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Zwei Herren am Strand

Roman

(7)
Winston Churchill und Charlie Chaplin – zwei Giganten der Weltgeschichte, so unterschiedlich wie nur möglich und doch enge Freunde. Der eine schuf als weltberühmter Komiker das Meisterwerk "Der große Diktator", der andere führte mit seinem Widerstandswillen eine ganze Nation durch den Krieg gegen Adolf Hitler. Michael Köhlmeier hat mit dem Blick des großen, phantasievollen Erzählers erkannt, was in diesem unglaublichen Paar steckt: die Geschichte des 20. Jahrhunderts zwischen Kunst und Politik, Komik und Ernst. Der arme Tramp und der große Staatsmann, in diesem verblüffenden Roman des berühmten Autors aus Österreich erleben sie die Geschichte des Jahrhunderts.
Portrait

Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt als Schriftsteller in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen die Romane Abendland (2007), Madalyn (2010), Die Abenteuer des Joel Spazierer (2013) und Spielplatz der Helden (2014, Erstausgabe 1988) sowie der Gedichtband Der Liebhaber bald nach dem Frühstück (Edition Lyrik Kabinett 2012) und zuletzt die Romane Zwei Herren am Strand (2014) und Das Mädchen mit dem Fingerhut (2016). 2017 erhält Michael Köhlmeier für sein Gesamtwerk den Marie Luise Kaschnitz-Preis.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 25.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24603-4
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 220/150/32 mm
Gewicht 450
Auflage 14
Verkaufsrang 54.889
Buch (gebundene Ausgabe)
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Im vorliegenden schmalen Roman - auf der Longlist zum Dt.Buchpreis 2014 - spielt Autor Michael Köhlmeier mit der fiktiven Begegnung/Freundschaft zweier berühmter Männer. Sein (zeitweiliger) Ich-Erzähler findet in Unterlagen seines verstorbenen Vaters, einem großen Verehrer Winston Churchills, Papiere, die belegen, das der berühmte Im vorliegenden schmalen Roman - auf der Longlist zum Dt.Buchpreis 2014 - spielt Autor Michael Köhlmeier mit der fiktiven Begegnung/Freundschaft zweier berühmter Männer. Sein (zeitweiliger) Ich-Erzähler findet in Unterlagen seines verstorbenen Vaters, einem großen Verehrer Winston Churchills, Papiere, die belegen, das der berühmte Staatsmann und der ebenso berühmte Stummfilmstar befreundet waren.Ursprünglich von einer Party an den Strand geflüchtet, treffen die beiden aufeinander und erkennen einen Seelenverwandten:beide leiden seit Jahren unter Schüben schwerer Depression und "spielen" ebenso lange mit dem Gedanken, die erfolgreichste Selbstmordmethode für sich zu finden.Als sie sich an diesem Abend nach intensivem Gespräch von einander verabschieden, haben sie sich versprochen 1.nie irgendjemandem, und schon gar nicht der Presse,zu erzählen, worüber sie sich ausgetauscht haben und 2. sofort anzureisen, falls einer von ihnen wieder dem schwarzen Hund=der Depression zum Opfer fallen sollte.Eine faszinierende Idee von Michael Köhlmeier, die er kongenial umgesetzt hat : man ist als Leser häufig versucht, die komplette Geschichte für bare Münze zu nehmen und sich zu fragen, wo Recherche aufhört und Phantasie beginnt....Vielleicht aber auch ein Buch, das den Leser einfach dazu bringt, sich einmal erneut mit Chaplin und seinen Filmen bzw.der Person Churchills Und ihrem gemeinsamen Kampf gegen Adolf Hitler und seiner Politik auseinanderzusetzen. Interessant !

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Charlie Chaplin und Winston Churchill trafen sich bei einer Party und gingen am Strand spazieren. Als sie feststellten, dass sie beide unter Depressionen litten, schworen sie sich, wenn nötig, immer für den anderen, da zu sein. Das hielten sie ein Leben lang durch.

