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Zeugin der Toten

Kriminalroman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 2012 (3. Platz)

(14)

Ein Mädchen verschwindet spurlos aus einem DDR-Kinderheim. Fünfundzwanzig Jahre später findet die Tatort-Cleanerin Judith Kepler ihre eigene Heimakte in der Wohnung einer ermordeten Frau. Was verbindet sie mit der Toten? Kaum beginnt Judith Fragen zu stellen, gerät sie ins Visier mächtiger Gegner. Im Schatten immer dabei: zwei konkurrierende Geheimdienste.

Portrait
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau mit Jan Josef Liefers. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 08.06.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28412-5
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 194/134/40 mm
Gewicht 363
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 19.324
Buch (Taschenbuch)
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„Wer ist Judith Kepler?“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Aus einem Kinderheim verschwindet zu DDR-Zeiten ein Mädchen. Warum und zu welchem Zweck? 25 Jahre später erleben wir die Tatort-cleanerin Judith Kepler, bärbeißig und einsam, nirgends zugehörig, beim Reinigen der Wohnung einer Ermordeten. Da findet sie ihre eigene Akte aus Kindertagen. Was hat die Frau mit ihrem eigenen Leben zu tun Aus einem Kinderheim verschwindet zu DDR-Zeiten ein Mädchen. Warum und zu welchem Zweck? 25 Jahre später erleben wir die Tatort-cleanerin Judith Kepler, bärbeißig und einsam, nirgends zugehörig, beim Reinigen der Wohnung einer Ermordeten. Da findet sie ihre eigene Akte aus Kindertagen. Was hat die Frau mit ihrem eigenen Leben zu tun und wieso hat sie eine Akte die Judith seit Jahren, ohne Erfolg, zu finden versucht? Welche Rolle spielten die Geheimdienste damals und sind sie heute noch aktiv?

Viele Fragen werden in diesem Außergewöhnlichen Krimi aufgeworfen und verlangen nach Antworten. Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und sehr kenntnisrteich erzählt. Ein dunkles Kapitel deutsch-deutscher Geschichte brilliant in Szene gesetzt. Klasse!

„Viel Detailkenntnis“

Stefanie Ripp, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Elisabeth Herrmann fesselt mit einem doch schon brisanten Thema. Erstaunlich sind einige Details, die man so nicht kennt. Es liest sich wie ein politischer Insiderbericht. Elisabeth Herrmann fesselt mit einem doch schon brisanten Thema. Erstaunlich sind einige Details, die man so nicht kennt. Es liest sich wie ein politischer Insiderbericht.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Verworrene spannende Geschichte über Geheimdienste, Spione und Korruption! Absolut spannend! Bei den vielen Namen muss man aber sehr aufpassen. Verworrene spannende Geschichte über Geheimdienste, Spione und Korruption! Absolut spannend! Bei den vielen Namen muss man aber sehr aufpassen.

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Großartiger Krimi über neuere deutsche Geschichte. Die taffe Protagonistin wird Jahre später von ihren Kindheitsproblemen eingeholt. Toller Showdown ! Großartiger Krimi über neuere deutsche Geschichte. Die taffe Protagonistin wird Jahre später von ihren Kindheitsproblemen eingeholt. Toller Showdown !

„Ein richtig gut gelungener Krimi!“

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Judith ist "Cleaner" in Berlin, sie reinigt Tatorte und sorgt dafür, dass jegliche Spuren eines Verbrechens beseitigt und z. B. Wohnungen wieder bewohnbar werden.

Bei einem Auftrag entdeckt sie durch Zufall Hinweise auf ihre eigene Vergangenheit. Die Tote stammte aus dem gleichen Kinderheim wie sie; furchtbare Erinnerungen steigen
Judith ist "Cleaner" in Berlin, sie reinigt Tatorte und sorgt dafür, dass jegliche Spuren eines Verbrechens beseitigt und z. B. Wohnungen wieder bewohnbar werden.

Bei einem Auftrag entdeckt sie durch Zufall Hinweise auf ihre eigene Vergangenheit. Die Tote stammte aus dem gleichen Kinderheim wie sie; furchtbare Erinnerungen steigen hoch und Judith ist alarmiert.Daher macht sie sich auf, die Spuren weiter zu verfolgen und gerät dabei in alte Stasi-Verstrickungen.

Sehr spannend geschriebene Story um BND, KGB, CIA und deren Spione vor der Wende.

„Politische Vergangenheit“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Judith Kepler, ehemaliges Heimkind aus Sassnitz, arbeitet als Cleanerin von Tatorten. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht zufällig reinigt sie eine Berliner Neubauwohnung einer jungen Schwedin. Sie findet in deren Wohnung ihre eigene, als verschollen gegoltene Heimakte. Ihre Neugierde ist geweckt und sie beginnt mit eigenen Nachforschungen, Judith Kepler, ehemaliges Heimkind aus Sassnitz, arbeitet als Cleanerin von Tatorten. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht zufällig reinigt sie eine Berliner Neubauwohnung einer jungen Schwedin. Sie findet in deren Wohnung ihre eigene, als verschollen gegoltene Heimakte. Ihre Neugierde ist geweckt und sie beginnt mit eigenen Nachforschungen, die nicht nur einmal Judith Kepler in Gefahr bringen. Ihre Aktionen sorgen auch dafür, dass diverse Herren der Polizei, des früheren Staatssicherheit und auch des BND sich auf ihre Fersen heften.
Elisabeth Herrmann zeigt eindrucksvoll, dass es hüben wie drüben Spitzel, Spione und auch Doppelagenten gab. Dieser Thriller zeigt aber auch, unter welchem Trauma die Protagonistin auch noch 20 Jahre nach der Wende leidet.

