.02.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Origineller Buchtitel in Kombination mit dem Cover machten mich aufmerksam auf dieses Buch, das sich ganz schwer in ein Genre einordnen lässt. Zu abgedreht die Story, zu vielfältig die Handlung... Letztendlich gehört der Roman wohl in die Kategorie "Spannung", schließlich begleiten wir Auftragskiller Toxic auf seiner Flucht vor dem... Origineller Buchtitel in Kombination mit dem Cover machten mich aufmerksam auf dieses Buch, das sich ganz schwer in ein Genre einordnen lässt. Zu abgedreht die Story, zu vielfältig die Handlung... Letztendlich gehört der Roman wohl in die Kategorie "Spannung", schließlich begleiten wir Auftragskiller Toxic auf seiner Flucht vor dem FBI nach Island. Dort erwarten ihn diverse Herausforderungen: Damit seine Tarnung nicht auffliegt mutiert der sonst so eiskalte Pistolenträger zum gläubigen Fernsehprediger. Außerdem irritiert ihn dieses seltsame Land, in dem es nicht mal Waffen, dafür aber schöne blonde Frauen in großen Geländewagen gibt. Und dann holt ihn auch noch seine traumatische Vergangenheit ein... Herrlich böse und lakonisch beschreibt Autor Helgason diese Szenen, als Leser muss man an vielen (politisch & moralisch sehr unkorrekten!) Stellen lachen. Mein Buchtipp für alle, die auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem sind.

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Kalt gestellt in Island
von Toschi3 aus Königswinter am 21.02.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Toxic, ein amerikanischer Profikiller mit kroatischen Wurzeln, versaut einen Auftrag und muss Hals über Kopf aus den USA fliehen. Seine neue Identität wählt er per Zufall – und wird amerikanischer Fernsehpriester auf dem Weg nach Island. Dort soll er möglichst wenig Aufsehen machen und abwarten ... was natürlich kräftig... Toxic, ein amerikanischer Profikiller mit kroatischen Wurzeln, versaut einen Auftrag und muss Hals über Kopf aus den USA fliehen. Seine neue Identität wählt er per Zufall – und wird amerikanischer Fernsehpriester auf dem Weg nach Island. Dort soll er möglichst wenig Aufsehen machen und abwarten ... was natürlich kräftig misslingt. Der isländische Autor findet einen geschickten Weg, das Leben von Toxic zu beschreiben. Er hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil, auch wenn die Sprache sehr derb ist. Das passt aber gut zum Wesen des Protagonisten und ist deshalb nicht nur verzeihlich sondern sogar angemessen. Die Personen sind recht gut beschrieben, auch wenn den Charakteren etwas Tiefgang fehlt. Den geneigten Leser wird das jedoch weniger stören, da das Buch ja nur 270 Seiten hat und für wahre Tiefenanalysen kein Platz bleibt. Die Geschichte ist auch nicht so angelegt, als müssten alle Personen haarklein dargestellt werden. Dafür bekommt man einen guten Einblick in das Seelen“heil“ des Killers. Nach meinem Geschmack hätte man aus dem Grundgedanken, der wirklich fantastisch ist, deutlich mehr machen können. Da wäre also nicht nur die Anzahl der Seiten ausbaufähig. Und noch ein Manko in meinen Augen: ich mag keine uneindeutigen Buchenden (und das liegt nicht an mangelnder Fantasie). Doch leider hier haben wir eins. Trotzdem heißt mein Urteil für diese gelungene Idee und die recht gute Umsetzung: 4 Sterne.

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