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Die Spionin

Roman

(88)

Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in
ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen: vom Mädchen Margarethe Zelle aus der holländischen Provinz zur exotischen Tänzerin Mata Hari, die nach ihren eigenen Vorstellungen lebte und liebte und so gleichsam zu einer der ersten Feministinnen wurde. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, lässt sie sich - erotisch wie politisch - auf ein gefährliches Doppelspiel ein.

Rezension
Kai Lohnert, Literaturexperte Thalia:
Die Tänzerin Mata Hari, die während des Ersten Weltkrieges als Spionin für den deutschen Geheimdienst arbeitete und deswegen von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt wurde, hat mich immer schon fasziniert. Nun hat sich der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho dem Mythos dieser schillernden Frau, die eigentlich Margaretha Zelle hieß und in den Niederlanden aufwuchs, literarisch angenommen. In seinem neuen Roman „Die Spionin“ versucht Coelho zu ergründen, wer diese geheimnisvolle Frau war, die mit ihrer Idee von Freiheit und Leben schon früh die ersten Feministinnen inspirierte und die vielen als das Idealbild einer Femme fatale entsprach. Ich bin kein Fan von Coelho. Aber in diesem Buch versteht er es wirklich meisterlich, das bewegte Leben dieser geheimnisvollen Frau dramaturgisch interessant über viele Jahrzehnte hinweg nachzuerzählen. Dabei ergibt sich für den Leser eine vielschichtige Interpretationsmöglichkeit von Zelles Lebensverständnis.
Portrait
Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro, lebt heute mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf. Alle seine Romane, insbesondere ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹, ›Elf Minuten‹ und zuletzt ›Untreue‹, sind Weltbestseller, wurden in 81 Sprachen übersetzt und erreichten eine bisherige Weltauflage von über 210 Millionen Exemplaren. Seine Reflexionen und die Themen seiner Bücher regen weltweit Leser zum Nachdenken an und dazu, ihren eigenen Weg zu suchen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 23.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06977-8
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 189/124/24 mm
Gewicht 254
Originaltitel A Espiã
Auflage 2
Verkaufsrang 1.314
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Das Leben der Mata Hari“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Ein neuer Paulo Coelho ist immer was ganz Besonderes! Auch dieses Buch, das uns die Geschichte von Mata Hari erzählt, habe ich wieder sehr genossen. Kurz vor ihrer Hinrichtung schreibt Margarethe Zelle Briefe, in denen wir Einblicke in ihr Leben bekommen. Die Antwort ihres Anwalts und ein Brief, den sie nie lesen wird, ergänzen das Ein neuer Paulo Coelho ist immer was ganz Besonderes! Auch dieses Buch, das uns die Geschichte von Mata Hari erzählt, habe ich wieder sehr genossen. Kurz vor ihrer Hinrichtung schreibt Margarethe Zelle Briefe, in denen wir Einblicke in ihr Leben bekommen. Die Antwort ihres Anwalts und ein Brief, den sie nie lesen wird, ergänzen das Bild. Ein rundum gelungenes Buch!

„Margarethe Zelle“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Von Margarethe Zelles Lebensweg aus der Provinz bis hin zur schimmernden Gestalt Mata Hari 's ranken sich unendliche Gerüchte , Skandale und politische Verbrechen ! Schwer bis fast unmöglich diesem prallen Doppelleben literarisch gerecht zu werden. Paul Coelho versucht es trotzdem und lässt sie selbst erzählen , manchmal etwas Von Margarethe Zelles Lebensweg aus der Provinz bis hin zur schimmernden Gestalt Mata Hari 's ranken sich unendliche Gerüchte , Skandale und politische Verbrechen ! Schwer bis fast unmöglich diesem prallen Doppelleben literarisch gerecht zu werden. Paul Coelho versucht es trotzdem und lässt sie selbst erzählen , manchmal etwas schwerfällig , vor allem aber schlicht und ohne Pathos ! Ein wenig mehr Glitzer hätte Mata Hari Lebensdarstellung vielleicht gut getan....

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Dieser Roman hat mich leider nicht überzeugt. Keine Spannung und eher langweilig. Dieser Roman hat mich leider nicht überzeugt. Keine Spannung und eher langweilig.

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Das Leben Mata Haris - der ewige Mythos. Leider etwas langatmig erzählt, es baut sich keine Nähe zur Hauptfigur auf! Schade, denn der Mix aus Realität und Fiktion klang gut. Das Leben Mata Haris - der ewige Mythos. Leider etwas langatmig erzählt, es baut sich keine Nähe zur Hauptfigur auf! Schade, denn der Mix aus Realität und Fiktion klang gut.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Leuna

Die Geschichte der berühmten Tänzerin und Spionin Mata Hari - einer mutigen, starken und emanzipierten Frau, die ihrer Zeit weit voraus war - hier aus der Feder von Paulo Coelho. Die Geschichte der berühmten Tänzerin und Spionin Mata Hari - einer mutigen, starken und emanzipierten Frau, die ihrer Zeit weit voraus war - hier aus der Feder von Paulo Coelho.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
88 Bewertungen
Übersicht
28
24
30
5
1