Köhlmeier erzählt hier meisterhaft und in schöner Sprache den Verlauf
Charlie Chaplin und Winston Churchill trafen sich bei einer Party und gingen am Strand spazieren. Als sie feststellten, dass sie beide unter Depressionen litten, schworen sie sich, wenn nötig, immer für den anderen, da zu sein. Das hielten sie ein Leben lang durch.

Köhlmeier erzählt hier meisterhaft und in schöner Sprache den Verlauf dieser außergewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei Berühmtheiten die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Für Leser die "Ostende 1936, Sommer der Freundschaft" gerne gelesen haben!

„Eine ungewöhnliche Freundschaft“

Henrik Nobis, Thalia-Buchhandlung Dresden

Zwei Männer, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: der eine stammt aus einer adligen Familie und schlägt zunächst eine Karriere beim Militär, später in der Politik ein, der andere kommt aus ärmsten Verhältnissen und widmet sich dem Film - der eine heißt Winston Churchill, der andere Charlie Chaplin. Ihre große Gemeinsamkeit wird Zwei Männer, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: der eine stammt aus einer adligen Familie und schlägt zunächst eine Karriere beim Militär, später in der Politik ein, der andere kommt aus ärmsten Verhältnissen und widmet sich dem Film - der eine heißt Winston Churchill, der andere Charlie Chaplin. Ihre große Gemeinsamkeit wird später der Kampf gegen Hitler und den Faschismus, doch da ist noch etwas anderes, das die beiden, die sich zufällig kennenlernten, verbindet: der "schwarze Hund", eine Depression, die die beiden hin und wieder heimsucht.
Sie versprechen sich gegenseitig, in schweren Zeiten für den jeweils anderen da zu sein und entwickeln eine Methode, um den "schwarzen Hund" in Schach zu halten...

Churchill und Chaplin, zwei herausragende Persönlichkeiten im zwanzigsten Jahrhundert, und ihre Freundschaft, die es tatsächlich gab. Michael Köhlmeier, ein begnadeter Erzähler, griff diese wundervolle Geschichte auf und kreierte daraus einen der empfehlenswertesten deutschsprachigen Romane des Jahres 2014!

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Ein wunderbarer Roman über die unwahrscheinliche, aber tatsächliche Freundschaft zwischen Chaplin und Churchill, die nicht zuletzt der Kampf gegen den "schwarzen Hund" verband. Ein wunderbarer Roman über die unwahrscheinliche, aber tatsächliche Freundschaft zwischen Chaplin und Churchill, die nicht zuletzt der Kampf gegen den "schwarzen Hund" verband.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Klasse Roman über Chaplin und Churchill, die jeder auf seine Art Großes schafften und Hitler bekämpften - mit all ihren Abgründen. Eine wunderbare Lektüre. Klasse Roman über Chaplin und Churchill, die jeder auf seine Art Großes schafften und Hitler bekämpften - mit all ihren Abgründen. Eine wunderbare Lektüre.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Absolut interessante und intelligente Lektüre, wer weiß schon,das Churchill und Chaplin Leidens genossen und Freunde waren? Absolut interessante und intelligente Lektüre, wer weiß schon,das Churchill und Chaplin Leidens genossen und Freunde waren?

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Realität und Fiktion finden hier perfekt zusammen und ergeben ein gelungenes Bild einer großen Freundschaft. Realität und Fiktion finden hier perfekt zusammen und ergeben ein gelungenes Bild einer großen Freundschaft.

Sabine Leschinski, Thalia-Buchhandlung Solingen

Wenn Sie kurzweilige, aber dennoch anspruchsvolle Unterhaltung suchen, liegen Sie hier vollkommen richtig. Dies ist eine Romanbiografie, wie man sie selten findet- großartig! Wenn Sie kurzweilige, aber dennoch anspruchsvolle Unterhaltung suchen, liegen Sie hier vollkommen richtig. Dies ist eine Romanbiografie, wie man sie selten findet- großartig!

