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Relictio

Das Vermächtnis des Ketzers

(4)
An ihrem letzten Schultag erwartet Daniel Treaghus und Philipp Smiddlethorp eine böse Überraschung: Binnen 14 Tage sollen sie eine Hausarbeit über Dante Alighieris Inferno und dem bei lebendigem Leib verbrannten Ketzer Giordano Bruno anfertigen. Während Philipp beim Studium der alten Schriften auf ein verborgenes Rätsel stößt, entfacht Daniel im Online-Spiel Relictio einen Krieg epischen Ausmaßes. Keiner der beiden Freunde erahnt die schicksalhafte Verknüpfung ihrer so unterschiedlichen, von Leidenschaft geprägten Wege.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 360 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783000488726
Verlag Alea
eBook
10,99
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Beschreibung des Ablaufs eines Computerspiels für den, der's mag
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 01.06.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vier Hauptpersonen: Philipp Smiddlethorp und Daniel Treaghus in der Gegenwart und Giordano Bruno und Dante Alighieri in der Vergangenheit. Es beginnt sehr verstörend mit einer Vermenschlichung oder Beseelung von Philipps Oberlippenbehaarung, die seit Generationen das Spiegelproblem diskutierte. Das muss man schlucken, damit der Roman starten kann. Der Start – nach... Vier Hauptpersonen: Philipp Smiddlethorp und Daniel Treaghus in der Gegenwart und Giordano Bruno und Dante Alighieri in der Vergangenheit. Es beginnt sehr verstörend mit einer Vermenschlichung oder Beseelung von Philipps Oberlippenbehaarung, die seit Generationen das Spiegelproblem diskutierte. Das muss man schlucken, damit der Roman starten kann. Der Start – nach kurzer Fehlzündung – ist dann verheißungsvoll: Philipp und Daniel sollen eine Hausarbeit über Giordano Bruno und Dante Alighieri schreiben. Doch die Verheißung läßt auf sich warten, Als die vom Autor gezündeten Vernebelungskerzen sich verflüchtigten und die Handlung allmählich Fahrt gewinnt wird Daniel das Computerspiel Relictio vorgeschlagen und er willigt (leider) ein. Nun folgt seitenweise die Beschreibung der Action innerhalb des Computerspiels. Sie enthält vieles, was ich an Computerspielen dieser Art nicht mag und so manche Science Fiction für mich schlecht macht: – haufenweise neue Namen wie Ba'ak, Thorg, Achairon, ... – ständig werden neue Regeln nachgeschoben – alles dreht sich um gewaltsame Auseinandersetzung. Quantität kaschiert beim Spiel Relictio fehlende Qualität: die Kriegsgeräte treten in hoher Stückzahl auf, z.B. 10 Millionen Kriegsschiffe. Die Beschreibung des Schlachtengetümmels wird unterbrochen durch ausgiebige Zitierung der das Spiel Relictio begleitenden Forumseinträge mit „geistreichen” Einträgen wie „Manipulatives Arschloch!” Auch die übrige Sprache des Autors ist mehr als gekünstelt (der künstlichen Umgebung angepasst?). Beispielsweise die Personenbeschreibung eines der beiden Gegenwarts-Protagonisten: „zweifelsfrei kann gesagt werden, dass das Konstrukt »Philipp Smiddlethorp« in puncto Nahrungsaufnahme wesentlich vorteilhafter war als hinsichtlich der Ästhetik” (S. 23). Wenn ich diesen verschnörkelten Satz richtig verstehe, dann wollte der Autor sagen: Philipp aß aus der Chipstüte gekonnter (besser, schöner) als er aussah. Weit über der Mitte des Buchs setzte ich dem langweiligen Treiben ein Ende und klappte das Buch enttäuscht zu.