Spionin wider Willen
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2016

Mata Hari sieht sich als Opfer von Manipulationen und obwohl das Buch mit ihrer Hinrichtung beginnt, erfahre ich rückblickend ihre teils wahre sowie von Paulo Coelho erfundene Geschichte. Sie wuchs als Margaretha Zelle in den Niederlanden auf und genoss eine gute Erziehung, doch ihre anschliessende Heirat mit einem gewalttätigen... Mata Hari sieht sich als Opfer von Manipulationen und obwohl das Buch mit ihrer Hinrichtung beginnt, erfahre ich rückblickend ihre teils wahre sowie von Paulo Coelho erfundene Geschichte. Sie wuchs als Margaretha Zelle in den Niederlanden auf und genoss eine gute Erziehung, doch ihre anschliessende Heirat mit einem gewalttätigen Offizier endet in ihrer Flucht und in einem kompletten Neuanfang in Paris. Dafür liess sie sogar ihre Tochter im Stich, der sie dieses Tagebuch als Erklärung über ihr Handeln widmet. Als Tänzerin in Paris erfüllte sie sich einen Lebenstraum und lebte feudal, jedoch verkaufte sie so auch ihren Körper und erfuhr wahre Liebe ohne Happy End nur einmal mit einem Russen und so wurde sie schlussendlich als einsame Seele hinterichtet. Paolo Coelho schaffte es von Beginn auf mich fasziniert lesen zu lassen. Die Stärke und der Stolz dieser für die damalige Zeit zu emanzipierten Frau ist beim lesen deutlich zu spüren, aber auch die Melancholie und die schwierigen Lebensbedingungen der damaligen Kriegszeit. Das Buch war für mich der Auslöser mich intensiver mit dem Leben der Mata Hari zu befassen und macht mich nun sehr neugierig darauf ob die echte Wahrheit 2017 aufgedeckt wird.

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Packend und intim: Das Portrait einer unschuldigen Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 31.01.2017

Mit seiner bekannt wunderbaren Art zu erzählen und den Leser in Gedanken anderer zu entführen, widmet sich Paulo Coelho einer Person, deren Künstlernamen wohl fast jeder kennt: Mata Hari. Dass dieser Name immer wieder mit Spionage in der einen oder anderen Form in Verbindung gebracht wird, wusste ich vor... Mit seiner bekannt wunderbaren Art zu erzählen und den Leser in Gedanken anderer zu entführen, widmet sich Paulo Coelho einer Person, deren Künstlernamen wohl fast jeder kennt: Mata Hari. Dass dieser Name immer wieder mit Spionage in der einen oder anderen Form in Verbindung gebracht wird, wusste ich vor der Lektüre. Wie es aber dazu kam und dass Mata Hari, wie es scheint, nichts getan hatte und trotzdem verurteilt wurde, war mir unbekannt. Ohne sich akribisch an die Realität zu halten, entwickelt Coelho doch ein sehr packendes und intimes Portrait einer Frau, die, für ihre Einstellung, zu früh lebte und damit die damalige Gesellschaft zu Beginn des ersten Weltkriegs vor den Kopf stieß. Neben ihrer offen zu Schau gestellten Sexualität brachte auch ihr großes Mundwerk sie immer wieder in Schwierigkeiten. Doch trotz dieser Momente und ihrer dramatischen jungen Jahre und einer zerstörerischen Ehe schaffte es die gebürtige Niederländerin Margaretha Zelle, lange Zeit ein für sie erfülltes und befreites Leben zu führen, frei von Zwängen und nur sich selbst treu. Ein Traum, der trotz Emanzipation und heutigen Gesellschaftsstandards vielen Frauen auch heute noch für immer verwehrt bleibt.

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Die Spionin
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 05.12.2016

Anhand eines fiktiven Briefes geschrieben von Margaretha MacLeod geborene Zelle an ihre Tochter, die jedoch unter ihrem Künstlernamen Mata Hari weitaus bekannter ist, erfahren wir wie ihr Leben verlaufen ist. Mata Hari schreibt aus der Gefängniszelle heraus wie sie versucht hat, aus dem eintönigen Leben in einem kleinen niederländischen... Anhand eines fiktiven Briefes geschrieben von Margaretha MacLeod geborene Zelle an ihre Tochter, die jedoch unter ihrem Künstlernamen Mata Hari weitaus bekannter ist, erfahren wir wie ihr Leben verlaufen ist. Mata Hari schreibt aus der Gefängniszelle heraus wie sie versucht hat, aus dem eintönigen Leben in einem kleinen niederländischen Ort herauszukommen. Die Heirat und Umsiedelung nach Niederländisch-Ostindien und die Geburt ihrer Tochter brachten jedoch genau das Gegenteil, sie fühlte sich eingesperrt und verließ Mann und Kind. Mit ihren Tanzdarbietungen - hauptsächlich in Paris - und vielen Männerbekanntschaften erhielt sie einen zweifelhaften aber auch glamourösen Ruf. Paulo Coelho ist es gelungen, mit leicht lesbarer und hoch interessanter Sprache das Leben und den Tod Mata Haris zu beleuchten. Äußerst gelungen!

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Marta Hari - eine einzigartige Frau
von larissaslawa aus Leipzig am 20.02.2017

Mata Hari - wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? In seinem neuen Buch „Die Spionin“ lässt Paulo Coelho sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis über ihr außergewöhnliches Leben berichten. Sie lebte und liebte nach ihren eigenen Vorstellungen und wurde so zu einer der ersten... Mata Hari - wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? In seinem neuen Buch „Die Spionin“ lässt Paulo Coelho sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis über ihr außergewöhnliches Leben berichten. Sie lebte und liebte nach ihren eigenen Vorstellungen und wurde so zu einer der ersten Feministinnen. Sie war eine besonders außergewöhnliche Person zu ihrer und wusste genau, was sie will und was sie nicht will. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, lässt sie sich auf ein gefährliches Doppelspiel ein. Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen - ein typischer Coelho, der meine Erwartungen nicht enttäuschte. Der Autor beschreibt sehr gut Gedanken, und Gefühle sowie die Charakterzüge, wie Willensstärke und Zielstrebigkeit, der Protagonistin. Die Fakten und Gegebenheiten sind gut recherchiert, was dem Leser einen guten Einblick in das Leben vom niederländischen Mädchen, später einer exotischen Tänzerin und Spionin Mata Hari, gibt. Coelhos „Spionin“ ist keine Mata Haris Biographie, der einzigartige Schreibstil des Autors lässt uns dennoch das Gefühl der damaligen Zeit als sehr lebendig zu empfinden. Ein Buch, das uns gut unterhalten und nachdenken lassen kann.

