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Zur falschen Zeit

Roman

KIWI

(21)
»Ein ausgezeichneter Erzähler« Christine Westermann, WDR
Mit siebzehn erwacht seine Neugier. Gekannt hat er seinen Erzeuger nicht; er starb kurz nach seiner Geburt. Jahrelang hat er die Fotografie, die in seinem Zimmer steht und offenbar von einem Berufsfotografen gemacht wurde, kaum beachtet, bis ihm eines Tages die Uhr am Handgelenk des Vaters auffällt. Warum zeigt sie viertel nach sieben? Welcher Fotograf macht um diese Zeit Bilder?Der Erzähler beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und gerät in Paris auf die Spur der wahren Geschichte seines Vaters. Mit der Wucht einer griechischen Tragödie entfaltet Alain Claude Sulzer die Geschichte eines Mannes, der an sich selbst und den Zeitumständen, in denen er lebt, scheitert.
»Nach und nach erforscht der Sohn den Leidensweg seines Vaters, von dem Alain Claude Sulzer mit einer Zurückhaltung, Kraft und Feinfühligkeit erzählt, die, wie es scheint, ebenfalls aus einer anderen Zeit herrührt.« (Le Nouvel Observateur)
»Ein Buch, das mit jeder Seite süchtiger macht!« (Wienerin)
Rezension
"Nach und nach erforscht der Sohn den Leidensweg seines Vaters, von dem Alain Claude Sulzer mit einer Zurückhaltung, Kraft und Feinfühligkeit erzählt, die, wie es scheint, ebenfalls aus einer anderen Zeit herrührt." Le Nouvel Observateur
"Ein Buch, das mit jeder Seite süchtiger macht!" Wienerin
Portrait
Alain Claude Sulzer, 1953 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Basel, Berlin und im Elsass. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, zuletzt den Bestseller Aus den Fugen. Seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. In Frankreich gewann sein Roman Ein perfekter Kellner gegen Ian McEwan, Richard Ford, Don DeLillo, Denis Johnson u. a. den Prix Médicis étranger 2008. Sulzer erhielt den Hermann-Hesse-Preis (2009) und den Kulturpreis der Stadt Basel (2013).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 14.05.2012
Serie KIWI 1249
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04393-8
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 190/125/17 mm
Gewicht 187
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„Feinfühliges Sittengemälde mit eleganten Pinselstrichen...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Wie so oft bin ich durch Kollegenrezensionen auf diese Buch aufmerksam geworden und bin mehr als froh, es gelesen zu haben, obwohl es berührt, aufwühlt, nachdenklich und betroffen macht. Man kann dieses sprachliche Kleinod auf vielen Ebenen lesen: Da ist die Suche und das Interesse des Sohnes an einem Vater, den er nie gekannt hat, Wie so oft bin ich durch Kollegenrezensionen auf diese Buch aufmerksam geworden und bin mehr als froh, es gelesen zu haben, obwohl es berührt, aufwühlt, nachdenklich und betroffen macht. Man kann dieses sprachliche Kleinod auf vielen Ebenen lesen: Da ist die Suche und das Interesse des Sohnes an einem Vater, den er nie gekannt hat, da ist der Bericht aus einer unsäglichen Zeit der Spießigkeit, da ist eine großartige Liebesgeschichte, da ist Hoffnungslosigkeit gepaart mit den Mechanismen einer Gesellschaft, da ist soviel Druck und Begehren und so vieles mehr. Ich werde dieses Buch ein zweites Mal lesen müssen, um es vielleicht in Gänze besser zu verstehen.

Und dies alles verpackt in einen feinfühlig und wohlkonstruierten Plot, mit einer ruhigen und unspektakulären Sprache. Es ist ein Buch, es ist eine Geschichte, die mit jeder Seite neue Aspekte, neue Blickrichtungen, neue Abgründe erschließt. Es beginnt so so harmlos und nett und endet - nein, das müssen sie selber lesen und innerlich erleben.

Alain Claude Sulzer: ganz einfach 'Chapeau' und Dank für dieses großartige Buch!!!