„Eine einfühlsam erzählte Geschichte eines ehemaligen DDR-Heimkindes.“

Margit Friedrich, Thalia-Buchhandlung Großenhain

Judith ist JJ-Tatortreinigerin, die in Berlin-Marzahn lebt. Im Alter von 5 Jahren wird sie unter unerklärbaren Umständen von ihren Eltern getrennt.
Als sie die Wohnung einer ermordeten Frau in Berlin säubert, findet sie dort ihr Heimakte.
Sie fängt an zu recherchieren und gerät somit selbst in den Mittelpunkt krimineller Machenschaften.
Judith ist JJ-Tatortreinigerin, die in Berlin-Marzahn lebt. Im Alter von 5 Jahren wird sie unter unerklärbaren Umständen von ihren Eltern getrennt.
Als sie die Wohnung einer ermordeten Frau in Berlin säubert, findet sie dort ihr Heimakte.
Sie fängt an zu recherchieren und gerät somit selbst in den Mittelpunkt krimineller Machenschaften. Sie macht schmerzhafte Erfahrungen, in welchem Maße mit Menschen in der früheren DDR umgegangen wurde und die heute noch bestehen.

Ein Krimi für alle die etwas mehr zur DDR-Geschichte und zum Thema „Agenten und Spionage“ kennen lernen möchten. Der Autorin ist es gelungen bis zum Schluss die Spannung zu halten und immer wieder geschichtliche Passagen einzubauen.

Christiane Koch, Thalia-Buchhandlung Münster

Für historisch Interessierte sind Elisabeth Hermanns Krimis immer jede Seite wert! Verrückte Verwicklungen führen uns diesmal in die Deutsch-Deutsche Geschichte. Für historisch Interessierte sind Elisabeth Hermanns Krimis immer jede Seite wert! Verrückte Verwicklungen führen uns diesmal in die Deutsch-Deutsche Geschichte.

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach am Main

Ganz spontan hat mich der Charakter der "Cleanerin" an Lisbeth Salander erinnert, als eine toughe, starke Frauenfigur. Hochspannend für Liebhaber politischer Hintergründe!



Ganz spontan hat mich der Charakter der "Cleanerin" an Lisbeth Salander erinnert, als eine toughe, starke Frauenfigur. Hochspannend für Liebhaber politischer Hintergründe!



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Kundenbewertungen


Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Zeitgeschichte vom Feinsten
von Gaby Bessen am 28.07.2015

Judith Kepler arbeitet für eine Berliner Reinigungsfirma und hat die Aufgabe, Wohnungen von den letzten Resten des Todes zu befreien. Als sie die Wohnung eines etwa gleichaltrigen Mordopfers reinigt, fällt ihr ihre eigene Akte in die Hand aus der dunklen Zeit ihres Lebens, ihrem Heimaufenthalt in Sassnitz auf Rügen... Judith Kepler arbeitet für eine Berliner Reinigungsfirma und hat die Aufgabe, Wohnungen von den letzten Resten des Todes zu befreien. Als sie die Wohnung eines etwa gleichaltrigen Mordopfers reinigt, fällt ihr ihre eigene Akte in die Hand aus der dunklen Zeit ihres Lebens, ihrem Heimaufenthalt in Sassnitz auf Rügen Mitte der achtziger Jahre. Judith, eine eher kratzbürstige, aber intelligente Frau, die nur sich selbst vertraut, beginnt auf eigene Faust zu hinterfragen und zu ermitteln. So gerät sie sehr schnell mitten in die unterschiedlichen Interessen zweier konkurrierender Geheimdienste, die alles daran setzen zu verhindern, dass Judith ihre eigene Vergangenheit ans Licht zerrt. Mehrfach entkommt sie nur knapp einer Verhaftung und sogar dem eigenen Tod. Aber sie gibt nicht auf und nicht eher Ruhe, bis sie das Rätsel ihrer eigenen Vergangenheit gelöst und Pannen einer damaligen Schleusung von der DDR in den Westen aufgedeckt hat. In der Zeit des Kalten Krieges wurde Judith in das Heim für schwer erziehbare Kinder nach Sassnitz gebracht. Ihre Eltern hat sie nie wiedergesehen und den Namen Judith Kepler musste sie annehmen, obwohl sie eigentlich Christel Sonnenberg heißt. Zehn Jahre Heimaufenthalt unter strengster Erziehung haben Judith gebrochen. Obdachlosigkeit und Drogen haben ihr fast den Rest gegeben, bis sie eine Chance zu einem fast normalen Leben in ihrem Job bekommt. Ihre Heimakte, ihre Verfolgungen durch die Geheimdienste und deren Angst, dass die „Büchse der Pandora“ geöffnet würde, lässt vermuten, dass auch fünfundzwanzig Jahre nach dem Mauerfall nicht alle Geheimnisse aus der Zeit des Kalten Krieges gelüftet sind. Mitreißend, spannend vom Anfang bis zum Ende und auch mit tiefen Einblicken in einen Teil unserer deutschen Geschichte. Es ist kein Buch zum schnellen Dahinlesen, sondern fordert auf zum Mitdenken und Miterleben, denn die Charaktere sind zahlreich in ihrer Bedeutung und Handlungsweise. Die Protagonistin Judith Kepler rührt an, lässt ihren Eifer und ihren Mut, aber auch ihre Demütigungen und Enttäuschung schonungslos deutlich werden und macht sie zu einer schillernden, aber sympathischen Frau, mit der man mitleidet und mitfiebert