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Portrait einer einzigartigen Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Kelkheim am 20.01.2017

Meine Erwartungen In Paulo Coelhos neuem Roman „Die Spionin“ geht es um die bekannte Spionin Mata Hari alias Margarethe Zelle. Der Roman orientiert sich von der Thematik also an einer echten Geschichte, jedoch schreibt Coelho viel aus der Perspektive von Mata Hari selbst in Briefform. Es handelt sich also bei... Meine Erwartungen In Paulo Coelhos neuem Roman „Die Spionin“ geht es um die bekannte Spionin Mata Hari alias Margarethe Zelle. Der Roman orientiert sich von der Thematik also an einer echten Geschichte, jedoch schreibt Coelho viel aus der Perspektive von Mata Hari selbst in Briefform. Es handelt sich also bei „Die Spionin“ um eine Mischung aus wahren Begebenheiten und Fiktion. Ich hatte bereits nur den Alchimisten gelesen und war neugierig darauf, wie Coelho dieses hochpolitische Thema verarbeiten würde. Doch zu meiner Überraschung standen weniger die politischen Gegebenheiten im Vordergrund als das Gefühlsleben dieser Frau. Wer sich also für eine politische, sachliche Darstellung interessiert, dürfte von diesem Buch enttäuscht werden. Jedoch gibt Coelho dem Geschehen durch seinen Schreibstil und die Mystik, die er gerne einfließen lässt, eine ganz eigene Note- die mir sehr gut gefallen hat. Meine Eindrücke beim Lesen: Die Erzählformen wechseln häufig hin und her, so kann man beispielsweise an einigen Stellen Strukturen erkennen, die an Gleichnisse aus der Bibel erinnern, andere sind in der Brief- oder einer Art Tagebuchform geschrieben. Der Wechsel bringt zudem viel Abwechslung in die Handlung. Der Leser wird an dem Tag Mata Haris Hinrichtung ins Geschehen geworfen und erlebt dann eine Art Rückblende auf das Leben dieser eindrucksvollen Frau. Gerade die erste Szene hat mich sehr neugierig gemacht, da sie spannend geschrieben ist und man mehr über die Person und die Lebensumstände erfahren möchte. Und so berichtet Mata Hari als Ich-Erzählerin von ihrer Kindheit in den Niederlanden und ihrem Leben als Offiziersgattin in Indien. Sie beschreibt, wie stark die indische Kultur sie fasziniert hat und zugleich leidet der Leser mit ihr, wenn er erfährt, welche Leiden sie, u.a. durch ihren Ehemann, ertragen musste. Mich hat gerade die anschauliche Darstellung von emotionalen Erlebnissen beeindruckt und ergriffen. Ich fand es interessant zu lesen, wie sich die Persönlichkeit der Protagonistin entwickelt. Coelho hat die Eigenschaft Gefühle durch schöne Bilder transparent zu machen und so darzustellen, dass der Leser sich plötzlich selbst philosophische Fragen stellt, die sein eigenes Leben betreffen. Dennoch ist der Stil meistens recht klar und man hat nicht das Gefühl, dass viel „herumgeschwafelt“ wird. Man kann also zusammenfassen, dass das Thema des Romans zwar die Figur selbst ist, aber anhand ihrer Lebensgeschichte werden zugleich Philosophische Themen aufgegriffen, die dem Werk eine übergeordnete Handlung geben. Alles in allem zeichnet der Autor das Portrait einer eindrucksvollen intelligenten Frau, die sich kämpferisch durchs Leben schlägt, jedoch auch verletzliche Seiten zeigt. Zugleich werden am Rande die fragwürdigen und unmoralischen Machenschaften hoher politischer Autoritäten in Zeiten des ersten Weltkrieges beleuchtet. Ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der Politik aber auch große Gefühle mag.

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Mata Hari
von simi159 am 02.01.2017

Vorweg, dies ist das erste Buch das ich von Paul Coelho gelesen habe. Dementsprechend bin ich ohne Erwartungen an die Lektüre gegangen und habe gleichzeitig keinen Vergleich ob dieses Buch besser oder anders ist, als die anderen des Autors. „Die Spionin“ ist Margaretha Zelle, der Allgemeinheit besser bekannt... Vorweg, dies ist das erste Buch das ich von Paul Coelho gelesen habe. Dementsprechend bin ich ohne Erwartungen an die Lektüre gegangen und habe gleichzeitig keinen Vergleich ob dieses Buch besser oder anders ist, als die anderen des Autors. „Die Spionin“ ist Margaretha Zelle, der Allgemeinheit besser bekannt Ala Mata Hari, der ihr eigentlicher Name ebenso wie das Leben in den Überschaubaren Niederlanden zu eng und zu klein war. Was diese Frau ihr Leben lang suchte war die Freiheit. Die sie als erstes in der Ehe suchte. Ihr Mann, ein hohes Tier im Niederländischen Militär, nahm sie mit nach Ostindien. Doch dort ist die Welt für Frauen noch kleiner und enger als in den Niederlanden. Und so flieht Magaretha Zella nachdem sie zurück in der Heimat ist nach Paris und fängt dort mit dem Namen Mata Hari ein ausschweifendes Leben als exotische wie auch erotische Tänzerin an. Eine schillerndes Persönlichkeit, der sich Paul Coelho in diesem Buch in Form von Briefen, die das Leben Mata Paris, aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, widmet. Es soll keine Biographie sein, ist aber dennoch umfassend und gut recherchiert. Der sich an vielen Stellen mehr wie ein Bericht als ein Roman liest. Und die fiktiven Stellen sind bei der Lektüre nicht erkenn- und ausmachbar. Durch Coelho reduzierte, emotionslose Sprache wird der Leser nur gefühlt auf Distanz gehalten. Es zieht einen eher hinein, in diese alte Zeit, in der Frauen eher schönes Beiwerk und Mutter waren. Das Mata Hari eine Frau war die für Emanzipation eintrat, wie es auf dem Klappentext steht, kann ich nur bedingt nachvollziehen, denn für mich ist sie zwar eine Frau, die ihr eigenes selbstbestimmtes Leben leben will. Aber vom Autor dann doch nur als egoistisch denkender, oberflächiger und naiver Charakter dargestellt wird. Fazit: Der Anfang und das Ende des Buches haben mit gut gefallen, der Mittelteil war etwas diffus und langweilig. Auch konnte ich das Verhalten Mata Haris nicht so recht nachvoll ziehen. Vielleicht waren das die Fiktiven Teile von Coelho. Alles in allem unterhaltsam mit kleinen Längen…. Von mir gibt es 3,5 aufgerundet 4 STERNE.