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ungewöhnliches Zusammentreffen eines Politikers und einem Komiker der ausgehenden 30er Jahre. Phantasievoll, künstlerisch und sehr fesselnd geschrieben. Ungewöhnliches Zusammentreffen eines Politikers und einem Komiker der ausgehenden 30er Jahre. Phantasievoll, künstlerisch und sehr fesselnd geschrieben.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Im Plauderton wird über die Freundschaft dieser unterschiedlichen Männer erzählt, die eines gemeinsam haben: den "Schwarzen Hund". Wunderbar, originell, geistreich, feinsinnig. Im Plauderton wird über die Freundschaft dieser unterschiedlichen Männer erzählt, die eines gemeinsam haben: den "Schwarzen Hund". Wunderbar, originell, geistreich, feinsinnig.

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ein fiktives Gespräch zwischen Chaplin und Churchill. Die tatsächlich befreundet waren und sich über den Tod und das Leben austauschen. Ein fiktives Gespräch zwischen Chaplin und Churchill. Die tatsächlich befreundet waren und sich über den Tod und das Leben austauschen.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Auf die Idee, dass sich Winston Churchill und Charlie Chaplin am Strand treffen, muss man erst einmal kommen. Und was ist? Die Idee hat ein sehr gutes Buch schreiben lassen. Auf die Idee, dass sich Winston Churchill und Charlie Chaplin am Strand treffen, muss man erst einmal kommen. Und was ist? Die Idee hat ein sehr gutes Buch schreiben lassen.

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Tolle Erzählung eine fantastischen Freundschaft...
Man ist nicht nur gut unterhalten, man erfährt sogar noch was dabei...
Tolle Erzählung eine fantastischen Freundschaft...
Man ist nicht nur gut unterhalten, man erfährt sogar noch was dabei...

S. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Dieser teils fiktionale Roman über zwei große unterschiedliche Geister beleuchtet auf ungewöhnliche Weise ihren gemeinsamen Kampf gegen Hitler und die Dunkelheit in ihrem Inneren. Dieser teils fiktionale Roman über zwei große unterschiedliche Geister beleuchtet auf ungewöhnliche Weise ihren gemeinsamen Kampf gegen Hitler und die Dunkelheit in ihrem Inneren.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Außergewöhnliche Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 09.08.2015

Obwohl die Handlung von "Zwei Herren am Strand" komplett erfunden ist, ist sie so gut und überzeugend, dass ich tatsächlich gegoogelt habe, ob Winston Churchill und Charlie Chaplin einander wirklich einmal begegnet sind. Hervorragend recherchiert und fesselnd erzählt ist "Zwei Herren am Strand" sicher eine der außergewöhnlichsten Geschichten, die... Obwohl die Handlung von "Zwei Herren am Strand" komplett erfunden ist, ist sie so gut und überzeugend, dass ich tatsächlich gegoogelt habe, ob Winston Churchill und Charlie Chaplin einander wirklich einmal begegnet sind. Hervorragend recherchiert und fesselnd erzählt ist "Zwei Herren am Strand" sicher eine der außergewöhnlichsten Geschichten, die ich jemals gelesen habe! Next Stop: eine Winston Churchill Biographie!

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Lesen! Lesen! Lesen!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2014

grandios geschrieben, historisch interessant, menschlich, spannend, einfühlsam, gut. Ganz große Literatur!

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Der Buchpreis winkt
von einer Kundin/einem Kunden am 27.08.2014

Winston Churchill, eines der größten politischen Genies des vorigen Jahrhunderts, der sein Land allein gegen Hitler ins Gefecht führte, auf der einen Seite. Charlie Chaplin, ebenfalls Genie, allerdings in der Kunst der Filmgestaltung und Darstellung auf der einen Seite. Beide Giganten treffen einander, und Michael Köhlmeier schreibt darüber. Und... Winston Churchill, eines der größten politischen Genies des vorigen Jahrhunderts, der sein Land allein gegen Hitler ins Gefecht führte, auf der einen Seite. Charlie Chaplin, ebenfalls Genie, allerdings in der Kunst der Filmgestaltung und Darstellung auf der einen Seite. Beide Giganten treffen einander, und Michael Köhlmeier schreibt darüber. Und das macht er grandios. Vollkommen zurecht wurde das Werk für den Deutschen Buchpreis nominiert. Ein Glücksfall, für Verlag und Leser.