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Zeugin der Toten
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2015

Es passierte 1985 in Sassnitz: Zwei kleine Mädchen werden in einem Kinderheim vertauscht. Christina wird zu Judith und die richtige Judith verschwindet spurlos. Die neue Judith verbringt 10 Jahre in dem Heim, in dem sie gezwungen wird, ihr früheres Leben zu vergessen. Jahre später, Judith ist von Beruf Cleanerin und... Es passierte 1985 in Sassnitz: Zwei kleine Mädchen werden in einem Kinderheim vertauscht. Christina wird zu Judith und die richtige Judith verschwindet spurlos. Die neue Judith verbringt 10 Jahre in dem Heim, in dem sie gezwungen wird, ihr früheres Leben zu vergessen. Jahre später, Judith ist von Beruf Cleanerin und muss in Mord - oder Todesfällen die Tatorte säubern, stößt sie in einer Wohnung eines Mordopfers auf Hinweise ihrer Heimakte. Die Tote mit Namen Christina Borg hat ebenfalls einige Zeit in dem Kinderheim verbracht und hat Beweise, die mit der Herkunft von Judith zu tun haben, aber wo sind die Beweise jetzt? In der gesäuberten Wohnung ist nichts zu finden. Und wieso haben der BND, die ehemalige Stasi und der Ex-BNDler Quirin Kaiserley Interesse an dem Fall Judith ? Elisabeth Herrmann versteht es gut, den Leser durch den Thriller zu führen, manchmal mit etwas viel Insiderwissen und politischem Hintergrund, bei dem man hochkonzentriert der Geschichte folgen muss. Aber trotzdem kann man nicht wieder so leicht aufhören und muss einfach wissen, was mit Judith passiert.

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gut durchdacht
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 20.02.2015

Der Schreibstil ist spannungsfördernd durch die knappen, lakonischen Sätze mit einem großen Maß an Sarkasmus und trotz der ernsten Agenten-Thriller-Thematik einer guten Portion Situationskomik. Damit treibt die Autorin die Geschichte stetig voran. Die Kapitel sind kurz, die Szenenwechsel schnell und ineinanderfließend. Einige wenige Rückblicke beleuchten auch die Vergangenheit der... Der Schreibstil ist spannungsfördernd durch die knappen, lakonischen Sätze mit einem großen Maß an Sarkasmus und trotz der ernsten Agenten-Thriller-Thematik einer guten Portion Situationskomik. Damit treibt die Autorin die Geschichte stetig voran. Die Kapitel sind kurz, die Szenenwechsel schnell und ineinanderfließend. Einige wenige Rückblicke beleuchten auch die Vergangenheit der Protagonisten und bringen Licht in manches Dunkel. Die Character sind sehr ausgefeilt. Ziemlich schnell drängte sich bei mir der Vergleich mit den Stieg-Larsson-Büchern auf, da mich Judith und Quirin sehr stark an Lisbeth und Mikael erinnern. Auch ihr Verhältnis zueinander ist kompliziert und vielschichtig. Judith könnte die verschollene Zwillingsschwester von Lisbeth sein, mit einer unglücklichen Kindheit, die große Traumata zurückließ, dabei aber trotz aller Verschrobenheit mit einer großen Portion Intelligenz und Energie ausgerüstet, menschenscheu und misstrauisch und doch in den Augen vor allem der Männer auf ganz eigene Art anziehend und faszinierend. Und Quirin, der hartnäckig an seiner Story arbeitet und nur mit Lisbeths Hilfe zum Ziel kommt. Der Vergleich drängte sich auf - aber dennoch empfand ich sie nicht abgekupfert sondern eigenständig und einnehmend. Auch die große Vielzahl an Nebendarstellern hatten vielschichtige Charaktere und waren nie schwarz oder weiß. Die Story erscheint gut recherchiert. Sie gab sehr viel für mich neue Informationen preis und schrumpfte trotz den Agenten, Doppelagenten, BND und CIA u. ä. nicht zur reinen Spionage-Geschichte, sondern zeigte im Gegenteil eine interessante Facette im Spiel der Mächte auf und die Menschen, die zwischen all diesen Agenten-Spielchen schnell mal unter die Räder kommen können. Und ein Stück Deutsche Vergangenheitsgeschichte war es natürlich auch. Ein Lob für den Showdown inklusive Schluss - beides hat meinen Wunsch nach Spannung, logischen Erklärungen, teilweise auch menschlichen Wandlungen und einem runden Ende vollauf befriedigt. 5 Sterne also für einen Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat, den ich gerne weiterempfehle und der meinen Eindruck bestätigt hat, dass Elisabeth Herrmann wirklich spannende, gut durchdachte und mitreißend erzählte Bücher schreibt.