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Mata Hari – ein rasanter Blick in ihre Lebensgeschichte
von LadyIceTea aus Essen am 28.12.2016

Paulo Coehlo lässt Mata Hari noch einmal lebendig werden. Mit einem fiktiven Brief, erzählt sie ihre Geschichte aus einem Gefängnis heraus – kurz vor ihrer Hinrichtung. Der Brief erzählt von ihrem Leben als Margaretha Zelle, als Ehefrau Mademoiselle MacLeod und ihrem Weg zur berühmten Tänzerin und Spionin Mata Hari.... Paulo Coehlo lässt Mata Hari noch einmal lebendig werden. Mit einem fiktiven Brief, erzählt sie ihre Geschichte aus einem Gefängnis heraus – kurz vor ihrer Hinrichtung. Der Brief erzählt von ihrem Leben als Margaretha Zelle, als Ehefrau Mademoiselle MacLeod und ihrem Weg zur berühmten Tänzerin und Spionin Mata Hari. Dies war mein erstes Buch von Coehlo und ich verstehe endlich, warum alle diesen Schriftsteller so sehr loben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich wusste nicht viel über Mata Hari, eigentlich gar nichts. Ich kannte nur ihre Bilder und wusste, dass sie eine Tänzerin ist. Coehlo hat es geschafft, mir in einer spannenden Art und Weise das Leben von Mata Hari näher zu bringen. Seine fiktiven Gespräche und Handlungen, hätten in meiner Vorstellung wirklich stattfinden können und haben mir alles sehr anschaulich nähergebracht. Ich finde Mata Hari ist eine sehr interessante Persönlichkeit und ich bin froh, ihr Leben durch dieses Buch näher kennen gelernt zu haben. Ich freue mich schon auf die anderen Bücher von Coehlo und kann dieses Buch hier wärmstens empfehlen.

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Eine ungewöhnliche Frau und ein gewohnt guter Autor
von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 23.12.2016

»Mein einziges Verbrechen war, eine unabhängige Frau zu sein.« Mata Hari in Die Spionin Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen. Mit Schwarzweiß-Fotos, einer Lebenschronik Mata Haris und... »Mein einziges Verbrechen war, eine unabhängige Frau zu sein.« Mata Hari in Die Spionin Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen. Mit Schwarzweiß-Fotos, einer Lebenschronik Mata Haris und einer Karte ihrer Reisen quer durch Europa. Coelho wendet sich einem für ihn ungewohntem Thema zu. Er erzählt, anhand von bestehenden Dokuments, die Geschichte einer selbstbewussten Frau, deren Einstellungen von Freiheit und Weiblichkeit geprägt waren und die nicht zur damaligen Gesellschaft passten. Diese Geschichte beginnt mit Mata Haris Hinrichtung im Jahre 1917, aus der Sicht eines ihrer „Mörder“. Dargelegt werden die Ereignisse in Briefform: Mata Hari übergibt ihrem Anwalt Monsieur Clunet bei Verlassen ihrer Zelle einen langen Brief. Durch diese von Coelho gewählte Schreibform wird der Leser direkt in Mata Haris Lebensgeschichte hineingezogen. Der Roman hat mir sehr gefallen, und ich kann ihn nur empfehlen, auch für Leser, die Coelho sonst vielleicht nicht mögen. Coelho beschreibt die Dinge „nur“, ohne Wertung. Der Leser muss selbst seine Schlüsse ziehen. Das ist die große Kunst dieses Autors. „Die Spionin“ ist keine Biografie, das scheint nur auf den ersten Blick so. Der Autor verbindet die historisch belegten Begebenheiten mit fiktiven Szenen und hinterlässt uns ein gekonntes Ganzes.

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Mata Hari
von manu63 aus Oberhausen am 16.12.2016

In seinem Roman Die Spionin lässt der Autor Paulo Coelho Mata Hari einen fiktiven Brief für ihre Tochter schreiben. Um Mata Hari ranken sich viele Geschichten und Mythen, Coelho gibt ihr mit seinem Buch die Möglichkeit ihre Version zu erzählen, es ist ausdrücklich keine Biographie sondern eine gut... In seinem Roman Die Spionin lässt der Autor Paulo Coelho Mata Hari einen fiktiven Brief für ihre Tochter schreiben. Um Mata Hari ranken sich viele Geschichten und Mythen, Coelho gibt ihr mit seinem Buch die Möglichkeit ihre Version zu erzählen, es ist ausdrücklich keine Biographie sondern eine gut recherchierte Geschichte die Fiktion und Wahrheit vereint. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Die Gedankengänge von Mata Hari zu ihrem Leben ziehen den Leser in den Bann und teilweise verblüffte mich der sachlich erzählte Werdegang dieser Frau. Herausgekommen ist eine lesenswerte Version von Mata Hari und ihrem Leben, das durch sein kleines Buchformat auch gut als Zwischendurchlektüre in die Tasche passt.