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von Sophie aus NÖ am 01.01.2015

Ein Blick ins facettenreiche Seelenleben von zwei ganz Großen der Weltgeschichte - ja. Eine Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten der menschlichen Seele ("Der schwarze Hund") - ja. Wer sich eine kurzweilige und spannende Geschichte erwartet, ist mit diesem Roman aber weniger gut beraten. Für mich ist es ein recht... Ein Blick ins facettenreiche Seelenleben von zwei ganz Großen der Weltgeschichte - ja. Eine Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten der menschlichen Seele ("Der schwarze Hund") - ja. Wer sich eine kurzweilige und spannende Geschichte erwartet, ist mit diesem Roman aber weniger gut beraten. Für mich ist es ein recht langatmiges Buch (zwar gekonnt formuliert - was den Lesefluss nicht unbedingt erleichtert - aber leider ohne den roten Faden einer Handlung), in dem Fiktion und Realität für meinen Geschmack etwas zu sehr verschwimmen... Muss man in dieser Form mögen.

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erstaunlich vielschichtiger Roman über eine der spannendsten Episoden der jüngeren europäischen Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Heppenheim am 02.11.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Warum habe ich es gelesen? Dies ist das letzte Buch meiner persönlichen Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2014. Ich habe es mir ganz bewusst bis zum Schluss aufgehoben, weil mir die Leseprobe am besten gefiel. Die Idee, diese großen Figuren der jüngeren Zeitgeschichte Europas literarisch in einem Roman zu vereinen, fand... Warum habe ich es gelesen? Dies ist das letzte Buch meiner persönlichen Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2014. Ich habe es mir ganz bewusst bis zum Schluss aufgehoben, weil mir die Leseprobe am besten gefiel. Die Idee, diese großen Figuren der jüngeren Zeitgeschichte Europas literarisch in einem Roman zu vereinen, fand ich großartig. Zudem hat sich die Leseprobe ausgesprochen unterhaltsam amüsant und flüssig lesen lassen. Wie war mein erster Eindruck? Ich war etwas irritiert, als ich gleich in einem der ersten Kapitel feststellen musste, dass die Themen “Depression” und “Suizid” in diesem Roman eine zentrale Rollen spielten würden. Dies wird weder in der Kurzbeschreibung des Verlags (siehe oben) noch in der Leseprobe erwähnt. Auch schien es zunächst nicht zu dem lockeren, unterhaltsamen Erzählstil zu passen. Ich hatte die Befürchtung, diese Krankheit würde ins Lächerliche gezogen. Wie fand ich das Buch insgesamt? Glücklicherweise bewahrheiteten sich meine Befürchtungen nicht. Zwar wird das Thema in diesem Roman nicht mit einer solchen Schwere belegt, wie dies in anderen Werk der Fall ist, dennoch wird der Ernst der Krankheit deutlich. Köhlmeier ist ein großartiger Erzähler. Am besten gefiel mir, wie er in diesem Roman historische Fakten und eigene Fiktion geschickt zu einem schlüssigen Ganzen zusammenfügt, und ganz nebenbei auch noch ein bedeutendes Stück europäische Zeitgeschichte erzählt. An einigen Stellen gelingt diese Mischung so gut, dass mir zunächst nicht ganz klar, wurde, ob es sich nun um einen historische Tatsache handelt, oder der Fantasie des Autors entspringt. Dies klingt, als müsse der Roman “schwere Kost” sein. Und sicher ist er nicht trivial. Aber ich habe ihn auch nicht als anstrengend erlebt. Das Buch liest sich durch den lockeren, amüsanten Erzählstil Köhlmeiers flüssig und leicht. Die Machart erinnerte mich ein kleines bisschen an “Kastellau” von Charles Lewinsky. In beiden Büchern werden unterschiedliche Quellen zitiert und zu einem Roman zusammengefügt. Während dies aber bei Lewinsky ausschließlich mit fiktivem Material und in weitestgehend umkommentierter Form geschieht, mischt Köhlmeier real existierende Dokumente mit fiktivem und erweiterter den Rahmen zusätzlich um einen Erzähler, der den Leser durch die Geschichte führt. Die einzelnen Teile müssen also nicht vom Leser selbst zusammengefügt werden, sondern werden fertig einschließlich Interpretation angeboten. Dies macht es einfacher zu lesen, nimmt dem Leser aber auch den Spaß an der eigenen detektivischen Arbeit. Andererseits aber erweitert die Rahmenhandlung in “Zwei Herren am Strand” die Geschichte aber auch um zwei weitere Personen: den Erzähler und sein Vater, über die der Leser zwar nur wenig erfährt, sich aber das ein oder andere denken kann. Denn tatsächlich gibt es Parallelen zwischen dem Erzähler und seinem Vater und Chaplin und Churchill, wie sie im Roman dargestellt werden. So wird bald klar, dass auch der Erzähler und der Vater an Depressionen leiden bzw. litten, ohne dass dies an irgendeiner Stelle direkt und offen ausgesprochen wird, was ich als wahre Kunst empfand. Einzig eine Stelle in der Mitte des Romans las ich mit leichter Empörung. Hierin wird Hitler beschrieben, der – ebenfalls depressiv – von Chaplin und Churchill zu ihresgleichen wahrgenommen wird. Dies schien mir dann doch etwas zu weit zu gehen. Nachdem ich den Gedanken aber etwas sacken ließ, kam es mir schließlich gar nicht mehr so skandalös vor. Letztlich zeigt es nur, dass es jeden treffen kann. Alles in allem ist “Zwei Herren am Strand” ein erstaunlich vielschichtiger Roman über eine der spannendsten Episoden der jüngeren europäischen Geschichte.