Panpsychismus
von Phil Humor am 25.04.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was die beiden auszeichnet: Sie können sich sehr schnell Wissen aneignen, dazulernen. Aber werden Philipp und Daniel überfordert? Fast ohne Schlaf die Welträtsel in wenigen Tagen ausklabüstern zu wollen - eine edle Unternehmung. Das weiterdenken, was Giordano Bruno angefangen hat; wie viel Welträtsel verträgt der Mensch? Sie machen sich... Was die beiden auszeichnet: Sie können sich sehr schnell Wissen aneignen, dazulernen. Aber werden Philipp und Daniel überfordert? Fast ohne Schlaf die Welträtsel in wenigen Tagen ausklabüstern zu wollen - eine edle Unternehmung. Das weiterdenken, was Giordano Bruno angefangen hat; wie viel Welträtsel verträgt der Mensch? Sie machen sich auf die Suche, ohne zu wissen, was sie suchen. Doch unser Gehirn arbeitet selektiv - es will wissen, worauf es achten soll. Wenn der Modus so gestellt ist, dass auf einmal alles als wichtig und bedeutend eingestuft wird, dann kombiniert das Gehirn munter die Fakten, bildet Figuren, Muster, bietet immer neue Varianten an, stolz darauf, was es alles aus dem Hut zaubert. Doch hat das etwas mit Wahrheitsfindung zu tun? Gewiss, im Vorfeld des eigentlich Wissenschaftlichen, muss man Hypothesen-willig sein, bereit für was Kühnes. Aber in Dante Alighieris "Göttlicher Komödie" ohne Führer unterwegs zu sein - die beiden verirren sich. Sie hätten zwei Beatrices mitnehmen sollen. Frauen können Männer gut dirigieren. Stattdessen vertrauen sie aus Bequemlichkeit dem erst Besten. Gerade auf dem Weg in die Hölle ist es wichtig, verlässliche Partner zu haben; doch inwieweit können sie ihrem eigenen Gehirn trauen? Welche Streiche heckt es aus? Welträtsel und Seinserkenntnis - man braucht als Instrumentarium Witz, Intelligenz. Das haben die beiden. Vielleicht hätten sie eher darauf kommen müssen, dass Welt sich auch in ihrem Kopf abspielt - und sie diese inneren Seelenlandschaften nicht genügend würdigen. Ihr Ego ist wichtig. Witzig im Buch: Panpsychismus. Die Dinge rätseln selber über die Welt. Ab wann kann man von Einheit sprechen? Wie kommt Geist in die Welt - können Dinge geistreich sein? Interview mit Chips - wenn es wenigstens Computer-Chips wären - aber High Life in der Chips-Tüte, das ist klärungsbedürftig. Dinge haben nicht solche Freiheit, sie sind Materie ... oder ist doch alles belebt, steckt die Weltseele in allem? Sie gehen es mathematisch an; als ob das, was vom Universum unabhängig ist - das Apriori - irgendetwas retten könnte. Ist aber auch schwer, das Universum von innerhalb des Universums zu beurteilen. Daniel entwickelt mit dem Computer-Spiel "Relictio" ein neues Universum: Fantasie einsetzen im Rahmen des Spiels - doch es ist so, als ob er Fantasie-Pferde zähmen will. In ihnen steckt Energie. Es ist nicht gesagt, dass derjenige, der die Pferde züchtet, ihnen ihre Freiheit nehmen will - sie sollen ja frei sein. Pegasus würde dem zustimmen. Daniel erlebt es als Story - er selber ist mit seiner Story sehr zufrieden; hätte er es langsamer angehen sollen? Begeisterung gehört dazu, ein gewisser Fanatismus - die Fähigkeit, alles drum herum wirklich als peripher anzusehen. Man möchte Dante Alighieri hinzubitten: Er weiß ja nicht mal, dass seine "Göttliche Komödie" so populär ist. Oder weiß er es mittels der Weltseele? Wo würde er Giordano Bruno hinschicken - wenn er nicht begrenzt ist durch den Zeitgeist, sondern wenn er urteilen kann in Übereinstimmung mit der Weltseele? Wenn jemand gemäß seines Dafürhaltens handelt und gute Argumente vorbringen kann - soll er sich verstellen? Giordano Bruno würde heutzutage zu anderen Schlüssen gelangen - aber wären wir bereit für seinen beißenden Spott, seine Ungezügeltheit? So wie Dante Alighieri die Prominenten zuordnet - das stößt auf Ablehnung: Jeder würde das Hölle-Himmel-Spiel anders spielen - wer sind die Guten? Würde man sich selber das Heiligsein oder das Scheinheiligsein bescheinigen? Es beginnt mit einer moralischen Frage - doch Philipp und Daniel weichen dem aus. Daniel nutzt die Gelegenheit zum Schreiben ... und unterschätzt die Kräfte; Schreiben ist was Schöpferisches. Ein skurriler Gedanke: Verantwortung zu haben für seine Protagonisten? Aber das Werk von Dante Alighieri führt ein Eigenleben, wirkt in der Historie, beeinflusst, verändert Menschen. Ebenso das Werk von Giordano Bruno. Zuerst hatte ich vermutet, dass Daniel zum Schreiben gebracht werden soll. Das Spiel "Relictio" nutzen, damit er die angeregte Fantasie weiterschwingen lässt in der Story, ihr das zugutekommen lässt. Tja, wenn man als Autor nur die alleinige Deutungshoheit hätte - aber die Figuren deuten sich selber, nutzen den Impulsantrieb, der schon immer in ihnen steckte - der Impuls wird weitergegeben - von Dante Alighieri, Giordano Bruno - mal sehen, wo er sich demnächst bemerkbar macht.

Großartig!
von Monika G. am 17.03.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wieder hat Jacob Nomus ein sprachgewaltiges, unsäglich spannendes Werk geschaffen, das den Leser unerträglich fesselt, tief bewegt, den Geist beflügelt und das eigene Weltbild in Frage stellen lässt. Das verheißungsvolle Cover passt perfekt zu diesem faszinierenden Roman, der reale, virtuelle und fiktive Welten äußerst raffiniert miteinander verbindet und den Leser... Wieder hat Jacob Nomus ein sprachgewaltiges, unsäglich spannendes Werk geschaffen, das den Leser unerträglich fesselt, tief bewegt, den Geist beflügelt und das eigene Weltbild in Frage stellen lässt. Das verheißungsvolle Cover passt perfekt zu diesem faszinierenden Roman, der reale, virtuelle und fiktive Welten äußerst raffiniert miteinander verbindet und den Leser augenblicklich in seinen Bann zieht. Historiker, Mathematiker und Philosophen werden von der sensationellen Idee des verborgenen Rätsels begeistert sein und diese Hommage an Giordano Bruno sehr wertschätzen! Jeder Leser wird die Protagonisten Philipp Smiddlethorp und Daniel Treaghus lieben! Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit, in der man täglich mit Informationen überflutet, oft den Blick für das Wesentliche verliert, ist es wunderbar, in diesem aufregenden und inspirierenden Roman zu versinken. Man muss weder Dante Alighieris Inferno noch Giordano Bruno kennen, um dieses mitreißende Abenteuer, bei dem man die Spannung kaum ertragen kann und sich gleichzeitig viele Fragen stellt, die schon lange tief im eigenen Unterbewusstsein geschlummert haben, zu erleben. Sehr empfehlenswert!