„Auf der Suche nach dem Vater“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Das Foto steht schon immer in seinem Zimmer, aber erst mit siebzehn nimmt der Ich-Erzähler es ganz bewusst wahr und betrachtet es intensiv. Es zeigt seinen verstorbenen Vater, von dem er nichts weiß. Warum hat die Mutter nie etwas erzählt? Die Uhr, die der Vater auf dem Foto trägt, sollte doch eigentlich wohl der Sohn besitzen; wo ist Das Foto steht schon immer in seinem Zimmer, aber erst mit siebzehn nimmt der Ich-Erzähler es ganz bewusst wahr und betrachtet es intensiv. Es zeigt seinen verstorbenen Vater, von dem er nichts weiß. Warum hat die Mutter nie etwas erzählt? Die Uhr, die der Vater auf dem Foto trägt, sollte doch eigentlich wohl der Sohn besitzen; wo ist sie?
Er macht sich auf den Weg; begibt sich auf Spurensuche und nach und nach erfahren wir die ganze Geschichte... .
Sulzer versteht es, in seinem ruhigen, feinen Erzähltempo die Charaktere ganz authentisch darzustellen; man sieht sie förmlich vor sich, kann die Stimmung spüren. Auf zwei Zeitebenen toll erzählt; ein Buch, das einen nicht mehr loslässt!!

„Einmalige und grßartige Unterhaltung!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Der Erzähler begibt sich auf die Suche seines Vaters, der sich vor langer Zeit das Leben genommen hatte. Siebzehn Jahre hatte er das einzige Foto, was er von ihm besaß, nicht wahrgenommen, bis ihn eines Tages die Uhr am Handgelenk des Vaters auf der Fotografie zum Nachdenken bringt. Die Uhr zeigt viertel nach sieben. Welcher Forograf Der Erzähler begibt sich auf die Suche seines Vaters, der sich vor langer Zeit das Leben genommen hatte. Siebzehn Jahre hatte er das einzige Foto, was er von ihm besaß, nicht wahrgenommen, bis ihn eines Tages die Uhr am Handgelenk des Vaters auf der Fotografie zum Nachdenken bringt. Die Uhr zeigt viertel nach sieben. Welcher Forograf macht zu solch einer Zeit ein Foto? das ist einalige und großartige Unterhaltung! Lassen Sie sich vim Schreibstil und der Atmoshäre dieses Buches einfangen! Sie werden es nicht bereuen!

„Eine Entdeckung“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden, Dr.-Külz-Ring

Bisher hatte ich leider noch nichts von Sulzer gehört, geschweige denn gelesen. Das bereue ich bitter, denn "Zur falschen Zeit" hat mich sehr bewegt.
Der Erzähler begibt sich mit 17 Jahren auf die Suche nach seinem Vater, der in jungen Jahren Selbstmord begangen hat, aber über den natürlich nicht gesprochen wird. Stück für Stück erfährt
Bisher hatte ich leider noch nichts von Sulzer gehört, geschweige denn gelesen. Das bereue ich bitter, denn "Zur falschen Zeit" hat mich sehr bewegt.
Der Erzähler begibt sich mit 17 Jahren auf die Suche nach seinem Vater, der in jungen Jahren Selbstmord begangen hat, aber über den natürlich nicht gesprochen wird. Stück für Stück erfährt der Sohn die tragische, unglaublich traurig machende Lebensgeschichte seines Vaters.
Mit einer wunderbar zurückhaltenden, aber dadurch umso wirkungsvolleren Sprache erzählt Alain Claude Sulzer diese Lebens-und Liebesgeschichte.
Verpassen Sie dieses wunderbare Buch auf keinen Fall.

„"Ein ganz großartiger Roman!"“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Schon vor Jahren bin ich zufällig auf "Ein perfekter Kellner" gestoßen (ist leider nicht mehr lieferbar) und bin seitdem von Alain Claude Sulzers Erzählkunst begeistert. Zu seinem wunderbaren, neuen Roman haben meine KollegInnen alles gesagt. Ich kann nur noch ergänzen: "Liebe Leserinnen und Leser, ich bitte um mehr Aufmerksamkeit für Schon vor Jahren bin ich zufällig auf "Ein perfekter Kellner" gestoßen (ist leider nicht mehr lieferbar) und bin seitdem von Alain Claude Sulzers Erzählkunst begeistert. Zu seinem wunderbaren, neuen Roman haben meine KollegInnen alles gesagt. Ich kann nur noch ergänzen: "Liebe Leserinnen und Leser, ich bitte um mehr Aufmerksamkeit für diesen wunderbaren Erzähler."