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Nüchtern bis zur Erleuchtung
von YukBook aus München am 22.07.2015
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Dieses Hörbuch von Michael Köhlmeier hat mich überrascht. Sie handelt von Winston Churchill und Charlie Chaplin und dennoch spielen Weltpolitik und Filmkunst eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es um ihre enge Freundschaft und das, was sie am stärksten verbindet: der Versuch, ihre Depressionen zu bekämpfen. Sie lernen sich auf einer... Dieses Hörbuch von Michael Köhlmeier hat mich überrascht. Sie handelt von Winston Churchill und Charlie Chaplin und dennoch spielen Weltpolitik und Filmkunst eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es um ihre enge Freundschaft und das, was sie am stärksten verbindet: der Versuch, ihre Depressionen zu bekämpfen. Sie lernen sich auf einer Dinnerparty in Santa Monica im Jahr 1927 kennen und stellen fest, dass sie trotz unterschiedlicher Herkunft und Weltanschauungen Seelenverwandte sind. Beide werden regelmäßig von Ängsten und Schwermut – vom „schwarzen Hund“ – befallen und sinnieren über verschiedene Techniken des Selbstmords. Künftig wollen sie sich jedoch gegenseitig beistehen und „nüchtern bis zur Erleuchtung“ dem Weltschmerz entgegentreten – jeder auf seine eigene Art: Churchill widmet sich der Malerei während Chaplin die „Methode des Clowns“ empfiehlt, bei der man sich selbst lächerlich macht, damit ein Teil des Ichs über den anderen lachen kann. Nebenbei werden biographische Momentaufnahmen und Anekdoten über ihre Zeitgenossen eingestreut. Zum Ende hin rücken die politischen Weltlage und ihr vereinter Kampf gegen Hitler stärker in den Fokus. Bei Hörspielen stört mich oft, dass die Stimme zu aufdringlich ist und von der Handlung ablenkt, was hier jedoch glücklicherweise nicht zutrifft. Michael Köhlmeier präsentiert mit seiner zurückhaltenden und ruhigen Stimme auf sehr angenehme Art die geistreiche und zugleich melancholische Erzählung.

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