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Einfach großartig
von scarlett_ohara aus Isselburg am 27.01.2015

Eine Leseprobe hatte mir schon sehr gut gefallen, und das Buch hält wirklich das, was es verspricht. Protagonistin ist Judith Kepler, eine junge Frau, die einen außergewöhnlichen Beruf ausübt: Sie ist eine sogenannte Cleanerin, d.h., dass sie beispielsweise Tatorte von Verbrechen reinigt. Bei einem ihrer Jobs gerät sie jedoch in... Eine Leseprobe hatte mir schon sehr gut gefallen, und das Buch hält wirklich das, was es verspricht. Protagonistin ist Judith Kepler, eine junge Frau, die einen außergewöhnlichen Beruf ausübt: Sie ist eine sogenannte Cleanerin, d.h., dass sie beispielsweise Tatorte von Verbrechen reinigt. Bei einem ihrer Jobs gerät sie jedoch in einen Strudel aus Ereignissen, die tief in ihre Vergangenheit reichen, zurück bis in die Zeit des kalten Krieges. Sie macht eine Zeitreise in den Ort ihrer Kindheit und Jugend: ein Kinderheim in Saßnitz, damals noch auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Zusammen mit dem Ex-BND-Agent Kaiserly versucht sie das Geheimnis um ihre Herkunft zu lüften und begibt sich dabei immer wieder in Gefahrensituationen, die sie das Leben kosten können. Denn es gibt viele Personen und mächtige Organisationen, die unbedingt verhindern müssen, dass sie die Wahrheit über sich und die Ereignisse von damals herausfindet. Der Schreibstil von Frau Herrmann ist sehr flüssig, und es gelingt ihr mühelos, den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Dabei verzichtet sie vollkommen auf blutrünstige Szenarien. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Und mit Judith Kepler hat die Autorin eine Hauptperson erschaffen, die allen Widrigkeiten zum Trotz ihr Leben in den Griff bekommen hat. Sie ist in früher Jugend mit der Polizei in Konflikt geraten und war heroinsüchtig. Sie ist beileibe nicht perfekt, aber gerade das macht sie menschlich und sympathisch. Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich aber, und zwar bleibt eine Frage ungeklärt: wie kam das Monchichi in den Besitz von Christina Borg? Aber das tut der Qualität dieses Buches keinerlei Abbruch. Mein Fazit: absolut empfehlenswert!

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Gelungen!
von Alexia am 22.12.2012

Judith Kepler ist Cleaner. Sie reinigt Tatorte, macht diese wieder bewohnbar. So auch den Tatort eines besonders grausamen Mordes. Eine junge Frau in Judiths Alter wurde regelrecht hingerichtet, durch die Räume ihrer Wohnung gejagt. Judith sieht die Spuren eines quälend langsamen Todes. Sie sieht Hände, die verzweifelt Halt suchten,... Judith Kepler ist Cleaner. Sie reinigt Tatorte, macht diese wieder bewohnbar. So auch den Tatort eines besonders grausamen Mordes. Eine junge Frau in Judiths Alter wurde regelrecht hingerichtet, durch die Räume ihrer Wohnung gejagt. Judith sieht die Spuren eines quälend langsamen Todes. Sie sieht Hände, die verzweifelt Halt suchten, Blutlachen wie Seen. Der Ort, an dem Christina Borg, eine Schwedin, ermordet wurde, erzählt Judith die Geschichte ihres Lebens und ihres Sterbens. Und es ist der Ausgangspunkt für Judiths eigene Geschichte. In ihre Vergangenheit. Denn als sie an diesem Tag ihre Arbeit in der Wohnung beendet, bekommt sie Post überreicht. Vergeblich macht sie den Boten darauf aufmerksam, dass sie nicht die Gesuchte ist. Doch als sie den Absender auf dem Umschlag liest, ist es mit Judiths Ruhe vorbei. Dort, in dem Kinder- und Erziehungsheim Juri Gagarin in Sassnitz, ist Judith aufgewachsen. Dort hat sie viele qualvolle Jahre verbracht, mit Demütigungen und Quälereien. Doch den Absender gibt es schon lange nicht mehr. Das Heim wurde nach der Wende geschlossen. Was ist also in dem Umschlag drin? Und was hatte Christina Borg mit dem Heim in Sassnitz zu tun? Elisabeth Herrmanns Buch „Zeugin der Toten“ war vom ersten Satz an fesselnd. Der Autorin gelingt es bravourös, die Geschichte aufzubauen. Man fiebert und hofft mit Judith, kann es gar nicht erwarten zu wissen, wie es weitergeht. Wie sich Stein für Stein in Judiths Leben zusammensetzt. Der Schreibstil Herrmanns ist flüssig und zügig zu lesen. Man „fliegt“ beinahe durch die Geschichte und ist am Ende erstaunt, dass es nach 427 Seiten schon zu Ende ist. Kurzweilig, spannend, authentisch. Ein Stück DDR-Geschichte, hervorragend an Judiths Leben skizziert.

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Superspannend und brisant!
von S. Sauter aus Bonn am 05.11.2012

Ein hochspannender Thriller um eine ungewöhnliche Protagonistin. Tatort-Cleanerin Judith Kepler wird an einen Tatort gerufen, der eine besondere Wirkung auf sie hat. Nach und nach wird sie in den Verkauf des Geschehens gesogen und die Geschichte entwickelt sich zu einem spannenden Spionagethriller, der bis in die Zeit... Ein hochspannender Thriller um eine ungewöhnliche Protagonistin. Tatort-Cleanerin Judith Kepler wird an einen Tatort gerufen, der eine besondere Wirkung auf sie hat. Nach und nach wird sie in den Verkauf des Geschehens gesogen und die Geschichte entwickelt sich zu einem spannenden Spionagethriller, der bis in die Zeit des Kalte Krieges zurückgeht. Judith Kepler wird gegen ihren Willen auch mit ihrer persönlichen Geschichte in den Fall verwickelt und gerät selber in Gefahr.... Ein rasant erzählter Krimi, spannend, kenntnisreich und originell. Ich hoffe sehr, Elisabeth Herrmann hat mit der Geschichte um Judith Kepler eine neue Reihe begonnen und liefert bald mehr….