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Mata Hari
von manu63 aus Oberhausen am 16.12.2016

In seinem Roman Die Spionin lässt der Autor Paulo Coelho Mata Hari einen fiktiven Brief für ihre Tochter schreiben. Um Mata Hari ranken sich viele Geschichten und Mythen, Coelho gibt ihr mit seinem Buch die Möglichkeit ihre Version zu erzählen, es ist ausdrücklich keine Biographie sondern eine gut... In seinem Roman Die Spionin lässt der Autor Paulo Coelho Mata Hari einen fiktiven Brief für ihre Tochter schreiben. Um Mata Hari ranken sich viele Geschichten und Mythen, Coelho gibt ihr mit seinem Buch die Möglichkeit ihre Version zu erzählen, es ist ausdrücklich keine Biographie sondern eine gut recherchierte Geschichte die Fiktion und Wahrheit vereint. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Die Gedankengänge von Mata Hari zu ihrem Leben ziehen den Leser in den Bann und teilweise verblüffte mich der sachlich erzählte Werdegang dieser Frau. Herausgekommen ist eine lesenswerte Version von Mata Hari und ihrem Leben, das durch sein kleines Buchformat auch gut als Zwischendurchlektüre in die Tasche passt.

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Mata Hari
von manu63 aus Oberhausen am 16.12.2016

In seinem Roman Die Spionin lässt der Autor Paulo Coelho Mata Hari einen fiktiven Brief für ihre Tochter schreiben. Um Mata Hari ranken sich viele Geschichten und Mythen, Coelho gibt ihr mit seinem Buch die Möglichkeit ihre Version zu erzählen, es ist ausdrücklich keine Biographie sondern eine gut... In seinem Roman Die Spionin lässt der Autor Paulo Coelho Mata Hari einen fiktiven Brief für ihre Tochter schreiben. Um Mata Hari ranken sich viele Geschichten und Mythen, Coelho gibt ihr mit seinem Buch die Möglichkeit ihre Version zu erzählen, es ist ausdrücklich keine Biographie sondern eine gut recherchierte Geschichte die Fiktion und Wahrheit vereint. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Die Gedankengänge von Mata Hari zu ihrem Leben ziehen den Leser in den Bann und teilweise verblüffte mich der sachlich erzählte Werdegang dieser Frau. Herausgekommen ist eine lesenswerte Version von Mata Hari und ihrem Leben, das durch sein kleines Buchformat auch gut als Zwischendurchlektüre in die Tasche passt.

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Paulo Coelho als Mata Hari
von Frieda-Anna am 14.12.2016

Kleines Büchlein, edler roter Einband, typisches Cover mit Bild und Schrift darunter. Alles wie gewohnt im rennomierten Diogenes-Verlag. Nur, dass Paulo Coelho diesmal selbst als seine Hauptfigur auftritt. Er ist in die mystisch schillernde Persönlichkeit Mata Haris geschlüpft und berichtet per Brief über deren Leben als weltberühmte, verführerisch exotische... Kleines Büchlein, edler roter Einband, typisches Cover mit Bild und Schrift darunter. Alles wie gewohnt im rennomierten Diogenes-Verlag. Nur, dass Paulo Coelho diesmal selbst als seine Hauptfigur auftritt. Er ist in die mystisch schillernde Persönlichkeit Mata Haris geschlüpft und berichtet per Brief über deren Leben als weltberühmte, verführerisch exotische Tänzerin und vermeintliche Spionin. Letzteres hat ihr den Tod durch Erschießen, ausgerechnet in ihrem Lieblingsland Frankreich, eingebracht. Ersteres zunächst Ruhm und wichtig(tuerische) Kontakte, dann die Erkenntnis an Wert und Popularität zu verlieren, zu altern. Aber eigentlich wollte sie ein eigenständiges Leben führen, autark sein und wissen, wer sie wirklich ist. Paulo Coelho macht deutlich, dass dies für eine Frau in den Anfängen des 20. Jahrhunderts nicht möglich war, ohne einen hohen Preis dafür zahlen zu müssen. Mata Hari hat ihn auf tragische Weise mit ihrem Leben bezahlt und Paulo Coelho vermittelt uns dies in seiner typischen Manier. Mit seinem eindringlich emotionalen Stil, der mich immer wieder dazu bringt, mich in eine Art emotionale Trance zu begeben und auch nach dem Lesen noch eine gewisse Zeit in seinem Werk zu verweilen. Er hat sich erlaubt, in "Die Spionin", fiktives Gedankengut mit wahren Begebenheiten zu vermischen und schafft es, Mata Hari nocheinmal wiederauferstehen zu lassen. Er lässt sie weise klingen, aber gleichzeitig auch naiv und unreif wirken wie ein Kind, was mich mitunter ihr gegenüber in ambivalenten Gefühlen zurückgelassen hat. Daher fiel es mir hier, frei nach Coelho, schwer, sie als erste Feministin und Kämpferin für ihre eigenen Werte und Bedürfnisse zu betrachten. Trotzdem: Dieses Buch, mit seiner dramatischen Protagonistin, hat meine Seele berührt. Paulo Coelho ist ein lesenswertes Essay über eine faszinierende Frau gelungen, die in der heutigen Zeit besser aufgehoben wäre. Wie immer lässt er uns durch sein Werk nachdenklich unsere eigene Person betrachten. Lesen und staunen!