„Eine Entdeckung...eine Spurensuche...eine große Liebe "zur falschen Zeit"....superb!!!“

Clemens Rupp, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Mit seinem Roman "Zur falschen Zeit" wird dem Schweizer Autor Alain Claude Sulzer hoffentlich der grosse literarische Durchbruch gelingen, den er seit langem verdient hat. In seinem sprachlichen Meisterwerk schildert er die Geschichte eines jungen Mannes der sich nach einer "zufälligen" Entdeckung auf die Spurensuche seines, kurz nach Mit seinem Roman "Zur falschen Zeit" wird dem Schweizer Autor Alain Claude Sulzer hoffentlich der grosse literarische Durchbruch gelingen, den er seit langem verdient hat. In seinem sprachlichen Meisterwerk schildert er die Geschichte eines jungen Mannes der sich nach einer "zufälligen" Entdeckung auf die Spurensuche seines, kurz nach seiner eigenen Geburt,verstorbenen Vaters begibt.Eine überaus bewegende und nervenaufreibende Reise in eine andere Zeit beginnt....eine Geschichte, die den Boden unter seinen Füßen zum Wanken bringt...Berührend und ohne jeden Pathos erzählt Sulzer die Geschichte einer großen Liebe, die im Muff und der Spießigkeit der 1950er Jahre nur "erstickt" werden konnte...Für mich einer der besten deutschsprachigen Romane seit ganz langer Zeit...ein Stück Prosa was lange nachhallt...!




„Spurensuche“

Sibylle Herwig, Thalia-Buchhandlung Magdeburg, Allee-Center

Ein Sohn begibt sich auf die Spurensuche nach seinem Vater, den er nie kennenlernte, da dieser kurz nach der Geburt des Sohnes starb. Ein Bild, eine Uhr, eine Reise nach Paris, viele Puzzleteile fügen sich zu einem tragischen Lebensbild, zur Geschichte eines Mannes, der homosexuell war und es als unheilvoll erlebte, denn es sind die Ein Sohn begibt sich auf die Spurensuche nach seinem Vater, den er nie kennenlernte, da dieser kurz nach der Geburt des Sohnes starb. Ein Bild, eine Uhr, eine Reise nach Paris, viele Puzzleteile fügen sich zu einem tragischen Lebensbild, zur Geschichte eines Mannes, der homosexuell war und es als unheilvoll erlebte, denn es sind die unaufgeklärten Fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts mit all ihren Zwängen, die vergegenwärtigt werden. Eine Ehe, aus der der Sohn hervorging, sollte Stabilität bringen, aber das erzwungene Leben war nicht haltbar. Als sich der Vater in einen jungen Kollegen verliebte, endete die Beziehung unausweichlich dramatisch.
Alain Claude Sulzer hat für seinen Roman, in dem verschiedene Zeiten aufeinanderprallen, einen sehr passenden Titel gefunden, seine Prosa ist eindringlich, spannend und dennoch zurückhaltend erzählt.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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große Erzählkunst
von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2012

.....er hat seinen Vater nie kennen gelernt. Sein Vater starb kurz nach seiner Geburt. Das Bild seines Vaters hing in seinem Zimmer und hatte die Wichtigkeit eines Einrichtungsgegenstandes. Bis zu jenem Tag, als er das Bild zum ersten Mal genauer betrachtete.Er war 17 Jahre alt, als er die Uhr... .....er hat seinen Vater nie kennen gelernt. Sein Vater starb kurz nach seiner Geburt. Das Bild seines Vaters hing in seinem Zimmer und hatte die Wichtigkeit eines Einrichtungsgegenstandes. Bis zu jenem Tag, als er das Bild zum ersten Mal genauer betrachtete.Er war 17 Jahre alt, als er die Uhr am Handgelenk seines Vaters bemerkte, eine Omega Seamaster. ........Das Glas beschlug leicht, als ich es anhauchte. Ich fuhr mit dem Handrücken darüber. Das Gefühl eines großen Verlusts,das ich beim Anblick dieses Bildes empfand, war neu und veränderte meine Wahrnehmung..........