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Zeitgeschichte aufwühlend erzählt
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2012

1985 kommt die kleine Christel Sonnenberg im Kinderheim in Sassnitz an, mitten in der Nacht. Die Erzieherin Martha Jonas greift das Kind auf und wird dadurch ungewollt Zeugin einer Identitätsmanipulation: aus Christel wird Judith Kepler. 25 Jahre später fällt Judith beim cleanen eines Tatorts eine Akte aus Sassnitz in... 1985 kommt die kleine Christel Sonnenberg im Kinderheim in Sassnitz an, mitten in der Nacht. Die Erzieherin Martha Jonas greift das Kind auf und wird dadurch ungewollt Zeugin einer Identitätsmanipulation: aus Christel wird Judith Kepler. 25 Jahre später fällt Judith beim cleanen eines Tatorts eine Akte aus Sassnitz in die Hand und weckt düstere Erinnerungen. Gemeinsam mit dem Ex-Agenten Quirin Kaiserley, einem Unbequemen, dem sein Versagen bei der Operation Sassnitz zum persönlichen Verhängnis geworden ist und der jetzt für den Dienst als Witzfigur gilt, kommt sie Schritt für Schritt der Wahrheit um ihre eigene Geschichte auf die Spur - und Kaiserley auf die Spur derjenigen, die ihn und die Operation Sassnitz vor 25 Jahren verraten haben. Elisabeth Herrmann gelingt es, Zeitgschichte mitreißend in einem Kriminalroman zu verpacken und sicherlich auch solchen Leserinnnen und Leser, für die das MfS und der BND bislang eher böhmische Dörfer oder kalter Kaffee waren, dieses Stück deutsche Geschichte nahezubringen. Ich wünsche mir sehr, dass die Hauptfiguren dieses Romans bald auf das Papier zurückkehren!

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Spannend!
von Kerstin Hirth aus Coesfeld am 11.07.2012

Judith Kepler, aufgewachsen in einem Kinderheim in der DDR, ist nie richtig angekommen in ihrem Leben. Zur Zeit arbeitet sie in einem Reinigungsunternehmen als Cleanerin. Ein Job, den nur die Härtesten schaffen. Sie säubert die Wohnungen, wenn die Leichen vom Bestatter abgeholt wurden. In einer Wohnung stößt sie durch... Judith Kepler, aufgewachsen in einem Kinderheim in der DDR, ist nie richtig angekommen in ihrem Leben. Zur Zeit arbeitet sie in einem Reinigungsunternehmen als Cleanerin. Ein Job, den nur die Härtesten schaffen. Sie säubert die Wohnungen, wenn die Leichen vom Bestatter abgeholt wurden. In einer Wohnung stößt sie durch Zufall auf ihre eigene Vergangenheit. Sie fängt an auf eigenen Faust zu ermitteln und steckt mitten drin in der deutsch/deutschen Vergangenheitsbewältigung. Absolut spannend!

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dunkle Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 22.03.2016

Ca. 20 Jahre ist der kalte Krieg beendet und spannende Spionageromane zwischen den beiden deutschen Staaten nicht mehr allzu oft zu finden. Aber Elisabeth Herrmann ist mit Zeugin der Toten ein guter Spionageroman gelungen. Es wird zwar aus der Sicht 2010 auf das Jahr 1985 geblickt und die Vergangenheit aufgearbeitet,... Ca. 20 Jahre ist der kalte Krieg beendet und spannende Spionageromane zwischen den beiden deutschen Staaten nicht mehr allzu oft zu finden. Aber Elisabeth Herrmann ist mit Zeugin der Toten ein guter Spionageroman gelungen. Es wird zwar aus der Sicht 2010 auf das Jahr 1985 geblickt und die Vergangenheit aufgearbeitet, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Bisher kannte ich noch nichts von dieser Autorin. Aber sie schreibt flüssig und spannend, sodass es bestimmt nicht der letzte Kriminalroman von ihr war, den ich gelesen habe. Es beginnt in einen Kinderheim in Saßnitz (DDR) im Jahre 1985. Bei einer Nacht und Nebel Aktion wird ein Kind(Judith Keppler) aus dem Heim entführt und durch ein anderes(Christina Sonnenberg) 'ersetzt'. Christina quengelt und will nicht Judith genannt werden. Erst als die Erzieherin Martha, bei der man schon gleich Spionagetätigkeiten vermuten kann, ihr etwas ins Ohr flüstert gibt Judith Ruhe. Über zwanzig Jahre später begegnen wir Judith wieder. Sie ist mitlerweilen Cleanerin. Das heißt, sie muß Wohnungen, in denen ein Todesfall war, besenrein säubern. Keine leichte Aufgabe. Denn wenn eine Leiche schon wochenlang dort gelegen hat, ist die Geruchsbelästigung stark und bei Gewaltverbrechen befinden sich neben alten Blutresten auch oft Hirnmasse und Knochensplitter in Teppichen, Möbeln und auf Wänden. Das alles muß entfernt werden , damit neue Mieter nichts davon mit bekommen. Als sie eines Tages die Wohnung einer Frau säubern muß, die einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist, fällt ihr eine Akte über sich selbst in die Hände. Als sie dann noch jemanden überrascht, der Kameras aus der Wohnung abmontieren will, ist ihre Neugierde geweckt. Sie beginnt zu recherieren. Was ist damals in Sassnitz alles geschehen. Wer sind ihre Eltern? Die die man ihr immer vorgegaukelt hat? Immer öfter gerät sie selbst in die Schusslinie. Bekommt Heroin in die Halsvene gespritzt. Eine normalerweise tödliche Menge. Wird zusammen geschlagen und mit Pistolen bedroht. Aber Judith ist durch ihre Vergangenheit (10 Jahre Kinderheim, Drogensucht)stark und angstfrei geworden. Sie gibt nicht auf. Da Buch ist sehr spannend und zügig geschrieben. Nur leider manchmal etwas verwirrend durch die ganzen Personen, die irgendwelchen Geheim- oder Nachrichtendiensten angehören. Dort hätte ich mir eine bessere Erklärung der einzelnen Dienste bzw. Personen gewünscht. Vllt als Anhang. Schön wäre es auch, wenn der List-Verlag bei gebundenen Büchern ein Lesebändchen beifügen würde