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Ein ungewohnter Coelho
von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 14.12.2016

Mata Hari. Tänzerin. Verführerin. Spionin? Paulo Coelho lässt sie in einem fiktiven letzten Brief ihre Geschichte erzählen. Ein gewohnt guter Coelho, wenn auch zu einem ungewohnten Thema. Spirituelles spielt hier eher keine Rolle. Dafür zeichnet sich in dem Buch das Bild einer Frau ab, die für ihre Zeit viel zu... Mata Hari. Tänzerin. Verführerin. Spionin? Paulo Coelho lässt sie in einem fiktiven letzten Brief ihre Geschichte erzählen. Ein gewohnt guter Coelho, wenn auch zu einem ungewohnten Thema. Spirituelles spielt hier eher keine Rolle. Dafür zeichnet sich in dem Buch das Bild einer Frau ab, die für ihre Zeit viel zu unabhängig und frei war. Der Autor lässt sie, beruhend auf bestehenden Dokumente, ihre Geschichte erzählen, von ihrer unglücklichen Ehe und ihrem Ausbruch aus dieser in ein selbstbestimmtes Leben. Er zeigt, wie sie durch ihren Wunsch nach Beachtung zwischen die Fronten geraten ist und in den Verdacht einer Spionagetätigkeit kam. Es beschreibt aber auch Gründe für ihr Verhalten, und den Prozess, in dem eigentlich nichts gegen Mata Hari vorgebracht wurde. Viele Künstler, Musiker und andere prominente Personen der Zeit werden erwähnt, und es schadet sicher nicht, wenn einem die Namen geläufig sind. Mir hat das Buch sehr gefallen, und ich kann es nur empfehlen, auch für Leser, die Coelho sonst vielleicht nicht mögen.

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Paulo Coelho "verarbeitet" Mata Hari!
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 14.12.2016

Wieder ein neuer Roman von Paulo Coelho! Für alle Fans seiner bisherigen Werke: Es sollte gelesen werden! Das Thema Mata Hari in gewohnter Paulo Coelho-Manier leicht und etwas spirituell aufgearbeitet im Kurzform. Für alle die schon ein Werk von ihm gelesen haben und kein Fan wurden: Lieber nicht, es ist... Wieder ein neuer Roman von Paulo Coelho! Für alle Fans seiner bisherigen Werke: Es sollte gelesen werden! Das Thema Mata Hari in gewohnter Paulo Coelho-Manier leicht und etwas spirituell aufgearbeitet im Kurzform. Für alle die schon ein Werk von ihm gelesen haben und kein Fan wurden: Lieber nicht, es ist in gewohntem leicht esoterischen Prosa. Da gibt es sicherlich bessere Bücher, wenn man mehr zur Person Mata Hari wissen möchte. Wer noch kein Werk von Paulo Coelho gelesene hat: Eher einer seiner "sachlicheren Romane", der als Einstieg nicht schlecht ist! An dieser Anmerkung vorab merkt man , dass ich das Buch zwar nicht sonderlich schlecht fand, aber eine richtige Empfehlung möchte ich nicht aussprechen. Woran lag es? Sicherlich an meiner hohen Erwartungshaltung. Aber auch an anderen Faktoren. Als ich den Klappentext gelesen habe und die ersten Seiten angelesen, war ich positiv überrascht von Paulo Coelho, da ich zu der Fraktion gehöre, die schon 3 seiner Werke kennt, aber nicht überzeugt wurde. Ab Teil 2 und besonders der letzte Teil war mir zu esoterisch/zu spirituell. Da werden griechische Sagen zitiert, die Bibel und immer wieder die Liebe als Kraft über allem und natürlich der Bezug zum Universum wird auch herangezogen. Geschrieben ist es gut, leichte Prosa, die kein Missverständnis offen lässt und schnell gelesen ist. Der Roman mit nicht mal 200 Seiten ist in 4 Teile gegliedert. Erst wird die Hinrichtung sehr nüchtern beschrieben, dann folgt in Teil 1 und Teil 2 die briefliche Aufarbeitung aus der Sicht der Mata Hari an ihren Verteidiger. Im 3. und letzten Teil schreibt wiederum der Verteidiger an Mata Hari als er erfuhr, dass dem Gnadenersuch nicht statt gegeben wird. Durch diese Erzählform kann und will der Autor nicht alle biografischen Details aufarbeiten. Es ist eher eine Auseinandersetzung mit der Person Mata Hari, Ihrem Freiheitswillen, aber auch eine Aufklärung wie sie scheinbar war und warum sie so handelte. Daher darf man hier keine vollständige Biografie erwarten. Fazit: Ich hatte zu hohe Erwartungen und bin auch kein Fan von Paulo Coelho, daher war es nett, aber nicht überzeugend. Für andere kann ich mir vorstellen, ist es eine kurzweilige und unterhaltsame Lektüre. Daher nur 3 Sterne!

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Ein faszinierendes Frauenleben
von * Vivi * am 07.12.2016

Von Paulo Coelho erwartet man's eben nicht anders und man wird auch niemals enttäuscht: Er schafft Meisterwerke. Seine Darstellung über das Leben von Mata Hari ist beeindruckend und einfühlsam. Zwar geht es hier um eine gut recherchierte, dokumentarische Geschichte, die Erzählung durch fiktive Abschnitte ergänzt. Diese schöpferische Freiheit bereichert... Von Paulo Coelho erwartet man's eben nicht anders und man wird auch niemals enttäuscht: Er schafft Meisterwerke. Seine Darstellung über das Leben von Mata Hari ist beeindruckend und einfühlsam. Zwar geht es hier um eine gut recherchierte, dokumentarische Geschichte, die Erzählung durch fiktive Abschnitte ergänzt. Diese schöpferische Freiheit bereichert jedoch das Gesamtwerk. Die Vorstellung über ein aufregendes Leben und die Sehnsucht nach Unabhängigkeit trieben eine junge Dame dazu, eine zumindest sicher erscheinende Existenz aufzugeben. Sicher und unglücklich. Sie lebte nach dieser Entscheidung gewiss anders, doch das Anderssein hatte seinen Preis. Wie Mata Hari auf ihre unvermeidbare Tragödie zusteuert wird in Briefform niedergeschrieben. Zwei Ansichten werden geschildert und beide erscheinen jeweils eine Rechtfertigung zu sein. Mata Hari erklärt ihre Beweggründe zur gefahrenvollen „Spionage“, ihr Verteidiger erklärt, wieso ihr Fall vor dem Gericht von Anfang an aussichtslos war. Die rührende Erzählweise stimmt nachdenklich: War Mata Hari tatsächlich eine selbstbewusste Persönlichkeit? Wurde sie lediglich Opfer von Verrat und Intrigen? Musste sie denn leidenschaftslose Liebesaffären hinnehmen, um dadurch ihren Wunsch nach Freiheit zu befriedigen? Führte sie ihr Schicksal selbst herbei? Ein faszinierendes Frauenleben in einer männerdominierten Welt, mit Coelhos Worten einfach tief gehender ausgedrückt, als je zuvor.