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Wer das nicht liest, ist selbst schuld
von Markus Hummel aus Neu-Ulm am 02.12.2010
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Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mir auch Tage nach dem Lesen immer wieder ins Gedächtnis zurück gekommen ist. Von Anfang bis Ende kann man eine einzigartig poetische Sprache erleben und traut sich kaum, die Seiten umzublättern, denn man ahnt, wie die Geschichte ausgehen wird, doch genau dieses... Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mir auch Tage nach dem Lesen immer wieder ins Gedächtnis zurück gekommen ist. Von Anfang bis Ende kann man eine einzigartig poetische Sprache erleben und traut sich kaum, die Seiten umzublättern, denn man ahnt, wie die Geschichte ausgehen wird, doch genau dieses Ende wünscht man den sympatischen Figuren des Romans nicht. Ein unglaublich tiefsinniges, nahe gehendes Buch, das man lesen sollte, denn wenn man es nicht tut, ist man selbst schuld.

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Reise in die Vergangenheit
von Dorothea Schwenzer aus Ulm am 11.11.2010
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Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, beim Lesen die Seiten nur ganz vorsichtig umblättern zu können, damit ich den Zauber dieser zarten Geschichte nicht störe! Ich bin mitgereist auf dieser Suche nach dem Vater, mitgereist nach Paris und habe mich immer weiter verloren in einer Lebensgeschichte, die tief schmerzt und... Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, beim Lesen die Seiten nur ganz vorsichtig umblättern zu können, damit ich den Zauber dieser zarten Geschichte nicht störe! Ich bin mitgereist auf dieser Suche nach dem Vater, mitgereist nach Paris und habe mich immer weiter verloren in einer Lebensgeschichte, die tief schmerzt und berührt und konsequent aufzeigt, dass es in einer Tragödie enden kann, wenn es unmöglich ist, eine große Liebe zu leben, weil es die Zeit nicht erlaubt. Ob man da bis in die griechische Antike zurückgeht, oder zu Romeo und Julia - das Motiv ist altbekannt, aber in diesem Roman ganz wunderbar neu erzählt.

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Wenn ein Leben an der Liebe zerbricht
von Mirjam Berle aus Hagen am 31.10.2010
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Bei manchen Büchern vergesse ich die Zeit – bei diesem auch! Alain Claude Sulzer hat einen grandios feinfühligen Roman geschrieben. Eine Geschichte über die Liebe, die, wenn sie zur falschen Zeit auf die falsche Person trifft, erbarmungslos und grausam sein kann. Wo Glück und Schmerz eng beieinander liegen, wo... Bei manchen Büchern vergesse ich die Zeit – bei diesem auch! Alain Claude Sulzer hat einen grandios feinfühligen Roman geschrieben. Eine Geschichte über die Liebe, die, wenn sie zur falschen Zeit auf die falsche Person trifft, erbarmungslos und grausam sein kann. Wo Glück und Schmerz eng beieinander liegen, wo Verrat der einzige Ausweg zu sein scheint und letztlich doch nur leidvoll entzweit: „Zwischen Ihnen liegt ein unüberwindbarer Abgrund. Was sich wie ein Verbindungsstück anfühlt, ist in Wirklichkeit die Klinge, die sie trennt.“ Wahnsinn! „Zur falschen Zeit“ beginnt harmlos wie die ersten unschuldigen Berührungen darin, welche am Ende zur Tragödie führen. Langsam und schonungslos werden alte Wunden freigelegt, die die Zeit hätte heilen sollen. Tiefsitzende Wunden, die unvermeidlich wieder aufbrechen... Sich ihnen zu stellen, ist der einzige Weg, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Ein ruhiges Buch, das mit sprachlicher Grandesse aufdeckt, woran ein Leben zerbrechen kann, wenn die Liebe zu stark und der Zeitpunkt der falsche ist.

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Zur falschen Zeit
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 24.10.2010
Bewertet: eBook (ePUB)

„Mein Vater starb nur wenige Wochen nach meiner Geburt. Mir blieb nichts als ein Foto.“ So beginnt die Geschichte eines 17-jährigen, der 1971 die mysteriösen Umstände um den Tod seines Vaters aufklären will. Er erfährt, dass sich sein Vater umgebracht hat, doch seine Mutter möchte darüber nicht mit ihm... „Mein Vater starb nur wenige Wochen nach meiner Geburt. Mir blieb nichts als ein Foto.“ So beginnt die Geschichte eines 17-jährigen, der 1971 die mysteriösen Umstände um den Tod seines Vaters aufklären will. Er erfährt, dass sich sein Vater umgebracht hat, doch seine Mutter möchte darüber nicht mit ihm sprechen. So macht sich der Erzähler auf eigene Faust auf, die tragische Geschichte seines Vaters und seiner Familie zu erforschen. Und er hat nichts als das Foto als Anhaltspunkt… Diese Geschichte vom Suchen und Finden der wahren Liebe und dem tragischen Scheitern an den einengenden Verhältnissen der Zeit ist nichts weniger als ein literarisches Kleinod. Alain Claude Sulzer beweist mit seinem neuen Roman erneut, dass er ein präziser Beobachter und Analyst der Zeitverhältnisse und gleichzeitig ein exzellenter Erzähler ist. Diesem großartigen Roman sind viele Leser zu wünschen!