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die Geschichten der Toten
von coffee2go am 24.06.2014

Kurze Inhaltszusammenfassung: Judith Kepler wurde als Mädchen in ein Waisenhaus gebracht und ist dort aufgewachsen. Über ihre Eltern hat sie kaum etwas in Erfahrung bringen können und die Umstände im Heim waren alles andere als man sich wünschen würde. Judith hat sich schon sehr früh alleine durchs Leben gekämpft, wurde... Kurze Inhaltszusammenfassung: Judith Kepler wurde als Mädchen in ein Waisenhaus gebracht und ist dort aufgewachsen. Über ihre Eltern hat sie kaum etwas in Erfahrung bringen können und die Umstände im Heim waren alles andere als man sich wünschen würde. Judith hat sich schon sehr früh alleine durchs Leben gekämpft, wurde drogenabhängig, aber sie hat den Absprung gerade noch geschafft. Jetzt arbeitet sie als Cleaner und reinigt Tatorte. Sie beseitigt Spuren, die die Toten hinterlassen haben und macht aus den Tatorten wieder saubere, bewohnbare Wohnungen. Doch plötzlich wird es auch für Judith gefährlich: Sie wird beobachtet und plötzlich häufen sich unangenehme Begegnungen. Meine Meinung zum Buch: Der Krimi ist eine gelungene Kombination aus aktuellen Ereignissen verbunden mit vergessenen oder verdrängten Ereignissen aus der Kindheit von Judith – die auch bis jetzt noch bedeutende Auswirkungen nicht nur für Judiths Leben haben. Die Autorin beschreibt den Charakter von Judith sehr gut, indem sie ihre positiven und negativen Eigenschaften gut durchmischt, Einblick in ihr Gedankenkarussel gibt und Platz für eigene Interpretationen lässt. Einerseits hat man als LeserIn den Eindruck, dass Judith trotz ihrer dramatischen Kindheit ihr Leben jetzt relativ gut im Griff hat, auf der anderen Seite bleibt aber der Beigeschmack, dass Judith eigentlich noch viel mehr aus ihrem Leben herausholen könnte. Die Thematik um die Missstände im Kinderheim, in dem Judith aufgewachsen ist, hat mich persönlich auch sehr gerührt. Auch wenn es in diesem Fall von der Autorin erfundene Annahmen sind, so klingt es durchaus plausibel, dass solche Vorfälle und abgestumpftes Verhalten Kindern gegenüber durchaus die Realität war. Einzig die Hetzjagden, bei denen Judith und geheime Staatsvertreter ständig auf der Flucht und zwischen ermordeten Menschen als einzige Überlebende davon gekommen sind, fand ich etwas unrealistisch. Titel und Cover: Der Titel und die Gestaltung des Covers passen sehr gut zum Inhalt des Buches. Vor allem durch den Hardcover-Einband und die dezente Farbgestaltung in rot-schwarz wirkt das Buch edel. Mein Fazit: „Die Zeugin der Toten“ finde ich absolut empfehlenswert für LeserInnen, die gerne Krimis mögen und zusätzlich auch gerne zurückblicken auf historische Ereignisse.

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Für mich persönlich leider keine besonders spannende Thematik
von Janine2610 am 07.03.2015