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Das Leben von Margaretha Zelle
von einer Kundin/einem Kunden aus Korschenbroich am 06.12.2016

Der unnachahmliche Autor Paulo Coelho schreibt in seinem Buch „Die Spionin“ über das Leben von Margaretha Zelle, bekannt auch als Mata Hari (javanisch: Auge des Tages = Sonne). Er schlüpfte in ihre Haut und erzählt in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis das beeindruckende und außergewöhnliche Leben... Der unnachahmliche Autor Paulo Coelho schreibt in seinem Buch „Die Spionin“ über das Leben von Margaretha Zelle, bekannt auch als Mata Hari (javanisch: Auge des Tages = Sonne). Er schlüpfte in ihre Haut und erzählt in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis das beeindruckende und außergewöhnliche Leben dieser starken und sagenhaften Frau. Ich Mutter starb als sie noch sehr jung war, daraufhin schickte der Vater sie zu Verwandten welche die Erziehung übernehmen sollten. Doch in der Schule, die sie dort besuchte und in der sie als Kindergärtnerin ausgebildet werden sollte, wurde sie (und auch weitere Mädchen) von dem Schuldirektor vergewaltigt. Als junge Frau wollte sie frei sein doch nach Ihrer Hochzeit mit einem viel älteren Offizier ging es ihr schlimmer wie vorher. Mit diesem Mann in Java / Niederländisch-Indien lebend entdeckte die Niederländerin aber ihre Liebe zum Tanzen. Doch es kam der Tag X an dem sie es dort nicht mehr aushielt und sich entschied zurück nach Holland zu gehen. Von dort aus ging es dann für sie aber weiter nach Paris wo sie durch Beziehungen auch die Chance hatte eine berühmte Tänzerin zu werden. Doch dann kam es zum ersten Weltkrieg und Mat Hari ließ sich auf ein gefährliches Doppelspiel ein. Ein wunderbares Buch welches mich sehr in seinem Bann gezogen hat. Paulo Coelho hat einen einzigartigen Schreibstil und er schafft es immer wieder seine Leser zu überzeugen. Das besonders gut gelungene Cover zeigt die attraktive Mata Hari mit ihrem exotischen Kopfschmuck und den oberen Teil vom Tanzkostüm. War diese junge Frau wirklich eine Spionin oder wurde sie einfach nur ein Opfer der Zeit??

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Eine bemerkenswerte Frau, ein bewegendes Schicksal
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 02.12.2016

Das Buch beginnt mit den ergreifenden Details der Hinrichtung Mata Haris. Sie faszinierte die Männer. Doch diese waren es auch, die nach ihrem Tod schrien. Wenn zwei (Mann oder Frau) das gleiche tun, ist es längst noch nicht dasselbe. Das wird am Beispiel des bewegenden Schicksals von Margarethe Zelle alias... Das Buch beginnt mit den ergreifenden Details der Hinrichtung Mata Haris. Sie faszinierte die Männer. Doch diese waren es auch, die nach ihrem Tod schrien. Wenn zwei (Mann oder Frau) das gleiche tun, ist es längst noch nicht dasselbe. Das wird am Beispiel des bewegenden Schicksals von Margarethe Zelle alias Mata Hari nur allzu deutlich. Sie war ihrer Zeit voraus und damit auch dem damaligen Rollenbild und Sittenverständnis der Gesellschaft. Viel wurde über sie berichtet und dies in einer Spannbreite, die von Huldigung bis Verteufelung reichte. Doch hier ist es bemerkenswerte Weise ausgerechnet ein Mann, Paulo Coelho, der diese mutige Frau in seinem Buch zu Wort kommen lässt und ihr damit ein vielschichtiges Denkmal setzt und sie zum einem großen Teil damit auch rehabilitiert. Ihr Worte „mein einziges Verbrechen war, eine unabhängige Frau zu sein“ werden zur Wahrheit. Sie war nie richtig einverstanden mit dem Platz, den man einer Frau in der damaligen Zeit zudachte. Sie wollte mehr – ein wirklich selbst bestimmtes Leben führen, eine unabhängige Frau sein. Dafür wurde sie von vielen bewundert aber vor allem auch gehasst. Eine erzwungene Freiheit und damit auch kein leichtes Leben, denn die vorausgehen, gehen meist allein. Das war ihr stets bewusst, doch das war es, was sie wollte und wofür sie auch einen hohen Preis bezahlt hatte. Während sie in einem Brief noch einmal ihre Lebensgeschichte an sich vorbei ziehen lässt, ahnt sie nicht, wie hoch dieser Preis tatsächlich für sie sein wird. Das ist bitter für den Leser, denn er lernt eine tapfere, lebensbejahende und kluge Frau kennen, die wegen Hochverrats im Gefängnis sitzt und doch sehr schnell klar wird, dass allein sie es ist, die heimtückisch verraten wurde. Ja, auch sie strebte nach Geld und macht. Dies sind nicht gerade eherne Ziele, doch was ist schlimmer daran, wenn eine Frau dies tut? Mata Hari ist tot, das Buch geschlossen. Wir bleiben mit Fragen und Erkenntnissen zurück; und vor allem mit Empfindungen, die von Mitleid und Bewunderung bis hin zu Groll reichen. Ist es heute die richtige Zeit für Frauen oder ist es noch immer ein Unterschied, ob Mann oder Frau dasselbe tun? Diese und viele weitere Fragen drängen sich beim Lesen auf. Noch immer ist es mehr Kampf als Selbstverständlichkeit, wenn Frauen ihren eigenen Weg gehen wollen. Die Vergangenheit – ihre Geschichte – für viele noch heute Realität. Ihr Schicksal steht stellvertretend für viele Frauen – aus jeder Epoche – die es wagten, anders zu sein. Gleichzeitig gibt es aber auch den Blick auf ihre Mitmenschen frei und in die Köpfe der sogenannten feinen ehrenwerten Leute, die in Bigotterie, Vorurteilen und Intoleranz verhaftet waren. Sie selbst hat ihren Platz im Leben nie wirklich gefunden. Dennoch war sie bis zuletzt nicht bereit, diesen sich vo irgend jemandem zuweisen zu lassen. Nicht unbedingt nur ein Buch für Frauen, waren es doch größtenteils Männer, die das Leben und Streben Margarethe Zelles tiefgreifend beeinflusst haben. Der handgeschriebener Brief einer Frau wird so zum entlarvenden Sittengemälde und zum Spiegelbild der Gesellschaft.