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Was für ein schönes Buch!
von Hans Jörg Guglielmetti aus Winterthur am 20.08.2010
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eine Geschichte, die einem nicht los lässt. Mir hat die schöne Sprache sowie die Beschreibung von scheinbaren Nebensächlichkeiten besonders gefallen. Der Autor lässt starke Bilder entstehen, die einem sehr gefangen nehmen. Wie der 17 jährige alleine nach Paris fährt, um die Vergangenheit seines Vaters aufzuspüren. Das Essen mit dem... Eine Geschichte, die einem nicht los lässt. Mir hat die schöne Sprache sowie die Beschreibung von scheinbaren Nebensächlichkeiten besonders gefallen. Der Autor lässt starke Bilder entstehen, die einem sehr gefangen nehmen. Wie der 17 jährige alleine nach Paris fährt, um die Vergangenheit seines Vaters aufzuspüren. Das Essen mit dem Fotografen in Paris, wo man die Spannung zu spüren scheint. Die Ueberforderung der Eltern, die in den Zwängen der 50er nicht wissen, wie mit der Andersartigkeit ihres Sohnes umzugehen. Und dann auch das unerfüllte Begehren, das beklemmende und erstickende an einer Liebe, die nicht gelebt werden darf.

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Eines der für mich Besten Bücher des Jahres
von Jens Paller aus Neuss am 26.07.2010
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Das ein junger Mann von siebzehn Jahren sich auf die Suche nach seinem Vater macht ist nicht neu in der Literatur. Der Vater hat vor vielen Jahren Selbstmord begangen und nur ein Foto ist als Erinnerung geblieben. Dieses führt den Sohn zu seinem Patenonkel, einem Fotografen. Dessen schnelles und unkompliziertes... Das ein junger Mann von siebzehn Jahren sich auf die Suche nach seinem Vater macht ist nicht neu in der Literatur. Der Vater hat vor vielen Jahren Selbstmord begangen und nur ein Foto ist als Erinnerung geblieben. Dieses führt den Sohn zu seinem Patenonkel, einem Fotografen. Dessen schnelles und unkompliziertes auffinden liess mich zum ersten Mal aufstutzen, hatte ich mich als Leser doch auf eine längere, spannende Suche eingestellt. Wir erfahren in einer sehr schönen Sprache des Autoren, die Geschichte des Vaters, wie und warum es soweit kommen konnte. Leserinnen und Leser die das Buch gelesen haben, werden das Cover eventuell nochmals anders und reflektierend betrachten...

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Recht langatmig erzählt aber sprachlich brillant entfaltet Alain Claude Sulze hier das Porträt eines Menschen, der sich zeitlebens verstellt hat, um Akzeptanz zu erreichen.

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Eintauchen in eine andere Seite der Welt
von Selina Pedroni aus Winterthur am 09.03.2011
Bewertet: gebundene Ausgabe

Für mich als Jugendlicher war es ein spannendes und abenteuerreiches Buch. Ein Junge in meinem Alter macht sich auf die Suche, mehr über seinen Vater zu erfahren, der kurz nach seiner Geburt Selbstmord begangen hat. Er besitz jedoch nur ein Foto seines Vater auf der dieser eine bestimmte und... Für mich als Jugendlicher war es ein spannendes und abenteuerreiches Buch. Ein Junge in meinem Alter macht sich auf die Suche, mehr über seinen Vater zu erfahren, der kurz nach seiner Geburt Selbstmord begangen hat. Er besitz jedoch nur ein Foto seines Vater auf der dieser eine bestimmte und ungewöhnliche Uhr trägt. Die Reise führt ihn nach Paris, in der die Geschichte ein unerwartete Wendung nimmt. Das Buch ist für jederman gedacht, ob Mann oder Frau, doch eher für Menschen im Alter ab 20. Ich wünsche viel Spass beim erleben.

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