Die Leseprobe dazu habe ich vor ein paar Jahren gelesen, und weil die mir damals so gut gefallen hat, habe ich mir das Buch dann auch kurz danach gekauft. Als ich "Zeugin der Toten" vor ein paar Tagen dann aber zu lesen begonnen habe, konnte ich gar nicht mehr... Die Leseprobe dazu habe ich vor ein paar Jahren gelesen, und weil die mir damals so gut gefallen hat, habe ich mir das Buch dann auch kurz danach gekauft. Als ich "Zeugin der Toten" vor ein paar Tagen dann aber zu lesen begonnen habe, konnte ich gar nicht mehr nachvollziehen, was ich vor den paar Jährchen so spannend daran fand. Ich hatte das irgendwie gänzlich fesselnder in Erinnerung. Nun gut. Ich war erst noch optimistisch, dass es mit steigender Seitenzahl besser wird... Tja: Nein! Es ist nicht besser geworden. Die Geschichte Deutschlands, die in dem Krimi hier auch eine große Rolle gespielt hat, war für mich als Österreicherin jetzt eher nicht so der Renner. Von Themen und Wörtern/Abkürzungen wie DDR, BND, MfS, Stasi, Mauerfall und dergleichen bin ich regelrecht erschlagen worden. Agenten und Spione: schön und gut und vor allem hört sich das nach mächtig Spannung an, aber wenn dann ständig von oben genannten Ausdrücken die Rede ist, wird es für mich schnell langweilig und ich drifte ab. - Gut, das ist alles wirklich sehr subjektiv, aber ich möchte es trotzdem erwähnen, für den Fall, dass es anderen Leuten ebenso geht, wenn sie solche Begrifflichkeiten lesen. Die Story fand ich eigentlich sehr gut und klingt laut Klappentext auch recht vielversprechend. Nur durch dieses ofte Abschweifen ist es mir ziemlich schwer gefallen, an der Geschichte dranzubleiben. Oder sie war generell so geschrieben, dass es schwer war Zusammenhänge zu erkennen. Ich kann's gar nicht so genau sagen. Jedenfalls war ich manchmal reichlich verwirrt. Phasenweise sind dann auch sehr viele verschiedene Namen aufgetaucht und da war es dann zusätzlich schwer nicht durcheinander zu kommen, weil die ganzen Spione unter Umständen gleich mehrere Decknamen, sprich Identitäten hatten, die erwähnt wurden, sodass das Namen-Chaos perfekt war. Leider konnte ich auch zu keinem einzigen Protagonisten 'durchdringen'. Nicht mal zu Judith selbst. Von ihr habe ich mir irgendwie mehr erwartet. Sie hat in ihrem Leben zwar schon sehr viel durchgemacht: Verlust der Eltern, ein schrecklicher Heimaufenthalt und eine wirklich schwierige Jugendzeit inkl. allen möglichen Süchten. - Dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen, habe ich kein Mitleid für Judith empfunden. Und Sympathie konnte ich auch keine aufbringen, dafür wirkte sie einfach zu distanziert und kühl. Alles in allem leider kein Buch für mich. Dafür, dass mir die Spannung einfach zu wenig, bzw. erst gegen Ende ein wenig vorhanden war, mir die Thematik großteils nicht zugesagt hat und ich mit den Charakteren nicht warm geworden bin, kann ich das Buch aus meiner Sicht nur bedingt weiterempfehlen.

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Deutscher Spionagethriller
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2012
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Judith Kepler ist Cleaner. Sie reinigt die Wohnungen von Toten. Diesmal wird sie nach einem brutalen Mordfall in eine Wohnung gerufen. Dort findet sie beim Aufräumen ihre eigene Akte, die als zerstört galt. Judith Kepler war nämlich DDR-Heimkind im Erziehungsheim Juri Gagarin in Sassnitz. Plötzlich scheint ihr Leben nicht... Judith Kepler ist Cleaner. Sie reinigt die Wohnungen von Toten. Diesmal wird sie nach einem brutalen Mordfall in eine Wohnung gerufen. Dort findet sie beim Aufräumen ihre eigene Akte, die als zerstört galt. Judith Kepler war nämlich DDR-Heimkind im Erziehungsheim Juri Gagarin in Sassnitz. Plötzlich scheint ihr Leben nicht mehr das zu sein, was sie dachte. Ist sie überhaupt Judith Kepler. Sie begibt sich auf Spurensuche und plötzlich sind BND und CIA hinter ihr her. Spannende, gut recherchierte deutsche Geschichte.

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Zeugen gesucht!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2011
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Judith Kepler ist eine Cleanerin. Sie räumt dem Tod hinterher. Ihr Privatleben verläuft so regelmäßig und ereignislos ab, wie man sicher sein kann das auf Ebbe Flut folgt. Bis zu diesem Tag, der ihr Leben verändert. Die Leseprobe und auch der Einband versprechen eine gute Story. Das kann ich... Judith Kepler ist eine Cleanerin. Sie räumt dem Tod hinterher. Ihr Privatleben verläuft so regelmäßig und ereignislos ab, wie man sicher sein kann das auf Ebbe Flut folgt. Bis zu diesem Tag, der ihr Leben verändert. Die Leseprobe und auch der Einband versprechen eine gute Story. Das kann ich nur bestätigen, doch auf eine andere Art und Weise. Man geht davon aus, das sich ihr außergewöhnlicher Beruf stärker in dem Buch widerspiegelt. Doch das ist nicht der Fall, was ich persönlich sehr schade finde. Der Hauptinhalt dreht sich um das Thema Stasi. Da ich nach der Wende geboren bin und von Erzählungen wenig über diese Zeit weiß war ich erst einmal nicht so erfreut über das Thema. Doch ich habe gefallen daran gefunden. Doch wie schon gesagt fand ich es schade, dass ihr Beruf keine größere Rolle gespielt hat, da er sehr ausbaufähig gewesen wäre.Gerade in den ersten Kapiteln ist es mir schwer gefallen der Geschichte zu folgen. Es wurden nicht nur sehr viele Informationen vermittelt, sondern es fand auch in den ersten drei Kapiteln ein kompletter Ort-, Zeit- und Personenwechsel statt. Dies war wirklich sehr verwirrend und als Leser fragte man sich wer jetzt was mit wem zu tun hat.In vielen der Dialoge (auch im späteren Handlungsgang) war es schwer heraus zu finden, wer gerade spricht. Oft musste ich einen Abschnitt mehrmals lesen um ihn zu verstehen. Es hat einfach hinter den Sätzen das ? , sagte Judith? gefehlt (es soll ja nicht hinter jedem Satz stehen aber wenigsten ab und zu).In den Hauptcharakter Judith kann ich persönlich mich sehr gut hineinversetzen. Sie entspricht nicht dem eigentlichen Heldenbild, was ich sehr gut finde. Sie ist nicht die schöne, starke Frau sondern benötig Hilfe um an ihr Ziel zu gelangen.Abgesehen von manchen der Dialoge und der anfänglichen Verwirrung lässt sich das Buch sehr gut lesen. Wenn man einmal hineingefunden hat, dann kommt man auch nicht mehr los und möchte endlich wissen was als nächstes passiert. Die Autorin verwendet oft nur sehr kurze Sätze, die aber die Tatsachen auf den Punkt bringen und gerade bei Judiths Gedankengängen den Inhalt verstärken.Was mir noch zu bedenken gibt, das Buch scheint mir nicht unbedingt geeignet für eine Übersetzung in andere Sprachen, bzw. nicht geeignet für ?Nicht-Deutsche? Leser. Viele Menschen aus Deutschland, gerade die jüngere Generation, kennst sich schon wenig mit dem Thema der Stasivergangenheit aus. Daher denke ich das es für ?Nicht-Deutsche? noch etwas schwerer wird, obwohl es auch Aufklären und Interesse wecken kann. (Kleine Anmerkung: ?Nicht-Deutsche? ist nicht rassistisch gemeint!)Zusammenfassen kann ich sagen, dass es eine sehr gute Story mit viel Spannung und Überraschung ist, die es sich auf jeden Fall lohnt zu lesen, vor allem wenn man Interesse an der Deutschen Geschichte hat.Ich persönlich hätte mir das Buch nicht gekauft, da ich ein Pendler bin und oft in Bus und Bahn lese.