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Eine starke Frau!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bürmoos am 02.12.2016

Coelhos Stil ist wie immer sehr ansprechend. Kein Wunder, dass man die ersten beiden Teile des Buches als autobiographische Zeugnisse von Mata Hara ansieht. Ihre Lebensbeichte ist so glaubwürdig und ehrlich verfasst, dass man keinen Autor – schon gar keinen Mann – dahinter vermuten möchte. Die starke Frau beteuert... Coelhos Stil ist wie immer sehr ansprechend. Kein Wunder, dass man die ersten beiden Teile des Buches als autobiographische Zeugnisse von Mata Hara ansieht. Ihre Lebensbeichte ist so glaubwürdig und ehrlich verfasst, dass man keinen Autor – schon gar keinen Mann – dahinter vermuten möchte. Die starke Frau beteuert bis zum Ende ihre Unschuld und hofft auf Gerechtigkeit. Coelho gibt in diesem Werk Mata Haris Sicht auf ihr bisheriges Leben, sowie auf die allgemeine Situation der Frauen und Männer ihrer Zeit wieder. Der dritte Teil des Buches ist ebenso persönlich verfasst und beleuchtet den „Fall“ der Spionin aus dem Blickwinkel ihres Anwaltes. Wie das von Mata Hari selber konstruierte Leben verknüpft auch der Roman Wahrheit mit Phantasie. Geschichtliche Begebenheiten verflechten sich mit eigenen Ideen des Autors. Zum Untermauern der realen Grundlagen der Geschichte findet man im Anhang Kopien von Dokumenten jener Zeit. Doch wie viel Wahrheit auch tatsächlich dahinter stecken mag, eine fesselnde Geschichte ist es allemal! Ein höchst lesenswerter Roman über eine Frau, deren Verurteilung weniger auf tatsächlichen Verbrechen, sondern eher auf ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit basiert.

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Bewegende Geschichte!
von Jasmin am 02.12.2016

In dem Buch schreibt der Erfolgsautor Paulo Coelho über die bekannte Entkleidungskünstlerin Mata Hari, eine Persönlichkeit die wirklich existiert hat. Zuvor habe ich noch nie von ihr gehört, aber während des Lesens konnte ich sie sehr gut kennenlernen und im Laufe der Handlung hat sie meinen Respekt gewonnen. Sie... In dem Buch schreibt der Erfolgsautor Paulo Coelho über die bekannte Entkleidungskünstlerin Mata Hari, eine Persönlichkeit die wirklich existiert hat. Zuvor habe ich noch nie von ihr gehört, aber während des Lesens konnte ich sie sehr gut kennenlernen und im Laufe der Handlung hat sie meinen Respekt gewonnen. Sie ist wirklich eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die vielleicht in der falschen Zeit lebte. In einer Zeit in der ein freies Leben nicht nur selten, sondern auch sehr abschätzig betrachtet wurde. Meiner Meinung nach hat Paulo Coelho es geschafft Fikton perfekte mit wahren Begebenheiten zu vermischen. Man fühlt sich sofort als Teil der Geschichte und ich fühlte mich schnell in Mata Hari ein. Während sie von vielen ihrer Generation missverstanden wurde, fiel es mir nicht schwer sie zu verstehen. Zwar ist das Buch nicht sehr dick, aber dafür hat man das Gefühl jedes Wort wurde mit Bedacht gewählt und der Autor konnte mich mit seinem ruhigen, gleichmässigen aber doch eindringlichen Schreibstil überzeugen. FAZIT: Ein tolles Buch das mich in seinen Bann ziehen konnte und eine bewegende Geschichte erzählt.

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sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2016

Inhalt: Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen: vom Mädchen Margarethe Zelle aus der holländischen Provinz zur exotischen Tänzerin Mata Hari, die nach ihren eigenen Vorstellungen... Inhalt: Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen: vom Mädchen Margarethe Zelle aus der holländischen Provinz zur exotischen Tänzerin Mata Hari, die nach ihren eigenen Vorstellungen lebte und liebte und so auf ihre Art zu einer der ersten Feministinnen wurde. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, lässt sie sich auf ein gefährliches Doppelspiel ein. Eigentlich absolut nicht mein Genre und auch nicht meine Buchwahl, aber nach der Leseprobe war ich doch sehr neugierig und wagte einen Blick ins Buch! Ich wurde wirklich überrascht und überzeugt! Ein sehr gutes Buch, spannend und fesselnd! Ich war mir als Leser stellenweise wirklich unsicher ob es sich hier wirklich um Fiktion handelt. Sehr gut recherchiert und beschrieben, man hat stellenweise den Eindruck es handelt sich hier um eine Biographie ... Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen!

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