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Zeugin der Toten
von einer Kundin/einem Kunden aus Drakenburg am 27.03.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Die Hauptperson dieses Buches Judith Keppler ist Cleanerin. Als Cleanerin sorgt sie dafür das die Wohnungen in denen Verbrechen verübt worden sind, wieder bewohnbar werden. Dies ist kein einfacher Job. Für Judith allerdings die letzte Chance. Sie lebte jahrelang in einem Waisenhaus auf Rügen und hat ein schlimmes Schicksal... Die Hauptperson dieses Buches Judith Keppler ist Cleanerin. Als Cleanerin sorgt sie dafür das die Wohnungen in denen Verbrechen verübt worden sind, wieder bewohnbar werden. Dies ist kein einfacher Job. Für Judith allerdings die letzte Chance. Sie lebte jahrelang in einem Waisenhaus auf Rügen und hat ein schlimmes Schicksal hinter sich. Eines Tages als sie gerade wieder ihrer Arbeit nachgeht und einen Mordschauplatz reinigt, fallen ihr Unterlagen ihrer Vergangenheit in die Hände. Zufällig findet sie einen Brief, in dem ihre Waisenhausakte steckt – eine Akte, die eigentlich in den Wirren der Wende als verschwunden galt. Weshalb wollte die Tote mit ihr Kontakt aufnehmen? Für Judith beginnt eine spannende und gefährliche Spurensuche. Dabei trifft sie nicht nur auf den Ex-BND Mann Quirin Kaiserley, der aus ganz eigenen Gründen ebenfalls Interesse am rätselhaften Verschwinden von Judiths Eltern hat, sondern sie gerät auch zwischen die Fronten der verschiedenen Geheimdienste, die noch immer eifrig dabei sind, Vergangenes zu vertuschen. Das Buch war ein spannendes und gut recherchiertes Buch über den "Kalten Krieg". Wenn man sich mit diesem Thema nicht ganz so gut auskennt, war der Roman stellenweise sehr schwierig zu lesen. Viele verschiedene Personen,Schauplätze sowie Einzelstränge in den Erzählungen machen das Buch zu keiner einfachen Lektüre.

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Ein Waisenhaus und die Stasi
von Nijura am 22.03.2011
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Judith Keppler ist Cleanerin, sie säubert und reinigt Wohnungen in denen vorher der Tod zugeschlagen hat. Eines Tages gerät sie dabei durch Zufall an ihre Heimakte und fängt an nachzuforschen. Geheimdienste haben in Judith's Vergangenheit ihre Zukunft entscheidend verändert. Die wenigsten sind daran interessiert, dass das damalige Geschehen an die... Judith Keppler ist Cleanerin, sie säubert und reinigt Wohnungen in denen vorher der Tod zugeschlagen hat. Eines Tages gerät sie dabei durch Zufall an ihre Heimakte und fängt an nachzuforschen. Geheimdienste haben in Judith's Vergangenheit ihre Zukunft entscheidend verändert. Die wenigsten sind daran interessiert, dass das damalige Geschehen an die Öffentlichkeit gerät - und schon schwebt Judith in Lebensgefahr... In der Hörprobe wies nichts darauf hin, dass das Thema des Buches hauptsächlich von Geheimdiensten handelt, daher war ich nicht ganz so angetan von der Geschichte selbst. Nina Petris angenehmer Stimme ist zu verdanken, dass der Plot dennoch gut zu verdauen ist. Die letzte CD musste ich zweimal hören, da ich beim ersten Mal nicht ganz aufmerksam war und deshalb den Anschluss verloren habe. Beim zweiten Mal hat es dann aber geklappt :) Wer gerne Geschichten über Geheimdienste hört, kommt sicher auf seine Kosten. Ich würde hier dennoch zum Buch raten, da der Sachverhalt dort sicher ausführlicher und verständlicher beschrieben wird.

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Zeugin der Toten
von Martina Marx aus Frechen am 17.01.2015
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Als ich das Hörbuch gehört hatte,kam es mir sehr bekannt. Denn mwinw Oma und mein Vater hatten mir früher immer erzählt,wie es in der ehemaliger DDR zuging. Also ich kann dieses hörbuch sehr empfehlen.

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